Würzburg, 25. August 2026 - Eine Fahrradtour der anderen Art machte am vergangenen Donnerstag in Würzburg Halt: die Regenbogenfahrt der Deutschen Kinderkrebsstiftung. Insgesamt rund 60 Fahrradfahrer besuchten im Rahmen einer einwöchigen Tour von Kassel nach Nürnberg verschiedene Kliniken entlang der Route. Was die Tour so besonders macht, ist die Tatsache, dass die Fahrradfahrer im Kindes- oder Jugendalter von einer Krebserkrankung betroffen waren. Bei ihren Besuchen auf den Kinderkrebsstationen der besuchten Kliniken schenken sie den Kindern und Familien Mut und Zuversicht, um die schwere Zeit der Krankheit zu überstehen. Bei der 34. Regenbogenfahrt war die Würzburger Uni-Kinderklinik eine Etappe der Tour. Bei der feierlichen Einfahrt auf das Klinikgelände am Donnerstagnachmittag, den 20. August, wurden die Fahrradfahrer unter anderem von der Elterninitiative Regenbogen begrüßt. Im Mittelpunkt dieses Zwischenziels stand der Besuch auf den Kinderkrebsstationen, auf denen die "Regenbogenfahrer" gemeinsam ein Lied für die Patienten sangen, das ihnen Kraft spenden sollte.
Anschließend hatten die besonderen Besucher die Möglichkeit, in den Austausch mit den Patientenfamilien zu gehen und anhand ihrer eigenen Erfahrungen zu zeigen, dass ein erfülltes Leben und sportliche Betätigung auch nach einer überwundenen Krebserkrankung möglich sind. Als einer der Gastgeber des Würzburger Etappenstopps begleitete auch die Elterninitiative Regenbogen den Besuch. Der Verein unterstützt betroffene Familien während und nach der Erkrankung und weiß aus seiner täglichen Arbeit, welchen Stellenwert neben der medizinischen Behandlung auch positive Perspektiven für die jungen Patienten haben. Ganz im Sinne des Vereinsmottos "Die Diagnose können wir nicht ändern, aber das Umfeld positiv beeinflussen" sorgten die Regenbogenfahrer mit ihrem Besuch für besondere Momente auf den Stationen.
Text: Nadine Kempa für die Elterninitiative Regenbogen e.V.