Aktuelle Pressemitteilungen

Angehende Verwaltungsspitzenkräfte besuchten das Uniklinikum Würzburg

Der aktuelle Lehrgang für Verwaltungsführung der Bayerischen Staatskanzlei informierte sich am Uniklinikum Würzburg über ausgewählte Aspekte der Hochschulmedizin.

 

Im Rahmen einer einwöchigen Bayernreise besuchten am 28. Oktober dieses Jahres 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 27. Lehrgangs für Verwaltungsführung der Bayerischen Staatskanzlei für einen halben Tag das Uniklinikum Würzburg (UKW). Der Lehrgang zielt darauf ab, angehende Spitzenkräfte für kommende Querschnittsaufgaben in ressortübergreifendem und interdisziplinärem Denken zu schulen. 

Einblicke in Personalisierte Medizin

Bezogen auf die Universitätsmedizin identifizierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmern gemeinsam mit den Organisatorinnen und Organisatoren des gastgebenden UKW drei Themenfelder von besonderem Interesse. So präsentierte Prof. Dr. Achim Wöckel, der Direktor der Frauenklinik des UKW, in einem Vortrag den Ansatz der Personalisierten Medizin. Ein Fokus lag dabei auf dem vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege geförderten Projekt „DigiOnko“. Das in diesem Frühjahr gestartete, bayernweite Verbundvorhaben will mithilfe der Digitalisierung Brustkrebs besser vorbeugen sowie die Früherkennung, Therapie und Rückfallvermeidung optimieren. Der Besuch der Frauenklinik des UKW umfasste auch die Vorstellung des Covid-19-Kreißsaals, in dem Covid-infizierte Schwangere vollkommen separat von gesunden Müttern entbinden können.

Bisherige und zukünftige Herausforderungen durch Corona

Die bisherigen und zukünftigen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie in Therapie und Pflege waren auch das Thema der anschließenden Gesprächsrunde. Von Seiten des Klinikums standen hier der stellvertretende Pflegedirektor Matthias Uhlmann, Stefan Rehberger, Pflegeleiter einer Corona-Intensivstation, sowie Dr. Björn Lengenfelder von der Operativen Einsatzleitung Corona zur Verfügung. „Es war uns ein besonders wichtiges Anliegen, Zugang zu diesen authentischen Erfahrungen und Expertisen zu bekommen“, betonte Dr. Anand Schwenk-von Heimendahl, der als Lehrgangsteilnehmer den UKW-Besuch mitorganisiert hatte. 

Strukturen, Leistungen und Projekte des UKW im Schnelldurchlauf

Zum Abschluss des Treffens führten Prof. Dr. Jens Maschmann, der Ärztliche Direktor, und Philip Rieger, der Kaufmännische Direktor des UKW, in den „Mikrokosmos Uniklinik“ ein. Der gemeinsame Vortrag spannte einen weiten Bogen von der Organisationsstruktur und Finanzierungsaspekten, über die Leistungen in Krankenversorgung, Forschung und Lehre bis hin zu den zahlreichen laufenden und kommenden Bauprojekten des Klinikums.

Am Ende des prallgefüllten Vormittags bedankten sich die Lehrgangsteilnehmerinnen und -teilnehmer herzlich für die wertvollen Informationen. Die beiden beteiligten Vorstandsmitglieder des UKW lobten ihrerseits die Personalentwicklungsmaßnahme des Freistaats. „Aus meiner Sicht ist dieser Führungskräfte-Kurs wirklich eine großartige Initiative, weil sie die künftigen Spitzenbeamtinnen und -beamten direkt in die Einrichtungen, Unternehmen und Regionen in Bayern führt, die später von ihrem Wirken betroffen sein werden“, kommentierte Philip Rieger. Und Prof. Maschmann pflichtete bei: „Ich halte es für ganz wesentlich, dass in der öffentlichen Verwaltung sehr gut ausgebildetes Personal sitzt, das in der Lage ist, Sachverhalte richtig zu erfassen und einordnen zu können. Die Hochschulmedizin ist da nur ein – wenn auch wichtiges – Themenfeld.“

 

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Das Uniklinikum Würzburg feiert das 100-jährige Jubiläum des Luitpold-Campus‘

Am 2. November 1921 wurde in Würzburg das Staatliche Luitpoldkrankenhaus eingeweiht. Auf den Tag genau 100 Jahre später feierte die Würzburger Universitätsmedizin diesen Meilenstein ihrer über 400-jährigen Geschichte mit einem Festakt.

