Aktuelle Pressemitteilungen

Welche Reha passt zu meiner Erkrankung?

Informationsangebot reha-passt.de für Versicherte und Gesundheitsfachkräfte

Die Website reha-passt.de will den Zugang zur medizinischen Rehabilitation erleichtern und Versicherten eine aktive Mitgestaltung ihrer Reha ermöglichen. Im Fokus stehen psychische Belastungen. Online-Fragebogen für die Evaluation steht ab dem 11. Oktober zur Verfügung.

 

Gruppenbild vom Team des Projekts "Reha passt"
Das Projektteam hinter Reha Passt, v.l.n.r.: Roland Küffner, Dr. Matthias Lukasczik, Paula Rubertus und Prof. Heiner Vogel. © Lara Bungard / AG Rehabilitationswissenschaften UKW
Screenshot der Webseite Reha passt
Logo des Projekts Reha passt

Würzburg. Ein einfacher Zugang zur medizinischen Rehabilitation und eine leichte Orientierung im breiten Angebotsspektrum sind für Patientinnen und Patienten wichtige Voraussetzungen, um die vielfältigen Rehabilitationsangebote der Deutschen Rentenversicherung nutzen zu können. Vor diesem Hintergrund präsentiert das Forschungsprojekt „Reha passt“ des Universitätsklinikums Würzburg (UKW) ab Oktober 2024 eine neue multimediale Website: reha-passt.de. Die Arbeitsgruppe Rehabilitationswissenschaften am Zentrum für Psychische Gesundheit (ZEP) hat es sich zur Aufgabe gemacht, ein leicht zugängliches Informationsangebot für Reha-Bedürftige mit psychischen (Begleit-)Erkrankungen oder beruflichen Problemen zu entwickeln und zu erproben. Auch Gesundheitsfachkräfte aus der Allgemeinmedizin und Psychotherapie finden hier wertvolle Informationen für die Beratung ihrer Patientinnen und Patienten.

Verhaltensmedizinisch orientierte Reha (VOR) und medizinisch-beruflich orientierte Reha (MBOR)

Die Webseite bietet Informationen rund um die medizinische Rehabilitation. Insbesondere werden die innovativen Konzepte der verhaltensmedizinisch orientierten Rehabilitation (VOR) und der medizinisch-beruflich orientierten Rehabilitation (MBOR) vorgestellt. Ein Schwerpunkt liegt auf Menschen mit psychischen Belastungen, da diese – oft in Kombination mit beruflichen Belastungen - zunehmend Anlass für Rehabilitationsanträge sind. Bei der Aufbereitung der Inhalte wird besonderer Wert auf eine multimediale und leicht zugängliche Darstellung gelegt, so gibt es unter anderem einen Selbsttest und kurze Erklärvideos. Dadurch soll die Gesundheitskompetenz der breiten Zielgruppe potenzieller Rehabilitandinnen und Rehabilitanden gefördert werden. 

„Mit 'Reha passt' verfolgen wir das Ziel, dass Versicherte ihre Rehabilitation aktiv mitgestalten können und über die notwendigen Informationen verfügen. Sie sollen fundierte Entscheidungen über die für sie passende Reha-Form treffen können", erklärt Prof. Dr. Heiner Vogel, Leiter der AG Rehabilitationswissenschaften des UKW. „Die Website wird nicht nur den Versicherten, sondern auch den Fachkräften in den Rehabilitationseinrichtungen sowie den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten und Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten als wertvolles Informationstool zu den verschiedenen Reha-Formen dienen.“

Online-Fragebogen für die Evaluation der Website

Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts ist auch die Evaluation des Informationsangebots. Es soll überprüft werden, wie sie von den verschiedenen Nutzergruppen angenommen wird, wie praktikabel und nützlich sie ist, und ob die Gesundheitskompetenz der Versicherten mit der Website verbessert werden kann. Dazu werden ab dem 11. Oktober 2024 alle Besucherinnen und Besucher der Website – sowohl Gesundheitsfachkräfte als auch Patientinnen und Patienten – eingeladen, die Website mittels eines Online-Fragebogens zu bewerten. Die Ergebnisse der Befragung ermöglichen eine zielgruppenorientierte Weiterentwicklung des Internetportals. 

