Aktuelle Pressemitteilungen

Uniklinikum Würzburg mit neuem Internetauftritt

Schlanker, funktioneller, informativer: Das Uniklinikum Würzburg hat seine Website umfassend überarbeitet.

Wichtiger Pluspunkt: Durch ihr Responsive Webdesign kann die Homepage des Uniklinikums Würzburg auf sämtlichen Display-Größen schnell sowie gut les- und nutzbar angezeigt werden. Bild: Uniklinikum Würzburg

Vor wenigen Tagen ging unter www.ukw.de die tiefgreifend aktualisierte und vollkommen neu gestaltete Version der Website des Uniklinikums Würzburg ans Netz. Einer der wesentlichen Pluspunkte des neuen Auftritts ist die Optimierung für mobile Endgeräte. Ein sogenanntes Responsive Webdesign sorgt für eine gute Lesbarkeit und schnelle Ladezeiten auch mit Smartphones und Tablets.

Der Relaunch hat gegenüber der alten Version ferner die Barrierefreiheit und die Suchmaschinenoptimierung verbessert. Unter Barrierefreiheit versteht man unter anderem, wie gut ein Internetauftritt auch für Menschen mit Sehbehinderung funktioniert – ihnen werden die Inhalte einer Website maschinell vorgelesen. Der Begriff Suchmaschinenoptimierung bezeichnet Maßnahmen, die dazu führen, dass Webseiten und deren Inhalte im Ranking der Suchmaschinen auf vorderen Plätzen erscheinen.

Verbesserte Suche, einheitliche Navigation

Die neue Internetpräsenz des Würzburger Krankenhauses der Maximalversorgung zeichnet sich ferner durch eine schlankere, klarere und über alle Klinikumsbereiche hinweg verbindliche Navigationsstruktur aus. Dazu wurden zum Beispiel das Gliederungslayout der Kliniken vereinheitlicht und auf Zielgruppen hin ausgerichtet. Eine optimierte Suchfunktion erleichtert die Recherche innerhalb der riesigen Informationsquelle. Weitere Features, die das Navigieren in der Seite erleichtern, sind ein Ärztefinder, eine ausführliche Kliniksuche sowie ein sogenannter Körperkompass für eine intuitive Suche. Was den „Content“, also die Inhalte, der Internetseiten, angeht, wurde bei der Totalrenovierung radikal entschlackt, gestrafft, umgestaltet und größtenteils neu erstellt.

Mit einer frisch designten Nutzeroberfläche präsentiert sich das Klinikum freundlich und modern. Außerdem folgen die Darstellungen jetzt noch besser dem Corporate Design des UKW. Der Auftritt im neuen Look wird kontinuierlich erweitert, ergänzt und aktualisiert.

Wichtiger Pluspunkt: Durch ihr Responsive Webdesign kann die Homepage des Uniklinikums Würzburg auf sämtlichen Display-Größen schnell sowie gut les- und nutzbar angezeigt werden. Bild: Uniklinikum Würzburg

Erneut bestätigt: Mukoviszidosekranke werden am Uniklinikum Würzburg bestmöglich versorgt

Nach einer turnusgemäßen Überprüfung der Kriterien steht fest: Das Christiane Herzog-Zentrum für Mukoviszidose an der Würzburger Universitäts-Kinderklinik darf weiterhin das Gütesiegel "MUKO.zert Zertifikat plus" tragen. Dieses bescheinigt dem Zentrum eine Betreuung und Behandlung seiner Patientinnen und Patienten nach den höchsten Qualitätsstandards.

Besprechung im Christiane Herzog-Zentrum des Uniklinikums Würzburg: Das Team besteht aus Ärzten, Kinderkrankenschwester, Physiotherapeutin, Ernährungsberaterin, Sozialpädagogin und Medizinischer Fachangestellter. Bild: Matthias Emmert / Uniklinikum Würzburg
CF-Zetifikat

Das Christiane Herzog-Zentrum am Uniklinikum Würzburg (UKW) betreut kontinuierlich mehr als 100 Kinder und Erwachsene, die von der genetisch bedingten Erkrankung Mukoviszidose betroffen sind. Die hohe Qualität der dabei geleisteten, multiprofessionellen und patientenzentrierten Versorgung bescheinigt ihr seit dem Jahr 2014 das "MUKO.zert Zertifikat plus". Im Rahmen der ersten Re-Zertifizierung überprüfte und bestätigte der Mukoviszidose e.V. jetzt erneut die Erfüllung aller Kriterien für das Gütesiegel am UKW.

