Aktuelle Pressemitteilungen

Süddeutsches Zentrum für innovative Bildgebung entsteht in Würzburg

Mit 3,1 Millionen Euro fördert die DFG den Aufbau eines neuen Zentrums für Magnetpartikel-Bildgebung an der Uni Würzburg. Es soll die neue Technologie fit für die klinische Anwendung machen.

Professor Volker Behr, Sprecher des Süddeutschen Zentrums für Magnetpartikel-Bildgebung
Professor Volker Behr, Sprecher des Süddeutschen Zentrums für Magnetpartikel-Bildgebung, (Foto-Selfie: Volker Behr)

Die Bildgebung mit Magnetpartikeln (Magnetic Particle Imaging, MPI) ist ein vielversprechendes neuartiges Verfahren, mit dem sich magnetische Nanopartikel im Körper in Echtzeit, hochauflösend und quantitativ darstellen lassen. Es macht sichtbar, wo sich diese sogenannten Marker im Körper befinden und wie sie sich bewegen – ganz ohne Röntgenstrahlen oder andere ionisierende Strahlung.

Diese Eigenschaften machen die MPI besonders interessant für medizinische Anwendungen, zum Beispiel in der Herz- und Gefäßdiagnostik, bei bildgestützten Eingriffen oder der Verfolgung von Zellen, etwa in der Krebs- oder Immunforschung.

Anwendungen am Menschen bisher schwierig

In der präklinischen Forschung hat die Bildgebung mit Magnetpartikeln bereits vielversprechende Ergebnisse geliefert. Trotzdem bleibt der Schritt zur Anwendung am Menschen bislang schwierig. Ein wesentlicher Grund dafür ist das Fehlen einer Forschungsinfrastruktur, die genau diesen Übergang ermöglicht.

Das wird sich nun ändern: An der Universität Würzburg entsteht das Süddeutsche Zentrum für Magnetic Particle Imaging (SMPI), ein in Deutschland einzigartiger Forschungsstandort.

Dafür hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen ihrer Großgeräte-Initiative einem interdisziplinären Team um Physikprofessor Volker Behr 3,1 Millionen Euro bewilligt. Das Zentrum kann voraussichtlich 2027 in Betrieb gehen.

Das Süddeutsche MPI-Zentrum (SMPI)

Volker Behr ist der Sprecher des neuen Zentrums: „Wir werden an der JMU eine zentrale Plattform für die translationale MPI-Forschung schaffen – also für Forschung, die gezielt den Weg von der Grundlagenentwicklung hin zur medizinischen Anwendung am Menschen geht.“

Am SMPI soll die gesamte Entwicklungskette der Magnetpartikel-Bildgebung abgedeckt werden: von der Charakterisierung neuer magnetischer Marker über methodische Entwicklungen bis hin zur Bildgebung an größeren Objekten – und perspektivisch am Menschen.

Drei Systeme für den Weg zur klinischen Anwendung

Um den gesamten Entwicklungsprozess der Magnetpartikel-Bildgebung abzudecken, wird das Zentrum mit drei sich ergänzenden MPI-Systemen ausgestattet:

1. Ein großes, innovatives MPI-Forschungssystem

Ein speziell für das SMPI entwickeltes MPI-System soll Untersuchungen an größeren Objekten ermöglichen und die bislang bestehende Lücke zwischen Laborforschung und Anwendungen am Menschen schließen. Das System ist kein klinisch nutzbares Gerät. Vielmehr dient es als experimentelle Forschungsplattform für grundlegende technische, physikalische und biologische Fragestellungen. Die gewonnenen Erkenntnisse sind entscheidend, um realistisch einschätzen zu können, welche Anforderungen zukünftige MPI-Systeme für Routineanwendungen am Menschen erfüllen müssen.

2. Eine MPI-Spektroskopie-Plattform zur Markerforschung

Eine eigens dafür ausgelegte MPI-Spektroskopie-Plattform ermöglicht die präzise Untersuchung neuartiger magnetischer Nanopartikel, die als Marker für MPI eingesetzt werden. Unter kontrollierten Bedingungen können hier Eigenschaften wie Signalverhalten, Empfindlichkeit und Stabilität gemessen werden. Diese Grundlagenmessungen sind essenziell, um neue Marker zu verbessern und ihre Eignung für spätere Bildgebungsanwendungen zuverlässig zu bewerten.

3. Ein präklinisches MPI-System für die Methodenentwicklung

Ein weiteres präklinisches MPI-System dient der systematischen Entwicklung und Erprobung neuer Bildgebungsverfahren. Es ist mit den beiden anderen Geräten über eine gemeinsame Softwarebasis verbunden – so lassen sich Methoden direkt zwischen den Systemen übertragen und vergleichen. Das erleichtert den Übergang von theoretischen Konzepten und Laborversuchen hin zu realitätsnahen Anwendungsszenarien.