Das Projekt wird durch die Deutsche Rentenversicherung Bund von Januar 2023 bis Dezember 2025 gefördert. 

Kontakt: 
Dr. Matthias Lukasczik, Universitätsklinikum Würzburg 
Arbeitsgruppe Rehabilitationswissenschaften im Zentrum für Psychische Gesundheit
Kontakt@ reha-passt.de 

Weiterführende Materialien:
Link zur Website: reha-passt.de
Link zu Erklärvideo für Patienten: reha-passt.de/mein-weg/#video
Link zu MBOR-Video: reha-passt.de/reha-formen/mbor/#video
Link zu VOR-Video: reha-passt.de/reha-formen/vor/#video
Link zu Flyern: reha-passt.de/downloads

Schon zweihundert MIAI-Babys

Studienprotokoll in Frontiers in Immunology veröffentlicht

Der Datenschatz der MIAI-Geburtskohorte soll Aufschluss darüber geben, wie sich das Immunsystem von Kindern im ersten Lebensjahr entwickelt und warum manche Kinder anfälliger für schwere Virusinfektionen sind als andere.

 

Baby Fabian liegt zufrieden auf dem Wickeltisch, während die Studienärztin einen Hautabstrich macht.
Fabian ist das zweihundertste MIAI-Baby. Die Geburtskohorte MIAI des Uniklinikums Würzburg untersucht die Entwicklung des Immunsystems gegen Virusinfektionen der Atemwege. MIAI steht für Maturation of Immunity Against Influenza. © Kirstin Linkamp / UKW
Fabian, das 200ste MIAI-Baby wird von der Studienärztin mit dem Stethoskop abhört.
Studienärztin Dr. Janina Marißen untersucht Fabian vier Wochen nach seiner Geburt in der MIAI-Studienambulanz der Kinderklinik. Sie hört Herz und Lunge ab, überprüft den Muskeltonus und sammelt biologische Proben wie zum Beispiel Hautabstriche. © Kirstin Linkamp / UKW
Die Mutter hält den vier Wochen alten Fabian im Arm, sein Vater steht daneben.
Fabians Eltern freuen sich, dass sie mit ihren und Fabians Daten einen wertvollen Beitrag für die Wissenschaft leisten können. Die Ergebnisse von MIAI könnten helfen, die Immunität gegen Atemwegsviren besser zu verstehen und Empfehlungen zu geben, wie Eltern die Entwicklung des Immunsystems frühzeitig fördern können, um schwere Krankheitsverläufe zu vermeiden. © Kirstin Linkamp / UKW

Würzburg. Fabian ist das zweihundertste MIAI-Baby. Mit ihm hat die MIAI-Studienambulanz des Universitätsklinikums Würzburg (UKW) einen wichtigen Meilenstein erreicht, um schon einige der Fragestellungen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projektes anzugehen. Mit den in der MIAI-Geburtskohorte gesammelten Daten, Untersuchungsergebnissen und Bioproben will das Studienteam um Prof. Dr. Dorothee Viemann verstehen, wie Babys im ersten Lebensjahr lernen, sich gegen Viren wie Influenza, RSV oder SARS-CoV-2 zu verteidigen. MIAI steht für Maturation of Immunity Against Influenza - die Entwicklung des Immunsystems gegen Virusinfektionen der Atemwege. Virale Atemwegsinfektionen sind nach wie vor weltweit ein großes Problem und verursachen zahlreiche Erkrankungen und Todesfälle. 

Welche Einflüsse prägen das Immunsystem? 

