Aktuelle Pressemitteilungen

Weihnachtliche Musik auf der Palliativstation des Uniklinikums Würzburg

Am 3. Dezember dieses Jahres brachten zwei Würzburger Profimusikerinnen mit Werken von Bach, Fauré, Godard und Mozart sowie einer Weihnachtsfantasie viel Freude auf die Palliativstation des Uniklinikums Würzburg.

„Wir sind glücklich, dass auch in diesem Jahr wieder Weihnachtskonzerte auf unserer Station möglich sind“, freut sich Prof. Dr. Birgitt van Oorschot. Die Leiterin des Palliativzentrums des Uniklinikums Würzburg (UKW) fährt fort: „Für unsere Patienten und deren Angehörige, aber auch für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehören diese Konzerte zu den schönsten, emotionalsten Veranstaltungen im Jahreslauf.“ In diesem Jahr gilt ihr besonderer Dank Christina Mackenrodt (Flöte und Klavier) und Katharina Polishchuk (Querflöte). Die beiden Profimusikerinnen zauberten am 3. Dezember unentgeltlich eine vorweihnachtliche Atmosphäre in das charmante Altbauambiente der Palliativstation des UKW. Mobile Patienten kamen für das etwa 45-minütige Konzert in den Flur der Station. Die Bettlägerigen konnten durch ihre offenen Zimmertüren an dem adventlichen Musikgenuss teilhaben. Der Nachmittag klang anschließend bei Glühwein und Plätzchen in Gemeinschaft aus. Interessierte hatten zudem Gelegenheit, die Station zu besichtigen.

Zweites ehrenamtliches Konzert am 20. Dezember 2018

Eine zweite Veranstaltung dieser Art steht noch bevor: Am 20. Dezember 2018 um 15:30 Uhr werden Johannes Mauer, Solotrompeter am Mainfrankentheater, und Gregor Frede, Diözesanmusikdirektor im Bistum Würzburg, auf der Palliativstation meisterliche Werke des Barock präsentieren und die Anwesenden zum Adventssingen einladen.

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Uniklinikum Würzburg: Dr. Rudolf Werner gewinnt den Dagmar-Eißner-Preis 2018

Dr. Rudolf Werner von der Klinik für Nuklearmedizin des Uniklinikums Würzburg wurde am 10. November 2018 von der Mittelrheinischen Gesellschaft für Nuklearmedizin mit dem diesjährigen Dagmar-Eißner-Preis ausgezeichnet. Geehrt wurden damit seine präklinischen Arbeiten über die Einführung eines neuen Radiotracers zur Nierenfunktionsbildgebung mittels Positronen-Emissions-Tomografie (PET).

Mit dem Dagmar-Eißner-Preis prämiert die Mittelrheinische Gesellschaft für Nuklearmedizin (MGN) Original-Publikationen aus dem gesamten Gebiet der Nuklearmedizin, die im jeweiligen Vorjahr veröffentlicht wurden. Dabei wird nur der oder die Erstautor/in als Preisträger berücksichtigt. Bei der diesjährigen Jahrestagung der MGN am 10. November ging der Preis 2018 an Dr. Rudolf Werner. Der 31-jährige Mediziner ist Assistenzarzt an der Klinik für Nuklearmedizin des Uniklinikums Würzburg (UKW). Den Award erhielt er für seine präklinischen Arbeiten über die Einführung eines neuen Radiotracers zur Nierenfunktionsbildgebung mittels Positronen-Emissions-Tomografie (PET). Mit der innovativen radioaktiv markierten Substanz kann die Nierenfunktion hochauflösend dargestellt werden, wobei die verwendete PET-Technik der bisherigen Funktionsbildgebung (Szintigraphie) deutlich überlegen ist. Außerdem kann die Strahlenbelastung mit dem neuen PET-Radiotracer deutlich reduziert werden. Er soll nun eingesetzt werden, um zusammen mit anderen Radiotracern zur Herzbildgebung Zusammenhänge zwischen Nieren- und Herzfunktion aufzudecken. Weitere damit möglicherweise zu beantwortende Fragen sind: Hat eine Spenderniere eine ausreichende Leistung, um transplantiert zu werden? Kann eine nierenbelastende Therapie bei einem Patienten eingeleitet werden oder sind die Nieren zu stark vorgeschädigt?

