Aktuelle Pressemitteilungen

Webinar „Stärke Deine Nieren“ - 27. Mai 2021, 17 Uhr

Wussten Sie, dass unsere Nieren alle fünf Minuten unser gesamtes Blut filtern? Das sind 1800 Liter täglich. Dabei reinigen sie nicht nur das Blut von Giftstoffen und Abfallprodukten, sie haben auch viele weitere Aufgaben. Welche diese sind, und warum wir den Nieren unbedingt mehr Aufmerksamkeit schenken sollten, das schildern am Donnerstag, 27. Mai um 17 Uhr, die Nephrologen Lothar Schramm und Christoph Wanner sowie der Kardiologe Stefan Störk.

 

Wunderwerk Niere – Kraftwerk und Kläranlage in unserem Körper Prof. Dr. Lothar Schramm, Dialyse-Zentrum Würzburg

Was uns an die Nieren geht – Diabetes, Bluthochdruck, Übergewicht Prof. Dr. Christoph Wanner, Leiter der Nephrologie in der Med Eins am Uniklinikum Würzburg und Präsident der europäischen Nierenvereinigung ERA-EDTA 

Auf Herz und Nieren prüfen – wie die Organe verbunden sind 
Prof. Dr. Stefan Störk, Leiter der Herzinsuffizienzambulanz am Deutschen Zentrum für Herzinsuffizienz Würzburg

Sie sind herzlich eingeladen! Der Online-Vortrag findet über die Plattform „Skype for Business“ statt. Voraussetzung zur Teilnahme ist eine Internetverbindung, ein Smartphone, Tablet oder Laptop/Computer.  

Das Webinar findet online über „Skype for Business“ statt. Bitte klicken Sie auf folgenden Link, um am Webinar teilzunehmen: https://meet.ukw.de/skypeconf1/HGK3G279 

Probieren Sie „Skype for Business“ am besten rechtzeitig vor der Veranstaltung aus. Alternativ ist auch eine Teilnahme per Telefon möglich. Beachten Sie bitte, dass Sie in diesem Fall zwar zuhören und Fragen stellen können, die Präsentation für Sie aber nicht sichtbar sein wird.

Per Telefon teilnehmen: +49 931 201 6699998, Konferenzkennung: 4942561 

Informationen zum Umgang mit Ihren Daten bei der Verwendung von Skype for Business des Universitätsklinikums Würzburg können Sie unter https://www.ukw.de/recht/datenschutz/ abrufen. 

Download der Anleitung von Skype for Business

Hier das Video zur Kampagne "Strong Kidneys"
Weitere Informationen zur Kampagne finden Sie auf der Website der Medizinischen Klinik I



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Schmerz, lass‘ nach – Videoreihe der Gesunden Hochschule

Rückenschmerzen und Verspannungen sind in der heutigen Arbeitswelt keine Seltenheit. Mit einer sechsteiligen Videoreihe zeigt die „Gesunde Hochschule“ der Uni Würzburg, wie man mit einfachen Übungen selbst etwas dagegen tun kann.

 

Langes Sitzen kann für Muskeln, Sehnen und Bänder zur Qual werden: Der Nacken schmerzt, es zieht im Rücken oder des pocht im Kopf. Betroffene interessiert vor allem: Was kann man dagegen tun? Diese Frage will das Team „Gesunde Hochschule“ der Julius-Maximilians-Universität (JMU) beantworten – mit einer Videoreihe unter dem Titel „Schmerz lass‘ nach“, die kurze, aber effektive Übungen zeigt.

In insgesamt sechs zweiminütigen Videos zeigt Andreas Petko vom Hochschulsport der JMU hilfreiche Ausgleichsübungen zu Verspannungen, die aus typischen Fehlhaltungen bei einer sitzenden Tätigkeit resultieren. Als „Schauspielerinnen und Schauspieler“ konnten bekannte Akteure der Universität gewonnen werden – so zum Beispiel Kanzler Uwe Klug oder die ehemalige Vizepräsidentin Professorin Andrea Szczesny. Gedreht wurden die Videobeiträge von Michael Brill vom Lehrstuhl für Medienpsychologie der JMU.

