Aktuelle Pressemitteilungen

Spende für „Forschung hilft“

Die Krebsforschung in Würzburg profitiert vom Engagement der Stiftung „Forschung hilft“. Hier entscheiden Bürger mit, für welche Projekte es Geld gibt. Die jüngste Spende für die Stiftung stammt aus einer Kunstaktion.

 

Die Krebsforschung fordert der Wissenschaft eine Menge Kraft und noch mehr Geduld ab. Erfolge zeigen sich oft erst nach vielen Jahren. „Wir brauchen einen langen Atem“, sagt Professor Matthias Frosch, Dekan der Medizinischen Fakultät der Julius-Maximilians-Universität (JMU) Würzburg. Nötig seien auch zuverlässige Finanzierungspartner, die über Jahre hinweg bei der Sache bleiben. Ein solcher Partner ist für die Würzburger Wissenschaft die Stiftung „Forschung hilft“, durch die sich Bürgerinnen und Bürger aus der Region an der Krebsforschung beteiligen.

Von der Diagnose Krebs sind zahlreiche Menschen betroffen. Jeder zweite Bewohner der westlichen Welt erkrankt laut Gabriele Nelkenstock, Vorstandsfrau der Stiftung, im Laufe seines Lebens an einer bösartigen Tumorerkrankung. Durch die eigene Familie, Freunde oder Nachbarn hat so gut wie jeder direkt oder indirekt mit der Thematik zu tun.

Krebserkrankte auch seelisch stärken

„Auch in meiner Familie sind zwei Personen an Krebs erkrankt“, sagt Claudia Amberger-Berkmann vom Würzburger Café Ottolina. Mit ihrem Geschäftspartner Davide Scarpa hat sie in diesen Tagen 1.980 Euro an die Stiftung gespendet. Das Geld stammt aus der Kunstaktion „Calore e colore“, die im Mai 2019 im Café stattfand.

Claudia Amberger-Berkmann würde sich wünschen, dass es möglichst bald bessere Medikamente gegen Krebs gibt. In Würzburg, das weiß sie über „Forschung hilft“, wird daran in rund 100 Projekten gearbeitet. Das macht Hoffnung.

Gleichzeitig hält es die Gastronomin für wichtig, Menschen, die an Krebs erkrankt sind, seelisch zu stärken. Am Ende der Kunstaktion „Calore e colore“ ersteigerte sie ein farbenfrohes Bild, das sie nun dem Universitätsklinikum zur Verfügung stellt. Es soll im Comprehensive Cancer Center Mainfranken (CCCM) hängen und Erkrankten Mut machen.

Beirat der Stiftung entscheidet mit

Dass es die Stiftung „Forschung hilft“ gibt, zeuge davon, dass sich die Einstellung der Bevölkerung zur Krebsforschung gewandelt hat, betonte Gabriele Nelkenstock bei der Spendenübergabe: „Diese Sache geht uns alle an.“

Der Stiftung sei es deshalb auch nicht nur ein Anliegen, Geld zu sammeln: „Wir Bürgerinnen und Bürger wollen bei der Krebsforschung mitbestimmen.“ Das geschieht bei der Auswahl der eingereichten Projekte. Die werden zunächst von einem externen wissenschaftlichen Beirat begutachtet. Über den Stiftungsbeirat entscheiden aber am Ende Bürgerinnen und Bürger mit, welche der empfohlenen Projekte zum Zug kommen sollen.

Heilungschancen wurden verbessert

Laut Professor Ralf Bargou, Leiter des CCCM, wäre es nicht möglich, Krebsforschung allein aus öffentlichen Mitteln zu finanzieren. Die Wissenschaft sei auf Geldgeber wie die Deutsche Krebshilfe oder eben die Stiftung „Forschung hilft“ angewiesen. Nicht zuletzt dank der Unterstützung solcher Förderorganisationen gelang es dem Mediziner zufolge in jüngster Zeit, die Heilungschancen bei verschiedenen Krebsarten zu erhöhen. Beispiele seien die akute Leukämie, metastasierende Lungentumore oder der schwarze Hautkrebs.

Erneut 100.000 Euro für Forschungsprojekte

Die Forschungssituation werde sich künftig dadurch weiter verbessern, dass der Freistaat ein Krebsforschungszentrum als gemeinsame Einrichtung aller medizinischen Fakultäten in Bayern gründet, berichtet Matthias Frosch. Dennoch bleibe die Stiftung „Forschung hilft“ für Würzburgs Krebsforschung wichtig. Sie unterstützt Projekte vor allem in der Startphase.

Im November 2019, so Gabriele Nelkenstock, werden zum zweiten Mal über 100.000 Euro für erfolgversprechende Projekte ausgeschüttet.

 

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Buchpräsentation am Uniklinikum Würzburg: Chirurgenlexikon mit 2000 Biographien

Der Würzburger Chirurg und Medizinhistoriker Dr. Christoph Weißer hat ein biographisches Kompendium zur Geschichte der Chirurgie verfasst. Am Freitag, den 5. Juli 2019, stellt er es der interessierten Öffentlichkeit im Hörsaal des Zentrums für Operative Medizin des Uniklinikums Würzburg vor.

