Aktuelle Pressemitteilungen

Uniklinikum Würzburg: Neuer Pflegedirektor zum 1. Juli 2021

Zum 1. Juli dieses Jahres wird Marcus Huppertz der neue Pflegedirektor des Uniklinikums Würzburg. Vor seinem Wechsel an den Main war die erfahrene Leitungspersönlichkeit in gleicher Position am LMU Klinikum in der bayerischen Landeshauptstadt tätig.

Ende August 2020 beendete Günter Leimberger seine Arbeit als Pflegedirektor des Uniklinikums Würzburg (UKW), um sich neuen beruflichen Aufgaben am Klinikum Nürnberg Nord zuzuwenden. Jetzt wird die wichtige Position im UKW-Vorstand mit Marcus Huppertz neu besetzt. 

Vor seinem Wechsel nach Würzburg war der 50-Jährige drei Jahre lang als Pflegedirektor des Klinikums der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU Klinikum) tätig. Zuvor arbeitete er in gleicher Funktion gut vier Jahre lang bei den Kliniken der Stadt Köln. Berufsbegleitend studierte der ehemalige Fachkrankenpfleger Gesundheits- und Sozialökonomie sowie Betriebswirtschaft.

„Ich freue mich darauf, in meinem Bereich die zukünftige Entwicklung dieses für die Patientinnen und Patienten in Unterfranken und darüber hinaus so wichtigen Klinikums der Maximalversorgung mitzugestalten“, kommentierte Marcus Huppertz den Neubeginn.

 

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Online-Seminarreihe Planetare Gesundheit: Klima.Umwelt.Gesundheit.

Die Klimakrise und weitere globale Umweltveränderungen beeinflussen die Gesundheit global und lokal bereits jetzt, mit weiteren umfangreichen Veränderungen in der Zukunft.

Die Evidenzen hierzu wachsen aktuell stetig, und es ist daher notwendig, dass jede Person im Gesundheitswesen und mit Interesse an Gesundheit diese weitreichenden Zusammenhänge im Kontext der Planetaren Gesundheit versteht. Mit dieser kurzen Seminarreihe wollen wir entlang des Spektrum von Mitigation (“prevent the unmanageable”) und Adaptation (“manage the unpreventable”) einen ersten Einblick in das Feld der Planetaren Gesundheit geben.

Zielgruppen: Menschen in Gesundheitsberufen und/oder mit Interesse an Gesundheitsthemen (nicht nur) in Würzburg und Bayern. Fortbildungspunkte sind für diese Veranstaltung bei der Bayerischen Landesärztekammer beantragt.

Diese Seminarreihe wird organisiert vom Team Planetare & Globale Gesundheit der Lehrklinik der medizinischen Fakultät Würzburg.

  • Montag, 5. Juli 2021, 20 Uhr: Planetare Gesundheit und Infektionserkrankungen
  • Donnerstag, 8. Juli, 17 Uhr: Planetary Health – Perspectives from Eastern Africa
  • Mittwoch, 14. Juli 2021, 20 Uhr: Planetare Gesundheit in Würzburg und Bayern
  • Dienstag, 20. Juli 2021, 20 Uhr: Planetare Gesundheit und Ernährung

 

Registrierung für die kostenlosen Zoom-Veranstaltungen:

https://www.med.uni-wuerzburg.de/lehrklinik/globale-und-planetare-gesundheit 

 

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Baumaßnahmen am Zentrum für Psychische Gesundheit - Zeitweise Sperrung des Parkdecks im Juni und Juli

Am Zentrum für Psychische Gesundheit am Margarete-Höppel-Platz gibt es derzeit verschiedene Baumaßnahmen.

Ziel ist, die ganze Klinik auch baulich noch mehr in die Stadt und ihr Umfeld in Grombühl zu integrieren. 

Dies kann leider momentan zu Unannehmlichkeiten für Anwohnerinnen und Anwohner führen, das Uniklinikum bemüht sich aber, diese für alle so kurz und erträglich wie möglich zu gestalten.