Geprüft wurden beispielsweise die Qualifikation des Personals, das Vorhandensein der erforderlichen strukturellen Ressourcen und die Kooperationsbereitschaft mit den Patientenvertretern. Das Zertifizierungsverfahren unterscheidet zwischen einem Basiszertifikat und einem Zertifikat "plus", für das zusätzliche Faktoren abgedeckt werden müssen. Das im Juli dieses Jahres ausgestellte Zertifikat ist bis zum Jahr 2020 gültig.

Gestörter Transport von Salzen und Wasser mit massiven Folgen

Bei der Mukoviszidose verstopft zähes Sekret vor allem die Lunge, aber auch andere lebenswichtige Organe. Grund dafür ist eine Störung des Transports von Salzen und Wasser durch Gewebe. Regelmäßig wiederkehrende Entzündungen zerstören die Lunge unwiederbringlich. Die durchschnittliche Lebenserwartung der Patienten liegt bei 40 Jahren. In Deutschland leben etwa 8.000 Betroffene mit der unheilbaren Krankheit, pro Jahr werden rund 200 Kinder mit Mukoviszidose geboren.

Gut vernetztes, interdisziplinäres Behandlerteam

Im Christiane Herzog-Zentrum widmet sich den Betroffenen ein interdisziplinäres Team aus Ärzten, Physiotherapeutinnen, einer Diätassistentin, einer Sozialpädagogin, einer Kinderkrankenschwester sowie einer Medizinischen Fachangestellten. "Zu den Stärken der Betreuung gehören die gute Zusammenarbeit im Team sowie die enge Vernetzung zu Kooperationspartnern am Würzburger Uniklinikum und darüber hinaus", schildert Prof. Helge Hebestreit. Als Leiter der Pädiatrischen Pneumologie des UKW sowie des Zentrums für Seltene Erkrankungen (ZESE) führt er auch das Christiane Herzog-Zentrum. Die Arbeit seines Behandlerteams wurde und wird durch die Christiane Herzog-Stiftung, die Regionalgruppe Unterfranken des Mukoviszidose e.V. sowie durch private Spenden finanziell unterstützt.

Die Qualität des am Uniklinikum Würzburg bei der Behandlung von seltenen Lungenerkrankungen versammelten Expertenwissens wird auch dadurch bestätigt, dass das Würzburger Fachzentrum im März dieses Jahres als Teil des entsprechenden Europäischen Referenznetzwerks "ERN-LUNG" anerkannt wurde.

Über den Mukoviszidose e.V.

Im Mukoviszidose e.V. haben sich Betroffene, Eltern, Freunde, Ärzte und andere Therapeuten zusammengeschlossen. Ihre Ziele sind es, die Therapie zu verbessern, die Forschung zu fördern, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten, über Mukoviszidose zu informieren und sich für die Belange der Betroffenen bei Entscheidungsträgern in Politik, Gesundheitswesen und Wirtschaft einzusetzen.

www.muko.info

Besprechung im Christiane Herzog-Zentrum des Uniklinikums Würzburg: Das Team besteht aus Ärzten, Kinderkrankenschwester, Physiotherapeutin, Ernährungsberaterin, Sozialpädagogin und Medizinischer Fachangestellter. Bild: Matthias Emmert / Uniklinikum Würzburg
CF-Zetifikat

Würzburger Translationszentrum darf Knorpelimplantate herstellen

Im Würzburger Translationszentrum „Regenerative Therapien“ dürfen seit Mai dieses Jahres im Einklang mit dem Arzneimittelgesetz auf biotechnologischem Weg neuartige Gewebeprodukte hergestellt werden. Konkret geht es dabei um aus Nasenknorpel gewonnene Implantate, mit denen Knorpeldefekte – vornehmlich im Knie – geheilt werden können.

