Aktuelle Pressemitteilungen

Uniklinikum Würzburg: Vortrag und Diskussion zu aktuellen Fragen der Krebsfrüherkennung

Am Mittwoch, den 11. Mai 2022, hält Professor Mark Herbert Ebell am Uniklinikum Würzburg – in Präsenz und online – einen Vortrag zu neuen Themen in der Krebsvorsorge. Der US-amerikanische Allgemeinmediziner ist ein international anerkannter Experte für evidenzbasierte Medizin und klinische Entscheidungsfindung.

Was sind die potenziellen Gefahren von Unter- und Überdiagnostik in der Krebsfrüherkennung? Warum werden ärztliche Empfehlungen zu onkologischen Erkrankungen immer komplexer? Wie lässt sich die Krebsvorsorge neu konzipieren, um den Patientennutzen zu maximieren? Mit Fragen wie diesen beschäftigt sich ein vom Institut für Allgemeinmedizin des Uniklinikums Würzburg (UKW) organisierter Impulsvortrag mit anschließender Diskussion am Mittwoch, den 11. Mai 2022. 

Als Referent konnte Prof. Mark Herbert Ebell gewonnen werden. Er ist Allgemeinmediziner und ein international anerkannter Experte für evidenzbasierte Medizin sowie klinische Entscheidungsfindung. Der Professor für Epidemiologie am College of Public Health an der University of Georgia/USA ist Autor von mehr als 500 international veröffentlichten Artikeln sowie Verfasser oder Herausgeber von acht Büchern. 

Die kostenlose Veranstaltung mit dem Titel „Emerging issues in cancer screening“ wird in Englisch geführt. Sie geht von 16:30 bis 17:30 Uhr. Teilnehmen kann man zum einen in Präsenz im Hörsaal der Würzburger Universitäts-Kinderklinik. Hierfür ist eine Anmeldung unter gsls.cloud.opencampus.net/node/43879 erforderlich. Zum anderen ist auch eine Online-Teilnahme möglich, für die man sich unter gsls.cloud.opencampus.net/node/43877 registrieren kann. Fortbildungspunkte sind bei der Bayerischen Landesärztekammer (BLÄK) beantragt.

Weitere Informationen gibt es bei Peter Konstantin Kurotschka vom Institut für Allgemeinmedizin des UKW unter Tel. 0176 - 70 88 22 59 oder E-Mail: kurotschka_p@ ukw.de 

Uniklinikum Würzburg: Preiswürdige Trainings-App für Menschen mit ankylosierender Spondylitis

Das vom Uniklinikum Würzburg unterstützte Start-up Applimeda GmbH ist einer der Preisträger des „Gründungswettbewerbs – Digitale Innovationen" des Bundeswirtschaftsministeriums. Ausgezeichnet wurde es für die Entwicklung einer App, die Menschen mit ankylosierender Spondylitis zu einer leitliniengerechten Bewegungstherapie anleiten soll.

Patientinnen und Patienten mit ankylosierender Spondylitis – früher als Morbus Bechterew bezeichnet – leiden an einer unheilbaren, chronisch-entzündlichen Erkrankung, die sich häufig durch starke Rückenschmerzen äußert und unter anderem zur völligen Versteifung der Wirbelsäule führen kann. Als Gegenmaßnahme ist vor allem eine richtig durchgeführte Bewegungstherapie entscheidend. „In der Realität zeigt sich jedoch, dass ein Großteil der Betroffenen diese Therapie nur unzureichend oder gar nicht ausführt“, berichtet Maxime le Maire. Um diese Versorgungslücke zu schließen, arbeitet der Würzburger Medizinstudent zusammen mit seinem Studienkollegen Tobias Heusinger und dem Aachener Informatiker Johannes Raufeisen seit rund eineinhalb Jahren an einer Smartphone-App, die Menschen mit ankylosierender Spondylitis spielerisch zur Bewegungstherapie anleiten und motivieren soll. Für die weitere Entwicklung gründeten sie im November vergangenen Jahres das Start-up-Unternehmen Applimeda GmbH. 

