Aktuelle Pressemitteilungen

Stiftung „Forschung hilft“: Signierstunde zum Benefiz-Krimi „Mord im Ringpark“

Am Samstag, den 26. November 2022 signiert Prof. Dr. Alexander Meining vom Uniklinikum Würzburg in der Würzburger Buchhandlung Hugendubel seinen historischen Krimi „Mord im Ringpark“. Sein Honorar für jedes verkaufte Exemplar geht an „Forschung hilft“, die Stiftung zur Förderung der Krebsforschung an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

Würzburg. Prof. Dr. Alexander Meining ist der Autor des im September dieses Jahres erschienenen historischen Kriminalromans „Mord im Ringpark“. Das verkaufsabhängige Autorenhonorar spendet er an die Stiftung „Forschung hilft“. Diese fördert besonders hoffnungsvolle Krebsforschungsprojekte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Am Samstag, den 26. November 2022 signiert Meining zwischen 11:30 und 14:30 Uhr sein Werk in der Buchhandlung Hugendubel am Kürschnerhof 4-6 in Würzburg. Außerdem stellt sich an diesem Termin die Stiftung „Forschung hilft“ allen Interessierten vor. 

Über den Autor

Prof. Dr. Alexander Meining ist der stellvertretende Direktor der Medizinischen Klinik II des Uniklinikums Würzburg und leitet dort den Schwerpunkt Gastroenterologie. Als Ausgleich zu seiner beruflichen Tätigkeit schreibt er in seiner Freizeit Romane. 

Über das Werk

Die Handlung spielt im Würzburg des späten 19. Jahrhunderts. Als eine der zentralen geschichtlichen Persönlichkeiten fungiert Jöns Persson Lindahl, der „Vater“ des Würzburger Ringparks. Der schwedische Gartenbauingenieur und Stadtgärtner erschoss sich im Jahr 1887 in einer Toilettenanlage in diesem Grüngürtel. Aber war es wirklich Selbstmord? Ausgehend von dieser Frage entspinnt sich eine spannende fiktive Kriminalgeschichte mit Georg Hiebler, einem jungen Beamten des bayerischen Innenministeriums, als Ermittler. 

Das 216 Seiten starke Buch ist im Gmeiner Verlag erschienen und kostet 12 Euro. 

Über die Stiftung

Die Stiftung „Forschung hilft“ schüttet ihre finanziellen Mittel in etwa jährlichem Abstand über Förderpreise aus. Zuletzt erhielten Ende Oktober dieses Jahres sechs Würzburger Forschergruppen, die mit neuen Ideen die Behandlung von Krebspatientinnen und -patienten verbessern wollen, Preisgelder von in Summe 90.000 Euro. Damit wurden seit der Gründung der Stiftung im Jahre 2017 insgesamt fast 448.000 Euro für den Kampf gegen eine der größten gesundheitlichen Herausforderungen unserer Zeit investiert. 

Wer diese Leistung auch in Zukunft unterstützen will, ist nicht nur eingeladen, den historischen Krimi zu kaufen, sondern auch eine Spende auf das Konto Stiftung „Forschung hilft“ zu überweisen: 

Stiftergemeinschaft der Sparkasse Mainfranken Würzburg
IBAN DE19 7905 0000 0000 0655 65
BIC: BYLADEM1SWU

18 Auszeichnungen für hervorragende Ausbildungsabschlüsse

Regierung von Unterfranken vergibt Anerkennungsurkunden an Auszubildende des UKW

Würzburg. Die Regierung von Unterfranken hat 18 Auszubildenden des Universitätsklinikums Würzburg (UKW) eine Anerkennung für ihren hervorragenden beruflichen Ausbildungsabschluss ausgesprochen.

Alle Auszubildenden haben sehr gute Ausbildungsabschlüsse erlangt und sich damit Anerkennung verdient: zwei Hebammen, eine Masseurin und ein Masseur, drei Diätassistentinnen sowie elf Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpflegekräfte haben die besondere Anerkennung von der Regierung von Unterfranken erhalten. 