Foto zeigt Akteure des Festakts gruppiert um das Architekturmodell des Siegerentwurfs
Beim Festakt „Luitpold-Campus – Tradition und Innovation seit 1921“ rund um das siegreiche Architekturmodell für das Erweiterungsgelände Nord des Uniklinikums Würzburg (UKW) gruppiert: Im Vordergrund Prof. Dipl.-Ing. Christine Nickl-Weller (links) und Staatsministerin Judith Gerlach, hinten (von links): Universitätspräsident Prof. Dr. Paul Pauli, Philip Rieger, Prof. Dr. Jens Maschmann, Marcus Huppertz und Prof. Dr. Matthias Frosch (alle vier aus dem Vorstand des UKW) sowie Martin Heilig, Bürgermeister der Stadt Würzburg. Bild: Angie Wolf / Uniklinikum Würzburg

 

Über 100 geladene Gäste kamen am 2. November 2021 im Rudolf-Virchow-Zentrum (RVZ) an der Josef-Schneider-Straße im Würzburger Stadtteil Grombühl zum Festakt „Luitpold-Campus – Tradition und Innovation seit 1921“ zusammen.
„Heute feiern wir quasi den 100. Geburtstag der modernen Würzburger Universitätsmedizin“, erläuterte Prof. Dr. Jens Maschmann. Der Ärztliche Direktor des Uniklinikums Würzburg (UKW) führte als Moderator durch die gut zweistündige Veranstaltung.
Sein Kollege aus dem Klinikumsvorstand, Prof. Dr. Matthias Frosch, arbeitete in seiner Ansprache heraus, dass sich die lokale Geschichte der Universitätsmedizin zwar bis zur Gründung der Würzburger Universität im Jahr 1582 zurückverfolgen lässt, aber die Einweihung des Staatlichen Luitpoldkrankenhauses am 2. November 1921 ein wahrhaftig epochaler Entwicklungsschritt war. „Mit dem nach dem bayerischen Prinzregenten benannten Gebäudeensemble erhielten damals Stadt und Region eines der modernsten, wegweisendsten Großkrankenhäuser jener Zeit“, betonte der Dekan der Medizinischen Fakultät der Uni Würzburg.

Heute eines der wichtigsten medizinischen Zentren Frankens

Laut Judith Gerlach, der bayerischen Staatsministerin für Digitales, nahm das Klinikum in den folgenden Jahrzehnten – unterbrochen vom Zweiten Weltkrieg – einen steilen Aufstieg und entwickelte sich zu einem der wichtigsten medizinischen Zentren in Franken. Die Gastrednerin des Festakts sagte: „Das Universitätsklinikum Würzburg genießt heute als medizinische Forschungseinrichtung weltweites Ansehen. Gleichzeitig ist es ein leistungsfähiges Krankenhaus der Maximalversorgung. Und es bietet den Bürgerinnen und Bürgern der gesamten Region Zugang zur Spitzenmedizin.“
Ähnlich lobende Worte sandte auch Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler per eingespielter Videogrußbotschaft in den Hörsaal des RVZ.

Für Prof. Dr. Paul Pauli, den Präsidenten der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und Aufsichtsratsmitglied des Klinikums, ist die gute Zusammenarbeit mit dem UKW zudem ein Glücksfall für die Medizinische Fakultät mit ihren gut 3.600 Studierenden, während der Würzburger Bürgermeister Martin Heilig in seinem Grußwort unter anderem die herausragenden Leistungen des Uniklinikums und seiner Beschäftigten während der Corona-Pandemie unterstrich.

Festvortrag zur Entwicklung der Krankenhaus-Architektur

Den Festvortrag der Veranstaltung übernahm Prof. Dipl.-Ing. Christine Nickl-Weller. Die Architektin vom Münchner Architekturbüro Nickl & Partner, das unter anderem für die Planung des Deutschen Zentrums für Herzinsuffizienz in Würzburg verantwortlich zeichnet, nahm die Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf einen Parforceritt durch die Geschichte der Krankenhaus-Architektur. „Heute streben wir nach patienten- und personalzentrierten Gebäuden. Außerdem müssen zukunftsfähige Krankenhäuser für den technischen und medizinischen Fortschritt sowie die Herausforderungen des Klimawandels gerüstet sein“, erläuterte die Professorin.

Verantwortung bei der Planung der großen Neubauten

Diese architektonischen Zukunftsüberlegungen sind für das UKW hochrelevant, schließlich sollen in den nächsten Jahren auf einem nördlich des bisherigen Klinik-Campus‘ gelegenen Gelände Neubauten für die Kopfkliniken sowie ein Zentrum Frauen-Mutter-Kind entstehen. Mitte Oktober dieses Jahres wurden die Preisträger im entsprechenden Planungswettbewerb gekürt. „Gerade der Blick auf die immense Tragweite der Inbetriebnahme des Luitpoldkrankenhauses vor 100 Jahren macht deutlich, wie groß unsere Verantwortung für eine möglichst weitsichtige und intelligente bauliche Planung ist“, unterstrich Prof. Maschmann.


