Aktuelle Pressemitteilungen

Richtfest für den Neubau der Strahlenklinik am Universitätsklinikum

Auf dem Gelände des Universitätsklinikums Würzburg setzt sich die Erneuerung fort. Am Freitag, 15. September konnte hier gemeinsam mit Bayerns Digitalministerin, Judith Gerlach, das Richtfest für den Neubau der Strahlenklinik gefeiert werden. Künftig soll in einem hochmodernen Gebäude die Strahlentherapie an nur einem Standort konzentriert sein. Rund 83 Millionen Euro investiert der Freistaat Bayern in das Projekt. Die Fertigstellung ist für Ende 2025 geplant.

Richtkrone beim Richtfest und Zimmerleute beim Richtspruch
Richtkrone beim Richtspruch (Bildquelle Staatliches Bauamt Würzburg, Thomas Guera)
Ministerin Judith Gerlach
Digital-Ministerin Judith Gerlach bei ihrer Festrede (Bildquelle Staatliches Bauamt Würzburg, Thomas Guera)
Festredner beim Richtfest vor der Richtkrone
Festredner (von Links nach rechts): Prof. Ralf-Ingo Ernestus, Grit Liebau, Prof. Andrea Wittig-Sauerwein, Ministerin Judith Gerlach, Martin Heilig (Bildquelle Staatliches Bauamt Würzburg, Thomas Guera)
Perspektive zukünftige Klinik
Perspektive zukünftige Klinik (Bild: Wörner Traxler Richter)

Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach erklärte in Ihrer Festansprache:
„Der Neubau der Strahlenklinik ist ein Segen für viele Menschen in Not. Denn uns ist wichtig, dass Patientinnen und Patienten, die schwer krank sind, eine optimale Versorgung erhalten. Die Staatsregierung investiert deshalb sehr gerne in diesen Klinikneubau. Wir wollen in Bayern Spitzeneinrichtungen und schaffen dafür Spitzenbedingungen.“

Spitzenmedizin unter einem Dach 

Das vom Staatlichen Bauamt Würzburg geleitete Projekt fasst erstmals sämtliche Einrichtungen zur Strahlentherapie des Universitätsklinikums Würzburg (UKW) räumlich zusammen. Das siebengeschossige Gebäude, das von Wörner Traxler Richter Planungsgesellschaft mbh entworfen wurde, bietet neben Therapiebereichen, Ambulanzen und Palliativstation auch einer Tagesklinik und einer Bettenstation zeitgemäße Räume.

„Die jetzt an einem Standort in Würzburg zusammengefasste Strahlentherapie wird eine zentrale Anlaufstelle für unsere Patientinnen und Patienten mit Tumorerkrankungen.“ sagte Prof. Dr. Andrea Wittig-Sauerwein, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie und Radioonkologie und weiter: „Das Gebäude soll mit sechs Therapiegeräten auf dem neuesten Stand der Technik ausgestattet werden, um eine präzise, hoch wirksame und dabei schonende Behandlung zu ermöglichen. Deshalb werden die meisten Patienten täglich nach der Behandlung wieder nach Hause gehen können. Wenn eine zusätzliche Chemotherapie nötig ist oder Patienten sehr schwer krank sind, bieten die Tagesklinik und die hellen Patientenzimmer alle Möglichkeiten einer ganzheitlichen Unterstützung.“

Drei der sieben Stockwerke liegen unterirdisch. Auf der Ebene des zweiten Untergeschosses ist ein Trakt mit insgesamt fünf Strahlenbunkern angeschlossen; hier sind sämtliche Linearbeschleuniger des Campus konzentriert. Der Gebäudeentwurf nutzt geschickt die Hanglage für die Belichtung dieser Bereiche. Um allen Aspekten des Strahlenschutzes gerecht zu werden, erhielten die Wände in diesem Bereich eine Stärke von bis zu annähernd zwei Metern..

Talseitig dem Klinikneubau vorgelagert ist zudem der Rohbau einer neuen Trafostation. Diese soll die nächstliegenden, an ihre Leistungsgrenzen gekommenen Trafostationen ergänzen und die Stromversorgung der Strahlentherapie sowie angrenzender UKW-Kliniken und Institute der Universität Würzburg sichern.