Traum-Notendurchschnitt von 1,0

Stefanie Albert hat die Anerkennung im Rahmen ihrer nun abgeschlossenen Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin erhalten. Zusätzlich zu der Urkunde erhält sie auf Grund ihres Notendurchschnitts von 1,0 und dem damit verbundenen Abschluss als Klassenbeste eine finanzielle Anerkennung in Höhe von 70 Euro. Gemeinsam mit ihrer Mitschülerin Louisa Betz hat sie im Anschluss an die Ausbildung als examinierte Pflegefachkraft in der internistischen Spange der Zentralen Notaufnahme des Klinikums begonnen. „Ich möchte auch nach meiner Ausbildung möglichst viel Wissen sammeln, das geht meiner Meinung nach am besten in einer Notaufnahme. Außerdem hat man hier als Pflegekraft viel Handlungsspielraum. Die innere Medizin reizt mich besonders, da man die Erkrankung oftmals nicht auf den ersten Blick erkennt. Außerdem ist das Team super!“, so Stefanie Albert.

„Wir sind stolz, dass so viele unserer Auszubildenden diese besondere Auszeichnung erhalten haben und freuen uns mit den frisch gebackenen Fachkräften über ihre herausragenden Leistungen. Das ist auch ein starker Beweis für die Ausbildungsqualität hier am UKW“, so Marcus Huppertz, Pflegedirektor und Vorstandsmitglied des Klinikums.

Förderpreis ehrt Grundlagenforschung zum Fibromyalgie-Syndrom am Uniklinikum Würzburg

Für seine Grundlagenforschung zum Fibromyalgie-Syndrom (FMS) erhielt Christoph Erbacher, Wissenschaftler an der Neurologischen Klinik des Uniklinikums Würzburg (UKW), auf dem Deutschen Schmerzkongress 2022 den diesjährigen Förderpreis für Schmerzforschung. Auch sonst war das Team um die Professorin Nurcan Üçeyler vom UKW zum Thema FMS auf der Tagung hoch präsent.

Mannheim / Würzburg. Vom 19. bis 22. Oktober 2022 tagten die Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. und Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft e.V. auf ihrem jährlichen Deutschen Schmerzkongress im Congress Centrum Rosengarten in Mannheim. Hierbei wurde mit dem Förderpreis für Schmerzforschung zum 36. Mal die wichtigste Auszeichnung der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. verliehen. Der mit 7.000 Euro dotierte erste Preis in der Kategorie Grundlagenforschung ging an Christoph Erbacher von der Neurologischen Klinik des Uniklinikums Würzburg (UKW). 

Ein Ansatz zum besseren Verständnis von FMS 

Die geehrte Arbeit entstand im Team von Prof. Dr. Nurcan Üçeyler, Oberärztin an der Neurologischen Klinik des UKW und Leiterin des Bereichs „Translationale Somatosensorik“ der Würzburger Universität in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Hebräischen Universität Jerusalem um Prof. Dr. Hermona Soreq. Forschungsgegenstand ist das Fibromyalgie-Syndrom (FMS), ein chronisches Schmerzsyndrom mit tiefempfundenen Schmerzen und regelmäßig begleitenden Beschwerden wie Schlafstörung oder Depressionen. Mittels molekularbiologischer Methoden fanden die Forschenden veränderte Signaturen kleiner RNAs (microRNA) im Blut von Patientinnen mit FMS, die auf das periphere cholinerge System einwirken können. „Die Erkenntnisse bieten einen Ansatzpunkt, um dieses nach wie vor herausfordernde Syndrom besser zu verstehen und zu erkennen“, verdeutlicht die FMS-Expertin Üçeyler. 

Viele UKW-Beiträge im Kongressprogramm

Passend hierzu und zum diesjährigen Kongressmotto „Schmerzmedizin heute und morgen: Bilanz und Ausblick“ fand in Mannheim auch ein von Prof. Üçeyler geleitetes wissenschaftliches Symposium unter dem Titel „Fibromyalgie-Syndrom: Wir erkennen, was das ist – bald!“ statt. Dort stellte Christoph Erbacher neben Prof. Dr. Frank Petzke von der Universität Göttingen und Prof. Dr. Andreas Goebel von der Universität Liverpool seine aktuellen Erkenntnisse zu kleinen RNAs im Blut und Hautzellen beim FMS vor. 

