Aktuelle Pressemitteilungen

Immuntherapie gegen Krebs: So tun therapeutische Antikörper ihre Arbeit

Dank einer innovativen Methode der superauflösenden Mikroskopie hat ein Forschungsteam der Universität Würzburg erstmals mit molekularer Auflösung in 3D beobachtet, wie therapeutische Antikörper B-Zellen angreifen, verändern und dadurch deren Zerstörung einleiten. Das Journal „Science“ stellt die neue Art der Visualisierung vor. Diese öffnet neue Wege zu verbesserten Immuntherapien gegen Krebs.

Wirkungsweise der neuen Mikroskopie-Methode LLS-TDI-DNA-PAINT.
Wirkungsweise der neuen Mikroskopie-Methode LLS-TDI-DNA-PAINT. Rechts oben wurde der Antikörper RTX auf einer Raij-B-Zelle sichtbar gemacht: Man erkennt gut, wie er die CD20-Moleküle in der Membran verkettet. Rechts unten das igelförmige Erscheinungsbild einer lebenden Raji-B-Zelle, nachdem der Antikörper gebunden hat. Zusätzlich in grün markiert ist das Oberflächenprotein CD45, das homogen auf der Zelloberfläche verteilt ist. (Bild: Arindam Ghosh / Universität Würzburg)

Bei Blutkrebserkrankungen wie der chronischen lymphatischen Leukämie sind es B-Zellen des Immunsystems, die sich unkontrolliert vermehren. Eine Therapieform besteht darin, das Protein CD20 auf der Oberfläche der B-Zellen mit maßgeschneiderten Antikörpern zu markieren. Das löst eine Kette immunologischer Reaktionen aus und führt am Ende zur Zerstörung der Krebszellen.

Solche immuntherapeutischen Antikörper werden seit 30 Jahren gegen Tumorerkrankungen eingesetzt. „Obwohl es für den Therapieerfolg von entscheidender Bedeutung ist, wissen wir bis heute nur sehr wenige Details darüber, wie die Antikörper an CD20 binden und wie die folgenden Reaktionen ablaufen“, sagt Professor Markus Sauer vom Biozentrum der Julius-Maximilians-Universität (JMU) Würzburg.

Der Effektivität der Antikörper auf der Spur

Das dürfte sich nun ändern: Ein Team um den JMU-Biophysiker hat eine neue superauflösende mikroskopische Methode entwickelt. Sie macht es erstmals möglich, die Wechselwirkungen der therapeutischen Antikörper mit Zielmolekülen auf Tumorzellen in 3D mit molekularer Auflösung zu untersuchen.

„Wir können nun beobachten, wie effektiv die Antikörper arbeiten und damit zur Entwicklung verbesserter Therapien beitragen“, so Markus Sauer.

Die neue mikroskopische Methode heißt LLS-TDI-DNA-PAINT. Im Wissenschaftsjournal Science beschreiben Erstautor Dr. Arindam Ghosh und ein Team aus dem Lehrstuhl von Markus Sauer, wie die neu entwickelte Technologie funktioniert und welche Erkenntnisse damit bereits gewonnen wurden. An der Studie waren auch Dr. Thomas Nerreter und Professor Martin Kortüm von der Medizinischen Klinik II des Würzburger Universitätsklinikums beteiligt.

B-Zellen nehmen die Gestalt eines Igels an

Das Würzburger Forschungsteam hat die ersten Studien mit der neuen Mikroskopie-Methode an fixierten und lebenden Raji-B-Zellen durchgeführt. Diese Zelllinie stammt aus dem Burkitt-Lymphom eines Patienten und wird in der Krebsforschung oft eingesetzt. Die Forscher brachten sie mit jeweils einem der vier therapeutischen Antikörper RTX, OFA, OBZ und 2H7 in Kontakt.

Alle vier Antikörper verketten die CD20-Moleküle in der Zellmembran, so dass lokal starke Anhäufungen entstehen. Das aktiviert das sogenannte Komplementsystem und leitet das Abtöten der Zellen durch das Immunsystem ein. Im Gegensatz zur derzeitigen Klassifizierung therapeutischer Antikörper zeigen die Ergebnisse, dass die Verkettung der CD20-Moleküle unabhängig davon eintritt, ob die Antikörper dem Typ I oder II angehören.