Wichtiger Teil des laufenden Modernisierungsprozesses

Prof. Dr. Ralf-Ingo Ernestus, Kommissarischer Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Würzburg stellte bei seiner Ansprache die Baumaßnahme in einen größeren Gesamtzusammenhang: „Das heutige Richtfest ist ein zukunftsweisender Meilenstein für die bauliche Entwicklung der Würzburger Universitätsmedizin. Die strahlentherapeutische Versorgung krebskranker Patienten am Uniklinikum wird damit räumlich und organisatorisch zusammengeführt. Zusätzlich wird in dem neuen Gebäude eine moderne und auf die Bedürfnisse der Patienten ausgerichtete Palliativstation eingerichtet. Damit geben wir wichtige Impulse für die Arbeit im Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen, NCT WERA, das von Würzburg aus koordiniert wird, und verbessern so auch die Rahmenbedingungen für Forschung und Lehre.“

Weitere Stimmen beim Festakt

Grit Liebau, Bereichsleiterin Universitätsbau des Staatlichen Bauamtes Würzburg lobt: „… den klaren, der schwierigen Grundstückssituation angepassten Entwurf. Ich bin sehr gespannt und freue mich auf das fertig gestellte Bauwerk in dieser außergewöhnlichen stadtbildprägenden Lage mit seiner hohen innenräumlichen Qualität.“

Martin Heilig, zweiter Bürgermeister der Stadt Würzburg hebt hervor: „Das Universitätsklinikum trägt wesentlich zum internationalen Renommee Würzburgs als innovativer Wissenschaftsstandort und zur hohen Lebensqualität in unserer Stadt und Region bei. Der Neubau der Klinik für Strahlentherapie schafft die Voraussetzungen für weitere Spitzenforschung und eine optimale wohnortnahe Versorgung insbesondere von Krebspatienten.“

Über die Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie und Radioonkologie

Strahlentherapeutische Behandlungsverfahren gehören heute zu den innovativsten Methoden in der Krebsbehandlung, sowohl bei der Heilung von Tumorerkrankungen als auch zur Symptomlinderung. Jährlich werden in der Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie des Uniklinikums Würzburg etwa 2.200 Patientinnen und Patienten betreut. Das Interdisziplinäre Zentrum Palliativmedizin ist an die Klinik gekoppelt.

Das Team von Klinikdirektorin Prof. Dr. Andrea Wittig-Sauerwein therapiert bösartige Tumorerkrankungen, bei denen eine Strahlenbehandlung angezeigt ist. In vielen Fällen ist eine Heilung möglich.
Ist die Tumorerkrankung allerdings bereits zu weit fortgeschritten, kann die Strahlentherapie helfen, Beschwerden zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern.

Neben der Krebstherapie können auch chronische Entzündungen und Schmerzzustände im Bewegungsapparat mit niedrigen Strahlendosen verringert werden.

 

Pressemitteilung des Staatlichen Bauamtes vom 15.09.2023

 

Prof. Dr. Ralf-Ingo Ernestus, kommissarischer Ärztlicher Direktor, und Prof. Dr. Andrea Wittig-Sauerwein, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie und Radioonkologie:

„Unser großer Dank gilt dem Freistaat Bayern und dem Staatlichen Bauamt Würzburg sowie allen Mitwirkenden – dem Fortgang der weiteren Bauarbeiten wünschen wir einen guten und erfolgreichen Verlauf!“
 

 

Konsequente Umsetzung der Krankenhausreform – Transparenzgesetz ist der erste Schritt

 

Die Universitätsklinika begrüßen den Kabinettsbeschluss zum Krankenhaustransparenzgesetz als ersten wichtigen Schritt einer konsequenten Umsetzung der Krankenhausreform. Im Eckpunktepapier war angekündigt, dass zur Information und Aufklärung von Patientinnen und Patienten Daten über das Leistungsangebot und die Qualität der stationären Versorgung veröffentlicht werden. Dafür sind jetzt die Grundlagen zu mehr Übersichtlichkeit und einer besseren Information für die Bürgerinnen und Bürger auf den Weg gebracht.

„Das Transparenzverzeichnis weist Versorgungsstufen aus, wie sie bereits im Koalitionsvertrag vorgesehen sind. Das ist sachgerecht. Das Level 3U macht die Universitätsklinika als eigene Versorgungsstufe sichtbar. In Zukunft können Bürgerinnen und Bürger eindeutig erkennen, wo Maximalversorgung erbracht, interdisziplinär behandelt und an Innovationen geforscht wird. Die Zuordnung des Personals zu Fachabteilungen ist ein praktikables und bereits bewährtes Vorgehen. Bei der Krankenhausreform muss aber ein weiterer Bürokratiezuwachs vermieden werden“, sagt Prof. Jens Scholz, 1. Vorsitzender des Verbandes der Universitätsklinika Deutschlands (VUD).

Mit dem Transparenzverzeichnis auch Informationen über die Qualität der Versorgung zur Verfügung zu stellen, ist richtig, aber auch anspruchsvoll. Die Darstellung von Ergebnisqualität muss auf einer wissenschaftlich entwickelten, risikoadjustierten Bewertung der Qualität beruhen. Sie darf nicht dazu führen, dass Krankenhäuser aufgrund der Darstellung komplikations- und risikobehaftete Behandlungen meiden. Bei der Umsetzung muss daher die wissenschaftliche Community eng eingebunden werden.

