Aktuelle Meldungen

Hentschel-Preis 2023 für zwei Würzburger Schlaganfallforscherinnen (Kopie 1)

Im Rahmen des 8. Würzburger Schlaganfallsymposium wurden Dr. Sarah Margaretha Beck und Felicitas Anna Eichner mit dem Hentschel-Preis 2023 geehrt.

Die Hentschel-Preisträgerin 2023, Felizitas Anna Eichner
Die Hentschel-Preisträgerin 2023, Felizitas Anna Eichner. Bild: Felizitas Anna Eichner
Die Hentschel-Preisträgerin 2023, Dr. Sarah Margaretha Beck, zusammen mit Prof. Dr. Karl Georg Häusler und Günter Hentschel
Die Hentschel-Preisträgerin 2023, Dr. Sarah Margaretha Beck, zusammen mit Prof. Dr. Karl Georg Häusler (Neurologische Klinik und Poliklinik, Universitätsklinikum Würzburg, links im Bild) und Günter Hentschel, dem Gründer der gleichnamigen Stiftung. Bild: UKW / Dr. Christian Hametner

Würzburg. Das 8. Würzburger Schlaganfallsymposium der Neurologischen Klinik und Poliklinik des Universitätsklinikums Würzburg (UKW) fand am 26. Oktober 2023 mit Unterstützung der Vogel Stiftung Dr. Eckernkamp und von Industriepartnern im Vogel Convention Center Würzburg statt. Im Rahmen des Fortbildungsprogramms, das im Zeichen der interdisziplinären Zusammenarbeit im Rahmen des Neurovaskulären Netzwerks Unterfranken und des TRANSIT-Stroke Telemedizinnetzwerks stand, diskutierten die etwa 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer über aktuelle Themen der Schlaganfalldiagnostik und -therapie. 

Im Rahmen des Symposiums wurde außerdem der Hentschel-Preis verliehen. Mit dem seit 2011 jährlich vergebenen Preis ehrt die Stiftung „Kampf dem Schlaganfall“ wissenschaftliche Arbeiten zur Grundlagenforschung oder zur Behandlung des Schlaganfalls. Der bundesweit ausgeschriebene und mit 5.000 Euro dotierte Preis ging gemäß der Entscheidung des Vorstands der Hentschel-Stiftung in diesem Jahr zu gleichen Teilen an Dr. Sarah Margaretha Beck (Institut für Experimentelle Biomedizin – Lehrstuhl I der Universität Würzburg, Direktor: Prof. Dr. Bernhard Nieswandt) und an Felizitas Anna Eichner, MSc (vormals Institut für Klinische Epidemiologie und Biometrie der Universität Würzburg, Vorstand: Prof. Dr. Peter U. Heuschmann). Zusammen mit dem Stiftungsgründer, Dipl.-Ing. Günter Hentschel, gratulierte der Organisator des 8. Würzburger Schlaganfallsymposiums, Prof. Dr. Karl Georg Häusler (Leitender Oberarzt der Neurologischen Klinik und Poliklinik des UKW; Direktor: Prof. Dr. Jens Volkmann), den Preisträgerinnen.

Um auch in Zukunft Projekte zum Thema Schlaganfall unterstützen zu können, freut sich die Hentschel-Stiftung Würzburg über Spenden auf das folgende Konto: 
Kampf dem Schlaganfall 
HypoVereinsbank Würzburg
BIC: HYVEDEMM455
IBAN: DE45790200760347390402
Die Stiftung ist vom Finanzamt Würzburg unter der Steuernummer 257/147/00343 als gemeinnützig anerkannt. Zustiftungen und Spenden sind daher steuerlich absetzbar.

