Aktuelle Pressemitteilungen

Sonnenmilch-Spende des Uniklinikums: Sport-Ferienfreizeit sicher genießen

Im August werden sich auf dem Sanderrasen erneut rund 250 Kinder täglich bei der Sport-Ferienfreizeit in über 30 Disziplinen ausprobieren. Ein wichtiger Begleiter bei dieser mehrwöchigen Open-Air-Veranstaltung ist ein optimaler Sonnenschutz. Nach einer großzügigen Spende des Uniklinikums Würzburg wird die Sonnenmilch in diesem Jahr zu keinem Zeitpunkt ausgehen.

Gruppenfoto bei Übergabe der Sonnencreme im Rathaus-Innenhof
Sport-Ferienfreizeit gut gerüstet gegen starke Sonnenstrahlung: Susanne Just, Prof. Claudia Löffler, Oberbürgermeister Martin Heilig, Gabriele Nelkenstock und Stadträtin Judith Roth bei der Übergabe im Rathaus-Innenhof. Die dünne Wolkenschicht beim Termin ist trügerisch, weil sie bis zu 90 % der UV-Strahlen durchlässt. @ Georg Wagenbrenner

Claudia Löffler, Professorin für Integrative Onkologische Medizin, Susanne Just, Stabstelle Kommunikation, und die Selbsthilfebeauftragte Gabriele Nelkenstock übergaben nun zusammen mit Stadträtin Judith Roth fast 700 kleine und große Fläschchen mit Lichtschutzfaktor 50+. „Im Kampf gegen Hautkrebs ist Prävention das Allerwichtigste. Einmaliges Eincremen reicht leider nicht für den ganzen Tag. Meist ist der Schutz schon nach zwei Stunden zu erneuern“, betone Nelkenstock gegenüber Oberbürgermeister Martin Heilig, der sich über diese unverhoffte Lieferung an den Fachbereich Sport freute.

Woher kommt dieser enorme Bestand an Sonnenmilch, den man nun zur Verfügung stellen konnte? 

Im Juni fand am Uni-Sportzentrum am Hubland der vom Bayerischen Zentrum für Krebsforschung initiierte Aktionstag „Wir bewegen Bayern“ statt und bot zahlreiche Gesundheitschecks oder auch die Möglichkeit zur Stammzelltypisierung. Die Drogerie dm hatte diesen Tag mit Gesundheitsministerin Judith Gerlach und vielen Projektpartnern mit einer thematisch passenden Spende aus dem Sortiment bedacht und nun profitieren auch alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Ferienprogramms vom wirksamen Schutz gegen Hautkrebs. 
 

Pressemitteilung der Stadt Würzburg vom 08.07.2026

Gruppenfoto bei Übergabe der Sonnencreme im Rathaus-Innenhof
Sport-Ferienfreizeit gut gerüstet gegen starke Sonnenstrahlung: Susanne Just, Prof. Claudia Löffler, Oberbürgermeister Martin Heilig, Gabriele Nelkenstock und Stadträtin Judith Roth bei der Übergabe im Rathaus-Innenhof. Die dünne Wolkenschicht beim Termin ist trügerisch, weil sie bis zu 90 % der UV-Strahlen durchlässt. @ Georg Wagenbrenner

Adolf-und-Inka-Lübeck-Preis für Würzburger Zahnmedizinstudentinnen

Die zwei besten wurden mit dem Adolf-und-Inka-Lübeck-Preis ausgezeichnet.

Gebäudes der Zahnklinik des Uniklinikums Würzburg
49 Würzburger Zahnmedizinstudierende bestanden nach ihrer Ausbildung an der Zahnklinik des UKW (Bild) das Examen 2026/I. © Klaus Nowarra / UKW

Würzburg. Kürzlich erhielten die 36 Absolventinnen und 13 Absolventen des Examens 2026/I der Würzburger Zahnmedizin ihre Zeugnisse. Besonders freuen konnten sich die zwei Prüfungsbesten: Sie wurden mit dem Adolf-und-Inka-Lübeck-Preis ausgezeichnet. Den mit 1.000 Euro dotierten ersten Preis erhielt Sara Nina Müller-Bongartz, die 500 Euro des zweiten Preises gingen an Lisa Schippan.

Der Adolf-und-Inka-Lübeck-Preis wurde im Jahr 1977 gestiftet: Inka Lübeck wollte damit an ihren vier Jahre zuvor gestorbenen Mann erinnern, den Würzburger Zahnmediziner Adolf Lübeck. Seit dem Tod von Inka Lübeck im Jahr 1990 wird die Prämie unter dem jetzigen Namen verliehen.