Die Experimente zeigen auch, dass alle vier Antikörper verstärkt CD20-Moleküle verketten, die sich an speziellen Orten der Membran befinden – und zwar auf mikrometerlangen Ausstülpungen der Membran, „Mikrovilli“ genannt. Gleichzeitig polarisiert das Binden der therapeutischen Antikörper die B-Zelle und die ausgestreckten Mikrovilli werden stabilisiert. Dadurch nehmen die B-Zellen eine Art Igelgestalt an, weil sich die Membranausstülpungen nur auf einer Seite der Zelle befinden.

Was als nächstes passiert

Was sich daraus ergibt? „Die bisherige Klassifizierung der therapeutischen Antikörper in die Typen I und II kann nicht weiter aufrechterhalten werden“, sagt Dr. Arindam Ghosh. Bislang ging die Forschung davon aus, dass therapeutische Antikörper vom Typ I einen anderen Wirkungsmechanismus haben als die vom Typ II. Die Würzburger Studien aber widerlegen das.

„Durch die Igelgestalt erscheinen die B-Zellen, als ob sie eine immunologische Synapse mit einer anderen Zelle bilden wollten“, so der JMU-Forscher. Es sei vorstellbar, dass die behandelten B-Zellen auf diese Weise die Makrophagen und natürlichen Killerzellen des Immunsystems aktivieren. Ob diese Vermutung stimmt, will das Forschungsteam nun in weiteren Studien klären.

Publikation

Arindam Ghosh, Mara Meub, Dominic A. Helmerich, Julia Weingart, Patrick Eiring, Thomas Nerreter, K. Martin Kortüm, Sören Doose, and Markus Sauer. Decoding the molecular interplay of CD20 and therapeutic antibodies with fast volumetric nanoscopy.Science387,eadq4510(2025). DOI:10.1126/science.adq4510, https://doi.org/10.1126/science.adq4510 

Kontakt

Prof. Dr. Markus Sauer, Lehrstuhl für Biotechnologie und Biophysik, Biozentrum der Universität Würzburg, und Rudolf Virchow Center, Research Center for Integrative and Translational Bioimaging, Universität Würzburg, markus.sauer@ uni-wuerzburg.de   

Förderer

Diese Arbeiten wurden gefördert vom European Research Council, dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

 

Pressemitteilung der Universität Würzburg vom 10. Januar 2025
 

Wirkungsweise der neuen Mikroskopie-Methode LLS-TDI-DNA-PAINT.
Wirkungsweise der neuen Mikroskopie-Methode LLS-TDI-DNA-PAINT. Rechts oben wurde der Antikörper RTX auf einer Raij-B-Zelle sichtbar gemacht: Man erkennt gut, wie er die CD20-Moleküle in der Membran verkettet. Rechts unten das igelförmige Erscheinungsbild einer lebenden Raji-B-Zelle, nachdem der Antikörper gebunden hat. Zusätzlich in grün markiert ist das Oberflächenprotein CD45, das homogen auf der Zelloberfläche verteilt ist. (Bild: Arindam Ghosh / Universität Würzburg)

Elterninitiative Regenbogen eröffnet Spielplatz

Ein neuer Spielplatz auf dem Gelände der Kinderklinik wurde vom Verein und der Uniklinik vor kurzem eingeweiht.

Vertreter der Elterninitiative und des Uniklinikums bei der Einweihung des Spielplatzes.
Vertreter der Elterninitiative und des Uniklinikums bei der Einweihung des Spielplatzes. (Foto: Nadine Kempa)

Nach Wochen der Planung und Bauarbeiten wurde im Dezember ein neuer Spielplatz auf dem Gelände der Uni-Kinderklinik eröffnet. Lisa Schubert, Psychologin auf den betreffenden onkologischen Stationen, initiierte das Vorhaben mit dem Vorschlag, wie man den ungenutzten Platz sinnvoll gestalten könne. Durch den Bau eines Spielplatzes erhalten die Kinder auf den Stationen die Möglichkeit, draußen einen Ausgleich zu finden, die Sorgen des Krankenhausalltags kurzzeitig zu vergessen und neue Motivation aufzubauen. Die Elterninitiative Regenbogen, die eng im Austausch mit der Kinderonkologie steht, übernahm gerne die vollständigen Kosten für Bau und Instandhaltung des Spielplatzes. Bereits seit mehr als 40 Jahren arbeitet der Verein eng mit dem Klinikum zusammen und konnte so bereits viele Ideen umsetzen, die krebskranken Kindern und deren Familien zugutekommen.

