Kick-off-Meeting in Würzburg

Ein straffes Programm stand auf dem Plan, doch der Spaß blieb definitiv nicht auf der Strecke: beim Kick-off-Meeting in Würzburg kamen alle Projektbeteiligten an einem Tisch zusammen, um den Grundstein für die Arbeit der nächsten drei Jahre zu legen und einen ersten Blick auf den neuen vierbeinigen Kollegen zu werfen.

Am 3. Dezember fand in Würzburg das Kick-off-Meeting des im Oktober gestarteten Projekts „HELIA – Helfender Roboter im Klinikalltag” statt. Das vom BMFTR geförderte interdisziplinäre Projekt verfolgt das Ziel, einen hundeartigen Assistenzroboter zu entwickeln, der von autorisiertem Klinikpersonal mittels natürlicher Sprache nachprogrammiert werden kann. Nach dem offiziellen Projektstart im Oktober 2025 kamen die beteiligten Teilprojekte nun erstmals in der Bibliothek der Dermatologie des Universitätsklinikums Würzburg zusammen, um – nach einem ersten Kennenlernen bei einem gemeinsamen Abendessen am Vortag – gemeinsam über Ziele und Umsetzung des Projekts zu beraten.

Neben der Dermatologie des Universitätsklinikums Würzburg (UKW), in der der Roboter künftig zum Einsatz kommen soll und Prof. Dr. med. Astrid Schmieder als leitende Oberärztin tätig ist, sind das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), das FZI Forschungszentrum Informatik in Karlsruhe sowie das Forschungszentrum Jülich (FZJ) an HELIA beteiligt. Im Mittelpunkt der Diskussionen standen sowohl praktische Fragen zu den Fähigkeiten des Assistenzroboters und deren technischer Umsetzung als auch ethische Aspekte, etwa zu Sicherheit, Datenschutz, Transparenz und Akzeptabilität.

Ein besonderes Highlight des Treffens war der Assistenzroboter HELIA selbst, der erstmals durch die Flure der Hautklinik laufen durfte. Mitarbeitende aus unterschiedlichen Berufsgruppen der Hautklinik – darunter Oberärzt*innen, Pförtner*innen, Beschäftigte aus dem Sekretariat, Pflegekräfte und Studierende – hatten die Gelegenheit, HELIA kennenzulernen und im Anschluss im Rahmen eines Fragebogens wertvolles Feedback zu möglichen Einsatzszenarien, Wünschen, aber auch zu bestehenden Bedenken zu geben.

Nach dem erfolgreichen Auftakttreffen geht das Projekt nun in die nächste Phase. In enger Abstimmung mit dem Klinikpersonal vor Ort wird HELIA schrittweise an die konkreten Bedürfnisse des Klinikalltags angepasst, um diesen künftig effektiv, sicher und nachhaltig entlasten zu können. Wir danken allen Beteiligten für ihr Engagement und freuen uns auf die weitere gemeinsame Zusammenarbeit.

Text: Dilara Diegelmann

Roboterhund HELIA steht auf dem Flur der Station mit einigen Zuschauenden, darunter Klinikpersonal, Patienten und die Forschenden.
Auf Erkundungstour: HELIA besucht zum ersten Mal ihren zukünftigen Arbeitsplatz. © Kim Sammet / UKW
Roboterhund HELIA steht vor dem Eingang zur Bibliothek in der Hautklinik. Außenherum stehen einige Zuschauende und einige Personen, die einen Fragebogen ausfüllen, darunter Mitarbeitende der Hautklinik und Forschende.
Passend zur Vorweihnachtszeit durften Beschäftigte der Hautklinik Wunschlisten ausfüllen, wie sie HELIA am liebsten einsetzen würden. © UKW
HELIA steht auf dem Flur der Privatambulanz der Hautklinik. Hinter HELIA steht eine fröhliche Mitarbeiterin der Hautklinik.
HELIA wurde bei ihrem ersten Besuch am UKW gleich begeistert begrüßt. © UKW

Auf Erkundungstour: HELIA besucht zum ersten Mal ihren zukünftigen Arbeitsplatz. © Kim Sammet / UKW

Passend zur Vorweihnachtszeit durften Beschäftigte der Hautklinik Wunschlisten ausfüllen, wie sie HELIA am liebsten einsetzen würden. © UKW

HELIA wurde bei ihrem ersten Besuch am UKW gleich begeistert begrüßt. © UKW

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+49 931 201-26351


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Klinik und Poliklinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie | Josef-Schneider-Straße 2 | Haus D8 | 97080 Würzburg | Deutschland