Die Hentschel-Preisträgerin 2023, Felizitas Anna Eichner
Die Hentschel-Preisträgerin 2023, Felizitas Anna Eichner. Bild: Felizitas Anna Eichner
Die Hentschel-Preisträgerin 2023, Dr. Sarah Margaretha Beck, zusammen mit Prof. Dr. Karl Georg Häusler und Günter Hentschel
Die Hentschel-Preisträgerin 2023, Dr. Sarah Margaretha Beck, zusammen mit Prof. Dr. Karl Georg Häusler (Neurologische Klinik und Poliklinik, Universitätsklinikum Würzburg, links im Bild) und Günter Hentschel, dem Gründer der gleichnamigen Stiftung. Bild: UKW / Dr. Christian Hametner

Würzburger Publikation in Annals of Neurology

Am Universitätsklinikum Würzburg (UKW) wurde im Institut für Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie in enger Zusammenarbeit mit Neurologen des UKW eine neue Methode für die Schlaganfallforschung entwickelt, wie die Forschergruppe um Prof. Dr. M. Pham und Prof. Dr. G. Stoll in der Fachzeitschrift Annals of Neurology berichten (Kollikowski AM et al. Local Leukocyte Invasion during Hyperacute Human Ischemic Stroke Ann Neurol 2020).

 Anhand dieses Verfahrens ist es in der Akutphase des ischämischen Schlaganfalls möglich geworden mit winzigen Kathetern nicht nur das den Schlaganfall bedingende Gerinnsel aus einer hirnversorgenden Arterie zu entfernen, sondern durch die Entnahme von Blutproben innerhalb der vom Schlaganfall betroffenen Hirnregion eine Schlaganfall-induzierte Entzündungsreaktion nachzuweisen, die bisher nur in Tiermodellen beobachtet wurde. Zusammen mit Prof. Dr. B. Nieswandt und weiteren Grundlagenforschern des Rudolf-Virchow-Zentrums der Universität Würzburg konnten verschiedene Schaltstellen dieser Entzündungsreaktionen aufgedeckt werden, die neuen Therapieansätzen in der Akutphase des Schlaganfalls Vorschub leisten könnten.

Kollikowski et al. 2020: Local leukocyte invasion during hyperacute human ischemic stroke. Annals of Neurology

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TRANSIT-Stroke Publikation in BMC Neurology

Das Netzwerk TRANSIT-Stroke zielt auf die Verbesserung der Schlaganfallversorgung in Unterfranken und Umgebung ab.

Durch die telemedizinische Beratung der TRANIST-Stroke Netzwerkzentren am Universitätsklinikum Würzburg, am Leopoldina-Krankenhaus der Stadt Schweinfurt GmbH und der Neurologischen Klinik Bad Neustadt a. d. Saale werden seit 2014 Kliniken ohne dauerhafte neurologische Fachexpertise in der Behandlung von Schlaganfallpatienten unterstützt. Eine in der Fachzeitschrift BMC Neurology veröffentlichte Studie des Instituts für klinische Epidemiologie und Biometrie der Universität Würzburg konnte unter Berücksichtigung von Daten aus den Jahren 2015 und 2016 zeigen, dass Qualitätsindikatoren zur Diagnostik und Therapie von Schlaganfallpatienten in Netzwerkkliniken von Beginn der Erhebung regelhaft erfüllt wurden, in Teilbereichen jedoch durch telemedizinische Unterstützung der Netzwerkzentren eine weitere Verbesserung bzgl. der Erfüllung von Qualitätsindikatoren erreicht werden konnte. So wurde die Standardtherapie zur Wiedereröffnung eines hirnversorgenden Gefäßes in der Akutphase des ischämischen Schlaganfalls, die so genannte systemische Thrombolyse, in den Netzwerkkliniken prozentual betrachtet in einer zu den Netzwerkzentren vergleichbaren Häufigkeit eingesetzt.

Gabriel et al. 2020: Two years experience of implementing a comprehensive telemedical stroke network in mainly rural region: the Transregional Network for Stroke Intervention with Telemedicine (TRANSIT-Stroke). BMC Neurology

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Fortbildungen derzeit nur online!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

aufgrund der aktuellen Situation bzgl. COVID-19 werden aus Sicherheitsgründen alle Präsenz-Veranstaltungen zur Weiter- und Fortbildung bis auf Weiteres abgesagt.

Selbstverständlich werden die Fortbildungen bei gegebener Zeit nachgeholt. Wir bitten Sie um Ihr Verständnis. Um in der Zwischenzeit zumindest weiterhin ein Fortbildungsangebot für Ärztinnen und Ärzte aufrecht zu erhalten kann der Schlaganfall Intensivkurs als Online-Tool angeboten werden. Eine Teilnahme-Link senden wir Ihnen gerne zu, wenn Sie als ärztliche Mitarbeiterin oder ärztlicher Mitarbeiter in einer Zentrums-Klinik arbeiten. Bitte senden Sie uns dabei ihre E-Mail-Adresse und Ihre Handynummer für eine 2-Faktoren-Authentifizierung.