Zeitplan für den Aufbau des Zentrums

Die drei neuen Systeme werden in einem bestehenden Forschungsgebäude des Physikalischen Instituts am Hubland-Campus Süd installiert. Erste Vorbereitungen laufen, die zwei kleineren Geräte sollen bis Ende 2026 einsatzbereit sein. Das große MPI-System, das neu entwickelt wird und dessen Herzstück die Abmessungen einer mittleren Kühltruhe hat, wird voraussichtlich im Lauf des Jahres 2027 fertig sein.

Starkes Netzwerk aus Physik und Medizin

Eingebettet ist das SMPI in ein interdisziplinäres Forschungsumfeld aus Physik und Medizin. Beteiligt sind unter anderem:

  • Lehrstuhl für Experimentelle Physik 5, Universität Würzburg: Prof. Dr. Volker Behr, Prof. Dr. Peter Jakob, Dr. Patrick Vogel
  • Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Universitätsklinikum Würzburg: Prof. Dr. Thorsten Bley, Dr. Viktor Hartung
  • Institut für Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie, Universitätsklinikum Würzburg: Prof. Dr. Mirko Pham
  • Medizinische Klinik I, Universitätsklinikum Würzburg: Prof. Dr. Dr. Wolfgang Bauer

Schon während der Antragstellung zeigte sich das große überregionale Interesse: Zahlreiche Institutionen aus ganz Süddeutschland und darüber hinaus unterstützen das Projekt mit geplanten Kooperationsvorhaben: Dazu gehören die Universitätsklinika in Erlangen, Heidelberg und das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) Heidelberg sowie Universitäten und außeruniversitäre Forschungszentren in Aachen, Bayreuth, Gatersleben, Karlsruhe und Würzburg.

Kontakt

Prof. Dr. Volker Behr, Universität Würzburg, Lehrstuhl für Experimentelle Physik 5, T +49 931 31-85766, volker.behr@ uni-wuerzburg.de  

 

Pressemitteilung der Universität Würzburg vom 19. Januar 2026
 

Professor Volker Behr, Sprecher des Süddeutschen Zentrums für Magnetpartikel-Bildgebung
Professor Volker Behr, Sprecher des Süddeutschen Zentrums für Magnetpartikel-Bildgebung, (Foto-Selfie: Volker Behr)

Ausstellung: "Ausgezeichnet! 14 Würzburger Nobelpreisträger"

Der Nobelpreis gehört seit über einem Jahrhundert fest zur Würzburger Geschichte: Vor knapp 125 Jahren, am 10. Dezember 1901, wurde der Würzburger Physiker Wilhelm Conrad Röntgen mit dem weltweit ersten Nobelpreis ausgezeichnet – für die Entdeckung der nach ihm benannten Strahlen, die er am Würzburger Physikalischen Institut gemacht hatte.

Zusammen mit ihm haben insgesamt 14 Nobelpreisträger an der Universität Würzburg geforscht und gelehrt – und die Welt mit ihren wissenschaftlichen Errungenschaften maßgeblich beeinflusst. Diese außergewöhnliche Erfolgsgeschichte würdigt die Julius-Maximilians-Universität Würzburg im Jahr 2026 mit der Ausstellung „Ausgezeichnet! 14 Würzburger Nobelpreisträger – geniale Köpfe, die die Welt veränderten“.

Die Ausstellung umfasst 14 allgemeinverständliche Informationstafeln, die die zentralen Entdeckungen anschaulich und kompakt darstellen. Im Laufe des Jahres wird sie an verschiedenen öffentlich zugänglichen Standorten in Würzburg zu sehen sein – unter anderem im Lichthof der Neuen Universität (im kompletten Januar und Februar) und im Foyer des Mozartareals (vom 16. März bis zum 10. April). Weitere Stationen sind geplant.

 

Pressemeldung der Universität Würzburg vom 19. Januar 2026

 

Teilnahmerekord beim Würzburger Forum Bevölkerungsschutz

Ein wichtiges Merkmal des Forums für Bevölkerungsschutzes ist der konsequente Blick auf die Praxis und auf die Anwendbarkeit im Katastrophenfall. Der mehrtägige Stromausfall in Berlin Anfang Januar hat diese Anforderungen nochmals drastisch vor Augen geführt.

