Aktuelle Pressemitteilungen

Infoveranstaltung am Uniklinikum Würzburg: Welche Rolle spielen die Gene bei Brustkrebs?

Am Samstag, den 24. November 2018, veranstaltet die Würzburger Universitätsfrauenklinik für alle Interessierten ihr 5. Brustkrebs-Forum. Diesmal geht es um den erblich bedingten Brustkrebs. Was sind die Konsequenzen aus einer genetischen Diagnose? Welche Wege gibt es zur Prävention und in der Therapie?

Als sich die US-amerikanische Schauspielerin Angelina Jolie im Jahr 2013 aufgrund eines stark erhöhten Risikos für genetisch bedingten Brustkrebs beide Brüste entfernen ließ, löste dies eine Anfragewelle auch am Uniklinikum Würzburg (UKW) aus: Wie kann man ein solches Risiko feststellen? Bin ich vielleicht auch betroffen – und wie gehe ich im Fall des Falles mit der Diagnose „erblicher Brustkrebs“ um? Bietet nur die Brustamputation ausreichend Schutz vor Krebs?

Nach wie vor hoher Beratungsbedarf

„Auch heute noch ist der Beratungsbedarf groß“, sagt Prof. Dr. Achim Wöckel, der Direktor der Würzburger Universitätsfrauenklinik. Deshalb stellen er und sein Team ihr diesjähriges, mittlerweile fünftes Brustkrebs-Forum unter den Titel „Brustkrebs: Welche Rolle spielen die Gene?“. Am Samstag, den 24. November 2018, sind alle Interessierten zu der kostenlosen Veranstaltung in den Hörsaal 1 des Zentrums für Innere Medizin des UKW an der Oberdürrbacher Straße herzlich eingeladen.
Nach einer Einführung durch Prof. Wöckel spricht als Gastreferentin Privatdozentin Dr. Kerstin Rhiem vom Zentrum Familiärer Brust- und Eierstockkrebs des Universitätsklinikums Köln zum Thema „Erblicher Brustkrebs – Was sind die Konsequenzen aus unseren Genen?“. Danach stellt Prof. Dr. Daniel Herr von der Frauenklinik des UKW die Präventions- und Therapiemöglichkeiten bei erblich bedingtem Brustkrebs vor.
An den Vortragsblock anschließend besteht ausreichend Zeit, in einer offenen Diskussion Fragen aus dem Auditorium zu beantworten. Dafür stehen neben den Referenten weitere drei Spezialisten der Würzburger Universitätsmedizin zur Verfügung.

Infostände im Foyer vor dem Hörsaal
Vor dem Hörsaal ergänzen Stände von Selbsthilfegruppen sowie von Anbietern von Hilfsmitteln rund um die Krebstherapie das Informationsangebot. Das Brustkrebs-Forum beginnt um 10:00 Uhr und endet gegen 14:00 Uhr.
Wichtig ist eine Anmeldung bei Gabriele Nelkenstock bis 9. November 2018 unter Tel: 0931/880 79 447 oder E-Mail: info@ kampfgegenkrebs.de.

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Zwischen abstrakt und figürlich: „MENSCHenKINDER“ im Zentrum für Operative Medizin des Uniklinikums Würzburg

Bei der offiziellen Eröffnung der Schau von Beate Hemmer am Uniklinikum Würzburg wurde die gegenseitige Wertschätzung zwischen der Künstlerin und dem mainfränkischen Großkrankenhaus deutlich.

49 Gemälde, Holzschnittdrucke und Steinlithografien der Würzburger Künstlerin Beate Hemmer sind seit einigen Wochen in der Magistrale des Zentrums für Operative Medizin (ZOM) des Uniklinikums Würzburg (UKW) zu besichtigen. Bei der offiziellen Ausstellungseröffnung am vergangenen Donnerstag zeigte sich Prof. Dr. Georg Ertl, der Ärztliche Direktor des UKW, hocherfreut über diese Bereicherung des von intensivem Publikumsverkehr geprägten Bereichs. Nach seinen Worten passen die zwischen Abstraktion und Figürlichkeit oszillierenden Werke Beate Hemmers mit ihrer positiven sowie vielfach zum Nachdenken und Rätseln anregenden Ausstrahlung perfekt in das Krankenhausumfeld.
Die Künstlerin ihrerseits lobte vor den rund 70 Zuhörerinnen und Zuhörern die freundliche Offenheit und Unterstützung des UKW für zeitgenössische Kunst: „Hier werden Künstler besonders gewürdigt. Das zeigt sich nicht nur an den wechselnden Ausstellungen, sondern zum Beispiel auch an der reichen Ausstattung mit ‚Kunst am Bau‘. Beides ist keine Selbstverständlichkeit.“ Ihre Schau „MENSCHenKINDER“ am Klinikum sei eine gute Gelegenheit, zu testen, welche Raumwirkung ihre Bilder in dem großzügigen Eingangsbereich erzielen.