Im Würzburger Translationszentrum „Regenerative Therapien“ dürfen seit Mai dieses Jahres im Einklang mit dem Arzneimittelgesetz auf biotechnologischem Weg neuartige Gewebeprodukte hergestellt werden. Konkret geht es dabei um aus Nasenknorpel gewonnene Implantate, mit denen Knorpeldefekte – vornehmlich im Knie – geheilt werden können.Das Würzburger Translationszentrum „Regenerative Therapien“ erhielt nach einer umfangreichen Auditierung durch die Regierung von Unterfranken und das Paul-Ehrlich-Institut aus Langen im Mai dieses Jahres die im Arzneimittelgesetz vorgeschriebene Herstellungserlaubnis für biotechnologisch bearbeitete Gewebeprodukte. „Dies war ein essentieller Schritt, um unsere Aufgaben im großangelegten EU-Forschungsprojekt BIO-CHIP erfüllen zu können“, unterstreicht Privat-Dozent Dr. Oliver Pullig, der als Herstellungsleiter das Verfahren sowohl im Translationszentrum implementierte, wie auch die Herstellungserlaubnis beantragte.

Teil des internationalen Forschungsprojekts BIO-CHIP

BIO-CHIP steht für „Bioengineered grafts for Cartilage Healing In Patients”, auf Deutsch etwa „Biotechnologisch erzeugte Implantate zur Knorpelheilung bei Patienten“. In diesem Projekt steht Forschungseinrichtungen aus Deutschland, Italien, Kroatien und der Schweiz von Ende 2015 bis zum Jahr 2019 eine Förderung in Höhe von fünf Millionen Euro zur Verfügung. Mit dem Geld sollen im Rahmen einer Phase II-Studie bei über 100 Studienpatienten Knorpelschäden am Kniegelenk mit neuartigen, aus körpereigenem Material gezüchteten Knorpelpräparaten behandelt werden. Zielgruppe sind hierbei weniger Menschen mit Arthrose-Problemen, sondern eher Patienten mit fokalen, also örtlich begrenzten, klar umrissenen Knorpeldefekten, wie sie bei Unfällen oder Sportverletzungen auftreten.

Qualitätsrichtlinien wie ein Pharmaunternehmen

Die Herstellung der Knorpelpräparate für die Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer aus allen Projektnationen liegt primär in den Händen von Dr. Pullig und seinem Team. „Für eine bestmögliche Patientensicherheit müssen wir dabei die gleichen strengen Qualitätsrichtlinien wie ein Pharmaunternehmen erfüllen“, erläutert der Herstellungsleiter. Neben einer Produktion unter Reinraumbedingungen bedeutet dies bis ins kleinste Detail definierte Verfahrensabläufe und vor allem einen extrem hohen Dokumentationsaufwand.

Nasenknorpel als vorteilhaftes Ausgangsmaterial

Als Ausgangsmaterial für die Implantate dient patienteneigener Nasenknorpel. Dieser hat laut Dr. Pullig einige Vorteile auf seiner Seite. „Beispielsweise lässt sich Nasenknorpel im Vergleich zu einer Knorpelentnahme aus dem Knie einfach und risikoarm gewinnen. Außerdem zeichnet er sich durch eine hohe Wachstumsrate der Zellen aus, die wiederum die Fähigkeit haben, Knorpelgewebe zu bilden“, schildert der Biologe.Die Mediziner vor Ort entnehmen ambulant eine kleine Gewebeprobe mit einem Durchmesser von etwa 6 mm aus der Nasenscheidewand und senden sie an das Würzburger Translationszentrum. Im dortigen Reinraum lösen Medizinisch-Technische Assistentinnen die Knorpelzellen aus dem Gewebe heraus und vermehren sie 14 Tage lang in diversen Kultivierungsschritten. Anschließend werden 50 Millionen Zellen auf einer 3 x 4 cm großen, aus Collagen bestehenden Stützstruktur angesiedelt.