Regemäßig finden gemeinsame Übungen des BRK und der Uniklinik Würzburg statt, um sich gezielt auf mögliche Krisenszenarien vorzubereiten. Hier eine Übung aus dem Jahr 2022.: © Stefan Dreising / UKW
Regemäßig finden gemeinsame Übungen des BRK und der Uniklinik Würzburg statt, um sich gezielt auf mögliche Krisenszenarien vorzubereiten. Hier eine Übung aus dem Jahr 2022.: © Stefan Dreising / UKW

Würzburg. Rund 1.100 angemeldete Teilnehmende aus Deutschland und dem benachbarten Ausland konnte das „Würzburger Forum Bevölkerungsschutz“ am 10. Januar verzeichnen – ein Rekord in der Geschichte der interdisziplinären Veranstaltung. „Das zeigt eindrücklich, wie wichtig und wie aktuell Themen des Forums sind: funktionsfähige und praxistaugliche Strukturen für Zivil- und Katastrophenschutz im Krisen- bzw. Konfliktfall“, erklärt Prof. Dr. Thomas Wurmb, wissenschaftlicher Leiter des Forums und Leiter der Sektion Notfall- und Katastrophenmedizin der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie am Universitätsklinikum Würzburg (UKW). Gemeinsam mit Harald Erhard, Bezirksgeschäftsführer des Bayerischen Roten Kreuzes, Bezirksverband Unterfranken, übernahm er erneut die Moderation der Veranstaltung. 

Anwendbarkeit im Katastrophenfall steht im Mittelpunkt

Wie in den Vorjahren zuvor wurde die Online-Tagung aus dem Studio des Vogel Convention Center übertragen. Das Programm legte Schwerpunkte auf regionale, nationale und internationale Konzepte zur Bewältigung außergewöhnlicher Schadenslagen, bei denen eine Vielzahl von Patientinnen und Patienten, auch über einen langen Zeitraum hinweg, behandelt werden müssen. Ein weiterer Themenschwerpunkt war die Bewältigung sogenannter lebensbedrohlicher Einsatzlagen, wie Amoktaten oder Terrorangriffe. Hier wurde erstmalig in einem solchen Format auch die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte mit Vertretern der Presse thematisiert. 

In diesem Jahr haben u.a. Experten des Kommandos Gesundheitsversorgung der Bundeswehr, des britischen College of Emergency Medicine, des Bayerischen Roten Kreuzes, Ralph Tiesler, der Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), mit Vorträgen beigetragen. 

Ein wichtiges Merkmal der Würzburger Forums für Bevölkerungsschutzes ist der konsequente Blick auf die Praxis und auf die Anwendbarkeit im Katastrophenfall. Der mehrtägige Stromausfall in Berlin Anfang Januar hat diese Anforderungen nochmals drastisch vor Augen geführt. Harald Erhard vom BRK: „Umso wichtiger ist die enge Zusammenarbeit im Krisenfall vor Ort, auch hierzu leistet unser Forum einen regelmäßigen Beitrag.“

Regemäßig finden gemeinsame Übungen des BRK und der Uniklinik Würzburg statt, um sich gezielt auf mögliche Krisenszenarien vorzubereiten. Hier eine Übung aus dem Jahr 2022.: © Stefan Dreising / UKW
Regemäßig finden gemeinsame Übungen des BRK und der Uniklinik Würzburg statt, um sich gezielt auf mögliche Krisenszenarien vorzubereiten. Hier eine Übung aus dem Jahr 2022.: © Stefan Dreising / UKW

KTQ-Rezertifizierung belegt erneute Qualitätssteigerung

Das Uniklinikum Würzburg hat auch die vierte Rezertifizierung nach dem KTQ-Verfahren erfolgreich absolviert. Die erneute Auszeichnung macht nicht zuletzt die Wirksamkeit des kontinuierlichen Qualitätsverbesserungsprozesses an Unterfrankens Krankenhaus der Maximalversorgung deutlich.

 

KTQ-Visitoren im Zentrum für operative Medizin
Allseits große Zufriedenheit am Ende der Visitationswoche (von links): Thomas Kissinger (Visitor), Karl-Heinz Busche (Visitor), Lisa Engert, Linda Hirsch und Dr. Ulf Dennler (alle drei Stabsstelle Medizinisches Qualitäts-, Risiko- und Datenmanagement des UKW), Dr. Gerhard Schwarzmann (Referent des Ärztlichen Direktors des UKW), Prof. Dr. Hendrik Herrmann (Visitor), Philip Rieger (Kaufmännischer Direktor des UKW) sowie Ronald Neubauer (Visitationsbegleiter und Geschäftsführer der KTQ GmbH, Berlin). © Stefan Dreising / UKW
Überreichung der Rezertifizierungsurkunde bei der Dankesveranstaltung.
Präsentierten bei der Dankesveranstaltung stolz die neue Rezertifizierungsurkunde: Lisa Engert (links) und Linda Hirsch von der Stabsstelle Medizinisches Qualitäts-, Risiko- und Datenmanagement, zusammen mit Prof. Dr. Tim J. von Oertzen, dem Ärztlichen Direktor, und Marcus Huppertz (rechts), dem Pflegedirektor des Uniklinikums Würzburg. © Stefan Dreising / UKW