Für Beschäftigte und auch für Studierende

„Idealerweise bekommen die Menschen Lust gleich mitzumachen, wenn sie das Video sehen. Dabei erfahren Sie, dass die Übungen leicht machbar sind und auch tatsächlich gegen Verspannungen helfen“, so Imke Ostermeier-Kittel von der Gesunden Hochschule. Wichtig sei für einen dauerhaften Erfolg, diese Übungen regelmäßig zu machen.

Die Videos sollen alle Beschäftigten der JMU ansprechen, die den Großteil ihres Arbeitstages sitzend verbringen. So sind die Videos aber natürlich auch für Studierende relevant – insbesondere bei langen Lernperioden zu Hause oder in der Bibliothek.

Ein Video pro Woche

Startschuss für die sechsteilige Videoreihe ist der heutige 18. Mai 2021. Zu sehen sind die Beiträge auf der Homepage der „Gesunden Hochschule“, wöchentlich im Uni-Magazin einBLICK und auf dem YouTube-Kanal der JMU. Im wöchentlichen Rhythmus wird ein neues Video veröffentlicht.

Freuen können sich die Beschäftigten zudem auf eine kleine Gedächtnisstütze: Nach den Pfingstferien werden Tischaufsteller mit den Übungen aus den Videos an alle Abteilungen und Dienststellen verschickt. „Dieser erinnert daran, die Übungen zu machen und es finden sich alle wichtigen Infos zu den Übungen. So fällt es leichter, die kleinen Bewegungseinheiten zu einem selbstverständlichen Teil des Arbeitstages werden zu lassen“, so Ostermeier-Kittel.

Kontakt

Gesunde Hochschule, Universität Würzburg, Tel: +49 931 – 31 82020, gesundheit@ uni-wuerzburg.de


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Online-Infoabend zu familiärem Brust- und Eierstockkrebs

Am Dienstag, den 22. Juni 2021, lädt das Familiäre Brust- und Eierstockkrebszentrum Würzburg Betroffene, Angehörige und sonstig Interessierte zu einem virtuellen Informationsabend ein. Bei der kostenlosen Veranstaltung stehen elf Expert*innen als Referent*innen und Diskussionsteilnehmer*innen zu den diversen Aspekten der erblich bedingten Tumorerkrankungen zur Verfügung.

„In fünf bis zehn Prozent der Fälle von Brust- und Eierstockkrebs handelt es sich um Erkrankungen, die familiär gehäuft auftreten“, berichtet Prof. Dr. Achim Wöckel. Der Direktor der Frauenklinik des Uniklinikums Würzburg (UKW) fährt fort: „Da das reguläre Brustkrebs-Früherkennungs-Programm hier nicht ausreicht, sollten sich die Betroffenen in einer spezialisierten Einrichtung beraten lassen.“ Eine solche Einrichtung ist das vom UKW betriebene Familiäre Brust- und Eierstockkrebszentrum (FBREK) Würzburg. Es fungiert als Anlaufstelle für Frauen aus dem Raum Nordbayern und aus benachbarten Gebieten.
Am Dienstag, den 22. Juni 2021, gibt eine Online-Veranstaltung allen Interessierten einen Einblick in die Tätigkeiten des FBREK Würzburg. Ab 18:00 Uhr erklären Expert*innen des Zentrums in allgemeinverständlichen Kurzvorträgen, wann der Verdacht auf eine familiäre Risikosituation vorliegt, wer sich testen lassen kann, wie die Test ablaufen und was dies für Folgen haben kann.
Neben zehn Fachleuten des UKW und der Uni Würzburg beteiligt sich auch Sabine Weimert vom Breast-Cancer (BRCA)-Netzwerk Nürnberg an dem kostenlosen Infoabend. Das BRCA-Netzwerk bietet Betroffenen und deren Familien die Möglichkeit zum Austausch an. 
Nach vier Referaten haben die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, ihre individuellen Fragen mit den Expert*innen zu diskutieren.
Für die Teilnahme ist eine Anmeldung bei Heike Barral von der Würzburger Universitätsfrauenklinik wichtig unter Tel: 0931/ 201 25263 oder E-Mail: barral_h@ ukw.de. 
Das detaillierte Programm der Veranstaltung findet sich unter www.ukw.de/frauenklinik  