Text: Pressestelle / UKW
 

Gebäudes der Zahnklinik des Uniklinikums Würzburg
49 Würzburger Zahnmedizinstudierende bestanden nach ihrer Ausbildung an der Zahnklinik des UKW (Bild) das Examen 2026/I. © Klaus Nowarra / UKW

klinikum & wir erschienen: Erste Baumaßnahmen für die Norderweiterung in Sicht

Nach wesentlichen politischen Entscheidungen in diesem Frühjahr soll es im Herbst mit den ersten Teilbaumaßnahmen auf dem Erweiterungsgelände Nord des Uniklinikums Würzburg losgehen. Das Top-Thema des soeben erschienenen Magazins klinikum & wir zeigt den aktuellen Status des für die zukünftige Entwicklung des unterfränkischen Maximalversorgers so wichtigen Vorhabens auf.

 

Die Titelseite der Ausgabe 2-2026 des Magazins klinikum & wir mit einem blauen Bagger als Grafik.
Die Titelseite der Ausgabe 2-2026 des Magazins klinikum & wir. © UKW

Würzburg. Im April 2026 hat der Haushaltsausschuss den Vorabmaßnahmen zur Erschließung des Erweiterungsgeländes Nord am Uniklinikum Würzburg (UKW) zugestimmt. Damit können im Herbst dieses Jahres die ersten Schritte starten, um das Baufeld für den geplanten neuen Klinikkomplex freizumachen. klinikum & wir, das Magazin der Würzburger Universitätsmedizin, widmet sich im Top-Thema seiner gerade erschienenen Ausgabe 2/2026 diversen Aspekten des Großprojekts, wie zum Beispiel den Planungen zur Parksituation oder dem Zusammenspiel mit der Trassenverlängerung der Würzburger Straßenbahn. 

Außerdem schildert die 40-seitige Publikation innovative Angebote in der Patientenversorgung, wie die Gründung des Kontinenz- und Beckenbodenzentrums Unterfrankens oder die Übernahme der bundesweiten Referenzdiagnostik bei kindlicher Leukämie. Hinzu kommen Nachrichten aus der Forschung, Personalmeldungen, Tipps zu Veranstaltungen und Ausstellungen sowie viele weitere wissenswerte Themen aus der Arbeits- und Lebenswelt des UKW. 

Neben den gedruckten Exemplaren, die an zahlreichen öffentlich zugänglichen Stellen am Klinikum zum Mitnehmen ausliegen, gibt es klinikum & wir auch als PDF und als Webmagazin unter www.ukw.de/medien-kontakt/presse/magazine.

 

Text: Pressestelle / UKW
 

Die Titelseite der Ausgabe 2-2026 des Magazins klinikum & wir mit einem blauen Bagger als Grafik.
Die Titelseite der Ausgabe 2-2026 des Magazins klinikum & wir. © UKW

Seit 15 Jahren Förderer der CI-Selbsthilfe

Die HNO-Klinik des Universitätsklinikums Würzburg unterstützt seit dem Jahr 2011 offiziell die Selbsthilfe für Menschen mit Cochlea-Implantat. Die Deutsche Cochlea Implantat Gesellschaft (DCIG) und deren Fachzeitschrift „Schnecke“ bedankten sich für die 15-jährige Förderung mit einer Urkunde.

 

Delegation der DCIG und der von der Gesellschaft herausgegebenen Fachzeitschrift „Schnecke – Leben mit Cochlea-Implantat & Hörgerät“ das UKW und überbrachte eine Urkunde.
Von links: Dr. Roland Zeh (Präsident DCIG), Sonja Oligmacher (Vizepräsidentin DCIG) und Marisa Strobel (Chefredakteurin „Schnecke“) überreichten die Dankesurkunde für die 15-jährige Förderung an Prof. Dr. Stephan Hackenberg (Klinikdirektor) und den Prof. Dr. Kristen Rak (Leitenden Oberarzt, beide HNO-Klinik des Uniklinikums Würzburg). © Helmuth Ziegler / UKW

Würzburg. Cochlea-Implantate (CI) ermöglichen es tauben oder hochgradig schwerhörigen Kindern und Erwachsenen, wieder zu hören und zu verstehen. Am Universitätsklinikum Würzburg (UKW) wurden in den vergangenen 25 Jahren über 3.500 der Hörprothesen implantiert. „Gerade im damit verbundenen Rehabilitationsprozess spielt die Selbsthilfe eine zentrale Rolle. Sie ergänzt die medizinische und therapeutische Versorgung, indem sie den Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen Orientierung, Erfahrungsaustausch und emotionale Unterstützung bietet“, unterstreicht Prof. Dr. Stephan Hackenberg. Der Direktor der HNO-Klinik des UKW fährt fort: „Deshalb sind wir seit dem Jahr 2011 offizieller Förderer der CI-Selbsthilfe bei der DCIG, der Deutschen Cochlea Implantat Gesellschaft e.V.“