Bei Fragen oder Teilnahmewunsch am Intensivkurs Schlaganfall wenden Sie sich bitte an: contact@ transit-stroke.de oder odorfer_t@ ukw.de.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr TRANSIT-Stroke Team

6. Würzburger Schlaganfallsymposium

Am 20.10.2021 fand das von Prof. Dr. Karl Georg Häusler und Prof. Dr. Jens Volkmann organisierte 6. Würzburger Schlaganfallsymposium statt.

Dipl.-Ing. Günter Hentschel (Bildmitte), Dr. Maximilian Bellut (im Bild links) und Dr. Fabian Essig (im Bild rechts)

Am 20.10.2021 fand das von Prof. Dr. Karl Georg Häusler und Prof. Dr. Jens Volkmann (Neurologische Klinik und Poliklinik des Universitätsklinikums Würzburg) organisierte 6. Würzburger Schlaganfallsymposium statt, das erneut von der Vogel Stiftung Würzburg und Industriepartnern finanziell unterstützt wurde. Wie im Vorjahr wurde die Veranstaltung aufgrund der COVID-19 Pandemie online aus dem Vogel Convention Center (VCC) in Würzburg übertragen und von mehr als 100 virtuellen Teilnehmer*innen verfolgt, die mit den Referentinnen und Referenten über aktuelle Themen der Schlaganfalldiagnostik und -therapie diskutieren konnten. Zudem berichtete Prof. Häusler über die Versorgung von Schlaganfallpatientinnen und -patienten im Rahmen des TRANSIT-Stroke Telemedizin-Netzwerks, das elf Kliniken in Unterfranken und Umgebung miteinander verbindet.

Im Rahmen des Symposiums wurde der seit 2011 jährlich vergebene und unter dem "Motto Kampf dem Schlaganfall" stehende Preis der Hentschel-Stiftung Würzburg verliehen, der bundesweit ausgeschrieben war. Der Stiftungsgründer Dipl.-Ing. Günter Hentschel (Bildmitte) übergab den in diesem Jahr geteilten Preis an Dr. Maximilian Bellut (im Bild links) und Dr. Fabian Essig (im Bild rechts) aus der Neurologischen Klinik und Poliklinik des Universitätsklinikums Würzburg, die für ihre wissenschaftlichen Arbeiten zur Pathophysiologie des ischämischen Schlaganfalls geehrt wurden.

Dipl.-Ing. Günter Hentschel (Bildmitte), Dr. Maximilian Bellut (im Bild links) und Dr. Fabian Essig (im Bild rechts)

Weltschlaganfall-Tag am 29.10.2020

Pressemitteilung des Uniklinikums Würzburg: Prof. Dr. Karl Georg Häusler beleuchtet wichtige Aspekte der Akutbehandlung und Prävention der Volkskrankheit Schlaganfall im Kontext der aktuellen Covid-19-Pandemie.

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5. Würzburger Schlaganfallsymposium

Mittlerweile nun schon traditionell findet im Herbst das jährliche Würzburger Schlaganfallsymposium statt, eine gemeinsame Veranstaltung der Neurologischen Klinik und Poliklinik des Universitätsklinikums Würzburg (UKW) und der Hentschel-Stiftung Würzburg, die erneut von der Vogel Stiftung Würzburg unterstützt wurde. Erstmalig wurde die Veranstaltung in diesem Jahr jedoch aufgrund der CoViD-19 Pandemie online aus dem Vogel Convention Center (VCC) in Würzburg übertragen.

Prof. Dr. Karl Georg Häusler begrüßte am Welt-Schlaganfalltag zusammen mit dem Vorstand der Vogel Stiftung Dr. Gunther Schunk die mehr als 100 angemeldeten virtuellen Teilnehmenden, die über eine Chat-Funktion mit den Referentinnen und Referenten diskutieren konnten. Unter dem Vorsitz von PD Dr. Hermann Neugebauer ging Prof. Häusler in seinem Vortrag auf die Schlaganfallversorgung in Deutschland im Kontext der CoViD-19 Pandemie ein, wozu am gleichen Tag auch eine Presseerklärung des UKW veröffentlicht wurde. Im Anschluss berichtete Dr. Thorsten Odorfer über aktuelle Entwicklungen im TRANSIT-Stroke Netzwerk, das Kliniken in Unterfranken, Oberfranken und Baden-Württemberg telemedizinisch verbindet, um die regionale Schlaganfallversorgung zu optimieren.