Würzburg. Die Abkürzung KTQ steht für „Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen“. Die KTQ-GmbH bietet unter diesem Namen ein freiwilliges Zertifizierungsverfahren für medizinische Einrichtungen an, das die Qualität der Patientenversorgung durch eine umfassende Prüfung von Prozessen, Sicherheit und Management bewertet. Es basiert auf einem Kriterienkatalog, zu dem die Bereiche Patienten- und Mitarbeiterorientierung, Sicherheit und Risikomanagement, Informations- und Kommunikationswesen, Unternehmensführung und Qualitätsmanagement gehören. Ziel ist es, eine kontinuierliche Qualitätsverbesserung sicherzustellen. Das Uniklinikum Würzburg (UKW) wurde im Jahr 2013 zum ersten Mal erfolgreich nach diesem Verfahren zertifiziert. Seither stehen alle drei Jahre Rezertifizierungen an. Gemäß diesem Turnus bestand das UKW Ende vergangenen Jahres seine vierte Rezertifizierung – mit erneut ausgezeichnetem Ergebnis.

Visitoren prüften vor Ort 35 Qualitätsmerkmale

Dafür waren vom 21. bis 28. November 2025 vier externe Experten aus dem Gesundheitswesen – drei KTQ-Visitoren und ein Visitationsbegleiter – am UKW zu Gast. Sie kontrollierten durch stichprobenartige Begehungen in verschiedenen Abteilungen des Klinikums und durch kollegiale Dialoge mit den Beschäftigten die Einhaltung der im neuesten KTQ-Katalog definierten 35 Qualitätsmerkmale. Erstmals dabei war das Kriterium „Ökologische Nachhaltigkeit“, das gemeinsam mit der Stabsstelle Nachhaltigkeit des UKW entwickelt wurde.

Bewertungspunkte nochmals gesteigert

Am Ende der Woche erteilten die Visitoren das Zertifikat für weitere drei Jahre. Nach ihrem Urteil erzielte das UKW beim diesjährigen Durchlauf 88,7 Prozent der möglichen Bewertungspunkte. Damit setzt sich die kontinuierliche Qualitätssteigerung am Würzburger Krankenhaus der Maximalversorgung weiter fort: Bei der Erstzertifizierung im Jahr 2013 wurden 66 Prozent erzielt, bei der letzten Rezertifizierung in 2022 waren es 83,6 Prozent.

Hohes Lob für Sicherheitsaspekte, Telemedizin, Digitalisierung und Visionsentwicklung

Bei ihrer Ergebnispräsentation lobten die Visitoren speziell den Bereich der Sicherheit im Krankenhaus: Nach ihren Worten sind am UKW Notfallmanagement, Alarm- und Einsatzplanung sowie die Arzneimitteltherapiesicherheit klar strukturiert, nachvollziehbar und gelebter Alltag. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Umfeld der Notfallversorgung – insbesondere im Schockraum – nahmen die Experten als eingespielt und fachlich stark wahr.

Große Aufmerksamkeit fanden weiterhin die telemedizinischen Entwicklungen am UKW. Das Thema wurde als innovativer Schritt gesehen, der zukünftige Versorgungspfade sinnvoll erweitert und effizient gestaltet. Darüber hinaus bewerteten die Visitoren das hohe Maß an Technisierung und Digitalisierung ausdrücklich positiv. Gleichermaßen beeindruckte sie die in 2025 entwickelte Vision des UKW.

Dankesveranstaltung für alle Beteiligten 

Bei einer Veranstaltung am 15. Januar 2026 dankte der Klinikumsvorstand allen Beschäftigten, die zu diesem großartigen Erfolg beigetragen hatten. „Ihrer und unser aller hoher Anspruch an die Qualität unseres Handelns ist der Grundstein für diesen herausragenden Erfolg in der Rezertifizierung. Damit setzen wir Maßstäbe!“, sagte Prof. Dr. Tim J. von Oertzen, der Ärztliche Direktor und Vorstandsvorsitzende des UKW, in seiner Ansprache und fuhr fort: „Dieses Ergebnis und die Empfehlungen aus dem Visitationsbericht sind unser Ansporn, die Qualität weiter zu verbessern – für eine Spitzenmedizin, die dem Menschen verpflichtet ist.“