Finanzielle Unterstützung und fachlicher Austausch

Anlässlich dieses 15-jährigen Jubiläums besuchte am 1. Juli 2026 eine Delegation der DCIG und der von der Gesellschaft herausgegebenen Fachzeitschrift „Schnecke – Leben mit Cochlea-Implantat & Hörgerät“ das UKW und überbrachte eine Urkunde. Dabei bedankte sich Dr. Roland Zeh, der Präsident der DCIG, nicht nur für die finanzielle Unterstützung durch die Würzburger Klinik, sondern vor allem auch für den kontinuierlichen und intensiven fachlichen Austausch. Michaela Peterhoff, die Leiterin der CI-Selbsthilfegruppe Würzburg-Unterfranken, ergänzte: „Selbsthilfe lebt davon, dass es Orte gibt, an denen Menschen mit einer Hörschädigung willkommen sind – nicht als Fall, sondern als Mensch. Diese Klinik ist ein solcher Ort.“

Das CHC Würzburg als wegweisende Einrichtung

Prof. Dr. Kristen Rak, der leitende Arzt des Bereichs Implantierbare Hörsysteme der HNO-Klinik, nutzte das Treffen, um den Gästen die Struktur und die Leistungen des Comprehensive Hearing Centers (CHC) Würzburg vorzustellen. Das 2009 gegründete interdisziplinäre Hörzentrum des UKW fasst sämtliche an der Versorgung von Schwerhörigen beteiligten Fachgruppen räumlich kompakt zusammen. Die Patientinnen und Patienten werden ganzheitlich, interdisziplinär und individuell zu allen aktuellen Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten beraten. Zu den Angeboten gehören ein Neugeborenen-Hörscreening genauso wie die Versorgung mit den modernsten Hörgeräten und implantierbaren Hörsystemen. Dies schließt die lebenslange Nachsorge bei diesen Hörhilfen mit ein. „Gerade auch CI-Trägerinnen und -Träger profitieren von dieser hochspezialisierten Betreuung“, erläuterte Rak. Hinzu kämen am Zentrum viele interdisziplinäre Forschungsprojekte, die unter anderem Eingang in die Entwicklung neuer Hörhilfen finden.

Text: Pressestelle / UKW
 

Delegation der DCIG und der von der Gesellschaft herausgegebenen Fachzeitschrift „Schnecke – Leben mit Cochlea-Implantat & Hörgerät“ das UKW und überbrachte eine Urkunde.
Von links: Dr. Roland Zeh (Präsident DCIG), Sonja Oligmacher (Vizepräsidentin DCIG) und Marisa Strobel (Chefredakteurin „Schnecke“) überreichten die Dankesurkunde für die 15-jährige Förderung an Prof. Dr. Stephan Hackenberg (Klinikdirektor) und den Prof. Dr. Kristen Rak (Leitenden Oberarzt, beide HNO-Klinik des Uniklinikums Würzburg). © Helmuth Ziegler / UKW

Medizin: Der Weg einer Studentin in die Hirnforschung

Ein Hirnatlas soll die Mikrometer-Anatomie für den Klinikalltag nutzbar machen. Daran arbeitet Helen Friedrich, Medizinstudentin der Uni Würzburg. Ein Gespräch über ihren Weg in die Forschung und ihre Zeit in den USA.

Portrait Frau Helen Friedrich
Helen Friedrich absolviert aktuell das Praktische Jahr ihres Medizinstudiums. In ihrer Forschung arbeitet sie daran, hochauflösende Hirnanatomie für klinische Fragestellungen nutzbar zu machen. (Bild: Martin Brandstätter / Universität Würzburg)

Helen Friedrich studiert Medizin in Würzburg und forscht an der Schnittstelle von Neuroanatomie, Bildgebung und klinischer Medizin. In ihrer Promotion beschäftigt sie sich mit hochauflösender Hirnbildgebung und der Frage, wie anatomisches Wissen für neurologische Patientinnen und Patienten nutzbar werden kann.

Auf Grundlage eines außergewöhnlich hochaufgelösten 7-Tesla-MRT-Scans hat sie gemeinsam mit einem interdisziplinären Team einen detaillierten MRT-Atlas von Hirnstrukturen erstellt. Da routinemäßige klinische Schädel-MRT-Aufnahmen eine deutlich geringere räumliche Auflösung haben, hat sie diesen Atlas in einen standardisierten Referenzraum überführt.

Dadurch können hochauflösende anatomische Informationen perspektivisch auch für klinische Analysen genutzt werden. Für ihre Forschung verbrachte Helen Friedrich mehr als eineinhalb Jahre am Brigham and Women’s Hospital, Harvard Medical School in Boston, USA.

Helen, dein Weg hat dich über verschiedene Disziplinen geführt. Was treibt dich an?

Helen Friedrich: Der Mensch. Zunächst studierte ich Rechtswissenschaften, wobei ich mich besonders für rechtsphilosophische und ethische Fragen interessierte: Was ist gerecht? Wie treffen wir Entscheidungen? Wie denken wir über Verantwortung und das menschliche Leben nach? Diese Fragen führten mich zur Psychologie. Während meines Bachelors in Würzburg entwickelte ich eine große Faszination für die funktionelle Magnetresonanztomographie.