Aufgelockert wurde die Jubiläumsfeier durch ein „hauseigenes“ Musiktrio: Prof. Dr. Sarah König vom Lehrstuhl Medizinische Lehre und Ausbildungsforschung (Querflöte), Prof. Dr. Klaus Toyka, der ehemalige Direktor der Neurologischen Klinik (Violine), sowie Jiechu Chen, Assistenzarzt am Institut für Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie (Klavier), erfreuten die Zuhörerinnen und Zuhörer mit Werken von Bach und Schostakowitsch.


Festschrift zum Jubiläum

Anlässlich des Jubiläums „1921 – 2021: Vom Luitpoldkrankenhaus zum Luitpold-Campus“ hat das Uniklinikum Würzburg eine 112-seitige, reichbebilderte Festschrift herausgebracht. Erstellt wurde die Publikation vom Arzt und Medizinhistoriker Dr. Andreas Mettenleiter. Sie kann als PDF eingesehen und heruntergeladen werden unter www.ukw.de/100

 

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Foto zeigt Akteure des Festakts gruppiert um das Architekturmodell des Siegerentwurfs
Beim Festakt „Luitpold-Campus – Tradition und Innovation seit 1921“ rund um das siegreiche Architekturmodell für das Erweiterungsgelände Nord des Uniklinikums Würzburg (UKW) gruppiert: Im Vordergrund Prof. Dipl.-Ing. Christine Nickl-Weller (links) und Staatsministerin Judith Gerlach, hinten (von links): Universitätspräsident Prof. Dr. Paul Pauli, Philip Rieger, Prof. Dr. Jens Maschmann, Marcus Huppertz und Prof. Dr. Matthias Frosch (alle vier aus dem Vorstand des UKW) sowie Martin Heilig, Bürgermeister der Stadt Würzburg. Bild: Angie Wolf / Uniklinikum Würzburg

Welt-Frühgeborenentag: Die Würzburger Uni-Kinderklinik leuchtet violett

Am Mittwoch, den 17. November 2021, wird das Gebäude der Würzburger Universitäts-Kinderklinik erneut in violettem Licht erstrahlen. Bei dem internationalen Aktionstag soll auf die besondere Versorgungssituation von frühgeborenen Kindern aufmerksam gemacht werden.

Illuminierte Würzburger Universitäts-Kinderklinik am Welt-Frühgeborenentag letztes Jahr
So sah die Würzburger Universitäts-Kinderklinik am Welt-Frühgeborenentag im letzten Jahr aus. Bild: Ina Schmolke / Uniklinikum Würzburg

Allein in Deutschland werden jährlich rund 70.000 Kinder zu früh, das heißt vor der 37. Schwangerschaftswoche, geboren. „Frühgeborene Kinder bedürfen in besonderem Maße unserer medizinischen Fürsorge. Um dem gerecht zu werden, ist eine ganzheitliche, familienzentrierte Betreuung unerlässlich“, betont Prof. Dr. Christoph Härtel, der Direktor der Kinderklinik des Uniklinikums Würzburg (UKW). Um auf diesen Umstand aufmerksam zu machen, wird das Hauptgebäude der Klinik am Abend des 17. November 2021 – wie schon in den vergangenen Jahren – in violettem Licht angestrahlt. Die Aktion ist Teil des Welt-Frühgeborenentags, der auf einer Initiative der Elternverbände EFCNI (European Foundation for the Care of Newborn Infants) und des Bundesverbands „Das frühgeborene Kind“ beruht.

Für die angesprochene ganzheitliche Betreuung ist man am UKW glücklich über die jahrzehntelange Kooperation mit dem KIWI e.V., einer Elterninitiative, die die Mütter und Väter der jährlich rund 350 am Würzburger Uniklinikum frühgeborenen Kinder unterstützt. „Für die Durchführung ihrer wertvollen Arbeit ist KIWI allerdings auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen und wir würden uns freuen, wenn der Aktionstag für manchen ein Anstoß für eine finanzielle Unterstützung sein könnte“, sagt Prof. Härtel.

Das interdisziplinäre Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe am UKW gehört zu den drei größten Zentren seiner Art in Bayern. Der Welt-Frühgeborenentag soll auch darauf hinweisen, dass die medizinische Forschung für eine immer bessere Behandlung von Frühgeborenen und deren Langzeitgesundheit essentiell ist. Die Würzburger Universitäts-Kinderklinik hat hierzu unter anderem eine tragende Rolle im wissenschaftlichen Verbund des Deutschen Frühgeborenennetzwerks. 

