Im vergangenen Jahr verstarb Ferdinand Kleppmann. Als ehemaliger Verbandsdirektor der Abfallwirtschaft Raum Würzburg war er vielen Menschen in der Region bekannt und wurde sehr geschätzt. Sein letzter Wunsch war es, bei seiner Abschiedsfeier auf Blumen und Kränze zu verzichten und stattdessen um Spenden für die Elterninitiative Regenbogen zu bitten. Der Verein unterstützt krebskranke Kinder und deren Familien in einer besonders herausfordernden Lebensphase. Dank der großzügigen Unterstützung der Trauergäste kamen insgesamt 4.245 Euro zusammen, die nun der Elterninitiative zugutekommen.
Die Spenden fließen in einen besonderen Ort, nämlich den Spielplatz an der Uni-Kinderklinik, den die Elterninitiative im Jahr 2024 realisieren und eröffnen konnte. Dieser wurde vollständig durch Spendengelder finanziert und bietet erkrankten Kindern und ihrer Familie eine kleine Auszeit vom Klinikalltag durch Bewegung und Ablenkung. Auch die laufenden Instandhaltungskosten werden durch den Verein getragen.
Gerade das Spielen hatte für Ferdinand Kleppmann eine besondere Bedeutung. Es schenkt Leichtigkeit und unbeschwerte Augenblicke und hilft dabei, die eigenen Sorgen für einen Moment in den Hintergrund treten zu lassen. Dieser Gedanke spiegelt sich auch in dem ausgewählten Projekt wider.
Die Elterninitiative Regenbogen Würzburg bedankt sich herzlich bei der Familie Kleppmann sowie bei allen Spenderinnen und Spendern für diese wertvolle Unterstützung und das Vertrauen in die Arbeit des Vereins.
Text: Nadine Kempa für die Elterninitiative Regenbogen e.V.