Aktuelle Pressemitteilungen

Online-Veranstaltung zu unerfülltem Kinderwunsch

Am Dienstag, 14. April 2026, bietet die Frauenklinik des Uniklinikums Würzburg unter dem Titel „Unerfüllter Kinderwunsch: Was tun?“ ein Webinar aus der Reihe „Abendsprechstunde“ an. Die kostenlose Veranstaltung ist ein Gemeinschaftsprojekt mit der Mediengruppe Main-Post.

 

PD Dr. Saskia-Laureen Herbert und Dr. Florian Jakob
PD Dr. Saskia-Laureen Herbert und Dr. Florian Jakob Fragen beantworten am 14. April 2026 in einer Online-Veranstaltung zentrale Fragen zum Thema „Unerfüllter Kinderwunsch“. © Thomas Berberich / UKW

Würzburg. Ungewollte Kinderlosigkeit ist nicht ungewöhnlich: Bei etwa 15 Prozent der Paare im gebärfähigen Alter bleibt der Wunsch nach einem Kind unerfüllt. Um bei dieser für viele zentralen Lebensfrage weiterzuhelfen, bietet die Frauenklinik des Uniklinikums Würzburg (UKW) in Kooperation mit der Mediengruppe Main-Post am Dienstag, 14. April 2026, ein kostenloses Webinar an. Bei der Veranstaltung aus der Reihe „Abendsprechstunde“ beantworten Privatdozentin Dr. Saskia-Laureen Herbert und Dr. Florian Jakob Fragen wie: Welche Optionen stehen in der Kinderwunschbehandlung zur Verfügung? Was versteht man unter künstlicher Befruchtung und wie gestaltet sich der Ablauf einer solchen Behandlung? Wie wirkt sich Endometriose auf die Fruchtbarkeit aus? Welche Maßnahmen oder Verfahren können eine Kinderwunschbehandlung sinnvoll begleiten und unterstützen?

Für das Zoom-Webinar anmelden

Das Webinar geht von 18:00 bis etwa 19:30 Uhr und nutzt die Plattform Zoom. Weitere Informationen und einen Anmeldelink finden Interessierte unter www.ukw.de/selbsthilfe, Rubrik „Veranstaltungen“.

Text: Pressestelle / UKW

 

PD Dr. Saskia-Laureen Herbert und Dr. Florian Jakob
PD Dr. Saskia-Laureen Herbert und Dr. Florian Jakob Fragen beantworten am 14. April 2026 in einer Online-Veranstaltung zentrale Fragen zum Thema „Unerfüllter Kinderwunsch“. © Thomas Berberich / UKW

Klinische Studien über Leukämie und Prostatakrebs starten

Mit 5,2 Millionen Euro fördert das Bayerische Zentrum für Krebsforschung (BZKF) erstmals eigene klinische Studien. Sie drehen sich um die Behandlung von Leukämie und die Diagnostik bei Prostatakrebs.

Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume übergab die Förderschecks für die ersten eigenen klinischen Studien des Bayerischen Zentrums für Krebsforschung.
Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume übergab die Förderschecks für die ersten eigenen klinischen Studien des Bayerischen Zentrums für Krebsforschung. (Bild: Matthias Merz Fotografie)

Beide Studien laufen standortübergreifend an allen sechs BZKF-Standorten: Augsburg, Erlangen, München (LMU und TUM), Regensburg und Würzburg. Ziel der BZKF-Förderung ist es, Krebspatientinnen und Krebspatienten in Bayern so früh wie möglich Zugang zu innovativen Diagnose- und Therapie-Verfahren zu ermöglichen.

Dazu Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume: „Seit sechs Jahren kämpfen unsere bayerischen Uniklinika im BZKF gemeinsam gegen die große Geißel der Menschheit. Nach dem Motto ‚Wissen teilen, Menschen heilen‘ bringt jedes Klinikum seine Stärken ein – von KI bis Immuntherapie.“

Der Freistaat habe das Krebsforschungszentrum seit dessen Gründung mit über 72 Millionen Euro unterstützt. Mit dieser leistungsfähigen und vernetzten Infrastruktur werde onkologische Spitzenmedizin in allen Regionen Bayerns ermöglicht.

Neue Zelltherapie gegen aggressive Leukämie

Die Studie ERASE-AML richtet sich an Patientinnen und Patienten mit akuter myeloischer Leukämie (AML), einer besonders aggressiven Form von Blutkrebs. Trotz moderner Therapieverfahren sind die Heilungschancen noch begrenzt: Nur 3 von 10 Betroffenen überleben die ersten fünf Jahre nach der Diagnose. Für viele Patientinnen und Patienten ist eine Übertragung fremder Stammzellen die einzige Chance auf Heilung. Dennoch kommt es häufig zu Rückfällen – und wirksame Behandlungsoptionen sind dann begrenzt.