Zwei Produkte mit unterschiedlicher Reifungszeit

Nach diesem Schritt teilt sich die Produktion in zwei Linien, die sich in der weiteren Reifungszeit unterscheiden: Für das Produkt N-CAM kann das Implantat schon zwei Tage nach der Matrix-Besiedelung speziell gekühlt zu den klinischen Partnern zurückgesandt und dort in den Kniedefekt des Patienten eingenäht werden. Beim Produkt N-TEC dauert der Reifungsprozess bis zur Implantation 14 Tage. „Eines der Ziele des Forschungsprojekts ist es, den Einfluss des Reifegrades auf die klinische Wirksamkeit zu untersuchen. Sollte die zweitägige Laborreifung für einen Therapieerfolg ausreichend sein, würde diese Beschleunigung nicht zuletzt helfen, das bislang noch sehr teure Herstellungsverfahren auch aus Kostensicht günstiger zu machen“, beschreibt Dr. Pullig. Bislang wurden in den interdisziplinär genutzten Räumen des Universitätsklinikums Würzburg vier Knorpelimplantate hergestellt (Stand: Ende August 2017). Organisatorisch ist das Translationszentrum „Regenerative Therapien“ ein Institutsteil des Würzburger Fraunhofer-Instituts für Silicatforschung.

Bild: Tanja Kraus / Uniklinikum Würzburg

Staatliche Berufsfachschule für Massage jetzt in der Innenstadt

Die staatliche Berufsfachschule für Massage und medizinische Bademeister am Uniklinikum Würzburg verließ ihren bisherigen Standort im Klinikumsgelände an der Josef-Schneider-Straße: Seit den Sommerferien findet der Unterricht in der Schönthalstraße in der Würzburger Innenstadt statt.

Seit dem Jahr 1947 bildet die Berufsfachschule für Massage am Uniklinikum Würzburg (UKW) Schülerinnen und Schüler zum Masseur und medizinischen Bademeister aus. In diesem Sommer zog die Einrichtung um. Bislang war die Schule Teil des Klinikum-Campus‘ an der Josef-Schneider-Straße im Würzburger Stadtteil Grombühl. Nach den Ferien startete sie im September 2017 neu in der Schönthalstraße 6 in der Würzburger Altstadt. Nötig geworden war der Umzug durch die Raumnot am Klinikum.

Jetzt alles unter einem Dach

Am neuen Standort sind die Unterrichtsräume, das Sekretariat, das Lehrerzimmer und der Schüleraufenthaltsraum im 3. Obergeschoss untergebracht. Die Hydrotherapieabteilung mit ihren medizinischen Badewannen und der Kneipp-Anlage befindet sich – ebenso wie der Bewegungstherapieraum – im Keller des Gebäudes. Der Leiter der Berufsfachschule, Norbert Hemrich, freut sich, dass nun alle für den Schulbetrieb nötigen Räume in einem Gebäude konzentriert sind: „Am alten Standort war die Hydrotherapie-Abteilung leider ausgelagert. Nun haben wir alles unter einem Dach. Die hellen Räume sind sehr gut ausgestattet, so dass wir sowohl den Theorie- wie auch den Praxisunterricht optimal umsetzen können.“ Für die digitale Zukunft ist die Schule nach seinen Worten durch Schüler-Laptops, WLAN und die EDV-Anbindung an das Klinikum bestens gerüstet.

Ein Haus mit guter Atmosphäre

Laut Christine Hildebrandt, der Schulleiterin des Staatlichen Beruflichen Schulzentrums, zu dem die Massageschule gehört, fühlen sich die Schülerinnen und Schüler am neuen Standort sehr wohl. „Die Schule bietet nicht nur einen schülergerechten Aufenthaltsraum, auch insgesamt herrscht in dem Anwesen, das zum Franziskanerkloster gehört, eine angenehme Atmosphäre“, sagt die Oberstudiendirektorin. Die Räume im ehemaligen Priesterseminar wurden nach den Wünschen und Planungen des Lehrerteams umgebaut. „Dabei sind die gute Zusammenarbeit mit dem Vermieter und die solide handwerkliche Ausführung der Bauarbeiten besonders zu loben“, unterstreicht Christine Hildebrandt.