Am 19.12.2024 wurde der Spielplatz von Beteiligten der Elterninitiative und der Unikinderklinik feierlich eröffnet. "Wir freuen uns, wenn der Spielplatz in den bald kommenden schönen Jahreszeiten eine Rückzugsoase für die Familien bildet", so Jana Lorenz-Eck, Vorsitzende der Elterninitiative Regenbogen. Trotz des kalten Wetters wurde der Spielplatz von den Familien dann auch gleich genutzt.
Das Projekt wurde von der Elterninitiative rein durch Spenden finanziert. Zu den weiteren Angeboten des gemeinnützigen Vereins auf den Stationen zählt bspw. neben der psychosozialen Betreuung auch die Sporttherapie und die Musiktherapie, die den Alltag der Betroffenen auf den Stationen erleichtern sollen.


Text: Nadine Kempa

Pressemeldung der Elterninitiative Regenbogen vom 9. Januar 2025

Vertreter der Elterninitiative und des Uniklinikums bei der Einweihung des Spielplatzes.
Vertreter der Elterninitiative und des Uniklinikums bei der Einweihung des Spielplatzes. (Foto: Nadine Kempa)

Stipendium an der Mayo Clinic ermöglichte tiefe Einblicke in die Schulter- und Ellbogenchirurgie

Das erstmalig von der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie verliehene USA-Stipendium „Schulter“ war für Privatdozent Dr. Jonas Schmalzl aus der Klinik und Poliklinik für Unfall-, Hand-, Plastische und Wiederherstellungschirurgie des Uniklinikums Würzburg eine prägende Erfahrung.

PD Dr. Jonas Schmalzl vom UKW (rechts) mit Prof. Joaquín Sanchez Sotelo, dem Department-Leiter für Schulter- und Ellbogenchirurgie der Mayo Clinic.
PD Dr. Jonas Schmalzl vom UKW (rechts) mit Prof. Joaquín Sanchez Sotelo, dem Department-Leiter für Schulter- und Ellbogenchirurgie der Mayo Clinic. © Jonas Schmalzl / UKW
Das 21-stöckige Gonda Building ist das bauliche Herzstück der Mayo Clinic in Rochester/USA.
Das 21-stöckige Gonda Building ist das bauliche Herzstück der Mayo Clinic in Rochester/USA. © Jonas Schmalzl / UKW

Würzburg / Berlin / Rochester/USA. Das im Jahr 2024 erstmals vergebene USA-Stipendium der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC, Berlin) soll den wissenschaftlichen Nachwuchs fördern und die Kooperation mit namhaften orthopädischen Zentren in den Vereinigten Staaten vertiefen. Durch das Reisestipendium erhalten jährlich drei Stipendiatinnen oder Stipendiaten die Möglichkeit, einen vierwöchigen Forschungsaufenthalt an einer US-amerikanischen Eliteeinrichtung zu absolvieren. 
Einer der so Geförderten war Privatdozent Dr. Jonas Schmalzl, Oberarzt an der von Prof. Dr. Rainer Meffert geleiteten Klinik und Poliklinik für Unfall-, Hand-, Plastische und Wiederherstellungschirurgie des Uniklinikums Würzburg (UKW). Im September und Oktober vergangenen Jahres hatte Schmalzl Gelegenheit, an der renommierten Mayo Clinic in Rochester/Minnesota tiefe Einblicke in die moderne Schulter- und Ellbogenchirurgie zu gewinnen. Als sein örtlicher Schirmherr fungierte Prof. Joaquín Sanchez Sotelo. Der Leiter des Departments für Schulter- und Ellbogenchirurgie der Mayo Clinic und Präsident der Gesellschaft der Amerikanischen Schulter- und Ellbogenchirurgen (ASES) gilt als weltweit anerkannter Experte auf diesem Gebiet.

Medizinische Exzellenz und hohe Patientenzentrierung

„Von Beginn an beeindruckte mich die lange und traditionsreiche Geschichte der Mayo Clinic“, berichtet Dr. Schmalzl und fährt fort: „Die Einrichtung steht nicht nur für medizinische Exzellenz, sondern auch für eine außergewöhnliche Patientenzentrierung.“ So führe beispielsweise der an der Mayo Clinic verfolgte interdisziplinäre Ansatz dazu, dass alle Behandlungspläne und chirurgischen Interventionen umfassend diskutiert sowie in einem Team von Spezialistinnen und Spezialisten beschlossen würden.