„Das Krankenhaustransparenzgesetz ist der Startschuss zur Umsetzung des Eckpunktepapiers. Dies muss nun auch Ansporn sein, die Krankenhausreform in allen weiteren Punkten voranzubringen. Das Bundesgesundheitsministerium hat den ersten Teil geliefert. Bei den weiteren Schritten sind nun wieder Bund und Länder gemeinsam gefordert, um die dringend notwendigen strukturellen Veränderungen auf den Weg zu bringen. Hierfür brauchen wir eine konsequente Umsetzung des Eckpunktepapiers“, betont Jens Bussmann, VUD-Generalsekretär.

Kontakt:

Barbara Ogrinz
Verband der Universitätsklinika Deutschlands e.V.
Tel.: +49 (0) 30 3940517-25
Email: ogrinz@ uniklinika.de 
www.uniklinika.de 

 

Pressemitteilung Verband der Universitätsklinika Deutschlands vom 13. September 2023

Nach 18 Jahren: Prof. Dr. Dr. h.c. Rudolf Hagen nimmt Abschied von der HNO-Klinik des UKW

Neue OP-Verfahren entwickelt und Kompetenzen im Klinikum gebündelt / Würzburger OP-Kurse mit Teilnehmern aus aller Welt

Prof. Dr. Dr. h.c. Rudolf Hagen leitete seit 2005 als Direktor die HNO-Klinik am Universitätsklinikum Würzburg. Ende September scheidet er nun aus dem Amt aus.
Prof. Dr. Dr. h.c. Rudolf Hagen leitete seit 2005 als Direktor die HNO-Klinik am Universitätsklinikum Würzburg. Ende September scheidet er nun aus dem Amt aus. Foto: UKW / Michael Bogár.

Würzburg. Es gibt nicht viele Mediziner, mit deren Namen Fachverfahren und Methoden bezeichnet werden. Prof. Dr. Dr. h.c. Rudolf Hagen wurde diese besondere Ehre zuteil. Sein Wissen und seine Kompetenz setzte er seit 2005 als Direktor der HNO-Klinik am Universitätsklinikum Würzburg in der Versorgung der Patienten ein und gab dieses Wissen weiter an Studierende sowie Fachkollegen aus aller Welt. Ende September scheidet er nun aus dem Amt aus. Der Universitätsmedizin Würzburg bleibt er allerdings erhalten.

Dabei hätte er auch durchaus einen anderen Berufsweg einschlagen können. Denn nach dem Abitur studierte der gebürtige Bamberger (Jahrgang 1957) zunächst Medizin an der Universität Würzburg und gleichzeitig Gesang an der Musikhochschule Würzburg. Als er sich dann für die medizinische Laufbahn entschied, riet ihm sein damaliger Gesangsprofessor: „Dann aber bitte in einer Disziplin, von der Sänger besonders profitieren“, so Prof. Hagen. Also führte ihn sein Weg zum Schwerpunkt HNO: „Diese Entscheidung habe ich nie bereut.“ Für ihn steht auch fest: „Die HNO-Klinik zählt zu den renommiertesten Kliniken in ganz Deutschland. Diese Tradition zu wahren, ist natürlich ein großer Ansporn für mich gewesen.“ Welche Strahlkraft die Klinik hat und wie Prof. Hagen auch dazu beigetragen hat, zeigt sich auch in den Habilitationen während seiner Amtszeit: 20 Habilitationen erfolgten in den vergangenen 18 Jahren – und dies in einem vergleichsweise kleinen Fach.

20 Habilitationen seit 2005 in Würzburg

Einer seiner Schwerpunkte in der Patientenversorgung liegt in der rekonstruktiven Chirurgie, die er maßgeblich mitprägte. So entwickelte Prof. Hagen eine mikrochirurgische Methode zur Rekonstruktion des Kehlkopfes. Dabei wird Gewebe des Unterarmes eingesetzt, um den Kehlkopf wiederherzustellen, wenn dieser, z.B. nach einer Krebsoperation, entfernt werden musste. Für diese nach ihm benannte Methode (im Fachbegriff: „Laryngoplastik nach Hagen“), wurde er mit dem „Anton-von-Tröltsch-Preis“ ausgezeichnet. Das ist die höchste wissenschaftliche Auszeichnung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohrenkeilkunde, Kopf- und Halschirurgie. Und hier zeigt sich auch die enorme Tradition und Historie der HNO-Medizin in Würzburg: Anton von Tröltsch (1829 bis 1890) zählt zu den Begründern der modernen Ohrenheilkunde im deutschsprachigen Raum. Von Tröltsch war Professor in Würzburg, seine Büste steht in der HNO-Klinik.

Eine Herzensangelegenheit ist für Prof. Hagen die Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit bösartigen Tumoren. „Das sind Momente und Eindrücke, die bleiben. Auch nach jahrzehntelanger Erfahrung.“ Etwa die Erinnerung an ein dreijähriges Mädchen mit einem großen Tumor an der Zunge, den zuvor niemand operieren wollte. Prof. Hagen und sein Team wagten sich an den Eingriff – mit Erfolg. Das Mädchen konnte wieder sprechen – bis heute gibt es Kontakt. Inzwischen ist aus dem Mädchen eine junge Frau geworden.

