Aktuelle Pressemitteilungen

Würzburger Hörtag 2022: Altern mit allen Sinnen

Würzburg. Am Mittwoch, 5. Oktober 2022, lädt das interdisziplinäre Hörzentrum der Würzburger HNO-Universitätsklinik (CHC) alle Interessierten zu einem Infotag mit dem Schwerpunktthema „Altern mit allen Sinnen – wie kann das gelingen?“ ein. Bei der sowohl vor Ort als auch online angebotenen Veranstaltung werden zum einen individuelle Lösungen zur Hörverbesserung vorgestellt. Zum anderen thematisieren die Expertinnen und Experten Störungen des Gleichgewichtssinns.

Die HNO-Klinik des Uniklinikums Würzburg betreibt seit 13 Jahren ein interdisziplinäres Hörzentrum (Comprehensive Hearing Center – CHC). Am Mittwoch, den 5. Oktober 2022, veranstaltet das CHC erneut einen Hörtag, der in diesem Jahr als „Tag der Sinne“ gestaltet wird. Dahinter steht die Tatsache, dass mit zunehmendem Alter nicht nur das Hören nachlässt, sondern bei vielen Menschen auch der Gleichgewichtssinn unsicherer wird. Beide Gesundheitsprobleme adressiert der Infotag mit seinem Schwerpunkt „Altern mit allen Sinnen – wie kann das gelingen?“.

Für die Teilnahme können Interessierte entweder an die HNO-Klinik in der Josef-Schneider-Straße 11 kommen oder sich über die Plattform Zoom online zuschalten.

Vorträge von 16:00 bis 18:00 Uhr

In Vorträgen zeigen Expertinnen und Experten des CHC auf, wie sich in jedem Alter Hörverbesserungen erzielen lassen und welche Rolle dabei Hörgeräte oder ein Cochlea-Implantat spielen können. Ferner beschreiben sie die Vorteile von Hörtrainings und zeigen auf, wie auch im Alter Schwindelfreiheit erreicht werden kann.

Der Vortragsblock geht von 16:00 bis 18:00 Uhr. Danach besteht die Möglichkeit, bis 19:00 Uhr das individuelle Gespräch mit den Fachleuten und Betroffenen zu suchen.

Anmeldung erforderlich

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung bis 15. September 2022 erforderlich. Die Kontaktmöglichkeiten dazu finden sich im Veranstaltungskalender unter www.ukw.de/hno-klinik.   

Prof. Dr. Jens Maschmann wechselt im August 2023 an die Uniklinik Tübingen

Ärztlicher Direktor verlässt das UKW / „Wichtige Weichenstellungen erreicht“

Würzburg. Prof. Dr. Jens Maschmann, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Würzburg, wechselt zum 1. August 2023 an das Universitätsklinikum Tübingen. Er wird dort das Amt des Leitenden Ärztlichen Direktors übernehmen. Einen entsprechenden Beschluss fasste der Aufsichtsrat des Tübinger Klinikums heute (22. August). Für Prof. Maschmann (Jahrgang 1969) bedeutet dies auch eine Rückkehr in seine Heimat: Er ist in der Nähe Tübingens aufgewachsen, hat an der Universität Tübingen studiert. An der Medizinischen Fakultät in Tübingen promovierte er und ist aktuell dort als außerplanmäßiger Professor tätig.

„Die Entscheidung, im kommenden Jahr Würzburg zu verlassen, ist mir enorm schwergefallen. Das UKW ist ein gut aufgestelltes, erfolgreiches Klinikum. In meiner Amtszeit konnten wir wichtige Weichenstellungen erreichen für die Zukunft der Universitätsmedizin Würzburg – auch dank der großen Unterstützung des Freistaates Bayern, z.B. für die bauliche Entwicklung auf dem Erweiterungsgelände Nord “, so Maschmann, dessen Familie in der Nähe von Tübingen lebt. „Ich freue mich natürlich auf die kommenden Aufgaben in Tübingen, aber ich freue mich ebenso, dass ich in den kommenden rund zwölf Monaten noch hier in Würzburg mit vollem Einsatz tätig sein kann“, so Maschmann.