Text: Pressestelle / UKW
 

KTQ-Visitoren im Zentrum für operative Medizin
Allseits große Zufriedenheit am Ende der Visitationswoche (von links): Thomas Kissinger (Visitor), Karl-Heinz Busche (Visitor), Lisa Engert, Linda Hirsch und Dr. Ulf Dennler (alle drei Stabsstelle Medizinisches Qualitäts-, Risiko- und Datenmanagement des UKW), Dr. Gerhard Schwarzmann (Referent des Ärztlichen Direktors des UKW), Prof. Dr. Hendrik Herrmann (Visitor), Philip Rieger (Kaufmännischer Direktor des UKW) sowie Ronald Neubauer (Visitationsbegleiter und Geschäftsführer der KTQ GmbH, Berlin). © Stefan Dreising / UKW
Überreichung der Rezertifizierungsurkunde bei der Dankesveranstaltung.
Präsentierten bei der Dankesveranstaltung stolz die neue Rezertifizierungsurkunde: Lisa Engert (links) und Linda Hirsch von der Stabsstelle Medizinisches Qualitäts-, Risiko- und Datenmanagement, zusammen mit Prof. Dr. Tim J. von Oertzen, dem Ärztlichen Direktor, und Marcus Huppertz (rechts), dem Pflegedirektor des Uniklinikums Würzburg. © Stefan Dreising / UKW

Gemeinsam für personalisierte Krebsmedizin in Europa

Das Uniklinikum Würzburg (UKW) ist Teil der europäischen „Joint Action on Personalised Cancer Medicine“ (JA PCM) und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der personalisierten Krebsmedizin in Europa. Das von der EU geförderte Projekt vereint rund 151 Partnerorganisationen aus zahlreichen europäischen Ländern mit dem Ziel, den Zugang zu personalisierter Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge für Krebspatientinnen und -patienten nachhaltig zu verbessern. Dieses Projekt wird für alle Partnerorganisationen mit 32 Millionen Euro durch die Europäische Kommission gefördert. Das UKW leitet das Pilotprojekt „CPS Compass – Personalised management of cancer predisposition across the patient journey“. Das offizielle Kick-off-Meeting fand am 14. und 15. Januar 2026 in Brüssel statt.

Die drei Forschenden stehen in Brüssel vor historischen Gebäuden.
Professorin Anke Katharina Bergmann (links), Postdoktorandin Nele Löcher und Dr. J. Matt McCrary vom Institut für Klinische Genetik und Genommedizin reisten nach Brüssel, wo am 14. und 15. Januar 2026 das offizielle Kick-off-Meeting der Joint Action on Personalised Cancer Medicine (JA PCM) stattfand. © UKW
Die drei Forschenden stehen neben einem Roll-up der Joint Action, auf dem der Slogan steht "Strengthening the Personalised Cancer Mecicine Network across Europe
J. Matt McCrary, Nele Löcher und Anke Katharina Bergmann (links) beim Kick-off-Meeting der Joint Action on Personalised Cancer Medicine (JA PCM), in der sie das Pilotprojekt „CPS Compass – Personalised management of cancer predisposition across the patient journey“ leiten. © UKW

Würzburg. Selbst bei derselben Krebserkrankung erhalten zwei Personen, die in zwei verschiedenen europäischen Ländern behandelt werden, häufig noch immer sehr unterschiedliche Diagnostik- und Therapieangebote. Moderne molekulare Tests, genetische Risikoabklärungen oder personalisierte Therapien stehen nämlich nicht überall in gleichem Maße zur Verfügung. Genau hier setzt die Joint Action on Personalised Cancer Medicine (JA PCM) an: eine europäische Initiative zur nachhaltigen Verbesserung der personalisierten Krebsversorgung.

Ungleichheiten zwischen europäischen Ländern abbauen

Im Rahmen des EU-Programms EU4Health bringt die JA PCM rund 151 Partnerorganisationen aus zahlreichen europäischen Ländern zusammen, darunter Universitätskliniken, Forschungsinstitute, Gesundheitsbehörden, Krebszentren und Patientenvertretungen. Das Ziel besteht darin, gemeinsame europäische Lösungen zu entwickeln, bewährte Modelle zu teilen und die personalisierte Krebsmedizin langfristig in den nationalen Gesundheitssystemen zu verankern. Durch die Harmonisierung von Standards, Empfehlungen und Versorgungsmodellen sollen Ungleichheiten zwischen den europäischen Ländern abgebaut werden. 

Ganzheitlicher Ansatz: Prävention, Früherkennung, Diagnostik, personalisierte Therapie und Nachsorge

Dabei verfolgt die Joint Action einen ganzheitlichen Ansatz entlang der gesamten Versorgungskette. Sie zielt auf die Verbesserung der personalisierten Prävention und Früherkennung, insbesondere bei Menschen mit erhöhtem genetischem Krebsrisiko, die Stärkung moderner Diagnostik, etwa durch molekulare und genomische Testverfahren, sowie die Förderung personalisierter Therapieentscheidungen durch strukturierte molekulare Tumorboards ab. Darüber hinaus soll die Nachsorge und langfristige Betreuung von Krebspatientinnen und -patienten optimiert werden. 

