Aktuelle Pressemitteilungen

Neue Wege mit eMPG: Digitale Medizinprodukteeinweisung für Mitarbeitende

Auf der Plattform „lernen.ukw.de“ sind bereits 50 Einweisungsvideos freigeschaltet

Die beiden Ärzte stehen in blauer Arbeitskluft rechts und links von Anna Kellersmann, daneben ein medizinisches Gerät.
Matthias Nothhaft (links), Anna Kellersmann und Chris Speicher entwickelten in der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie eine digitale Medizinprodukteeinweisung für Mitarbeitende. © Anna Kellersmann / UKW
Screenshot der Lernplattform mit einigen der Geräte, für die es nun Einweisungsvideos gibt.
Auf der Plattform „lernen.ukw.de“ sind bereits Einweisungsvideos mit Kontrollfragen für 50 der insgesamt 120 einweisungspflichtigen Geräte der Medizinproduktklassen I–III am UKW freigeschaltet.

Ob Beatmungsgeräte, Infusionspumpen, EKG-Systeme oder Patientenmonitore – all diese Medizinprodukte werden im Klinikalltag eingesetzt und erfordern eine fachkundige Schulung, damit sie sicher und korrekt verwendet werden können. Um die Patientensicherheit zu gewährleisten und das Klinikpersonal vor Anwendungsfehlern zu schützen, sind fachgerechte Einweisungen sogar gesetzlich vorgeschrieben. In vielen Häusern laufen die Schulungen jedoch noch analog, aufwendig und wenig standardisiert ab, was einen hohen organisatorischen Aufwand bedeutet und die Dokumentation anfällig für Lücken macht. 

„Trotz der zunehmenden Digitalisierung in der Medizin – etwa durch Telemedizin, digitale Narkoseprotokolle oder elektronische Patientenakten – gab es für Geräteeinweisungen bisher keine innovativen Lösungen unter Einsatz von hybriden Videoformaten“, schildert Dr. Matthias Nothhaft. Dies hat der Funktionsoberarzt der von Prof. Patrick Meybohm geleiteten Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie am Uniklinikum Würzburg (UKW) nun geändert. Gemeinsam mit Dr. Chris Speicher und einer Arbeitsgruppe der Anästhesie entwickelte er ein digitales Konzept zur Einweisung in Medizinprodukte: eMPG. Das Konzept stellte das Team bereits im E-Journal AINS Anästhesiologie - Intensivmedizin - Notfallmedizin - Schmerztherapie vor (DOI: 10.1055/a-2219-0043). 

Für 50 der 120 einweisungspflichtigen Geräte der Medizinproduktklassen I–III am UKW gibt es inzwischen Einweisungsvideos mit Kontrollfragen

Am UKW gibt es rund 120 einweisungspflichtige Medizinprodukte der Klassen I–III. Im Bereich der Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie sind es etwa 80 Geräte. Für 50 dieser Geräte hat das Team gemeinsam mit der UKW-Videografin Anna Kellersmann inzwischen Einweisungsvideos in standardisiertem Design produziert. Die Videos stehen allen Mitarbeitenden auf der Online-Lernplattform „lernen.ukw.de“ zur digitalen Geräteeinweisung zur Verfügung. 

Zeitlich flexibel, örtlich ungebunden und jederzeit erneut abrufbar

„Der Vorteil der zeitlich flexiblen und ortsunabhängigen Teilnahme an Geräteeinweisungen liegt auf der Hand“, sagt Nothhaft. Ferner können die Videos jederzeit erneut angesehen werden, sodass auch nach längeren Pausen, wie beispielsweise der Elternzeit, der Einstieg erleichtert wird. Es gibt außerdem immer eine Kontaktperson vor Ort, die für weitere Fragen zur Verfügung steht und auf Wunsch Details am Gerät nochmals erläutert. Durch das Beantworten von Kontrollfragen nach dem Einweisungsvideo kann zudem die Qualität der Einweisung sichergestellt und der Lernerfolg überprüft werden. 

Nach dem Bestehen der Lernerfolgskontrolle erfolgt Eintrag in den Gerätepass

Nachdem sich die Anwenderinnen und Anwender das Video angeschaut, alle dazugehörigen Fragen korrekt beantwortet und sich mit der Bedienung des Geräts vertraut gemacht haben, können sie online bestätigen, dass sie eingewiesen wurden und aktuell keine weiteren Fragen zum Gerät haben. 

„Das ermöglicht eine digitale Dokumentation und Kontrolle darüber, wer in welches Medizinprodukt eingewiesen wurde. Zudem ergeben sich Hinweise, wo Nachschulungsbedarf besteht“, berichtet Matthias Nothhaft. Nach dem erfolgreichen Anschauen des Videos und Bestehen der Lernerfolgskontrolle wird automatisch ein entsprechender Eintrag im Gerätepass im Krankenhausinformationssystem vorgenommen. „Bislang war das Feedback ausschließlich positiv“, freut sich Dr. Chris Speicher, Assistenzarzt in der Anästhesiologie und Co-Koordinator des Projekts. In einem nächsten Schritt sollen schrittweise weitere Geräte der Kinderklinik und der Medizinischen Klinik I im Rahmen von eMPG digitalisiert werden. Zusätzlich wird ein Ausrollkonzept vorbereitet, sodass zukünftig auch weitere Krankenhäuser von der innovativen Lösung profitieren können.