 

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Alterungsprozesse stellen auch ohne erkennbare Krankheit oder Trauma das größte Risiko für eine Schädigung des Nervensystems dar. Die impulsleitenden, myelinisierten Fortsätze und synaptischen Verbindungen zwischen Nervenzellen sind hierbei aus bisher ungeklärten Ursachen besonders anfällig für eine alterungsabhängige Degeneration. Diese krankhaften Veränderungen äußern sich im fortgeschrittenen Alter oft im Verlust kognitiver, sensorischer, und motorischer Fähigkeiten und stellen ein enormes sozioökonomisches Problem dar.

Fehlaktivierung sorgt für Schäden

Die Wissenschaft geht schon lange davon aus, dass Entzündungsprozesse hierbei eine wichtige Rolle spielen. Die Fehl- oder Überaktivierung von bestimmten Zellen des angeborenen Immunsystems – der Mikroglia – scheinen eine Schädigung von Nervenzellfortsätzen und Synapsen im alternden zentralen Nervensystem (ZNS) zu fördern. In einer aktuellen Arbeit haben Wissenschaftler des Würzburger Universitätsklinikums nun eine wichtige Rolle des erworbenen Immunsystems entdeckt.

Die Studie entstand an der Neurologischen Klinik unter der Federführung von Privatdozent Dr. Janos Groh aus der Sektion „Experimentelle Entwicklungsneurobiologie“ (Prof. Dr. Rudolf Martini) in Zusammenarbeit mit Professor Wolfgang Kastenmüller (Institut für Systemimmunologie) und Dr. Antoine-Emmanuel Saliba vom Helmholtz-Institut für RNA-basierte Infektionsforschung. Die Ergebnisse der Studie wurden jetzt in der Fachzeitschrift Nature Aging veröffentlicht.

T-Zellen als Vermittler von Neurodegeneration

„Cytotoxische CD8+ T-Zellen erkennen und bekämpfen normalerweise infizierte oder entartete Zellen. Sie können im Fall von Autoimmunkrankheiten wie etwa der Multiplen Sklerose jedoch auch ungewollte Schäden im Nervensystem anrichten“, sagt Janos Groh. Solche CD8+ T-Zellen konnten von den Wissenschaftlern zuvor bereits in Modellen verschiedener genetisch bedingter neurologischer Erkrankungen als wichtige Krankheitsvermittler identifiziert werden. Ihre Rolle im alternden ZNS war bisher jedoch kaum funktionell erforscht. Das wollten die Forscher ändern; sie haben dafür den Einfluss der Zellen bei alten Mäusen untersucht, bei denen die Zellen vermehrt in Fasertrakten zu finden waren.

„Wir zeigen, dass die Akkumulation von CD8+ T-Zellen die Degeneration von Nervenfasern im ZNS von normalen, alternden Mäusen verursacht, was zur Beeinträchtigung motorischer und kognitiver Fähigkeiten beiträgt“, fasst Groh die wichtigsten Erkenntnisse der Studie zusammen. Mit modernen Analysen der Genexpression auf Einzelzellebene konnte das Team erstmals verschiedene Populationen dieser CD8+ T-Zellen in Gehirnen von adulten und alten Mäusen detailliert beschreiben. Dies half den Wissenschaftlern anschließend dabei, durch präzise immunologische Tierexperimente den Mechanismus zu klären, wie die CD8+ T-Zellen den Schaden im Gehirn verursachen.

Entzündung als Risiko, aber auch Therapiemöglichkeit


„Außerdem zeigen wir, dass ein T-Zell-vermittelter Schaden in alten, jedoch nicht in erwachsenen Mäusen durch systemische Entzündungsprozesse verstärkt wird“, ergänzt Groh. Somit bestätigt die Studie seinen Worten nach, dass CD8+ T-Zellen wichtige Vermittler entzündlicher Schädigungen des alternden ZNS darstellen, beispielsweise auch nach Infektionen an weiter entfernten Stellen des Körpers. Warum und wie es genau zur Auslösung dieser Entzündungsreaktion kommt, wollen die Forscher in zukünftigen Studien klären.