 

Kürzlich erschien im Springer Verlag Heidelberg ein über 500 Seiten mächtiges Werk mit dem Titel „Chirurgenlexikon. 2000 Persönlichkeiten aus der Geschichte der Chirurgie“. Autor ist Dr. Christoph Weißer, der bis vor drei Jahren Chirurg und Unfallchirurg am Uniklinikum Würzburg (UKW) sowie Lehrbeauftragter für Medizingeschichte an der Würzburger Universität war. In der Publikation stellt er in präzisen Kurzbiographien die Lebensdaten, den Werdegang, das Wirken und die Bedeutung von 2000 Persönlichkeiten dar, die für die Entwicklung der Chirurgie und der benachbarten Fachgebiete von der Antike bis zur Gegenwart eine Rolle spielten. Der Schwerpunkt liegt auf dem deutschsprachigen Raum, aber auch wichtige Personen anderer Sprachgebiete sind berücksichtigt. Entdeckungen, Erfindungen und Ersteingriffe, bedeutende Publikationen sowie weiterführende Literaturangaben ergänzen die Biographien. Zusätzlich listet das Lexikon die Lehrstuhlinhaber auf deutschsprachigen chirurgischen Ordinariaten mit Name und Wirkungszeit chronologisch auf, ebenso die Präsidenten deutschsprachiger chirurgischer Fachgesellschaften.

Am Freitag, den 5. Juli 2019, um 14:00 Uhr präsentiert Dr. Weißer sein Buch der interessierten Öffentlichkeit. Im Hörsaal des Zentrums für Operative Medizin des UKW an der Oberdürrbacher Straße wird er Beispiele aus dem Inhalt geben sowie den Entstehungsprozess des Werks verdeutlichen. Dessen Titelbild zeigt übrigens den historischen Hörsaal der ehemaligen Chirurgischen Klinik des Würzburger Uniklinikums.

 

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Forschungsstark, vielzitiert und international bestens vernetzt

Das „Leiden Ranking 2019“ ist erschienen. Es bekräftigt eindrucksvoll die nationale und internationale Forschungsstärke der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

Fast jede zehnte Publikation, die im Zeitraum 2014 bis 2017 unter Beteiligung der Universität Würzburg entstanden ist, gehörte innerhalb ihres Fachgebiets zu den fünf Prozent meistzitierten Veröffentlichungen. Damit erreicht die Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) im Leiden-Ranking im deutschlandweiten Vergleich einen hervorragenden vierten Platz und positioniert sich zudem unter den besten 120 Universitäten weltweit.

Betrachtet man die Ergebnisse des Leiden-Rankings für einzelne Fachgebiete, so fällt auf, dass die Universität Würzburg insbesondere in den Lebenswissenschaften herausragend aufgestellt ist: Hier gehört mehr als jede achte Publikationen zu den fünf Prozent meistzitierten Veröffentlichungen – so viel wie an keiner anderen deutschen Universität (Platz 1 in Deutschland, Platz 52 weltweit). Doch auch im Bereich Biomedizin und Gesundheitswissenschaften (Platz 3 in Deutschland, Platz 75 weltweit) sowie Mathematik und Informatik (Platz 9 in Deutschland, Platz 157 weltweit) gehört die JMU in Deutschland hier zur Spitzengruppe.

Internationale Vernetzung: Aufschluss zur Spitzengruppe

Der Anteil an Publikationen, die in Kooperation mit internationalen Forschungseinrichtungen entstanden sind, ist ein weiterer Indikator, der die Forschungsstärke der Universität eindrucksvoll unterstreicht: In den vergangenen Jahren ist an der JMU der Anteil dieser Veröffentlichungen kontinuierlich gestiegen: Von zunächst rund 47 Prozent im ersten Leiden Ranking (2011/12) auf mittlerweile knapp 60 Prozent. Damit positioniert sich die Universität Würzburg in diesem Jahr auch erstmals hinsichtlich der internationalen Ausrichtung ihrer Forschung unter den zehn besten deutschen Universitäten (Platz 8).

So funktioniert das Leiden Ranking

Das Leiden Ranking bestimmt die Forschungsstärke einer Universität ausschließlich anhand bibliometrischer Daten: Für das Ergebnis ausschlaggebend sind mithin die Anzahl der Publikationen sowie die Anzahl der Zitationen, die diese Publikationen erhalten. Umfragen, Studierenden- und Beschäftigtenzahlen, Dritt- und Haushaltsmittel sowie wissenschaftliche Preise und Auszeichnungen finden hingegen keine Berücksichtigung.

Um im Leiden-Ranking berücksichtigt zu werden, muss eine Universität in der Datenbank „Web of Science“ für den Zeitraum 2014 bis 2017 mindestens 1.000 englischsprachige Publikationen in international einschlägigen Fachzeitschriften vorweisen; 2019 erfüllen 963 Universitäten aus 56 Ländern diese Voraussetzung.

