Ehrenmedaille der Stadt Würzburg für Prof. Dr. Georg Ertl

Beim diesjährigen Neujahrsempfang der Stadt Würzburg erhielt Prof. Dr. Georg Ertl – bis vor Kurzem der Ärztliche Direktor des Uniklinikums Würzburg – die Ehrenmedaille des Oberbürgermeisters.

Im Rahmen des Neujahrsempfangs am 10. Januar 2021 ehrte Würzburgs Oberbürgermeister Christian Schuchardt Prof. Dr. Georg Ertl mit der „Ehrenmedaille des Oberbürgermeisters“. In seiner Laudatio sagte Schuchardt: „Sie haben sich um das nationale und internationale Renommee Würzburgs als Stadt des Wissens und der Bildung, um die Stärkung unseres Wissenschaftsstandorts und der Gesundheitsregion Mainfranken sowie um die Gesundheitsversorgung der Menschen in unserer Region herausragende Verdienste erworben.“ Im Kampf gegen die Covid-19-Pandemie habe das UKW unter Ertls Führung eine regionale Vorreiterrolle übernommen.

Georg Ertl war im Jahr 1981 als Wissenschaftlicher Assistent an die Medizinische Klinik der Würzburger Julius-Maximilians-Universität gekommen. Er leitete von 1999 bis 2017 als Direktor die Medizinische Klinik I und einen Lehrstuhl für Innere Medizin an der Medizinischen Fakultät. Dieser Fakultät stand er darüber hinaus von 2004 bis 2006 als Dekan vor. Von 2016 bis Ende 2020 war er als Ärztlicher Direktor Teil des Vorstandes des Uniklinikums Würzburg (UKW) und damit für dessen strategische Ausrichtung maßgeblich mitverantwortlich. In dieser Funktion führte er laut dem Oberbürgermeister das UKW im letzten Jahr höchst erfolgreich durch die Corona-Krise.

Als Wissenschaftler gehört Prof. Ertl zu den weltweit führenden Experten für Herzinsuffizienz und für moderne Bildgebungsverfahren des Herzens. Auf seine Initiative wurde im Jahr 2011 das Deutsche Zentrum für Herzinsuffizienz auch zu einer zentralen Einrichtung der Gesundheitsversorgung für die Region. Er genießt hohes Ansehen in der Fachwelt, belegt – neben vielen Preisen – insbesondere durch die Berufung in die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina.

 

Pressemitteilung der Stadt Würzburg