Gute öffentliche Verkehrsanbindung

Zwar bedauert die Schulleiterin, dass die Massageschule nun räumlich nicht mehr zum Kernbereich des UKW gehört, sie sieht jedoch auch viele Vorteile an der neuen Innenstadtlage: „Die Schule ist sehr gut an die öffentlichen Verkehrsmittel angebunden. Außerdem können die Schülerinnen und Schüler von hier aus viele Praktikumseinrichtungen schnell erreichen.“

Staatlich geprüfter Masseur: Ein Einstieg in viele Therapieberufe

Laut der Schulleiterin bestehen mit den neuen Räumen und dem qualifizierten Lehrerteam für die Ausbildung zum staatlich geprüften Masseur und medizinischen Bademeister ideale Bedingungen. Die Ausbildung dauert zwei Jahre. Da sie auch mit einem Mittelschulabschluss begonnen werden kann, bietet sie einen niedrigschwelligen Einstieg in viele Therapieberufe. Mit dem Berufsabschluss als Masseur und medizinischer Bademeister kann man zum Beispiel die verkürzte Ausbildung zum Physiotherapeut innerhalb von 18 Monaten absolvieren.
Am 20. Oktober wird an der Massageschule nicht nur die Einweihung der neuen Räume gefeiert, sondern auch das 70-jährige Bestehen der staatlichen Berufsfachschule, die aus der traditionsreichen Bäderabteilung des UKW hervorging.

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Bilder (3): Arnika Hansen / Uniklinikum Würzburg

Würzburger Symposium zur Früh- und Neugeborenenmedizin mit hoher internationaler Beteiligung

Das Würzburger Symposium „Recent Advances in Neonatal Medicine“ ist die weltweit größte Veranstaltung zur Früh- und Neugeborenenmedizin außerhalb der USA. Bei der diesjährigen Neuauflage vom 8. bis 10. Oktober werden Teilnehmer/innen aus über 70 Nationen im Congress Centrum Würzburg erwartet.

Die Früh- und Neugeborenenmedizin steht im Mittelpunkt eines internationalen Symposiums, das vom 8. bis 10. Oktober 2017 im Congress Centrum Würzburg (CCW) stattfindet. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Christian P. Speer, Direktor der Würzburger Universitäts-Kinderklinik, diskutieren Kinderärztinnen und -ärzte sowie Neugeborenenmediziner/innen aus mehr als 70 Nationen über neueste Entwicklungen, aktuelle Behandlungskonzepte sowie über die Grenzen der Früh- und Neugeborenenmedizin.

Bei der Veranstaltung unter dem Titel „Recent Advances in Neonatal Medicine“ tauschen 62 renommierte Wissenschaftler/innen und Kliniker/innen ihre Erfahrungen und ihr Wissen mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in Workshops, Poster- und Plenarsitzungen aus. Themenschwerpunkte des klinisch-wissenschaftlichen Fachkongresses sind die kritischen ersten Lebensminuten, das optimale Erkennen und Behandeln lebensbedrohlicher Organerkrankungen sowie die Entwicklung von Strategien, die einen bestmöglichen Schutz dieser empfindlichen kleinen Patienten vor möglichen Folgeschäden gewährleisten.

Eine Chance für die bestmögliche Behandlung von Kindern in aller Welt

Das Symposium findet seit 21 Jahren alle drei Jahre in Würzburg statt. Mittlerweile hat es sich den Status als international größte Veranstaltung zur Früh- und Neugeborenenmedizin außerhalb der USA erarbeitet. Für den Initiator Prof. Speer wurde damit ein Traum wahr. „Dieser Kongress führt weltweit anerkannte Fachspezialisten und klinisch tätige Neugeborenenmediziner aus allen Erdteilen zusammen. Er erlaubt es somit, aktuelle medizinische Standards und Empfehlungen zu definieren, von denen Kinder in aller Welt profitieren können“, so der Klinikdirektor.