Ihre Produktidee wurde im April dieses Jahres beim „Gründungswettbewerb – Digitale Innovationen" des Bundeswirtschaftsministeriums mit einem Preisgeld von 7.000 Euro ausgezeichnet.

Studie zur klinischen Wirksamkeit geplant

Kooperationspartner des Gründerteams ist – neben der Deutschen Vereinigung Morbus Bechterew e.V. – das Uniklinikum Würzburg (UKW). „Ende 2020 nahmen wir im Zusammenhang mit unserer geplanten App Kontakt mit der Rheumatologie des UKW auf“, berichtet Tobias Heusinger und fährt fort: „Daraus entwickelte sich der Plan, die klinische Wirksamkeit der App in einer wissenschaftlichen Studie am UKW zu überprüfen.“ Diese soll im ersten Quartal 2023 mit rund 200 Patientinnen und Patienten starten. Maxime le Maire und Tobias Heusinger sind eng in die Durchführung und Planung der Studie eingeschlossen. Von Seiten des UKW betreuen Privatdozent Dr. Marc Schmalzing, der Leiter des Schwerpunkts Rheumatologie / Klinische Immunologie an der Medizinischen Klinik II, seine Kollegen Dr. Patrick-Pascal Strunz und Dr. Matthias Fröhlich sowie Anna Fleischer vom Schwerpunkt Psychosomatische Medizin der „Med II“ das Projekt.

Individuelles Übungsprogramm und weitere Funktionen

Was kann die neue Software im Detail leisten? „Die App soll den Patientinnen und Patienten mit ankylosierender Spondylitis vor allem eine leitliniengerechte Bewegungstherapie bieten, in deren Zentrum ein individuell zugeschnittenes Übungsprogramm steht“, beschreibt Maxime le Maire. Nach seinen Worten passt die App durch einen selbstlernenden Algorithmus die Übungen im Laufe der Zeit immer besser an die persönlichen Voraussetzungen der Nutzerin oder des Nutzers an. „Darüber hinaus wollen wir auch die Patientenedukation verbessern. So sollen durch spielerisch gestaltete Lektionen wertvolles Wissen und Tipps für den Umgang mit der Erkrankung vermittelt werden“, kündigt Tobias Heusinger an. Als weitere nützliche Funktion nennt er ein integriertes Medikamenten- und Schmerztracking.

Auszeichnung für Forschung an Hormon-Knochen-Interaktion

Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) ehrt Prof. Dr. Franz Jakob für seine klinischen und grundlagenwissenschaftlichen Arbeiten über die Interaktion zwischen Hormonsystemen und Bewegungsapparat

Das Bild zeigt Prof. Franz Jakob bei der Erwin-Uehlinger-Lecture
Der Internist und Endokrinologe Prof. Dr. Franz Jakob wurde für sein interdisziplinäres Engagement bereits mehrfach ausgezeichnet. Copyright: OSTAK Osteologie Akademie GmbH

Die Berthold-Medaille, die ihm auf dem diesjährigen Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) in Baden-Baden verliehen wurde, ist für Prof. Dr. Franz Jakob eine wunderbare Auszeichnung dessen, was er in seiner bisherigen Berufslaufbahn geleistet hat. Der 68-jährige Internist und Endokrinologe ist seit zwei Jahren Seniorprofessor für Regenerationsforschung. Bis dahin hielt er fast zwei Dekaden lang eine Professur für Klinische und Experimentelle Osteologie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg; der Lehrstuhl war und ist an der Orthopädischen Klinik König-Ludwig-Haus angesiedelt. Zuvor hatte er sich am Uniklinikum Würzburg mit der Zellbiologie des Knochens beschäftigt, besonders mit Genen, die durch das Vitamin-D-Hormon reguliert werden.