Unter anderem wird es zu einer vorübergehenden Sperrung des für alle zugänglichen Parkdecks in den Zeiträumen von 28. Juni bis 4. Juli sowie vom 12. Juli bis 16. Juli kommen.

Alle Nutzerinnen und Nutzer des Parkdecks werden gebeten, ihre Fahrzeuge rechtzeitig zu entfernen.

Das Universitätsklinikum bittet um Verständnis und wird über eventuelle weitere zeitliche Einschränkungen informieren.

Einsatz von Machine Learning im Kampf gegen Covid-19

Ein an der Technischen Hochschule Aschaffenburg entwickelter und in Zusammenarbeit mit dem Uniklinikum Würzburg erprobter KI-Algorithmus hilft bei der Vorhersage des Verlaufs einer Nierenbeteiligung bei Covid-19-Patient*innen.

Covid-19 ist eine Multisystemerkrankung, deren Schwere und Verlauf von der Art und Anzahl beteiligter Organsysteme abhängt. Verschiedene Risikofaktoren wie Adipositas, Bluthochdruck und erhöhtes Alter verschlechtern den Verlauf. Kommt noch die Beteiligung von Herz und Nieren dazu, steigt das Risiko, an einer Covid-19-Infektion zu versterben, drastisch.

Ausgehend von Hinweisen darauf, dass das Virus SARS-CoV2 häufig mit Nierenversagen in Verbindung steht, untersuchten Prof. Dr. Holger v. Jouanne-Diedrich von der Technischen Hochschule Aschaffenburg und die Leiterin des Transplantationszentrums des Uniklinikums Würzburg, Dr. Anna Laura Herzog, bei schwerkranken Covid-19-Patienten, ob man anhand einer vorliegenden Proteinurie (übermäßige Ausscheidung von Eiweiß über den Urin) ein Nierenversagen, die Entwicklung einer chronischen Nierenerkrankung und die Mortalität vorhersagen kann. Dazu verwendeten sie Machine-Learning-(ML)-Methoden, die teilweise an der TH Aschaffenburg entwickelt wurden. 

Algorithmus öffentlich kostenlos verfügbar

Das von Jouanne-Diedrich entwickelte OneR-Paket ermöglicht es, auf einfache Weise Einflussfaktoren und Grenzwerte (Cut-Off-Punkte) zu finden. „Ich bin stolz, dass das OneR-Paket im Kampf gegen die Pandemie einen Beitrag leisten kann“, freut sich der Professor, der an der Technischen Hochschule Aschaffenburg im Bereich Künstliche Intelligenz lehrt und forscht sowie den neuen Studiengang Medical Engineering and Data Science mit konzipiert, aufgebaut und gestaltet hat. Er fährt fort: „Ich habe das Paket der interessierten Öffentlichkeit schon vor einiger Zeit kostenfrei zur Verfügung gestellt, damit auch andere Forscherinnen und Forscher sowie Datenanalystinnen und -analysten  in verschiedensten Bereichen daraus Nutzen ziehen können.“

Das Besondere an dem neu entwickelten Verfahren ist, dass die Ergebnisse in Form von leicht verständlichen Regeln dargestellt werden. Damit ist es oft komplizierteren Verfahren, wie zum Beispiel Neuronalen Netzen, sogenanntem Deep Learning, überlegen, welche schwer nachvollziehbar sind. Nicht nur im medizinischen Kontext ist eine gute Interpretierbarkeit der Ergebnisse von großer Wichtigkeit. 

Von den in diesem Vorhaben einbezogenen 37 Corona-Patient*innen erlitten 24 ein akutes Nierenversagen, 20 Patient*innen benötigten eine Nierenersatztherapie, also regelmäßige Blutwäschen. Mehr als 40 % der Patient*innen waren auch nach Verlegung von der Intensivstation noch auf die Dialyse angewiesen, knapp ein Drittel der schwer kranken Patient*innen ist verstorben. 

