Im vergangenen Jahr versorgten die fast 7.400 Beschäftigten des Uniklinikums Würzburg (UKW) gut 249.000 ambulante sowie annähernd 69.000 voll- und teilstationäre Patient*innen nach höchsten medizinischen Standards. Dies sind einige der Kennzahlen, die der soeben erschienene Jahresbericht 2020 des Klinikums veröffentlicht. Neben weiteren zentralen Zahlen und Fakten gibt die 115-seitige Publikation in vielen, reich bebilderten Artikeln und Meldungen einen Überblick über verabschiedete und hinzugewonnene Expert`*innen, innovative Therapieangebote, wegweisende Forschungsergebnisse sowie sonstige wichtige Ereignisse am Klinikum. Als Top-Thema herausgehoben sind die für die Bekämpfung der Covid-19-Pandemie am UKW durch hohes Engagement, vorbildlichen Zusammenhalt und weitreichende Kooperationen gefundenen Lösungen.
Unter „Wir stellen uns vor“ präsentiert der Band die Kliniken, Abteilungen und Institute sowie deren Schwerpunkte inklusive Kontaktmöglichkeiten.
Ein PDF des Jahresberichts kann abgerufen werden unter www.ukw.de, Rubrik „Über das UKW“.
Aktuelle Pressemitteilungen
Auch in diesem Jahr beteiligt sich das Universitätsklinikum Würzburg wieder an der Mainfranken-Messe in Würzburg.
Bei der Leistungsschau der regionalen Unternehmen und Institutionen, die vom 25. September bis zum 3. Oktober 2021 geht, präsentiert sich das Klinikum in der „Würzburg Halle“ gleich neben der Friedensbrücke.
Der Infostand des Uniklinikums befindet sich gleich am Eingang der "Würzburg Halle" neben dem Stand der Universität Würzburg.
Die Themenvielfalt des Uniklinikums reicht auf der diesjährigen Messe von Ausbildungs-und Karrierechancen über Krebsvorsorge, Organtransplantation und Selbsthilfefreundlichkeit bis zu den Leistungen des Mutter-Kind-Zentrums und der Biobank.
Besonders spannend dürften die Podiumsdiskussionen auf der Bühne der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt werden: Wie leben wir unter Corona-Bedingungen weiter? Was bedeutet die Pandemie für die Lebensqualität von Senior*innen und Jugendlichen? Oder auch: Wohin geht die „Reise“ bei der aktuellen und zukünftigen Krebsforschung?
Das detaillierte Programm finden Sie HIER
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
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Einen Überblick gibt die Pressemeldung der Stadt Würzburg.
Hier geht es zum Programm der Universität.
Alle Informationen des Veranstalters AFAG für Besucher finden Sie HIER
Bitte beachten Sie auch die dort aufgeführten aktuellen Hinweise zu den Hygiene-Maßnahmen
Bereits für das Jahr 2020 geplant und zweimal wegen COVID verschoben, findet dieses hochkarätige internationale Symposium Anfang Oktober dieses Jahr im CCW statt. Mehr als 50 renommierte Neugeborenenmediziner/-innen und Wissenschaftler/-innen aus aller Welt werden die neuesten Entwicklungen, Behandlungskonzepte und Grenzen der Früh- und Neugeborenenmedizin mit Teilnehmern aus 42 Nationen vor Ort kritisch beleuchten und ihre Erfahrungen in „Workshops“, Seminaren und Plenarsitzungen austauschen.
Wegen strenger Hygieneauflagen ist die Anzahl der Teilnehmer in diesem Jahr beschränkt; durch die Aufzeichnung aller Symposionsbeiträge können jedoch registrierte Teilnehmer/-innen aus aller Welt von dieser Veranstaltung profitieren und die neuesten Erkenntnisse in ihre klinische Tätigkeit umsetzen.
Themenschwerpunkte dieses klinisch-wissenschaftlichen Fachkongresses sind die kritischen ersten Lebensminuten von Früh- und Neugeborenen, die Früherkennung und optimale Behandlung von Organerkrankungen sowie die Entwicklung von Strategien, die einen bestmöglichen Schutz dieser vulnerablen Kinder vor möglichen Folgeschäden gewährleistet.