Die Studie prüft eine neuartige Form der personalisierten zell-basierten Immuntherapie. Dabei werden die T-Immunzellen eines Stammzellspenders im Labor gezielt mit mehreren Leukämie-spezifischen Eiweißbausteinen stimuliert. Auf diese Weise entsteht eine breit wirksame, gegen verschiedene Leukämie-Merkmale gerichtete Immunantwort. Zusätzlich werden die T-Zellen mit einer künstlichen Andock- und Aktivierungsstruktur (CARs) ausgestattet, welche die Aktivität der T-Zellen im Körper verstärken soll.

Die derart „trainierten“ und gezielt gestärkten T-Zellen werden bei Patientinnen und Patienten mit hohem Rückfallrisiko oder bei einem frühen Rezidiv nach einer Stammzelltransplantation eingesetzt. Ziel ist es, verbliebene Leukämiezellen dauerhaft zu eliminieren und Rückfälle zu verhindern.

Die Leitung der Studie liegt bei Dr. Veit Bücklein und Professorin Marion Subklewe (LMU Klinikum München). Das Fördervolumen beträgt rund drei Millionen Euro.

Bessere Diagnostik für Patienten mit Prostatakrebs

Die PRIME-Studie untersucht, wie sich Prostatakrebs – eine der häufigsten Krebsarten bei Männern – präziser und patientenschonender erkennen lässt. Bisher folgt bei einem erhöhten PSA-Wert im Blut und einer auffälligen Kernspintomographie meist eine Biopsie. Für viele Betroffene ist das eine große körperliche und seelische Belastung – unangenehm, schmerzhaft und mit möglichen Infektionen verbunden.

In der Studie soll geprüft werden, ob eine zusätzliche Bildgebung mit Positronen-Emissions-Tomographie (PET) und Computertomographie (CT) die Diagnostik weiter verbessern kann. Mit dem PSMA-PET/CT lassen sich Prostatakrebszellen durch eine sehr geringe Menge eines radioaktiven Medikaments noch genauer sichtbar machen.

In der Studie erhalten 150 Männer mit auffälliger Kernspintomographie zusätzlich diese Untersuchung. Je nach Ergebnis sollen dann weniger oder gezieltere Biopsien für die sichere Diagnose eines behandlungsbedürftigen Prostatakrebs nötig sein. Ziel ist es, aggressive Tumoren früh und zuverlässig zu erkennen und gleichzeitig unnötige Eingriffe zu vermeiden.

Die Studienleitung liegt bei den Professoren Matthias Eiber (TUM Klinikum München) und Matthias Heck (Universitätsklinikum Augsburg). Die Fördersumme beträgt 2,2 Millionen Euro.

Wichtiger Meilenstein für das BZKF

„Die Studien markieren einen wichtigen Meilenstein für das BZKF“, so Professor Andreas Mackensen, Direktor des BZKF. „Patientinnen und Patienten in ganz Bayern können daran teilnehmen, ohne weite Wege auf sich nehmen zu müssen.“

Patientenvertreter Ortwin Thiel: „Für Betroffene bedeutet der Start dieser Studien vor allem Hoffnung – Hoffnung auf wirksamere Therapien bei Hochrisiko-Leukämie und auf schonendere, treffsichere Diagnostik bei Prostatakrebs.“

Kostenfreie Beratung am Bürgertelefon

Das BZKF verfolgt das Ziel, allen Bürgerinnen und Bürgern in Bayern unabhängig von ihrem Wohnort Zugang zu bestmöglichen und innovativen Therapien zu ermöglichen. Mit dem BürgerTelefonKrebs bietet das BZKF unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 85 100 80 eine unkomplizierte Möglichkeit, sich individuell zu allen Fragen bezüglich einer Krebserkrankung beraten zu lassen.

 

einBlick das Online-Magazin der Universität Würzburg vom 10.03.2026

Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume übergab die Förderschecks für die ersten eigenen klinischen Studien des Bayerischen Zentrums für Krebsforschung.
Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume übergab die Förderschecks für die ersten eigenen klinischen Studien des Bayerischen Zentrums für Krebsforschung. (Bild: Matthias Merz Fotografie)

Mammutmarsch: 7.600 Euro für Regenbogen

Peter und Lenni Ptok liefen 100 km für krebskranke Kinder

Spendenübergabe an Nadine Kempa von der Elterninitiative Regenbogen.
Nadine Kempa (Elterninitiative Regenbogen), Lenni Ptok und Peter Ptok bei der Übergabe der Spenden (von links). Foto: Yevgeniya Ronis

Beim Mammutmarsch in Madrid haben Peter und Lenni Ptok sportliche Ausdauer mit einem guten Zweck verbunden. Die 100 km lange Strecke wurde von den beiden nach 19:55 Stunden erfolgreich absolviert. Bereits in der Vorbereitung auf den Lauf sowie während des Mammutmarschs riefen sie zu Spenden für die Elterninitiative Regenbogen e.V. auf. Über eine Online-Spendenaktion kamen so rund 7.600 Euro zusammen. Zahlreiche Freunde, Bekannte und weitere Unterstützer beteiligten sich an der Aktion.