Proteinverlust als wichtige Vorhersage-Variable

In der Studie wurde untersucht, ob sich das Nierenversagen im Falle einer schweren Covid-19-Infektion vorhersagen lässt und ob es Blutwerte der Routinebehandlung gibt, die den Verlauf prognostizieren können. Bei einer akuten Erkrankung der Niere gehen häufig Blutproteine verloren, die dann im Urin nachgewiesen werden können. Es konnte bei den meisten Patienten, die später ein Nierenversagen entwickelten, schon am Aufnahmetag eine Proteinurie nachgewiesen werden. Der ML-Algorithmus konnte unter anderem den Proteinverlust, also die Nierenbeteiligung als eine wertvolle Variable zur Vorhersage des Verlaufs identifizieren und damit prognostizieren, ob eine längerfristige chronische Nierenerkrankung zu erwarten ist. OneR fand Cut-off-Punkte von >31,4 kg/m2 für den Body-Mass-Index (BMI) und >69 Jahre für das Alter, ab einem Wert darüber war das Sterberisiko bei den Patienten deutlich erhöht.

Alle Ergebnisse der gemeinsamen Forschungsarbeit wurden im Wissenschaftsjournal PLOS One veröffentlicht und können frei abgerufen werden: https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0251932 

Das von Prof. Holger v. Jouanne-Diedrich entwickelte OneR-Paket ist frei verfügbar unter: https://blog.ephorie.de/oner-in-medical-research-finding-leading-symptoms-main-predictors-and-cut-off-points  

Literatur: 

Herzog AL, von Jouanne-Diedrich HK, Wanner C, Weismann D, Schlesinger T, Meybohm P, et al. (2021) COVID-19 and the kidney: A retrospective analysis of 37 critically ill patients using machine learning. PLoS ONE 16(5): e0251932.
doi.org/10.1371/journal.pone.0251932

 

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Uniklinikum Würzburg: Anti-Myelom-Therapie mit zusätzlich Daratumumab noch effektiver

Bei der Therapie des schon stark vorbehandelten Multiplen Myeloms ist es für die Patient*innen vorteilhaft, die Gabe der Medikamente Pomaidomid und Dexmethason um den monoklonalen Antikörper Daratumumab zu ergänzen. Das ist das Ergebnis einer multizentrischen internationalen Phase III-Studie, an der das Uniklinikum Würzburg sowohl konzeptionell, wie auch durch den Einschluss von Patient*innen beteiligt war.

Myelom-Patient*innen, die auf Medikamente wie Lenalidomid und Bortezomib nicht mehr ansprechen, werden häufig mit einer Kombination aus dem Immunmodulator Pomalidomid und dem Glucocorticoid Dexamethason behandelt. Ein weiteres zur Therapie der bösartigen Krebserkrankung des Knochenmarks zugelassenes Arzneimittel ist Daratumumab. Der humane monoklonale Antikörper bindet an die Myelomzellen und zerstört sie. Außerdem kann er das Immunsystem dazu bringen, die Tumorzellen anzugreifen.

In der sogenannten APOLLO-Studie sollte nun untersucht werden, ob die zusätzliche Gabe von Daratumumab zu Pomalidomid/Dexamethason das progressionsfreie Überleben der Patient*innen weiter verbessern kann. Die offene, randomisierte Phase III-Studie wurde an 48 akademischen Zentren und Krankenhäusern in zwölf europäischen Ländern durchgeführt – auch am Uniklinikum Würzburg (UKW). „Dabei haben wir nicht nur Patientinnen und Patienten in die Studie eingeschleust und betreut, sondern im Vorfeld auch maßgeblich am Konzept des wissenschaftlichen Vorhabens mitgearbeitet“, berichtet Prof. Dr. Hermann Einsele, Direktor der Medizinischen Klinik II des UKW und international anerkannter Myelom-Experte.