Ganz ähnliche T-Zellreaktionen wie in Mäusen konnten die Wissenschaftler schließlich auch in Autopsien der weißen Substanz aus dem zentralen Nervensystem älterer Menschen finden. Somit könnten CD8+ T-Zellen ein mögliches Ziel für therapeutische Ansätze darstellen, um die alterungsabhängige Beeinträchtigung von Struktur und Funktion des Nervensystems zu lindern. Die Studie liefert also grundlagenwissenschaftlich und translational weitreichende Einblicke in degenerative Alterungsprozesse und ein weiteres Beispiel für die komplexe Interaktion zwischen Nervensystem und Immunsystem.

Originalpublikation

Accumulation of cytotoxic T cells in the aged CNS leads to axon degeneration and contributes to cognitive and motor decline. Janos Groh, Konrad Knöpper, Panagiota Arampatzi, Xidi Yuan, Lena Lößlein, Antoine-Emmanuel Saliba, Wolfgang Kastenmüller & Rudolf Martini. Nat Aging 1, 357–367 (2021). doi.org/10.1038/s43587-021-00049-z

rdcu.be/ciK5O 


Kontakt

PD Dr. Janos Groh, T: +49 931 201-44053, groh_j@ ukw.de 


Pressemitteilung der Universität Würzburg

Trauer oder Depression, das ist hier die Frage

Was ist normale Trauer, und unterscheidet sie sich von Depression? Diese Fragen haben Wissenschaftler der Universität Würzburg untersucht. Ihre Studie zeigt: Die Gedanken machen den Unterschied.

Nach dem Tod einer nahen Bezugsperson erleben etwa 90 Prozent der Hinterbliebenen normale, das heißt, nicht besonders starke und nicht sehr lange andauernde Trauerreaktionen. Gleichwohl suchen manche in dieser Zeit einen Arzt auf – sei es, weil sie sich in ihrem Befinden beeinträchtigt fühlen, sei es, weil sie unter körperlichen Beschwerden leiden. Nicht selten diagnostiziert dann der Arzt eine Depression und verordnet das entsprechende Medikament, in der Regel ein Antidepressivum. Aber ist das gerechtfertigt?

Dieser Frage sind jetzt Forscher der Universität Würzburg nachgegangen. In ihrer Studie haben sie nach dem Unterschied zwischen Trauer und Depression gesucht. Verantwortlich dafür sind Joachim Wittkowski, außerplanmäßiger Professor an der Fakultät für Humanwissenschaft der Universität Würzburg, und Dr. Rainer Scheuchenpflug, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Psychologie III. Die Ergebnisse ihrer Studie haben die Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe des European Journal of Health Psychology veröffentlicht.

Studie mit 400 Teilnehmenden

Mehr als 400 Personen, die meisten von ihnen verwitwet oder verwaiste Eltern, haben an der Studie teilgenommen. Sie haben dabei ihr Erleben nach dem Verlust einer ihnen nahestehenden Person anhand eines Fragebogens speziell zur Erfassung von Trauerreaktionen beschrieben. Auf diese Weise konnten die Wissenschaftler verschiedene Komponenten des Trauerns messen. Zusätzlich haben die Teilnehmenden einen Fragebogen ausgefüllt, der standardmäßig zum Einsatz kommt, wenn es darum geht, eine Depression zu erfassen.

„Die statistischen Analysen zeigen, dass eine eng gefasste Vorstellung von normaler Trauer, die allein auf Beeinträchtigungen im Denken und Fühlen ausgerichtet ist, große Ähnlichkeit mit einer Depression hat“, schildert Joachim Wittkowski das zentrale Ergebnis der Studie. Lege man aber ein umfassenderes Bild von Trauern zugrunde, das auch die Nähe zur verstorbenen Person, die Sehnsucht nach ihr, Schuldgefühle sowie positive Aspekte der Trauererfahrung berücksichtigt, erweise sich Trauer als eine Reaktionsform, die sich deutlich von Depression unterscheidet.

