Aktuelles aus Studium und Lehre

Erster Bayerischer Kongress der Hebammenwissenschaft: Erfolg für Würzburg

Ende März fand der erste Bayerische Kongress der Hebammenwissenschaft in Erlangen statt. Ein wichtiges Ereignis für die junge Disziplin, bei dem vor allem die Studierenden im Mittelpunkt standen.

V.l.: Katharina Heelein, Regina Schäfer, Kristina Stanzel, Edith Kroth, Yvonne Rudloff, Prof. Ulrich Pecks, Monika Gevers, Dr. Kerstin Hubert. Foto: Liselotte Braun
V.l.: Katharina Heelein, Regina Schäfer, Kristina Stanzel, Edith Kroth, Yvonne Rudloff, Prof. Ulrich Pecks, Monika Gevers, Dr. Kerstin Hubert. Foto: Liselotte Braun

Würzburg. Ende März fand der erste Bayerische Kongress der Hebammenwissenschaft in Erlangen statt. Ein wichtiges Ereignis für die junge Disziplin, bei dem vor allem die Studierenden im Mittelpunkt standen. Besonders erfolgreich präsentierten sich zwei Hebammen-Studierende der Universität Würzburg, Katharina Heelein und Regina Schäfer.

Unter zahlreichen Einreichungen durften beide ihre wissenschaftlichen Arbeiten vortragen und Katharina Heelein wurde mit einem Preis für den besten Beitrag ausgezeichnet. „Katharina Heelein analysierte, inwieweit sich in der Schwangerschaft begonnenes Beckenbodentraining auf Inkontinenz und Dammverletzungen auswirkt. Ein sehr wichtiges und aktuell in Behandlungsleitlinien der Schwangerschaftsvorsorge stark diskutiertes Thema!“ erläutert Prof. Dr. Ulrich Pecks, Leiter des Instituts für Hebammenwissenschaft in Würzburg. „Für unsere Studierenden ist der Preis ein großartiger Erfolg“, freut sich Kristina Stanzel, Studiengangleitung und verantwortlich für die Vermittlung der Wissenschaftskompetenz im Studium. „Denn darum geht es jetzt bei der Akademisierung, mit wissenschaftlichen Erkenntnissen das Berufsfeld weiterentwickeln.“ 

Kontroverse Debatten und spannende Einblicke

Im Zentrum des Kongresses stand die Frage, wie wissenschaftliche Evidenz in die Praxis integriert werden kann. In der Podiumsdiskussion „Es wächst zusammen, was zusammengehört – Evidenz und Praxis“ diskutierten Studierende und Lehrende über Chancen und Herausforderungen der Akademisierung. Einen praxisnahen Einblick boten drei aufeinander abgestimmte Vorträge zur Entwicklung von Leitlinien. Dabei wurde eindrucksvoll die Bedeutung von Behandlungsleitlinienprogrammen der medizinischen Fachgesellschaften, wie der Deutschen Gesellschaft für Hebammenwissenschaft (DGHWi) oder der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) geschildert, aber auch der große, oft ehrenamtliche Aufwand in der Leitlinienerstellung betont. 

Prof. Dr. Lena Agel, Leitlinienbeauftragte der DGHWi und Professorin für Hebammenwissenschaft an der TH Aschaffenburg, ging auf die wachsende Rolle von Hebammen in diesem interprofessionellen Prozess ein. Sie wies darauf hin, dass die Hebammenwissenschaft die erste nicht-ärztliche Fachgesellschaft ist, welche in die „Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V.“ aufgenommen wurde. 

Vernetzung von Anfang an

Zur Wissenschaft gehört auch Netzwerkbildung. Wie sich Netzwerkbildung gewinnbringend für die Beantwortung wissenschaftlicher Fragestellungen auswirkt, wie man sein Netzwerk aufbaut und wie sich bereits Studierende die Vernetzung zunutze machen könnten, dazu luden schließlich PD Dr. Larissa Pfaller (Erlangen) und Prof. Pecks in einem Workshop die Studierenden ein. „Es war richtig toll zu erleben, wie sich die Studierenden untereinander austauschten, gemeinsame Themen erarbeiteten und Gruppen über die Studienstandorte in Bayern hinweg bildeten. Hier wurde Vernetzung geschaffen,“ so Prof. Pecks.