Auch eine Benefiz-Aktion für frühgeborene Kinder

Darüber hinaus ist die Ausstellung für Beate Hemmer auch eine Gelegenheit, etwas Gutes für Kinder zu tun. So arbeitet sie schon seit längerem mit dem Verein Kiwanis Club Würzburg-Mainfranken zusammen. Die Hälfte aus den Einnahmen des ersten bei der Ausstellung verkauften Bildes sowie der gesamte Erlös aus einem an der Pforte des ZOM für 14 Euro zu erwerbenden Benefiz-Kunstkalenders gehen in das Projekt „Das Würzburger Modell: Kiwanis Nachsorge Frühgeborener“. Bei diesem in den letzten Jahren zusammen mit Prof. Dr. Christian P. Speer, dem Direktor der Würzburger Universitäts-Kinderklinik, aufgebauten System betreuen fünf Kinderkrankenschwestern und eine Sozialpädagogin bestimmte frühgeborene Kinder – vor allem aus schwierigen sozialen Verhältnissen – nach der Entlassung aus dem Krankenhaus intensiv weiter. Die vom Kiwanis Club Würzburg-Mainfranken finanzierte sozialmedizinische Nachsorge erleichtert Eltern und Kindern den Übergang von der Klinik in den Alltag und beugt einer Schädigung der Kinder vor.
Die Ausstellungseröffnung wurde musikalisch ergänzt durch sechs Trommler der Würzburger Taiko-Gruppe Todoroki Wadaiko. Die Schau läuft noch bis zum 31. Januar 2019.

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40 Jahre universitäre Kinder- und Jugendpsychiatrie in Bayern – Jubiläum des Würzburger Universitätsklinikums

Im Jahr 1978 wurde in Würzburg Bayerns erster Lehrstuhl für Kinder- und Jugendpsychiatrie gegründet. Nach einer 40-jährigen Weiterentwicklung ist die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Uniklinikums Würzburg auch heute bei Patientenversorgung, Forschung und Lehre eine der erfolgreichsten entsprechenden Einrichtungen in Deutschland. Am 5. Oktober dieses Jahres markierte ein Symposium mit anschließendem Staatsempfang das Jubiläum.

Zentrum für Psychische Gesundheit (ZEP) Außenansicht
Die Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (KJPPP) des Uniklinikums Würzburg ist heute Teil des Zentrums für Psychische Gesundheit (ZEP) am Margarete-Höppel-Platz. Bild: Felix Scheuerpflug / Uniklinikum Würzburg
Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (KJPPP) innen
An der KJPPP werden pro Jahr 1.200 Patienten stationär und teilstationär versorgt. Rund 2.500 junge Menschen werden ambulant behandelt. Bild: Thomas Pieruschek / Uniklinikum Würzburg
Patientenzeichnung 1
Diese in einer Therapiesitzung der Kinder- und Jugendpsychiatrie entstandene Zeichnung verdeutlicht, unter welchem psychischem Druck manche der jungen Patientinnen und Patienten stehen. Bild: Uniklinikum Würzburg
Therapiesituation
Die KJPPP hilft Kindern und Jugendlichen mit psychischen Erkrankungen sowie deren Familien. Zum Angebot gehören kompetente Diagnostik, fachliche Beratung und Therapien nach dem aktuellen Wissensstand. Bild: Thomas Pieruschek / Uniklinikum Würzburg
Prof. Marion Kiechle
Prof. Marion Kiechle hebt bei ihrem Grußwort die Verdienste der Kinder- und Jugendpsychiatrie Würzburg hervor. Bild: Tom Bauer
Viel Prominenz fand sich bei der Festveranstaltung ein - Gruppenbild
Viel Prominenz fand sich bei der Festveranstaltung ein: Zu sehen sind u.a. Prof. Dr. Georg Ertl (Ärztlicher Direktor des UKW, 5.v.l.), Prof. Dr. Marcel Romanos (Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, 7.v.l.), Prof. Dr. Marion Kiechle (Mitte), Landtagspräsidentin Barbara Stamm (4.v.r.), Prof. Dr. Alfred Forchel (Präsident der Julius-Maximilians-Universität, 2.v.r.). Bild: Tom Bauer
Staatsempfang
Staatsempfang im Foyer des Rudolf-Virchow-Zentrums. Bild: Tom Bauer