An der Speerspitze der Endoprothetik

Ein Highlight war für den Würzburger Chirurgen der Bereich der Revisionsendoprothetik an Schulter und Ellbogen, insbesondere der Einsatz von allogenen Prothesenkompositen. „Diese Technik, bei der Fremdgewebe und künstliche Prothesenteile zu einer Einheit kombiniert werden, hat mich besonders fasziniert. Außerdem konnte ich eine roboterassistierte Implantation einer Schulterendoprothese miterleben, was eine absolute Neuheit darstellt“, schildert Schmalzl. 

Generell war der rege Austausch mit Prof. Sanchez Sotelo sowie seinen Partnern Dr. Jonathan Barlow, Prof. Mark Morrey und Prof. John Sperling für ihn eine große Bereicherung. Auch die wöchentlichen, jeweils um 6:30 Uhr startenden Fortbildungen waren nach seinen Worten von exzellenter Qualität. Die entgegenbrachte Gastfreundschaft kulminierte für den Stipendiaten in einem gemeinsamen Abendessen zuhause bei Prof. Sanchez Sotelo.

Eine Gelegenheit zu beruflichem und persönlichem Wachstum

Dr. Schmalzl fasst zusammen: „Die Zeit an der Mayo Clinic war eine prägende Erfahrung, die mein berufliches und persönliches Wachstum maßgeblich gefördert hat. Der Austausch mit internationalen Kolleginnen und Kollegen sowie die fortwährende Unterstützung durch Prof. Sanchez Sotelo haben mir nicht nur neue fachliche Einsichten verschafft, sondern auch meine Leidenschaft für die Schulter- und Ellbogenchirurgie weiter gestärkt. Ich bin der DGOOC wie auch Prof. Meffert und dem Team am UKW sehr dankbar, dass sie mir diese einzigartige Chance ermöglicht haben!“ Laut Klinikdirektor Meffert werden die von Dr. Schmalzl an der Mayo Clinic erlernten OP-Techniken nun auch am UKW diskutiert und angewandt.

Text: Pressestelle / UKW
 

PD Dr. Jonas Schmalzl vom UKW (rechts) mit Prof. Joaquín Sanchez Sotelo, dem Department-Leiter für Schulter- und Ellbogenchirurgie der Mayo Clinic.
PD Dr. Jonas Schmalzl vom UKW (rechts) mit Prof. Joaquín Sanchez Sotelo, dem Department-Leiter für Schulter- und Ellbogenchirurgie der Mayo Clinic. © Jonas Schmalzl / UKW
Das 21-stöckige Gonda Building ist das bauliche Herzstück der Mayo Clinic in Rochester/USA.
Das 21-stöckige Gonda Building ist das bauliche Herzstück der Mayo Clinic in Rochester/USA. © Jonas Schmalzl / UKW

Sternsinger besuchten Stationen des Uniklinikums Würzburg

Am diesjährigen Dreikönigstag waren drei Sternsinger-Gruppen am Uniklinikum Würzburg unterwegs: Neben einem Team aus der Klinikseelsorge brachten auch zwei Kinder-Trios die Weihnachtsbotschaft zu den Patientinnen und Patienten sowie den Klinikumsbeschäftigten.

In diesem Jahr waren zwei Kinderteams und eine Gruppe mit Mitgliedern der Klinikseelsorge als Sternsinger am Uniklinikum Würzburg unterwegs.
In diesem Jahr waren zwei Kinderteams und eine Gruppe mit Mitgliedern der Klinikseelsorge als Sternsinger am Uniklinikum Würzburg unterwegs. © Manuel Krone / UKW

Würzburg. Wie in den vergangenen Jahren war auch am 6. Januar 2025, dem Dreikönigstag, eine aus haupt- und ehrenamtlichen Mitgliedern der Klinikseelsorge gebildete Sternsingergruppe am Uniklinikum Würzburg (UKW) unterwegs. Verkleidet als Heilige Drei Könige brachten Christian Hohm, Julia Lenz, Rosily Madathikunnel und Peter Meyer die Weihnachtsbotschaft zu den Patientinnen und Patentinnen sowie den Klinikumsmitarbeiterinnen und -mitarbeitern. „Von der Krippe geht viel Gutes aus: Trost und Kraft gerade dann, wenn man sich schwach fühlt oder gar das Leben bedroht ist“, kommentierte Christian Hohm, der Leiter des katholischen Seelsorgeteams des UKW. 

