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Ausstellung am Uniklinikum Würzburg: Beate Hemmer zeigt „MENSCHenKINDER“

Am 1. August dieses Jahres startet am Zentrum für Operative Medizin des Uniklinikums Würzburg eine neue Ausstellung: Die Würzburger Künstlerin Beate Hemmer präsentiert Gemälde, Holzschnittdruck und Steinlithografien.

Bild der Ausstellung „MENSCHenKINDER“
Eines der Werke, die bei der Ausstellung „MENSCHenKINDER“ am Uniklinikum Würzburg zu sehen sein werden. Bild: Beate Hemmer

Von Anfang August 2018 bis Ende Januar 2019 stellt Beate Hemmer einen Ausschnitt aus ihren innerhalb der letzten fünf Jahre entstandenen Werken am Uniklinikum Würzburg aus. Die freischaffende Würzburger Künstlerin präsentiert in der Magistrale des Zentrums für Operative Medizin an der Oberdürrbacher Straße bis zu 2,5 m hohe Gemälde, geschaffen mit Öl- oder Acrylfarben sowie mit Pigmenten und Eitempera. Hinzu kommen Holzschnittdrucke und Steinlithografien.
Für Beate Hemmer ist ein Bild gelungen, „wenn ein interessierter und offener Betrachter innehält, wenn er fühlt, dass da was schwingt, das ihn in irgendeiner Form berührt, auch wenn er nicht weiß, warum es so ist.“

Ein Titel mit vielen Anspielungen

Der Titel der Schau „MENSCHenKINDER“ hat für die Künstlerin mehrere Interpretationsebenen. Inhaltlich spielt er unter anderem auf die in einigen Werken zu erkennenden Konturen von Kindern an. Allerdings bleibt viel Raum für Interpretationsfragen: Stellt der Schattenriss einen Tanz dar oder werden die Bewegungen einer Kampfsportart gezeigt? Und ganz generell: Wie bewegt sich der Mensch durch sein Leben?
Neben Bewegung und Form drückt sich der Mensch auch in der Sprache aus. So sind in den Gemälden auch immer wieder Worte und Buchstaben in Schablonenschrift erkennbar. Auch hier bleiben Geheimnisse: Ist da eine Botschaft, die von den Buchstaben ausgeht?
Eine Serie von Steinlithografien, bei denen bis zu vier Steine übereinander mit Öl in verschiedenen Farben auf ein Papier gedruckt wurden, zeigt Gesichter. Beate Hemmer: „Hier stellt sich vielleicht die Frage: Wenn ich ein Gesicht betrachte, sehe ich das Gesicht so, wie es gerade ist oder sehe ich meine Worte, die das Gesehene einfärben und verändern?“

Ein menschengerechtes Umfeld

Neben der darstellend-inhaltlichen Ebene nimmt „MENSCHenKINDER“ auch Bezug auf den Ausstellungsort. „Ich habe den Eindruck, dass an den Zentren für Operative und Innere Medizin des Uniklinikums Würzburg der Mensch nicht nur in medizinischen Belangen im Mittelpunkt steht. Die Cafeteria, die mit Weinreben und Apfelbäumen bepflanzten Außenanlagen, der stilvoll gestaltete Raum der Stille, die reiche Kunst am Bau und nicht zuletzt auch die vielen wechselnden Ausstellungen schaffen ein menschengerechtes Umfeld“, sagt Beate Hemmer.

Benefiz-Verkauf von Kunstkalendern

Darüber hinaus weist der Ausstellungstitel auch auf deren Benefiz-Aspekt hin: In Verbindung mit der Schau werden ab demnächst Kalender des Jahres 2019 mit Werken der Künstlerin verkauft. Der Erlös fließt zu hundert Prozent als Spende in die Nachsorge Frühgeborener der Würzburger Universitätskinderklinik, ein Projekt des Kiwanis Clubs Mainfranken. Hinzu kommt die Hälfte des Verkaufspreises des ersten bei der Ausstellung verkauften Bildes. „Es fühlt sich gut an, mit einer Bilderausstellung ein so wunderbares Projekt zu unterstützen“, kommentiert Beate Hemmer.

Offizieller Ausstellungsrundgang im Oktober

Anstatt einer Vernissage wird es am 4. Oktober 2018 um 18:30 Uhr einen offiziellen Ausstellungsrundgang gemeinsam mit der Künstlerin geben, zu dem Gäste herzlich eingeladen sind.