Spendenkonto:

KIWI Interessengemeinschaft zur Förderung der Kinder der Würzburger Intensivstation e.V. Sparkasse Mainfranken IBAN: DE91 7905 0000 0000 0262 45 BIC: BYLADEM1SWU

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Uniklinikum Würzburg: Drei Forscherinnen auf Deutschem Schmerzkongress ausgezeichnet

Dr. Franziska Karl-Schöller, Dr. Luisa Kreß und Katharina Klug von der Neurologischen Klinik des Uniklinikums Würzburg wurden auf der Jahrestagung der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. und der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft e.V. für ihre Forschungsarbeiten mit Preisen geehrt.

Vom 19. bis 23. Oktober 2021 hielten die Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. und die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft e.V. ihre gemeinsame Jahrestagung ab. Dabei wurde auch der Förderpreis Schmerzforschung verliehen. In der Kategorie Grundlagenforschung ging der mit 3.500 Euro dotierte zweite Preis an Dr. Franziska Karl-Schöller und Dr. Luisa Kreß von der Neurologischen Klinik des Uniklinikums Würzburg (UKW). Geehrt wurden sie für eine Studie, die den möglichen Einfluss von Hautzellen auf Neuropathie und Schmerz untersuchte. Dafür wendete das Forscherinnen-Duo diverse In-vitro-Methoden an patienteneigenem Biomaterial an. Die gemeinsame Arbeit der Biologin Dr. Karl-Schöller und der Medizinerin Dr. Kreß ist ein Beispiel für die erfolgreiche interprofessionelle Zusammenarbeit zwischen den Grundlagenwissenschaften und der Klinik.

Als weiteren Erfolg für die neurologische Forschung am UKW erhielt Katharina Klug auf dem Kongress den diesjährigen Vortragspreis Top Young Science 2021 der Deutschen Schmerzgesellschaft. Der Vortrag der PhD-Kandidatin beleuchtete neue Erkenntnisse zum Thema Schmerz bei Morbus Fabry, die anhand von patienteneigenen sensiblen Neuronen und Endothelzellen gewonnen wurden.

Alle drei Preisträgerinnen gehören zum Team von Prof. Dr. Nurcan Üçeyler, Oberärztin an der Neurologischen Klinik des UKW und Leiterin des Bereichs „Translationale Somatosensorik“ der Würzburger Universität. Die Professorin war zudem die Präsidentin des diesjährigen Schmerzkongresses. Als Novum hatte die Tagung erstmals eine gemischte Struktur: Am 19. und 20. Oktober fand sie digital, in den anschließenden drei Tagen hybrid in Mannheim statt. Nach Angaben der Veranstalter*innen waren über 1000 Personen vor Ort im Congress Centrum Rosengarten dabei, rund 600 schalteten sich zudem von ihren heimischen Rechnern dazu. Zu den Schwerpunktthemen gehörten unter anderem „Kopfschmerzen bei Kindern und Jugendlichen“ sowie „Covid-19-assoziierte Schmerzsyndrome“.

 

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BMBF-Förderung „GO-Bio“: HIRI erhält bis zu 733.000 Euro / Innovative Diagnostik-technologie LEOPARD soll zur Marktreife geführt werden

Würzburg, 29. Oktober 2021 – Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt das Helmholtz-Institut für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) in Würzburg mit einer Förderung in Höhe von maximal 733.000 Euro. Mithilfe der Zuwendung soll die bereits mehrfach ausgezeichnete Diagnostiktechnologie LEOPARD entscheidende Schritte in Richtung Marktreife entwickelt werden. Ärzten und Patienten kann das neue Testverfahren künftig zu besseren Entscheidungen in der medizinischen Versorgung verhelfen. Die Mittel aus dem Programm „GO-Bio initial“ werden ab sofort für einen Zeitraum von 24 Monaten bewilligt.

 

Die Meldung sorgte im April 2021 für einiges Aufsehen in der Fachwelt: Mit der Erforschung von CRISPR, der natürlichen Genschere, die ein Teil des Immunsystems von Bakterien ist, hat das Helmholtz-Institut für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) Würzburg in Zusammenarbeit mit der Julius-Maximilians-Universität (JMU) einen Durchbruch in der medizinischen Diagnostik erzielt. Ihre gemeinsamen Untersuchungen zu CRISPR-Ribonukleinsäuren (RNAs) mündeten in die Entwicklung einer neuen Technologie, genannt LEOPARD.