Nachfolgesuche wird eingeleitet / „Sind gut gerüstet“

Philip Rieger, Kaufmännischer Direktor des UKW: „Wir bedauern, dass uns Herr Professor Maschmann verlassen wird, können die Beweggründe aber natürlich nachvollziehen. Die Suche nach einer Nachfolgerin oder einem Nachfolger wird nach Zustimmung des Aufsichtsrats nun schnell unter der Federführung des Wissenschaftsministeriums eingeleitet. Dass der Wechsel erst im Sommer des nächsten Jahres erfolgen wird, ermöglicht eine geordnete Nachfolge. Wir sind gut gerüstet für die aktuellen und kommenden Aufgaben in diesen herausfordernden Zeiten.“

Prof. Dr. Jens Maschmann kam im Januar 2021 an die Würzburger Uniklinik, er war zuvor Medizinischer Vorstand an der Uniklinik Jena.

UKW entwickelt Konzept für teleintensivmedizinische Visiten

Pilotprojekt in Würzburg will Barrieren abbauen und Expertise aus Maximalversorgung flächenweit in Bayern zur Verfügung stellen

Würzburg. Die Teleintensivmedizin steckt in Bayern noch in den Anfängen. Ein Pilotprojekt der bayerischen Universitätskliniken unter der Koordination des Universitätsklinikums Würzburg (UKW) beschreitet mit einem Teleintensivwagen und der Videokonferenz-Software ZOOM nun einen neuen Weg. Ziel ist es, die Hürden und auch Kosten für den Aufbau telemedizinischer Netzwerkstrukturen zu verringern. Geleitet wird das Projekt von der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie an der Würzburger Uniklinik.

„Wir wollen Barrieren abbauen, sowohl in der Anwendung aber auch bei Finanzierungsfragen. Ein wesentlicher Erfolgsgrund für aktuelle Videokonferenz-Systeme ist die einfache Bedienbarkeit und dies ohne enorme Investitionskosten für Spezialsoftware und aufwändige Ausstattung. Gleichzeitig muss der Einsatz aber auch rechtssicher sein und die hohen Anforderungen des deutschen Datenschutzes erfüllen“, erklärt Prof. Dr. Patrick Meybohm, Direktor der Klinik. Er ist überzeugt: „Der Ausbau der Telemedizin im Intensivbereich kann helfen, die Patientenversorgung zu verbessern, Zusammenarbeit zwischen Kliniken auszubauen und Spezialwissen schnell abzurufen.“

Projektleiterin Dr. Nora Schorscher erklärt das Vorgehen: „Im ersten Schritt haben wir einen speziellen Visitenwagen für die intensivmedizinische Tele-Visite konzipiert. Auf der einen Seite ist das Team am UKW erreichbar, auf der anderen Seite am Teleintensivwagen das behandelnde Team im Partnerkrankenhaus, in dem der Patient betreut wird. Dieser Teleintensivwagen ist mit verschiedenen Kameras, einer Augmented Reality Brille und Video-Capture Devices ausgestattet, welche es den Ärzten der Uniklinik ermöglicht, einen umfassenden Eindruck über den Zustand des Patienten vor Ort zu erhalten.“ Die Intensivmedizinerin hat diesen Wagen gemeinsam mit ihren Kollegen des Servicezentrum Medizininformatik am UKW entwickelt. Nach Aussage des technischen Leiters Maximilian Göpfert werden nur handelsübliche Elemente, keine Spezialanfertigungen verwendet: „Dadurch können wir eine hohe Verfügbarkeit gewährleisten.“

Datenschutz und klare Verantwortlichkeit bleiben dabei gesichert. Dr. Schorscher: „Wir greifen nicht auf das medizinische System des Partnerkrankenhauses zu. Die einzige Verbindung ist der sicher verschlüsselte Videostream über Zoom.“ 

Das Projekt befindet sich im Augenblick in der Pilotphase zusammen mit den Kliniken Kitzinger Land und Lohr. Im August wird mit der Klinik Ansbach eine weitere Klinik in die Testphase mit aufgenommen. 