Bild der Ausstellung „MENSCHenKINDER“
Eines der Werke, die bei der Ausstellung „MENSCHenKINDER“ am Uniklinikum Würzburg zu sehen sein werden. Bild: Beate Hemmer

Eine Herzinsuffizienz, die hierzulande im Hinblick auf Mortalität und Morbidität an erster Stelle steht, bedarf einer umfassenden Therapie und exakten Medikamenteneinnahme. Diese können viele Patienten aber nicht einhalten. Dies liegt jedoch häufig gar nicht am Willen oder Nachlässigkeit der Patienten, sondern an einer durch die Herzschwäche begünstigten Störung des Gedächtnisses und der Aufmerksamkeit, die sogenannte Kognition. Denn das schwache Herz beeinflusst die Hirnfunktion. Ein Würzburger Forscherteam aus Kardiologen, Neurologen, Neuroradiologen und Neuropsychologen hat in der Studie „Cognition.Matters-HF“ bestätigt, dass 41 Prozent der untersuchten Herzschwäche-Patienten Defizite in der Reaktionszeit aufwiesen, 46 Prozent Defizite im verbalen Gedächtnis und 25 Prozent im Arbeitsgedächtnis. Im Kopf-MRT zeigten die Herzinsuffizienz-Patienten im Vergleich zu herzgesunden Normalpersonen eine stärkere Atrophie des Temporallappens, der eine wichtige Rolle für die Gedächtnisbildung innehat. Die Atrophie dieser Hirnregion steht im Zusammenhang mit den kognitiven Beeinträchtigungen der Studienteilnehmer. Die ersten Ergebnisse der Studie wurden jetzt im Journal of the American College of Cardiology: Heart Failure (JACC: Heart Failure) veröffentlicht.
 
Das Besondere an der Beobachtungsstudie Cognition.Matters-HF ist, dass am Uniklinikum Würzburg 148 Patienten mittleren Alters mit einer mindestens ein Jahr zuvor diagnostizierten Herzschwäche innerhalb von zwei Tagen zahlreichen kardiologischen, neurologischen und neuropsychologischen Tests unterzogen wurden. Dazu zählten neben dem EKG und der Echokardiographie, also dem Herzultraschall, auch Herz-Kreislaufuntersuchen inklusive 6-Minuten-Gehtest sowie neurologische Untersuchungen mit Ultraschall der Halsgefäße, neuropsychologischen Tests und eine Kernspintomografie des Gehirns. Diese Untersuchungen werden nach einem Jahr, drei Jahren und fünf Jahren wiederholt. Das Team unter Leitung der Kardiologen Dr. Anna Frey und Prof. Dr. Stefan Störk, sowie des Neurologen Prof. Dr. Guido Stoll der Universitätsklinik Würzburg hat im Jahr 2011 mit der Studie begonnen. Inzwischen haben gut ein Drittel der Patienten bereits die 5-Jahres-Untersuchung abgeschlossen.
 
Neben der zügigen und aufwändigen Evaluation unterscheidet Cognition.Matters-HF noch etwas von bisherigen Herz-Hirn-Studien. „Um die MRT-Bilder unserer Herzschwäche-Patienten auszuwerten, haben wir die Bilder mit insgesamt 288 gesunden Probanden gleichen Geschlechts und Alters aus einer Österreichischen Schlaganfall-Studie verglichen. „Ohne die Kooperation mit Professor Reinhold Schmidt aus der Grazer Universitätsklinik für Neurologie hätten wir nicht solche aussagekräftigen Hinweise für eine Verbindung zwischen insuffizienten Herzen und kognitiven Defiziten und Veränderungen im Gehirn erhalten“, bedankt sich Professor Stoll, leitender Oberarzt der Neurologischen Klinik und Poliklinik am Uniklinikum Würzburg. „Mit dieser wegweisenden Studie haben wir die Hypothese weiter untermauert, dass das schwache Herz die Gehirnfunktion beeinträchtigt und insbesondere Auffälligkeiten im Temporallappen als wahrscheinliche Ursache identifizieren können. Interessanterweise waren die häufig angeschuldigten Läsionen in der weißen Substanz des Gehirn bei den Herzinsuffizienzpatienten und dem Kontrollkollektiv gleich stark ausgeprägt“.
 
Doch wieso beeinflusst das kranke Herz die Herzfunktion? „An der Pumpfunktion scheint es nicht zu liegen“, erklärt die Erstautorin der Studie Dr. Anna Frey. „Es findet sich nämlich kein direkter Zusammenhang zwischen der eingeschränkten Pumpleistung und den Einschränkungen der Kognition. Auffällig bei den Patienten mit kognitiven Störungen war jedoch die geringere Ausdauer. Beim 6-Minuten-Gehtest schnitten die Patienten mit verminderter Herz- und Hirnfunkton nicht so gut ab wie diejenigen, deren Hirnfunktion unauffällig war.
 