Diese Ziele werden in thematischen Arbeitspaketen sowie in europaweiten Pilotprojekten umgesetzt. In diesen Projekten werden neue Versorgungskonzepte entwickelt, erprobt und übertragbar gemacht.

Pilotprojekt CPS Compass: Personalisierte Betreuung von Menschen mit erblich oder genetisch bedingter Krebsveranlagung

Das Uniklinikum Würzburg (UKW) verfügt über besondere Expertise in der personalisierten Krebsmedizin, insbesondere an der Schnittstelle von Onkologie, Humangenetik, molekularer Diagnostik und klinischer Versorgung. Es ist an mehreren Arbeitspaketen beteiligt. Darüber hinaus übernimmt das UKW eine herausgehobene Verantwortung, indem es eines von zwei transversalen, europaweiten Pilotprojekten koordiniert: „CPS Compass – Personalised management of cancer predisposition across the patient journey“.

Im Mittelpunkt dieses Projekts steht die personalisierte Betreuung von Menschen mit genetisch bedingter Krebsveranlagung. Das Projekt betrachtet die gesamte „Patientenreise“ – von der Risikoidentifikation und Prävention über Diagnostik und Therapie bis hin zur strukturierten Nachsorge. Das Ziel besteht darin, europaweit anschlussfähige Modelle zu entwickeln, die genetische Beratung und Diagnostik, klinische Versorgung und interdisziplinäre Zusammenarbeit besser verzahnen. Geleitet wird das Projekt durch Professorin Anke Katharina Bergmann, Direktorin des Instituts für Klinische Genetik und Genommedizin am UKW. 

Die Koordination des Pilotprojektes CPS Compass übernimmt Dr. J. Matt McCrary mit seiner neu gegründeten Forschungsgruppe „Versorgungsforschung in der Genommedizin“ des Instituts für Klinische Genetik und Genommedizin. Um die Ziele dieses Pilotprojekts zu verwirklichen, wird das UKW mit 13 Partnerorganisationen aus neun EU-Ländern zusammenarbeiten. 

„Personalisierte Krebsmedizin nicht als Ausnahme, sondern als selbstverständlichen Bestandteil der Regelversorgung in Europa etablieren“

Anke Katharina Bergmann kommentiert: „Die personalisierte Krebsmedizin gilt als der Schlüssel für eine moderne, wirksame und patientenzentrierte Onkologie. Durch die Berücksichtigung individueller biologischer Merkmale wie genetischer Veränderungen, molekularer Tumorprofile oder familiärer Krebsrisiken ermöglicht sie eine gezielte Anpassung von Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge an einzelne Patientinnen und Patienten. Trotz großer wissenschaftlicher Fortschritte bestehen europaweit jedoch weiterhin strukturelle Unterschiede im Zugang zu diesen Innovationen. Mit der JA PCM wollen wir personalisierte Krebsmedizin nicht als Ausnahme, sondern als selbstverständlichen Bestandteil der Regelversorgung in Europa etablieren." 

Das UKW vereint ein starkes onkologisches Profil mit umfassender klinischer Erfahrung in der Behandlung komplexer Krebserkrankungen, exzellente genetische und genomische Kompetenz, etwa in der Risikoabklärung und molekularen Diagnostik, interdisziplinäre Versorgungsstrukturen, die Forschung und klinische Praxis eng miteinander verbinden, sowie eine lange Tradition in nationalen und europäischen Verbundprojekten. Diese Kombination ermöglicht es, innovative Konzepte nicht nur wissenschaftlich zu entwickeln, sondern auch praxisnah umzusetzen und in bestehende Versorgungssysteme zu integrieren – ein zentraler Anspruch der Joint Action JA PCM. Weitere Informationen

Text: KL / Wissenschaftskommunikation

Die drei Forschenden stehen in Brüssel vor historischen Gebäuden.
Professorin Anke Katharina Bergmann (links), Postdoktorandin Nele Löcher und Dr. J. Matt McCrary vom Institut für Klinische Genetik und Genommedizin reisten nach Brüssel, wo am 14. und 15. Januar 2026 das offizielle Kick-off-Meeting der Joint Action on Personalised Cancer Medicine (JA PCM) stattfand. © UKW
Die drei Forschenden stehen neben einem Roll-up der Joint Action, auf dem der Slogan steht "Strengthening the Personalised Cancer Mecicine Network across Europe
J. Matt McCrary, Nele Löcher und Anke Katharina Bergmann (links) beim Kick-off-Meeting der Joint Action on Personalised Cancer Medicine (JA PCM), in der sie das Pilotprojekt „CPS Compass – Personalised management of cancer predisposition across the patient journey“ leiten. © UKW

100 Patientinnen und Patienten über Onko-Studien-Suche registriert: Uniklinikum Würzburg stärkt Zugang zu klinischen Krebsstudien

Menschen mit einer Krebserkrankung niedrigschwellig, schnell und gezielt in die passenden klinischen Studien bringen – dieses Ziel verfolgt die „Onko-Studien-Suche“ des Universitätsklinikums Würzburg (UKW). Das Register ermöglicht Patientinnen und Patienten, mögliche Studienoptionen für ihre individuelle Krebsbehandlung prüfen zu lassen. 100 Personen haben das Angebot bereits genutzt.