Ziel sei es, das bis Ende des Jahres weitere Unikliniken in Bayern jeweils drei Partnerkliniken für eine Testphase angebunden hat: „Wir haben noch einen weiten Weg vor uns, aber unsere Ziele sind klar definiert: Ein bayernweites Netzwerk um Expertise zu fördern, Patientenversorgung zu verbessern, Synergien zu kreieren und Kosten zu senken“, so die Intensivmedizinerin.   

Die Anschubfinanzierung erfolgt über das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst auf Basis einer Projektskizze des Servicezentrum Medizininformatik am UKW.

Männer und Frauen: kleine Unterschiede und große Folgen

Der männliche und der weibliche Körper unterscheiden sich – was die Medizin oft vor Herausforderungen stellt. Das Genderforum der Uni Würzburg sowie die Medizinische Fakultät haben nun Standpunkte, Methoden und Lösungen erörtert.

„Männer, die Gewicht zulegen, entwickeln meist die Form eines Apfels, Frauen neigen zur Birnenform“ – mit dieser Gegenüberstellung veranschaulicht Astrid Bühren, Ehrenpräsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes, medizinische Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Und so, wie sich Äpfel und Birnen nicht direkt vergleichen lassen, lassen sich auch Männer und Frauen nicht über einen Kamm scheren, wenn es um medizinische Bedürfnisse geht.

Der Einfluss sozialer Rollen

In ihrer Keynote auf der Veranstaltung „Genderforums goes Fakultäten“ skizzierte sie unter dem Titel „Umdenken! Der Mann ist nicht das Maß aller Dinge!“ sachkundig und humorvoll viele Fallstricke, die bis heute in der medizinischen Diagnostik und Therapie dazu führen, dass Männer und Frauen mitunter nicht die am besten auf sie zugeschnittene Diagnose und Behandlung erhalten.

„Das beginnt oft schon bei der Dosierung von Medikamenten, die häufig auf Männerkörper angepasst wird“, erläutert die Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in Murnau. „Auch soziale Rollen – also ‚Gender‘, nicht ‚Sex‘ – können zu unterschiedlichen Blickweisen auf Krankheiten führen“. Das gilt vor allem beim Herzinfarkt, den Männer meist als heftiges und akutes Krankheitsereignis wahrnehmen: Der Mann fasst sich an die Brust und bricht zusammen. Frauen hingegen zeigen andere Symptome, wie Rückenschmerzen und Schweißausbrüche, oft bei geringerem Schmerzempfinden. Ein Herzinfarkt wird bei ihnen so mitunter seltener in Betracht gezogen – auch von den Betroffenen selbst.

Gender-Medizin hilft Männern und Frauen

„Noch während meines Studiums“, erinnert sie sich, „ging man davon aus, dass von der chronisch-entzündlichen Rheuma-Erkrankung Morbus Bechterew zwei- bis dreimal häufiger Männer als Frauen betroffen waren. Heute weiß man, dass sie sich bei beiden Geschlechtern gleich oft zeigt.“ In der Zwischenzeit habe man gelernt, dass die diagnostisch wegweisende Versteifung der Wirbelsäule bei Frauen anders verlaufe als bei Männern – und die Symptome der Krankheit bei Frauen lange Zeit übersehen oder falsch zugeordnet wurde.

Diese geschlechtsbezogenen Unterschiede sind nicht nur eine Herausforderung in der medizinischen Diagnose und Therapie. Bereits in der Grundlagenforschung für neue Medikamente können die Weichen falsch gestellt werden, wenn Wirkstoffe etwa nur an männlichen Mäusen getestet werden – und dadurch zum Beispiel hormonelle Einflüsse weniger Beachtung finden.