„Die Ergebnisse von Cognition.Matters-HF  zeigen den Bedarf an weiteren Studien, die auf eine Verbesserung der kognitiven Funktionen bei herzinsuffizienten Patienten abzielen“, bestätigt der Ärztliche Direktor des Uniklinikums Würzburg, Professor Georg Ertl. „Denn die durch die verminderte Herz- und Hirnleistung betroffenen Patienten befinden sich in einem Dilemma. Eine Herzschwäche erhöht aufgrund des komplexen Therapieplans mit regelmäßiger Prüfung der Vitalwerte, konsequenter Einnahme der Medikamente und Beschränkung der Trinkmenge die kognitiven Anforderungen. Demgegenüber stehen die verminderten kognitiven Fähigkeiten. Viele Patienten können aus diesem Grund den Therapieplan schlichtweg nicht einhalten. Das hat zur Folge, dass sich sowohl die Lebensqualität als auch die Erkrankung zunehmend verschlechtern. Unseren Untersuchungen zufolge droht den Herzinsuffizienzpatienten mit linksventrikulärer Ejektionsfraktion und Defiziten in verschiedenen kognitiven Domänen das Risiko, innerhalb des ersten Jahres nach Studienbeginn zu versterben.“
 
Professor Stefan Störk, Leiter der Herzinsuffizienz-Ambulanz des Deutschen Zentrums für Herzinsuffizienz Würzburg zieht folgendes Fazit aus der Studie für die Arbeit mit den Patienten: „Cognition.Matters-HF bestärkt uns Ärzte darin, dass wir die Herzschwäche-Patienten künftig noch intensiver betreuen müssen. Das fängt bei der Diagnose an, die wir patientengerecht vermitteln müssen, idealerweise in Gegenwart eines Angehörigen, geht weiter über den Behandlungsplan, den wir möglichst schriftlich mitgeben, und hört auf bei der Unterstützung der Patienten durch eine Herzinsuffizienz-Schwester, die den Patienten regelmäßig kontaktiert, seine Werte überprüft, die Medikamenteneinnahme kontrolliert und ihn somit bis zur Stabilisierung der Symptome begleitet. Wir wussten bereits aus eigenen früheren Studien, dass dieser Ansatz von entscheidender Bedeutung ist. Auf dem Boden der Ergebnisse von Cognition.Matters-HF verstehen wir jetzt zunehmend besser, warum das so ist. Mit Hilfe von kognitiven Tests können wir in Zukunft hoffentlich bereits bei der Diagnosestellung hierzu eine Aussage treffen und den Patienten noch zielgerichteter helfen.“
 
Anna Frey warnt jedoch vor einer Pauschalisierung, dass jeder Patient mit einer Herzschwäche zwangsläufig eine Gedächtnisstörung hat oder haben wird: „Immerhin haben wir bei 32 Prozent aller Studienteilnehmer mit Herzinsuffizienz keine Auffälligkeiten im Gehirn gefunden. Lediglich 16 Prozent unserer Patienten hatten ernsthafte kognitive Störungen.“
 
Die ausführliche Publikation finden Sie hier:
http://heartfailure.onlinejacc.org/content/6/7/583

Spendenübergabe - Aktion Spargeltaler
Gruppenbild Spende
Über die Spende freuen sich: v.l.: Prof.Dr. Christian P. Speer - Direktor der Universitäts-Kinderklinik Würzburg, Monika Demmich - Elterninitiative leukämie- und tumorkranker Kinder Würzburg e.V., Prof.Dr. Paul-Gerhardt Schlegel - Uni-Kinderklinik Würzburg, Klara Zehnder - Fränkische Weinkönigin, Frank Kulinna - Wirt Weinstuben Juliusspital, Edith Kulinna - Wirtin Weinstuben Juliusspital, Elmar Marquardt - Initiator von Radio Charivari, Jana Lorenz-Eck - Vorsitzende Elterninitiative leukämie- und tumorkranker Kinder Würzburg e.V.

Anfang Juli überreichte das Ehepaar Frank und Edith Kulinna, Weinstuben Juliusspital, dem Vorstand der Elterninitiative leukämie- und tumorkranker Kinder e.V. in der Universitäts-Kinderklinik eine Spende von 1.200,-- Euro. Diese Spendensumme stammt aus dem Verkauf von „Spargeltalern“, die rund 900 Gästen der Weinstube serviert wurden; die restliche Summe spendierte das Ehepaar Kulinna.
Der Spargeltaler, ein kross gebackener Kartoffelpuffer, in dem Stücke des Edelgemüses eingebacken werden und der mit einer Senf-Silvaner-Sauce und Spargelstangen serviert wird, stand währen der Spargelsaison bis Johanni, 24. Juni auf der Speisekarte der Weinstuben Juliusspital.
„Diese besondere Aktion, die zum 11. mal stattgefunden hat, ist ein veritables Beispiel für regionales soziales Engagement, das direkt unseren Patienten und betroffenen Familien zu Gute kommt“ so Prof. Christian P. Speer, Direktor der Universitäts-Kinderklinik.