CTW als zuverlässiger Kongress-Organisator

Für die bewährte Kongress-Organisation ist wie in den vergangenen Jahren die Tagungsabteilung des städtischen Eigenbetriebs Congress – Tourismus – Würzburg (CTW) verantwortlich.

Eine Anmeldung zum Symposium ist noch bis zum Eröffnungstag möglich. Interessenten wenden sich dazu an CTW unter Tel: 09 31/37 23 72 oder E-Mail: tagungen@wuerzburg.de. Für Mitarbeiter/innen des Uniklinikums Würzburg gelten Sonderkonditionen, die beim Direktions-Sekretariat des Würzburger Universitäts-Kinderklinik unter Tel: 09 31/201 - 2 78 31 oder E-Mail: Wolpert_C@ukw.de erfragt werden können.

Weitere Informationen: www.recent-advances.de

Das internationale Symposium „Recent Advances in Neonatal Medicine“ wird seit 21 Jahren von Prof. Dr. Christian P. Speer geleitet. Bild: Daniel Peter/Uniklinikum Würzburg

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Uniklinikum Würzburg: Erneut knapp 40 Gesundheits- und Krankenpfleger/-innen erfolgreich ausgebildet
Schülerinnen und Schüler
Schülerinnen und Schüler
Die Absolventinnen und Absolventen des Kurses 2012 bis 2015. Unter ihnen „verstecken sich“ die Klassenleiterinnen Iris Keller und Nicole Hoyer, die Schulleitung des Staatlichen Beruflichen Schulzentrums für Gesundheitsberufe Würzburg, Christine Hildebrandt, die Leiterin der Berufsfachschule für Krankenpflege Gesine Hilse, der leitende Medizinaldirektor der Regierung von Unterfranken, Dr. Rainer Schuà, sowie der Pflegedirektor des Uniklinikums Würzburg, Günter Leimberger. Bild: Michael Kuhlmann / Staatliche Berufsfachschule für Krankenpflege Die besten ehemaligen Schülerinnen und Schüler des letzten Ausbildungsjahrgangs 2013/2016. Mit ihnen freuen sich die ehemaligen Klassenleitungen Martina Janke (zweite von rechts) und Carina Kirchner (rechts außen) sowie Gesine Hilse, die Leiterin der Staatlichen Berufsfachschule für Krankenpflege (links außen). Bild: Michael Kuhlmann / Staatliche Berufsfachschule für Krankenpflege

Pressemitteilung des Universitätsklinikums Würzburg vom 02.10.2017

Die Staatliche Berufsfachschule für Krankenpflege am Uniklinikum Würzburg versorgt den nach Fachkräften dürstenden medizinischen Arbeitsmarkt erneut mit bestens ausgebildeten Gesundheits- und Krankenpfleger/-innen. Im September dieses Jahres nahmen 38 erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen ihre Zeugnisse entgegen. Parallel dazu gab es Auszeichnungen für hervorragende Abschlüsse im vorangegangenen Ausbildungsjahrgang.

In diesem Jahr bestanden 38 Schülerinnen und Schüler der Staatlichen Berufsfachschule für Krankenpflege am Uniklinikum Würzburg (UKW) die dreiteilige Prüfung zur/zum Gesundheits- und Krankenpfleger/in. Sie bewiesen damit ihr in den drei Jahren zwischen 2014 und 2017 in über 2.500 Stunden Praxis und 2.100 Stunden Theorie erworbenes Fachwissen. Geprüft wurde schriftlich, praktisch und mündlich. Dabei war der Transfer von theoretischem Wissen in die Praxis gefragt – beispielsweise beim Selbstmanagement im Zusammenhang mit der Betreuung einer Patientengruppe oder beim Erstellen einer Pflegeplanung.
Die Übergabe der Urkunden fand am 12. September 2017 statt. Ab 1. Oktober dürfen sich die jungen Frauen und Männer staatlich geprüfte Gesundheits- und Krankenpfleger/-innen nennen.
Vier Schülerinnen aus dieser Gruppe legten zusätzlich erfolgreich die Fachabiturprüfung ab.

