Mammutmarsch: 7.600 Euro für Regenbogen

Peter und Lenni Ptok liefen 100 km für krebskranke Kinder

Beim Mammutmarsch in Madrid haben Peter und Lenni Ptok sportliche Ausdauer mit einem guten Zweck verbunden. Die 100 km lange Strecke wurde von den beiden nach 19:55 Stunden erfolgreich absolviert. Bereits in der Vorbereitung auf den Lauf sowie während des Mammutmarschs riefen sie zu Spenden für die Elterninitiative Regenbogen e.V. auf. Über eine Online-Spendenaktion kamen so rund 7.600 Euro zusammen. Zahlreiche Freunde, Bekannte und weitere Unterstützer beteiligten sich an der Aktion.

Mit ihrer Herausforderung wollten die beiden nicht nur sportlich an ihre Grenzen gehen, sondern auch ein Zeichen setzen: Der Lauf sollte verdeutlichen, wie viel Ausdauer und Kraft eine lange Krebsbehandlung erfordert. Gleichzeitig wollten sie mit der Aktion auf die Situation krebskranker Kinder und Jugendlicher aufmerksam machen und deren Familien unterstützen. Bei der Spendenübergabe an die Elterninitiative Regenbogen berichteten Peter und Lenni Ptok auch von ihren persönlichen Eindrücken und den besonderen Momenten während des Mammutmarschs.

Die Elterninitiative Regenbogen begleitet Familien mit krebskranken Kindern und Jugendlichen während der Erkrankung sowie darüber hinaus. Die Spenden unterstützen verschiedene Angebote des Vereins, die den betroffenen Familien im Alltag Halt und Unterstützung geben. Dazu zählen unter anderem spezielle Angebote für verwaiste Familien, etwa gemeinsame Wanderungen, Gesprächskreise oder gemeinsame Wochenenden, bei denen Raum für Austausch und gegenseitige Unterstützung geschaffen wird. Ein weiterer Teil der Spende kommt dem Geschwisterclub zugute. Dabei handelt es sich um ein von den gesetzlichen Krankenkassen gefördertes Angebot, das die Geschwisterkinder krebskranker Kinder in den Mittelpunkt stellt und diesen bei Treffen und Workshops Raum für ihre eigenen Erfahrungen und Bedürfnisse bietet.

Mit der Spende leisten Peter und Lenni Ptok gemeinsam mit ihren Unterstützern einen wichtigen Beitrag dazu, betroffene Familien in einer schwierigen Lebensphase zu begleiten und zu stärken.

Pressetext: Nadine Kempa für die Elterninitiative Regenbogen e.V.
 

Spendenübergabe an Nadine Kempa von der Elterninitiative Regenbogen.
Nadine Kempa (Elterninitiative Regenbogen), Lenni Ptok und Peter Ptok bei der Übergabe der Spenden (von links). Foto: Yevgeniya Ronis

Nadine Kempa (Elterninitiative Regenbogen), Lenni Ptok und Peter Ptok bei der Übergabe der Spenden (von links). Foto: Yevgeniya Ronis