Raum für Wissenschaft

Bei der Ausbildung junger Ärztinnen und Ärzte habe zudem eine Vorgabe für ihn Priorität gehabt: „Jeder, der an die Klinik kommt, muss wissenschaftlich arbeiten. Das ist die Kernaufgabe der Universitätsmedizin.“ Das wurde auch deutlich bei der täglichen Frühbesprechung in der Klinik: „Dort müssen die junge Kolleginnen und Kollegen einen kurzen Fachvortrag in drei Minuten halten. So ist der wissenschaftliche Austausch integraler Bestandteil im Klinikalltag. Ein großer Vorteil für die starke wissenschaftliche Leistung unserer Klinik ist natürlich auch die Infrastruktur als Bestandteil in der weltweit ersten Kopfklinik hier in Würzburg.“ 

Erst im vergangenen Juli erhielten Prof. Hagen und sein Team den Lehrpreis der Medizinischen Fakultät in Würzburg. Bereits seit 1989 bietet die HNO-Klinik Fortbildungskurse an, bei denen-Operationen live aus dem OP in den Hörsaal übertragen werden. Zuletzt wurde eine dreidimensionale Live-Übertragung in ultrahoher Auflösung eingerichtet, die auch in der studentischen Lehre zum Einsatz kommt. 

Seniorprofessur folgt

2009 gründete Prof. Hagen an der Würzburger HNO-Klinik das erste interdisziplinäre Hörzentrum, das Comprehensive Hearing Center (CHC). Dort werden die Kompetenzen aller Expertinnen und Experten am Würzburger Universitätsklinikum zu den Arbeitsschwerpunkten Ohr und Hören gebündelt. Diesem Vorreitermodell folgten viele weitere Kliniken. Weltweit haben sich inzwischen 33 solcher Zentren zur Dachorganisation „Hearring“ zusammengeschlossen. Hier wird Prof. Hagen in Zukunft als Präsident dieser Dachorganisation wirken. Und auch der Universitätsmedizin Würzburg bleibt er erhalten – im Rahmen einer Seniorprofessur, die am Institut für Allgemeinmedizin angedockt ist. Dort wird es dann u.a. um das Thema „Hörscreening bei Erwachsenen“ gehen. Prof. Hagen: „Schwerhörigkeit ist ein wesentlicher Faktor für Vereinsamung und für Demenz. Mit einem solchen Hörscreening bei älteren Erwachsenen könnten wir frühzeitig diesen Risikofaktor erkennen. Angesichts der demographischen Entwicklung wäre das ein wichtiger Schritt zur Demenzprävention. Auch wenn es sicher eine lange Diskussion geben wird.“ Das sei übrigens vor einigen Jahren schon so gewesen, als es um das Thema „Hörscreening bei Neugeborenen“ ging. Prof. Hagen: „Aber auch das konnten wir seinerzeit mit guter wissenschaftlicher Arbeit in die Regelversorgung bringen. Heute kann dadurch schon direkt nach der Geburt auf mögliche Erkrankungen reagiert werden – eine enorme Verbesserung.“

Der Vorstand des Universitätsklinikums Würzburg dankt Herrn Prof. Hagen für seine großen Verdienste um die Würzburger Universitätsmedizin: „Sein enormer Einsatz in der Ausbildung der Studierenden und in zahlreichen Forschungsprojekten hat ganz wesentlich zum hervorragenden Ruf der HNO-Klinik weit über Würzburg hinaus beigetragen“, so Prof. Dr. Matthias Frosch, Dekan der Medizinischen Fakultät. 

Prof. Dr. Ralf-Ingo Ernestus, kommissarischer Ärztlicher Direktor am UKW, betont: „Viele Patientinnen und Patienten haben von seinem Können und seinem Wissen enorm profitiert und so eine bessere Teilhabe am Leben erlangt. Mit seinen Innovationen hat er maßgeblich zur Weiterentwicklung auf dem Gebiet der HNO-Medizin beigetragen. Als Neurochirurg habe ich mit Rudolf Hagen in der Kopfklinik ganz besonders eng und vertrauensvoll zusammengearbeitet. Für seine Leistungen hier in Würzburg gebührt ihm mein herzlicher Dank.“
 

Prof. Dr. Dr. h.c. Rudolf Hagen leitete seit 2005 als Direktor die HNO-Klinik am Universitätsklinikum Würzburg. Ende September scheidet er nun aus dem Amt aus.
Prof. Dr. Dr. h.c. Rudolf Hagen leitete seit 2005 als Direktor die HNO-Klinik am Universitätsklinikum Würzburg. Ende September scheidet er nun aus dem Amt aus. Foto: UKW / Michael Bogár.