This project has received funding from the European Union’s Horizon 2020 research and innovation programme under the Marie Sklodowska-Curie grant agreement No 701983.

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Uniklinikum Würzburg: Netzwerk zur Diagnostik und Behandlung von Kopfverletzungen im Sport gegründet

Vor allem bei Kontaktsportarten treten häufig Kopfverletzungen – englisch Concussions – auf. Unter dem Namen „Concussion Center Würzburg“ will sich in Zukunft ein neu gegründetes, interdisziplinäres Experten-Netzwerk für eine bessere Diagnostik dieser Schädel-Hirn-Traumata sowie eine umfassende Behandlung der Betroffenen einsetzen.

Von den jährlich rund 300.000 traumatischen Kopfverletzungen in Deutschland geht ein erheblicher Teil auf Sportunfälle zurück. Vor allem Kontaktsportarten wie Eishockey, Basketball, Handball oder Fußball bergen das Risiko eines – meist leichten – Schädel-Hirn-Traumas. „Viele Sportlerinnen und Sportler brennen trotz einer solchen Gehirnerschütterung darauf, möglichst schnell das Training und auch den Wettkampfbetrieb wiederaufzunehmen“, weiß der Diplom-Psychologe Gerhard Müller von der Praxis für Sport-Neuropsychologie Würzburg. Laut Prof. Dr. Ralf-Ingo Ernestus, Direktor der Neurochirurgischen Klinik und Poliklinik des Uniklinikums Würzburg (UKW), erholen sich die Athletinnen und Athleten zwar meist innerhalb weniger Tage, aber es können auch langfristige Folgen auftreten, wie chronische Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder kognitive Einschränkungen. Prof. Dr. Rainer Meffert, der Direktor der Klinik und Poliklinik für Unfall, Hand-, Plastische und Wiederherstellungschirurgie des UKW, ergänzt: „Statistische Daten belegen zudem: Wer nach einem Schädel-Hirn-Trauma zu früh in den Sport zurückkehrt, erhöht nicht nur das Risiko für eine erneute Gehirnerschütterung, sondern über eine reduzierte Reaktionsfähigkeit auch sein sonstiges Verletzungsrisiko.“

Für eine verstärkte Aufklärung und Prävention

Vor diesem Hintergrund gründeten die drei Experten mit ihren jeweiligen Teams am 21. November dieses Jahres in einer öffentlichen Infoveranstaltung im Hörsaal des Zentrums für Operative Medizin des UKW das „Concussion Center Würzburg“. Zu den Zielen des multidisziplinären Netzwerkes gehören Verbesserungen bei Aufklärung, Diagnostik, Beratung und Prävention. „Wir sind der festen Überzeugung, dass durch eine noch höhere Sensibilisierung der Sportler selbst, aber auch der Sportlehrer, Mannschaftsärzte, Trainer, Vereinsfunktionäre sowie sonstigen Entscheidungsträgern und Verantwortlichen noch viel dafür getan werden kann, Spätfolgen zu vermeiden“, unterstreicht Gerhard Müller.

Die Rückkehr in den Sport sicherer machen

Auch in der Betreuung der Verletzten verspricht die Zentrumsstruktur weitere Vorteile. „Bei der Versorgung von Gehirnerschütterungen ist es wichtig, den Verlauf im Blick zu behalten. Das Netzwerk ermöglicht es, dass unsere vielfältigen Diagnostikmethoden noch effektiver ineinandergreifen mit differenzierten medizinisch-therapeutischen sowie neuropsychologischen Behandlungskonzepten“, erläutert Prof. Ernestus. Nach Einschätzung von Prof. Meffert wird das Concussion Center wesentlich dazu beitragen, den Rückkehrprozess der Trauma-Betroffenen in den Breiten- oder Leistungssport noch sicherer zu machen.
Nach dem Concussion Center Hamburg ist das Würzburger Zentrum die zweite Struktur dieser Art in Deutschland. Eine Zertifizierung durch die Gesellschaft für Sport-Neuropsychologie (GSNP) wurde bereits in die Wege geleitet.

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Focus Klinikliste 2019: Uniklinikum Würzburg auf Platz 3 in Bayern

Jedes Jahr im Herbst veröffentlicht das Nachrichtenmagazin Focus eine Liste der besten Krankenhäuser Deutschlands. Das Uniklinikum Würzburg kam demnach bayernweit auf Platz 3, im Bundesvergleich wurde Platz 14 unter fast 1.200 Krankenhäusern erreicht.