Publikation: Alina Hügel, Chris Speicher, Patrick Meybohm, Matthias Nothhaft. eMPG – die digitale Medizinprodukteeinweisung in der Zukunft. Anästhesiol Intensivmed Notfallmed Schmerzther 2024; 59(10): 575-585. DOI: 10.1055/a-2219-0043

Die beiden Ärzte stehen in blauer Arbeitskluft rechts und links von Anna Kellersmann, daneben ein medizinisches Gerät.
Matthias Nothhaft (links), Anna Kellersmann und Chris Speicher entwickelten in der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie eine digitale Medizinprodukteeinweisung für Mitarbeitende. © Anna Kellersmann / UKW
Screenshot der Lernplattform mit einigen der Geräte, für die es nun Einweisungsvideos gibt.
Auf der Plattform „lernen.ukw.de“ sind bereits Einweisungsvideos mit Kontrollfragen für 50 der insgesamt 120 einweisungspflichtigen Geräte der Medizinproduktklassen I–III am UKW freigeschaltet.

Würzburger Zahnmedizin-Studentinnen gelangen preiswürdige Wurzelkanalbehandlungen

Die Fachzeitschrift Quintessenz Endodontie würdigt herausragende, von Studierenden erbrachte Wurzelkanalbehandlungen mit der „Goldenen Hedström-Feile“. In diesem Jahr ging die Auszeichnung an drei Würzburger Zahnmedizin-Studentinnen.

In der Mitte die drei Preisträgerinnen Medi Biberova, Nina Stützel und Sophie Bruchmann (von links), umrahmt von Dr. Julia Ludwig und Prof. Dr. Gabriel Krastl vom Zentrum für Zahn-, Mund- und Kiefergesundheit des Uniklinikums Würzburg. Foto: UKW
In der Mitte die drei Preisträgerinnen Medi Biberova, Nina Stützel und Sophie Bruchmann (von links), umrahmt von Dr. Julia Ludwig und Prof. Dr. Gabriel Krastl vom Zentrum für Zahn-, Mund- und Kiefergesundheit des Uniklinikums Würzburg. Foto: UKW

Würzburg. Medi Biberova, Sophie Bruchmann und Nina Stützel gelangen im Wintersemester 2024/2025 beziehungsweise während ihres Staatsexamens 2025 exzellente Wurzelkanalbehandlungen. Deshalb ehrte die Redaktion der Fachzeitschrift Quintessenz Endodontie die Würzburger Zahnmedizin-Studentinnen jeweils mit der „Goldenen Hedström-Feile“. Mit dem namensgebenden zahnärztlichen Instrument können Wurzelkanäle gesäubert und erweitert werden. 

Die von einem Buchpreis begleitete Auszeichnung soll Nachwuchszahnmedizinerinnen und -zahnmediziner schon während ihres Studiums zu hervorragenden endodontischen Behandlungen motivieren. Insgesamt erhielten 20 Studierende aus Deutschland und der Schweiz den Award, wobei das Zentrum für Zahn-, Mund- und Kiefergesundheit (ZMK) des Uniklinikums Würzburg in diesem Jahr die einzige Einrichtung mit gleich drei Siegerinnen ist. 

Prof. Dr. Gabriel Krastl, der Geschäftsführende Direktor des ZMK, gratulierte den Studentinnen herzlich zu ihren preisgekrönten Leistungen und kommentierte: „Die Auszeichnungen machen uns in doppelter Weise stolz. Zum einen sind sie ein Nachweis für die an der Würzburger Zahnklinik gebotene, exzellente Lehre. Zum anderen honorieren sie die hohe Qualität, auf die sich unsere Patientinnen und Patienten bei der studentischen Behandlung verlassen können.“

In der Mitte die drei Preisträgerinnen Medi Biberova, Nina Stützel und Sophie Bruchmann (von links), umrahmt von Dr. Julia Ludwig und Prof. Dr. Gabriel Krastl vom Zentrum für Zahn-, Mund- und Kiefergesundheit des Uniklinikums Würzburg. Foto: UKW
In der Mitte die drei Preisträgerinnen Medi Biberova, Nina Stützel und Sophie Bruchmann (von links), umrahmt von Dr. Julia Ludwig und Prof. Dr. Gabriel Krastl vom Zentrum für Zahn-, Mund- und Kiefergesundheit des Uniklinikums Würzburg. Foto: UKW

UKW-Startup T-CURX erhält 20 Mio. US-Dollar-Finanzierung von internationalen Investoren