Nach der Geburt reift das Immunsystem und passt sich der neuen Umwelt an. Wie gut sich unser Immunsystem zur Abwehr solche Virusinfektionen entwickelt, hängt neben genetischen Faktoren vor allem von Umwelteinflüssen ab. Welche Umweltfaktoren die Immunreifung fördern und welche sie stören, ist allerdings bis heute nicht ganz klar. Zudem gilt es zu verstehen, welche Komponenten und Zellen des Immunsystems bei Neugeborenen und Kindern wichtig sind, um schwere Atemwegsinfektionen zu verhindern. Diese Unklarheiten nimmt der Lehrstuhl für Translationale Pädiatrie der Kinderklinik gemeinsam mit der Frauenklinik in der MIAI-Studie genauer unter die Lupe. 

Das MIAI-Team untersucht zum Beispiel, welche Rolle der sozioökonomische Hintergrund, die Anzahl von Familienmitgliedern, Kinderkrippenbesuche, Impfungen, Infektionen und Ernährung bei der frühen Entwicklung von Immunantworten spielen. Außerdem wird der Frage nachgegangen, ob es einen Zusammenhang zwischen der Bildung des Mikrobioms, also der Gesamtheit der Mikroorganismen im Körper, und der Entwicklung der Immunität gegen diese Virusinfektionen nach der Geburt gibt.

Dazu werden die Kinder direkt nach der Geburt in der Würzburger Frauenklinik sowie nach einem, sechs und zwölf Monaten in der MIAI-Studienambulanz der benachbarten Kinderklinik untersucht. Dabei werden der Gesundheitszustand der Kinder erfragt, verschiedene biologische Proben wie Hautabstriche und Stuhlproben gesammelt, die Babys gemessen und gewogen, Herz und Lunge abgehört und der Muskeltonus überprüft.

MIAI-Kinder liefern wichtigen Beitrag für die Wissenschaft 

Die Pläne und das Design der MIAI-Studie sowie die Charakteristika der ersten 171 MIAI-Babys hat Dorothee Viemann jetzt mit ihrem Team in der Fachzeitschrift Frontiers in Immunology veröffentlicht. Besonders hervorzuheben sei die Akzeptanz des Studiendesigns. „Wir haben eine relativ geringe Abbruchquote von etwa 8 Prozent“, berichtet Studienkoordinatorin Dr. Carina Hartmann, die gerade selbst Mutter eines Sohnes geworden ist. Dazu zählen auch Familien, die aus Würzburg weggezogen sind. „Ohne die Eltern könnten wir die MIAI-Studie nicht durchführen. Und die Eltern sind wirklich sehr engagiert, sie kommen gerne zu uns, jetzt auch schon mit den ersten Geschwisterkindern. Das spricht für die Studie und das Studienteam. Unser Studienteam hat zu jedem Kind ein Gesicht und verfolgt seine Entwicklung mit Spannung und Freude.“

Viele Eltern schätzen den zusätzlichen Blick auf ihr Kind neben den U-Untersuchungen beim niedergelassenen Kinderarzt, die Motive für die Teilnahme an der Studie sind aber vor allem altruistischer Natur. Auch Fabians Eltern machen gerne bei MIAI mit, „weil wir mit unseren und Fabians Daten einen wertvollen Beitrag für die Wissenschaft leisten können“. Denn die Ergebnisse könnten helfen, die Immunität gegen Atemwegsviren besser zu verstehen und Empfehlungen zu geben, wie Eltern die Entwicklung des Immunsystems frühzeitig fördern können, um schwere Krankheitsverläufe zu vermeiden. 

MIAI-Studie geht weiter – Dank des großen Engagements der Eltern und weiterer Fragestellungen

Viele Erkrankungen werden erst nach der Säuglingszeit sichtbar. Ein frühkindliches Asthma bronchiale ist dafür ein klassisches Beispiel. Häufige Bronchitiden im Laufe des ersten Lebensjahrs können ein Vorläufersymptom für ein Asthma sein, aber nicht bei jedem Kind manifestiert sich tatsächlich diese chronische Atemwegserkrankung. Um solche Zusammenhänge zu verstehen und Faktoren zu identifizieren, die die Entstehung chronisch immunologischer Erkrankungen begünstigen, ist die Nachverfolgung der MIAI-Kinder über das erste Lebensjahr hinaus nun unerlässlich.