Gruppenbild Spende
Über die Spende freuen sich: v.l.: Prof.Dr. Christian P. Speer - Direktor der Universitäts-Kinderklinik Würzburg, Monika Demmich - Elterninitiative leukämie- und tumorkranker Kinder Würzburg e.V., Prof.Dr. Paul-Gerhardt Schlegel - Uni-Kinderklinik Würzburg, Klara Zehnder - Fränkische Weinkönigin, Frank Kulinna - Wirt Weinstuben Juliusspital, Edith Kulinna - Wirtin Weinstuben Juliusspital, Elmar Marquardt - Initiator von Radio Charivari, Jana Lorenz-Eck - Vorsitzende Elterninitiative leukämie- und tumorkranker Kinder Würzburg e.V.

IT-Großprojekt für Menschen mit seltenen Erkrankungen in Bayern gestartet

Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst fördert das Netz des Bayerischen Arbeitskreises Seltene Erkrankungen (BASE-Netz) zunächst mit rund 500.000 Euro. Das auf drei Jahre angelegte Projekt will die fünf Zentren für Seltene Erkrankungen in Bayern IT-medizinisch vernetzen. Ende Juni fand das erste BASE-Netz-Treffen im Universitätsklinikum Regensburg (UKR) statt.

Teilnehmer des 1. BASE-Netz-Treffens
Die Teilnehmer des 1. BASE-Netz-Treffens am 28. Juni 2018 in Regensburg. © UKR / Franziska Holten
Hände
Für die Seltenen: Im Base-Netz arbeiten Mediziner standortübergreifend zum Wohl der Patienten zusammen. © UKR / Vincent Schmucker

Mehr als 600.000 Menschen in Bayern leiden an einer von etwa 8.000 seltenen Erkrankungen. Aufgrund der geringen Fallzahlen je Erkrankung können Patienten weder auf ein flächendeckendes Netz an medizinischer Versorgung, noch auf eine rasche Diagnose hoffen. Was die Ursache ihrer Beschwerden ist, erfahren sie oft erst in einem auf seltene Erkrankungen spezialisierten Zentrum. Bayernweit gibt es davon fünf. „Bei einer seltenen Erkrankung ist für Betroffene der Weg zum nächsten Experten weit. Bei akuten Problemen, aber auch für Routinekontrollen wäre eine Versorgung vor Ort mit telemedizinischer Unterstützung durch einen Experten extrem hilfreich. Doch es fehlt an der notwendigen Infrastruktur sowie an geeigneten Softwarelösungen“, informiert Professor Dr. med. Mark Berneburg, Sprecher des Zentrums für Seltene Erkrankungen Regensburg (ZSER) am UKR und einer der Projektleiter von BASE-Netz.

Wissenschaftsministerium unterstützt BASE-Netz mit 500.000 Euro


BASE-Netz ist ein Zusammenschluss der Zentren für Seltene Erkrankungen der Universitätsklinika Regensburg, Würzburg, Erlangen, LMU und TU München mit dem  
Zentrum für Telemedizin Bad Kissingen. Die Verbundpartner wollen die einzelnen Zentren in Bayern mit einer eigens entwickelten Software-Lösung IT-medizinisch vernetzen. Für 2018 erhält BASE-Netz vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst im Rahmen des Masterplans Bayern Digital II insgesamt 462.095 Euro. Weitere Fördermittel wurden in Aussicht gestellt. Insgesamt beläuft sich der Förderbedarf von BASE-Netz auf rund 1,8 Millionen Euro. „Mit dem Masterplan BAYERN DIGITAL II investieren wir in die digitale Zukunft Bayerns. BASE-Netz nimmt bei der zentrumsübergreifenden Betreuung von Patienten mit seltenen Erkrankungen in den Bereichen Telemedizin und Patientendatenschutz bayernweit eine Vorreiterrolle ein und hat das Potenzial, auch international den Austausch von Experten für seltene Erkrankungen zu erleichtern“, begründet Professor Dr. med. Marion Kiechle, Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, die Projektförderung. 

Erstes BASE-Netz-Treffen in Regensburg konkretisiert Projektumsetzung


Am 28. Juni 2018 traf sich das Konsortium von BASE-Netz erstmals zu einem Netzwerktreffen im Universitätsklinikum Regensburg. Die Mitglieder konkretisierten hier die Anforderungen an die IT für die Umsetzung des Projekts, definierten die Aufgaben der Projektverantwortlichen der Uniklinika Regensburg und Würzburg sowie die Besetzung der Steuerungsgruppe. Demnach obliegen nun dem ZSER unter anderem die Mittelverwaltung und Berichterstattung für BASE-Netz, während das Zentrum für Seltene Erkrankungen Nordbayern am Universitätsklinikum Würzburg die Koordination innerhalb der verschiedenen Zentren verantwortet und die Datenschutzkonzepte federführend entwickelt.