Benefizgala zugunsten der Station Regenbogen am 08.10.2023 im CCW
Foto: Sabine Cumiskey
Foto: Sabine Cumiskey

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich darf Sie im Namen von Herrn Prof. Schlegel auf die Benefizgala zugunsten der Station Regenbogen aufmerksam machen:  

Am 08.10.2023 im großen Benefiz-Team zum ersten Mal im Congress Centrum Würzburg: die Pop- und Klassik-Gala voll bewegender Momente und einem abwechslungsreichen Programm, das seinesgleichen sucht!

Vor mittlerweile 18 Jahren wurde diese Veranstaltung ins Leben gerufen, um von der heimtückischen Krankheit Krebs betroffene Kinder und deren Familien rund um die Uniklinik Würzburg zu unterstützen. In dieser Zeit konnte durch den Erlös der bestens besuchten Konzertabende bereits mehr als eine Million Euro durch die Konzerte gespendet werden! Ein unvergessliches Konzerterlebnis, zusammengestellt von 18 handverlesenen Musiker*innen, wartet auf Sie!

Im CCW freuen sich am Sonntag, 08.10.23 um 18:00 Uhr folgende Künstler*innen auf Sie:

  • Mishell Ivon Walten, Gesang
  • Anke Katrin Glucharen, Gesang
  • Heike Gündisch, Gesang
  • Giorgios Bitzios, Gesang
  • Alex Pfriem, Gesang
  • Klaus Wangorsch, Trompete
  • Matthias Köhler, Saxophon
  • Ingo Mertens, Posaune
  • La Finesse- Das Streichquartett mit Esprit
  • Anne Kox-Schindelin, Harfe
  • Tristan Schulz, Piano
  • Wolfgang Schöttner, Keyboard
  • Chris Adam, Gitarre
  • Stefan Hergenröder, Bass
  • Chris Maldener, Drums
  • Marcus Priester, Moderation

Schirmherrin: Judith Jörg

Kartenbestellung unter diesem Link:

Benefiz-Konzert - zu Gunsten der Station Regenbogen für krebskranke Kinder in der Uniklinik Würzburg Tickets ab 29,00 € (adticket.de)

Poster zum Herunterladen

Foto: Sabine Cumiskey
Foto: Sabine Cumiskey

Auszeichnung für die Erforschung des bakteriellen Immunsystems

Rotem Sorek erhält Max-Planck-Humboldt-Forschungspreis 2023 / Geld ermöglicht Projekt am Helmholtz-Institut Würzburg und an der LMU

Jörg Vogel (links; Foto: HIRI / Mario Schmitt), Rotem Sorek (Mitte; Foto: Weizmann Institute of Science), Veit Hornung (rechts; Foto: David Ausserhofer / MPG)
Jörg Vogel (links; Foto: HIRI / Mario Schmitt), Rotem Sorek (Mitte; Foto: Weizmann Institute of Science), Veit Hornung (rechts; Foto: David Ausserhofer / MPG)

Würzburg, 12. September 2023 – Der Mikrobiologe Rotem Sorek erhält für die Erforschung bakterieller Verteidigung gegen Viren den mit 1,5 Millionen Euro dotierten Max-Planck-Humboldt-Forschungspreis 2023. Die Summe ermöglicht ein Forschungsprojekt, das der Wissenschaftler vom israelischen Weizmann Institute of Science in Zusammenarbeit mit Jörg Vogel vom Helmholtz-Institut Würzburg (HIRI) und Veit Hornung von der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München aufnehmen wird. Gemeinsam wollen die Forscher Schlüsselmechanismen des bakteriellen und des menschlichen Immunsystems untersuchen. Das Geld fließt dabei je zur Hälfte nach Würzburg und München.

HIRI-Direktor Jörg Vogel: „Der Max-Planck-Humboldt-Forschungspreis soll wissenschaftliche Durchbrüche befördern, und ich freue mich außerordentlich, mit dem Helmholtz-Institut Würzburg Teil davon zu werden. Dass wir als Partnereinrichtung ausgewählt wurden, zeigt, dass unser Institut weltweit ganz vorne mitspielt. Aber nicht nur unsere Forschung an der Schnittstelle von RNA- und Infektionsbiologie wird profitieren. Auch der Wissenschaftsstandort Würzburg erhält neue Impulse für seine internationale Vernetzung und Sichtbarkeit.“


Mehr über den Preis sowie die Medieninformation in voller Länge finden Sie auf unserer Website. 