Das Leiden Ranking erlaubt dabei nicht nur eine gesonderte Betrachtung einzelner Fachgebiete oder Länder, sondern ermöglicht zudem auch eine Reihung der Universitäten nach unterschiedlichen Kriterien (etwa: Anzahl der Publikationen; Anteil aller Publikationen, die zu den fünf Prozent meistzitierten gehören; Anteil der Publikationen, die in internationaler Kooperation entstanden sind).

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Antibiotika und ihre Systembiologie

Bakterien können schnell gegen Antibiotika resistent werden. Welche Mechanismen sind dafür verantwortlich, was lässt sich dagegen tun? Das erforscht Dr. Ana Rita Brochado, die an der Uni Würzburg eine Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe aufbaut.

Bakterien besitzen faszinierende Eigenschaften. Sie passen sich ihrer jeweiligen Umgebung hervorragend an, und es gab sie schon lange vor dem Menschen. Ihre Zähigkeit hat dazu geführt, dass sich Bakterien seit drei Milliarden Jahren erfolgreich auf der ganzen Welt verbreitet haben * auch an Orten, an denen Menschen nicht überleben könnten, etwa in den heißesten Quellen und an den kältesten Orten der Erde. Entdeckt wurden sie allerdings erst vor wenigen hundert Jahren. Seit dieser Zeit hat die Forschung die winzigen Wesen immer eingehender unter die Lupe genommen.

Auch der Biotechnik-Ingenieurin Dr. Ana Rita Brochado haben es die Mikroben angetan. Sie richtet am Biozentrum der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) seit Anfang 2019 eine Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe ein. Ihr Thema:
*Systems Biology of Antibiotics in Gram-negatives.*

Finanziell gefördert wird Dr. Brochado von den Nachwuchsprogrammen des Biozentrums und des Zentrums für Infektionsforschung der JMU sowie von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Deren Emmy-Noether-Programm bietet herausragenden jungen Forschenden die Möglichkeit, eigenverantwortlich Nachwuchsgruppen zu leiten und sich dadurch für eine Professur zu qualifizieren. Die DFG stellt Brochado für ihre Gruppe bis zu 1,82 Millionen Euro zur Verfügung.

Gramnegative Bakterien im Blick

Dr. Brochado interessiert sich für bakterielle Krankheitserreger. *Bakterien sind sehr kleine, aber äußerst zähe Geschöpfe. Sie nutzen komplexe Mechanismen, um mit ihren Umweltbedingungen zurechtzukommen*, sagt die Forscherin. Das kann zu Problemen führen, wenn sie den Menschen infizieren. *Durch Mutationen können Bakterien rasch resistent gegen Antibiotika werden, die dann nicht mehr wirken*, erläutert Ana Rita Brochado. *Die Waffen, mit denen die Medizin bakterielle Infektionen bekämpft, werden schnell stumpf. Neue Strategien sind permanent gefragt.*

Der Schwerpunkt ihrer Forschung liegt auf den sogenannten gramnegativen Bakterien, die als Infektionserreger besonders schwierig zu bekämpfen sind. Das liegt an ihrer komplexen Hüllstruktur: Zusätzlich zu ihrer Zellwand besitzen sie eine externe Biomembran, die sie sehr widerstandsfähig gegen Antibiotika und andere Einflüsse von außen macht.

Alte Antibiotika wiederbelebt: Vanille gegen Krankheitserreger

Ana Rita Brochado untersucht mit ihrer Gruppe die molekularen Mechanismen der Antibiotikawirkung in einem systembiologischen Ansatz. *Es ist nicht so, dass Bakterien bei Kontakt mit einem Antibiotikum einfach sterben*, erklärt sie, *in diesem Prozess werden zahlreiche Mechanismen in Gang gesetzt. Wir werden verschiedene Verbindungen allein und in Kombination verwenden, um die Komplexität der bakteriellen Reaktion besser zu verstehen.*

Die Wissenschaftlerin hat unter anderem gezeigt, dass verschiedene Bakterien sehr spezifisch auf Antibiotika-Kombinationen reagieren und dass auch Inhaltsstoffe von Lebensmitteln die Aktivität von Antibiotika gegen resistente Bakterien erhöhen können. So konnten beispielsweise bestimmte klinische Isolate von Escherichia coli, die gegen das Antibiotikum Spektinomycin resistent sind, durch eine Kombination des Antibiotikums mit dem Aromastoff Vanillin erfolgreich bekämpft werden (Brochado et al., Nature, 2018). Vanillin ist der Hauptbestandteil des Vanillearomas.

Werdegang der Nachwuchsgruppenleiterin

Ana Rita Brochado hat mehrere Forschungsstationen in Europa absolviert. Ihren Masterabschluss als Biotechnik-Ingenieurin machte sie in ihrem Heimatland Portugal am Instituto Superior Técnico in Lissabon. Sie promovierte 2012 an der Technischen Universität Dänemark in Lyngby mit einer Arbeit über die Modellierung des Hefemetabolismus.