Dass sich bereits vor 20 Jahren ein Internist und Endokrinologe auf orthopädische und unfallchirurgische Fachgebiete gewagt hätte, sei schon außergewöhnlich gewesen, berichtet Franz Jakob rückblickend. Damals habe man die Wissenschaft der Hormone eher an Drüsen und frauenspezifischen Erkrankungen aufgehängt. Doch auch Knochen können wichtige hormonell aktive Botenstoffe für den Stoffwechsel aussenden. Und umgekehrt haben Hormone Auswirkungen auf die Knochen und den gesamten Bewegungsapparat. „Gerade in der Osteologie, der Erforschung des Skelettsystems und Knochenstoffwechsels, müssen wir über den Tellerrand hinausschauen und interdisziplinär arbeiten“, betont Franz Jakob.

Blick geweitet für Verbindung zwischen Skelett und Hormonen

Mit diesem Weitblick hat der Vater von drei Söhnen es geschafft, eine starke Verbindung zwischen den operativen Fächern, die sich mit dem Bewegungsapparat beschäftigen und den internistischen Disziplinen mit Fokus auf die Endokrinologie und die Onkologie herzustellen. Seine Experimentelle Arbeitsgruppe, die vor kurzem von Prof. Dr. Denitsa Docheva übernommen wurde, ist heute in den so genannten DACH-Ländern (Deutschland, Österreich und Schweiz) eine der führenden auf ihrem Gebiet. Als Präsident der Deutschen Gesellschaft für Osteologie und als Vorsitzender des Dachverbands Osteologie e. V. gehörte Jakob zu den Protagonisten der Entwicklung der Osteologie und Osteoporoseforschung im deutschsprachigen Raum. Er hielt Verbindungen zur European Calcified Tissue Society ECTS und war Fachkollegiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

„Franz Jakob hat wesentlich dazu beigetragen, dass der Blick geweitet wurde und inzwischen eine große Forschungslandschaft zur Dynamik und Anpassungsfähigkeit des Skeletts unter dem Einfluss von systemischen Hormonen und Gewebshormonen entstanden ist“, sagt Prof. Dr. Jochen Seufert, der als Tagungspräsident des DGE-Kongresses Franz Jakob die Berthold-Medaille überreicht hat.

Jakobs interdisziplinäres Engagement wurde bereits 2006 mit der Pauwels-Medaille gewürdigt. Damit zeichnet die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und orthopädische Chirurgie (DGOOC) Persönlichkeiten aus, die sich um die orthopädische Wissenschaft verdient gemacht haben - eine ganz besondere Ehrung für einen Endokrinologen wie Franz Jakob. Im Jahr 2019 wurde er zudem mit der Erwin-Uehlinger-Lecture durch die Deutsche Gesellschaft für Osteologie (DGO) ausgezeichnet. Die Berthold-Medaille, die als höchste Auszeichnung von der DGE führenden ForscherInnen aus dem In- und Ausland verliehen wird, welche sich auf dem Gebiet der Hormonforschung verdient gemacht haben, komplettiert nun seine Sammlung. Denn sie versinnbildlicht gemeinsam mit der Pauwels-Medaille und der Erwin-Uehlinger-Lecture den bedeutenden interdisziplinären Forschungsansatz von Franz Jakob.

Über die Berthold-Medaille

Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie vergibt seit 1980 jährlich die Berthold-Medaille, die mit einem wissenschaftlichen Vortrag, der Berthold-Lecture, auf der Jahrestagung der Gesellschaft verbunden ist. Namensgeber dieser Auszeichnung ist Arnold Adolf Berthold. Mit seiner Publikation zur Transplantation von Hoden in kastrierte Hähne und die Einwirkung bestimmter Stoffe auf das Blut, gilt Berthold als Entdecker des Prinzips Endokrinologie. Die Berthold-Medaille ist die höchste Auszeichnung der DGE. 