Im Gegensatz zu herkömmlichen molekularbiologischen Diagnostikverfahren, beispielsweise den in der COVID-Pandemie verwendeten Standard-PCR-Tests, liefert LEOPARD wesentlich mehr Informationen mit nur einer Patientenprobe. Ärzt:innen und Patient:innen kann diese Innovation künftig zu besseren Entscheidungen in der medizinischen Diagnostik und Versorgung verhelfen – und das zu geringeren Kosten.

Mehrfach ausgezeichneter Forschungsansatz

Für seinen innovativen Forschungsansatz und die damit verbundene Anwendungsperspektive wurde das HIRI bereits mit dem „Medical Valley Award“ des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie ausgezeichnet. Außerdem ging es – zusammen mit der JMU – als ein Gewinner bei dem diesjährigen Wettbewerb „Science Breakthroughs of the Year“ der Falling Walls Foundation hervor. Und auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hatte das HIRI im zurückliegenden Jahr bereits gewürdigt: Innerhalb der Sondierungsphase des Programms „GO-Bio initial“ lag der Fokus der vorangegangenen Förderung auf der Konzeption einer möglichen Verwertungsidee.

Darauf aufbauend soll mit den jetzt neuerlich gewährten Mitteln von bis zu rund 733.000 Euro die Praxistauglichkeit von LEOPARD vorangetrieben werden. Die Gelder ermöglichen es dem HIRI, hochleistungsfähige Cas-Nukleasen und eine neue Auslesemethode zu evaluieren, um LEOPARD fit für den künftigen Einsatz in Testlaboren zu machen.

HIRI-Direktor Jörg Vogel: „LEOPARD ist ein ebenso eindrucksvolles wie erfolgreiches Beispiel dafür, was das übergeordnete Ziel unserer wissenschaftlichen Arbeit ist: der gelingende Transfer von den Grundlagen der RNA-Forschung in die klinische Anwendung. Die aktuelle Förderung des BMBF, über die ich mich außerordentlich freue, bestätigt und hilft uns, dieses Ziel mit Nachdruck zu verfolgen.“ 

Über GO-Bio initial

Um vielversprechende Ideen in die praktische Anwendung zu überführen, unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit seinem Förderprogramm „GO-Bio initial“ frühe lebenswissenschaftliche Forschungsansätze mit erkennbarem Innovationspotenzial. Innerhalb einer Sondierungs- sowie einer Machbarkeitsphase sollen die geförderten Projekte einen Reifegrad erzielen, der eine Weiterführung in anderen etablierten Programmen der Validierungs-, Gründungs- und Firmenkooperationsförderung ermöglicht. Mit den Geldern von „GO-Bio initial“ unterstützt das BMBF nur die tatsächlich entstehenden zuwendungsfähigen Selbstkosten. 

Über das HIRI

Das Helmholtz-Institut für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) ist die erste Einrichtung weltweit, die die Forschung an Ribonukleinsäuren (RNA) mit der Infektionsbiologie vereint. Auf Basis neuer Erkenntnisse aus seinem starken Grundlagenforschungsprogramm will das Institut innovative therapeutische Ansätze entwickeln, um menschliche Infektionen besser diagnostizieren und behandeln zu können. 

Das HIRI ist ein Joint Venture des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig und der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) und befindet sich auf dem Würzburger Medizin-Campus.

 

HIRI-Medieninformation vom 29. Oktober 2021

Schutzraum vor psychischen Störungen

Aus dem Online-Magazin "EinBlick" der Universität Würzburg

Vor knapp zwei Jahren hat das Deutsche Zentrum für Präventionsforschung Psychische Gesundheit an der Universität Würzburg die Arbeit aufgenommen. Ein Neubau soll den Forschungsteams schon bald optimale Bedingungen bieten.

Schon vor der Corona-Pandemie waren Kinder und Jugendliche in Deutschland in einem erschreckend hohen Ausmaß von psychischen Erkrankungen betroffen: Jedes fünfte Kind zeige Symptome von psychischen Erkrankungen und jedes zehnte Kind benötigt therapeutische Hilfe, so eine repräsentative Studie des Robert-Koch-Instituts (Berlin) aus dem Jahr 2019.

In der Corona-Pandemie hat sich die Situation nochmals verschlechtert: Fast jedes dritte Kind weise nun psychische Auffälligkeiten auf, lautet das Ergebnis einer Untersuchung des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, die Anfang 2021 veröffentlicht wurde. Wiederholte Lockdowns, fehlende soziale Kontakte und Homeschooling hätten dazu geführt, dass sich Kinder und Jugendliche in Deutschland erheblich belastet fühlen und vermehrt unter psychischen Problemen sowie unter psychosomatischen Beschwerden leiden.