Mit ihrer Herausforderung wollten die beiden nicht nur sportlich an ihre Grenzen gehen, sondern auch ein Zeichen setzen: Der Lauf sollte verdeutlichen, wie viel Ausdauer und Kraft eine lange Krebsbehandlung erfordert. Gleichzeitig wollten sie mit der Aktion auf die Situation krebskranker Kinder und Jugendlicher aufmerksam machen und deren Familien unterstützen. Bei der Spendenübergabe an die Elterninitiative Regenbogen berichteten Peter und Lenni Ptok auch von ihren persönlichen Eindrücken und den besonderen Momenten während des Mammutmarschs.

Die Elterninitiative Regenbogen begleitet Familien mit krebskranken Kindern und Jugendlichen während der Erkrankung sowie darüber hinaus. Die Spenden unterstützen verschiedene Angebote des Vereins, die den betroffenen Familien im Alltag Halt und Unterstützung geben. Dazu zählen unter anderem spezielle Angebote für verwaiste Familien, etwa gemeinsame Wanderungen, Gesprächskreise oder gemeinsame Wochenenden, bei denen Raum für Austausch und gegenseitige Unterstützung geschaffen wird. Ein weiterer Teil der Spende kommt dem Geschwisterclub zugute. Dabei handelt es sich um ein von den gesetzlichen Krankenkassen gefördertes Angebot, das die Geschwisterkinder krebskranker Kinder in den Mittelpunkt stellt und diesen bei Treffen und Workshops Raum für ihre eigenen Erfahrungen und Bedürfnisse bietet.

Mit der Spende leisten Peter und Lenni Ptok gemeinsam mit ihren Unterstützern einen wichtigen Beitrag dazu, betroffene Familien in einer schwierigen Lebensphase zu begleiten und zu stärken.

Pressetext: Nadine Kempa für die Elterninitiative Regenbogen e.V.
 

Spendenübergabe an Nadine Kempa von der Elterninitiative Regenbogen.
Nadine Kempa (Elterninitiative Regenbogen), Lenni Ptok und Peter Ptok bei der Übergabe der Spenden (von links). Foto: Yevgeniya Ronis

EU-Fahrplan für bessere genetische Beratung bei Krebs

Delphi-Studie definiert unter Würzburger Leitung fünf prioritäre Maßnahmen für europaweit gerechteren Zugang zur personalisierten Krebsmedizin

Collage von freigestellten Personen, im Hintergrund Skizze von EU-Flagge
J. Matt McCrary und Anke K. Bergmann stellen im European Journal of Human Genetics fünf europäische Prioritätsmaßnahmen vor, für einen europaweit gerechteren Zugang zur personalisierten Krebsmedizin. Collage mit Canva
DNA unter Lupe
Damit personalisierte Krebstherapien ihr volles Potenzial entfalten können, brauchen Patientinnen und Patienten einen verlässlichen Zugang zu qualifizierter genetischer Beratung. Symbolbild von Canva/Africa Images

Damit personalisierte Krebstherapien ihr volles Potenzial entfalten können, brauchen Patientinnen und Patienten einen verlässlichen Zugang zu qualifizierter genetischer Beratung. Eine europaweite Delphi-Studie unter Leitung des Universitätsklinikums Würzburg benennt nun fünf konkrete Maßnahmen, um die wichtigsten Hindernisse für die Implementierung der Genetik in der Krebsprävention und -behandlung zu beseitigen und die genetische Beratung in Prävention und Behandlung nachhaltig zu stärken. Ziel ist es, allen Betroffenen in der EU zur richtigen Zeit die individuell passende Therapie zu ermöglichen.

Würzburg. Mit „Europe’s Beating Cancer Plan“ hat die Europäische Union vor fünf Jahren eine neue Phase im gemeinsamen Kampf gegen Krebs eingeläutet. Denn mit dem Aktionsplan sollen die Prävention, Diagnose, Behandlung und Nachsorge europaweit verbessert und stärker koordiniert werden. Ein zentrales Ziel ist es, genetische Untersuchungen stärker in die Krebsvorsorge und -therapie einzubinden, um Behandlungen individueller und wirksamer zu gestalten. Schließlich sind fünf bis 15 Prozent aller Krebserkrankungen auf vererbte genetische Veränderungen zurückzuführen.

„Die Integration genetischer Tests und Analysen in die Krebsprävention und -behandlung ermöglicht zunehmend personalisierte Ansätze, die eine zeitnahe Behandlung bei gleichzeitiger Minimierung von Nebenwirkungen erlauben“, sagt Dr. J. Matt McCrary, Leiter der Versorgungsforschung am Institut für Klinische Genetik und Genommedizin des Universitätsklinikums Würzburg (UKW). 