Diese Methode nutzt Magnetfelder, um Signale aus dem Gehirn zu erfassen und Hirnfunktionen sichtbar zu machen. Die Möglichkeit, Denk- und Wahrnehmungsprozesse des Menschen mit bildgebenden Verfahren zu untersuchen, hat mich nachhaltig beeindruckt. Im Rahmen meiner Bachelorarbeit bei Professor Matthias Gamer habe ich an einer Studie zur sozialen Aufmerksamkeit mit funktioneller Magnetresonanztomographie mitgearbeitet.

Wie kam es zum Wechsel in die Medizin?

Ich glaube, es war Neugier und Beharrlichkeit. Während eines Nebenjobs in der Neuropsychologie begegnete ich einer Patientin, die nach einer Operation einen langanhaltenden Verwirrtheitszustand entwickelte. Hinzu kamen Schwindel, ein Tremor, Ängste und eine komplexe psychopharmakologische Konstellation. Mir wurde damals bewusst, dass mir zum einen das medizinische Wissen fehlte, um diese Symptome wirklich einzuordnen, und zum anderen die Handlungskompetenz, einen solchen Fall abzuklären.

Diese Lücke wollte ich nicht stehen lassen. Ich wollte verstehen, was hinter solchen klinischen Verläufen steckt: was durch die Operation erklärbar ist, welche Rolle Medikamente spielen und welche Veränderungen der Hirnfunktion diese neurologischen Phänomene erklären. Aus diesem Bedürfnis heraus entstand der Wunsch, Medizin zu studieren. Während meines Masters der Psychologie wechselte ich deshalb in das Humanmedizin-Studium.

Wie bist du in die Forschung in den USA gekommen?

Für mich war früh klar, an der Schnittstelle von klinischer Medizin und Hirnbildgebung zu promovieren. Die Arbeit des Network Stimulation Laboratory von Professor Andreas Horn faszinierte mich sehr, deshalb bewarb ich mich dort initiativ. In unserem ersten Gespräch erzählte er mir von einem Projekt zur präzisen Kartierung des Gehirns mit hochauflösender MRT-Bildgebung. Das passte sehr gut zu meinen Interessen.

Eine so lange Forschungszeit während des Medizinstudiums zu organisieren, war oft kompliziert: Ich stellte ein Betreuungskomitee zusammen und wurde dabei von Professor Jens Volkmann seitens der Neurologischen Klinik und Professorin Cordula Matthies seitens der Neurochirurgischen Klinik in Würzburg unterstützt. Außerdem warb ich Stipendien der Bayer Foundation (Carl-Duisberg Stipendium) und der Graduate School of Life Sciences Würzburg ein und nahm ergänzend einen Kredit auf. Nach einem halben Jahr am Brigham and Women’s Hospital erhielt ich ein weiteres Stipendium, das mich bis zum Ende meines Aufenthalts finanziell unterstützte.

Es war eine sehr intensive Zeit mit zahlreichen spannenden Projekten und der Zusammenarbeit mit sehr inspirierenden Persönlichkeiten. Ich konnte internationale Kollaborationen aufbauen und habe dort erfahren, wie weit wissenschaftliche Neugier, Ausdauer und echte Leidenschaft tragen können. Es war eine prägende Erfahrung.

Du arbeitest am Gehirn. Was fasziniert dich daran besonders?

Die Komplexität. In Boston habe ich viel Zeit im Archiv der Harvard Medical School verbracht. Dort konnte ich historische Anatomiebücher einsehen, die teilweise bis ins Jahr 1885 zurückreichen. Es ist beeindruckend, wie präzise und beinahe fotorealistisch Hirnforscher schon damals einzelne Hirnregionen auf Basis von Gewebeproben kartiert haben.

Für unser Projekt hatten wir die Möglichkeit, das Gehirn einer verstorbenen Frau ohne Hirnerkrankung mit einem 7-Tesla-MRT in einer Auflösung von 100 Mikrometern zu analysieren, was von einem Team aus Spezialisten des Massachusetts General Hospital ein paar Jahre zuvor aufgenommen und veröffentlicht wurde. Bei einem ex-vivo-Scan, also außerhalb des lebenden Körpers, sind sehr lange Messzeiten möglich. Dadurch lassen sich mikroskopische Details im MRT sichtbar machen, die in klinischen Routineaufnahmen normalerweise nicht erkennbar sind. Genau diese Details könnten im klinischen Alltag den Unterschied machen, zum Beispiel bei neurochirurgischen Eingriffen oder bei der Beurteilung von Schädigungen des Nervensystems, etwa nach einem Schlaganfall.

Was ist aus diesem Scan entstanden?