Aktuellen Erhebungen zufolge ist in Deutschland jedes vierte bis fünfte Kind von Symptomen einer psychischen Störung betroffen. Da die Erkrankungen in vielen Fällen chronisch verlaufen, haben sie erhebliche psychosoziale und sozioökonomische Auswirkungen. Ein Schlüsseldatum für den Umgang mit diesen Herausforderungen war in Bayern der 1. September 1978. Damals wurde unter Leitung von Prof. Dr. Gerhardt Nissen in Würzburg der erste Lehrstuhl und die erste universitäre Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie im Freistaat gegründet. Die zugehörige Klinik wurde in der Folge in Kooperation mit dem Bezirk Unterfranken und der Diakonie Würzburg e.V. erheblich ausgebaut.

Festveranstaltung mit über 250 Gästen

Am 5. Oktober dieses Jahres feierten die Würzburger Universitätsmedizin und die bayerische Staatsregierung das 40-jährige Jubiläum der Einrichtung mit einem Symposium und einem anschließenden Staatsempfang. Dabei kamen über 250 Gäste im Rudolf-Virchow-Zentrum auf dem Altcampus des Uniklinikums Würzburg (UKW) zusammen. Nach Grußworten des Ärztlichen Direktors des UKW, Prof. Dr. Georg Ertl, des Präsidenten der Julius-Maximilians-Universität, Prof. Dr. Alfred Forchel, der bayerischen Landtagspräsidentin, Barbara Stamm, und der Bayerischen Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Prof. Dr. Marion Kiechle, zeigte Prof. Dr. Andreas Warnke, der nach Prof. Nissen von 1992 bis 2012 die Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (KJPPP) leitete, in seinem Vortrag deren Entwicklung auf.

Von provisorischen Anfängen auf heute jährlich 3.700 Patienten

Aus einer provisorischen Station mit 18 Betten in der damaligen Universitäts-Kinderklinik am Röntgenring hat sich die KJPPP als Teil des im Jahr 2014 gegründeten Zentrums für Psychische Gesundheit (ZEP) am Margarete-Höppel-Platz erheblich weiterentwickelt. „In der klinischen Kooperation mit dem Bezirk Unterfranken und der Diakonie Würzburg e.V. versorgt die Würzburger Kinder- und Jugendpsychiatrie heute mit 61 stationären und 14 tagesklinischen Plätzen im Jahr 1.200 Patienten stationär und teilstationär. Rund 2.500 junge Menschen werden jährlich ambulant behandelt“, berichtete der emeritierte Lehrstuhlinhaber Prof. Warnke.

Lehrstätte für viele Disziplinen

Die Kinder- und Jugendpsychiatrie ist in der Lehre und Ausbildung einer Vielzahl von Fächern aktiv, unter anderem in der Medizin, Psychologie und Sonderpädagogik sowie im Masterstudiengang Translational Neuroscience oder in der Fachpflegeausbildung. „Weiterhin tragen wir durch die Ausbildung vieler Fachgruppen sowie einem vielfältigen Angebot an Fortbildungen und Tagungen zu einer besseren Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit psychischen Problemen in Unterfranken und überregional bei“, unterstrich Prof. Warnke. Beispielsweise seien in Unterfranken mehr als 30 Fachärztinnen und Fachärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie in niedergelassenen Praxen tätig, von denen der weit überwiegende Teil die erforderlichen Facharztqualifikationen am UKW erwarb.

Die Bedeutung der Kinder- und Jugendpsychiatrie für die Gesellschaft

Als externer Festredner des Symposiums verdeutlichte Prof. Dr. Jörg Fegert vom Universitätsklinikum Ulm, welche essentielle Rolle die Kinder- und Jugendpsychiatrie in der Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit psychischen Störungen in Deutschland spielt. Nach seiner Einschätzung gingen und gehen von ihr wesentliche Impulse zur Verbesserung des Kinderschutzes aus. „Die Kliniken leisten täglich Hilfe in Notlagen und Krisen. Mittlerweile ist fast flächendeckend eine Versorgung auf höchstem Niveau gewährleistet, zumal sich die Zahl der Fachärztinnen und Fachärzte in den letzten zehn Jahren etwa verdoppelt hat“, schilderte Prof. Fegert. Das Fach fungiere als Scharnier zwischen unterschiedlichen Systemen: zwischen der Pädiatrie und dem Schulsystem, der Jugendhilfe und den Gerichten sowie zwischen Psychiatrie und Psychologie. „Nur in der Kinder- und Jugendpsychiatrie bündelt sich das Wissen um die psychische, kognitive, sprachliche, körperliche, emotionale und soziale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, so dass dem Fach eine zentrale Rolle zukommt“, betonte der renommierte Psychiater und Direktor der Ulmer Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie.