Ziel ist Entwicklung wirksamerer und leichter verfügbarer CAR-T-Therapien

Dr. Ulf Grawunder, CEO von T-CURX, Christian Söllner, Leiter Recht und Mitglied des Beirats, und Mitgründer Prof. Dr. Michael Hudecek stehen im Labor und lachen in die Kamera.
Das Unternehmen T-CURX ist eine Ausgründung der Universitätsmedizin Würzburg. V.l.n.r.: Dr. Ulf Grawunder, CEO von T-CURX, Christian Söllner, Leiter Recht und Mitglied des Beirats, und Mitgründer Prof. Dr. Michael Hudecek, Lehrstuhlinhaber für Zelluläre Immuntherapie, am Universitätsklinikum Würzburg (UKW) und an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. © Chris Weiß

Würzburg. Die T-CURX GmbH aus Würzburg erhält in der ersten Runde einer Finanzierungsserie 20 Mio. US-Dollar (17,7 Mio. Euro) von einem internationalen Investorenteam aus Europa und Asien, angeführt von BiomedVC aus der Schweiz. Das Unternehmen T-CURX ist eine Ausgründung der Universitätsmedizin Würzburg und wurde von Prof. Dr. Michael Hudecek, Lehrstuhlinhaber für Zelluläre Immuntherapie, am Universitätsklinikum Würzburg (UKW) und an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, gegründet. Mit diesen Mitteln will T-CURX nun die Entwicklung von nicht-viralen CAR-T-Therapien bei akuter myeloischer Leukämie (AML) und soliden Tumoren beschleunigen und gleichzeitig die firmeneigenen Technologien zur direkten Herstellung von CAR-T-Zellen im Körper weiterentwickeln.

Die CAR-T-Zelltherapie gilt als eine der wirksamsten Krebstherapien. Dabei werden T-Zellen aus dem Körper der Patientinnen und Patienten so verändert, dass sie Krebszellen gezielt erkennen und bekämpfen. Anschließend können sich die T-Zellen im Körper vermehren und Tumore effektiv angreifen. Bisher wird diese Therapie aufgrund hoher Kosten oft erst in letzter Therapielinie eingesetzt.

Die T-CURX GmbH aus Würzburg beabsichtigt CAR-T-Therapien kostengünstiger und breiter zugänglich machen. Sie entwickelt nicht-virale CAR-T-Zellen zur Behandlung verschiedener Krebsarten, darunter akute myeloische Leukämie (AML), chronische lymphatische Leukämie (CLL) und solide Tumore. „Mit den Mitteln aus der aktuellen Finanzierungsrunde wollen wir unsere klinischen Studien vorantreiben: Das führende Programm soll die Phase-1-Studie abschließen und in Phase 2 eintreten“, fasst Mitgründer Prof. Dr. Michael Hudecek zusammen. Das Biotech-Unternehmen entstand aus seinem Labor am Universitätsklinikum Würzburg und der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

Prof. Tim J. von Oertzen, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Würzburg, betont: „Dass ein aus dem Universitätsklinikum Würzburg hervorgegangenes Startup diesen wichtigen Meilenstein erreicht, ist ein Riesenerfolg. Und es ist ein Beleg für die Qualität unserer Innovationskraft und ihrer Relevanz für die Patientenversorgung.

„Die Finanzierung unserer Ausgründung T-CURX ist ein schöner Erfolg nicht nur für die Universität Würzburg, sondern für das gesamte Innovations-Ökosystem in Unterfranken. Dies zeigt einmal mehr, welch wirkkräftige Ideen in unseren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern stecken“, so Prof. Dr. Matthias Bode, Vizepräsident für Innovation und Wissenstransfer an der Uni Würzburg.

Mit der erfolgreichen Finanzierung kann T-CURX die Entwicklung seiner CAR-T-Therapien weiter vorantreiben. Im Fokus steht dabei der Einsatz nicht-viraler Vektor- und LNP-Technologien zur in-vivo-Generierung von CAR-T-Zellen. So sollen die Therapien einfacher, schneller und kostengünstiger produziert werden, damit künftig mehr Patientinnen und Patienten von diesen innovativen Krebstherapien profitieren können. 

Die Finanzierung durch ein internationales Investorenkonsortium unterstreicht das wissenschaftliche Fundament und das therapeutische Potenzial der Pipeline in AML, CLL und soliden Tumorindikationen“, kommentiert Dr. Ulf Grawunder, Mitgründer und CEO von T-CURX.

Internationale Investoren und EU-Förderung stärken T-CURX

Zum internationalen Investorenteam gehören neben BiomedVC auch Bayern Kapital, HighLight Capital (HLC) und der i&i Biotech Fund. Außerdem haben sich bestehende und neue private Investoren beteiligt.