Psychische Probleme frühzeitig erkennen

Kein Wunder, dass die Verantwortlichen dieser Studie fordern: „Kinder und Jugendliche, bei denen das Risiko besteht, dass sie psychische Probleme entwickeln, müssen frühzeitig erkannt werden.“ Durch den Einsatz von Präventions- und Interventionsangeboten müsse verhindert werden, dass sich bei ihnen „subklinische psychische Probleme zu manifesten psychischen Störungen entwickeln“.
Genau das ist das Ziel des Deutschen Zentrums für Präventionsforschung Psychische Gesundheit (DZPP), das Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diverser Fachgebiete Ende 2019 an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) gegründet haben und das inzwischen in gemeinsamen Trägerschaft von JMU und Universitätsklinikum Würzburg betrieben wird. Jetzt hat das Zentrum einen wichtigen Schritt getan: Auf dem Campus Hubland Nord der JMU haben die Arbeiten für den Neubau begonnen, in dem das DZPP in gut einem Jahr unterkommen wird.

Der Neubau

Zu finden ist das Gebäude auf einem Baufeld am Matthias-Lexer-Weg, das vom Zentrum für Sprachen und dem Kinder- und Familienzentrum der Universität sowie einem ebenfalls im Bau befindlichen Studentenwohnheim umrahmt wird. In dem dreigeschossigen Neubau erhält das DZPP eine Nutzfläche von rund 230 Quadratmetern. Der restliche Platz ist für weitere Nutzer aus der Universität vorgesehen.
Rund drei Millionen Euro werden die Kosten für das gesamte Gebäude betragen. Für den Anteil des DZPP hat der Würzburger Förderverein Menschenskinder e.V. eine Million Euro zur Verfügung gestellt. Der Verein hatte das Geld bei der Initiative Sternstunden e.V. eingeworben, einer Benefizaktion des Bayerischen Rundfunks. Und erst vor Kurzem hat der Förderverein erneut eine Spende in Höhe von 10.000 Euro an die Verantwortlichen des DZPP überreicht – ein weiterer Beitrag, „um das Präventionszentrum auszubauen und voll funktionsfähig zu machen“, wie der Verein schreibt.
Start der Bauarbeiten war Anfang September 2021. Voraussichtlich Anfang 2023 werden die zukünftigen Nutzerinnen und Nutzer ihre Räume beziehen können.
Das Gebäude wird in Stahlbetonskelettbauweise errichtet, die Außenwände bestehen aus vorgefertigten und vorgehängten Fassadenelementen in Holzrahmenbauweise. Diese Technik ermöglicht ein schnelleres Bauen und einen frühzeitigen Start des Innenausbaus. Die Fassadenhülle ist äußerst atmungsaktiv und bereits in sich gedämmt. Zudem schneidet der Holzbau in punkto Nachhaltigkeit gegenüber dem konventionellen Rohbau deutlich besser ab.

Präventionsprogramme entwickeln und evaluieren

„Das Zentrum verfolgt das Ziel, Präventionsprogramme zur Verringerung psychischer Erkrankungen zu entwickeln, ihre Effektivität zu evaluieren und sie in der Fläche verfügbar zu machen“, erklärt Professor Marcel Romanos, Leiter des DZPP und Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Universitätsklinikums Würzburg. Zudem berate das DZPP Betroffene, Familienangehörige, Schulen und andere Institutionen und bilde somit ein Scharnier zwischen Grundlagenforschung und Versorgungsstrukturen.
Der Neubau biete den beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit, in interdisziplinären Arbeitsgruppen Programme zu entwickeln und zu erproben. Bereits jetzt existieren viele Aktivitäten im Bereich der Präventionsforschung am Standort Würzburg, die aber noch weit verstreut und räumlich getrennt sind über die verschiedenen Fächer, Institute und Kliniken. Durch das neue Gebäude kann die Expertise aus den verschiedenen Bereichen gesammelt und zusammengeführt werden.