„Bei der Gender-Medizin geht es nicht nur um Frauengesundheit, Gender-Medizin betrifft Frauen- und Männergesundheit gleichermaßen“, unterstrich Anja Schlömerkemper. „So führt eine geschlechtssensible Forschung zu neuen Erkenntnissen bezogen auf Diagnose und Therapie – was beiden Geschlechtern auf dem Weg zu neuen, personalisierten Therapien zugutekommt“, ist sich die Vizepräsidentin für Chancengleichheit, Karriereplanung und Nachhaltigkeit an der Uni Würzburg sicher.

Gender-Forschung nicht als Frauen-Förder-Programm

Diese Erkenntnisse setzen sich nicht nur in der Medizin durch, sondern auch bei Forscherinnen und Forschern anderer Fachbereiche und Institute: „Auch die Förderinstitutionen wie BMBF, DFG, oder EU verlangen, dass Genderaspekte in der Forschung berücksichtigt werden sollen“, unterstreicht die Sprecherin des Genderforums an der JMU, Marie-Christine Dabauvalle.

„Genderforschung ist somit auch ein wichtiger Aspekt im Rahmen der Exzellenz-Strategie.“ Dabei handele es sich aber keineswegs um ein „Frauen-Förder-Programm“, sondern um die Einbindung von Geschlechterperspektiven in Forschung und Lehre – was zum Selbstverständnis einer innovativen, modernen und internationalen Universität gehöre.

Gender-Lehrstuhl – ja oder nein?

Eine der Kernfragen, die von der hochkarätigen Podiumsdiskussion im Anschluss behandelt wurde, lautete, ob die Einrichtung eines Gender-Lehrstuhls bei der Erreichung der Ziele helfen könne – als Vorreiter gilt hier die Berliner Charité.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Matthias Frosch (Dekan der Medizinischen Fakultät), Franziska Jundt (Bereichsleiterin Autologe Stammzelltransplantation), Martin Fassnacht (Leiter der Endokrinologie und Diabetologie) sowie Judith Kleiß (Studentin der Humanmedizin) waren sich einig, dass die Politik diese Frage zwar bereits eifrig diskutiere – allerdings fehlten zur Umsetzung dann oft die entsprechenden Mittel. „Im Optimalfall“, so Franziska Jundt, „richtet man so lediglich Lehrstühle ein, die sich bei erfolgreicher Arbeit selber wieder abschaffen“ – denn sobald Genderaspekte ganz selbstverständlich in Forschung und Lehre ankämen, werde ein Genderlehrstuhl überflüssig.

Einen weiteren Aspekt beleuchtet Martin Fassnacht: Zwar gingen von einem Genderlehrstuhl möglicherweise interessante Denkanstöße zur Vermittlung bestimmter Instrumente für Forschung und Lehre aus. Dabei vermisse er allerdings eine Breitenwirkung in die Institute und Fachbereich hinein.

Als sinnvolle Alternative sehen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor allem eine gezieltere Förderung für spezifische, gendersensible Forschungsprogramme in Kliniken und Instituten, wie sie beispielsweise über das Interdisziplinäre Zentrum für Klinische Forschung (IZKF) Würzburg koordiniert und ausgeschrieben werden.

Ausgezeichnete Forschung

Für Ihre Arbeit aus dem Bereich der Epigenetik wurde Laura Eichenlaub mit dem Posterpreis des Genderforums ausgezeichnet. Die Gutachterinnen kürten ihre Arbeit, die darauf zielt, unterschiedlichen Prognosen bei Männern und Frauen nach einem Herzinfarkt zu erforschen, mit dem ersten Platz und einem Büchergutschein.