„Wir wollen mit BASE-Netz die fachärztliche Beratung für Menschen mit seltenen Erkrankungen auch außerhalb der Ballungszentren verbessern und klinische Studien zu seltenen Erkrankungen koordiniert unterstützen“, nennt Professor Dr. med. Helge Hebestreit, Projektkoordinator von BASE-Netz und Sprecher des Zentrums für seltene Erkrankungen Nordbayern am Universitätsklinikum Würzburg, die wichtigsten Ziele des Projekts. Darüber hinaus will BASE-Netz aufbauend auf einem eigens entwickelten Datenschutzkonzept und mit entsprechender Datenschutzfreigabe eine elektronische Patientenakte entwickeln, die sowohl für ärztliches Personal als auch für den Patienten außerhalb der individuellen Klinikinformationssysteme einsehbar und bearbeitbar ist. Geplant sind auch die Forschungsunterstützung durch Aufbau einer zentralen Datenbank, die Vernetzung mit dem Projekt „1000 Genome in Bayern“ sowie das Ausweiten des Netzwerks auf kleinere Zentren für Seltene Erkrankungen an nicht-universitären Krankenhäusern.

BASE-Netz integriert Patienten, Hausärzte, Uniklinika und IT-Spezialisten


Das Konsortium von BASE-Netz setzt sich zusammen aus den Projektleitern Professor Dr. med. Mark Berneburg und Professor Dr. med. Helge Hebestreit sowie einer Steuerungsgruppe mit Vertretern der bayerischen Zentren für Seltene Erkrankungen, des Zentrums für Telemedizin in Bad Kissingen sowie den IT-Spezialisten der einzelnen Häuser.  Patientenvertreter und der Bayerische Hausärzteverband sind in Form von Beiräten in die Arbeit von BASE-Netz einbezogen. Der Initiative voran ging die elektronische Vernetzung der Zentren für Seltene Erkrankungen Regensburg und Würzburg.

Kontakte
Sprecher BASE-Net
Professor Dr. Mark Berneburg
Sprecher Zentrum für Seltene Erkrankungen am Universitätsklinikum Regensburg
Tel.: 0941 944-9601
mark.berneburg@ukr.de
www.ukr.de

Koordinator BASE-Net
Prof. Dr. Helge Hebestreit
Sprecher Zentrum für Seltene Erkrankungen am Universitätsklinikum Würzburg
Tel: 0931/201-27729
E-Mail: Hebestreit_H@ukw.de
www.zese.ukw.de


Gemeinsame Pressemitteilung UKR, UKW, UKE, KLMU, MRI, und ZTM.

Pressemitteilung als PDF zum Download.

Teilnehmer des 1. BASE-Netz-Treffens
Die Teilnehmer des 1. BASE-Netz-Treffens am 28. Juni 2018 in Regensburg. © UKR / Franziska Holten
Hände
Für die Seltenen: Im Base-Netz arbeiten Mediziner standortübergreifend zum Wohl der Patienten zusammen. © UKR / Vincent Schmucker

Besserer Sonnenschutz für Kinder – ein Präventionsprojekt der Stadt Würzburg, des Vereins „Hilfe im Kampf gegen Krebs“ und des Uniklinikums Würzburg

Sommer, Sonne – und kein Sonnenbrand: Die Stadt Würzburg, der Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs“ und die Hautklinik des Uniklinikums Würzburg kooperieren, um Kinder in den regionalen Ferienfreizeiten noch besser vor UV-strahlungsbedingten Hautschäden zu schützen. Neben Informationen wurden Sonnenschutzmittel im Wert von 2.000 Euro als Spende bereitgestellt.