Verstärkt wurden die „klinikumseigenen“ Sternsinger in diesem Jahr von zwei Kindergruppen. Die sechs Kinder der Pfarrei St. Josef aus dem Würzburger Stadtteil Grombühl besuchten etliche Stationen, wo sie die Anwesenden mit einem Lied und einem Segensgebet erfreuten. „Es ist ein schöner Brauch, dass Kinder durch das Sternsingen an der Verbreitung der Weihnachtsbotschaft beteiligt sind“, lobte Peter Meyer, der Leiter des evangelischen Seelsorgeteams des UKW, die Aktion. Schließlich sei das Verkünden der Frohen Botschaft nicht nur Sache der „Profis“, sondern aller getauften Menschen.
Traditionsgemäß sammelten die Sternsingerteams bei dem Ritual auch Spenden, die an das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ weitergereicht wurden. Mit dem Geld werden in diesem Jahr Organisationen in Kenia und Kolumbien unterstützt, die sich dort für Kinderrechte auf Bildung, Ernährung, Gesundheit, Schutz und Mitbestimmung einsetzen.

Text: Pressestelle / UKW
 

In diesem Jahr waren zwei Kinderteams und eine Gruppe mit Mitgliedern der Klinikseelsorge als Sternsinger am Uniklinikum Würzburg unterwegs.
In diesem Jahr waren zwei Kinderteams und eine Gruppe mit Mitgliedern der Klinikseelsorge als Sternsinger am Uniklinikum Würzburg unterwegs. © Manuel Krone / UKW

Personalia vom 7. Januar 2025 +++ Wir gratulieren!

Hier lesen Sie Neuigkeiten aus dem Bereich Personal: Neueinstellungen, Dienstjubiläen, Forschungsfreisemester und mehr.

Dr. Kathrin Doppler, Privatdozentin für das Fachgebiet Neurologie, Oberärztin, Neurologische Klinik und Poliklinik, wurde mit Wirkung vom 12.12.2024 zur außerplanmäßigen Professorin bestellt.

Dr. Stefanie Fekete, Oberärztin, Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, wurde mit Wirkung vom 12.12.2024 die Lehrbefugnis für das Fachgebiet „Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie“ erteilt.

Dr. Matthias Kelm, Oberarzt, Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral-, Transplantations-, Gefäß- und Kinderchirurgie (Chirurgische Klinik I), wurde mit Wirkung vom 12.12.2024 die Lehrbefugnis für das Fachgebiet „Chirurgie“ erteilt.

Dr. Katharina Ruf, Oberärztin, Kinderklinik und Poliklinik, wurde mit Wirkung vom 12.12.2024 die Lehrbefugnis für das Fachgebiet „Kinder- und Jugendmedizin“ erteilt.

Dr. Anna Katharina Seitz, stellvertretende Klinikdirektorin, Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie, wurde mit Wirkung vom 13.12.2024 die Lehrbefugnis für das Fachgebiet „Urologie“ erteilt.

 

einBlick - Das Online-Magazin der Universität Würzburg vom 7. Januar 2025

Der Wichtel aus der Zahnklinik

Die Fachschaft Zahnmedizin hat in einer Wichtelaktion 230 Geschenke gesammelt. Sie waren für Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Haushalten bestimmt.

An der diesjährigen Wichtelaktion beteiligten sich 170 Studierende und 60 Beschäftigte aus der Würzburger Zahnmedizin.
An der diesjährigen Wichtelaktion beteiligten sich 170 Studierende und 60 Beschäftigte aus der Würzburger Zahnmedizin. (Bild: Belinda Sauer / UKW)

Es kommt einem wie eine Selbstverständlichkeit vor: An Weihnachten beschenken sich Angehörige einer Familie untereinander. Besonders Kinder freuen sich über Aufmerksamkeiten in Form von Spielzeugen und Süßigkeiten. Je nach Einkommensstärke der Eltern variierten die Anzahl und die Kosten der Geschenke. Gerade Kinder und Jugendliche aus benachteiligten Haushalten müssen sich oftmals auf ein Weihnachtsfest im kleineren Rahmen einstellen.

Die Fachschaft Zahnmedizin schenkte darum mit ihrer jährlichen Wichtelaktion den benachteiligten Heranwachsenden nicht nur Aufmerksamkeit: Sie sammelte auch Geschenke aus der Zahnklinik. Dieses Jahr waren es 230 Stück im Wert von jeweils 15 Euro. Sie stammten von Studierenden wie auch von Beschäftigten der Zahnklinik des Universitätsklinikums Würzburg. Die kleinen Aufmerksamkeiten gingen an sechs gemeinnützige Einrichtungen darunter Frauenhäuser und Kinderheime in Würzburg.