Ein genauer Blick ist erforderlich

Für Ärztinnen, Psychologen und Angehörige anderer Berufsgruppen im Gesundheitswesen ergibt sich nach Aussage der Wissenschaftler daraus die Schlussfolgerung, sich ausführlich mit Menschen in Trauer zu befassen und dabei das Augenmerk nicht ausschließlich auf Kummer und gedrückte Stimmung zu lenken, sondern auch Schuldgefühle und das Empfinden der Nähe zur verlorenen Person zu beachten. Wenn der Todesfall bereits länger zurückliegt, seien auch persönliches Wachstum und eine Zunahme von Empathie für andere Menschen Merkmale, die nur für Trauernde gelten, nicht hingegen für Depressive.

„Als Leitschnur für die diagnostische Einordnung von Menschen nach einem schwerwiegenden Verlust kann gelten, dass Trauernde und Depressive sich in ihren Gefühlen ähneln, sich hingegen in ihren Gedanken unterscheiden“, sagt der Psychologe. Zwar werde immer gestorben – und getrauert auch. Gerade unter den Bedingungen, unter denen in Zeiten der Pandemie gestorben wird und Abschied genommen werden muss, sei der differenzierte Umgang mit Trauer und Depression noch wichtiger als sonst.

Originalpublikation

Evidence on the conceptual distinction of grief from depression: A multi-faceted analysis of differential validity. European Journal of Health Psychology. Joachim Wittkowski und Rainer Scheuchenpflug. https://econtent.hogrefe.com/doi/10.1027/2512-8442/a000077

Kontakt

Prof. Dr. Joachim Wittkowski, T: +49 931 65171, wittkows@ psychologie.uni-wuerzburg.de 


Pressemitteilung der Universität Würzburg 

Telefon-Aktion zu Würzburg bewegt sich 2021: Expertinnen und Experten beantworten Fragen zum Thema Gesundheit und Bewegung „…von Kindesbeinen an“

Sport und Bewegung sind von Kindesbeinen an ungemein wichtig, denn die Gesundheit ist ein hohes Gut. Mit dem diesjährigen Motto der kostenlosen Mitmachaktion „Würzburg bewegt sich…von Kindesbeinen an“, möchte das Aktionskomitee Gesunde Stadt unter Federführung des städtischen Aktivbüros alle Würzburgerinnen und Würzburger dazu bewegen, etwas Gutes für sich und die eigene Gesundheit zu tun.

 

In der ersten Aktionswoche von „Würzburg bewegt sich“, stehen Ihnen am Dienstag, 11. Mai, von 16 bis 18 Uhr Mitglieder und Unterstützer des Aktionskomitees Gesunde Stadt mit Tipps, Tricks und Informationen rund um das Thema Sport, Gesundheit, Bewegung und Prävention zur Verfügung.

Das Aktivbüro und das Aktionskomitee freuen sich auf viele interessierte Anrufer:innen!

 

Kindergesundheit

Prof. Dr. Helge Hebestreit (Stellvertretender Klinikdirektor – UKW Würzburg) 

Dr. Hebestreit ist stellvertretender Klinikleiter der Universitätskinderklinik Würzburg und Professor der Medizinischen Fakultät. 

Als Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin mit Schwerpunkt Kinder-Pneumologie und der Zusatzbezeichnung Sportmedizin, steht er als Experte rund um das Thema Kindergesundheit für Ihre Fragen bereit.

Telefon: 0931 201 29000 (von 17:00 – 18:00 Uhr)

 

Weitere Experten: 

Sport und Bewegung im Alter

Dr. Michael Schwab (Chefarzt des Bürgerspital Geriatriezentrums)

Dr. Schwab ist Chefarzt im Geriatriezentrum der Stiftung Bürgerspital und steht als Experte für den Bereich Bewegung im Alter oder bei gesundheitlichen Einschränkungen mit fachlichem und fundiertem Erfahrungswissen für Fragen bereit:

  • Konkrete Tipps, wie der (Wieder-)Einstieg ganz allgemein in Bewegung und Sport gelingen kann 
  • Sport mit vorübergehenden und/oder dauerhaften Beeinträchtigungen
  • Sport und Bewegung im Alter

Telefon: 0931 3503-131 

 

Sport und Fitness & Bewegung und Ernährung

Dr. Andreas Petko (Koordinator des Allgemeinen Hochschulsports der Universität Würzburg)

Andreas Petko ist Koordinator des Allgemeinen Hochschulsports der Universität Würzburg ist dort u.a. mitzuständig für das universitäre Gesundheitsmanagement. Darüber hinaus begleitet er Menschen auf dem Weg zu ihren individuellen Zielen und ist in der Aus- und Fortbildung von Trainern und Übungsleitern aus der medizinischen Gesundheits- und Fitnessbranche tätig.    