Danach kam sie nach Deutschland. Hier forschte sie bis Ende 2018 als Postdoc in der Gruppe von Dr. Athanasios Typas am European Molecular Biology Laboratory (EMBL) in Heidelberg. In dieser Zeit begann sie, sich für die Wirkungsweise von Antibiotika zu interessieren, und sie entwickelte Hochdurchsatzverfahren, um die Wirkung von Antibiotika-Kombinationen bei Bakterien zu untersuchen.

Vom EMBL wechselte Ana Rita Brochado Anfang 2019 an die JMU Würzburg. Hier baut sie ihre Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe am Lehrstuhl für Mikrobiologie im Biozentrum auf. Sie will nicht nur mit Lehrstuhlinhaber Professor Thomas Rudel kooperieren, sondern auch mit anderen Gruppen: *Ich interessiere mich vor allem für quantitative Biologie und Infektionsbiologie. Die Würzburger Uni bietet mir dank ihrer gut vernetzten Forschungslandschaft die besten Voraussetzungen, um kombinierte Grundlagenforschung auf diesen Gebieten zu betreiben.*

Aber dabei soll es nicht bleiben. *Wir sind natürlich bestrebt, unsere Erkenntnisse für die Patientenversorgung nutzbar zu machen*, so Brochado. *Es müssen viele Forschungsteams kooperieren, um Forschungsergebnisse aus dem Labor erfolgreich in klinische Studien zu überführen. Dafür sehe ich in Würzburg hervorragende Möglichkeiten.*

Lange Forschungstradition in Würzburg

Mit dieser Einschätzung ist sie nicht alleine. Würzburg besitzt eine lange und erfolgreiche Tradition bei der Erforschung von Bakterien. Bereits um 1880 entdeckte der Mediziner Theodor Escherich in Würzburg ein im menschlichen Darm vorkommendes Bakterium, das nach ihm benannt wurde * Escherichia coli.

Auch heute ist Würzburg in der Bakterienforschung ein überregional herausragender Standort. Das 1993 gegründete Zentrum für Infektionsforschung (ZINF), dem Ana Rita Brochado als Nachwuchsgruppenleiterin angehört, ist die älteste universitäre Einrichtung in Deutschland, die sich interdisziplinär und fakultätsübergreifend der Erforschung von Infektionskrankheiten widmet. Besonderen Stellenwert besitzt auch das 2017 gegründete Helmholtz-Institut für RNA-basierte Infektionsforschung. Das Tochterinstitut des Braunschweiger Helmholtz-Zentrums * deutschlandweit die größte Einrichtung für Infektionsforschung * arbeitet und forscht im Rahmen einer strategischen Partnerschaft gemeinsam mit der JMU.

Kontakt

Dr. Ana Rita Brochado, Lehrstuhl für Mikrobiologie, Universität Würzburg, T +49 931 31-88860, anarita.brochado@ uni-wuerzburg.de

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Universität Sanderring 2, 97070 Würzburg
Pressesprecherin: Dr. Esther Knemeyer Pereira, Tel. (0931) 31-86002
presse@ uni-wuerzburg.de     www.presse.uni-wuerzburg.de

 

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Wenn eine Herzschwäche nicht nur das Herz betrifft

Fast vier Millionen Menschen leiden allein in Deutschland an einer Herzinsuffizienz, auch als Herzschwäche bekannt. Bei vielen ist nicht nur das Herz geschwächt, sondern zahlreiche weitere Organe. Wie all diese Organe sich gegenseitig beeinflussen, das ist das große Thema des Joint Symposiums „Heart Failure Interfaces“, das vom 11. bis 13. Juli 2019 im Deutschen Zentrum für Herzinsuffizienz Würzburg (DZHI) stattfindet. Führende Wissenschaftler aus Würzburg, Deutschland und der Welt diskutieren über die Schnittstellen zwischen Herz und anderen Organen. Im Vordergrund steht das Zusammenspiel von Entzündung, Stoffwechsel und Stresshormonen. Das Symposium - eine Kooperationsveranstaltung vom DZHI und DZHK, dem Deutschen Zentrum für Herz- und Kreislaufforschung - soll den Dialog zwischen Grundlagenforschern, Klinikern und Experten aus der Bildgebung fördern, um das Verständnis, die Diagnose und die Therapie der Systemerkrankung Herzinsuffizienz zu verbessern.

Erstes Beispiel Immunzellen: „Immunzellen durchsetzen unsere inneren Organe wie ein Netzwerk“, erklärt Prof. Dr. Matthias Nahrendorf vom Center for Systems Biology an der Harvard University in Boston (USA). „Immunzellen können das Herz beschützen oder beschädigen. Wenn wir die Mechanismen verstehen, die Entzündung regulieren, ergeben sich neue Therapieoptionen. Die Immuntherapie für Krebserkrankungen weist uns den Weg!“ Matthias Nahrendorf wird direkt am ersten Tag des Symposiums in einem Hauptvortrag, der Keynote, über sein Spezialgebiet referieren. Der Ärztliche Direktor des Uniklinikums Würzburgs (UKW), Georg Ertl, wird zuvor eine Laudatio auf den Forscher halten, der im Jahr 2006 in Würzburg einen wichtigen Faktor für die Wundheilung nach einem Herzinfarkt identifiziert hat.