Über die Beteiligung von Bayern Kapital erhielt T-CURX zudem Zugang zu Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) der Europäischen Union (EU). Ziel dieses Fonds ist die Unterstützung des „STEP“-Ziels („Strategische Technologien für Europa“), mit dem die Wettbewerbsfähigkeit, technologische Souveränität und Resilienz Europas gestärkt werden soll. Die Fonds von Bayern Kapital wurden als Projekt von strategischer Bedeutung durch das bayerische EFRE-Programm ausgewählt und insgesamt stehen für den Bayern Kapital Innovationsfonds EFRE II 58,3 Mio. Euro zur Verfügung.

Über die T-CURX GmbH

Die T-CURX GmbH ist ein privates deutsches Biotech-Unternehmen mit Sitz in Würzburg. Das Unternehmen wurde im Jahr 2017 mit der Vision gegründet, wirksame CAR-T-Zelltherapien der nächsten Generation mithilfe kostengünstiger und hoch skalierbarer, nicht-viraler CAR-T-Zelltechnologie zu entwickeln und diese so für mehr Krebspatienten zugänglich zu machen. Der Gründung ging ein Pre-Seed m4 Award voraus. T-CURX ist eine Ausgründung des Labors des T-CURX-Mitgründers Prof. Michael Hudecek an der Universität Würzburg und dem Universitätsklinikum Würzburg und wird vom Serial Entrepreneur Dr. Ulf Grawunder als CEO geleitet. T-CURX nutzt ein Portfolio proprietärer, nicht-viraler CAR-T-Technologien für die skalierbare und kostengünstige Herstellung von CAR-T-Zellen auf der Grundlage eines nicht-viralen „Sleeping Beauty“-Transposon-Gentransfers in die T-Zellen eines Patienten.

Weitere Informationen über T-CURX finden sie hier.

Unterstützt durch das SFT der Uni Würzburg

Das JMU-Servicezentrum Forschung und Technologietransfer (SFT) hat das Team um Prof. Dr. Michael Hudecek auf dem Weg zur Gründung der T-CURX GmbH unterstützt. Die Einrichtungen berieten die Forschenden bei der Ausgründung und unterstützten sie bei Förderanträgen.

 

Pressekontakt T-CURX
Ulf Grawunder, CEO
E-Mail: ulf@ t-curx.com

Pressestelle T-CURX
Telefon: +49-(0)-931-250-99-712
E-mail: pr@ t-curx.com

Dr. Ulf Grawunder, CEO von T-CURX, Christian Söllner, Leiter Recht und Mitglied des Beirats, und Mitgründer Prof. Dr. Michael Hudecek stehen im Labor und lachen in die Kamera.
Das Unternehmen T-CURX ist eine Ausgründung der Universitätsmedizin Würzburg. V.l.n.r.: Dr. Ulf Grawunder, CEO von T-CURX, Christian Söllner, Leiter Recht und Mitglied des Beirats, und Mitgründer Prof. Dr. Michael Hudecek, Lehrstuhlinhaber für Zelluläre Immuntherapie, am Universitätsklinikum Würzburg (UKW) und an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. © Chris Weiß

Pflegekonferenz Region Würzburg

Caritas Stiftung Würzburg sponsert Notfalldosen

Die Notfalldosen werden von vier Personen präsentiert. Im Hintergrund steht ein Weihnachtsbaum.
(von links nach rechts) Tobias Konrad, Doris Eyrich, Melanie Ziegler und Domkapitular Clemens Bieber freuen sich, die ersten Notfalldosen schon vor Weihnachten verteilen zu können. Susanne Just (UKW)
Auf dem Bild sieht man 7 Notfalldosen, die von mehreren Personen in der Hand gehalten werden.
Notfalldose, die alle wichtigen Informationen, wie beispielsweise einen aktuellen Medikamentenplan, Allergien, Name des Hausarztes, Kontaktdaten der Angehörigen und vieles mehr enthalten. Susanne Just (UKW)

Würzburg, 17.12.2025
Die Pflegekonferenz des Landkreises Würzburg hat es sich zum Ziel gesetzt, die kaum bekannten Notfalldosen vermehrt unter den Bürgerinnen und Bürgern zu verteilen und damit bei vielen ein Bewusstsein für deren Bedeutung zu schaffen. Nachdem die ersten 1.400 Notfalldosen verteilt wurden, hat die Caritas Stiftung Würzburg nun mit einer Spende die Anschaffung von weiteren 1.500 Notfalldosen ermöglicht. 

Die Notfalldose enthält alle wichtigen Informationen, wie beispielsweise einen aktuellen Medikamentenplan, Allergien, Name des Hausarztes, Kontaktdaten der Angehörigen und vieles mehr. Da in jedem Haushalt ein Kühlschrank vorhanden ist, wird die Notfalldose dort aufbewahrt, dadurch kann sie bei Bedarf schnell und einfach gefunden werden. Ein Aufkleber an der Wohnungstür sowie dem Kühlschrank weist den Rettungsdienst auf die vorhandenen Notfalldaten hin. „Diese wichtigen und notfallrelevanten Informationen in analoger Form dienen den Ersthelfern vor Ort als Ergänzung zu digitalen Daten und werden vom Rettungsdienst auch an die Klinik weitergegeben, so Tobias Konrad, Organisator der Pflegekonferenz des Landkreises Würzburg. 