Forschung für die Menschen

Prof. Dr. Marcel Romanos, der aktuelle Leiter der Würzburger KJPPP, berichtete beim Festsymposium von den umfangreichen Forschungsaktivitäten seiner Klinik. „Ziel dabei war es immer, durch ein besseres Verständnis der seelischen Krankheiten Wege zu finden, den Kindern besser helfen zu können – oder Erkrankungen gar präventiv verhindern zu können“, sagte der Klinikdirektor. Nach seinen Worten werde die wissenschaftliche Arbeit der KJPPP national und international wahrgenommen. Das Spektrum reicht von der molekularen Grundlagenforschung über internationale Registerstudien zur Arzneimittelsicherheit bis hin zu translationalen Therapiestudien in Forschungsverbünden und Netzwerken. Beispielsweise hatte die Klinik wesentlichen Anteil an den weltweit größten Psychotherapiestudien zum ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung). Weiterhin bündelt das in diesem Jahr am ZEP in Würzburg gegründete Interdisziplinäre Zentrum für Angsterkrankungen eine klinische sowie wissenschaftliche Expertise auf international führendem Niveau.

Die Zukunft der Kinder- und Jugendpsychiatrie

Trotz dieser Bemühungen gibt es laut Prof. Romanos noch immer enorme Wissenslücken, die geschlossen werden müssten. „Dies kann nur durch eine nachhaltige strukturelle Förderung gelingen, die es ermöglicht, über Jahre und Jahrzehnte Forschungsfragen kontinuierlich zu verfolgen und die Ergebnisse konsequent für die betroffenen Kinder nutzbar zu machen“, unterstrich der Mediziner. Die kürzlich erfolgte Ankündigung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, Deutsche Zentren für psychische Gesundheit sowie für Kindergesundheit einzurichten, biete die einmalige Chance, Forschungsstrukturen zu schaffen, die wesentlich dazu beitragen können, die psychische Gesundheit in der Bevölkerung nachhaltig zu verbessern. Für Prof. Romanos ist das Interdisziplinäre Zentrum für Angstforschung ein unverzichtbarer Bestandteil einer nationalen Forschungsstrategie. Alle Forschung müsse aber letztlich den Patienten dienen. Sein Fazit: „Wir müssen Fürsprecher und Lobbyisten für die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen sein und uns in der Öffentlichkeit, wie auch in der Politik für sie weiterhin mit aller Kraft einsetzen.“  Statements aus den Grußworten des Symposiums:„Die Kinder- und Jugendpsychiatrie ist auch ein gutes Beispiel für die exzellente Zusammenarbeit des Universitätsklinikums mit der Stadt Würzburg und der Region, wir fühlen uns zuständig für Bereiche und Versorgungslevel, die andere Kliniken nicht leisten können, darüber hinaus für medizinische Innovation im Sinne von Forschung und Lehre für unsere Patienten. Das gilt auch und ganz besonders für unsere Kinder- und Jugendpsychiatrie.“Prof. Dr. Georg Ertl, Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Würzburg„Vor dem Hintergrund der steigenden Zahlen der von psychischen Erkrankungen betroffenen Kinder und Jugendlichen kann die Bedeutung des Faches nicht überschätzt werden.“Prof. Dr. Alfred Forchel, Präsident der Julius-Maximilians-Universität Würzburg„Es muss in unserer Gesellschaft gelingen, dass wir nicht fragen ‚Was darf ein Kind kosten‘, sondern auch ‚Was braucht ein Kind‘.“Barbara Stamm, Präsidentin der Bayerischen Landtags„Es ist mir ein Herzensanliegen, dass auch psychische Erkrankungen kein Tabuthema mehr in unserer Gesellschaft sind.“„Die Würzburger Kinder- und Jugendpsychiatrie war stilbildend für die Psychiatrie in Bayern.“Prof. Dr. Marion Kiechle, Bayerische Staatsministerin für Wissenschaft und KunstEinige Fakten aus dem Festvortrag von Prof. Dr. Jörg Fegert (Universitätsklinikum Ulm):Mindestens sechs Prozent aller Kinder unter 18 Jahren in Deutschland sind behandlungsbedürftig psychisch krank und erfüllen entsprechende DiagnosekriterienDie Zahl der Fachärztinnen und Fachärzte in Kinder- und Jugendpsychiatrie hat sich in Deutschland den letzten zehn Jahren beinahe verdoppelt.Die Hälfte der behandlungsbedürftigen Kinder bekommt auch heute keine Behandlung, trotz allgemein guter Versorgungslage.Jährlich entstehen der deutschen Gesellschaft die Folgen von Kindesmisshandlung und Kindesmissbrauch sowie Vernachlässigung Kosten in Höhe von elf Milliarden Euro.In Europa sind 18 Millionen Kinder von sexuellem Missbrauch betroffen, weitere 44 Millionen Kinder von körperlicher Misshandlung. 55 Millionen Kinder werden Opfer von psychischer Misshandlung. 90% aller Misshandlungsfälle werden nicht wahrgenommen.