Wenn es die finanziellen Möglichkeiten erlauben, würden Prof. Dorothee Viemann und Prof. Christoph Härtel, Direktor der Kinderklinik, gesundheitsrelevante Daten gerne bis über das 16. Lebensjahr hinaus sammeln. „In der Pubertät wird im Immunsystems nochmals vieles neugeordnet und reprogrammiert“ erklärt Dorothee Viemann. „Mit diesem Projekt würden wir den Grundstein für wichtige zukünftige Erkenntnisse legen - eine solche Kohorte wäre gerade für die kommende Generation an Forscherinnen und Forschern ein unglaublicher Schatz!“

Studienwebseite mit weiteren Informationen: www.ukw.de/miai.

Publikation:
Carina R. Hartmann, Robin Khan, Jennifer Schöning, Maximilian Richter, Maike Willers, Sabine Pirr, Julia Heckmann, Johannes Dirks, Henner Morbach, Monika Konrad, Elena Fries, Magdalene Winkler, Johanna Büchel, Silvia Seidenspinner, Jonas Fischer, Claudia Vollmuth, Martin Meinhardt, Janina Marissen, Mirco Schmolke, Sibylle Haid, Thomas Pietschmann, Simona Backes, Lars Dölken, Ulrike Löber, Thomas Keil, Peter U. Heuschmann, Achim Wöckel, Sagar, Thomas Ulas, Sofia K. Forslund-Startceva, Christoph Härtel, Dorothee Viemann. A clinical protocol for a German birth cohort study of the Maturation of Immunity Against respiratory viral Infections (MIAI). Frontiers in Immunology, Volume 15 - 2024, https://doi.org/10.3389/fimmu.2024.1443665

Text: Kirstin Linkamp / UKW 

Selbsthilfevertreterin Dr. Renate Fiedler gestorben

Am 18. September 2024 verstarb Dr. Renate Fiedler im Alter von 76 Jahren nach schwerer Krankheit. Die ehemalige Richterin war seit 2019 bis zu ihrem Tod als eine der beiden Selbsthilfevertreterinnen am Uniklinikum Würzburg (UKW) aktiv. Diese Funktion wurde im Zusammenhang mit der Auszeichnung des Klinikums als „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“ geschaffen. „Das Engagement von Dr. Fiedler für die Selbsthilfe war großartig. Wir werden sie nie vergessen“, kommentierte Gabriele Nelkenstock, die Selbsthilfebeauftragte des UKW.

Renate Fielder studierte Jura und Politikwissenschaften an der Münchener Ludwig-Maximilians-Universität. Nach ihrer Promotion im Jahr 1980 wurde sie Vorsitzende Richterin am Sozialgericht Würzburg. Von 1990 bis 2002 war sie Würzburger Stadträtin. Die Seniorenvertretung der Stadt Würzburg wählte sie 2020 zur ersten Vorsitzenden. Die von ihr gegründete Amyloidosestiftung sowie der Einsatz für eine intensivere wissenschaftliche und anwendungsbezogene Beschäftigung mit seltenen Krankheiten lagen ihr aus persönlicher Betroffenheit besonders am Herzen.

Internationales Symposium in Würzburg zur Medizin von Früh- und Neugeborenen feiert Jubiläum

Mehr als 50 prominente Neugeborenenmediziner sowie Wissenschaftler aus aller Welt kommen Mitte Oktober nach Würzburg.

Würzburg. Vom 12. bis 14. Oktober 2024 findet das internationale Symposium zur Früh- und Neugeborenenmedizin „Recent Advances in Neonatal Medicine“ im Congresscentrum Würzburg (CCW) statt. Dieses Symposium, das vom ehemaligen Direktor der Universitätskinderklinik, Professor Christian P. Speer, alle drei Jahre ausgerichtet wird, feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum am Standort Würzburg. Es hat sich zu einem der renommiertesten und angesehensten Kongresse der Früh- und Neugeborenenmedizin entwickelt.