Auf Grundlage dieses MRT-Scans habe ich in Zusammenarbeit mit einem interdisziplinären Team einen hochauflösenden Hirnatlas erstellt. Vereinfacht gesagt ist das eine sehr detaillierte Karte von Hirnstrukturen und ihrer Lagebeziehungen. Der Vorteil der MRT-Daten ist, dass sie als dreidimensionales Volumen vorlagen. Man kann dieses Volumen digital in beliebigen Ebenen betrachten und virtuell „schneiden“; nicht nur horizontal, sagittal oder koronar, sondern auch schräg, asymmetrisch oder entlang bestimmter anatomischer Verläufe.

Das ist besonders wichtig für den Vergleich mit historischen mikroskopischen Referenzen. Viele klassische Anatomieatlanten beruhen auf Gewebeschnitten, die nicht standardisierten Ebenen folgen. Ein dreidimensionales MRT-Volumen erlaubt es, solche Ebenen digital nachzuvollziehen und damit historische Zeichnungen und Beschreibungen präzise in die moderne Bildgebungswelt zu übertragen.

Der entscheidende Schritt war anschließend, diese hochauflösenden Atlasinformationen in einen standardisierten Referenzraum zu übertragen. Dafür haben wir teilweise neue Programme und Arbeitsabläufe konzipiert, um das möglichst präzise zu bewerkstelligen. Dadurch wird der Atlas nicht nur als Forschungsdatensatz nutzbar, sondern kann prinzipiell mit klinischen MRT-Daten einzelner Patientinnen und Patienten in Beziehung gesetzt werden.

Das könnte klinisch relevant werden: Hochauflösende anatomische Informationen können als präzise Referenz dienen, etwa um klinische Bildgebung besser zu interpretieren, Zielregionen genauer zu beschreiben oder neurochirurgische und neurologische Fragestellungen anatomisch fundierter zu bearbeiten.

Gab es auf deinem Weg besondere Herausforderungen?

Ich bin die erste Akademikerin in meiner Familie, und gerade am Anfang musste ich mir vieles selbst erschließen: Orientierung, Fördermöglichkeiten und den Zugang zu akademischen Strukturen. Man startet einen akademischen Weg nicht immer mit derselben Ausstattung. Neben dem Studium arbeitete ich viel, um meinen Lebensunterhalt zu bestreiten, da Medizin für mich ein Zweitstudium war und mir klassische Wege wie BAföG oder viele staatliche Stipendien damit nicht mehr offenstanden.

Auch mein Forschungsaufenthalt in Boston war kein vorgezeichneter Weg. Ich musste vieles organisatorisch selbst bahnen, Finanzierungsmöglichkeiten suchen und an manchen Stellen beständig bleiben. Das war anspruchsvoll. Rückblickend hat mich genau das geprägt: Man braucht Mut, Ausdauer und Vertrauen in die eigene wissenschaftliche Vision. Gleichzeitig habe ich gelernt, wie wichtig gute Mentorinnen und Mentoren, verlässliche Teams und ein Umfeld sind, das ambitionierte Wege ermöglicht.

Aktuell absolvierst du das Praktische Jahr. Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?

Im Praktischen Jahr sind wir Studierenden fest in den Stationsalltag eingebunden und werden Schritt für Schritt auf die ärztliche Tätigkeit vorbereitet. Zurzeit arbeite ich auf einer Station des Uniklinikums Würzburg, auf der Patientinnen und Patienten mit hämato-onkologischen Erkrankungen behandelt werden.

Wir führen Gespräche mit Patientinnen und Patienten, erheben Krankengeschichten, nehmen Blut ab, legen Zugänge, begleiten Visiten und besprechen gemeinsam diagnostische und therapeutische Entscheidungen. Auch praktische Verfahren wie Knochenmarkpunktionen oder Lumbalpunktionen lernen wir kennen.

Das Praktische Jahr ist eine intensive Phase, weil man klinische Verantwortung zunehmend unmittelbar erlebt. Gleichzeitig ist es genau das, worauf das Studium vorbereitet: nach dem dritten Staatsexamen als Ärztin oder Arzt arbeiten zu können. Gerade in der Verbindung von klinischer Arbeit und Forschung liegt für mich die besondere Attraktivität dieses Berufs.

Danke für das Gespräch!

 

einBlick - Das Online-Magazin der Universität Würzburg vom 07.07.2026.

Portrait Frau Helen Friedrich
Helen Friedrich absolviert aktuell das Praktische Jahr ihres Medizinstudiums. In ihrer Forschung arbeitet sie daran, hochauflösende Hirnanatomie für klinische Fragestellungen nutzbar zu machen. (Bild: Martin Brandstätter / Universität Würzburg)

Back to the roots: Camilla Schinner übernimmt Anatomie-Lehrstuhl

Camilla Schinner ist neu in der Anatomie der Universität Würzburg. Sie forscht an genetischen Herzerkrankungen, die bei jungen, sportlichen Menschen zu plötzlichem Herztod führen können.