„Da die Pflegekonferenz ein Netzwerk aus verschiedenen Dienstleistern ist und somit keine eigenen finanziellen Mittel hat, kann dieses wichtige Projekt nur mit Hilfe von Sponsoren umgesetzt werden.“ berichtet Melanie Ziegler, Organisatorin des Projektes. „Wir freuen uns, dass wir mit der Caritas Stiftung erneut einen Sponsor gefunden haben und ab sofort wieder die Notfalldosen über die verschiedenen Kooperationspartner in der Bevölkerung verteilen können“. Ein großer Dank geht daher an Doris Eyrich, als Leiterin des Sozialdienstes am Universitätsklinikum Würzburg (UKW) und Mitglied der Pflegekonferenz, sowie an Gabriele Nelkenstock, die Selbsthilfebeauftragte des UKW, die den Kontakt zur Caritasstiftung hergestellt haben. 
Kontaktdaten: Melanie Ziegler, 0931 80442-18, melanie.ziegler@ wirkommunal.de

WIRKOMMUNAL eine Einrichtung des Kommunalunternehmens des Landkreises Würzburg (KU).

WIRKOMMUNAL ist für die Seniorenarbeit im Landkreis Würzburg zuständig. Diese Tätigkeit wurde dem KU vom Landratsamt Würzburg übertragen.

Als Anlaufstelle rund um die Themen Pflege und Wohnen im Alter oder mit Behinderung stehen die Mitarbeitenden von WIRKOMMUNAL Menschen jeden Alters beratend zur Seite. Ergänzt wird das Beratungsangebot durch die Fachstelle für pflegende Angehörige, die umfassend zum Thema Demenz informiert und in besonders belastenden Lebenssituationen psychosoziale Unterstützung bietet.

Die Basis der Seniorenarbeit im Landkreis Würzburg bildet das Seniorenpolitische Gesamtkonzept (3. Auflage).

www.wirkommunal.de

 

Pressemitteilung WIRKOMMUNAL - Für Senioren im Landkreis Würzburg vom 17. Dezember 2025
 

Die Notfalldosen werden von vier Personen präsentiert. Im Hintergrund steht ein Weihnachtsbaum.
(von links nach rechts) Tobias Konrad, Doris Eyrich, Melanie Ziegler und Domkapitular Clemens Bieber freuen sich, die ersten Notfalldosen schon vor Weihnachten verteilen zu können. Susanne Just (UKW)
Auf dem Bild sieht man 7 Notfalldosen, die von mehreren Personen in der Hand gehalten werden.
Notfalldose, die alle wichtigen Informationen, wie beispielsweise einen aktuellen Medikamentenplan, Allergien, Name des Hausarztes, Kontaktdaten der Angehörigen und vieles mehr enthalten. Susanne Just (UKW)

Personalia vom 16. Dezember 2025 +++ Wir gratulieren!

Hier lesen Sie Neuigkeiten aus dem Bereich Personal: Neueinstellungen, Dienstjubiläen, Forschungsfreisemester und mehr.

Dr. Dr. Andreas Vollmer, Arzt und Zahnarzt, Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie, Kopf- und Hals-Chirurgie, wurde mit Wirkung vom 09.12.2025 die Lehrbefugnis für das Fachgebiet „Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, insbesondere experimentelle Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie“ erteilt.

 

einBlick - Das Online-Magazin der Universität Würzburg vom 16. Dezember 2025

 

Healthtech-Unternehmen Snke und UKW treiben Digitalisierung mit mobiler App für den klinischen Arbeitsplatz voran

App wurde vom Servicezentrum Medizin-Informatik (SMI) am UKW entwickelt

Bildzeile: Alles auf einen Blick: Die am UKW entwickelte App bietet eine jederzeit verfügbare, mobile Sicht auf klinische Informationen aus dem SAP-basierten Krankenhausinformationssystem i.s.h.med und erlaubt die direkte digitale Dokumentation. Foto: UKW / S. Dreising
Bildzeile: Alles auf einen Blick: Die am UKW entwickelte App bietet eine jederzeit verfügbare, mobile Sicht auf klinische Informationen aus dem SAP-basierten Krankenhausinformationssystem i.s.h.med und erlaubt die direkte digitale Dokumentation. Foto: UKW / S. Dreising

Würzburg/München. Das Healthtech-Unternehmen Snke und das Universitätsklinikum Würzburg (UKW) haben eine strategische Partnerschaft geschlossen, um die am UKW entwickelte App für einen mobilen klinischen Arbeitsplatz gemeinsam weiterzuentwickeln. Die Anwendung wird ab sofort unter dem Produktnamen HX Now international von Snke angeboten, kontinuierlich um neue Funktionen erweitert und an zukünftige technologische Anforderungen angepasst.

