Wer steckt unter der Haube? Das Dream-Team hinter HELIA
Damit aus einem Haufen Metall und Code ein hilfreicher Stations-Geist wird, haben sich vier Experten-Teams zusammengetan – gefördert vom BMFTR mit 1,78 Millionen Euro (Laufzeit 10/2025 - 09/2028).
Die Aufgabenverteilung im Detail:
- Regie und Realitätscheck: Das Universitätsklinikum Würzburg (Dermatologie) hält die Fäden in der Hand und bringt HELIA direkt auf Station. Hier lernt HELIA das Laufen – oder besser gesagt das „Schleichen” – im echten Leben. Ein Ärzteteam bringt ihm bei, wie Stationsalltag funktioniert, während Pflegekräfte und Patienten knallhart bewerten: hilft das Ding wirklich oder steht es nur im Weg?
- Die Augen & Muskeln (Robotik & 3D): Das KIT (Karlsruher Institut für Technologie) bringt HELIA bei, die Welt nicht nur zu sehen, sondern zu verstehen. Sie bauen das „Gehirn” für die räumliche Orientierung (sogenannte semantische 3D-Szenengraphen), damit HELIA weiß, was ein Bett und was ein Arzt ist und sorgen dafür, dass die Interaktion nicht hölzern wirkt.
- Das Sprachzentrum (KI & Verstehen): Das FZI Forschungszentrum Informatik sorgt dafür, dass HELIA kein Wort falsch versteht. Sie entwickeln die Algorithmen, die Spracheingaben verarbeiten (auch die zwischen den Zeilen) und trainieren die KI darauf, Hautstellen und Körperregionen automatisch zu erkennen.
- Das Gewissen (Ethik & Sicherheit): Weil ein Roboter im Krankenhaus kein Cowboy sein darf, passt das Forschungszentrum Jülich auf. Sie klären die wirklich wichtigen Fragen: Wie sicher ist das? Was passiert mit den Daten? Und wie stellen wir sicher, dass die Technik ethisch sauber bleibt?
Zusammen mit dem Begleitprojekt REGINA sorgen wir dafür, dass HELIA nicht nur ein cooles Gadget bleibt, sondern eine echte Hilfe wird.