Bilder der Veranstaltung können Sie in hoher Auflösung unter https://www.ukw.de/40-jahre-kjp herunterladen.

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Zentrum für Psychische Gesundheit (ZEP) Außenansicht
Die Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (KJPPP) des Uniklinikums Würzburg ist heute Teil des Zentrums für Psychische Gesundheit (ZEP) am Margarete-Höppel-Platz. Bild: Felix Scheuerpflug / Uniklinikum Würzburg
Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (KJPPP) innen
An der KJPPP werden pro Jahr 1.200 Patienten stationär und teilstationär versorgt. Rund 2.500 junge Menschen werden ambulant behandelt. Bild: Thomas Pieruschek / Uniklinikum Würzburg
Patientenzeichnung 1
Diese in einer Therapiesitzung der Kinder- und Jugendpsychiatrie entstandene Zeichnung verdeutlicht, unter welchem psychischem Druck manche der jungen Patientinnen und Patienten stehen. Bild: Uniklinikum Würzburg
Therapiesituation
Die KJPPP hilft Kindern und Jugendlichen mit psychischen Erkrankungen sowie deren Familien. Zum Angebot gehören kompetente Diagnostik, fachliche Beratung und Therapien nach dem aktuellen Wissensstand. Bild: Thomas Pieruschek / Uniklinikum Würzburg
Prof. Marion Kiechle
Prof. Marion Kiechle hebt bei ihrem Grußwort die Verdienste der Kinder- und Jugendpsychiatrie Würzburg hervor. Bild: Tom Bauer
Viel Prominenz fand sich bei der Festveranstaltung ein - Gruppenbild
Viel Prominenz fand sich bei der Festveranstaltung ein: Zu sehen sind u.a. Prof. Dr. Georg Ertl (Ärztlicher Direktor des UKW, 5.v.l.), Prof. Dr. Marcel Romanos (Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, 7.v.l.), Prof. Dr. Marion Kiechle (Mitte), Landtagspräsidentin Barbara Stamm (4.v.r.), Prof. Dr. Alfred Forchel (Präsident der Julius-Maximilians-Universität, 2.v.r.). Bild: Tom Bauer
Staatsempfang
Staatsempfang im Foyer des Rudolf-Virchow-Zentrums. Bild: Tom Bauer

Mehr Komfort für Patientinnen

Nach einem Jahr Bauzeit sind am heutigen Dienstag die neuen Ambulanzräume der Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Universitätsklinikum Würzburg eröffnet worden. Die Ambulanz mit vier modernen Behandlungsräumen und einem neuen Anmelde- und Wartebereich bietet den Patientinnen mehr Komfort und Diskretion.

„Mit der Neugestaltung der Ambulanz haben wir Versorgungsstrukturen geschaffen, die den Ansprüchen einer modernen ambulanten Diagnostik und Behandlung unserer Patientinnen noch besser gerecht werden“, führte Prof. Dr. Achim Wöckel, Direktor der Universitäts-Frauenklinik, bei der Eröffnung aus. Neben Routineuntersuchungen bietet das Team um Prof. Wöckel in der Ambulanz auch verschiedene Spezialsprechstunden an. Dazu gehören Sprechstunden zu bösartigen Erkrankungen der Brust und der weiblichen Organe und zu minimal-invasiven Verfahren bei Endometriose oder Senkung des Beckenbodens sowie weitere Angebote. Dass der Bedarf groß sei, belegen die annähernd 18.500 Behandlungsfälle, die im Jahr 2017 das ambulante Angebot der Frauenklinik nutzten, so der Direktor der Frauenklinik.

Innerhalb von gut zwölf Monaten wurden die neuen Räumlichkeiten im Rahmen einer Kernsanierung der Frauenklinik im laufenden Klinikbetrieb realisiert. Die Ambulanz verfügt über 280 Quadratmeter Nutzfläche mit einem ansprechenden Ambiente sowie erweiterter Behandlungsfläche. Sie tritt an die Stelle der bisherigen, in die Jahre gekommenen Ambulanz, die renovierungsbedürftig war und nicht mehr den modernen Ansprüchen genügte.   