Herz und Hirn – Das eine kann nicht ohne das andere

Ebenfalls am ersten Tag steht die wechselseitige Beziehung von Herz und Hirn auf dem Programm. „Ohne ein gesundes Hirn kann das Herz nicht seine Aufgaben erfüllen und umgekehrt“, so bringt Prof. Dr. Jürgen Deckert vom Zentrum für Psychische Gesundheit des Universitätsklinikums Würzburg diese wechselseitige Beziehung auf den Punkt. Der Bedeutung dieser Beziehung entsprechend hat das DZHI ihr in enger Kooperation mit Neurologie, Psychiatrie und Epidemiologie einen eigenen Forschungsschwerpunkt gewidmet. So können psychischer Stress und Schlaganfall eine Herzmuskelschwäche oder gestörte Herzaktion auslösen und umgekehrt eine Herzmuskelschwäche Depressionen und Merk- und Gedächtnisschwäche. Prof. Dr. Gerd Hasenfuß, Direktor der Klinik für Kardiologie und Pneumologie am Universitätsklinikum Göttingen (UMG) wird in seinem Vortrag vorstellen, wie das UMG mit seinem neuen Herz und Hirn Zentrum Göttingen diese Herausforderungen bewältigen will.

Zellen regenerieren sich nicht, lassen sich aber stimulieren

Am folgenden Tag geht es noch einmal um die kardiale Regeneration. Dazu referiert unter anderem Prof. Dr. Thomas Eschenhagen. Der Direktor des Instituts für Experimentelle Pharmakologie und Toxikologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf stellt klar: „Der Untergang von Herzmuskulatur nach einem Infarkt ist irreversibel und führt zur Herzschwäche. Dieses Grunddilemma der Kardiologie zu durchbrechen, ist Ziel der regenerativen Kardiologie, die mit sensationellen Befunden Heilsversprechen erzeugt hat. Leider basierten die frühen Hoffnungen auf gefälschten oder fehlinterpretierten Daten. Heute wissen wir, dass Knochenmarkszellen keine Herzmuskelzellen bilden und Herz-Stammzellen beim Erwachsenen nicht vorkommen. Zwei neue Perspektiven machen aber Hoffnung. Erstens kann die sehr geringe Teilungsfähigkeit von Herzmuskelzellen massiv stimuliert werden. Zweitens lassen sich aus pluripotenten Stammzellen massenhaft Herzmuskelzellen herstellen und in das verletzte Herz injizieren oder als Herzpflaster aufnähen. Beide Verfahren haben Risiken und offene Fragen, sind aber auf dem Weg in die Klinik.“

Schweres Erbe

Der nachfolgende Themenblock knüpft direkt an die Verfahren an: Es geht um erblich bedingte Herzerkrankungen. „Herzinsuffizienz und plötzlicher Tod bei jungen Menschen werden häufig durch vererbte Kardiomyopathien verursacht“, weiß Prof. Dr. Brenda Gerull, Kardiogenetikerin am DZHI. Sie wird gemeinsam mit anderen Experten erläutern, wie veränderte Gene zur Herzschwäche führen und welche Mechanismen für neue Therapieansätze gerade untersucht werden.

Brücken bauen

 „Ein potenzielles Ziel, um Arrhythmien bei hypertrophen Kardiomyopathien zu therapieren, könnten zum Beispiel mitochondriale Mechanismen sein“, so Prof. Dr. Christoph Maack, Leiter des Departments Translationale Forschung am DZHI und Sprecher des Zentrums. Der Initiator des Symposiums hat seinen beruflichen Schwerpunkt zum Thema des Symposiums gemacht. Schnittstellen entdecken und verbinden. Als translationaler Forscher baut er die Brücken zwischen Grundlagen- und Klinischer Forschung, um durch das Verständnis der grundlegenden Mechanismen der Herzschwäche neuartige Behandlungsstrategien zu entwickeln. „Kliniker, Grundlagenforscher und Bildgebungsexperten müssen miteinander kommunizieren, um das Feld voranzubringen!“, sagt Maack. „Nur durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit können wir die Systemerkrankung Herzinsuffizienz verstehen, sie gezielter diagnostizieren und besser behandeln. Gemeinsam können wir verstehen, wie die Organe miteinander kommunizieren. Wichtige Mediatoren sind zum Beispiel die neuroendokrine Aktivierung, Entzündungen und Stoffwechsel. Ich freue mich sehr, mit dem Joint Symposium eine Plattform für viele anregende Diskussionen und vielleicht auch für neue Forschungskooperationen bieten zu können.“