2.000 Euro für Sonnenschutzcreme - Gruppenbild
2.000 Euro für Sonnenschutzcreme aller Art – im Bild von links: Monika Kraft (Leiterin der Fachabteilung Kindertagesbetreuung der Stadt Würzburg), Prof. Dr. Matthias Goebeler (Direktor der Würzburger Universitäts-Hautklinik), Gabriele Nelkenstock (Gründerin des Vereins „Hilfe im Kampf gegen Krebs“), Dr. Hülya Düber (Leiterin des Jugend-, Familien- und Sozialreferats der Stadt Würzburg), Gunther Kunze (Leiter des Fachbereichs Jugend und Familie der Stadt Würzburg) und Dr. Tina Giner (Ärztin an der Würzburger Universitäts-Hautklinik). Bild: Helmuth Ziegler / Uniklinikum Würzburg
Gruppenbild Sonnencreme
Mit der Scheckübergabe startete ein neues Projekt zum besseren Sonnenschutz für die Kinder der Würzburger Region. Im Bild von links: Prof. Dr. Matthias Goebeler und Dr. Tina Giner von der Würzburger Universitäts-Hautklinik, Gabriele Nelkenstock vom Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs“ sowie Dr. Hülya Düber, Monika Kraft und Gunther Kunze vom Jugend-, Familien- und Sozialreferat der Stadt Würzburg. Bild: Helmuth Ziegler / Uniklinikum Würzburg

Die Stadt Würzburg bietet gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern auch in diesem Sommer wieder viele erlebnispädagogische Veranstaltungen für Kinder an. „Hier, wie auch in den Kindertageseinrichtungen, verbringen die Mädchen und Jungen bei schönem Wetter viel Zeit im Freien“, weiß Dr. Hülya Düber. Die Leiterin des Jugend-, Familien- und Sozialreferats der Stadt Würzburg fährt fort: „Allerdings bergen die angenehmen Sonnenstrahlen auch Risiken für die Haut der Kinder. Deshalb ist die Aufklärung und Sensibilisierung sowohl der Eltern, wie auch des Fachpersonals in den Einrichtungen für dieses Thema nach wie vor wichtig.“

Vortrag der Hautklinik vor Trägern und Leiter/innen

Eine gute Gelegenheit dazu war das Treffen der Träger/innen und Leiter/innen der Würzburger Kindertagesstätten sowie deren Dachverbände am 28. Juni 2018 im Würzburger Rathaus. Die rund 60 Teilnehmer/innen sind verantwortlich für etwa 5.100 Plätze in Tageseinrichtungen für Kinder zwischen einem und zehn Jahren. Als einer der Tagesordnungspunkte des Meetings referierte Dr. Tina Giner von der Hautklinik des Uniklinikums Würzburg (UKW) auf Einladung von Dr. Düber über die Zusammenhänge zwischen Sonnenstrahlung, Folgeerkrankungen und richtigem Sonnenschutz. „Übermäßige UV-Bestrahlungen, gerade die in der Kindheit und Jugend erworbenen Sonnenschäden, zählen zu den Hauptrisikofaktoren für die spätere Entstehung von Hautkrebs“, betonte die Dermatologin. Als Schutzmaßnahme – neben dem Tragen von Textilien und einer Kopfbedeckung sowie dem Meiden der Mittagssonne – empfiehlt sie das Eincremen der undeckten Körperpartien mit einem Sonnenschutzmittel, das einen Lichtschutzfaktor von mindestens 30 haben sollte. Dabei sei auch die eingesetzte Menge wichtig. Dr. Giner: „Häufig wird nicht genügend Sonnencreme aufgetragen. Um den angegebenen Schutzfaktor zu erreichen, ist zudem ein wiederholtes Nachcremen notwendig, um die Verluste durch Abrieb, Wasserkontakt und Schwitzen auszugleichen.“

2.000 Euro-Spende für Sonnencreme

Um die regionalen Veranstalter von Ferienfreizeiten und die Akteure von Betreuungsangeboten beim Sonnenschutz der ihnen anvertrauten Kinder zu unterstützen, stellt der Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs“ in diesem Jahr erstmals Sonnencremes im Wert von 2.000 Euro als Spende zur Verfügung. Gabriele Nelkenstock, die Gründerin des Vereins, überreichte am Rande des Träger/innen- und Leiter/innen-Treffens einen Scheck über diese Summe an Dr. Düber.
„Bislang haben wir uns der Unterstützung von Tumorpatienten und ihren Angehörigen sowie der Förderung der Krebstherapieforschung gewidmet. Mit diesem Projekt steigen wir erstmals in die Präventionsarbeit ein. Wenn es uns gelingt, einen Beitrag dazu zu leisten, dass die Kinder von heute nicht die Hautkrebspatienten von morgen werden, so ist hier jeder Euro äußerst sinnvoll investiert“, kommentierte Gabriele Nelkenstock.
Die Sozialreferentin Hülya Düber bedankte sich herzlich für die Spende des Vereins und die Wissensvermittlung durch die Hautklinik. Die Sonnenschutzmittel können von den Kinderfreizeit-Veranstaltern ab sofort angefragt werden im Bereich „Kids, Jiz & Fiz“ im Erdgeschoss des Sozialreferats in der Karmelitenstraße 43, Telefon: 0931/373346 oder E-Mail: Jiz@ stadt.wuerzburg.de.

