Aktuelle Pressemitteilungen

Planetare Gesundheit und Ernährung

Die Lehrklinik der medizinischen Fakultät Würzburg lädt herzlich zum dritten Termin ihrer Seminarreihe Klima.Umwelt.Gesundheit. am 20. Juli 2021, 20 Uhr ein.

Dr. Claudia Löffler ist Oberärztin in der Onkologie am Universitätsklinikum Würzburg und spezialisiert auf Integrative und Ernährungsmedizin. Sie berichtet über die wissenschaftlichen Hintergründe zu gesunder und nachhaltiger Ernährung. Dr. Jörg Schmid ist Arzt und Referent für die Akademie der Physicians Association for Nutrition e.V. (PAN) und Curriculumsentwickler für Planetare Gesundheit an der Lehrklinik Würzburg. Er beschäftigt sich mit der Frage nach der optimalen Ernährung für die menschliche Gesundheit und die Gesundheit unseres Planeten. Den Anmeldelink zum Zoom Meeting sowie weitere Informationen zum Programm und den Referentinnen finden sie hier: https://www.med.uni-wuerzburg.de/lehrklinik/globale-und-planetare-gesundheit/seminarreihe-planetare-gesundheit-klimaumweltgesundheit/ 

 

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Kickers spendierten Mützchen für die Würzburger Universitäts-Frauenklinik

Der FC Würzburger Kickers finanzierte eine Sonderserie von Mützchen für die Neugeborenen an der Frauenklinik des Uniklinikums Würzburg. Der geschenkte „Fanartikel“ kam bei den Eltern sehr gut an.

Am Anfang war der Wunsch der Verantwortlichen beim Fußball-Club Würzburger Kickers e.V., die für die Region so wichtige Arbeit der Würzburger Universitäts-Frauenklinik zu unterstützen. Ein Ansatzpunkt dafür waren die Mützchen, die die Klinik ihren Neugeborenen schenkt. Hier finanzierte der Verein kürzlich eine Sonderserie: Die Mitarbeiterinnen aus der Geburtshilfe und der Stillberatung der Klinik gestalteten eine Version der zarten Kopfbedeckungen, die mit den Logos des Uniklinikums und der Kickers bedruckt wurden. „So konnten wir nicht nur das Budget der Frauenklinik etwas entlasten, sondern gleichzeitig auch den jüngsten Menschen unserer Region die Kickers nahebringen“, schmunzelt Matthis Frankenstein, der Marketingleiter des Vereins. 

Laut Claudia Freudinger, Still- und Laktationsberaterin der Frauenklinik, kamen die lokalpatriotischen Mützen bei den Müttern und Vätern so gut an, dass der 200 Exemplare umfassende Bestand schon fast wieder vergriffen ist. „Ich bedanke mich beim Verein für die freundliche Unterstützung und die nette Idee, die sicher für die nächste Fan-Generation sorgen wird – für die Kickers, wie auch für das Uniklinikum“, kommentiert Klinikdirektor Prof. Dr. Achim Wöckel augenzwinkernd.

 

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Was hilft gegen Herzschmerz?

In einer Übersichtsarbeit im Nature Reviews haben Wissenschaftler aus Würzburg, Essen und Mainz Therapien bei Angina Pectoris unter die Lupe genommen

Der antianginale Kompass empfiehlt Medikamente für Patienten mit chronischem Koronarsyndrom mit und ohne Herzinsuffizienz. CCB Kalziumantagonisten; CCB-DHP Kalziumkanalblocker vom Dihydropyridin-Typ; LAN langwirksame Nitrate; RNLZ Ranolazin; TMZD Trimetazidin; rEF Herzinsuffizienz mit reduzierter systolischer Funktion; pEF erhaltene linksventrikuläre Ejektionsfraktion (LVEF > 40 %). © adaptiert von Bertero et al., Nat Rev Cardiol 2021