Portrait Frau Camilla Schinner
Vor 16 Jahren hat Camilla Schinner an der Uni Würzburg ihr Medizinstudium begonnen. Jetzt ist sie zurückgekehrt und leitet den Lehrstuhl für Anatomie II. (Bild: Daniel Peter)

Das Herz schlägt unregelmäßig, zu schnell und pumpt nicht mehr genügend Blut in den Kreislauf. Die Betroffenen brechen plötzlich bewusstlos zusammen – oft mitten auf dem Fußballfeld oder beim Sport. Die arrhythmogene Kardiomyopathie ist eine genetische Herzerkrankung und eine der häufigsten Ursachen für den plötzlichen Herztod bei jungen, sportlichen Menschen. Genau diese Erkrankung steht im Zentrum der Forschung von Camilla Schinner.

Schinner ist neu an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU); am 1. Juli 2026 hat sie den Lehrstuhl für Anatomie II übernommen. Das heißt: So wirklich neu ist die Anatomin nicht an der JMU. Man könnte auch sagen: Mit der Rufannahme hat sich für sie ein Kreis geschlossen. Immerhin hat sie vor 16 Jahren hier ihr Medizinstudium begonnen. Und noch vor dem Physikum wurde hier bei ihr die Passion für Anatomie geweckt.

„Seit dem Präparierkurs war ich total begeistert. Den menschlichen Körper zu verstehen, buchstäblich zu begreifen, kombiniert mit der manuellen Präparation und mit der Lehrtätigkeit: Das war für mich perfekt.  Mir war schnell klar: Das ist das, was ich beruflich machen will“, sagt die 36-Jährige.

Die Begeisterung im Präparierkurs hat Camilla Schinner auch zu dem Forschungsthema gebracht, mit dem sie sich heute noch beschäftigt. „Weil ich anatomische Forschung genauer kennenlernen wollte, habe ich Jens Waschke, meinen damaligen Anatomie-Professor, gefragt, ob ich bei ihm meine Doktorarbeit schreiben kann. Der war einverstanden und ich bin ihm dafür nach München gefolgt, wo er gerade an der LMU einen Ruf angenommen hatte.“ Und in Jens Waschkes Labor drehte sich alles um die Zell-Zell-Adhäsion, besonders um desmosomale Haftkontakte.

Neue Erkrankungsmechanismen identifiziert

Diese bilden seitdem einen Schwerpunkt in Camilla Schinners Forschung. Sie spielen auch bei der arrhythmogenen Kardiomyopathie eine wesentliche Rolle. „In diesen Fällen führen genetische Mutationen in den Haftmolekülen der Herzmuskelzellen dazu, dass die Zellen unter Belastung gewissermaßen auseinanderreißen. Dies stört die elektrischen Kontakte im Herzen und löst lebensgefährliche Herzrhythmusstörungen aus“, sagt Schinner. In einer späteren Phase kommt es dann zu einer Verringerung der Herzmuskelzellen und einer Vernarbung des Organs.

In ihren Studien untersucht die Wissenschaftlerin die molekularen Mechanismen der Erkrankung und arbeitet an neuen Therapieansätzen, wie etwa die medikamentöse Stärkung der Zelladhäsion. Mit Hilfe von Mausmodellen, Patientenproben und stammzellbasierten Herzmuskelmodellen konnte die Arbeitsgruppe mehrere vielversprechende Wirkstoffkandidaten identifizieren. Nun erforscht sie deren genauen Wirkmechanismus, um die Therapie gezielter weiterzuentwickeln.

An der Universität Würzburg findet Schinner dafür ein optimales interdisziplinäres Umfeld. Hier arbeitet sie eng mit dem Deutschen Zentrum für Herzinsuffizienz (DZHI) zusammen und bringt ihre Expertise in zwei Sonderforschungsbereiche ein – den SFB „Kardio-immune Schnittstellen“ unter der Leitung von Professor Stefan Frantz, und den Transregio „Desmosomale Dysfunktion epithelialer Barrieren“ mit dem Würzburger Standortsprecher Professor Nicolas Schlegel. Allein wegen dieses wissenschaftlichen Umfelds sei es für sie klar gewesen, sich auf diese Stelle zu bewerben und schließlich das Angebot der Universität anzunehmen.

Verständnis vor Auswendiglernen

Anatomie gilt traditionell als ein Fach, in dem Studierende riesige Mengen an Begriffen auswendig lernen müssen. Schinner verfolgt in der Ausbildung der nächsten Generation von Ärztinnen und Ärzten einen anderen Ansatz. Für sie hat das funktionelle Verständnis klare Priorität. Anstatt auch noch den kleinsten Fußmuskel isoliert abzufragen, legt sie Wert darauf, dass die Studierenden das Zusammenspiel, die funktionelle Relevanz und die klinische Bedeutung für den späteren Beruf durchdringen. Dabei ist die Lehre für Schinner keine Pflicht, sondern eine Leidenschaft: „Forschung und Lehre sind die zwei zentralen Säulen meiner Tätigkeit. Ich würde das eine nicht für das andere aufgeben wollen.“

Als Frau auf einem Lehrstuhl ist sich Schinner auch ihrer Vorbildfunktion bewusst. In akademischen Führungspositionen sind Frauen nach wie vor unterrepräsentiert. „Während bis zum Postdoc-Level oft noch Parität herrscht, zögern Frauen danach häufiger, den nächsten Karriereschritt zu wagen“, sagt sie. Sie habe die Erfahrung gemacht, dass gerade Frauen ein wenig mehr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten haben dürfen, um den nächsten Karriereschritt anzugehen.