Ausblick: Würzburg übernimmt die Gastgeberrolle

Nach einem erfolgreichen Auftakt in Erlangen steht bereits fest: Der Bayerische Kongress der Hebammenwissenschaft wird fortgesetzt – und 2026 wird Würzburg die Gastgeberstadt sein.

V.l.: Katharina Heelein, Regina Schäfer, Kristina Stanzel, Edith Kroth, Yvonne Rudloff, Prof. Ulrich Pecks, Monika Gevers, Dr. Kerstin Hubert. Foto: Liselotte Braun
V.l.: Katharina Heelein, Regina Schäfer, Kristina Stanzel, Edith Kroth, Yvonne Rudloff, Prof. Ulrich Pecks, Monika Gevers, Dr. Kerstin Hubert. Foto: Liselotte Braun

„Katastrophenmedizin“: Universitätsmedizin Würzburg bietet neues Wahlfach in der Lehre

Enge Zusammenarbeit mit Katastrophenschutzeinheiten bereitet auf große Schadensereignisse vor

Seit vielen Jahren gibt es große gemeinsame Übungen mit den Rettungskräften und der Würzburger Uniklinik.
Seit vielen Jahren gibt es große gemeinsame Übungen mit den Rettungskräften und der Würzburger Uniklinik. Diese Zusammenarbeit wird im neuen Wahlfach „Katastrophenmedizin“ nochmals ergänzt. Foto: UKW / Stefan Dreising

Würzburg. Katastrophen, Krisen und Anschläge finden sich regelmäßig schmerzlich in den Schlagzeilen. Weltweit stellen solche Ereignisse eine wachsende Herausforderung für medizinisches Personal und Einsatzkräfte dar. Um Medizinstudierende darauf besser vorzubereiten, gibt es im Würzburger Medizinstudium seit diesem Wintersemester erstmals das Wahlfach „Katastrophenmedizin.“

Studierende der Humanmedizin lernen intensiv, die so genannte Individualmedizin anzuwenden. Das heißt, jedem einzelnen Patienten die bestmögliche Hilfe für seine Bedürfnisse und Erkrankung zukommen zu lassen. Doch was passiert, wenn plötzlich mehr Verletzte oder Erkrankte auf einmal zu versorgen sind? Wann ist der Umschaltpunkt erreicht zwischen „jeder bekommt jede Hilfe“ und „Hilfe wird aufgeteilt auf viele Patienten“ – also von Individual- hin zu Katastrophenmedizin?

Seit dem Wintersemester 2024/2025 haben Medizinstudierende der Julius-Maximilians-Universität die Möglichkeit, sich gezielt vorzubereiten. Fazit: Das neu eingeführte Wahlfach Katastrophenmedizin ist an der Universitätsmedizin erfolgreich gestartet. In diesem sehr praxisorientierten Wahlfach lernen Studierende nicht nur, was „Katastrophe“ ausmacht, sondern auch, wie sie in solchen Situationen effektiv handeln und welche Rolle sie als zukünftige Ärztinnen und Ärzte in einem solchen Szenario übernehmen. Sie üben es, schnell einen Überblick über viele Verletzte oder Erkrankte zu gewinnen und umgehend lebensrettende Sofortmaßnahmen einzuleiten. Zudem erhalten sie Einblicke in die Arbeit von echten Katastrophenschutzeinheiten und erleben deren Einsatzpraxis hautnah.

Entstanden ist das Wahlfach nach einer Idee aus der Arbeitsgemeinschaft Notfallmedizin (AGN) der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie. „Das Uniklinikum Würzburg hat als Maximalversorger eine besondere Aufgabe bei der Bewältigung von außergewöhnlichen Schadensereignissen und Katastrophen. Diesen Anforderungen wollen und können wir gerecht werden. Hierzu müssen wir bereits in der Ausbildung der angehenden Medizinerinnen und Mediziner ansetzen und diese schulen“, so Prof. Dr. Thomas Wurmb, ärztlicher Leiter der AGN. Die AGN, die in diesem Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum feiert, besteht aus einer Gruppe von notfallmedizinisch erfahrenen Medizinstudierenden, die mit großem Engagement und hohem Einsatz an diesem Projekt mitwirken. So wird Wissen niederschwellig und praxisorientiert von Studierenden an Studierende weitergegeben.