Etwa fünfeinhalb Millionen Menschen leiden hierzulande an der Koronaren Herzkrankheit, kurz KHK. Durch die Verengung der Herzkranzgefäße kommt es zu Durchblutungsstörungen, der Herzmuskel wird nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Die Folge: Brustenge und brennende Schmerzen, vor allem bei Belastung - Angina Pectoris. Christoph Maack, Sprecher des Deutschen Zentrums für Herzinsuffizienz Würzburg (DZHI), hat gemeinsam mit dem Mediziner Edoardo Bertero, dem Pathophysiologen Gerd Heusch vom Uniklinikum Essen und dem Kardiologen Thomas Münzel von der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz die derzeitigen medikamentösen Angina-Therapien unter die Lupe genommen. Ergebnis: Kein Medikament verlängert das Leben, und keines ist dem anderen wirklich überlegen. Wer jedoch Medikamente personalisiert verschreibt, der kann zumindest die Lebensqualität seiner Patienten deutlich verbessern. Mit dem von den Kardiologen und Wissenschaftlern entwickelten Kompass hat nun jeder Arzt eine schnelle Entscheidungshilfe an der Hand, Details zu den Mechanismen können Interessierte in der Fachzeitschrift Nature Reviews Cardiology nachlesen.

Klassische Medikamente gegen den Brustschmerz sind Betablocker, Kalziumantagonisten und Nitrate. Sie verringern den Sauerstoffverbrauch des Herzens, erweitern die Gefäße und verbessern so die Durchblutung des Herzmuskels. Zur neuen Medikamentengeneration gehören Wirkstoffe wie Ranolazin, Trimetazidin und Ivabradin. Während Ivabradin die Herzfrequenz verlangsamt, greifen Ranolazin und Trimetazidin in den Stoffwechsel des Herzens ein.

Personalisierte Medizin bei Angina Pectoris

Die Palette der pharmazeutischen Behandlungsmöglichkeiten bei Angina Pectoris wächst. Doch es gibt bislang für kein Medikament den Nachweis, dass es die Prognose verbessert. Für die klassischen Medikamente fehlen die großen Studien, für die neuen Wirkstoffe haben die Studien Sicherheit, aber keine Evidenz für eine Lebensverlängerung erbracht. Kein Medikament ist deutlich besser als das andere. „Es sei denn, man nimmt die Auslöser der Erkrankung und die Pathophysiologie bei jedem einzelnen Patienten als Entscheidungsgrundlage für die Behandlung“, bemerkt Christoph Maack, Leiter der Translationalen Forschung am DZHI.  

Nachdem die European Society of Cardiology (ESC) bei der Überarbeitung der Leitlinien im Jahr 2019 die Empfehlung aufgenommen hat, die antianginöse medikamentöse Behandlung zu personalisieren, hat Christoph Maack gemeinsam mit Edoardo Bertero, Gerd Heusch und Thomas Münzel die Studienlage geprüft und einen Kompass für die Behandlung von Patienten mit chronischem Koronarsyndrom mit und ohne Herzinsuffizienz erstellt.

Wichtige Parameter des Kompasses sind Blutdruck und Herzfrequenz. Hier sind nicht nur die hohen Werte relevant, sondern auch die normalen und niedrigen. Die Kombination sei entscheidend, so Maack. Ist der Blutdruck höher als 140 zu 80 mmHg, und liegt die Herzfrequenz über 70 Schlägen pro Minute, werden zum Beispiel Betablocker und Nitrate empfohlen, bei reduzierter Herzleistung kann neben Betablockern auch Ivabradin gegeben werden, bei erhaltenem Auswurf sind Kalziumantagonisten ratsam. Bei niedrigem Puls und Blutdruck bietet sich die Einnahme von Ranolazin und Trimetazidin an.

Gesunder Lebensstil, Statine und Ranolazin bei Diabetes

Das Herz verstoffwechselt 70 bis 80 Prozent Fettsäuren und 10 bis 20 Prozent Zucker. Bei der Metabolisierung der Glukose benötigen die Mitochondrien, die Kraftwerke unserer Zellen, allerdings weniger Sauerstoff für die Energiegewinnung als bei der Verarbeitung von Fettsäuren. Die Wirkstoffe Ranolazin und Trimetazidin blockieren die Fettsäureverstoffwechselung. Das Herz ist flexibel und schaltet automatisch auf Glukose um. Ranolazin reduziert darüber hinaus den Natriumeinstrom in den Zellen, was wiederum günstig in den Kalziumhaushalt eingreift. Durch die Reduzierung des Kalziums entspannen sich die Herzmuskelzellen, die Durchblutung bessert sich.