Mehr als 50 prominente Neugeborenenmediziner sowie Wissenschaftler aus aller Welt kommen Mitte Oktober nach Würzburg. Sie werden drei Tage lang die neuesten Erkenntnisse und Entwicklungen sowie Behandlungskonzepte und Grenzen der Früh- und Neugeborenenmedizin mit führenden Kinderärztinnen und Kinderärzten aus 60 Nationen aller Kontinente in Seminaren und Plenarsitzungen intensiv beleuchten und diskutieren.

Themenschwerpunkte dieses klinisch- wissenschaftlichen Fachkongresses sind die kritischen ersten Lebensminuten von Früh- und Neugeborenen, die Früherkennung und optimale Behandlung von akuten und chronischen Erkrankungen sowie die Entwicklung von Strategien, die einen bestmöglichen Schutz dieser vulnerablen Kinder vor Folgeschäden gewährleisten.

Freude über den internationalen Wissenstransfer

Für den Initiator, Prof. Christian P. Speer, ist dieses Jahr ein besonderer Grund zur Freude: „Für mich ist ein Traum wahr geworden: Seit 25 Jahren bringen wir die führenden Spezialisten der internationaler Neugeborenenmedizin mit praktizierenden Kinderärzten und Wissenschaftlern aus aller Welt zusammen und können so den neusten Wissenstand kritisch definieren. Unsere Erkenntnisse und Würzburger Empfehlungen tragen sicherlich weltweit zur bestmöglichen Behandlung dieser vulnerablen Patientengruppe bei“, sagt der renommierte Mediziner. Für interessierte Neugeborenenmediziner, die nicht nach Würzburg kommen können, wird dieses Symposium aufgezeichnet und ist für mehrere Monate zur Fortbildung verfügbar.

Seinen Dank richtet Speer an alle, die dieses Symposium nachhaltig unterstützen, insbesondere an seinen Nachfolger an der Universitätskinderklinik, Professor Christoph Härtel, sowie an alle dort tätigen Mitarbeiter und die Beschäftigten der Tagungsabteilung von Congress-Tourismus-Würzburg, die bei der Organisation dieses Symposiums helfen.

„Zwar haben sich die technischen Möglichkeiten der Kommunikation zwischenzeitlich grundlegend verändert, jedoch zeigt sich gerade bei komplexen wissenschaftlichen Themen, wie sehr der Wissensaustausch von persönlichen Gesprächen, fachlichen Diskussionen und Netzwerken abhängt“, ergänzt Björn Rudek, Tourismusdirektor der Stadt Würzburg.

Unterstützung durch Congress-Tourismus-Würzburg

Für einen reibungslosen Ablauf der Fachtagung sorgt das engagierte Team der Tagungsabteilung von Congress-Tourismus-Würzburg. Von der Raumbuchung im CCW über die Teilnehmerregistrierung bis zur Konzeption und Planung des Rahmenprogramms laufen dort alle Fäden zusammen.

„Das CCW ist ein idealer Austragungsort für eine Veranstaltung dieser Größenordnung und Struktur. In Kombination mit dem seit 2015 deutlich erweiterten Raumangebot mit großen Präsentationsflächen bietet es ausgezeichnete Voraussetzungen für internationale Fachkongresse. Die optimale Erreichbarkeit Würzburgs und die kurzen Wege in der Stadt werden von unseren weltweit anreisenden Teilnehmern und Referenten sehr geschätzt“, resümiert Professor Speer. „Würzburg ist zudem international als bedeutender Standort für Wissenschaft und Forschung bekannt“, bemerkt Björn Rudek.

Zur Homepage des Symposiums: https://www.recent-advances.com/

Online-Veranstaltung zum Schlaganfall

Am Dienstag, den 12. November 2024 informieren zwei Experten des Universitätsklinikums Würzburg in einem Webinar über das Thema Schlaganfall. Dabei kommen die Möglichkeiten zur Vorbeugung, Erkennung und Behandlung zur Sprache. Die kostenlose Veranstaltung ist ein Gemeinschaftsprojekt mit der Mediengruppe Main-Post.