Herzinsuffizienz und Diabetes

Ein Thema, das sowohl Maack als auch seinem langjährigen Kooperationspartner und Ko-Organisator des Symposiums, Prof. Dr. Johannes Backs, am Herzen liegt, ist das Zusammenspiel von der Zuckerkrankheit (Diabetes) und Herzinsuffizienz. Backs, Leiter des Instituts für Experimentelle Kardiologie am Uniklinikum Heidelberg, organisiert für das DZHK das Joint Symposium mit und wird am Samstag über Diabetes bei Herzinsuffizienz referieren: „Zucker kann schlecht und gut für das Herz sein. Das Verständnis dieses Paradoxons könnte zu neuen Therapien führen“, meint Backs. „Jüngste Daten, die in dem führendem kardiologischem Fachjournal Circulation publiziert wurden, zeigen, dass es einen epigenetischen Schutz-Schalter gibt, der über Zuckerreste angeschaltet und durch andere Stressfaktoren abgeschaltet werden kann.“

Krebs und Herzschwäche - zwei verschiedene Welten?

Eine weitere Volkskrankheit, die mit dem Herz in Verbindung gebracht wird ist Krebs. „Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Verschiedene Welten oder zwei von einer Sorte? Neue Daten legen nahe, dass Krebserkrankungen bei Patienten mit Herzinsuffizienz häufiger auftreten“, kommentiert Prof. Dr. Rudolf de Boer. Der Professor für translationale Kardiologie am University Medical Center im niederländischen Groningen wird am Freitagmorgen diesen wichtigen Aspekt beleuchten.

Auf Herz und Nieren prüfen

Noch ein wichtiges Thema beim Joint Symposium sind Herz und Nieren. Dazu Prof. Dr. Christoph Wanner, Leiter der Nephrologie am UKW: „Auf Herz und Nieren prüfen, die Orte des Fühlens und des Gewissens (Psalm 7, 10) zu erforschen, sind intensive Bestreben unserer Arbeitsgruppen im Sinne der herzinsuffizienten Menschen.“ Gemeinsam mit den klinischen Wissenschaftlern Jule Pinter, Bettina Kraus und Susanne Brenner arbeitet Wanner an drei Studien zur Salzausscheidung und Senkung des Plasmavolumens in der Verbesserung der diastolischen Herzinsuffizienz und Fortschreiten der Nierenerkrankung: EMPA-REG OUTCOME, EMPEROR und EMPA-KIDNEY.

Neue Hoffnungsträger

Last but not least wird über neue Hoffnungsträger aus der Pharmazie diskutiert. „Trotz der Anzahl der bereits verfügbaren Medikamente leiden Patienten mit Herzinsuffizienz unter häufigen Dekompensationserscheinungen, verminderter Lebensqualität und haben immer noch ein sehr hohes Sterberisiko. Dies unterstreicht die Notwendigkeit neuer Behandlungsansätze, insbesondere therapeutischer Optionen, die speziell auf die Herzinsuffizienz bei erhaltener systolischer Pumpfunktion (HFpEF) abzielen, die bei Patienten mit multiplen medizinischen Begleiterkrankungen, insbesondere Nierenversagen, sicher angewendet werden, die Herzschäden umkehren, und die bei akuten Krankheitsschüben eingesetzt werden können“, resümiert Prof. Dr. Stefan Störk. Entsprechend freut sich der Leiter der Klinischen Forschung und Epidemiologie der Herzinsuffizienz am DZHI auf die Diskussionen über die vielversprechenden Forschungsprojekte, die sich in diesen Bereichen angesiedelt haben.

Mein Leben als Kliniker, Wissenschaftler oder beides?

Ein besonderes Augenmerk beim Joint Symposium liegt darauf, den Nachwuchs zu einer Karriere in der Herz-Kreislauf-Forschung zu motivieren. Zu diesem Zweck wird am Donnerstagmorgen, noch vor der offiziellen Eröffnung des wissenschaftlichen Programms, ein spezieller Karriere-Workshop angeboten. Darüber hinaus haben junge Wissenschaftler und Kliniker die Möglichkeit, ihre Arbeiten in Postersitzungen zu präsentieren.

Weitere Informationen zum Joint Symposium und zum Programm finden Sie auf der Webseite www.heartfailureinterfaces.de.

Download für die Pressemitteilung als PDF.

Den Programmfolder finden Sie hier.

Arzt und Patient – Hand in Hand

„Ich habe was, was keiner kennt.“ Ein vielzitierter Satz von Amyloidose-Patienten. Seit einem Jahr haben Betroffene jedoch die Möglichkeit, sich über ihre seltene Krankheit auszu-tauschen. Denn seit Juni 2018 trifft sich einmal im Monat im Deutschen Zentrum für Herzinsuffizienz Würzburg (DZHI) die Selbsthilfegruppe AmyS. Anlässlich des einjährigen Bestehens laden die Leiter der Selbsthilfegruppe gemeinsam mit dem Ärzteteam des Interdisziplinären Amyloidosezentrums zur Jubiläumsfeier ein. Das Motto lautet „Arzt und Patient – Hand in Hand“. Interessierte sind herzlich eingeladen, am Freitag, 28. Juni, ab 16 Uhr und Samstag, 29. Juni, ab 8:30 Uhr, im DZHI an den kostenlosen Vorträgen, Führungen und Gesprächen teilzunehmen.