Zum erfolgreichen Kongress trugen aus der Arbeitsgruppe um Prof. Üçeyler auch Cara Fellmann, als Vortragende im Top Young Science 2022 Symposium, und Dr. Luisa Kreß, als Vorsitzende der Symposien „Junge Schmerzmedizin heute und morgen“ und „Schmerzmedizinische Forschung heute und morgen” bei. Drei weitere Jungwissenschaftlerinnen der Arbeitsgruppe – Mariami Abuladze, Betty Feulner und Elena Salabasidou – stellten zudem ihre Promotionsarbeiten vor.

Uniklinikum Würzburg erneut für Selbsthilfefreundlichkeit ausgezeichnet

Das bundesweite Netzwerk „Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen“ hat dem Uniklinikum Würzburg für weitere drei Jahre die Auszeichnung „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“ verliehen.

Würzburg. Seit dem Jahr 2019 darf sich das Uniklinikum Würzburg (UKW) „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“ nennen. Voraussetzung dafür war das Erfüllen der vom bundesweiten Netzwerk „Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen“ geforderten Qualitätskriterien. Gemäß dem vom Netzwerk gepflegten dreijährigen Turnus stand in diesem Jahr eine erneute Bewerbung um diese Auszeichnung an. Dazu legte das UKW einen Qualitätsbericht mit detaillierten Informationen und Nachweisen zur bisherigen Umsetzung von Verbesserungsmaßnahmen bei der Selbsthilfefreundlichkeit vor. Mit Erfolg: Nach der Überprüfung durch das Netzwerk wurde kürzlich die Auszeichnung für weitere drei Jahre erteilt. 

Kontakte geschlossen, Räume vermittelt

Das positive Ergebnis sorgte bei allen an dem aufwändigen Prozess Beteiligten für große Freude. Nach Auffassung von Barbara Ettinger vom Landesverband für Osteoporose Bayern ist die zentrale Voraussetzung für ein selbsthilfefreundliches Krankenhaus die gute Zusammenarbeit zwischen den medizinischen Beschäftigten, den Ärztinnen und Ärzten und den Selbsthilfegruppen. „Eine besondere Rolle kam hier in den letzten Jahren Gabriele Nelkenstock, der externen Selbsthilfebeauftragten des UKW, zu. Sie knüpfte nicht nur wertvolle Kontakte zwischen den Selbsthilfegruppen, den jeweiligen Fachrichtungen sowie einzelnen Medizinerinnen und Medizinern, sondern vermittelte auch Räume für Gruppentreffen“, schildert Ettinger stellvertretend für die zahlreichen mit dem UKW kooperierenden Selbsthilfegruppen.

Krisen als Chancen genutzt

Laut der Selbsthilfebeauftragten machten Herausforderungen, wie die Corona-Pandemie, den zurückliegenden Auszeichnungsprozess zeitweise zu einem Hindernislauf. „Erfreulicherweise wurden die damit verbundenen Krisen von allen Beteiligten auch als Chancen gesehen. Chancen, die wir erfolgreich nutzten und aus denen wir innovative, auch für die Zukunft vorteilhafte Lösungen schufen“, berichtet Gabriele Nelkenstock. Zusammen mit dem Steuerkreis für den Prozess „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“ freut sie sich auf die weitere fruchtbare Zusammenarbeit mit der Selbsthilfekontaktstelle des Aktivbüros der Stadt Würzburg, dem Paritätischen Wohlfahrtsverband Unterfranken e.V., den UKW-Beschäftigten und den Selbsthilfegruppen.

Selbsthilfevertreterinnen vertrauensvoll einbezogen

„Dass der Selbsthilfegedanke am UKW in den vergangenen drei Jahren weiter Fuß gefasst hat, äußert sich nicht nur in der vermehrten Verbreitung des Selbsthilfe-Logos im Klinikum, sondern insbesondere darin, dass wir bei den spezifischen Belangen der Selbsthilfegruppen oder bei der Ausrichtung von Patientenveranstaltungen immer vertrauensvoll einbezogen wurden“, berichtet Dr. Renate Fiedler, eine der beiden gewählten, ehrenamtlichen Selbsthilfevertreterinnen des UKW. Ihre Kollegin Dorothea Eirich ergänzt: „Die Wiederauszeichnung ist einerseits ein Zeichen für unsere zielführende Kooperation und andererseits eine Verpflichtung, weiterhin nach dem Motto ‚Gemeinsam besser‘ zu handeln.“