Single-Cell Center Würzburg: Website soeben gestartet

Würzburg, 20. April 2022 – Mit seiner Kerntechnologie, der Einzelzellanalyse, ist das Würzburger Helmholtz-Institut für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) Vorreiter auf dem Gebiet der personalisierten Medizin. Um dieses zukunftsträchtige Forschungsgebiet konsequent weiterzuentwickeln, hat das HIRI im vergangenen Jahr zusammen mit lokalen Partnern das Single-Cell Center Würzburg ins Leben gerufen. Ermöglicht durch eine Anschubfinanzierung des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, will diese neue Einrichtung die für innovative Einzelzellforschung relevante wissenschaftliche, klinische und methodische Expertise am Standort bündeln.

Begleitend hat das HIRI jetzt eine Internetpräsenz für das neue Single-Cell Center gestaltet. Das ab sofort unter der Adresse www.single-cell-center.de erreichbare Informationsangebot erklärt die Technologie der Einzelzellanalyse auf anschauliche Weise. Neben einer 3D-Animation bieten die Webseiten einen verständlichen Einblick in das Forschungsfeld und präsentieren die beteiligten Akteure. Wissenschaftler:innen finden wichtige Publikationen, Ansprechpartner und weiterführende Ressourcen, etwa zur Ausstattung der Labore. Künftig sollen weitere Informationen das Online-Angebot sukzessive erweitern und aktuelle Projekte vorgestellt werden.

Über das Single-Cell Center Würzburg

Das Single-Cell Center Würzburg ist ein gemeinsames Kompetenzzentrum des Helmholtz-Instituts für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) mit der Medizinischen Fakultät der Julius-Maximilians-Universität (JMU), dem Universitätsklinikum Würzburg (UKW), dem Fraunhofer-Translationszentrum für Regenerative Therapien (TLZ-RT) und der Max-Planck-Forschungsgruppe am Würzburger Institut für Systemimmunologie (WüSI). Sprecher des Zentrums ist Prof. Dr. Jörg Vogel, der Geschäftsführende Direktor des HIRI.

Aufgabe der Einrichtung ist es, Krankheiten auf der Ebene einzelner Zellen zu analysieren und zu verstehen. Dadurch soll es künftig besser gelingen, frühestmöglich und verlässlich vorherzusagen, welchen Verlauf eine Erkrankung nehmen wird und wie sie bestmöglich behandelt werden kann.

Ausgehend von der Infektionsforschung wird das Würzburger Single-Cell Center auch Krebs, neurodegenerative Störungen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf der Einzelzellebene erforschen. Das breite Methodenspektrum der RNA-Sequenzierungstechnologien soll dabei zügig weiterentwickelt werden.

Das Single-Cell Center Würzburg wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie gefördert. Es ist sein erklärtes Ziel, die wissenschaftliche, klinische und methodische Expertise in Würzburg zu bündeln. Mittelfristig soll sich das Kompetenzzentrum zu einer starken Serviceeinheit unter Beteiligung der Universität (JMU) und des Uniklinikums Würzburg (UKW) entwickeln.

Weitere Informationen unter www.single-cell-center.de.  

Presse-Keyvisual

Die komplette Medieninformation inkl. Keyvisual zum Download können Sie hier einsehen (Link zur HIRI-Webseite).

 

HIRI-Medieninformation vom 20. April 2022

Uniklinikum Würzburg spendet intensivmedizinische Geräte für ukrainische Krankenhäuser

Über Mrija – Verein zur Unterstützung der Ukraine e.V. spendete das Uniklinikum Würzburg 40 Infusionspumpen und 30 Spritzenpumpen für drei Krankenhäuser in der Ukraine.