Das Genderforum

Die Universität Würzburg strebt die Stärkung von Genderaspekten in Forschung und Lehre an. Zahlreiche Forscherinnen und Forscher sowie Studierende unterschiedlicher Disziplinen der Universität Würzburg befassen sich in ihrer wissenschaftlichen Arbeit mit dem Thema Gender. Um ihnen eine Plattform zum Austausch zu bieten und die Vernetzung innerhalb und außerhalb der Universität zu fördern, wurde im Wintersemester 2016/2017 das Genderforum eingerichtet. 


https://www.uni-wuerzburg.de/genderforum

Würzburger Experte informiert in Planet Wissen zum Thema „Corona-Pandemie – Kinder unter Druck“

Die am 30. August 2022 erstmals ausgestrahlte Folge der TV-Reihe „Planet Wissen“ trägt den Titel „Corona-Pandemie – Kinder unter Druck“. Als einer der Experten kommt in der Sendung Prof. Dr. Marcel Romanos, der Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Uniklinikums Würzburg, zu Wort.

Würzburg/München. „Planet Wissen“ ist ein bekanntes TV-Format von ARD alpha (BR), Westdeutschem Rundfunk (WDR) und Südwestrundfunk (SWR). Die am Dienstag, den 30. August 2022 erstmals gesendete Folge widmet sich dem Thema „Corona-Pandemie – Kinder unter Druck“. Einer der Interviewpartner im Studio ist Prof. Dr. Marcel Romanos. Der Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Uniklinikums Würzburg berichtet: „Obwohl viele Kinder die Lockdowns gut überstanden haben und in vielen Fällen das Familienleben sogar gestärkt wurde, sind zahlreiche Mädchen und Jungen erheblich unter Druck geraten.“ Nach seinen Worten zeigt die Studienlage klar, dass hier vor allem Kinder betroffen sind, die bereits vor der Pandemie belastet und benachteiligt waren. Dazu gehören insbesondere solche, die bereits zuvor psychische Erkrankungen entwickelt hatten, deren Eltern erkrankt sind, die in Armut leben, die einen Migrationshintergrund aufweisen oder auch Kinder mit Behinderungen.

Anstieg von psychischen Erkrankungen nachweisbar

„Mittlerweile konnte ein Anstieg von klinisch relevanten psychischen Erkrankungen nachgewiesen werden, insbesondere Ängste und Depressionen, aber auch Essstörungen und Zwangserkrankungen“, schildert Romanos.

Aufholen von schulischen Defiziten nur mit Augenmaß

Was die verminderte Beschulung der Kinder und Jugendlichen während der vergangenen Monate angeht, ist nach Einschätzung des Klinikdirektors ein rasantes Aufholen der Defizite nicht sinnvoll, sondern kann sogar eine Gefahr für die Kinder darstellen. Er betont: „Schon vor der Pandemie war eine schulische Überforderung oftmals der Motor für die Entwicklung von psychischen Erkrankungen. Aktuell ist es meiner Meinung nach wichtiger, effektive und gut evaluierte Präventionsprogramme in die Fläche zu bringen mit dem Ziel, die psychische Widerstandkraft von Kindern und Jugendlichen zu stärken.“

Sendetermine und Mediatheken

Die bereits aufgezeichnete Sendung wird am 30. August um 10:55 Uhr im WDR Fernsehen und im SWR Fernsehen, sowie um 13:30 Uhr und 22:15 Uhr in ARD alpha ausgestrahlt.

Am 31. August um 4:30 Uhr und am 3. September um 14:00 Uhr wird sie bei ARD alpha wiederholt.

Anschließend kann sie auf der Internetseite von Planet Wissen (www.planet-wissen.de) sowie in den Mediatheken des Bayerischen Rundfunks (www.br.de/mediathek) und der ARD (www.ardmediathek.de) angesehen werden.

Stern-Klinikliste: Uniklinikum Würzburg in 25 Fachbereichen ausgezeichnet

Das Magazin Stern hat im Ranking „Gute Kliniken für mich“ deutschlandweit die besten Kliniken und Fachabteilungen ermittelt. Dabei wurde das Uniklinikum Würzburg in 25 Fachbereichen ausgezeichnet – von Alzheimer bis Zahnkliniken.