Krebspatientin bei der Behandlung
Bereits 100 Patientinnen und Patienten haben die „Onko-Studien-Suche“ des UKW genutzt, um mögliche Studienoptionen für ihre individuelle Krebsbehandlung zu finden. © Daniel Peter / UKW.

Würzburg. Für Menschen mit einer fortschreitenden Krebserkrankung, bei denen herkömmliche Therapien nicht mehr greifen, eröffnen klinische Studien neue Behandlungsoptionen und ermöglichen den Zugang zu innovativen Therapien, die noch nicht zugelassen sind.

Klinische Studien spielen bei der Krebsbehandlung eine entscheidende Rolle, da sie maßgeblich zur Weiterentwicklung von Therapieansätzen beitragen. Bevor ein neues Medikament zugelassen wird, muss es mehrere dieser Studien durchlaufen, die unter streng definierten und kontrollierten Rahmenbedingungen geprüft werden. 

Das Register „Onko-Studien-Suche“ (OSS) des Interdisziplinären Studienzentrums mit Early Clinical Trial Unit (ECTU) am Comprehensive Cancer Center Mainfranken fungiert als zentrale und unabhängige Anlaufstelle des UKW bei der Suche nach einer passenden klinisch-onkologischen Studie. Es ermöglicht, frühzeitig Studienoptionen zu identifizieren und die Studienteilnahme im individuellen Therapieverlauf in enger Abstimmung mit den behandelnden ärztlichen Teams zu prüfen.

 

Interdisziplinäres Team bringt Studie und Patient/-in zusammen 

Im Interdisziplinären Studienzentrum mit ECTU führen Ärzteteams, Study Nurses sowie Mitarbeitende aus dem Laborbereich klinische Studien der Phasen I bis III durch. Nach der Registrierung einer onkologisch erkrankten Person prüft das OSS-Team zunächst, ob eine interne Studie geeignet ist. Falls dort keine passende Studienoption verfügbar ist, ermöglicht die enge Vernetzung mit den Organkrebszentren des Onkologischen Zentrums am UKW sowie die Kooperation mit dem ECTU-Netzwerk des Bayerischen Zentrums für Krebsforschung (BZKF) eine erweiterte Studiensuche. 

„Dank klar strukturierter Abläufe, fester Erreichbarkeit und kurzer Reaktionszeiten stellen wir sicher, dass Anfragen zeitnah bearbeitet und Betroffene direkt kontaktiert werden. Unsere Rückmeldung enthält keine Therapieempfehlung oder Zweitmeinung, sondern informiert transparent und niederschwellig über aktuelle oder potenziell zukünftige Studienmöglichkeiten“, sagt Dr. Maria-Elisabeth Goebeler, Leiterin der ECTU am UKW. 

„Unser Register ermöglicht Betroffenen, selbst aktiv zu werden und sich über Studienoptionen zu informieren. In dieser interaktiven Form haben wir ein neues Angebot geschaffen, das durch die vorhandenen Services und Möglichkeiten für Patientinnen und Patienten deutschlandweit besonders ist“, ergänzt Dr. Horst Hummel, Mitinitiator des OSS-Registers. „Wir spüren jetzt schon, dass der Austausch mit Betroffenen, den Behandlerteams und den Studienteams dazu beiträgt, klinische Studien als wichtige Ergänzung der individuellen Therapie stärker ins Bewusstsein zu rücken“, fügt Lena Schick, wissenschaftliche Koordinatorin des OSS-Registers und erste Ansprechpartnerin für Patientinnen und Patienten sowie für Zuweisende, hinzu.

Patientinnen und Patienten können sich ebenso bei OSS registrieren wie Ärztinnen und Ärzte aus Kliniken oder Praxen, die für ihre Patientinnen und Patienten mögliche Studienoptionen prüfen lassen möchten.

 

Hohe Nachfrage bestätigt den Bedarf 

Die Plattform wurde im April 2025 am UKW eingerichtet, nun hat sich der 100. Patient registriert. „Dass wir bereits die 100. Registrierung erhalten haben, zeigt, wie groß der Bedarf ist und wie wertvoll eine zentrale Studiensuche für eine umfassende onkologische Versorgung ist“, freut sich Lena Schick über die hohe Nachfrage nach der Serviceplattform.