Zur Eröffnung der neuen Ambulanz gratulierten Prof. Dr. Georg Ertl, Ärztlicher Direktor am UKW und der stellvertretende Kaufmännische Direktor Wolfgang Roth. „Die neuen Ambulanzräume mit moderner Ausstattung bieten unseren Patientinnen eine erstklassige Versorgung,“ so Prof. Georg Ertl. „Unser Ziel ist es, Schritt für Schritt einzelne Bereiche der Frauenklinik zu renovieren und insgesamt eine hochqualitative Gebäudesituation sicherzustellen.“ Erst vor kurzem wurde ein neues Farb- und Bildkonzept in der Frauenklinik umgesetzt. Weitere geplante Baumaßnahmen sind die Sanierung des Kreißsaales und die Teilmodernisierung der Stationen. Im Zuge des Masterplans des Uniklinikums ist vorgesehen, dass die Frauenklinik perspektivisch als Teil des neuen Zentrums Mutter-Frauen-Kind auf das Erweiterungsgelände Nord umsiedelt.

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Jubiläums-Benefizkonzert in der Neubaukirche zugunsten der Hentschel-Stiftung „Kampf dem Schlaganfall“ unter Schirmherrschaft von MdL Oliver Jörg

Gospel-Rock-Pop Chor VOICES tritt mit Passion4Saxxes auf

Am Sontag, dem 18. November 2018 um 17 Uhr, tritt der renommierte Gospel-Rock-Pop Chor VOICES aus Würzburg unter Leitung von Fred Elsner mit dem überregional bekannten Saxophon-Quartett Passion4Saxxes aus Schweinfurt auf. Der Erlös aus dem Benefizkonzert, das anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des Chors VOICES veranstaltet wird, kommt der Hentschel-Stiftung „Kampf dem Schlaganfall“ zugute. Die Stiftung fördert an der Universität Würzburg Forschung zu dringend benötigten, neuen Therapieformen des akuten Schlaganfalls.

„Begegnung ermöglichen“ lautet das Motto des charismatischen Chors, der seit zwei Jahrzehnten unter Beweis stellt, dass Musik tatsächlich die Kraft hat, Menschen über alle Schranken hinweg zu verbinden. Ausgangspunkt bildeten bei der Gründung jene Gospels, die Sklaven einst geholfen hatten, unter widrigsten Bedingungen zu überleben. Für seine berührenden, mitreißenden Interpretationen von traditionellen und modernen Gospels, Spirituals, Balladen und Schmusesongs erwarben sich die VOICES seit 1998 einen hervorragenden Ruf weit über die Region hinaus.

Das Jubiläumsprogramm verspricht ein einzigartiges Konzerterlebnis auf höchstem Niveau. Magische Momente mit Gänsehautfeeling sind garantiert. Bekannte VOICES-Songs wie „Heal the World“ und „Oh happy day“ wechseln sich diesmal mit neuen Liedern, etwa „Shackles“ oder „Tonight“, ab. Bei letzterem handelt es sich um einen Reggae-Ohrwurm von David Bowie, den er im Jahr 1985 mit Tina Turner aufführte.

Special Guest des Abends ist das Saxophon-Quartett Passion4Saxxes aus Schweinfurt. Die Preisträger von „Jugend musiziert“ und mehreren Jazz-Nachwuchswettbewerben sind weithin bekannt für ihre hervorragenden Interpretationen von Jazz-Standards und Klassikern aus Rock, Pop und Filmmusik.

Das Benefizkonzert beginnt am 18. November um 17:00 h in der Würzburger Neubaukirche (Eingang Domerschulstraße), Einlass ab 16:30 Uhr. Karten zu 10, 14 und 18 Euro (Ermäßigung 5 Euro für Schüler, Studenten, Azubis, Menschen mit Behinderung) erhältlich in der Main-Post Geschäftsstelle, Plattnerstraße 14, 97070 Würzburg, Tickethotline: (0931) 6001 6000 - info@mainticket.de, sowie an der Abendkasse, Einlass ab 16:00 h.

Hintergrund zum Thema Schlaganfall:

Rund 250.000 Menschen erleiden in Deutschland jedes Jahr erstmalig einen Schlaganfall. Die Erkrankung ist laut Weltgesundheitsorganisation die häufigste Todesursache für Menschen über 60 und die fünfthäufigste im Alter zwischen 15 und 59 Jahren.
Weitere Informationen zur Hentschel-Stiftung: www.ukw.de/hentschel-stiftung

Nähere Informationen zu VOICES: www.voices-wuerzburg.de.