Dabei spielt die genetische Beratung eine entscheidende Rolle: Sie hilft Patientinnen und Patienten dabei, Testergebnisse zu verstehen und fundierte Entscheidungen über Vorsorge und Therapie zu treffen. Idealerweise erfolgt diese Beratung durch speziell ausgebildete Fachärztinnen und Fachärzte für Humangenetik. Fehlt diese Expertise, kann das zu unnötigen Untersuchungen, vermeidbaren Kosten, ungeeigneten Therapien oder auch zu psychischen Belastungen führen.

Obwohl die genetische Beratung eine bewährte und oft gesetzlich vorgeschriebene ärztliche Expertenkonsultation ist, ist der Zugang in der EU durch drei häufige Hindernisse eingeschränkt, wie J. Matt McCrary bereits vor zwei Jahren im „European Journal of Public Healthgezeigt hat: Die genetischen Kenntnisse von Patientinnen und Patienten sowie die genetischen Fachkenntnisse von Ärztinnen und Ärzten sind unzureichend, die Kapazitäten des genetischen Fachpersonals sind begrenzt und die Kostenerstattung durch die Krankenkassen ist uneinheitlich und unvollständig.

J. Matt McCrary hat nun als Erstautor im “European Journal of Human Genetics” fünf europäische Prioritätsmaßnahmen vorgestellt. Mit diesen sollen die wichtigsten Hindernisse für die Implementierung der Genetik in der Krebsprävention und -behandlung beseitigt werden. Sie reichen von einer besseren Integration genetischer Fachberaterinnen und Fachberater in europäische Gesundheitssysteme und einheitlichen Standards in der Ausbildung über eine stärkere Berücksichtigung der Genetik in onkologischen Leitlinien bis hin zu verbesserten Abrechnungspraktiken für genetische Beratung.

Die prioritären Maßnahmen wurden im Rahmen einer so genannten Delphi-Studie gemeinsam mit 77 Onkologen, Humangenetikern, genetischen Beratern und Patientenvertretern aus allen 27 EU-Mitgliedstaaten identifiziert. Bei dem strukturierten Befragungsverfahren, das nach dem Orakel von Delphi benannt ist, bewerten Expertinnen und Experten in mehreren Runden Empfehlungen, bis sich ein gemeinsamer Konsens für die wichtigsten Maßnahmen ergibt. 

Diese werden demnächst in einem länderübergreifenden Pilotprojekt erprobt, das vom UKW im Rahmen der kürzlich gestarteten „EU Joint Action on Personalised Cancer Medicine” (JA PCM) geleitet wird (siehe Pressemeldung vom 16.01.2026).

Fünf prioritäre Maßnahmen aus der Delphi-Studie

1. Integration genetischer Fachberaterinnen und Fachberater in europäische Gesundheitssysteme 

Eine EU-weite Anerkennung genetischer Beraterinnen und Berater als eigenständiger Gesundheitsberuf würde klarstellen, dass diese medizinischen Fachkräfte mit Masterabschluss qualifiziert sind, genetische Beratung zu leisten. Zudem würde ihnen rechtlich und organisatorisch entsprechende Positionen und Aufgaben in den Gesundheitssystemen eröffnet. Dies könnte helfen, den Fachkräftemangel abzumildern und die Versorgung der Patientinnen und Patienten europaweit zu verbessern.

2. Einbindung von Genetik-Expertise bei der Erstellung onkologischer Leitlinien

Onkologische Leitlinien sind zentrale Empfehlungen für Ärztinnen und Ärzte, die aufzeigen, wie Krebspatientinnen und -patienten diagnostiziert und behandelt werden sollen. Durch die Einbindung von Expertinnen und Experten für Genetik in die Entwicklung und Aktualisierung dieser Leitlinien wird sichergestellt, dass genetische Risiken, Testverfahren und Beratung systematisch berücksichtigt werden und nicht nur individuell oder nach dem Ermessen einzelner Fachleute erfolgen. Dies würde dabei helfen, genetische Aspekte in der Krebsversorgung überall in der EU auf ein einheitliches und qualitativ hohes Niveau zu bringen.

3. Einheitliche Standards für Ausbildung, Qualifikation und Registrierung genetischer Beraterinnen und Berater

Da die medizinische Aus- und Weiterbildung national geregelt ist und bleibt, soll keine EU-weite Gesetzgebung zur Vereinheitlichung entwickelt werden, sondern ein System, das die Anerkennung und Übertragung von Qualifikationen und Abschlüssen in der gesamten EU ermöglicht. So könnten angehende Fachkräfte leichter in verschiedenen Ländern arbeiten und Ausbildungsprogramme könnten sich an gemeinsamen Mindeststandards orientieren.