Zu den Themen

  • Gesunder Lifestyle
  • Bewegung und Ernährung
  • Sport und Fitness, steht er Ihnen als Experte mit seinem Fachwissen bereit.

Telefon: 0931 31-89690

 

Prävention und Gesundheitsförderung

Alexander Pröbstle (Direktor der AOK-Direktion Würzburg) 

Alexander Pröbstle ist Direktor der AOK-Direktion in Würzburg und damit verantwortlich für die Betreuung von aktuell rund 165.000 Versicherten in den 9 AOK-Geschäftsstellen der Region. Als Experte im Bereich des Gesundheitswesens beantwortet er Fragen rund um die Themenbereiche Prävention und Gesundheitsförderung.

Telefon: 0931 388-198 (von 16:00 bis 17:00 Uhr)

 

Allgemeine Fragen zur Aktion Würzburg bewegt sich und Gesundheitsförderung der Stadt Würzburg

Verena Heymanns (Projekte, Bürgerengagement und Gesundheitsförderung – Aktivbüro Stadt Würzburg)

Frau Heymanns ist Mitorganisatorin und Co-Projektleitung der diesjährigen Gesundheits- und Mitmachaktion Würzburg bewegt sich. Als Ansprechpartnerin für das Projekt beantwortet sie alle organisatorischen Fragen zur Aktion.

Telefon Verena Heymanns: 0931 37 3908

 

Alle Veranstaltungen 2021 für "Würzburg bewegt sich - von Kindesbeinen an": https://www.wuerzburg.de/wuerzburgbewegtsich    

Eine Anmeldung erfolgt direkt über die jeweiligen Anbieter.

 

Pressemitteilung der Stadt Würzburg vom 6. Mai 2021

Für eine vernetzte Versorgung von Menschen mit Herz-Kreislauferkrankungen

Im Projekt CAEHR sollen digitale Lösungen für eine bessere sektorenübergreifende Versorgung von Menschen mit Herz-Kreislauferkrankungen entwickelt und erprobt werden. Das Uniklinikum und die Universität Würzburg sind Partner in diesem vom Bundesforschungsministerium geförderten „Digitalen FortschrittsHub Gesundheit“.

Um die jeweils bestmögliche Therapieentscheidung treffen zu können, müssen Mediziner*innen an jedem Punkt des Gesundheitssystems das Gesamtbild eines individuellen Krankheitsverlaufes beurteilen können. Ein Schlüssel dazu ist der Austausch von Informationen, die in vielen verschiedenen Bereichen entstehen – wie in der Notfallversorgung, während der Rehabilitation sowie beim Haus- oder Facharzt. Damit dieser Austausch noch effizienter gelingen kann, müssen die entsprechenden Daten in Zukunft noch strukturierter und nach einheitlichen Standards erhoben werden. Hier setzt das Projekt CAEHR an. Der Name steht für “CArdiovascular diseases – Enhancing Healthcare through cross-sectoral Routine data integration”, was aussagt, dass am Beispiel von Menschen mit Herz-Kreislauferkrankungen digitale Lösungen für eine bessere sektorenübergreifende Versorgung entwickelt und erprobt werden sollen. 