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2.000 Euro für Sonnenschutzcreme - Gruppenbild
2.000 Euro für Sonnenschutzcreme aller Art – im Bild von links: Monika Kraft (Leiterin der Fachabteilung Kindertagesbetreuung der Stadt Würzburg), Prof. Dr. Matthias Goebeler (Direktor der Würzburger Universitäts-Hautklinik), Gabriele Nelkenstock (Gründerin des Vereins „Hilfe im Kampf gegen Krebs“), Dr. Hülya Düber (Leiterin des Jugend-, Familien- und Sozialreferats der Stadt Würzburg), Gunther Kunze (Leiter des Fachbereichs Jugend und Familie der Stadt Würzburg) und Dr. Tina Giner (Ärztin an der Würzburger Universitäts-Hautklinik). Bild: Helmuth Ziegler / Uniklinikum Würzburg
Gruppenbild Sonnencreme
Mit der Scheckübergabe startete ein neues Projekt zum besseren Sonnenschutz für die Kinder der Würzburger Region. Im Bild von links: Prof. Dr. Matthias Goebeler und Dr. Tina Giner von der Würzburger Universitäts-Hautklinik, Gabriele Nelkenstock vom Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs“ sowie Dr. Hülya Düber, Monika Kraft und Gunther Kunze vom Jugend-, Familien- und Sozialreferat der Stadt Würzburg. Bild: Helmuth Ziegler / Uniklinikum Würzburg

Uniklinikum Würzburg: Vortrag zu Cannabis und Methadon in der Krebstherapie

Cannabis, Methadon und Co. – Sinnvolle Ergänzung oder gefährliche Verführung für Patienten mit einer Krebserkrankung? Das ist der Titel eines Vortrags, der am Mittwoch, den 4. Juli 2018, im Comprehensive Cancer Center Mainfranken in Würzburg stattfindet.

Vor allem in der Palliativmedizin, gelegentlich aber auch bei Krebspatienten in einer früheren Krankheitssituation können Cannabis und seine Inhaltsstoffe, die sogenannten Cannabinoide, gegen Nebenwirkungen eingesetzt werden. Schon seit einigen Jahren wird darüber hinaus daran geforscht, ob Cannabinoide eine das Wachstum hemmende Wirkung auf Krebszellen haben. Im vergangenen Jahr tauchte dann die Behauptung auf, dass Methadon hilfreich gegen Krebs sei. In ihrem Vortrag am Mittwoch, den 4. Juli 2018, gibt Prof. Dr. Jutta Hübner vom Universitätsklinikum Jena Antworten auf Fragen wie: Was ist Krebs und wie wirken moderne Therapien? Wie unterscheide ich seriöse begleitende Angebote von unseriöser alternativer Medizin? Was machen Methadon und Cannabinoide mit Krebszellen? Sind sie für die Therapie bei Krebs geeignet?
Ort der kostenlosen Veranstaltung ist der Hörsaal II des Zentrums für Innere Medizin des Uniklinikums Würzburg an der Oberdürrbacher Straße. Beginn ist um 16:00 Uhr.

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Unterfränkisches Projekt zur Digitalisierung in der Präzisions- und Telemedizin gestartet

Nach der Finanzierungszusage des bayerischen Wissenschaftsministeriums wollen das Würzburger Universitätsklinikum, das Institut für Informatik der Universität Würzburg und das Zentrum für Telemedizin Bad Kissingen jetzt ausloten, wie Künstliche Intelligenz die Behandlungsqualität weiter steigern sowie den Arbeitsalltag von Ärztinnen und Ärzten vereinfachen kann. Dazu schließen sich die drei Institutionen zum virtuellen „Digitalisierungszentrum Präzisions- und Telemedizin“ zusammen.

Wie können bestehende große Datenmengen, wie zum Beispiel aus digitalen Patientenakten, unter Berücksichtigung aller Datenschutz- und Sicherheitsaspekte für eine noch präzisere und effizientere Behandlung von Erkrankten nutzbar gemacht werden? Dies ist eine der Kernfragen des „Digitalisierungszentrums Präzisions- und Telemedizin (DZ.PTM)“, das seit 1. Juni 2018 vom bayerischen Wissenschaftsministerium gefördert wird. In dem virtuellen Zentrum kooperieren unter Federführung des Uniklinikums Würzburg (UKW) das Institut für Informatik der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und das Dienstleistungsunternehmen Zentrum für Telemedizin Bad Kissingen. In einem Teilprojekt ist zudem das Uniklinikum Regensburg beteiligt.
Voraussetzung für den Startschuss des bis zum Jahr 2023 mit einem Antragsvolumen von rund acht Millionen Euro geplanten Vorhabens war die Aufnahme der Fördermaßnahme in den Nachtragshaushalt des Freistaats im April 2018. Das Wissenschaftsministerium sagte dabei zunächst für die Jahre 2018 und 2019 Mittel in Höhe von über 2,1 Millionen Euro zu.