Dieses Symposium, das alle 3 Jahre in Würzburg stattfindet, feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum. Es hat sich zu einem der renommiertesten und größten internationalen Kongresse für Früh- und Neugeborenenmedizin entwickelt. Für den Initiator Prof. Christian P. Speer, ehemaliger Direktor der Universitäts-Kinderklinik, ein Grund zur Freude: „Ich bin außerordentlich glücklich, dass wir bei unserem diesjährigen Symposion wieder einen direkten Austausch zwischen Referenten/-innen und Teilnehmern erleben, und den neuesten Wissensstand miteinander kritisch beleuchten können; unsere Erkenntnisse und Empfehlungen tragen zu einer bestmöglichen Behandlung von Früh- und Neugeborenen in aller Welt bei.“ Danken möchte ich allen, die dieses Symposion nachhaltig unterstützen; insbesondere meinem Nachfolger, Prof. Christoph Härtel und den Mitarbeitern der Universitäts-Kinderklinik und des Universitätsklinikums.
„Zwar haben sich die technischen Möglichkeiten der Kommunikation zwischenzeitlich grundlegend verändert, jedoch zeigt sich gerade bei komplexen wissenschaftlichen Themen, wie sehr der Wissensaustausch von persönlichen Gesprächen, fachlichen Diskussionen und Netzwerken abhängt“ so Björn Rudek, Tourismusdirektor der Stadt Würzburg.
Für einen reibungslosen Ablauf der Fachtagung sorgt das engagierte Team der Tagungsabteilung von Congress-Tourismus-Würzburg. Von der Raumbuchung im CCW über die Teilnehmerregistrierung bis zur Konzeption und Planung des Rahmenprogramms laufen dort alle Fäden zusammen. „Das CCW ist ein idealer Austragungsort für eine Veranstaltung dieser Größenordnung und Struktur. In Kombination mit dem seit 2015 deutlich erweiterten Raumangebot mit großen Präsentationsflächen bietet es ausgezeichnete Voraussetzungen für internationale Fachkongresse. Die optimale Erreichbarkeit Würzburgs und die kurzen Wege in der Stadt werden von unseren weltweit anreisenden Teilnehmern und Referenten sehr geschätzt“, resümiert Prof. Speer. „Würzburg ist zudem international als bedeutender Standort für Wissenschaft und Forschung bekannt“ bemerkt Björn Rudek.
Weitere Informationen zum TWINSIGHT-Kolleg sowie zum Symposium 2021 finden Sie auf der Website des Interdisziplinären Zentrums für Klinische Forschung (Else Kröner-Fresenius-Forschungskolleg TWINSIGHT - Medizinische Fakultät (uni-wuerzburg.de)).
Unter dem Motto „Krankheiten erforschen – Gesundheit erhalten“ lädt die Deutsche Gesellschaft für Epidemiologie (DGEpi) in Kooperation mit dem Institut für klinische Epidemiologie und Biometrie der Julius-Maximilians-Universität (JMU) Würzburg vom 20. bis 22. September 2021 zur 16. Jahrestagung der DGEpi ein. Die Veranstaltung findet als digitaler Kongress statt.
Das Motto passt nicht nur zur aktuellen Corona-Pandemie; immer stärker rückt das Thema Prävention auch als wichtige Maßnahme zur Vorbeugung von übertragbaren und nicht-übertragbaren Erkrankungen in den Vordergrund. In Vorträgen und Workshops werden während des dreitägigen Kongresses offene Fragen zu Krankheitsentstehung, Krankheitsverläufen und Therapien aufgegriffen und von den teilnehmenden Epidemiologinnen und Epidemiologen gemeinsam diskutiert. Zur digitalen Konferenz werden über 300 Teilnehmende erwartet.