Inspiration und Vorbild

Schinner möchte Mut machen: Selbstzweifel seien normal und könnten einen durch kritisches Hinterfragen besser machen. Man dürfe sich von ihnen nur nicht bremsen lassen. In solchen Momenten könne es helfen, wenn jemand anderes sagt: „Doch, klar, mach das! Du hast gute Chancen!“ Diese Erfahrung der Unterstützung habe sie selbst machen dürfen.

Und Vorbilder spielen dabei eine wichtige Rolle. Das habe sie schon jetzt deutlich gemerkt, seit sie den Ruf auf den Lehrstuhl angenommen hat. Die Resonanz vor allem von anderen Frauen zeige ihr, dass das eine Vorbildfunktion habe, wenn eine relativ junge Frau wie sie einen Lehrstuhl übernimmt.

Zur Person

Camilla Schinner (*1990) studierte von 2010 bis 2016 Humanmedizin an der Universität Würzburg, der LMU München sowie in den USA in Cincinnati und New York. Ihre Promotion schloss sie 2019 an der LMU München ab, nachdem sie von 2012 bis 2017 an ihrer Doktorarbeit über die Zell-Zell-Haftung im Herzen geforscht hatte.

Nach Stationen als Postdoc und Nachwuchsgruppenleiterin an der Universität Basel wurde sie Juniorprofessorin an der Medizinischen Hochschule Hannover. Zuletzt war sie als Assistant Professor an der Universität Bern sowie als Professorin und stellvertretende Institutsdirektorin am UKE Hamburg tätig. Seit 2023 ist sie zudem zertifizierte Fachanatomin.

Kontakt

Prof. Dr. med. Camilla Schinner, Institut für Anatomie und Zellbiologie, camilla.schinner@ uni-wuerzburg.de

 

einBlick - Das Online-Magazin der Universität Würzburg vom 07.07.2026.

 

Portrait Frau Camilla Schinner
Vor 16 Jahren hat Camilla Schinner an der Uni Würzburg ihr Medizinstudium begonnen. Jetzt ist sie zurückgekehrt und leitet den Lehrstuhl für Anatomie II. (Bild: Daniel Peter)

Auftakt der 8. Bayerischen Impfwoche mit Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach

Aufklärung soll HPV-bedingtem Krebs vorbeugen

 

Bayern Gesundheitsministerin Judith Gerlach bei einem Gespräch mit einem Mann. Im Hintergrund sieht man eine Fahne und Münchens Kirche.
Auftakt der 8. Bayerischen Impfwoche mit Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach. © StMGP
Ministerin Judith Gerlach mit Vertretern am Informationsstand der Bayerischen Impfwoche HPV.
Auftakt der 8. Bayerischen Impfwoche mit Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach. © StMGP
Geöffnete Hände mit bunten Noppenbällen.
Auftakt der 8. Bayerischen Impfwoche mit Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach. © StMGP

München, 06.07.2026 Mit einem Informations- und Dialogangebot des Bayerischen Zentrums für Krebsforschung (BZKF) startete am vergangenen Freitag in der Münchner Innenstadt die 8. Bayerische Impfwoche. Im Fokus steht in diesem Jahr die Aufklärung über die Impfung gegen Humane Papillomviren (HPV). Bayerns Gesundheits- und Präventionsministerin Judith Gerlach unterstützte vor Ort die HPV-Kampagne des BZKF und kam mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch. Die Bayerische Impfwoche läuft vom 3. bis 12. Juli 2026.

Gesundheitsministerin Judith Gerlach betonte anlässlich des Auftakts der Bayerischen Impfwoche: „HPV-Infektionen sind die Hauptursache für Gebärmutterhalskrebs. Daneben können sie auch Tumore im Mund- und Rachenraum oder im Genitalbereich auslösen. Deshalb ist es wichtig, sich frühzeitig zu schützen. Leider sind die HPV-Impfquoten in Deutschland noch immer zu niedrig, ganz besonders bei den Jungen. Mit der diesjährigen Bayerischen Impfwoche legen wir daher einen Fokus auf die Bedeutung der HPV-Impfung. Ziel ist es, dass sich möglichst viele Menschen mit dem Thema auseinandersetzen und wir die Impfquoten nachhaltig erhöhen können!“

Das BZKF zieht zum Auftakt der Bayerischen Impfwoche eine erste positive Bilanz. Zahlreiche Passantinnen und Passanten in der Münchner Innenstadt nutzten die Gelegenheit, sich über die HPV-Impfung zu informieren, Fragen zu stellen und mit Expertinnen und Experten ins Gespräch zu kommen. Die große Resonanz zeigt das hohe Interesse am Thema und unterstreicht die Bedeutung niedrigschwelliger Informationsangebote. Die Bayerische Impfwoche setzt damit ein wichtiges Zeichen für Prävention und Gesundheitsvorsorge in Bayern und rückt den Stellenwert von Schutzimpfungen für die öffentliche Gesundheit in den Fokus.