Gemeinsames Arbeiten an einem festen Qualitätsmerkmal

Auch für Prof. Dr. Jens Maschmann ist die Folge-Auszeichnung nicht zuletzt ein Signal, die geschaffenen Strukturen in Zukunft weiter zu verstetigen. „Wir sind hier mit viel Elan und langem Atem in einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess eingestiegen, der die Selbsthilfefreundlichkeit zu einem festen Qualitätsmerkmal des UKW verdichtet“, unterstreicht der Ärztliche Direktor des UKW.

Weltpankreaskrebstag - Im Klinikum Würzburg Mitte Standort Juliusspital leuchtet das Torhaus in Lila für die Gesundheit

Mehr Forschung und Früherkennung von Bauchspeicheldrüsenkrebs: Gemeinsamer Infostand von Selbsthilfe und Experten aus dem Juliusspital und dem Uniklinikum Würzburg

Würzburg, 14.November – Bekannte Gebäude in Würzburg wie das Juliusspital erstrahlen am Weltpankreaskrebstag am 17. November in den Abendstunden ganz in der Farbe Lila. Mit dieser Aktion wollen onkologische Kliniken, Forschungseinrichtungen und der von der Deutschen Krebshilfe unterstützte Arbeitskreis der Pankreatektomierten (AdP) die Öffentlichkeit stärker über die tückische Krebserkrankung der Bauchspeicheldrüse informieren und für mehr Forschungsprojekte werben.

„Auch in unserer Region gibt es viele Betroffene, die unter einer Krebserkrankung der Bauchspeicheldrüse leiden. Die Überlebenschancen steigen, wenn bei entsprechenden Symptomen schneller reagiert und Patienten frühzeitig an einen Spezialisten überwiesen werden“, betont AdP-Regionalleiter Gerald Rapps anlässlich des Weltpankreaskrebstages. „Um mehr Aufmerksamkeit für diese Erkrankungen zu wecken, die zu Beginn kaum Symptome entwickelt, beteiligt sich unsere Selbsthilfegruppe am Weltpankreaskrebstag.“

Neben den beleuchteten Gebäude wird die Selbsthilfegruppe für Bauchspeicheldrüsenerkrankte Würzburg gemeinsam mit dem Klinikum Würzburg Mitte Standort Juliusspital und dem Uniklinikum Würzburg einen Informationsstand im Durchgang des Juliusspital-Torhauses zum Weltpankreaskrebstag anbieten.

Professor Dr. Steger (Klinikum Würzburg Mitte) sowie Professor Dr. Klein Uniklinikum Würzburg, beides Leiter der jeweiligen Pankreaszentren sowie Gerald Rapps Leiter der Selbsthilfegruppe für Bauchspeicheldrüsenerkrankte Würzburg AdP e.V. stehen am Stand für Fragen und Informationen zur Verfügung. Ab 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr können sich Interessierte vor Ort über die Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse informieren. Jeder ist herzlich willkommen und kann zum Thema Fragen stellen. Kostenlose Informationsbroschüren zu Bauchspeicheldrüsenentzündung, Bauchspeicheldrüsenkrebs, sowie Ernährung und Diabetes liegen aus und können mitgenommen werden.

Je früher ein Pankreaskarzinom entdeckt wird, umso besser sind die Heilungschancen. Jährlich erkranken rund 20.000 Menschen in Deutschland neu an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Wird die im Anfang meist unbemerkt verlaufende Erkrankung erst spät entdeckt, sind die Heilungschancen gering. Anders ist das bei früh erkannten Pankreaskarzinomen. „Wir wollen mit dem Weltpankreaskrebstag besonders ältere Menschen dafür sensibilisieren, bei möglichen Symptomen zum Arzt zu gehen“, so Regionalleiter Gerald Rapps. Hinweise, dass es Probleme mit der Bauchspeicheldrüse gibt, sind: unerklärlicher Gewichtsverlust, Schmerzen im Bauchbereich oder im Rücken, Gelbsucht, Appetitlosigkeit und Übelkeit/Erbrechen sowie neu auftretender Diabetes mellitus. Das Problem: Diese Symptome können auch andere Ursachen haben. Dennoch ist es sinnvoll, eine Erkrankung der Bauchspeicheldrüse bei diesen Beschwerden in Betracht zu ziehen und mit dem Arzt abzuklären. Begünstigt wird eine Krebserkrankung der Bauchspeicheldrüse zudem durch Adipositas, Bluthochdruck, hohen Cholesterinspiegel und Rauchen.

