Tag der Intensivmedizin: Das Uniklinikum Würzburg liefert Impressionen aus der Corona-Pandemie

Am Samstag, den 20. Juni 2020, findet der bundesweite Tag der Intensivmedizin statt. Die Klinik für Anästhesiologie des Uniklinikums Würzburg veröffentlicht aus diesem Anlass Interviews mit Beschäftigten, Patienten und Angehörigen – authentische Schlaglichter auf die Erlebnisse der zurückliegenden Corona-Monate.

Der Tag der Intensivmedizin ist eine jährliche Veranstaltung des Berufsverbands Deutscher Anästhesisten (BDA) sowie der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI). Ziel des am Samstag, den 20. Juni 2020 stattfindenden Aktionstages ist es, die besonderen Leistungen der Intensivstationen herauszustellen. Was in den vergangenen Jahren vielfach über Gespräche an Informationsständen stattfand, wird in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie ins Internet verlagert. Auch die Klinik für Anästhesiologie des Uniklinikums Würzburg (UKW) beteiligt sich an diesem Online-Angebot.

 „In den zurückliegenden Monaten der Covid-19-Krise konnte die Intensivmedizin in Deutschland ihre Leistungsfähigkeit besonders augenscheinlich beweisen“, sagt Prof. Dr. Patrick Meybohm. Der Direktor der Klinik für Anästhesiologie des UKW fährt fort: „Viele Menschen haben mit großem Interesse unsere erfolgreichen Bemühungen um genügend Personal und ausreichende Behandlungskapazitäten in den Medien verfolgt. Nun nutzen wir den Aktionstag, um in Interviews authentische Einblicke in individuelle Erlebniswelten dieser Zeit zu geben.“ Zu Wort kommen dabei neben einer Stationsärztin und einem Intensivpfleger zwei wieder genesene Corona-Patienten sowie die Angehörige eines Betroffenen.

Hier geht es zu den Interviews:

Schriftliches Interview: Die Ehefrau eines Corona-Patienten beschreibt ihre emotionale Belastung während und nach der intensivmedizinischen Therapie ihres Mannes:
Link zum PDF „Auch die scheinbar auswegloseste Situation kann sich positiv entwickeln“

Schriftliches Interview: Ein Ehepaar wurde zeitlich versetzt auf der Intensivstation der Klinik für Anästhesiologie des Uniklinikums Würzburg behandelt. Wie erlebten die Corona-Patienten die Zeit ihrer künstlichen Beatmung, woran können sie sich erinnern?
Link zum PDF „Ohne die Intensivmedizin wäre ich gestorben“

Video-Interview: Der Intensivpfleger Markus Merz schildert unter anderem seine größten Herausforderungen der vergangenen Arbeitsmonate.
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Video-Interview: Die Stationsärztin Katharina Schäfer beschreibt ihre Erfahrungen während annähernd zwölf Wochen Krisenbewältigung.
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Zwischen März und Mitte Juni 2020 wurde 27 Corona-Patienten von der Klinik für Anästhesiologie des Uniklinikums Würzburg intensivmedizinisch versorgt. Bild: Hans-Georg Barsch / Uniklinikum Würzburg
Der Intensivpfleger Markus Merz schildert unter anderem seine größten Herausforderungen der vergangenen Arbeitsmonate.
Die Stationsärztin Katharina Schäfer beschreibt ihre Erfahrungen während annähernd zwölf Wochen Krisenbewältigung.