„Arzt und Patient - Hand in Hand“ lautet das Motto der Jubiläumsfeier anlässlich des einjährigen Bestehens der Amyloidoseselbsthilfegruppe AmyS.

Für viele ist die Diagnose erst einmal ein Schock. Amyloidose. Eine seltene Erkrankung, die meist den gesamten Organismus betrifft, unterschiedliche Beschwerden hervorruft und daher schwer von anderen Krankheitsbildern abzugrenzen ist, was wiederum die Diagnose verzögert. Für die Amyloidose gibt es keine eindeutigen Frühzeichen, die auf diese Erkrankung hindeuten. Viele Betroffene erleben eine kräftezehrende und häufig frustrierende Odyssee, bis sie endlich wissen, was die Ursache ihrer Beschwerden ist, nämlich ein krankhafter Ablagerungsprozess von fehlgefalteten Eiweißstoffen.

Raum für Erfahrungsaustausch und Bewältigungsstrategien

Da eine rasche und zielgerichtete Diagnostik jedoch entscheidend für die Behandlung und mitunter für das Überleben ist, wurde am Universitätsklinikum Würzburg im vergangenen Jahr das erste Interdisziplinäre Amyloidosezentrum Bayerns und somit das zweite deutschlandweit gegründet. Um neben der Diagnostik und Behandlung einen Raum für einen Erfahrungsaustausch unter Betroffenen und Angehörigen sowie Bewältigungsstrategien, Expertengespräche und allgemeine Informationen rund um die Erkrankung zu geben, hat das Team des Zentrums gemeinsam mit der Amyloidose-Patientin, Dr. Renate Fiedler, im vergangenen Jahr eine Selbsthilfegruppe ins Leben gerufen.

Jubiläumsfeier am Freitag und Samstag mit buntem Programm

Anlässlich des einjährigen Bestehens findet vom 28. Juni bis 29. Juni eine Jubiläumsfeier statt. Am Freitag wird ab 16 Uhr in Vorträgen das Interdisziplinäre Amyloidosezentrum vorgestellt. Ergänzend finden Führungen durch die Untersuchungsräume statt. Zudem werden die rechtlichen Grundlagen eines deutschlandweiten Zusammenschlusses der Selbsthilfegruppen mit dem bereits eingetragenen Verein Familiäre Amyloid-Polyneuropathie FAP e. V. Münster diskutiert.
Am Samstag stehen aktuelle Fortschritte in der Behandlung der Amyloidose und die neuesten Ergebnisse zu Studien im Fokus. Es werden Daten zur Lebensqualität und psychischen Belastungssituation von Patienten mit Amyloidose vorgestellt wie auch die Ergebnisse einer Patientenbefragung, die Bedürfnisse von Amyloidosepatienten und deren Angehörigen untersucht. Ziel all dieser Anstrengungen ist es, ein speziell auf Amyloidose zugeschnittenes klinisches Versorgungskonzept zu entwickeln. Mögliches Vorbild könnten hier zum Beispiel die “Herzinsuffizienzschwestern“ sein. Neben diesen Projekten, die Ärzten und Patienten Hand in Hand entwickeln, werden Möglichkeiten zur Verbesserung der Information bei Amyloidose(verdacht) sowie Möglichkeiten und Grenzen der Selbsthilfe thematisiert.

Ein Get-together mit Führung durch den Würzburger Ratssaal und gemeinsamem Mittagessen bilden den Ausklang der Jubiläumsfeier.
Um Anmeldung wird gebeten – die Teilnahme ist kostenfrei.

Interessierte sind herzlich zur Jubiläumsfeier im DZHI am Schwarzenberg 15 im Haus A15 eingeladen. Um eine Anmeldung wird bis zum 26. Juni per E-Mail unter amyloidose@ ukw.de oder per Telefon unter 0931/201-46241 gebeten.

Hier finden Sie die Pressemitteilung als PDF.

„Arzt und Patient - Hand in Hand“ lautet das Motto der Jubiläumsfeier anlässlich des einjährigen Bestehens der Amyloidoseselbsthilfegruppe AmyS.

Großer Tag der offenen Tür an den Zentren für Operative und Innere Medizin des Uniklinikums Würzburg

Am Samstag, den 22. Juni 2019, feiern die Zentren für Operative und Innere Medizin (ZOM | ZIM) des Uniklinikums Würzburg ihre Jubiläen. Bei einem bunten Tag der offenen Tür gibt es Informationen, Gesundheitschecks und Aktionen für die ganze Familie.