Die AdP-Regionalgruppe Würzburg bietet regelmäßige Informationsveranstaltungen mit Fachvorträge über Erkrankungen und Behandlungsmöglichkeiten der Bauchspeicheldrüse in Würzburg an. Die Referenten sind Ärzte der beiden Kliniken, mit denen die Selbsthilfegruppe für Bauchspeicheldrüsenerkrankte AdP e.V. sehr eng zusammenarbeitet. Auch Angehörige mit ihren Sorgen sind bei den Treffen der Selbsthilfegruppe herzlich willkommen.

Möchten Sie am nächsten Vortrag teilnehmen? Der Eintritt ist frei.

Bei Rückfragen wenden Sie sich an:

Leiter der Selbsthilfegruppe für Bauchspeicheldrüsenerkrankte Würzburg Gerald Rapps

E-Mail rapps-adp@ t-online.de 

Über den AdP: Der Arbeitskreis der Pankreatektomierten e.V. (AdP) wurde 1976 von Betroffenen in Heidelberg gegründet und hat seinen Sitz in Bonn. Der gemeinnützige Verein wird gefördert durch die Stiftung Deutsche Krebshilfe. Schirmherr ist der bekannte Arzt und Forscher Prof. Dietrich Grönemeyer in Bochum.

Seit Beginn unterstützen Ärzte aller Fachrichtungen und Ernährungstherapeuten den AdP. Dem Verein gehören ca. 1500 Mitglieder und ca. 60 Regionalgruppen an. Die Selbsthilfeorganisation unterstützt alle Patienten, bei denen eine Erkrankung der Bauchspeicheldrüse vorliegt oder vermutet wird. Das Ziel des AdP ist die Förderung der Gesundheit und Rehabilitation von partiell und total Pankreatektomierten sowie nicht operierten Bauchspeicheldrüsenerkrankten unter besonderer Berücksichtigung der Krebspatienten und ihrer Angehörigen.

 

Link zur Pressemitteilung 

 

Pressemitteilung Arbeitskreis der Pankreatektomierten e.V. 

Einladung zur Filmvorführung "Warum ich euch nicht in die Augen schauen kann"

Inhalt: Der Film basiert auf dem gleichnamigen Buch von Naoki Higashida. In dem Bestseller, den Higashida mit 13 Jahren schrieb, gibt er bisher unbekannte Einblicke, wie er als Autist die Welt erlebte.

Kinoveranstaltung - Warum ich euch nicht in die Augen schauen kann

„WARUM ICH EUCH NICHT IN DIE AUGEN SCHAUEN KANN“ porträtiert junge Menschen im Autismus-Spektrum aus der ganzen Welt. Der Film lädt den Zuschauer dazu ein, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Dem Film gelingt es mit einer Eindrücklichkeit, den neugierigen, feinsinnigen und komplexen Geist in einer Welt ohne Sprache begreiflich zu machen. Eine Entdeckungsreise mit einer eindeutigen Botschaft: Nicht sprechen zu können, heißt nicht, dass es nichts zu sagen gibt. In „Warum ich euch nicht in die Augen schauen kann“ überträgt Regisseur Jerry Rothwell Higashidas Ausführungen auf fünf andere junge autistische Menschen in Indien, Großbritannien, den USA und Sierra Leone.

USA, GB, 2022, 82 Min., FSK ab 6 J., R: Jerry Rothwell, mit: Donna Budway, Emma Budway, Jerry Dear u.a.

Nach dem Film stehen Autist*innen, eine Mutter eines autistischen Sohnes und Daniela Ursel (Autismus Kompetenzzentrum Unterfranken) zu einer anschließenden Gesprächsrunde zur Verfügung.