Jörg Vogel (links; Foto: HIRI / Mario Schmitt), Rotem Sorek (Mitte; Foto: Weizmann Institute of Science), Veit Hornung (rechts; Foto: David Ausserhofer / MPG)
Jörg Vogel (links; Foto: HIRI / Mario Schmitt), Rotem Sorek (Mitte; Foto: Weizmann Institute of Science), Veit Hornung (rechts; Foto: David Ausserhofer / MPG)

Unterschätzt und unterdiagnostiziert: Migräne ist nicht einfach nur ein Kopfschmerz

Am 12. September findet der Europäische Kopfschmerz- und Migränetag statt / UKW sucht Teilnehmer für Migräne-Studie

Die beiden Wissenschaftlerinnen sitzen mit weißen Kitteln im Labor und pipettieren.
Salomea Löffl (links) und Morgane Paternoster bei der Probenanalyse im Labor. Foto: Sonja Gommersbach / UKW
Ein Proband sitzt vor einem Monitor und hat eine Haube für das Elektroenzephalogramm auf dem Kopf
EEG-Messung eines Probanden während einer Verhaltensentscheidung. Foto: Sebastian Evers / UKW

Jedes Jahr am 12. September findet der Europäische Kopfschmerz- und Migränetag statt. Mit ihm machen die European Migraine & Headache Alliance (EMHA) sowie zahlreiche nationale Vereinigungen auf Kopfschmerzerkrankungen, Versorgungsdefizite und Prävention aufmerksam. In der Universitätsmedizin Würzburg laufen verschiedene Studien zur verbesserten Diagnostik und Behandlung der Migräne. 

Würzburg. Obwohl Kopfschmerzerkrankungen zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen gehören, werden sie in der Öffentlichkeit nicht als ernsthaft wahrgenommen, da sie meist nur episodisch auftreten, nicht ansteckend sind und in der Regel nicht zum Tod führen. Doch Kopfschmerzen sind nicht nur schmerzhaft, sie können auch das Familien-, Sozial- und Berufsleben beeinträchtigen.* Laut einer Studie des Robert Koch Instituts ist jeder zweite Bundesbürger mindestens einmal im Jahr von Kopfschmerzen betroffen. 14,8 % der Frauen und 6,0 % der Männer erfüllen die kompletten Kriterien für Migräne. 10,3 % der Frauen und 6,5 % der Männer sind von Spannungskopfschmerzen betroffen.

Kopfschmerzen werden in Umfang und Ausmaß der Belastung oft unterschätzt 

Der European Migraine & Headache Alliance (EMHA) zufolge ist die Migräne die dritthäufigste Krankheit der Welt; etwa eine von sieben Personen leidet unter Migräne, die ihren Alltag und ihre Lebensqualität auch über die reine Zeit der Attacken hinaus stark einschränkt**. Doch warum kennen wir so wenige Betroffene? „Weil Kopfschmerzerkrankungen in ganz Europa nach wie vor zu wenig diagnostiziert und behandelt werden. Viele Betroffenen leiden leise, schätzungsweise jeder zweite behandelt sich selbst, statt professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen“, weiß Prof. Dr. Claudia Sommer, leitende Oberärztin in der Neurologischen Klinik und Poliklinik am Universitätsklinikum Würzburg (UKW) und Leiterin des Projekts „Approach and avoidance behaviour in pain management“ im von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Graduiertenkolleg 2660. Mit dem Europäischen Kopfschmerz- und Migränetag will die EMHA das Bewusstsein für diese unterschätzte Krankheit schärfen. Das UKW nimmt diesen Tag zum Anlass, um über seine Migräneforschung zu berichten. 

Claudia Sommer leitet gemeinsam mit Andrea Kübler, Professorin für Psychologie an der Universität Würzburg, derzeit drei ineinandergreifende Studien, um die Diagnose und Therapie von Migräne zu verbessern. Zum einen wollen die beiden Forscherinnen, die im Research.com-Ranking unter den besten 100 Wissenschaftlerinnen in Deutschland und unter den besten 1.000 weltweit gelistet sind, die Pathophysiologie der Migräne besser verstehen, also wie der Körper unter den krankhaften Veränderungen abweichend funktioniert und welche Funktionsmechanismen zur krankhaften Veränderung führen. Zum anderen erproben sie mit ihren Teams neue Ansätze zum Umgang mit Migränetriggern, also Auslösern von Attacken. „Dem adäquaten Triggermanagement kommt großes Potential in der Verbesserung des Lebens von Menschen mit Migräne zu“, betont Claudia Sommer.

Stress, Dehydrierung und der Menstruationszyklus als häufigste Trigger von Migräneattacken

So wurden in einer Fragebogenstudie mit bislang insgesamt 432 Migränepatientinnen und -patienten Stress, Dehydrierung und der Menstruationszyklus als häufigste Trigger von Attacken identifiziert, wovon allerdings nicht alle gut vermieden werden können. Auch zeigten sich Korrelationen von Triggersensitivität mit Markern für schlechtere Lebensqualität. Vorläufige Daten wurden auf dem World Congress on Pain 2022 im kanadischen Toronto veröffentlicht. 