Zentrum Innere Medizin und Zentrum Operative Medizin, ZOM, ZIM, Luftbild
Das Doppelzentrum für Operative und Innere Medizin des Uniklinikums Würzburg spielt eine wichtige Rolle in der Gesundheitsversorgung Mainfrankens – und darüber hinaus. Bild: Uniklinikum Würzburg

„Die Zentren für Operative und Innere Medizin sind Flaggschiffe der Würzburger Universitätsmedizin. Viele der hier gebotenen medizinischen Leistungen sind für die Gesundheitsversorgung Mainfrankens – und in vielen Fällen weit darüber hinaus – von essentieller Bedeutung“, unterstreicht Prof. Dr. Georg Ertl, der Ärztliche Direktor des Uniklinikums Würzburg (UKW).

In diesem Jahr feiern die Zentren Jubiläum: Das ZOM gibt es seit 15 Jahren, das ZIM seit zehn. Aus diesem doppelten Anlass lädt der Vorstand des Uniklinikums Würzburg alle Interessierten am Samstag, den 22. Juni 2019, herzlich zu einem erlebnisreichen Tag der offenen Tür ein.

Von 9:00 bis 13:00 Uhr werden in dem weitläufigen Krankenhauskomplex an der Oberdürrbacher Straße in Würzburg dutzende Programmpunkte geboten: Besichtigungen, Vorträge, Vorführungen, begehbares Herz, Aktionen und die beliebten Gesundheitschecks.

Hier einige Beispiele:

  • Die <link medien-kontakt glossar suchwort kardiologie der inneren das sich mit herzerkrankungen und erkrankungen des herz-kreislaufsystems>Kardiologie demonstriert <link medien-kontakt glossar suchwort echokardiographie des>Echokardiographie-Untersuchungen. Wollen Sie Ihr Herz mal schlagen sehen?
  • Die <link medien-kontakt glossar suchwort nuklearmedizin das radioaktive substanzen zur diagnostik und therapie>Nuklearmedizin bietet Schilddrüsenchecks per <link medien-kontakt glossar suchwort sonographie für: bildgebendes auch als oder echographie>Sonographie an. Nicht jeder Kropf ist leicht sichtbar.
  • Die Spezialisten der <link medien-kontakt glossar suchwort hepatologie von der leber und den gallenwegen sowie deren>Hepatologie checken mit <link medien-kontakt glossar suchwort sonographie für: bildgebendes auch als oder echographie>Sonographie und Fibroscan die Leber auf der Suche nach Fettleber und Leberzirrhose.
  • An Simulatoren können die Gäste unter fachkundiger Anleitung Basismaßnahmen der Herz-Lungen-Wiederbelebung üben.
  • Fingerspitzengefühl und manuelles Geschick sind bei einem virtuellen <link medien-kontakt glossar suchwort minimalinvasiven für die mit kleinstmöglicher verletzung von haut und weichteilen>minimalinvasiven Eingriff mit einem Simulator für die Bauchspiegelung gefragt.
  • Besichtigt werden können unter anderem das Zentrallabor, der Hybrid-OP und die Zentrale Notaufnahme mit neuem Schockraum.
  • Im Hörsaal spult sich ein dichtes Vortragsprogramm ab. Themen sind dabei unter anderem: Moderne <link medien-kontakt glossar suchwort radiologie der sich mit strahlen zu diagnostischen und therapeutischen zwecken>Radiologie, <link medien-kontakt glossar suchwort allogene einem fremden körper>allogene <link medien-kontakt glossar suchwort stammzelltransplantation von blutbildenden>Stammzelltransplantation, Immunonkologie, <link medien-kontakt glossar suchwort fettleber erkrankung der leber mit vermehrter fetteinlagerung ins>Fettleber, Vorsorgekoloskopie, <link medien-kontakt glossar suchwort hypertonie bluthochdruck>Hypertonie und <link medien-kontakt glossar suchwort osteoporose knochenschwund>Osteoporose.
  • Rund 30 Stände verwandeln die Magistrale in einen Informationsmarktplatz und lassen die gewaltige thematische Spannbreite eines Universitätsklinikums erahnen.

    Auch übergreifende Einrichtungen/Themen des UKW sind an den Infoständen vertreten:
    Die Pflege: "Altersgerechtes Krankenhaus"  (mit Alterssimulationsanzug), mit Pflegeberatung und Sozialdienst, mit dem Patientenbesuchsdienst Grüne Damen und Herren und mit der Staatlichen Berufsfachschule für Krankenpflege.
    Die Seelsorge: "Informations- und Gesprächsstand des ökumenischen Seelsorgeteams vor dem Raum der Stille".
    Die Selbsthilfebeauftragte: "Selbsthilfefreundliches Krankenhaus".
    Die Interdisziplinäre Biomaterial- und Datenbank Würzburg: "Der kälteste Ort in Würzburg"
    Das Interdisziplinäre Zentrum für Klinische Forschung (IZKF): "Forschung fördern".
    Last but not least widmet sich ein Stand dem Thema Ausbildung, Job und Karriere am UKW. 

Hier finden Sie zum Download den Programmflyer ZOM , den Programmflyer ZIM und den Programmflyer für die übergreifenden Themen/Einrichtungen.

Das vollständige Programm liegt auch vor Ort aus.

  

 

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