Die Teilnahme an einer klinisch-onkologischen Studie bietet für Patientinnen und Patienten mit einer Krebserkrankung mehrere Vorteile: Sie haben die Chance, frühzeitig Zugang zu einem neuen Medikament oder Therapieverfahren zu erhalten, wodurch der Krankheitsverlauf positiv beeinflusst werden kann. Durch die Teilnahme an einer Studie können sie möglicherweise ihre Lebensqualität verbessern, eine höhere Lebenserwartung erreichen und weniger Nebenwirkungen haben. Außerdem profitieren Patientinnen und Patienten von einer engmaschigen medizinischen Betreuung im Studienzentrum. Nicht zuletzt leisten sie einen wertvollen Beitrag zur Krebsforschung und tragen dazu bei, die Zukunft weiterer Patientinnen und Patienten zu verbessern.

 

Weitere Informationen und Registrierung: www.med.uni-wuerzburg.de/ccc/klinische-studien/register-onko-studien-suche/

 

Text: Annika Wolf / UKW

Faszination der Chirurgie hautnah erleben

Erste Würzburger „Winter School for Surgery“ für Studierende der Humanmedizin vom 2. bis 5. März 2026

Drei Fachkräfte in OP-Kluft mit Kittel, Haube und Mundschutz stehen am Operationstisch und behandeln einen Patienten
Die „Cutting Edge“ Winter School for Surgery bietet vom 2. bis 6. März am Uniklinikum Würzburg (UKW) Studierenden der Humanmedizin die Möglichkeit, die faszinierende Welt der Chirurgie und modernste Operationstechniken hautnah zu erleben. Foto: Daniel Peter

Teamarbeit unter Hochspannung, High-Tech-Medizin trifft auf menschliche Grenzsituationen – kein Operationstag ist wie der andere, selbst Routineeingriffe bleiben anspruchsvoll und man sieht sofort, was man bewirkt hat. Solche Aussagen fallen immer wieder, wenn Chirurginnen und Chirurgen ihre Fachrichtung begründen. Chirurgie bedeutet entscheiden, handeln und Verantwortung übernehmen – oft innerhalb weniger Sekunden. Genau diese Unmittelbarkeit, die Verbindung von medizinischem Wissen, handwerklicher Präzision und intensiver Teamarbeit, macht die Chirurgie für viele Ärztinnen und Ärzte so faszinierend. 

„Cutting Edge“ Winter School for Surgery mit spannenden Vorträgen und praxisnahen Workshops  

Die „Cutting Edge“ Winter School for Surgery am Uniklinikum Würzburg (UKW) bietet Studierenden der Humanmedizin aus ganz Deutschland erstmals die Möglichkeit, dieses besondere Fachgebiet nicht nur theoretisch kennenzulernen, sondern auch die faszinierende Welt der Chirurgie und modernste Operationstechniken hautnah zu erleben sowie mit erfahrenen Chirurginnen und Chirurgen ins Gespräch zu kommen.

Vom 2. bis 5. März 2026 gibt es auf dem Campus und in den Kliniken neben spannenden Vorträgen und praxisnahen Workshops auch intensive Hands-on-Übungen unter Anleitung erfahrener Expertinnen und Experten. Auf dem Programm stehen unter anderem Nahttechniken und Knotenkunde, praktische Übungen an Modellen zur minimalinvasiven Chirurgie und Robotik. In Impulsvorträgen werden renommierte Chirurginnen und Chirurgen aus dem gesamten Bundesgebiet von ihren Erfahrungen berichten und Wege in die Chirurgie aufzeigen. Neben den Expertinnen und Experten stehen auch Fachkräfte in verschiedenen Ausbildungsstadien für einen Austausch zur Verfügung. 

Bewerbung um eine Teilnahme 

Interessierte vor dem Praktischen Jahr sollten bis zum 15.02.2026 - am besten so schnell wie möglich - einen Lebenslauf und ein Motivationsschreiben an folgende E-Mail-Adresse senden: CuttingEdge@ ukw.de. Es stehen 20 Plätze zur Verfügung.

Zur Webseite: https://www.ukw.de/chirurgie-i/winter-school/

Drei Fachkräfte in OP-Kluft mit Kittel, Haube und Mundschutz stehen am Operationstisch und behandeln einen Patienten
Die „Cutting Edge“ Winter School for Surgery bietet vom 2. bis 6. März am Uniklinikum Würzburg (UKW) Studierenden der Humanmedizin die Möglichkeit, die faszinierende Welt der Chirurgie und modernste Operationstechniken hautnah zu erleben. Foto: Daniel Peter