Die Ergebnisse der Studie wurden im Juni dieses Jahres in der Fachzeitschrift „The Lancet Oncology“ veröffentlicht. Prof. Einsele, Co-Autor der Publikation, fasst deren Kernbotschaft zusammen: „Wie gehofft, konnte bewiesen werden, dass die zusätzliche Gabe von Daratumumab bei diesem Patientengut das Risiko einer Krankheitsprogression oder des Todes im Vergleich zur alleinigen Anwendung von Pomalidomid und Dexamethason reduziert. Die Kombi-Therapie kann also als neue, optimierte Behandlungsoption betrachtet werden.“

Literatur: 

Dimopoulos MA, Terpos E, Boccadoro M, Delimpasi S, Beksac M, Katodritou E, Moreau P, Baldini L, Symeonidis A, Bila J, Oriol A, Mateos MV, Einsele H, Orfanidis I, Ahmadi T, Ukropec J, Kampfenkel T, Schecter JM, Qiu Y, Amin H, Vermeulen J, Carson R, Sonneveld P; APOLLO Trial Investigators. Daratumumab plus pomalidomide and dexamethasone versus pomalidomide and dexamethasone alone in previously treated multiple myeloma (APOLLO): an open-label, randomised, phase 3 trial. Lancet Oncol. 2021 Jun;22(6):801-812. doi: 10.1016/S1470-2045(21)00128-5. PMID: 34087126.

 

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Uniklinikum Würzburg: Digitaler Infoabend zu Tinnitus

Am Dienstag, den 20. Juli 2021, informieren eine Expertin und ein Experte der HNO-Klinik des Uniklinikums Würzburg in Online-Vorträgen über die Diagnostik und Therapie der als Tinnitus bekannten Ohrgeräusche. Die kostenlose Veranstaltung ist ein Gemeinschaftsprojekt mit der Mediengruppe Main-Post.

Dr. Kristen Rak und Isabell Lee
Dr. Kristen Rak und Isabell Lee, beide von der Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten, plastische und ästhetische Operationen des Uniklinikums Würzburg, widmen sich am 20. Juli 2021 in einer öffentlichen Veranstaltung dem verbreiteten Gesundheitsproblem Tinnitus. Bild: Uniklinikum Würzburg

Klingeln, Pfeifen, Summen, Rauschen – bei Tinnitus nimmt man Ohrgeräusche wahr, die nicht einer äußeren Schallquelle entspringen. Vermutlich bis zu 15 Prozent der Weltbevölkerung sind davon betroffen. Bei einer Online-Veranstaltung am 20. Juli 2021 widmen sich die Diplom-Psychologin Isabell Lee und Privatdozent Dr. Kristen Rak, beide von der HNO-Klinik des Uniklinikums Würzburg, diesem oft nervenaufreibendem Symptom. Neben den Entstehungs- und den Diagnosemöglichkeiten steht dabei natürlich die Linderung im Vordergrund. „Bei chronischem Tinnitus haben sich beispielsweise psychologische Strategien als wirksam erwiesen, schildert Isabell Lee und fährt fort: „Auch technologische Methoden erscheinen vielversprechend, wobei hier aufgrund der nicht ausreichenden Studienlage noch keine generelle Empfehlung ausgesprochen werden kann.“ Vor diesem Hintergrund wird der HNO-Oberarzt Dr. Rak zum Beispiel darstellen, wie Hörgeräte oder Cochlea-Implantate zur Besserung des Tinnitus eingesetzt werden können. Seit einiger Zeit gibt es auch eine Reihe von Smartphone-Apps, die Tinnitus-Beschwerden lindern sollen. Beim Infoabend wird deutlich werden, was von diesen Programmen erwartet werden kann.
Die vom Uniklinikum Würzburg und der Mediengruppe Main-Post gemeinsam organisierte, kostenlose Veranstaltung beginnt um 18:00 Uhr und nutzt die Plattform „Skype for Business“. Voraussetzung für die Teilnahme ist eine Internetverbindung sowie ein Smartphone, ein Tablet, ein Laptop oder ein PC. Wichtig ist eine Anmeldung ausschließlich bei der Main-Post unter Tel: 0931/6001 6009 oder unter http://akademie.mainpost.de.

 

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Neue Arbeitsgruppe erforscht Wanderung von Immunzellen

Dr. Tamara Girbl leitet seit April eine neue Forschungsgruppe am Rudolf-Virchow-Zentrum der Universität Würzburg. Sie untersucht die Interaktion von Immunzellen und Blutgefäßen, die bei vielen entzündlichen Krankheiten oder auch Schlaganfällen eine wichtige Rolle spielt.