Preise für den Ausbildungsjahrgang 2013/2016
Ebenfalls im September dieses Jahres erhielten 14 ehemalige Schülerinnen und Schüler des letzten Ausbildungsjahrganges 2013/2016 mit der Staatspreisurkunde der Regierung von Unterfranken Auszeichnungen für ihre hervorragenden Abschlüsse. Neben den Urkunden gab es für Steven Jackson als Jahrgangsbesten einen Geldpreis.

Über die Krankenpflegeausbildung
Die Krankenpflegeausbildung ist am UKW seit dem Jahr 1932 institutionell fest verankert. Die Staatliche Berufsfachschule für Krankenpflege bietet 190 Ausbildungsplätze für Gesundheits- und Krankenpfleger/-innen an. Hinzu kommt die Möglichkeit, mit einigen wenigen Ausbildungsplätzen, das pflegerische Fachwissen in einem dualen Pflegestudium weiter zu vertiefen und sich einen Bachelor of Science zu erarbeiten. Die Ausbildungsplätze der Staatlichen Berufsfachschule sind sehr begehrt.

Informationen auf der Mainfranken-Messe
Übrigens: Ausbildung und Karriere am UKW sind auch ein Thema auf der derzeit auf den Würzburger Mainwiesen laufenden Mainfranken-Messe. Unter der Überschrift „Durchstarten am Uniklinikum Würzburg“ gibt es am 5. und 6. Oktober in Halle 1-2 Informationen beispielsweise zu den Berufen Medizinisch-technische Assistentin, Krankenpfleger, Diätassistentin und Operationstechnischer Assistent.

Schülerinnen und Schüler
Schülerinnen und Schüler
Die Absolventinnen und Absolventen des Kurses 2012 bis 2015. Unter ihnen „verstecken sich“ die Klassenleiterinnen Iris Keller und Nicole Hoyer, die Schulleitung des Staatlichen Beruflichen Schulzentrums für Gesundheitsberufe Würzburg, Christine Hildebrandt, die Leiterin der Berufsfachschule für Krankenpflege Gesine Hilse, der leitende Medizinaldirektor der Regierung von Unterfranken, Dr. Rainer Schuà, sowie der Pflegedirektor des Uniklinikums Würzburg, Günter Leimberger. Bild: Michael Kuhlmann / Staatliche Berufsfachschule für Krankenpflege Die besten ehemaligen Schülerinnen und Schüler des letzten Ausbildungsjahrgangs 2013/2016. Mit ihnen freuen sich die ehemaligen Klassenleitungen Martina Janke (zweite von rechts) und Carina Kirchner (rechts außen) sowie Gesine Hilse, die Leiterin der Staatlichen Berufsfachschule für Krankenpflege (links außen). Bild: Michael Kuhlmann / Staatliche Berufsfachschule für Krankenpflege

Das UKW auf der Mainfranken-Messe: Ausbildung am UKW
Messe Flyer
Bild: Uniklinikum Würzburg

Ausbildungsberuf Krankenpfleger/in sowie Diätassistent/in stellen sich vor

Das Uniklinikum Würzburg (UKW) bietet fast 700 Ausbildungsplätze in 20 Lehrberufen an. Wer Interesse hat, ein Teil des erfolgreichen Gesundheitsunternehmens – und größten Arbeitgebers der Stadt – zu werden, kann sich am 5. und 6. Oktober 2017 auf der Mainfranken-Messe zu Ausbildungsmöglichkeiten und Karrierechancen beraten lassen. Auf dem Stand in Halle 1-2 auf den Würzburger Mainwiesen geht es am Donnerstag schwerpunktmäßig um die Ausbildung zur Krankenpflegerin / zum Krankenpfleger sowie zur Diätassistentin / zum Diätassistenten. Am Freitag stehen Medizinisch-technische Assistentinnen und Assistenten sowie der Weg zur Operationstechnischen Assistentin / zum Operationstechnischen Assistenten im Mittelpunkt. Das Programm des Universitätsklinikums für den gesamten Messe-Zeitraum für beide Hallen finden Sie hier zum Download.

Messe Flyer
Bild: Uniklinikum Würzburg