Die „Klinikliste“ des Nachrichtenmagazins Focus gilt als der umfangreichste Qualitätsvergleich der deutschen Krankenhäuser. Kürzlich erschien im Sonderheft „Focus Gesundheit“ die Klinikliste 2019. Laut dem Tabellenwerk landete das Uniklinikum Würzburg (UKW) im bundesweiten Vergleich – wie schon im vergangenen Jahr – auf dem 14. Platz, während es sich in Bayern vom vierten auf den dritten Platz verbesserte. Nur das Klinikum der Universität München und das Klinikum rechts der Isar der TU München schnitten im Freistaat noch besser ab. Insgesamt stellte Focus deutschlandweit 1.170 Krankenhäuser auf den Prüfstand.

In acht Bereichen in der bundesweiten Spitzengruppe

Die Studie deckt 23 Fachbereiche und Erkrankungen ab. Das UKW zählt laut Focus in folgenden Bereichen zur deutschen Spitzengruppe: Angststörungen, Darmkrebs, Gallen-OP, Hirntumoren, Kardiologie, Leukämie, Parkinson und Strahlentherapie. In die zweitbeste Wertungsstufe – als „empfohlene Klinik“ – kam das Würzburger Klinikum bei der Behandlung von Alzheimer, Brustkrebs, Depression, Multipler Sklerose, Prostatakrebs und Risikogeburten sowie in den Fachgebieten Herzchirurgie und Unfallchirurgie.

So kamen die Ergebnisse zustande

Laut Focus wurden für die Klinikliste neben den Qualitätsberichten und Qualitätsinitiativen auch umfangreiche Fragebögen zu den Krankenhäusern ausgewertet. Zudem befragte das Recherche-Institut MINQ rund 15.000 Fach- und Hausärzte und zog die Ergebnisse einer Patientenbefragung der Techniker Krankenkasse heran, bei der knapp 400.000 Versicherte ihre persönliche Einschätzung gaben.

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Kindermitbringtag des Uniklinikums Würzburg wieder ein voller Erfolg

Nach der gelungenen Premiere im vergangenen Jahr fand am 21. November dieses Jahres der zweite Kindermitbringtag am Uniklinikum Würzburg statt. Fast 50 Grundschülerinnen und -schüler erlebten einen spannenden Tag beim Arbeitgeber ihrer Eltern.

Gruppenbild Kindermitbringtag
Prof. Dr. Georg Ertl, der Ärztliche Direktor des Uniklinikums Würzburg (UKW, oben Mitte) mit den jungen Teilnehmer/innen des Kindermitbringtags 2018 und dessen Motto: „Mein Kind am UKW“. Bild: Barbara Knievel / Uniklinikum Würzburg

Viele Beschäftigten des Uniklinikums Würzburg (UKW) nutzten das kostenlose, von der Stabsstelle Kommunikation organisierte Angebot, ihrem Nachwuchs am schulfreien Buß- und Bettag eine fröhliche und lehrreiche Zeit zu bieten. So stürmten 49 Kinder im Grundschulalter das Krankenhaus. Nach einer humorvollen Begrüßung durch den Ärztlichen Direktor des UKW, Prof. Dr. Georg Ertl, erlebten sie ein von vielen Helfern aus unterschiedlichen Bereichen getragenes, buntes Programm. Ein Thema war dabei, ein Gefühl für ein Leben mit Handicap zu bekommen. So veranstaltete die Physiotherapie unter anderem ein Fußball-Match in Rollstühlen. Und auch bei dem von der Ergotherapie angebotenen Traumfänger-Basteln zeigten einzelne zusammengebundene Finger den Kids, wie es ist, mit einer körperlichen Einschränkung zurechtzukommen.
Ansonsten stellte die Kinderchirurgie den Hubschrauberlandeplatz vor und ließ die jungen Gäste selbst Gipsverbände anlegen. Die Herzchirurgie präsentierte einen kindgerechten Zeichentrickfilm über das Herz und demonstrierte das lebenswichtige Organ live per Herz-Ultraschall.