Bei Diabetes ist die Gabe von Ranolazin besonders wirksam, da durch die verbesserte Aufnahme von Zucker in die Zellen die Blutzuckerspiegel abnehmen. Ferner, und das ist gut belegt, hilft ein gesunder Lebensstil. Dazu gehören Nikotinverzicht, gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung und das Erlangen sowie Halten des Normalgewichts. Auch Statine sind Teil des Behandlungsplans bei Diabetikern, da sie ein höheres Risiko für Ereignisse wie zum Beispiel Infarkte haben. Die Statine senken das Cholesterin, stabilisieren die Gefäßinnenschicht und schützen so vor einem Infarkt, der oft durch akutes Aufreißen der Gefäßinnenschicht verursacht wird.

Positiver Stress fürs Herz - Schutz durch Präkonditionierung

Ob das Aufdehnen eines verengten Herzkranzgefäßes mittels Katheter und die Implantation eines Stents ratsam sind, sollte den Autoren zufolge ebenfalls individuell entschieden werden. „Bei der KHK in stabiler Situation bringt die Katheterbehandlung zwar meist eine Verbesserung der Symptome, verlängert aber auch nicht das Überleben“, so Maack. Somit könnte ein personalisierter Medikamentenplan oft eine sinnvolle Alternative zum Katheter sein. Medikamente könnten dem Muskel helfen, mit der Engstelle umzugehen. „Ein bisschen Stress kann dem Herzen auch guttun“, schildert Maack die so genannte Präkonditionierung. „Das Herz aktiviert molekulare Selbst- Schutzmechanismen und optimiert seinen Stoffwechsel, sodass es resistenter gegen Sauerstoffmangel wird.“

Publikation: Edoardo Bertero, Gerd Heusch, Thomas Münzel, Christoph Maack. A pathophysiological compass to personalize antianginal drug treatment. Nat Rev Cardiol (2021). doi.org/10.1038/s41569-021-00573-w

 

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Der antianginale Kompass empfiehlt Medikamente für Patienten mit chronischem Koronarsyndrom mit und ohne Herzinsuffizienz. CCB Kalziumantagonisten; CCB-DHP Kalziumkanalblocker vom Dihydropyridin-Typ; LAN langwirksame Nitrate; RNLZ Ranolazin; TMZD Trimetazidin; rEF Herzinsuffizienz mit reduzierter systolischer Funktion; pEF erhaltene linksventrikuläre Ejektionsfraktion (LVEF > 40 %). © adaptiert von Bertero et al., Nat Rev Cardiol 2021

Planetare Gesundheit in Würzburg und Bayern

Die Lehrklinik der medizinischen Fakultät Würzburg lädt herzlich zum dritten Termin ihrer Seminarreihe Klima.Umwelt.Gesundheit. am 14. Juli 2021, 20 Uhr ein.

Prof. Heiko Paeth ist Geograph und Klimatologe an der Universität Würzburg und zeigt unter anderem anhand eigener Forschungsdaten die Projektionen für die Klimaerhitzung und Trockenheit von Würzburg und Bayern. Dr. Christian Göpfert leitet die Stabsstelle Klima und Nachhaltigkeit der Stadt Würzburg und stellt Optionen und Herausforderungen in den Bereichen des Klimaschutzes und Klimaanpassung in Würzburg –und darüber hinaus– dar. Den Anmeldelink zum Zoom Meeting sowie weitere Informationen zum Programm und den Referentinnen finden sie hier: https://www.med.uni-wuerzburg.de/lehrklinik/globale-und-planetare-gesundheit/seminarreihe-planetare-gesundheit-klimaumweltgesundheit/ 

 

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Uniklinikum Würzburg: Bundestagsabgeordnete informierten sich zu Forschungsthemen

Drei SPD-Politiker nutzten die Sommerpause des Deutschen Bundestages, um sich am Uniklinikum über Aspekte aus der medizinischen Forschungslandschaft Würzburgs zu informieren.

 

Am 8. Juli dieses Jahres statteten drei SPD-Politiker dem Uniklinikum Würzburg (UKW) sowie dem Rudolf-Virchow-Zentrum in Würzburg einen Besuch ab. Das Gästetrio bestand aus Oliver Kaczmarek, Sprecher für Bildung und Forschung der SPD-Bundestagsfraktion, René Röspel, stellvertretender Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion für Forschung, sowie Bernd Rützel, Bundestagsabgeordneter aus dem Wahlkreis Main-Spessart und Miltenberg. Die Politiker nutzen derzeit die Sommerpause des Bundestags, um vor Ort mehr über ausgewählte Forschungseinrichtungen in Deutschland zu erfahren. 