Der Ende Februar dieses Jahres in Würzburg gegründete Verein Mrija – zu Deutsch „Traum“ – organisiert humanitäre und finanzielle Unterstützung für die ukrainische Bevölkerung sowie für Geflüchtete und ukrainische Staatsbürgerinnen und -bürger in Europa. „Kürzlich erhielten wir aus den Krankenhäusern in den ukrainischen Städten Charkiw, Borodyanka und Sumi Hilfsanfragen nach intensivmedizinischen Geräten“, schildert Dr. Volodymyr Isaienko. Der Betriebsarzt eines großen Würzburger Unternehmens, der bei Mrija den Bereich Medizinlogistik koordiniert, fährt fort: „Eine der drei Kliniken ist nach starken Kriegszerstörungen gezwungen, ihre Infrastruktur neu aufzubauen, die anderen beiden müssen durch die vielen Kriegsverletzten ihre Behandlungskapazitäten stark erweitern.“

Kürzlich frei gewordene Infusions- und Spritzenpumpen

Über das Mrija-Vereinsmitglied Dr. Anna Frey erreichte die Anfrage das Uniklinikum Würzburg (UKW). Die Privatdozentin ist dort die Stellvertretende Leiterin der Internistischen Intensiv- und Notfallmedizin der Medizinischen Klinik und Poliklinik I. Sie berichtet: „Nach einer unkomplizierten klinikumsinternen Absprache konnten 40 Infusionspumpen und 30 Spritzenpumpen plus Haltesysteme aus den Beständen des UKW bereitgestellt werden.“ Laut André Körber, dem Leiter der Abteilung Medizintechnik am UKW, waren die in der Intensivmedizin essentiellen Geräte durch einen Herstellerwechsel erst kürzlich frei geworden.

Am 11. April 2022 wurden die 70 Pumpen in einen Transporter des Vereins eingeladen und starteten ihre Reise in die Ukraine. „In Absprache mit dem ukrainischen Innenministerium bringen wir die Geräte bis nach Lwiw, seit kurzem Würzburgs Partnerstadt in der Ukraine. Vor dort geht der Transport zu den Zielorten per Zug weiter“, beschreibt Anastasia Schmid. Die Gründerin von Mrija bedankte sich im Namen der unterstützten Krankenhäuser sowie der vielen Patientinnen und Patienten, die von der Spende profitieren werden, herzlich für die spontane und großzügige Hilfe.

Wer sich über das vielfältige Engagement von Mrija – Verein zur Unterstützung der Ukraine e.V. informieren will, dem sei die Homepage unter mrija-ua.de empfohlen. Die Ziele des Vereins kann man unter anderem unterstützen durch eine Spende auf Konto:

Mrija – Verein zur Unterstützung der Ukraine e.V. 
IBAN: DE59 7905 0000 0049 3327 94
BIC: BYLADEM1SWU

Uniklinikum Würzburg: Gesundheitsmagazin UNI.KLINIK mit Schwerpunktthema Allergien

Frühlingszeit ist Allergienzeit. Die kürzlich erschienene Ausgabe 1/2022 von UNI.KLINIK, dem Gesundheitsmagazin des Universitätsklinikums Würzburg, widmet sich in seinem Titelthema diesem Massenphänomen von überschießenden, krankhaften Abwehrreaktionen des Immunsystems.

UNI.Klinik-Gesundheitsmagazin

UNI.KLINIK ist ein vom Uniklinikum Würzburg (UKW) vierteljährlich herausgegebenes, kostenloses Gesundheitsmagazin. Schwerpunktthema der kürzlich erschienenen Ausgabe 1/2022 sind Allergien. Dabei wird zum einen das am UKW seit fast zehn Jahren bestehende Allergiezentrum Mainfranken mit seiner spitzenmedizinischen Leistungsvielfalt vorgestellt. Zum anderen portraitiert die Publikation die häufigsten Allergietypen und beschreibt, wie diese in diversen Klinikbereichen des Klinikums behandelt werden. 