Workshops, Tutorien und Vorträge für Fachleute
„Die Bedeutung der Epidemiologie wurde uns allen in der jetzigen Pandemie noch einmal sehr deutlich vor Augen geführt. Die Epidemiologie hat mit der Erhebung von Daten zu Entstehung und Verlauf der Corona-Erkrankung entscheidend zur Bewältigung der Pandemie beigetragen,“ so Professor Matthias Frosch, Dekan der Medizinischen Fakultät der JMU und Präsident des Medizinischen Fakultätentages. Er betont auch den wichtigen Stellenwert der Epidemiologie in der zukünftigen Ausbildung der Medizinstudierenden.
„Wir sind gespannt auf drei hochkarätige Keynotes, zahlreiche thematisch vielfältige Workshops, Tutorien und Vorträge. Die Schnittstellen und Interaktionen mit den Institutionen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes sind von hoher Bedeutung und dringender Aktualität, nicht nur zu Pandemiezeiten“, erläutert Professorin Eva Grill, Präsidentin der DGEpi und verweist auf den anschließenden Bayerischen Kongress für den Öffentlichen Gesundheitsdienst.
Zunehmende Bedeutung der Fachdisziplin
Professor Peter Heuschmann, Tagungspräsident und Vorstand des Instituts für klinische Epidemiologie und Biometrie (IKE-B) der JMU, betont die zunehmende Bedeutung der Fachdisziplin Epidemiologie: „Die Forschungsschwerpunkte des IKE-B umfassen die Bereiche klinische Epidemiologie, Versorgungsforschung, Digitalisierung, Präventionsforschung sowie klinische Forschung.“ Aus diesem Grund wurde das Motto der DGEpi 2021 „Krankheiten erforschen – Gesundheit erhalten“ gewählt. „Dieser Leitgedanke verdeutlicht, wie wir als Epidemiologinnen und Epidemiologen in enger Zusammenarbeit mit zahlreichen anderen Disziplinen die relevanten Fragen zu Krankheitsentstehung, Krankheitsverläufen und Therapien beantworten“, so Heuschmann.
Kontakt
Prof. Dr. Peter Heuschmann, Institut für klinische Epidemiologie und Biometrie, Universität Würzburg, T. +49 931 – 201 47308, dgepi_2021@uni-wuerzburg.de, www.dgepi.de
Pressemitteilung der Uni Würzburg
Die Aktionswoche findet aktuell vom 13. bis 19. September 2021 statt:
Heute startet die deutschlandweite Aktionswoche #HierWirdGeimpft des BMG. Gemeinsam mit Bund und Ländern soll Bürger*innen nochmals die Möglichkeit gegeben werden, sich schnell und unkompliziert über bestehende Impfangebote in ihrer Nähe informieren zu können.
Sie können sich unter www.zusammengegencorona.de/impfen/hier-wird-geimpft/ kurzfristig über Impfangebote informieren und anmelden. Ob auf dem Marktplatz, dem Sportplatz, am Ärztezentrum oder vor dem Supermarkt… schnell und einfach DEINE Schutzimpfung gegen das Coronavirus erhalten.
Weitere Informationen erhalten Sie hier:
www.zusammengegencorona.de/impfen/hier-wird-geimpft/
#gemeinsamgegencorona #HierWirdGeimpft #AHA-Regeln
In einem Online-Vortrag am Mittwoch, den 15. September 2021 stellen Dr. Roxanne Sell und Dr. Stefan Unterecker von der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Uniklinikums Würzburg das Erkrankungsbild der Posttraumatischen Belastungsstörung vor. Sie erläutern Symptome und den Verlauf der Erkrankung. Außerdem präsentieren sie Entstehungsmodelle und Behandlungsmöglichkeiten. Weiterhin werden verschiedene Arten von Traumatisierungen in Zusammenhang mit dem Risiko der Entstehung einer Traumafolgestörung gesetzt sowie unterschiedliche Phasen und Strategien der Bewältigung thematisiert.Die Veranstaltung beginnt um 18:00 Uhr. Eine Anmeldung ist möglich unter E-Mail: psy_veranst@ukw.de