Erste Studien zu Präventionsprogrammen laufen bereits

„Dies ist insbesondere wichtig, weil im Bereich der Prävention psychischer Störungen nicht nur psychiatrisches oder psychotherapeutisches Verständnis gefragt ist, sondern auch zentral ist, wie der Zugang zu den Kindern, Jugendlichen oder jungen Erwachsenen erfolgt, ob dies in der Schule, beim Kinder- oder Hausarzt erfolgt oder ob Online-Intervention, Apps auf dem Smartphone oder gar Virtuelle Realität zum Einsatz kommen“, sagt Romanos. Das Interessante und Spannende an dem Thema Prävention ist seinen Worten nach, „dass die verschiedensten Expertinnen und Experten dazu beitragen und nur in der gemeinsamen Arbeit, sinnvolle, wirksame und umsetzbare Konzepte entstehen können.“
Natürlich waren die Mitglieder des DZPPs auch ohne Neubau in den vergangenen Monaten schon aktiv. So haben sie beispielsweise die Vernetzung mit Kindergärten, Schulen, Fachärzten, Ämtern, Beratungsstellen und anderen Akteuren vorangetrieben, Forschungsfragen definiert und neue Projekte initiiert.
Auch erste große Evaluationsstudien zu Präventionsprogrammen laufen bereits – etwa das Programm DUDE, das von der Kaufmännischen Krankenkasse KKH gefördert wird. DUDE steht für „Du und deine Emotionen“. Mit Hilfe dieses Programm sollen Kinder lernen, ihre Emotionen zu regulieren. Die Fachleute gehen davon aus, dass dies ein wirksamer Schutz vor selbstverletzenden Verhaltensweisen und emotionalen Störungen ist. Solche körperlichen Autoaggressionen treten in Deutschland bei bis zu 20 Prozent der Schulkinder auf.

Zur Homepage des DZPP (https://www.med.uni-wuerzburg.de/dzpp/startseite/ )

Kontakt
Prof. Dr. Marcel Romanos, Deutsches Zentrum für Präventionsforschung Psychische Gesundheit, Universität und Universitätsklinikum Würzburg, T: +49 931 201 78000, DZPP@ ukw.de

Ausgabe vom 02.11.2021 des Online-Magazins EinBlick der Universität Würzburg als PDF

„Herz unter Druck“

Im Rahmen der Herzwochen referieren Ärzte aus verschiedenen Fachrichtungen am 25. November am Universitätsklinikum Würzburg über Ursachen und Auswirkungen von Bluthochdruck.

www.herzstiftung.de

Eigentlich sollte unser Herz ja immer im Rampenlicht stehen, aber jedes Jahr im November wird es im Rahmen der Herzwochen der Deutschen Herzstiftung von einer besonderen Seite beleuchtet. In diesem Jahr liegt der Fokus der vierwöchigen Kampagne auf der Erkrankung Bluthochdruck. Nicht nur bei einer späten Diagnosestellung, sondern auch bei unzureichender Therapie ist Bluthochdruck ein Hauptrisikofaktor für Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Herzinsuffizienz, aber auch für zahlreiche andere Erkrankungen. Das Universitätsklinikum Würzburg (UKW) lädt daher am 25. November um 17 Uhr zu einem interdisziplinären ZOOM-Webinar ein. Experten aus der Neurologie, der Augenklinik sowie Nephrologen, Endokrinologen und Kardiologen der Medizinischen Klinik und Poliklinik I des UKW inklusive des Deutschen Zentrums für Herzinsuffizienz (DZHI) referieren über Ursachen, Folgen und Behandlungsmöglichkeiten des Bluthochdrucks. 

Ein stiller Killer 

Etwa 1,3 Milliarden Menschen leiden weltweit an Bluthochdruck, heißt es in einer aktuellen Studie, die in der medizinischen Fachzeitschrift “The Lancet”* veröffentlicht wurde. Die als arterielle Hypertonie bezeichnete Erkrankung ist ein wachsendes Problem in der Gesellschaft. Hat sich die Zahl der Betroffenen doch in den vergangenen 30 Jahren verdoppelt. Fast jeder zweite weiß nichts von seiner Erkrankung des Herz-Kreislauf-Systems. 

Prof. Dr. Christoph Maack, Kardiologe und Sprecher des DZHI, wird zu Beginn der Veranstaltung schildern, wie es zum überhöhten Druck in den Blutgefäßen kommt. Davon sind allein in Deutschland 20 bis 30 Millionen Menschen betroffen. Maack: „Jeder sollte seinen Blutdruck kennen, nicht nur die Risikopatienten. Denn Bluthochdruck kommt auf leisen Sohlen. Ist er dauerhaft zu hoch, liegt er also dauerhaft über 140 zu 90 mmHg, schädigt er die Blutgefäße. Es kann zu Durchblutungsstörungen kommen, welche die Organe betreffen, vor allem Herz, Nieren, Gehirn und Augen.“

Verkalkungen lagern sich ab und zerstören die Innenwände der Gefäße, sodass ein Schlaganfall oder Herzinfarkt drohen. Laut Deutscher Hochdruckliga könnte jedoch jeder zweite Schlaganfall und Herzinfarkt vermieden werden, wenn der hohe Blutdruck rechtzeitig diagnostiziert und behandelt worden wäre. „Je höher der Blutdruck ist, und je länger er unbehandelt bleibt, desto größer wird das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden“, berichtet Dr. Thorsten Odorfer, Oberarzt an der Neurologischen Klinik und Poliklinik am UKW und ärztlicher Projektkoordinator des Telemedizinnetzwerkes für die Schlaganfallversorgung „Transit STROKE“. 