4. Verbesserte Abrechnungspraktiken für genetische Beratung bei medizinischer Indikation

In vielen Ländern wird die genetische Beratung, obwohl sie offiziell empfohlen oder sogar gesetzlich vorgeschrieben ist, bisher nicht vollständig von den Gesundheitssystemen oder Versicherungen übernommen. Eine verpflichtende Erstattung würde sicherstellen, dass Patientinnen und Patienten diese wichtige Leistung ohne zusätzliche Kosten in Anspruch nehmen können.

5. Genetik-Ausbildung für Onkologinnen und Onkologen

Die Delphi-Studie schlägt schließlich vor, dass Genetik ein verpflichtender Bestandteil der Ausbildung und Fortbildung für Onkologinnen und Onkologen werden sollte. Eine fundierte Schulung in genetischen Grundlagen, Risikobewertung und der richtigen Einordnung genetischer Testergebnisse würde Ärztinnen und Ärzten dabei helfen, besser zu erkennen, wann eine genetische Beratung oder ein Test sinnvoll ist und wie die Ergebnisse genutzt werden können. 

„Die Beseitigung gemeinsamer Hindernisse durch kollektives europäisches Handeln verspricht die effizienteste Erzielung verbesserter Ergebnisse. Mit dem Fahrplan der EU-Initiative „Joint Action on Personalized Cancer Medicine“ haben wir klare Schritte festgelegt, um den Zugang zur genetischen Beratung in der gesamten Europäischen Union nachhaltig zu verbessern. Somit erhöhen wir die Möglichkeiten aller Patientinnen und Patienten in der EU, zur richtigen Zeit die richtige Behandlung für ihre spezifischen körperlichen und genetischen Merkmale zu erhalten“, resümiert Prof. Dr. Anke Katharina Bergmann, Direktorin des Instituts für Klinische Genetik und Genommedizin am UKW.

Die von der Europäischen Kommission finanzierte Delphi-Studie ist ein Projekt des CAN.HEAL-Konsortiums. In diesem arbeiten Onkologen, Humangenetiker, genetische Berater und Patientenvertreter aus allen 27 EU-Mitgliedstaaten zusammen, darunter auch Personen in Führungspositionen nationaler humangenetischer Berufsverbände in 13 Mitgliedstaaten sowie nationaler onkologischer Berufsverbände in sechs Mitgliedstaaten.

Publikation: McCrary, J.M., Van Valckenborgh, E., Horgan, D. et al. Priority European strategies for sustainable access to high-quality genetic counselling in cancer: A Delphi study. Eur J Hum Genet (2026). doi.org/10.1038/s41431-026-02015-y

Collage von freigestellten Personen, im Hintergrund Skizze von EU-Flagge
J. Matt McCrary und Anke K. Bergmann stellen im European Journal of Human Genetics fünf europäische Prioritätsmaßnahmen vor, für einen europaweit gerechteren Zugang zur personalisierten Krebsmedizin. Collage mit Canva
DNA unter Lupe
Damit personalisierte Krebstherapien ihr volles Potenzial entfalten können, brauchen Patientinnen und Patienten einen verlässlichen Zugang zu qualifizierter genetischer Beratung. Symbolbild von Canva/Africa Images

Deutschlandweit einzigartig: 1.000 Schwangere mit Blutarmut profitieren von Eiseninfusionen

Am Universitätsklinikum Würzburg (UKW) werden die leeren Eisenspeicher werdender Mütter effizient und sicher mit einer intravenösen Eiseninfusion aufgefüllt. Im Februar 2026 wurde die 1000. Schwangere erfolgreich therapiert.

Karina Reinhard, leitende Anämie Nurse, führt bei der schwangeren Patientin Antonia Krißmer eine Ultraschallkontrolle nach der Eiseninfusionsgabe durch.
Karina Reinhard, leitende Anämie Nurse, führt bei der schwangeren Patientin Antonia Krißmer eine Ultraschallkontrolle nach der Eiseninfusionsgabe durch. © Stefan Krummer / UKW.
Gruppenfoto des Behandlungsteams mit Mutter Antonia Krißmer und Sohn Levi. Neben ihnen stehen die Anämie Nurses Lisa Eberle (links) und Karina Reinhard, dahinter Prof. Dr. Peter Kranke (links) und Prof. Dr. Patrick Meybohm. © Annika Wolf / UKW
Gruppenfoto des Behandlungsteams mit Mutter Antonia Krißmer und Sohn Levi. Neben ihnen stehen die Anämie Nurses Lisa Eberle (links) und Karina Reinhard, dahinter Prof. Dr. Peter Kranke (links) und Prof. Dr. Patrick Meybohm. © Annika Wolf / UKW

Würzburg. Seit September 2022 behandelt ein interdisziplinäres Team der Anämie-Ambulanz des UKW werdende Mütter mit Eisenmangel oder Eisenmangelanämie. Im Februar dieses Jahres wurde die tausendste Schwangere mit einer intravenösen Eiseninfusion therapiert. Das streng überwachte Behandlungskonzept der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie ist in dieser Form deutschlandweit einzigartig. Entsprechend groß ist das Einzugsgebiet, das weit über Stadt und Landkreis Würzburg hinausreicht.