Als Einstieg präsentierte Prof. Dr. Stefan Frantz, der stellvertretende Ärztliche Direktor des UKW, das Klinikum als mit über 7.300 Beschäftigten größten Arbeitgeber Würzburgs. „Abhängig von der jeweiligen Fachrichtung ist es das Krankenhaus der höchsten Versorgungsstufe für ein bis zwei Millionen Menschen in einer weitgehend ländlich geprägten Region“, erläuterte der Kardiologe. Nach seinen Worten sorgen ferner zahlreiche Kooperationspartnerschaften mit externen Kliniken und Einrichtungen für eine flächendeckend sehr gute Krankenversorgung in Mainfranken und den angrenzenden Gebieten.

Diverse Fördermaßnahmen für forschende Ärzt*innen 

Anschließend leitete Prof. Dr. Matthias Goebeler in seiner Funktion als Sprecher des Interdisziplinären Zentrums für Klinische Forschung (IZKF) zur medizinischen Forschung als Hauptthema des Treffens über. Der Dermatologe schilderte den Mangel an qualifiziertem wissenschaftlichem ärztlichem Nachwuchs als eine der großen Herausforderungen der Universitätsmedizin. Eine Herausforderung, auf die in Würzburg schon seit etlichen Jahren mit gezielten Fördermaßnahmen, wie zum Beispiel Clinician Scientist-Programmen und dem Integrative Clinician Scientist College oder zuletzt dem Advanced Clinician Scientist Programm, reagiert wird. Und das mit einigem Erfolg. „Die Programme bewirken, dass unsere forschenden Ärztinnen und Ärzte nicht in der klinischen Arbeit untergehen und wissenschaftliche Arbeit für sie kein ‚Freizeitvergnügen‘ sein muss“, fasste Prof. Goebeler zusammen. 

NCT: Für eine noch bessere Translation

Damit die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Krebsforschung möglichst schnell zu einer signifikanten Verbesserung der Patientenversorgung und Lebensqualität führen können, wurde im vergangenen Jahr das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen Würzburg, Erlangen, Regensburg und Augsburg – kurz NCT WERA – gestartet. Nach einer Konzeptionsphase von einem Jahr, in dem das NCT-Netzwerk zusammenwachsen soll und sich einer neuen Begutachtung unterziehen wird, wird es seinen Betrieb aufnehmen. Dazu wird ein neues Gebäude in Würzburg entstehen, in dem neue Professuren und Nachwuchsgruppen sowie patientenrelevante Bereiche – wie interdisziplinäre Sprechstunden und Therapieambulanzen, eine Patientenakademie und ein Patientenbüro – untergebracht werden. „Der Fokus des NCT liegt auf der Klinischen Translation und Innovation, die in Deutschland nach wie vor den Flaschenhals in der Translationskette bilden“, unterrichtete Prof. Dr. Hermann Einsele, der Würzburger Standort-Koordinator des neuen Zentrums, die Politiker. Nach den Ausführungen des Krebsexperten bringt die Würzburger Universitätsmedizin als besondere Stärken die T-Zell-basierte Immuntherapie, Ubiquitin-basierte Therapeutika sowie Modelle für Leistungen in der onkologischen Versorgung des ländlichen Raumes mit modernster Diagnostik und innovativer Therapie sowie Studienkonzepten in das NCT WERA ein. 

RVZ: Forschung an Schlüsselproteinen auf höchstem Niveau

Im Anschluss stellte Prof. Dr. Caroline Kisker die vielfältigen Forschungsbereiche des von ihr geleiteten Rudolf-Virchow-Zentrums – Center for Integrative and Translational Bioimaging (RVZ) vor. Bei einem kleinen Rundgang gewannen die Abgeordneten ein direktes Bild von der zur Uni Würzburg gehörenden Einrichtung. So konnten sie sich bei Prof. Dr. Hermann Schindelin über die Strukturbiologie und Wirkstoffentwicklung informieren und selbst eine Wirkstoffstruktur in das 3D-Modell eines Proteins einfügen, das zuvor am Computer modelliert worden war. Bei der Besichtigung des Labors von Prof. Dr. Katrin Heinze zeigten sie sich beeindruckt von den Möglichkeiten der hochauflösenden Mikroskopie. Auch für einen kurzen Blick ins Schülerlabor des RVZ blieb noch Zeit und alle waren sich einig, wie wichtig es ist, schon früh die Begeisterung für die Wissenschaft zu wecken.