Digitale Patientenakten als Big Data-Teststrecke nutzbar machen

Bei der Konzeption des Projekts federführend war Prof. Dr. Christoph Reiners. Der ehemalige Ärztliche Direktor des UKW ist seit seiner Pensionierung Ende des Jahres 2015 Wissenschaftlicher Sprecher der Plattform „Gesundheit/Medizin“ der vom Freistaat getragenen Kooperations-, Forschungs- und Gründungsplattform Zentrum Digitalisierung.Bayern (ZD.B). „Das Uniklinikum Würzburg ist mit mehreren Millionen von digitalen Patientenakten im Besitz eines riesigen Informationsschatzes, der durch intelligente Datenverarbeitung zum Wohle zukünftiger Patienten und der sie behandelnden Ärzte erschlossen werden kann“, ist sich Prof. Reiners sicher. So ist eines der Ziele des DZ.PTM-Projekts, diese „Big Data“ in einem nach außen geschützten Datenintegrationszentrum (DIC) so aufzubereiten, dass sie vollkommen anonymisiert und sicher als „Teststrecke“ für die Entwicklung und Erprobung von vielen zukünftigen Digitalisierungsprojekten im Gesundheitswesen zur Verfügung stehen. Das Servicezentrum für Medizininformatik des Uniklinikums unter Leitung von Helmut Greger hat zusammen mit Prof. Dr. Frank Puppe vom Lehrstuhl für Künstliche Intelligenz und Angewandte Informatik der Würzburger Universität in den letzten Jahren erhebliche Vorarbeiten für ein solches DIC geleistet.

Anwendungsfall: Das Anfordern von radiologischen Untersuchungen

Einige dieser Digitalisierungsideen werden schon bei dem jetzt gestarteten Projekt beispielhaft verfolgt. So soll im DZ.PTM unter dem Stichwort „Wissensbasiertes Leistungsmanagement“ zusammen mit Prof. Dr. Thorsten Bley vom Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie des UKW erforscht werden, ob und wie sich das Anordnen von radiologischen Untersuchungen durch Künstliche Intelligenz optimieren lässt. Zur Diagnostik steht den Ärztinnen und Ärzten heute eine ganze Palette unterschiedlicher Bildgebungsverfahren zur Verfügung – vom Ultraschall bis zum PET/CT. Bei der Entscheidung für das im Einzelfall zielführende Verfahren greifen sie auf publiziertes Wissen aus Lehrbüchern und Leitlinien sowie die eigenen Erfahrungen und die von Kollegen zurück. „Diese Informationen beziehen sich aber nie auf den individuellen Patienten, sondern auf ganze Patientengruppen mit ähnlichen Diagnosen und Erkrankungsstadien. Die damit verbundenen Ungenauigkeiten führen häufig noch zu zeit- und kostenaufwändigen Bildgebungskaskaden mit teilweise vermeidbarer Strahlenbelastung für die Patienten“, schildert Prof. Reiners. Bei intelligenter Nutzung von Digitalisierungsmöglichkeiten, die auch Häufigkeitsstatistiken aus bisherigen, vergleichbaren Patientenakten und die Unterstützung durch speziell ausgebildete Experten einbeziehen, könnte dieser Entscheidungsprozess im Sinne der „Präzisionsmedizin“ verbessert und auch formal vereinfacht werden. Das Ergebnis wären präzisere, schnellere und preiswertere Abläufe, die eine „Überdiagnostik“ vermeiden und den Patienten und das klinische Personal entlasten.

Teilprojekt: Telemedizin für Menschen mit Seltenen Erkrankungen ermöglichen

In einem weiteren Zweig kooperiert das DZ.PTM eng mit dem Projekt BASE-NET der bayerischen Zentren für Seltene Erkrankungen. „Für Seltene Erkrankungen gibt es bayern- oder gar deutschlandweit oft nur wenige Experten. Bei akuten Problemen, wie auch für Routinekontrollen wäre für die Betroffenen eine Versorgung vor Ort mit telemedizinischer Unterstützung durch einen Spezialisten extrem hilfreich“, weiß Prof. Reiners. Hierzu fehle jedoch bisher die Infrastruktur. Ziel von BASE-NET beziehungsweise des DZ.PTM ist die Entwicklung einer speziellen digitalen Patientenakte sowie der Aufbau einer IT-Vernetzung der spezialisierten Behandlungszentren mit den Patienten sowie den behandelnden Ärzten und Einrichtungen vor Ort. Die Federführung von BASE-NET haben die Uniklinika Regensburg und Würzburg.

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