Das Wahlfach wird zukünftig einmal jährlich, jeweils zum Wintersemester, angeboten. 
 

Seit vielen Jahren gibt es große gemeinsame Übungen mit den Rettungskräften und der Würzburger Uniklinik.
Seit vielen Jahren gibt es große gemeinsame Übungen mit den Rettungskräften und der Würzburger Uniklinik. Diese Zusammenarbeit wird im neuen Wahlfach „Katastrophenmedizin“ nochmals ergänzt. Foto: UKW / Stefan Dreising

Medizin: Lehrpreis für zwei Dozentinnen

Die Medizinerinnen PD Dr. Anna Frey und PD Dr. Nicole Wagner teilen sich den mit 10.000 Euro dotierten Albert-Kölliker-Lehrpreis ihrer Fakultät.

Studiendekanin Sarah König (l.) und Dekan Matthias Frosch mit den Trägerinnen des Lehrpreises der Medizinischen Fakultät, Anna Frey (2.v.l.) und Nicole Wagner.
Studiendekanin Sarah König (l.) und Dekan Matthias Frosch mit den Trägerinnen des Lehrpreises der Medizinischen Fakultät, Anna Frey (2.v.l.) und Nicole Wagner. (Bild: Reza Shadab)

Um die Lehre zu fördern und weiter zu verbessern, vergibt die Medizinische Fakultät der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) zwei Mal im Jahr den Albert-Kölliker-Lehrpreis. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert; das Preisgeld muss zur weiteren Verbesserung der Lehre verwendet werden.

Bei der Examensfeier der Fakultät am 14. Dezember 2024 wurde der Preis zu gleichen Teilen an PD Dr. Anna Frey (Kardiologie) und PD Dr. Nicole Wagner (Anatomie und Zellbiologie) verliehen. Die Fachschaft hat die beiden für die Auszeichnung vorgeschlagen, weil sie sich in der Lehre außerordentlich stark engagieren.

Preisträgerin Anna Frey

Der Fachschaft zufolge setzt sich Anna Frey in herausragender Weise für die Studierenden ein, sei es durch kurzfristige Krankheitsvertretungen oder sonstiges Engagement. Außerdem habe sie einen Kurs über Echokardiografie entwickelt und implementiert, der für die Studierenden sehr wertvoll sei.

Die Preisträgerin ist Lehrbeauftragte der Medizinischen Klinik I und leitet seit 1. Januar 2025 den Schwerpunkt „Internistische Intensiv- und Notfallmedizin“ am Universitätsklinikum Würzburg. Sie hat an der Medizinischen Hochschule in Hannover studiert und kam 2008 in die Würzburger Kardiologie – „weil Professor Georg Ertl mich damals durch seine charismatische Art begeistert hat“. Ihren Facharzt in Innerer Medizin/Kardiologie machte sie 2016, nach zwei Elternzeit-Unterbrechungen. Zwei Jahre später habilitierte sie sich für das Fach Innere Medizin. 2020 absolvierte sie das Masterstudium „Master of Medical Education“; außerdem führt sie die Zusatzbezeichnungen Intensivmedizin sowie Klinische Akut- und Notfallmedizin.

Preisträgerin Nicole Wagner

Nicole Wagner sei die „gute Seele“ der Anatomie: Sie halte dort die Fäden der Lehre zusammen und habe jederzeit ein offenes Ohr für die Belange der Studierenden. Im Bereich der Neuroanatomie habe sie mehrfach Repetitorien angeboten und dadurch eine deutliche Leistungssteigerung in den Klausuren erreicht.