Das HIRI: Modernste Technologien für die RNA- und Infektionsforschung

Oliver Kaczmarek und René Röspel besichtigten zudem noch das dem RVZ benachbarte Helmholtz-Institut für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI). Dort präsentierten ihnen Prof. Dr. Chase Beisel, Forschungsgruppenleiter, und Verwaltungsleiterin Alice Hohn die Arbeitsschwerpunkte ihres Instituts und stellten den geplanten HIRI-Neubau vor. Bei einem Gang durch die Labore erfuhren die Gäste mehr über modernste Verfahren im Bereich Einzelzell-Sequenzierung und erhielten Informationen aus erster Hand zu aktuellen Erkenntnissen über SARS-CoV-2. Die Abgeordneten waren begeistert von den Forschungserfolgen des HIRI, darunter LEOPARD – eine neue Technologie, die das Potenzial hat, die medizinische Diagnostik nicht nur von Covid-19, sondern auch von Tuberkulose, Sepsis oder seltenen genetischen Erkrankungen zu revolutionieren. 

Am Ende des Informationsnachmittags lobten die Politiker die vorgestellten Strukturen und Leistungen. So kommentierte Oliver Kaczmarek: „Unser Besuch in Würzburg hat ein weiteres Mal gezeigt, dass in Deutschland an ganz vielen Stellen exzellente Forschung getrieben wird – eben nicht nur in den großen Zentren.“

 

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Adolf-und-Inka-Lübeck-Preis für Würzburger Zahnmedizinstudierende vergeben

36 Zahnmedizinstudierende des Uniklinikums Würzburg haben die Examensprüfung 2021/I bestanden. Bei einer Abschlussfeier wurden die zwei besten mit dem Adolf-und-Inka-Lübeck-Preis ausgezeichnet.

 

Bei einer Feier am 25. Juni dieses Jahres bekamen die 25 Absolventinnen und 11 Absolventen des Examens der Würzburger Zahnmedizin ihre Zeugnisse überreicht. Besonders freuen konnten sich die zwei Prüfungsbesten: Sie wurden mit dem Adolf-und-Inka-Lübeck-Preis ausgezeichnet. Der mit 1.333 Euro dotierte erste Preis ging an Charlotte Witteler, der mit 666 Euro dotierte zweite Preis an Daniela Horn.

Der Adolf-und-Inka-Lübeck-Preis wurde im Jahr 1977 gestiftet: Inka Lübeck wollte damit an ihren vier Jahre zuvor gestorbenen Mann erinnern, den Würzburger Zahnmediziner Adolf Lübeck. Seit dem Tod von Inka Lübeck im Jahr 1990 wird die Prämie unter dem jetzigen Namen verliehen.

 

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Abgesagt: Einladung zum digitalen Würzburger Philosophicum am Do. 8. Juli 18.15 - 19.45 Uhr; Vortrag von Frau Prof. Dr. Dabauvalle "Warum Gendermedizin?"

Hiermit möchten wir Sie sehr herzlich zu unserem Philosophicum im Sommersemester einladen. Unser Semesterthema beleuchtet fundiert die Grundlagen der Geschlechterrollen in der Medizin und forscht nach dem Thema aus Sicht der Medizin im Kontext anderer Wissenschaften wie Ethik, Wissenschaftstheorie, Soziologie, Biologie und Philosophie.

Unser Semesterprogramm finden Sie in der Anlage. Wir haben renommierte Referentinnen und Referenten, Prof. MIchael Schmidt, Mitbegründer des Philosophicums, Frau Prof. Dr. Marie-Christine Dabauvalle  von der Universität Würzburg, Prof. Dr. med. Martin Fassnacht von der Universität Würzburg, den Philosophen Prof. Dr. phil Christoph Türcke aus Leipzig und Studierende der Soziologie, Vera Lang und Henrik Beer (Universitäten Kassel und Göttingen) für unser Semesterprogramm gewinnen können. Nähere Informationen zum Philosophicum, unser Konzept und die ausgezeichneten Vorträge von Prof. Dr. phil. Johannes Königshausen, Mitbegründer des Philosophicums, finden Sie unter <link forschung-lehre wuerzburger-philosophicum startseite>www.ukw.de/forschung-lehre/wuerzburger-philosophicum/startseite/