Wie auch in den Vorjahren gab danach Dr. Katharina Gabriel (Institut für Epidemiologie und Biometrie, Universität Würzburg) ein Update zum Stand der TRANSIT-Stroke Register-Studie, in die in den Jahren 2014 bis 2019 insgesamt fast 7.500 Schlaganfallpatientinnen und -patienten eingeschlossen wurden. Eine unlängst im Fachblatt BMC Neurology veröffentlichte Analyse konnte belegen, dass TRANSIT-Stroke-Netzwerkkliniken ohne eigene neurologische Abteilung durch telemedizinische Unterstützung der TRANSIT-Stroke Netzwerkzentren eine weitere Verbesserung bezüglich der Erfüllung von Qualitätsindikatoren der Schlaganfallversorgung erreichen konnten. Zugeschaltet aus Günzburg berichtete Prof. Dr. Gerhard F. Hamann (Direktor, Klinik für Neurologie und neurologische Rehabilitation, BKH Günzburg) nachfolgend über den Kenntnisstand zur Thrombolyse und mechanischen Rekanalisation in Schwangerschaft und Wochenbett.

Prof. Dr. Jens Volkmann und Prof. Dr. Guido Stoll begrüßten die Teilnehmenden nach einer kurzen Pause zum zweiten Teil des 5. Würzburger Schlaganfallsymposiums. Dr. Michael Schuhmann begann mit einem Grundlagen-wissenschaftlichen Vortrag zur Pathophysiologie der den Schlaganfallkern umgebenden ischämischen Penumbra und wies darin auch auf mögliche therapeutische Targets hin. Prof. Dr. Mirko Pham (Direktor, Institut für Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie des UKW) beleuchtete das Penumbra-Konzept im Anschluss aus neuroradiologischer Sicht. Auch im Rahmen des diesjährigen Symposiums wurde der nun bereits seit 2011 jährlich vergebene und unter dem Motto "Kampf dem Schlaganfall " stehende Preis der Hentschel-Stiftung Würzburg verliehen. Die Auszeichnung ist mit 5000 Euro dotiert und wurde erneut bundesweit ausgeschrieben. Der Stiftungsgründer Dipl.-Ing. Günter Hentschel übergab den Preis an Dr. Alexander Kollikowski aus dem Institut für Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie des UKW für seine Arbeit zum Thema "Lokale Leukozyten-Invasion während des humanen hyperakuten ischämischen Schlaganfalls ", welche unlängst im Fachblatt "Annals of Neurology " publiziert wurde. Erstmals wurde diesjährig auch ein mit 2500 Euro dotierter Nachwuchs-Preis vergeben.

Der online zugeschaltete Preisträger Dr. Abass Eidizadeh (Universitätsklinikum Göttingen) wurde für seine Doktorarbeit zum Thema "Beurteilung des therapeutischen Potenzials von intraperitoneal injiziertem Metallothionein-II im Ischämischen Schlaganfallmodell der Maus " ausgezeichnet, die er im Anschluss an den Vortrag von Dr. Kollikowski online vorstellte. Prof. Häusler dankte nach einem kurzen Resümee allen Beteiligten, den Industrie-Sponsoren des Symposiums Bayer, Boehringer Ingelheim, Daiichi Sankyo und Pfizer, dem die Veranstaltung übertragenden Team des VCC sowie der Vogel Stiftung Würzburg. Trotz des auch in diesem Format regen Gedankenaustausches bleibt die Hoffnung auf eine Neuauflage als Präsenzveranstaltung im Herbst nächsten Jahres.

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Prof. Dr. med. Karl Georg Häusler
+49 931 201-23755

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Transregionales Netzwerk für Schlaganfallintervention mit Telemedizin TRANSIT-Stroke | Neurologische Universitätsklinik Würzburg | Josef-Schneider-Straße 11 | 97080 Würzburg | Deutschland