„HX Now ermöglicht Kliniken einen schnellen Digitalisierungsschritt – ohne aufwändige IT-Großprojekte“, erklärt Stefan Vilsmeier, Gründer und CEO von Snke. „Mit dieser Lösung lässt sich der moderne klinische Arbeitsplatz schon heute umsetzen: nutzerfreundlich, sicher und praxiserprobt. Das UKW hat mit HX Now ein beispielhaftes System geschaffen, das wir nun gemeinsam weiterdenken.“

Mobile Sicht auf klinische Informationen

Die App bietet eine jederzeit verfügbare, mobile Sicht auf klinische Informationen aus dem SAP-basierten Krankenhausinformationssystem i.s.h.med, erlaubt die digitale Dokumentation direkt am Point of Care und unterstützt den interdisziplinären Austausch über asynchrone Kommunikationsfunktionen. Künftig wird HX Now auch internationale Interoperabilitätsstandards wie HL7 FHIR unterstützen – für eine nahtlose Integration in bestehende und zukünftige IT-Landschaften.

Prof. Dr. Tim J. von Oertzen, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKW, erklärt: „Das Projekt beweist die große Innovationskraft des Würzburger Universitätsklinikums. Ich bin überzeugt: Die Weiterentwicklung der App auf Basis dieser langfristigen Partnerschaft wird in vielen Kliniken zu einer enormen Unterstützung im klinischen Alltag beitragen.“

Die Lösung wurde vom Servicezentrum Medizin-Informatik (SMI) am UKW unter der Leitung von Helmut Greger, in enger Zusammenarbeit mit Ulrich Trampe, stellvertretender Leiter SAP Klinische Verfahren, entwickelt. Gemeinsam mit ärztlichen, pflegerischen und administrativen Nutzergruppen entstand eine leistungsfähige, praxisnahe Anwendung, die heute täglich von über 1.000 Beschäftigten der bayerischen Uniklinik genutzt wird. Die App ist am UKW bereits seit zwölf Jahren im Einsatz und wurde dabei kontinuierlich weiterentwickelt.

„Der mobile klinische Arbeitsplatz ist aus unserem Klinikalltag nicht mehr wegzudenken“, betont Helmut Greger. „Durch die Zusammenarbeit mit Snke schaffen wir die Grundlage dafür, dieses Modell auch anderen Häusern zugänglich zu machen – und gleichzeitig unsere eigene Weiterentwicklung langfristig zu sichern.“ 

Potenzial zur Prozessoptimierung

HX Now eignet sich besonders als Brückentechnologie im Rahmen geplanter KIS-/KAS-Transformationen: Kliniken können moderne, mobile Arbeitsprozesse bereits heute einführen, während langfristige Digitalisierungsstrategien noch in Planung sind – ganz ohne aufwändige Migrationsprojekte oder zusätzlichen Wartungsaufwand. Für Krankenhausbetreiber bietet die App mittelfristig ein niederschwelliges Potenzial zur Prozessoptimierung.

Mit der mehrjährigen Kooperation bündeln das UKW und Snke ihre Stärken in klinischer Praxis, IT-Kompetenz und Softwareentwicklung – und leisten gemeinsam einen Beitrag zur digitalen Transformation des Gesundheitswesens. 

Bildzeile: Alles auf einen Blick: Die am UKW entwickelte App bietet eine jederzeit verfügbare, mobile Sicht auf klinische Informationen aus dem SAP-basierten Krankenhausinformationssystem i.s.h.med und erlaubt die direkte digitale Dokumentation. Foto: UKW / S. Dreising
Bildzeile: Alles auf einen Blick: Die am UKW entwickelte App bietet eine jederzeit verfügbare, mobile Sicht auf klinische Informationen aus dem SAP-basierten Krankenhausinformationssystem i.s.h.med und erlaubt die direkte digitale Dokumentation. Foto: UKW / S. Dreising

Knorpel made in Würzburg

ENCANTO-Studie: Erstes am UKW hergestellte Knorpeltransplantat auf dem Weg zur Implantation