Verbesserte Probenentnahme und Messung des CGRP-Spiegels bei Migränepatienten

In einer weiteren Studie steht das Calcitonin Gene-Related Peptide (CGRP) im Fokus. „Migräne gilt als eine neuronale Erregbarkeitsstörung, bei der das trigeminovaskuläre System, also das Zusammenspiel von Nerven und Blutgefäßen in den Hirnhäuten, eine Schlüsselrolle zu spielen scheinen“, erläutert Morgane Paternoster, Doktorandin in der Würzburger Neurologie. Bekannt ist, dass der Beginn eines Migräneanfalls mit einem Anstieg entzündungsfördernder Moleküle und Neuropeptide verbunden ist, darunter das CGRP. Das aus 37 Aminosäuren bestehende Neuropeptid zählt zu den stärksten gefäßerweiternden Substanzen, den so genannten Vasodilatatoren. Wenn also die durch äußere und innere Stimuli getriggerten Nerven vermehrt CGRP freisetzen, wird das trigeminovaskuläre System aktiviert. 

Für die neurobiologische Charakterisierung einer Migräne wurden bislang in der Neurologischen Klinik am UKW die CGRP-Spiegel von 136 Patientinnen und Patienten mit und ohne Migräne untersucht und verglichen. Um die zuverlässigste Methode zur Probenentnahme und -messung des CGRP-Spiegels festzulegen wurde von allen Teilnehmenden Blut, Tränenflüssigkeit und Speichel gesammelt. „Eventuell könnten im Zuge einer personalisierten Medizin anhand der CGRP-Spiegel Vorhersagen über das Ansprechen des einzelnen Patienten auf CGRP-Hemmer getroffen werden. Neueste Publikationen zeigen diesbezüglich vielversprechende Ergebnisse“, kommentiert Morgane Paternoster. Erste Ergebnisse der Würzburger CGRP-Kohorte werden im November 2023 auf dem Society for Neuroscience Kongress im US-amerikanischen Washington D.C. präsentiert.

Neurofeedback für bewusstes und ausgeglichenes Verhalten zu Auslösern 

In der dritten Studie untersucht das interdisziplinäre Team den möglichen Einsatz von Neurofeedback zur Unterstützung der Migränebehandlung. „Da viele Betroffene bestimmte Trigger ihrer Migräne identifizieren können, ist der Umgang mit diesen Auslösern ein vielversprechender Ansatz für eine solche Unterstützung“, erklärt Morgane Paternoster. Zu diesem Zweck finden in Kooperation mit der Universität Würzburg hochauflösende EEG-Messungen an je 30 Personen mit und ohne Migräne statt. Während der Messung der Gehirnaktivität mit 128 Elektroden werden die Studienteilnehmenden mit bestimmten Triggern konfrontiert und daraufhin vor Verhaltensentscheidungen gestellt. „Hierdurch möchten wir die Gehirnprozesse identifizieren, die am Vermeidungsverhalten von Menschen mit Migräne beteiligt sind, und das beste Stimulationsziel für eine Neurofeedback-Modulation auswählen. Dadurch sollen die Betroffenen ein ausgeglichenes und bewusstes Verhalten zu den individuellen Auslösern ihrer Migräne erlangen. Zusätzlich soll eine objektive Messmethode zur Ermittlung des Vermeidungsverhaltens von Menschen mit Migräne etabliert werden“, beschreibt Sebastian Evers, ebenfalls Doktorand in der Arbeitsgruppe von Claudia Sommer, die Ziele der Studie. 

Die ersten Ergebnisse werden Ende des Jahres erwartet, auf deren Grundlage die ersten Neurofeedback-Sitzungen in der Mitte nächsten Jahres gestartet werden sollen.

Weitere Studienteilnehmende werden gesucht 

Das Team von Prof. Dr. Sommer ist immer auf der Suche nach neuen Studienteilnehmenden, die an Migräne leiden und die Diagnostik und Behandlung verbessern möchten. Betroffene können sich bei Interesse und für weitere Informationen gerne bei Morgane Paternoster und Sebastian Evers melden: Paternoste_M@ ukw.de oder Evers_S@ ukw.de. Weitere Informationen: https://ls1.psychologie.uni-wuerzburg.de/so/mig/

Typische Kopfschmerzerkrankungen

Kopfschmerzen können durch eine lebensbedrohliche Erkrankung wie etwa ein Hirntumor verursacht werden. In den meisten Fällen handelt es sich bei Kopfschmerzerkrankungen jedoch um eine gutartige, nicht lebensbedrohliche Erkrankung, die allerdings mit einem hohen Leidensdruck einhergeht. 
Die häufigsten Kopfschmerzerkrankungen sind Migräne und Spannungskopfschmerz. Während der dumpf, ziehende und beidseitig vorkommende Spannungskopfschmerz oft als normaler Kopfschmerz wahrgenommen wird, ist die Migräne mit Übelkeit und/oder Erbrechen sowie einer Überempfindlichkeit gegenüber Licht und Geräuschen verbunden. Charakteristisch für die Migräne ist ein pulsierender oder pochender, einseitiger Schmerz, der durch körperliche Aktivität verstärkt wird. Bei einer Migräne mit einer so genannten Aura kommen noch Flimmern oder Blitzen vor den Augen sowie Schwäche, Lähmung oder Taubheitsgefühl eines Armes oder Beines oder Sprachstörungen hinzu. Ferner gibt es das Syndrom des chronischen täglichen Kopfschmerzes sowie die eher seltenen Erkrankungen Clusterkopfschmerz und Trigeminusneuralgie.