Dauermüde, abgeschlagen, schnell außer Puste: Solche Beschwerden werden in der Schwangerschaft oft als normale Begleiterscheinungen interpretiert. Hinter den zunächst harmlos erscheinenden Symptomen kann jedoch ein Eisenmangel oder eine durch Eisenmangel verursachte Blutarmut (Eisenmangelanämie) stecken. Unbehandelt kann dies gesundheitliche Risiken für Mutter und Kind bergen, darunter ein höheres Frühgeburtsrisiko, eine verlangsamte Entwicklung des ungeborenen Kindes und eine Wochenbettdepression.

Eisen ist essenziell für die Bildung roter Blutkörperchen und den Sauerstofftransport im Körper. Während der Schwangerschaft steigt der Eisenbedarf durch das wachsende Blutvolumen sowie die Versorgung der Plazenta und des ungeborenen Kindes deutlich an. Der Blutverlust rund um die Geburt belastet die Eisenspeicher der Frau zusätzlich. 

„Ein Eisenmangel ist die häufigste Ursache einer Anämie in der Schwangerschaft. Er bleibt jedoch häufig unerkannt oder wird nicht ausreichend behandelt, obwohl eine effektive Therapie möglich ist“, erklärt Prof. Dr. Patrick Meybohm, Klinikdirektor der Anästhesie. Ein Bluttest, bei dem der Hämoglobinwert, der den roten Blutfarbstoff und damit die Sauerstofftransportfähigkeit abbildet, und der Eisenspeicherwert Ferritin gemessen werden, ermöglicht eine zuverlässige Diagnose. „Die Behandlung der tausendsten Patientin zeigt, wie relevant dieses Krankheitsbild ist.“

Antonia Krißmer ist die 1000. Patientin und froh über das Angebot, da sie während der Schwangerschaft unter einem schweren Eisenmangel litt. „Ich war extrem erschöpft und im Alltag kaum belastbar. Nach der Infusion habe ich mich deutlich stabiler gefühlt. Für mich war das eine große Entlastung in der Schwangerschaft“, erzählt die Jubiläumspatientin. Am 08. Februar 2026 kam ihr Sohn Levi gesund zur Welt.

Eisentabletten häufig nicht ausreichend wirksam

Ein diagnostizierter Eisenmangel wird oft zunächst mit Tabletten behandelt. „Orale Eisenpräparate können aber vor allem einen schweren Eisenmangel nicht zuverlässig ausgleichen. Zudem wirken sie langsam, es ist fraglich, wie viel Eisen aus ihnen aufgenommen wird, und sie verursachen vergleichsweise häufig Nebenwirkungen wie Verstopfung“, sagt Patrick Meybohm. Für den ersten Abschnitt der Schwangerschaft ist diese Therapieform jedoch nach wie vor die empfohlene. Vor allem, wenn frühzeitig eine Diagnostik erfolgt und der Therapieerfolg durch erneute Bluttests überprüft wird. Die intravenöse Eisengabe hingegen ermöglicht eine schnelle und gezielte Auffüllung der Eisenspeicher und verbessert das Symptombild rasch. Die Infusion wird individuell auf die Patientin abgestimmt und kann auch noch im dritten Trimenon einer Schwangerschaft, also in den letzten Tagen und Wochen vor der Geburt, verabreicht werden. 

„Bei den meisten Patientinnen genügt eine einmalige Infusionsgabe, um die Eisenwerte zu stabilisieren. Je nach Befund und Schwangerschaftswoche kann kurz vor der Geburt eine erneute Gabe sinnvoll sein, um dafür optimale Voraussetzungen zu schaffen“, erläutert Prof. Dr. Peter Kranke, der die geburtshilfliche und gynäkologische Anästhesie am UKW leitet. Auch nach der Geburt erfolgt bei Bedarf eine Kontrolle der Eisenwerte. Insbesondere nach erhöhtem Blutverlust kann eine erneute Therapie sinnvoll sein, um eine Anämie nach der Geburt rasch zu beheben.

Dass diese Therapieform bislang nicht deutschlandweit etabliert ist, hat für Peter Kranke mehrere Gründe. „Ärztinnen und Ärzte sind bei der Behandlung von Schwangeren häufig zurückhaltend. Zudem verfügen vor allem die niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen oft nicht über die notwendigen räumlichen, zeitlichen und personellen Ressourcen für eine eng überwachte Infusionstherapie. Deshalb wird die für sie weniger aufwändige Behandlung mit Tabletten bevorzugt.“ Prof. Dr. Ulrich Pecks, der die Geburtshilfe und den Bereich Fetomaternale Medizin am UKW leitet, betont aber: „Das Interesse der Behandlerinnen und Behandler am Würzburger Behandlungskonzept wächst stetig.“ Regelmäßig hospitieren Interessierte aus ganz Deutschland in der Anämie-Ambulanz, um von den dort gemachten Erfahrungen zu profitieren.