Die TA in kompletter Reinraum-Montur vor der Schranke.
Die Technische Angestellte Eva-Maria-Kaindl übergibt das Knorpeltransplantat im Reinraum der Kinderklinik. © Kirstin Linkamp
Sebastian Häusner steht vor der Schleuse im Reinraum.
Sebastian Häusner, Leiter der Qualitätskontrolle, nimmt das Knorpeltransplantat im GMP-Stammzelltransplantationszentrum am UKW entgegen. © Kirstin Linkamp
Sebastian Häusner und Eva Baumann stehen mit rotem Körbchen vor der Pathologie
Sebastian Häusner, Leiter der Qualitätskontrolle, und Eva Baumann, technische angestellte bringen eine Probe des Knorpeltransplantats zur Pathologie. © Kirstin Linkamp
Elena Gerhard-Hartmann am Mikroskop in ihrem Büro
Privatdozentin Dr. Dr. Elena Gerhard-Hartmann begutachtet am Pathologischen Institut der Universität Würzburg die Viabilität der Zellen. © Kirstin Linkamp
Die Technische Angestellte sitzt im Laborkittel vor der Laborbank vor Gefäßen mit unterschiedlichen Färbungenfäße
Eva Baumann färbt am Lehrstuhl für Funktionswerkstoffe der Medizin und der Zahnheilkunde die Schnitte, um die Gewebearchitektur und die Zellmorphologie zu bewerten. © Kirstin Linkamp
Die Mitarbeitenden stehen in weißen Kitteln vor der Zahnklinik und halten Karton hoch, der den Knorpel enthält.
Die Würzburger Arbeitsgruppe „GMP-konforme ATMP-Entwicklung“ schickt den ersten ENCANTO-Knorpel auf die Reise, v.l.n.r.: Sarah Nietzer, Sebastian Häusner, Oliver Pullig, Eva-Maria Kaindl, Eva Baumann und Mona Rosengarth. © Kirstin Linkamp

Würzburg. Auf einer Skala von 1 bis 10 sei die Anspannung heute früh um 9 Uhr auf einer guten 8, meint Sebastian Häusner. Der Leiter der Qualitätskontrolle in der Arbeitsgruppe von Privatdozent Dr. Oliver Pullig am Lehrstuhl für Funktionswerkstoffe der Medizin und der Zahnheilkunde des Universitätsklinikums Würzburg, bringt heute gemeinsam mit dem Würzburger Team den ersten im Rahmen der europäischen klinischen ENCANTO-Studie gezüchteten Knorpel aus der Nase eines Patienten zur Behandlung seiner Kniegelenk-Arthrose auf den Weg. Innerhalb von 24 Stunden wird das Knorpeltransplantat zu einer teilnehmenden Klinik innerhalb Europas in einen Patienten implantiert werden. „Das erhöht den Druck“, so Häusner. „Denn der Patient erwartet natürlich ein sicheres und wirkungsvolles Implantat.“

ENCANTO steht für „Engineered Cartilage from Nose for the Treatment of Osteoarthritis” (künstlich hergestellter Knorpel aus der Nase zur Behandlung von degenerativem Gelenkverschleiß). Insgesamt sollen an elf klinischen Zentren in verschiedenen europäischen Ländern 150 Patientinnen und Patienten rekrutiert werden. Die Würzburger Arbeitsgruppe „GMP-konforme ATMP-Entwicklung“ stellt gemeinsam mit einem Team aus Basel die Implantate her. Dazu werden Knorpelzellen aus der Nasenscheidewand der Patientinnen und Patienten entnommen, im Labor vermehrt und auf einer strukturgebenden Kollagenmatrix zu neuem Knorpelgewebe (N-TEC) gezüchtet. Dieses wird anschließend in das Kniegelenk eingesetzt, um den Knorpel zu regenerieren. Das Ziel besteht darin, die Schmerzen bei patellafemoraler Arthrose zu lindern, die Gelenkbeweglichkeit zu verbessern und eine gelenkerhaltende Therapie anstelle dauerhafter Gelenkprothesen zu ermöglichen.

GMP-Herstellungseinrichtung am UKW

Gut vier Wochen lang wuchs der Knorpel in den Reinräumen des GMP-Stammzelltransplantationszentrums unter der Leitung von Prof. Matthias Eyrich. GMP steht für „Gute Herstellungspraxis” (englisch: Good Manufacturing Practice) und umfasst Regelwerke und Vorschriften zur Qualitätssicherung der Produktion von Arzneimitteln und Medizinprodukten. „Man kann die Knorpelaktivität schon ganz gut in der Petrischale beurteilen, wenn sich das Gewebe zu allen Seiten verzieht. Aber wir brauchen natürlich einen handfesten Beweis“, sagt Sebastian Häusner. Das mikrobiologische Monitoring unter der Leitung von PD Dr. Heike Claus am Institut für Hygiene und Mikrobiologie fiel bereits positiv aus. Das Knorpeltransplantat ist steril und frei von Kontaminationen und kann somit sicher dem Patienten implantiert werden. Doch wie haben sich die Zellen entwickelt?

Begutachtung der Viabilität am Institut für Pathologie 

Um dies zu prüfen, holen Sebastian Häusner und die technische Angestellte Eva Baumann neben dem Transplantat auch eine Gewebeprobe im Reinraumlabor ab und bringen diese zum nur wenige Schritte entfernt liegenden Institut für Pathologie der Universität (Leitung: Prof. Andreas Rosenwald). Dort wird die Probe, die den Namen „Paula” trägt, der alle Knorpeltransplantate der ENCANTO-Studie am UKW bezeichnet, in mehrere vier bis acht Mikrometer dünne Scheiben geschnitten. Eine dieser Scheiben wird der Privatdozentin Dr. Dr. Elena Gerhard-Hartmann vorgelegt. Die Pathologin begutachtet die Viabilität. Wie lebendig sind die Zellen? Elena Gerhard-Hartmann gibt grünes Licht. Sebastian Häusners Anspannung sinkt auf der Skala um einen Punkt.