Gelegentliche Kopfschmerzen sind in der Regel harmlos und verschwinden oft schon mit einem Spaziergang an der frischen Luft, ausreichend Schlaf und Flüssigkeitszufuhr oder einer einzelnen Tablette. Treten starke Kopfschmerzen jedoch gehäuft auf, sollte ein Arzt oder eine Ärztin konsultiert werden, bei plötzlichen und extrem starken Kopfschmerzen ist der Notarzt zu rufen. 

 

* Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gehört allein die Migräne zu den zehn häufigsten Ursachen für Arbeitsunfähigkeit und betrifft 12-15 % der Bevölkerung. Die verlorenen Arbeitstage und Produktivitätseinbußen kosten die europäische Wirtschaft jährlich 27 Milliarden Euro (Cost of Brain Disorders in Europe, 2006) 

** Stovner, L. J., Nichols, E., Steiner, T. J., Abd-Allah, F., Abdelalim, A., Al-Raddadi, R. M., Ansha, M. G., Barac, A., Bensenor, I. M., Doan, L. P., Edessa, D., Endres, M., Foreman, K. J., Gankpe, F. G., Gopalkrishna, G., Goulart, A. C., Gupta, R., Hankey, G. J., Hay, S. I., . . . Murray, C. J. L. (2018). Global, regional, and national burden of migraine and tension-type headache, 1990–2016: a systematic analysis for the Global Burden of Disease Study 2016. The Lancet Neurology, 17(11), 954-976. https://doi.org/https://doi.org/10.1016/S1474-4422(18)30322-3 
 

Die beiden Wissenschaftlerinnen sitzen mit weißen Kitteln im Labor und pipettieren.
Salomea Löffl (links) und Morgane Paternoster bei der Probenanalyse im Labor. Foto: Sonja Gommersbach / UKW
Ein Proband sitzt vor einem Monitor und hat eine Haube für das Elektroenzephalogramm auf dem Kopf
EEG-Messung eines Probanden während einer Verhaltensentscheidung. Foto: Sebastian Evers / UKW

Uniklinikum Würzburg: Infowoche anlässlich des Welttags der Patientensicherheit

Das Uniklinikum Würzburg weitet den Welttag der Patientensicherheit am 17. September 2023 zu einer Infowoche aus: Vom 18. bis 21. September gibt es an einem Stand im Zentrum für Innere Medizin täglich neue Themenschwerpunkte, unter anderem zu Sicherheitskultur, Beschwerdemanagement und Selbsthilfe.

Würzburg. Der diesjährige Welttag der Patientensicherheit am 17. September konzentriert sich auf die Beteiligung von Patientinnen und Patienten innerhalb der Gesundheitsversorgung. „Das Thema ist so vielschichtig, dass wir den Aktionstag zu einer Infowoche ausweiten“, sagt Dr. Gerhard Schwarzmann, der Leiter der Stabsstelle Medizinisches Struktur-, Prozess- und Qualitätsmanagement am Uniklinikum Würzburg (UKW). Konkret wird dazu vom Montag, 18. September bis Donnerstag, 21. September 2023 im Zentrum für Innere Medizin des UKW – in der Nähe der Pforte – ein Infostand eingerichtet. Hier wird eine Posterausstellung unter anderem die Querverbindungen zwischen Patientensicherheit und Selbsthilfe, Patientenfürsprechern sowie Beschwerdemanagement verdeutlichen.

„Der Welttag steht in diesem Jahr unter dem Motto ‚Die Stimme der Patientinnen und Patienten stärken‘. Deshalb werden wir am Stand zusätzlich zu den schriftlichen Informationen allen Interessierten täglich um die Mittagszeit auch ein Stunde lang Gelegenheit geben, sich mit den jeweiligen themenspezifischen Expertinnen direkt auszutauschen“, erläutert Dr. Schwarzmann. Bei einem Glücksrad können ferner kleine Gewinne ergattert werden.

Eine weitere Aktion: Am Sonntag, den 17. September, führt das Qualitäts- und Risikomanagement des UKW eine Kurzumfrage bei stationären Patientinnen und Patienten des Klinikums durch. Die Ergebnisse werden am 19. September auf einem Plakat des Infostands veröffentlicht.
Das genaue tägliche Programm kann abgerufen werden im Veranstaltungskalender unter www.ukw.de.