Aufgrund der Coronasituation wird das Philosophicum in diesem Sommersemester weiter nur digital abgehalten (im Wintersemester hoffen wir wieder auch Präsenzveranstaltungen neben dem digitalen Format, das wir beibehalten werden, durchführen zu können). Wir werden in diesem Semester allerdings nur noch einen Zoom Link verwenden, es wird also zukünftig keine separaten Links mehr pro Veranstaltung geben, sondern nur noch diesen einen, über den man sich quasi virtuell in unseren Seminarraum "setzen" kann. Die Vorträge werden am jeweiligen Termin live auf ZOOM und zusätzlich ggf. über den e-mail Newsletter des Philosophicums als Arbeitstexte veröffentlicht. Außerdem finden Sie die Vorträge auf dem Youtubekanal  des Würzburger Philosophicum unter der Voraussetzung dass unsere Referentinnen und Referenten jeweils damit einverstanden sind.

Hiermit laden wir Sie zu unserer für dieses Sommersemester letzten digitalen Veranstaltung ein:

  • Donnerstag, 08.07.2021 18.15 - 19.45 Uhr
  • Referentin: Frau Prof. Dr. Marie-Christine Dabauvalle (Biozentrum der Universität Würzburg; Zentrale Abteilung für Mikroskopie)
  • Titel des Vortrags: "Warum Gendermedizin?"

Frau Prof. Dr. Dabauvalle ist seit 1987 als Dozentin an der Universität Würzburg tätig und seit 1998 Professorin im Biozentrum der Universität Würzburg. Sie zeichnet sich seit vielen Jahren durch ihr hohes Engagement als Universitätsfrauenbeauftragte aus und hat die Gleichstellung von Frauen in der Wissenschaft maßgeblich mitgeprägt. Diese Gleichstellung ist nicht einfach vom Himmel gefallen, sondern erforderte ihren besonderen Einsatz. Außerdem ist Frau Prof. Dr. Marie-Christine Dabauvalle Mitglied des Steuerungskreises Gesundheitsmanagement der Universität Würzburg und an dem PROMPTNET-Gender-Medizin Projekt der Universität wesentlich beteiligt, hierzu passt das Thema ihres Vortrags "Warum Gendermedizin?" perfekt. Sie sind sehr herzlich dazu eingeladen. 

Allgemeine Informationen zum Philosophicum: Studierende, Philosophen, Mediziner, Ärzte und Interessierte reflektieren und diskutieren das interessante Schwerpunktthema der Gender Medicine transdisziplinär mit Bezug zu Praxis, Klinik, Forschung und verwandten Fächern. Die Veranstaltungen sind bewusst interaktiv gehalten und schließen neben dem Vortrag eine offene Diskussion ein. Besonders begrüßen wir dazu Studierende anderer Hochschulen z.B. wie der in Coburg und Fulda, aber auch Universitäten Erlangen, Jena, Charité Berlin, Mainz und LMU München. Zusätzlich ist unser Auftritt auf Meetup eingerichtet und steht auf Wunsch zur Verfügung unter https://www.meetup.com/de-DE/wuerzburger-philosophicum. Dort können sich Interessentinnen*en des Würzburger Philosophicums (gerne auch anderer Hochschulen!) austauschen und über die Veranstaltungen diskutieren. Sie finden hier außerdem unter anderem alle Veranstaltungen, die in diesem Semester noch stattfinden, und werden, wenn Sie unserer Gruppe beitreten, über den Newsletter hinaus über weitere Veranstaltungen informiert. Geplant ist beispielsweise eine zusätzliche Veranstaltung des Philosophicums am Internationalen Tag der Philosophie, 18. November 2021, an der Universitätsklinik Würzburg.
 
Über Ihre Teilnahme und Mitwirkung an der Diskussion freut sich sehr

Ihr Philosophicumsteam -

Carla Winter, Judith Kleiss, Hannah Gauger, Charlotte Göttmann, Gloria Griebel, Harriet Hahn, Antonia Mortsch, Michael Gabler, Till Gallasch, Valentin Metzner, Hans Aster, Jonas Daub, Michael Schmidt, Johannes Königshausen und Thomas Bohrer