Die Preisträgerin hat an der JMU Biologie studiert. Nach der Promotion forschte sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Stockholm. Durch eine Kollaboration mit Professor Manfred Heckmann kam sie zurück nach Würzburg, ans Physiologische Institut der JMU. Hier forschte sie von 2009 bis 2012. Dann wechselte sie in die Anatomie zu Professorin Esther Asan: „Sie war schon vorher meine Mentorin und hat mich für alle Zweige der Anatomie begeistert. Hier wurde ich auch in der Lehre aktiv.“ Auch Nicole Wagner hat zwei Elternzeiten hinter sich. Sie habilitierte sich 2017 für das Fachgebiet Anatomie und Zellbiologie; seit 2021 ist sie zusätzlich Lehrkoordinatorin im Institut.

Der Namensgeber des Lehrpreises

Albert Kölliker (1817-1905) lehrte und forschte ab 1849 für mehr als 50 Jahre an der Universität Würzburg. Der Professor für Anatomie und Physiologie führte Mikroskopierkurse und andere damals neuartige Lehrformen ein. Das zog sehr viele Studierende an, und so hatte Kölliker großen Anteil daran, dass die Würzburger Universitätsmedizin in dieser Zeit einen enormen Aufschwung erlebte.

Weblink

Preise und Ehrungen der Würzburger Medizinischen Fakultät

 

einBlick - Das Online-Magazin der Universität Würzburg vom 14. Januar 2025

Studiendekanin Sarah König (l.) und Dekan Matthias Frosch mit den Trägerinnen des Lehrpreises der Medizinischen Fakultät, Anna Frey (2.v.l.) und Nicole Wagner.
Studiendekanin Sarah König (l.) und Dekan Matthias Frosch mit den Trägerinnen des Lehrpreises der Medizinischen Fakultät, Anna Frey (2.v.l.) und Nicole Wagner. (Bild: Reza Shadab)

Interprofessionelles Lernen in der virtuellen Realität

Am Universitätsklinikum Würzburg wurde in den vergangenen sechs Monaten eine innovative Pilotstudie zum Virtual Reality (VR)-basierten interprofessionellen Teamtraining durchgeführt, um Medizinstudierende und Auszubildende in Pflegeberufen auf die gemeinsame Bewältigung von Notfallsituationen vorzubereiten. Das Training wird nun in einer multizentrischen Studie an fünf weiteren medizinischen Fakultäten in Deutschland erprobt.

Zwei Personen mit VR-Brillen auf dem Kopf und Sticks in der Hand, im Hintergrund ist das virtuelle Szenario auf dem Monitor angezeigt.
Ein interprofessionelles Team aus Pflegeschüler (links) und Medizinstudentin (rechts) behandelt einen virtuellen Patienten mit Magenblutung. Die Teilnehmenden sehen das Szenario auf ihren VR-Brillen, im Hintergrund wird die Ansicht für das Studienpersonal auf einen Projektor übertragen. © Alexander Zamzow / AG Virtual Reality Simulation / UKW

Würzburg. Die interprofessionelle Zusammenarbeit zwischen Pflegekräften und ärztlichem Personal ist im klinischen Alltag entscheidend für die Sicherheit der Patientinnen und Patienten, insbesondere in Notfallsituationen wie etwa bei einem Herzinfarkt oder einer Sepsis. Konventionelle Teamtrainings sind allerdings sehr ressourcen- und personalintensiv. Das Uniklinikum Würzburg (UKW) hat deshalb in den vergangenen sechs Monaten eine innovative Pilotstudie zum Virtual Reality (VR)-basierten interprofessionellen Teamtraining durchgeführt. In der geschützten Umgebung von VR-Simulationen konnten zwölf Tandems aus Medizinstudierenden und Auszubildenden der Pflegeberufe realitätsnahe Notfallszenarien üben, in denen effektive Kommunikation, klare Rollenverteilung und schnelle Entscheidungsfindung im Vordergrund stehen. Das Training erfolgte nach dem etablierten TeamSTEPPS-Programm, das weltweit zum Erlernen erfolgreicher Teamarbeit im Gesundheitswesen eingesetzt wird.