Medienvertreter sind herzlich eingeladen, über das Benefizkonzert zu berichten.

Presseinformationen über Voices und Bilder in hoher Auflösung unter
http://www.info.voices-wuerzburg.de/Pressemappe/

Rückfragen an:
Voices e. V.
- Rolf Schlegelmilch -
Telefon: 0171 82 41 462
E-Mail: info@ voices-wuerzburg.de

 

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In einer Feierstunde überreichte der Prüfungsvorsitzende der Regierung Unterfranken, Dr. Rainer Schuà, die Prüfungszeugnisse und Urkunden. Die Leiterin des Schulzentrums Gesine Hildebrandt, die Leiterin der Krankenpflegeschule Gesine Hilse, die beiden Klassenleiterinnen Cornelia Wagner und Iris Scherer, die stellvertretende Pflegedirektorin am Uniklinikum Birgit Roelfsema sowie der gesamte Prüfungsausschuss schlossen sich den Glückwünschen an.

Unter den Absolventen sind 32 Schülerinnen und zehn Schüler, die am Ende der Ausbildung zwischen 19 und 41 Jahren waren. Die meisten Examinierten kommen aus Unterfranken, einige „Nordlichter“ aus Hamburg und Kassel zog es ebenfalls nach Würzburg. 30 der frisch examinierten Gesundheits- und Krankenpflegerinnen werden vom Uniklinikum übernommen. Eine Absolventin hat schon während der Ausbildung parallel den Bachelor-Studiengang „Pflege Dual“ belegt und benötigt nun noch 1,5 Jahre bis zum Studienabschluss „Pflege Dual Bachelor of Science“.

Die Ausbildung an der Berufsfachschule für Krankenpflege dauert drei Jahre und umfasst über 2500 Stunden Praxis und über 2100 Stunden Theorie. Neben einer mündlichen Prüfung und dem sich über drei Tage erstreckenden schriftlichen Examen umfasst die Abschlussprüfung ein praktisches Examen auf den Stationen des Universitätsklinikums.

Parallel zur Berufsfachschule für Gesundheits- und Krankenpflege haben 22 Auszubildende an der Berufsfachschule für Gesundheits- und Kinderkrankenpflege erfolgreich ihr Examen abgelegt sowie 7 Auszubildende an der OTA-Schule zum Operationstechnischen Assistenten. Von diesen Absolventen werden 14 Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/innen bzw. alle sieben operationstechnischen Assistenten vom UKW übernommen.

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Wichtiger Therapiefortschritt in der Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Gerade erst wurde in der COMPASS-Studie die Wirksamkeit von Rivaroxaban (Xarelto®) belegt, jetzt ist es schon in der neuen Zulassung auf dem Markt. Die Substanz gehört zur Gruppe der NOAK (neue orale Antikoagulanzien) und wurde nun aufgrund der überzeugenden Studienergebnisse auch zur Prophylaxe von atherothrombotischen Ereignissen bei Patienten mit koronarer Herzerkrankung (KHK) oder peripherer arterieller Verschlusserkrankung (pAVK) mit einem hohen Ischämierisiko zugelassen. Die globale Studie COMPASS, an der das Deutsche Zentrum für Herzinsuffizienz (DZHI) als Nationale Steuerstelle beteiligt war, belegte eindrücklich, dass eine niedrig-dosierte Gabe von zweimal täglich 2,5 mg Rivaroxaban kombiniert mit 1x täglich 100 mg Acetylsalicylsäure (ASS) – die sogenannte vaskuläre Dosis – das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse besser reduzierte als die Gabe von ASS alleine: das Risiko für Myokardinfarkt oder Schlaganfall oder kardiovaskulär bedingter Tod war um 24 Prozent reduziert, die Sterbewahrscheinlichkeit um 18 Prozent, die Schlaganfallhäufigkeit um 42 Prozent. Rivaroxaban in der vaskulären Dosis von 2,5 mg wird ab sofort in Deutschland als erstem Land weltweit für diese Indikation angeboten.