Frau im Labor vor einem Mikroskop
Dr. Tamara Girbl in ihrem Labor.

Immunzellen „gehen“ durch Wände

Kommt es im Körper zu einer Verletzung oder einer Entzündung, werden über verschiedene Botenstoffe Immunzellen (Leukozyten) aktiviert. Diese gelangen über die Blutgefäße an die entsprechende Stelle im Körper und wandern dort aus dem Blutgefäß in das umliegende, verletzte Gewebe ein, um eventuelle Krankheitserreger abzuwehren. Die Leukozyten müssen dazu die Blutgefäßwand, die aus zwei verschieden Zelltypen besteht, durchdringen. Dieser Vorgang findet in den Venolen, den feinverästelten Gefäßen die das Blut nach dem Stoffaustausch im Gewebe wieder zurück zum Herzen führen, statt. Die innere Schicht der venulären Blutgefäßwand wird von sogenannten Endothelzellen, die äußere Schicht von Perizyten gebildet. Während die Wanderung der Immunzellen durch die Endothelschicht schon relativ gut erforscht ist, ist über die Interaktion mit den Perizyten recht wenig bekannt. Dieser Forschungsfrage widmet sich Dr. Tamara Girbl mit ihrer neuen Arbeitsgruppe.

Überschießende Immunreaktionen schädigen das Gewebe

„Die eigentlich sinnvolle Einwanderung der Immunzellen in das betroffene Gewebe, kann auch aus dem Ruder laufen“, erklärt Girbl. Kommt es zum Beispiel nach einem Schlaganfall zu einer übermäßigen Einwanderung von aktivierten Leukozyten, so können diese mehr Schaden anrichten als Nutzen bringen und damit zu einer schlechteren Prognose für den Patienten führen. „Genau an diesem Punkt ist es also essentiell wichtig die Mechanismen zu verstehen, wie die Immunzellen die Blutgefäßwand durchdringen können und wie diese Wanderung auf molekularer Ebene reguliert wird“, betont Girbl.

Signalmoleküle weisen den Weg

Girbl konnte in ihrer bisherigen Forschung zeigen, dass die Perizyten durch die Abgabe von kleinen Signalproteinen die Wanderung der Leukozyten in das entzündete Gewebe beeinflussen. Allerdings geben nicht nur die Perizyten, sondern auch die Immunzellen selbst Signalstoffe ab, es kommt also zu einem Austausch zwischen diesen Zelltypen. „Versteht man diese Interaktionen im Detail, könnte man Therapieansätze entwickeln die eine überschießende Einwanderung minimieren und damit auch die schädlichen Nebenwirkungen der Immunreaktion abmildern“, sagt Girbl.

Zur Person

Tamara Girbl promovierte an der Universität in Salzburg in Genetik und Molekularbiologie. Ihre Kenntnisse vertiefte sie bei einem Postdoc-Aufenthalt als British Heart Foundation Stipendiatin an der Queen Mary University in London. Nach einer weiteren Postdoc-Stelle an dem Institut of Science and Technology (IST) in Österreich, nahm sie die Stelle am Rudolf-Virchow-Zentrum – Center for Integrative and Translational Bioimagin der Universität Würzburg an, um ihre eigene Forschungsgruppe aufzubauen.

Weitere Informationen zum Rudolf-Virchow-Zentrum und zur Arbeitsgruppe von Dr. Tamara Girbl finden Sie unter: https://www.uni-wuerzburg.de/rvz/forschung/forschungsgruppen/ag-girbl/

 

Kontakt

Dr. Tamara Girbl (Rudolf-Virchow-Zentrum, Universität Würzburg)
Tel.: +49 931 31-87514, tamara.girbl@ uni-wuerzburg.de


Dr. Judith Flurer (Pressestelle, Rudolf-Virchow-Zentrum)
Tel.: +49 931 31 85822, judith.flurer@ virchow.uni-wuerzburg.de

 

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