Bei einem gemeinsamen Frühstück und Mittagessen war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Der Klinikumsvorstand dankt allen Engagierten für ihren gutgelaunten Einsatz an einem rundum gelungenen Tag.

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Gruppenbild Kindermitbringtag
Prof. Dr. Georg Ertl, der Ärztliche Direktor des Uniklinikums Würzburg (UKW, oben Mitte) mit den jungen Teilnehmer/innen des Kindermitbringtags 2018 und dessen Motto: „Mein Kind am UKW“. Bild: Barbara Knievel / Uniklinikum Würzburg

Die Hector Stiftung II fördert Drug Monitoring-Projekt der Würzburger Universitätsmedizin

In der modernen Krebstherapie kommen Kinase-Inhibitoren verbreitet zum Einsatz. Aber wie kann man den Spiegel dieser Medikamente im Blut der Patienten messen, um im Idealfall die individuelle Behandlung noch weiter zu verbessern? Dieser Frage widmet sich ein Forschungsprojekt der Würzburger Universitätsmedizin. Die Hector Stiftung II unterstützt das Vorhaben in den kommenden drei Jahren mit insgesamt 300.000 Euro.

Einer der Förderschwerpunkte der Hector Stiftung II ist die Krebsforschung – und das jetzt auch in Würzburg: Ende September dieses Jahres kam die Förderzusage für ein von der Würzburger Universität und dem Uniklinikum Würzburg (UKW) gemeinsam getragenes Drug Monitoring-Projekt. Im Zentrum stehen dabei Kinase-Inhibitoren. Vertreter aus dieser Gruppe von Krebsmedikamenten werden bei vielen Tumorerkrankungen eingesetzt. Im Gegensatz zu herkömmlichen Chemotherapeutika wirken sie nicht unspezifisch auf alle sich schnell teilenden Zellen, sondern primär gegen bestimmte Schlüsselenzyme in den Krebszellen, weswegen auch von einer zielgerichteten Therapie gesprochen wird. Die Patienten nehmen das jeweilige Medikament in der Regel täglich und langfristig als Tablette ein.

Problem: Nebenwirkungen und unterschiedliche Wirksamkeit

„Allerdings kommt es auch hier häufig zu Nebenwirkungen, die die Lebensqualität deutlich beeinträchtigen und sogar einen Abbruch der Therapie nach sich ziehen können. Außerdem sprechen einige Patienten von Beginn an nicht auf die Behandlung an oder es kommt im Verlauf zum Therapieversagen“, berichtet Prof. Dr. Hartwig Klinker. Der Leiter des Therapeutischen-Drug-Monitoring-Labors der Medizinischen Klinik II ist – zusammen mit Dr. Nora Isberner – auch der Leiter des jetzt anlaufenden Forschungsprojekts am UKW. Er fährt fort: „Wir vermuten, dass ein wesentlicher Grund für diese Probleme in individuell zu hohen oder zu niedrigen Medikamentenspiegeln im Blut liegen könnte.“ Faktoren, die hier Einfluss nehmen können, sind zum Beispiel genetische Unterschiede der abbauenden Enzyme in der Leber, die parallele Gabe anderer Medikamente, die Ernährung, die unterschiedliche Fähigkeit zur Resorption im Magen-Darm-Trakt sowie der jeweilige pH-Wert im Magen.

Aufgabe: Messmethode für Medikamentenspiegel entwickeln

Um die Therapie besser steuern zu können, müssen die Behandler die Medikamentenkonzentration im Blut bestimmen – man spricht dabei von Therapeutischem Drug Monitoring. „Allerdings gibt es noch kein etabliertes Verfahren, um Kinase-Inhibitoren zuverlässig im Blut zu messen“, sagt Prof. Klinker. Ziel des Vorhabens sei es daher, für bestimmte Kinase-Inhibitoren eine Methode zu entwickeln, um die Blutspiegel dieser Medikamente mit Hilfe von Hochleistungsflüssigkeitschromatographie und Flüssigchromatographie-Tandemmassenspektrometrie zu messen.