Würzburg / Hamburg. Die kürzlich erstmals in einer Sonderausgabe veröffentlichte Klinikliste des Magazins Stern listet „Deutschland Top 100 Krankenhäuser“ auf. Unter diesen findet sich auch das Uniklinikum Würzburg (UKW). Das Rechercheinstitut Munich Inquire Media ermittelte im Auftrag des Stern, dass das unterfränkische Krankenhaus der Maximalversorgung in 25 von insgesamt 40 bewerteten Fachbereichen herausragende Leistungen erbringt. Im bayernweiten Vergleich liegt es damit auf Platz vier, bundesweit auf Platz 15.

Über die Methodik der Bewertung

Grundlage der Bewertung waren ausführliche, persönliche und vertrauliche Interviews mit Ärztinnen und Ärzten. Für die Patientenperspektive wurden die Bewertungen aus der „Weißen Liste“ der Krankenkassen berücksichtigt. Als weitere Quellen dienten die von den Kliniken erstellten Qualitätsberichte und die Zertifikate von medizinischen Fachgesellschaften. Zusätzlich hatten die Krankenhäuser die Möglichkeit, einen Fachfragebogen auszufüllen. Die Platzierung im Ranking richtet sich nach der Anzahl der empfohlenen Fachkliniken und danach, wie viele Top-Medizinerinnen und -Mediziner im Krankenhaus tätig sind.

Die Top-Bereiche des UKW

Hier die ausgezeichneten Fachbereiche des UKW: Adipositaschirurgie, Alzheimer, Angststörungen, Augenerkrankungen, Beckentumoren, Brustkrebs, Darmkrebs, Depression, Haut, Hautkrebs, Herzchirurgie, Hirntumoren, Interventionelle Kardiologie, Kinderchirurgie, Kreuzbandriss/Meniskus, Leukämie, Multiple Sklerose, Parkinson, Prostatakrebs, Risikogeburten, Schilddrüsenchirurgie, Schlaganfall, Strahlentherapie, Unfallchirurgie sowie Zahnkliniken.

Absolventin der Berufsfachschule für Massage für Leistungen in Schule und Ehrenamt ausgezeichnet

Bei der Absolventenehrung 2022 mit Ministerpräsident Markus Söder und Kultusminister Michael Piazolo wurde auch eine Schülerin der Staatlichen Berufsfachschule für Massage am Uniklinikum Würzburg für ihre schulischen Leistungen wie auch ihren ehrenamtlichen Einsatz gewürdigt.

München/Würzburg. Am 28. Juli 2022 ehrten Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und der bayerische Kultusminister Michael Piazolo rund 75 Absolventinnen und Absolventen aller Schularten und Regierungsbezirke des Freistaats. Voraussetzungen für die Auszeichnung waren nicht nur ein exzellenter Schulabschluss, sondern auch ein herausragendes soziales und ehrenamtliches Engagement. Eine der geladenen Schülerinnen und Schüler, die bei der feierlichen Veranstaltung in der Allerheiligen-Hofkirche der Münchner Residenz eine Urkunde, einen Bildband und einen Büchergutschein entgegennehmen durften, war Viola Daus. Diese hatte im Juli 2022 ihre staatliche Abschlussprüfung an der Berufsfachschule für Massage am Uniklinikum Würzburg mit einem Notendurchschnitt von 1,0 bestanden. Während ihrer Ausbildung war sie zudem als Tutorin für ihre Mitschülerinnen und Mitschüler tätig – auch in ihrer Freizeit. Dabei beantwortete sie beispielsweise nach dem Unterricht noch offene Fragen, bildete Lerngruppen und gab Nachhilfe.

„Eine tolle Leistung einer hervorragenden Schülerin! Das Motto der Berufsfachschule ‚Ausbildung mit Herz und Hand‘ wird von Viola Daus überzeugend umgesetzt“, zeigt sich Oberstudiendirektorin Christine Hildebrandt stolz. Die Leiterin des staatlichen beruflichen Schulzentrums freut sich, dass durch die Auszeichnung auch die zweijährige Ausbildung zur Masseurin bzw. zum Masseur und medizinischen Bademeisterin/Bademeister öffentliche Aufmerksamkeit erfährt.