Prof. Dr. Karl Georg Häusler und Dr. Christian Hametner
Prof. Dr. Karl Georg Häusler (links) und Dr. Christian Hametner referieren am 12. November 2024 in einer Online-Veranstaltung zum Thema Schlaganfall. Bild: Brigitte May / UKW

Würzburg. Der Schlaganfall zählt zusammen mit Herz- und Krebserkrankungen zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland. Er ist zudem die häufigste Ursache für eine bleibende Behinderung im Erwachsenenalter. Das Universitätsklinikum Würzburg widmet der Krankheit am Dienstag, den 12. November 2024 eine kostenlose Online-Veranstaltung.

Mit Prof. Dr. Karl Georg Häusler und Dr. Christian Hametner teilen dabei zwei Experten der Neurologischen Klinik und Poliklinik laienverständlich ihr Wissen. Sie informieren unter anderem über Möglichkeiten zur aktiven Vorbeugung und erläutern, welche Relevanz Bluthochdruck, Zuckerkrankheit, Herzschwäche und Herzrhythmusstörungen für das Schlaganfall-Risiko haben. Ferner schildern sie, wie man die Symptome eines Schlaganfalls erkennt, warum eine unverzügliche Behandlung so wichtig ist und wie Betroffene in der Region versorgt werden.

Das Webinar ist Teil der Veranstaltungsreihe Abendsprechstunde, die schon seit vielen Jahren vom Klinikum gemeinsam mit der Mediengruppe Main-Post organisiert wird. Es geht von 18:00 bis etwa 19:30 Uhr und nutzt die Plattform Zoom.

Voraussetzung für die Teilnahme sind eine Internetverbindung sowie ein Smartphone, ein Tablet, ein Laptop oder ein PC. Weitere Informationen und eine Anmeldemöglichkeit gibt es unter www.ukw.de/selbsthilfe 

 

Text: Pressestelle / UKW

 

Prof. Dr. Karl Georg Häusler und Dr. Christian Hametner
Prof. Dr. Karl Georg Häusler (links) und Dr. Christian Hametner referieren am 12. November 2024 in einer Online-Veranstaltung zum Thema Schlaganfall. Bild: Brigitte May / UKW

Teddybären für den guten Zweck

Durch eine gemeinsame Spendenaktion konnte der Verein Hilfe durch Spaß e.V. einen Spendenbetrag von 20.000€ für die Elterninitiative Regenbogen realisieren.

Übergabe Scheck
Michael Ax von Hilfe durch Spaß, Jana Lorenz-Eck von der Elterninitiative, Dr. Helmut Strohmeier, Andreas Menzel und Joachim Gold von Hilfe durch Spaß bei der feierlichen Übergabe des Schecks (von links). Foto: Uschi Strohmeier

Würzburg. Auch im letzten Jahr organisierte der Verein Hilfe durch Spaß e.V. wieder den alljährlichen Teddybärenverkauf, mit dessen Erlös krebskranke Kinder und deren Familien unterstützt werden. So konnte ein Spendenscheck in Höhe von 20.000€ an die Elterninitiative Regenbogen e.V. übergeben werden. Mit diesem Betrag finanziert der gemeinnützige Verein diverse Projekte, welche den Betroffenen zugutekommen. Das spendenfinanzierte Angebot der Elterninitiative reicht von der Unterstützung der Stationen am Uniklinikum z.B. durch die Sporttherapie bis über ein breites Betreuungsangebot für die Patienten in der Krebsnachsorge.

Der Verein Hilfe durch Spaß setzt sich bereits seit 1997 ebenfalls für krebskranke Kinder und deren Familien sowie die Kinderkrebsforschung ein und unterstützt die Elterninitiative ebenso lange durch den alljährlichen Bärenverkauf.

Mittlerweile können auch die neuen "Jahresbären" für 2024 erworben werden. Zur Auswahl stehen zwei Bären der Marken Steiff und Heunec. Bei Interesse kann man sich gerne an die Elterninitiative Regenbogen (elterninitiative-regenbogen.com) oder an Hilfe durch Spaß (hilfedurchspass.de) wenden.