Eine Chance für Patientenversorgung, Forschung und Gesundheitssystem

Koordiniert wird das Vorhaben vom Institut für Medizinische Informatik der Universitätsmedizin Göttingen. Beteiligt sind unter anderem die Charité – Universitätsmedizin Berlin, die Medizinische Hochschule Hannover sowie das Uniklinikum und die Universität Würzburg. Prof. Dr. Peter Heuschmann und Prof. Jens-Peter Reese vom Institut für Klinische Epidemiologie und Biometrie (IKE-B) der Uni Würzburg sind bei CAEHR zuständig für die Evaluation der Projektergebnisse. „Wir gehen davon aus, dass uns die Digitalisierung dabei helfen kann, nicht nur die Patientenversorgung zu verbessern, sondern auch Krankenhausaufenthalte zu verkürzen oder gar zu vermeiden und dadurch auch die Kosten für das Gesundheitssystem zu senken“, erläutert Prof. Heuschmann. Außerdem sollen die erfassten Daten nach seinen Worten für die Forschung nutzbar gemacht werden – um Herz-Kreislauferkrankungen besser zu verstehen, Therapien zu optimieren und neue Versorgungsmodelle zu entwickeln. 

Für die Durchführung einer gesundheitsökonomischen Analyse ist von der Uni Würzburg Prof. Dr. Andrea Szczesny, die Inhaberin des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, Controlling und Interne Unternehmensrechnung, bei CAEHR mit im Boot. 

Die Versorgung bei Schlaganfall und Herzinsuffizienz weiter verbessern

Ein weiterer an dem Projekt beteiligter Würzburger Experte ist Prof. Dr. Karl Georg Häusler. Der Leitende Oberarzt der Neurologischen Klinik des Uniklinikums Würzburg (UKW) koordiniert am Standort den CAEHR-Use-Case „Notfallversorgung“ und verdeutlicht: „Zu den Zielen des Projekts zählt die weitere Optimierung der interdisziplinären Versorgung von Patientinnen und Patienten mit akutem ischämischen Schlaganfall. Basierend auf der seit 2014 im TRANSIT-Stroke-Telemedizinnetzwerk etablierten regionalen Zusammenarbeit zwischen Rettungsdienst, Krankenhäusern und Schlaganfallzentren sollen mit den Projektpartnern digitale Lösungen weiterentwickelt werden, um personalisierte Entscheidungsprozesse in der prä-stationären und stationären Schlaganfallversorgung zu unterstützen.“ 

Zu den in Würzburg bearbeiteten Use Cases gehört zudem auch die ambulante Versorgung von Patient*innen mit Herzinsuffizienz. Hier übernimmt Prof. Dr. Stefan Störk, der Leiter der Herzinsuffizienz-Ambulanz am Deutschen Zentrum für Herzinsuffizienz, die Koordinatorenrolle.

Das Würzburger Datenintegrationszentrum nutzen 

Von der technisch-organisatorischen Seite bringt sich das Servicezentrum für Medizininformatik (SMI) des UKW in das Vorhaben ein. „Wir können hier auf bestehende Infrastrukturen, wie unser Datenintegrationszentrum, zugreifen und diese weiterentwickeln“, kündigt Helmut Greger, der Leiter des SMI, an. Das Datenintegrationszentrum (DIZ) schafft nach seinen Angaben die Voraussetzungen, um Daten auch standortübergreifend nutzen zu können. Diese werden dazu unter Einhaltung von wachsenden offenen Standards und einheitlichen Formaten aus vielfältigen Systemen übernommen, zusammengeführt und aufbereitet – alles auch mit dem Fokus auf Datenqualität und Datenschutz.

Die aufbereiteten Informationen stehen dann der Forschung zur Verfügung, zum Beispiel bei Rüdiger Pryss. Der Professor für Medizininformatik am IKE-B zählt ebenfalls zu den bei CAEHR engagierten Würzburger Fachleuten. Die aus den Daten gewonnenen Forschungsergebnisse können über das DIZ in die Versorgung zurückgeführt werden.

Einer von sechs Digitalen FortschrittsHubs Gesundheit

Das Projekt ist einer der sechs ab Mitte 2021 startenden „Digitalen FortschrittsHubs Gesundheit“. Für diese Leitinitiative seiner Digitalstrategie stellt das Bundesforschungsministerium bis zum Jahr 2025 rund 50 Millionen Euro bereit. Etwa zehn Millionen davon gehen an CAEHR. Das Vorhaben nimmt Anfang August dieses Jahres die Arbeit auf und läuft Ende Juli 2025.

 

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