Innovativ: Blutentnahme auch zuhause

Eine Besonderheit stellt die Probengewinnung dar. Neben der herkömmlichen Blutentnahme sollen auch Entnahmen von Kapillarblut erfolgen. Ähnlich wie bei einer Blutzuckermessung führen dies die Patienten eigenständig an einem Finger aus. „Der große Vorteil dieser Methode ist, dass die Proben zuhause – unabhängig von Arztbesuchen – deutlich engmaschiger gewonnen werden können, als bei herkömmlichen Untersuchungen, in denen in der Regel Serumproben verwendet werden“, unterstreicht Junior-Professor Dr. Oliver Wahl vom Institut für Pharmazie und Lebensmittelchemie, der das Projekt von Seiten der Würzburger Universität leitet.

Ziel: Risikogruppen für eine Über- oder Unterdosierung identifizieren

In Kooperation mit weiteren Kliniken des UKW und dem Comprehensive Cancer Center Mainfranken sollen anschließend in einer Pilotstudie die Blutspiegel der Kinase-Inhibitoren unter Therapie bei Patienten analysiert werden. Dabei bewerten die Forscher patienteneigene Faktoren wie Geschlecht, Begleitmedikation, Nieren- und Leberfunktion sowie unerwünschte Wirkungen und Therapieerfolg. Ziel ist es, Risikogruppen für eine Über- oder Unterdosierung frühzeitig zu identifizieren, um bei diesen die Behandlung zukünftig mithilfe von Therapeutischem Drug Monitoring vor Auftreten von Nebenwirkungen oder einem Therapieversagen individuell anpassen zu können.

Über die Hector Stiftungen

Die H.W. & J. Hector Stiftung zu Weinheim wurde von dem Ehepaar Josephine Hector und Dr. h.c. Hans-Werner Hector Ende 1995 gegründet. 2008 wurde als Ergänzung die Hector Stiftung II ins Leben gerufen. Als eine der größten Stiftungen Deutschlands widmen sie sich neben der Hochbegabtenförderung, sozialen und kulturellen Projekten auch der medizinischen Forschung, speziell im Bereich der Krebs- und Aidsforschung.

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Einladung zu Information und Dialog: Zügige Fortschritte auf der Baustelle - wie geht es weiter am UKW?

Wie entwickelt sich das Uniklinikum Würzburg baulich aktuell und in den nächsten Monaten weiter? Was wird gebaut und mit welchem Ziel? Auf welche Veränderungen müssen sich Patienten, Besucher, Anwohner und UKW-Mitarbeiter angesichts der tiefgreifenden Bau- und Verkehrsmaßnahmen einstellen? Diese und viele weitere Fragen beantworten Experten auf einer öffentlichen Informationsveranstaltung am 23.11.2018 ab 10 Uhr im Haus D15 auf dem Altcampus.

Am Uniklinikum Würzburg ist auf dem Altgelände ein tiefgreifender baulicher und struktureller Modernisierungsprozess gestartet mit dem Ziel, das Leistungsangebot und die Infrastruktur des Klinikums zu optimieren und für die Zukunft aufzustellen. Innovative Neubauten, die den Gesundheitsstandort Würzburg weiter aufwerten, gehören ebenso dazu wie umfangreiche Sanierungen bestehender Kliniken im laufenden Betrieb, wie beispielsweise notwendige Bereiche in der Frauenklinik und in den Kopfkliniken. Als ein Meilenstein der Modernisierung gilt der Neubau der Klinik für Strahlentherapie, für den die vorbereitenden Maßnahmen im November anlaufen. Einige Meter weiter entsteht auf dem Altcampus mit dem Helmholtz-Institut für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) das erste Helmholtz-Institut am Standort Würzburg. Neben dem Bau in die Höhe wird auch unterirdisch gearbeitet: Das auf dem UKW-Campus weit verzweigte, gut zwei Kilometer lange Netz an Versorgungsleitungen muss altersbedingt erneuert werden. Ebenso nimmt die Verlängerung der Straßenbahnlinien 1 und 5 langsam Fahrt auf.

Über diese und weitere Bau- und Verkehrsprojekte informieren Experten aus dem UKW gemeinsam mit Vertretern des Staatlichen Bauamtes, des HIRI und der WVV am 23. November ab 10 Uhr im Haus D15 auf dem UKW-Altcampus. Der Dialog steht dabei im Vordergrund, an verschiedenen Themeninseln können sich die Besucher im persönlichen Gespräch informieren, Fragen stellen sowie Anregungen geben. Die Veranstaltung dauert bis 17 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Interessenten können kommen, wann es ihnen passt.

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