Würzburg. Von Angst- und Zwangsstörungen über die Behandlung von Krebserkrankungen bis zur Zahnmedizin: Die aktuelle Focus-Klinikliste 2027 empfiehlt das Universitätsklinikum Würzburg (UKW) in 36 Fachbereichen – zwei mehr als im Vorjahr. Im Ranking der deutschen Universitätsklinika liegt es damit in Bayern auf Platz 4, bundesweit auf Platz 15.
Besonders häufig empfohlen wird das UKW in den onkologischen Disziplinen: bei Blasen-, Brust-, Haut-, Knochen-, Nieren- und Prostatakrebs, bei Hirn-, Kopf-Hals- und Lungentumoren sowie bei Leukämien und Lymphomen.
In der Neurologie ist der Würzburger Maximalversorger in allen von der Liste ausgewiesenen Fachbereichen empfehlenswert: Demenzen, Multiple Sklerose, Parkinson und Schlaganfall. Gleiches gilt für die Kategorie „Augen“ mit Empfehlungen bei Hornhauterkrankungen sowie Refraktärer Chirurgie & Katarakt.
Sehr gut aufgestellt ist das UKW ferner in den chirurgischen Disziplinen. Genannt werden hier: Herz-, Schilddrüsen-, Kinder-, Gallen-, Hand-, Knie- und Unfallchirurgie sowie die Gynäkologische Chirurgie.
Weiterhin zählen zu den im Tabellenwerk am UKW empfohlenen Bereichen Risikogeburt & Pränataldiagnostik, Haut, Kardiologie, Neonatologie, Neuropädiatrie, Angst- und Zwangsstörungen, Depressionen, Nuklearmedizin, Strahlentherapie und Zahnkliniken.
Als zusätzliche Rubrik weist die am 26. Oktober 2026 im Magazin „Focus Gesundheit“ erschienene Zusammenstellung Top-Kliniken aus, die neben ihrer fachlichen Expertise besonders gut auf die Ansprüche internationaler Patientinnen und Patienten ausgerichtet sind. Dies wird dem UKW in den Bereichen Onkologie und Orthopädie bescheinigt.
Orientierung bei der Suche nach einer spezialisierten Klinik
Die Klinikliste des Nachrichtenmagazins soll Patientinnen und Patienten dabei helfen, Krankenhäuser mit Erfahrung in bestimmten Fachgebieten und bei einzelnen Erkrankungen zu finden. Das Recherche- und Analyseinstitut FactField wertete für die Liste 2027 unter anderem die strukturierten Qualitätsberichte der Krankenhäuser in Deutschland sowie umfangreiche Fragebögen aus. Zusätzlich flossen die Empfehlungen von Fach- und Hausärzten in die Auswertung ein. Von allen 1.577 öffentlichen Krankenhäusern in Deutschland wurden insgesamt annähernd 14.000 Fachkliniken bzw. Abteilungen bei der Analyse berücksichtigt.