Zur Wichtelaktion 2024

Erneut organisierte die Fachschaft die Wichtelaktion: Schon am Anfang des Wintersemesters nahm sie Kontakt zu den Einrichtungen auf und erfragte, wie viele Kinder dort gemeldet sind. Parallel bewarben die Fachschafts-Mitglieder die Wichtelaktion bei den Studierenden und Dozierenden der Zahnmedizin.

Die gemeinnützigen Vereine leiteten die Geschenk-Wünsche an die aktuellen und zukünftigen Zahnmedizinerinnen und -mediziner weiter. Und die Beteiligung war besonders hoch: „Insgesamt 170 Studierende und 60 Beschäftigte – darunter viele Ärztinnen und Ärzte – haben an der Wichtelaktion teilgenommen. Das sind fast die Hälfte der Belegschaft und Tätigen der Zahnklinik“, so Julian Schuster, Mitglied der Fachschaft.

Die letzten Schritte zum Weihnachtsfest

An zwei Tagen in der Woche vor Weihnachten sammelten die Mitglieder der Fachschaft die Geschenke ein. Kurz vor dem Weihnachtsfest holten die gemeinnützigen Vereine die Aufmerksamkeiten in der Zahnklinik ab.

Beteiligt an der Aktion waren sechs Einrichtungen:

  • Das Frauenhaus des Sozialdiensts katholischer Frauen e.V. Würzburg (SkF)
  • Das Frauenhaus des AWO Bezirksverbands Unterfranken e.V.
  • Das Kinderzentrum SPIELI des SkF
  • Das Goldene Kinderdorf
  • Das Antonia-Werr-Zentrum
  • Die Evangelische Jugendhilfe Würzburg

 

einBlick - Das Online-Magazin der Universität Würzburg vom 07.01.2025

An der diesjährigen Wichtelaktion beteiligten sich 170 Studierende und 60 Beschäftigte aus der Würzburger Zahnmedizin.
An der diesjährigen Wichtelaktion beteiligten sich 170 Studierende und 60 Beschäftigte aus der Würzburger Zahnmedizin. (Bild: Belinda Sauer / UKW)

klinikum & wir erschienen: Wie ein Neubau hilft, die Apotheke des Uniklinikums Würzburg zu optimieren

Ein im Dezember 2024 offiziell in Betrieb genommener Neubau macht die Apotheke des Uniklinikums Würzburg fit für die Zukunft. Das Top-Thema des kürzlich erschienenen Magazins klinikum & wir widmet sich den Leistungen dieser für den Krankenhausbetrieb so essentiellen Einrichtung.

Die Titelseite der Ausgabe 4-2024 des Magazins klinikum & wir.
Die Titelseite der Ausgabe 4-2024 des Magazins klinikum & wir. © UKW

Würzburg. Am 12. Dezember 2024 wurde auf dem Gelände des Uniklinikums Würzburg (UKW) an der Josef-Schneider-Straße ein Neubau feierlich in Betrieb genommen, in dem jetzt unter anderem Zytostatika und Ernährungslösungen nach höchsten Standards zubereitet werden. klinikum & wir, das Magazin der Würzburger Universitätsmedizin, beschreibt im Top-Thema seiner gerade erschienenen Ausgabe 4/2024 die dadurch optimierte Struktur der klinikeigenen Apotheke.

Außerdem liefert die 40-seitige Publikation Personalmeldungen, verdeutlicht aktuelle Forschungsergebnisse und berichtet über zentrale Ereignisse der letzten Monate am unterfränkischen Krankenhaus der Maximalversorgung. Dazu gehören zum Beispiel der Start der ersten Frauenmilchbank oder das Ende der Würzburger Hebammenschule, an deren Stelle der Studiengang Hebammenwissenschaft etabliert wurde. 

Neben den gedruckten Exemplaren, die an vielen öffentlich zugänglichen Stellen am Klinikum zum Mitnehmen ausliegen, gibt es klinikum & wir auch als Webmagazin unter www.ukw.de/medien-kontakt/presse/magazine

Text: Pressestelle / UKW
 

Die Titelseite der Ausgabe 4-2024 des Magazins klinikum & wir.
Die Titelseite der Ausgabe 4-2024 des Magazins klinikum & wir. © UKW