Wie hoch das Risiko für einen Schlaganfall oder Herzinfarkt ist, lässt sich übrigens an der Netzhaut unserer Augen ablesen. „Die kleinen Blutgefäße unserer Sehorgane reagieren besonders sensibel auf Bluthochdruck“, weiß Privatdozent Dr. Winfried Göbel. Der Oberarzt an der Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde am UKW wird über die Netzhaut als Spiegel des Gefäßsystems referieren. Dass es sich lohnt, die Ursache für seinen Bluthochdruck zu kennen, wird Dr. Ulrich Dischinger verdeutlichen. „Bei etwa jedem zehnten Patienten wird Bluthochdruck durch die Überproduktion von Hormonen verursacht“, erläutert der Oberarzt der Endokrinologie und Diabetologie am UKW. „Können Betroffene identifiziert werden, so ist oftmals eine zielgerichtete Therapie möglich.“

Auch eine chronische Nierenschwäche kann Bluthochdruck verursachen. Und umgekehrt: Ein zu hoher Blutdruck schädigt auf Dauer die Nieren. Der Nephrologe Prof. Dr. Kai Lopau, wird zeigen, wie man sich selbst aktiv schützen kann: „Wer Risikofaktoren wie Übergewicht, Stress, ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel, Rauchen und Alkohol minimiert, kann seinen Blutdruck dauerhaft senken und seine Nieren stärken.“ 

Zusätzlich zu einem gesunden Lebensstil ist in vielen Fällen die regelmäßige Einnahme von Blutdrucksenkern angeraten. „Treu sein lohnt sich!“, ermutigt Prof. Dr. Stefan Störk, Kardiologe und Leiter der Herzinsuffizienz-Ambulanz am DZHI. Ein Hauptproblem der Volkskrankheit Bluthochdruck sei die sogenannte Adhärenz, die oftmals fehlende Bereitschaft der Patienten zur Therapie und zur regelmäßigen Einnahme der verschriebenen Medikamente. Störk wird erläutern, wie Hochdruckpatienten mit der konsequenten Einnahme von Blutdrucksenkern ihr Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und andere Erkrankungen minimieren. 

Die Veranstaltung wird moderiert von Prof. Dr. Stefan Frantz, Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik I des Universitätsklinikum Würzburg. Fragen können nach den Vorträgen gestellt werden – von Präsenz-Teilnehmern mündlich, von ZOOM-Teilnehmern im Chat und gern auch vorab per E-Mail an dzhi@ukw.de. 

Informationen zum Bluthochdruck: Von Bluthochdruck ist die Rede, wenn der sogenannte systolische Wert, auch oberer Wert genannt, und der untere, der diastolische Blutdruckwert zu hoch sind. Bei der Systole wird das Blut in den Körper gepumpt, bei der Diastole entspannt sich das Herz und Blut fließt in die Kammern. Der Grenzwert liegt bei 140 zu 90. Alles was darunter liegt ist im Optimal-bzw. Normalbereich. Erst wenn mehrere Blutdruckmessungen an verschiedenen Tagen jedes Mal zu hohe Werte anzeigen, dann kann von Bluthochdruck gesprochen werden. Es reicht übrigens schon aus, wenn ein Wert den optimalen Wert überschreitet.

Hinweise zur Teilnahme via ZOOM: Klicken Sie bitte kurz vor der Veranstaltung auf nachfolgenden Link, um am Webinar teilzunehmen:
ukw-de.zoom.us/j/99040540247 Kenncode: 737877
Webinar-ID: 990 4054 0247
Oder Schnelleinwahl mobil: Deutschland: +496938079884
Oder Telefon: +49 69 3807 9884 or +49 69 5050 0951 or +49 69 5050 0952 or +49 695 050 2596 or +49 69 7104 9922 or +49 69 3807 9883
Verfügbare internationale Nummern: ukw-de.zoom.us/u/axhKTzhRd

Informationen zum Umgang mit Ihren Daten bei der Verwendung von Zoom des Universitätsklinikums Würzburg können Sie unter www.ukw.de/recht/datenschutz/ abrufen.

*https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0140673621013301?via%3Dihub  

www.herzstiftung.de