Dr. rer. nat. Julia Geissler wird von Seiten der Kinder- und Jugendpsychiatrie des Uniklinikums an der Gesprächsrunde teilnehmen.

Datum / Uhrzeit: Dienstag, 15.11.2022, um 18.30 Uhr mit anschließender Gesprächsrunde

Ort: Central im Bürgerbräu, Frankfurter Str. 87, 97082 Würzburg https://www.central-bb.de/ 

Kartenverkauf/Reservierung: https://www.central-bb.de/kino/tickets/ 

 

PDF zur Kinoveranstaltung

Kinoveranstaltung - Warum ich euch nicht in die Augen schauen kann

Weltfrühgeborenentag: Verschiedene Aktionen an der Würzburger Uni-Kinderklinik

Würzburg. Am Donnerstag, den 17. November 2022, wird das Hauptgebäude der Würzburger Universitäts-Kinderklinik erneut in violettem Licht erstrahlen und ein Laternenumzug für ehemalige Frühgeborene und Eltern stattfinden. Mit dem internationalen Aktionstag soll auf die Frühgeburt und die damit zusammenhängenden Besonderheiten, Risiken und mögliche Probleme für Frühchen und ihre Familien aufmerksam gemacht werden.

Weltfrühgeborenentag an der Uniklinik Würzburg: Pflegerisches und ärztliches Personal tragen violette Masken
Das interdisziplinäre Team der Früh- und Neugeborenen-Intensivstation des Uniklinikum Würzburg trägt am Weltfrühgeborenentag violette Masken. Bild: Annika Wolf / Uniklinik Würzburg
Weltfrühgeborenentag an der Uniklinik Würzburg: Violett beleuchtetes Gebäude
So sah die Würzburger Universitäts-Kinderklinik am Weltfrühgeborenentag 2021 aus. Bild: Ina Schmolke / Uniklinik Würzburg

Allein in Deutschland werden jährlich rund 60.000 Kinder zu früh, das heißt vor der 37. Schwangerschaftswoche, geboren. „Wir stehen rund um die Uhr bereit, um den besonderen Bedürfnissen von frühgeborenen Kindern bestmöglich gerecht zu werden. Hierbei ist nicht nur in den ersten Lebensmonaten eine ganzheitliche, familienzentrierte Betreuung entscheidend, sondern auch eine multiprofessionelle Begleitung bis in das Erwachsenenalter sehr hilfreich“, betont Prof. Dr. Christoph Härtel, der Direktor der Kinderklinik des Uniklinikums Würzburg (UKW). Um auf diesen Umstand aufmerksam zu machen, wird die Klinik am Abend des 17. November 2022 – wie schon in den vergangenen Jahren – in violettem Licht angestrahlt. Aufgrund der drohenden Energieknappheit wird nur das Hauptgebäude D31 von 17:00 bis 20:00 Uhr beleuchtet. Weitere Events wie ein Laternenumzug für ehemalige Frühgeborene und Eltern der Kinderklinik, „Mut-Mach-Karten“ für zukünftige Eltern von frühgeborenen Kindern und violette Masken für Beschäftigte runden den Aktionstag ab. 

Am UKW ist man glücklich über die jahrzehntelange Kooperation mit dem KIWI e.V., einer Elterninitiative, die den Eltern der jährlich rund 350 am UKW stationär betreuten Frühgeborenen eine ganz wichtige Stütze ist. „KIWI ist für die Durchführung ihrer wertvollen Arbeit auf Spenden angewiesen und wir würden uns freuen, wenn der Aktionstag ein Anstoß für eine finanzielle Unterstützung sein könnte“, sagt Prof. Härtel.

 

Spendenkonto:

KIWI Interessengemeinschaft zur Förderung der Kinder der Würzburger Intensivstation e.V. Sparkasse Mainfranken IBAN: DE91 7905 0000 0000 0262 45 BIC: BYLADEM1SWU

 

Mehr Informationen zum Lampionlauf über das Klinikgelände: https://www.ukw.de/aktuelle-meldungen/detail/news/einladung-zum-weltfruehgeborenentag-am-17112022/ 

 

Die Vermittlung von Interviewanfragen erfolgt über Carola Wolpert:

Telefon: +49 (931) 201-27831

E-Mail: Wolpert_C@ukw.de