Text: Nadine Kempa, Elterninitiative Regenbogen für leukämie- und tumorkranke Kinder Würzburg e.V.

Homepage: www.stationregenbogen.de     

Übergabe Scheck
Michael Ax von Hilfe durch Spaß, Jana Lorenz-Eck von der Elterninitiative, Dr. Helmut Strohmeier, Andreas Menzel und Joachim Gold von Hilfe durch Spaß bei der feierlichen Übergabe des Schecks (von links). Foto: Uschi Strohmeier

Angehörigenwohnungen: Spenden statt Geschenke - 20.000 Euro für den Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs“

Das Tauberbischofsheimer Unternehmen Fleck Natursteine spendete 20.000 Euro an den Würzburger Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs“. Das Geld kam bei einer Feier zum 100-jährigen Firmenjubiläum zusammen.

Übergabe Spendenscheck
Von links: Björn Progl und Lukas Fleck (Fleck Natursteine GmbH) übergaben eine Spende von 20.000 Euro an Gabriele Nelkenstock (Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V.) und Prof. Dr. Hermann Einsele (Uniklinikum Würzburg). Bild: Susanne Just / UKW

Würzburg/Tauberbischofsheim. Am 8. Oktober dieses Jahres überreichten Björn Progl und Lukas Fleck, die Geschäftsführer der Fleck Natursteine GmbH, am Uniklinikum Würzburg (UKW) einen symbolischen Riesenscheck über 20.000 Euro an den Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs“. Dankend entgegengenommen wurde die großzügige Spende von der Vereinsvorsitzenden Gabriele Nelkenstock und Prof. Dr. Hermann Einsele, dem Direktor der Medizinischen Klinik II des UKW.

Jubiläumsfeier zur Spendenakquise genutzt

Zusammengekommen war die Summe bei einer Veranstaltung Mitte September anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Steinmetzbetriebs mit 240 geladenen Gästen. „Für uns war es eine Herzensangelegenheit, unsere Jubiläumsfeier als Plattform zu nutzen, um mit dem Motto ‚Spenden statt Geschenke‘ einen Beitrag zur Förderung im Kampf gegen Krebs zu leisten“, erläuterte Björn Progl. Und Gabriele Nelkenstock kommentierte: „Fleck Natursteine gehört schon seit vielen Jahren zu unseren treuen Unterstützern. Die Aktion ist ein weiteres wunderbares Beispiel für dieses anhaltend hohe Engagement zum Nutzen der Krebspatientinnen und -patienten am UKW“.

Ein Beitrag zum Betrieb von Angehörigenwohnungen

Die Spende soll zur Finanzierung der vom Verein betriebenen, klinikumsnahen Angehörigenwohnungen genutzt werden. Durch dieses Angebot haben auch die Verwandten von im großen Einzugsgebiet des UKW weiter entfernt lebenden Patientinnen und Patienten die Chance, diesen während der Therapie nahe zu sein. „Für die mentale und emotionale Stärke der Krebserkrankten ist der Kontakt zu nahestehenden Menschen von immenser Bedeutung“, unterstrich Prof. Einsele bei dem Treffen. Der renommierte Krebsexperte fuhr fort: „Wir sind äußerst dankbar, dass wir in Würzburg durch die Arbeit des Vereins – neben vielen weiteren, sonst nicht finanzierbaren Leistungen – diesen Service anbieten können.“

 

Wer die Arbeit von „Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V.“ unterstützen möchte, kann dies tun unter Spendenkonto: 
Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V.
Castell Bank Würzburg
IBAN: DE74 7903 0001 0000 0092 45
www.kampfgegenkrebs.de

Text: Pressestelle / UKW

 

Übergabe Spendenscheck
Von links: Björn Progl und Lukas Fleck (Fleck Natursteine GmbH) übergaben eine Spende von 20.000 Euro an Gabriele Nelkenstock (Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V.) und Prof. Dr. Hermann Einsele (Uniklinikum Würzburg). Bild: Susanne Just / UKW