Permanente Überwachung sorgt für hohe Sicherheit

Die Gabe von Eisenpräparaten kann, unabhängig von der Darreichungsform, in sehr seltenen Fällen Nebenwirkungen verursachen. Dazu zählen Blutdruckabfall und in den seltensten Fällen eine allergische Reaktion. „Schwere Komplikationen haben wir bislang nicht beobachtet. Dennoch sorgt die permanente Überwachung der Vitalzeichen für maximale Sicherheit während der Infusionsgabe“, erklärt Karina Reinhard, Leitende Anämie Nurse in der Ambulanz.

Zusätzlich erfolgt vor und nach der Infusion eine Ultraschallkontrolle, um das Wohlbefinden des Kindes zu überprüfen.

Kontakt und Terminvergabe

Schwangere können über ihre hausärztliche oder gynäkologische Praxis, die behandelnde Klinik oder das Geburtshaus in die Anämie-Ambulanz in der Anmeldung 11 im Zentrum für Operative Medizin des UKW überwiesen werden. Sie können auch selbst Kontakt aufnehmen und einen Termin über das Onlineportal der Ambulanz vereinbaren. In der Regel ist eine Vorstellung innerhalb von ein bis zwei Wochen möglich. Die Behandlung ist eine Kassenleistung und für Schwangere kostenfrei.

Eisenmangel gezielt behandeln und vorbeugen – nicht nur in der Schwangerschaft 

In der Anämie-Ambulanz des UKW werden nicht nur Schwangere, sondern auch Menschen behandelt, die vor größeren Operationen stehen. Eine mit hohem Blutverlust verbundene Operation kann die Eisenspeicher rasch erschöpfen. Durch eine gezielte Prävention vor dem Eingriff können postoperative Mangelzustände vermieden, das Risiko für Bluttransfusionen gesenkt und die Genesung nach der Operation unterstützt werden. Darüber hinaus werden Patientinnen und Patienten mit bestehendem Eisenmangel unabhängig von Schwangerschaft oder Operation behandelt, etwa infolge chronischer Erkrankungen, Entzündungen, Verletzungen oder bestimmter Ernährungsweisen.

All dies ist in das Patient Blood Management der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie eingebettet. Das evidenzbasierte, medizinische Konzept hat das Ziel, die Patientensicherheit zu erhöhen, indem die körpereigenen Blutreserven von Patientinnen und Patienten frühzeitig optimiert, Anämien rechtzeitig erkannt und das Risiko für Bluttransfusionen reduziert wird. 

Entsprechend richtet sich das Angebot der Anämie-Ambulanz des UKW ausdrücklich auch an nicht schwangere Patientinnen und Patienten mit diagnostiziertem oder zu erwartendem Eisenmangel.

 

Text: Annika Wolf / UKW

Ausstellung: Menschen auf Organspende-Listen wollen hoffen und leben

Eine neue Ausstellung am Uniklinikum Würzburg macht anhand der persönlichen Situation von Wartelistenpatientinnen und -patienten die Dringlichkeit der Organspende greifbar.

Im Zentrum für Operative Medizin des Uniklinikums Würzburg verdeutlicht eine Ausstellung die Lebenssituation von Menschen, die auf ein Spenderorgan warten.
Im Zentrum für Operative Medizin des Uniklinikums Würzburg verdeutlicht eine Ausstellung die Lebenssituation von Menschen, die auf ein Spenderorgan warten. © Susanne Just / UKW

Würzburg. In der Magistrale des Zentrums für Operative Medizin (ZOM) des Uniklinikums Würzburg (UKW) ist derzeit eine Ausstellung zu sehen, die auf authentische Weise an die Lebensumstände von Menschen heranführt, die am Würzburger Krankenhaus der Maximalversorgung – zum Teil schon seit vielen Jahren – auf eine Spenderniere warten oder gewartet haben. Unter dem Titel „Wir wollen hoffen – Wir wollen leben“ zeigen Rollups und Poster Fotos aus deren privatem Umfeld in glücklichen Momenten und bei geliebten Tätigkeiten. Ergänzt werden die Porträtaufnahmen durch jeweils kurze Statements.