VR nimmt hohen Stellenwert als Lehrmethode ein

Aufgrund des großen Interesses wird das Konzept ab Januar 2025 an fünf weiteren Universitätskliniken in Deutschland ausgerollt. Dazu gehören die Charité – Universitätsmedizin Berlin, die Medizinische Hochschule Hannover sowie die Universitätskliniken in Homburg, Münster und Oldenburg. „Die nationale Ausweitung bietet uns die Chance, die Wirksamkeit des Trainings unter unterschiedlichen Bedingungen zu prüfen,“ sagt Prof. Dr. Sarah König, Leiterin des Instituts für Medizinische Lehre und Ausbildungsforschung am UKW. „Dass unser Konzept an so vielen Fakultäten auf Interesse stößt, zeigt den hohen Stellenwert, den VR als Lehrmethode mittlerweile einnimmt.“

Skalierbares Werkzeug, um Teamfähigkeit gezielt zu fördern

Dr. Tobias Mühling ergänzt: Sollte die Studie zeigen, dass interprofessionelle VR-Szenarien auch hier wirksam sind, hätten wir in Zukunft ein skalierbares Werkzeug, um Teamfähigkeit gezielt zu fördern. Tobias Mühling leitet die Lehrklinik am UKW und hat die Studie gemeinsam mit der medizinischen Doktorandin Marie Lehmann am Standort durchgeführt. Die Auswertung der multizentrischen Studie wird ab Sommer 2025 ebenfalls in Würzburg stattfinden. 

Wie ist die Aufgabenverteilung in den Notfallszenarien? Grundsätzlich, so Mühling, können in den Notfallszenarien alle Aufgaben von allen Teilnehmenden durchgeführt werden. Die Teilnehmenden werden jedoch ermutigt, die Aufgaben zu übernehmen, die ihrer Rolle entsprechen. Das Pflegepersonal führt beispielsweise eine Ersteinschätzung und eine kurze Übergabe durch, überwacht die Vitalwerte und verabreicht auf Anweisung des ärztlichen Personals Medikamente. Ärztinnen und Ärzte veranlassen Differentialdiagnosen und therapeutische Maßnahmen, Konsile und Verlegungen. 

Die Technologie für das Virtual-Reality-Training stammt aus einer Kooperation des Universitätsklinikums Würzburg mit dem Münchner Start-up-Unternehmen ThreeDee GmbH. Das entwickelte Notfalltrainingsprogramm heißt STEP-VR und wurde bereits in früheren Projekten eingesetzt, zum Beispiel im VR-OSCE und im kürzlich veröffentlichten Projekt zur Erfassung der Notfallkompetenz von Berufsanfängerinnen und Berufsanfängern (Pressemeldung, Studie).

Finanzielle Unterstützung durch Vogel-Stiftung Dr. Eckernkamp

Tobias Mühling hatte für sein Projekt bereits den mit 25.000 Euro dotierten Forschungsförderpreis der Würzburger Vogel-Stiftung Dr. Eckernkamp erhalten. Für die multizentrische Studie hat die Stiftung weitere 10.000 Euro zur Verfügung gestellt. „Teilhabe am Leben durch Forschung – so lautet unser Stiftungsmotto, und dieses Projekt leistet genau das: Erkenntnisse aus der Forschung über technische Hilfsmittel in der Lehre letztlich direkt in die Anwendung am Menschen zu überführen. Und das auch noch in Notfallsituationen!“, so Dr. Gunther Schunk, Vorstand der Vogel Stiftung Dr. Eckernkamp.
 

Zwei Personen mit VR-Brillen auf dem Kopf und Sticks in der Hand, im Hintergrund ist das virtuelle Szenario auf dem Monitor angezeigt.
Ein interprofessionelles Team aus Pflegeschüler (links) und Medizinstudentin (rechts) behandelt einen virtuellen Patienten mit Magenblutung. Die Teilnehmenden sehen das Szenario auf ihren VR-Brillen, im Hintergrund wird die Ansicht für das Studienpersonal auf einen Projektor übertragen. © Alexander Zamzow / AG Virtual Reality Simulation / UKW