Darüber hinaus berichtet das 24-seitige Magazin über Erkenntnisse aus der Würzburger Corona-Forschung, Möglichkeiten zur minimalinvasiven Behandlung von Nierensteinen, das neue Studienangebot zur Hebammenwissenschaft sowie über viele weitere aktuelle und relevante Themen.

Als Webreader-Version kann UNI.KLINIK hier online durchgeblättert werden: https://ukw.de/fileadmin/uk/portal/UNI.KLINIK/2022_01/webmagazin/  

UNI.Klinik-Gesundheitsmagazin

Uniklinikum Würzburg: Digitaler Infoabend zu Bluthochdruck

Am Mittwoch, den 11. Mai 2022, schildern eine Expertin und zwei Experten des Uniklinikums Würzburg in einem Webinar die Ursachen und Risiken von zu hohem Blutdruck. Außerdem wird erläutert, was Betroffene tun können, um ihre Blutdruckwerte zu verbessern. Die kostenlose Veranstaltung ist ein Gemeinschaftsprojekt mit der Mediengruppe Main-Post.

Fast jeder Dritte in Deutschland hat Bluthochdruck. Allerdings weiß jede/r fünfte Betroffene nicht, dass sie oder er an arterieller Hypertonie – so der Fachausdruck – erkrankt ist. Zudem entwickeln sich die damit verbundenen Gesundheitsprobleme schleichend. Unbehandelt wird die Tragweite von Bluthochdruck erst deutlich, wenn drastische Folgen, wie etwa ein Schlaganfall, auftreten. Gründe genug für das Uniklinikum Würzburg (UKW), der Volkskrankheit ein öffentliches und kostenloses Webinar zu widmen: 

Am Mittwoch, den 11. Mai 2022, wird Prof. Dr. Stefan Frantz, der Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik I des UKW, wesentliche Aspekte der Erkrankung erläutern. Dabei stehen ihm eine weitere Expertin und ein weiterer Experte aus seiner Klinik zur Seite: Privatdozentin Dr. Anna Frey, die Stellvertretende Leiterin der internistischen Intensiv- und Notfallmedizin sowie Dr. Ullrich Dischinger, Oberarzt der Endokrinologie und Diabetologie.

Gefäßfreundliche Lebensweise und regelmäßige Tabletteneinnahme

Zu den Botschaften der Veranstaltung gehört, dass Menschen mit Bluthochdruck selbst viel tun können, um ihre Werte in den Griff zu bekommen, zum Beispiel Übergewicht reduzieren, sich gesund ernähren, Sport treiben, das Rauchen aufgeben, ausreichend schlafen sowie Stress reduzieren. „Natürlich geht es in vielen Fällen trotzdem nicht ohne Tabletten“; weiß Prof. Frantz und fährt fort: „Wichtig ist, dass die Patientinnen und Patienten die Medikamente regelmäßig einnehmen. Nur dann kann die dauerhafte Einstellung eines guten Blutdrucks gelingen.“

Das vom UKW und der Mediengruppe Main-Post gemeinsam organisierte Webinar geht von 18:00 bis etwa 19:30 Uhr. Es nutzt die Plattform Zoom. Voraussetzung für die Teilnahme ist eine Internetverbindung sowie ein Smartphone, ein Tablet, ein Laptop oder ein PC. Wichtig – auch für die Übermittlung der Zugangsdaten – ist eine Anmeldung ausschließlich bei der Main-Post unter Tel: 0931/6001 6001 oder unter http://akademie.mainpost.de.  

Auch ein Thema beim Würzburger Gesundheitstag

Generell steht die Herzgesundheit in diesem Frühjahr in Würzburg in einem besonderen Fokus. So konzentriert sich auch der am Samstag, den 14. Mai 2022 stattfindende Würzburger Gesundheitstag unter dem Motto #gesundmitherz auf Herz-Kreislauferkrankungen. Das UKW wird sich diesem Schwerpunkt – neben vielen weiteren interessanten Themen – an einem seiner Infostände am Oberen Markt annehmen.