Letzte Qualitätskontrolle am Lehrstuhl für Funktionswerkstoffe der Medizin und Zahnheilkunde

Doch noch kann das Transplantat nicht freigegeben werden. Weiter geht es mit dem Taxi von Grombühl zum Lehrstuhl für Funktionswerkstoffe der Medizin und Zahnheilkunde an den Röntgenring. Hier werden die Gewebearchitektur und die Zellmorphologie bewertet. Dazu färbt Eva Baumann spezielle Proteine, die sogenannten Proteoglykane, im Knorpel an. Diese sind ein wichtiger Bestandteil der extrazellulären Matrix und verleihen dem Knorpelgewebe Struktur, Elastizität und Stoßdämpfung. Je intensiver die Probe rot gefärbt ist, desto mehr Proteoglykane sind vorhanden und desto besser ist die Knorpelqualität. Auch die Zellmorphologie wird geprüft.

„Es bleibt spannend bis zur letzten Sekunde“, sagt Sebastian Häusner. Jetzt müssen er und Eva Baumann die Probe nämlich unabhängig voneinander begutachten. Nur ein hoher Modified Bern Score bedeutet, dass der Knorpel die strengen Qualitätsanforderungen von ENCANTO erfüllt. Geschafft! Der Sponsor in Basel sowie der diensthabende Orthopäde im klinischen Zentrum des Patienten können benachrichtigt werden, dass das Transplantat auf den Weg gebracht wird. Der Patient weiß übrigens nicht, ob er in der Interventionsgruppe oder in der Vergleichsgruppe ist und eine Kollagenmatrix ohne Knorpelzellen aus der eigenen Nase erhält. 

Knorpelersatz made in Würzburg 

Die Anspannung bei Sebastian Häusner weicht einer Erleichterung. Und mit ihm atmet ein ganzes Team auf. „Der Erfolg des N-TEC beruht nicht nur auf der sehr guten internationalen Zusammenarbeit, sondern auch auf der exzellenten lokalen Zusammenarbeit vor Ort“, betont Oliver Pullig, der Leiter der Herstellungseinrichtung. „Von der Befundung des Gewebes durch die Pathologie, dem mikrobiologischen Monitoring durch die Hygiene bis hin zur Arbeit in den Reinräumen des GMP-Stammzelltransplantationszentrums – der hier hergestellte Knorpelersatz ist ein echtes Produkt ‚made in Würzburg‘. Gerade diese enge Vernetzung der klinischen und universitären Zentren bildet das Rückgrat des wissenschaftlichen und klinischen Fortschritts am UKW.“

Text: Kirstin Linkamp / Wissenschaftskommunikation UKW

Die TA in kompletter Reinraum-Montur vor der Schranke.
Die Technische Angestellte Eva-Maria-Kaindl übergibt das Knorpeltransplantat im Reinraum der Kinderklinik. © Kirstin Linkamp
Sebastian Häusner steht vor der Schleuse im Reinraum.
Sebastian Häusner, Leiter der Qualitätskontrolle, nimmt das Knorpeltransplantat im GMP-Stammzelltransplantationszentrum am UKW entgegen. © Kirstin Linkamp
Sebastian Häusner und Eva Baumann stehen mit rotem Körbchen vor der Pathologie
Sebastian Häusner, Leiter der Qualitätskontrolle, und Eva Baumann, technische angestellte bringen eine Probe des Knorpeltransplantats zur Pathologie. © Kirstin Linkamp
Elena Gerhard-Hartmann am Mikroskop in ihrem Büro
Privatdozentin Dr. Dr. Elena Gerhard-Hartmann begutachtet am Pathologischen Institut der Universität Würzburg die Viabilität der Zellen. © Kirstin Linkamp
Die Technische Angestellte sitzt im Laborkittel vor der Laborbank vor Gefäßen mit unterschiedlichen Färbungenfäße
Eva Baumann färbt am Lehrstuhl für Funktionswerkstoffe der Medizin und der Zahnheilkunde die Schnitte, um die Gewebearchitektur und die Zellmorphologie zu bewerten. © Kirstin Linkamp
Die Mitarbeitenden stehen in weißen Kitteln vor der Zahnklinik und halten Karton hoch, der den Knorpel enthält.
Die Würzburger Arbeitsgruppe „GMP-konforme ATMP-Entwicklung“ schickt den ersten ENCANTO-Knorpel auf die Reise, v.l.n.r.: Sarah Nietzer, Sebastian Häusner, Oliver Pullig, Eva-Maria Kaindl, Eva Baumann und Mona Rosengarth. © Kirstin Linkamp