Für Professor Stefan Störk, Leiter der Klinischen Forschung am Deutschen Zentrum für Herzinsuffizienz Würzburg (DZHI) stellen die Ergebnisse von COMPASS einen wichtigen und Patienten-relevanten Therapiefortschritt dar. „Den größten therapeutischen Nutzen aus der vaskulären Dosierung von Rivaroxaban plus Aspirin hatten KHK-Patienten mit dem höchsten Risiko, wenn also neben einer KHK weitere Risikofaktoren vorlagen wie Diabetes mellitus, Herzinsuffizienz, pAVK und eingeschränkte Nierenfunktion“, erläutert Störk. „Bemerkenswert ist, dass die Vorteile der Kombination von Rivaroxaban und Aspirin selbst bei sehr gut therapierten Patienten nachweisbar waren, also leitliniengerecht behandelt im Hinblick auf lipid- und blutdrucksenkende Medikation. Ein Abgleich mit dem internationalen REACH-Register lässt vermuten, dass der Nutzen der Prophylaxe bei praxisüblichen Patientenkollektiven noch höher liegt als in der Studie“, so Störk. Er empfiehlt seinen Kollegen daher, ihre KHK- und pAVK-Patienten auf das Vorliegen eines entsprechenden Risikoprofils zu screenen. Bei anderweitig optimierter Therapie  - gute Einstellung von LDL-Cholesterin und Hypertonie - und fehlendem Hinweis auf erhöhtes Blutungsrisiko sei Störk zufolge Rivaroxaban plus ASS indiziert.

Zur COMPASS Studie (Cardiovascular OutcoMes for People using Anticoagulation StrategieS): 27.395 Patienten mit vorbekannter KHK oder pAVK in insgesamt 33 Ländern wurden in COMPASS betreut. Die deutsche COMPASS-Gruppe wurde von Professor Georg Ertl und Professor Stefan Störk vom DZHI geleitet und umfasste 18 Zentren mit 766 Patienten. Es wurden zwei Varianten untersucht, um die aktuell empfohlene Standardprophylaxe mit ASS 100 mg pro Tag (Vergleichsgruppe) zu verbessern: zum einen die Kombination von niedrigdosiertem Rivaroxaban (2x2,5 mg/Tag) mit ASS (1x100 mg), zum anderen eine mittlere Dosis von Rivaroxaban (2x5 mg/Tag) als Monotherapie. Nach 23 Monaten zeigte sich, dass die Kombination aus niedrigdosiertem Rivaroxaban und ASS der alleinigen Gabe von ASS so eindeutig überlegen war, dass die Studie vorzeitig beendet wurde. Primärer klinischer Endpunkt war hierbei die Kombination aus Herzinfarkt, Schlaganfall und kardiovaskulärem Tod einerseits sowie das Auftreten von tödlichen oder symptomatischen Blutungen andererseits. 

Die Daten zeigen, dass für jeweils 1.000 Patienten, die für durchschnittlich 23 Monate behandelt wurden, Rivaroxaban plus ASS 13 Herzinfarkte, Schlaganfälle oder Herz-Kreislauf-Todesfälle und sieben Todesfälle verhinderte. Dies wurde erkauft mit zwölf größeren Blutungen, die jedoch in der Regel gut behandelbar waren. Insgesamt traten Blutungen 1,7-mal häufiger in der Rivaroxaban-Gruppe auf als in der Vergleichsgruppe. Das Auftreten von Blutungen war Störk zufolge bei gleichzeitiger Gabe zweier anti-thrombotisch wirksamer Substanzen nicht überraschend, lag insgesamt aber auf einem niedrigen Niveau. Zudem waren die Kriterien für schwere Blutungen in der Studie COMPASS großzügiger gefasst. „Wichtig ist, dass intrazerebrale, kritische oder tödliche Blutungen nicht häufiger waren als im Therapiearm mit ASS alleine. Im klinischen Nettonutzen war Rivaroxaban plus ASS der ASS-Monotherapie überlegen: die Kombination verbesserte auch diesen Endpunkt um 20 Prozent“, so Störk.

Professor Georg Ertl, Ärztlicher Direkter des Universitätsklinikums Würzburg und nationaler Leiter der COMPASS-Studie für Deutschland resümiert: „Die schnelle Zulassung der neuen Blutverdünnungstherapie für Patienten mit hohem Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle zeigt, wie exzellent die Datenqualität war, die alle Zentren geliefert haben. Und sie belegt einmal mehr die internationale Stellung des Standorts Würzburg und des DZHI für die klinische Herz-Kreislaufforschung.“

Fazit zu den potenziellen Vorteilen der Kombinationstherapie: Eingesetzt bei 10 Prozent der rund 300 Millionen Menschen auf der ganzen Welt mit bekannter Herz-Kreislauf-Erkrankung wären bis zu 100.000 Todesfälle und doppelt so viele vorzeitige vaskuläre Ereignisse jedes Jahr vermeidbar.

Die Ergebnisse wurden im New England Journal of Medicine veröffentlicht http://www.nejm.org/doi/pdf/10.1056/NEJMoa1709118