Prof. Dr. Claus Belka, stellvertretender Direktor des BZKF sowie Direktor der Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie und Radioonkologie am LMU Klinikum München, erklärt: „Viele Eltern und Jugendliche wissen leider noch immer zu wenig über Humane Papillomviren und die Möglichkeiten, durch eine Impfung einen wirksamen Schutz vor HPV-bedingten Krebserkrankungen zu erlangen. Dabei gehört die HPV-Impfung zu den wirksamsten Präventionsmaßnahmen überhaupt: Modellrechnungen zeigen, dass die HPV-Impfung innerhalb eines großen internationalen Vergleichs von 14 Impfprogrammen in 117 Ländern die höchste Zahl verhinderter Todesfälle pro 1.000 Impfungen erreicht. Jede rechtzeitig durch-geführte HPV-Impfung ist daher eine Investition in ein möglichst gesundes und aktives Leben.“

Impfquoten müssen weiter steigen

Die HPV-Impfung zählt zu den wirksamsten Maßnahmen der Krebsprävention. Dennoch sind die Impfquoten weiterhin deutlich zu niedrig: Im Jahr 2024 waren bayernweit lediglich 50 Prozent der 15-jährigen Mädchen und 30 Prozent der 15-jährigen Jungen vollständig gegen HPV geimpft. Damit bleibt Bayern wie auch Deutschland insgesamt deutlich hinter den Impfzielen zurück.

Um die Bevölkerung umfassend über die Bedeutung der HPV-Impfung zu informieren, arbeitet das BZKF gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention (StMGP), der Bayerischen Landesarbeitsgemeinschaft Impfen (LAGI) und dem Bayerischen Zentrum für präventive Infektionsmedizin (BZI) eng zusammen. Die HPV-Aufklärung ist zudem ein wichtiger Bestandteil des Masterplans Prävention des StMGP. Bereits in den vergangenen Monaten wurde im Austausch mit zahlreichen Multiplikatorinnen und Multiplikatoren wichtige Impulse gesetzt. Während der Bayerischen Impfwoche werden diese Aktivitäten durch zahlreiche Informations- und Aufklärungsmaßnahmen in ganz Bayern ergänzt. Weiterführende Informationen zur Bayerischen Impfwoche stehen auf der Website des Bayerischen Gesundheitsministeriums zur Verfügung.

Veranstaltungshinweis

Am Mittwoch, 8. Juli findet ein kostenfreies Online-Angebot für Eltern statt. Fachexperten des BZKF beantworten anonym alle Fragen zum Thema HPV-Impfung: https://bzkf.de/aktuelles/news-detail-1/unsicher-bei-der-hpv-impfung-425/

Impfempfehlung

i Die HPV-Impfung wird von niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten, in Arztpraxen der Kinder- und Jugendmedizin, Allgemeinmedizin, Urologie oder Gynäkologie durchgeführt. Eine Impfempfehlung besteht für Mädchen und Jungen von 9 bis 14 Jahren, da die Impfung vor dem ersten Sexualkontakt am wirksamsten ist. Jugendliche, die in diesem Alter nicht geimpft wurden, sollten die Impfung so bald wie möglich, spätestens jedoch vor dem 18. Geburtstag, nachholen. Auch für Erwachsene kann eine HPV-Impfung nach individueller ärztlicher Beratung sinnvoll sein, da diese sie vor HP-Virustypen schützen kann, mit denen noch kein Kontakt bestand. Sprechen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt an.
Kostenfreies Informationsmaterial für Interessierte und Praxen: https://bzkf.de/behandlung/praevention/hpv-impfkampagne/ 

 

Pressemitteilung des Bayerischen Zentrums für Krebsforschung (BZKF) vom 06.07.2026
 

Bayern Gesundheitsministerin Judith Gerlach bei einem Gespräch mit einem Mann. Im Hintergrund sieht man eine Fahne und Münchens Kirche.
Auftakt der 8. Bayerischen Impfwoche mit Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach. © StMGP
Ministerin Judith Gerlach mit Vertretern am Informationsstand der Bayerischen Impfwoche HPV.
Auftakt der 8. Bayerischen Impfwoche mit Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach. © StMGP
Geöffnete Hände mit bunten Noppenbällen.
Auftakt der 8. Bayerischen Impfwoche mit Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach. © StMGP