Leben unter hoher physischer und psychischer Belastung 

„Wartelistenpatientinnen und -patienten müssen mit der Sorge leben, dass jederzeit eine plötzliche Verschlechterung ihres Zustandes eintreten kann, sodass die gezeigten Situationen, Begegnungen und Aktivitäten abrupt nicht mehr möglich sein könnten“, schildert Dr. Anna Laura Herzog. Die Leiterin des Transplantationszentrums des UKW fährt fort: „Die Schau verdeutlicht, dass Organversagen keinen Unterschied macht zwischen Faktoren wie Alter oder Geschlecht und auf Lebensziele keine Rücksicht nimmt.“

Im vergangenen Jahr haben am UKW 34 Patientinnen und Patienten eine Spenderniere erhalten – bei rund 180, die auf ein Organ warteten. „Neben der enormen psychischen und physischen Belastung während der Wartezeit zeigen wir auch die Dankbarkeit und Erleichterung derjenigen, die bereits transplantiert wurden“, beschreibt Herzog, die die Ausstellung konzipierte und organisierte.

Online-Umfrage soll regional weiteren Aufklärungsbedarf ermitteln 

Begleitet wird die Schau von einer Online-Umfrage. Damit will das Team des UKW-Transplantationszentrums herausfinden, welche Ängste die Menschen in Würzburg und der Region Mainfranken bei der Organspende haben, wo noch Aufklärungsbedarf besteht und wie dieser noch besser gedeckt werden kann. Den Fragenkatalog erreicht man unter www.ukw.de/behandlungszentren/transplantationszentrum

Die Ausstellung ist im ZOM noch bis zum 7. April 2026 zu sehen. „Danach sind wir gerne bereit, die Exponate an interessierte Einrichtungen zur Präsentation auszuleihen“, unterstreicht Anna Laura Herzog. Für eine entsprechende Anfrage kann man sie unter E-Mail: herzog_a1@ ukw.de kontaktieren.

Text: Pressestelle / UKW
 

Im Zentrum für Operative Medizin des Uniklinikums Würzburg verdeutlicht eine Ausstellung die Lebenssituation von Menschen, die auf ein Spenderorgan warten.
Im Zentrum für Operative Medizin des Uniklinikums Würzburg verdeutlicht eine Ausstellung die Lebenssituation von Menschen, die auf ein Spenderorgan warten. © Susanne Just / UKW

Glücksmomente für die Elterninitiative Regenbogen

Datev bedenkt den Verein mit einer Spende

DATEV-Weihnachtsspende Scheckübergabe an die Elterninitiative Regenbogen.
Dr. Markus Algner, Denise Lampert, Nadine Kempa, Christoph Thiele, Saskia Lück und Dr. Michael Link bei der Scheckübergabe (von links). Foto: Daniel Tkatsch

"Datev schenkt Glücksmomente" - unter diesem Motto unterstützt die Genossenschaft mit Sitz in Nürnberg seit 35 Jahren gemeinnützige Initiativen aus ganz Deutschland. Vorgeschlagen werden die regionalen Projekte von Genossenschaftsmitgliedern sowie Mitarbeitern der Datev. Bei der vergangenen Weihnachtsspende wurde auch die Elterninitiative Regenbogen mit einer Spende in Höhe von 5.000 Euro unterstützt. Der Spendenscheck wurde im Rahmen einer Veranstaltung bei Datev in Nürnberg am 27. Februar 2026 an Denise Lampert und Nadine Kempa, die die Elterninitiative Regenbogen vertraten, übergeben. Vorgestellt wurde das Angebot des Vereins und dessen Entstehungshintergrund. Die Elterninitiative gründete sich 1984 als Verein aus einer im Jahr zuvor gebildeten Selbsthilfegruppe Eltern krebskranker Kinder heraus. Über die letzten 40 Jahre hinweg entwickelte sich das Angebot für betroffene Familien über kostenfreie Elternwohnungen in Kliniknähe bis hin zu diversen therapeutischen Angeboten auf den Stationen stetig weiter. Für den Verein engagieren sich hauptsächlich selbst betroffene Eltern, die die Sorgen und Ängste im Zusammenhang mit einer onkologischen Erkrankung kennen und verstehen. Folglich richtet sich das Unterstützungsangebot des Vereins an den unterschiedlichen Bedürfnissen der Familienmitglieder aus.

Insgesamt 150.000 Euro wurden im Rahmen der Datev-Weihnachtsspende an gemeinnützige Einrichtungen übergeben. Die Elterninitiative Regenbogen bedankt sich herzlich bei Datev für die nachhaltige Unterstützung. Insgesamt 150.000 Euro wurden im Rahmen der Datev-Weihnachtsspende an gemeinnützige Einrichtungen übergeben. Die Elterninitiative Regenbogen bedankt sich herzlich bei Datev für die nachhaltige Unterstützung.

 

Pressetext: Nadine Kempa für die Elterninitiative Regenbogen e.V.

DATEV-Weihnachtsspende Scheckübergabe an die Elterninitiative Regenbogen.
Dr. Markus Algner, Denise Lampert, Nadine Kempa, Christoph Thiele, Saskia Lück und Dr. Michael Link bei der Scheckübergabe (von links). Foto: Daniel Tkatsch