Umfangreiche Versuche in diesem Bereich zielen darauf ab, die Schlüsselelemente von CAR-T-Zell-Produkten für die Therapie zu optimieren, darunter Antigenspezifität und -affinität, metabolische Fitness, phänotypische Stabilität und Herstellung. Jüngste Bemühungen im Bereich der Transkriptom- und Epigenom-Profilierung sowie hochdurchsatzfähige funktionelle Screening-Methoden haben neue Klassen von Zielmolekülen, Bindemitteln und Mechanismen identifiziert, die genutzt werden können. Fortschritte in der Genbearbeitung und -übertragung bieten Möglichkeiten, diese Strategien in klinische Studien umzusetzen.
Im Rahmen eines internationalen Gemeinschaftsprojekts stellten Forschende in einer Übersichtsarbeit dar, welche T-Zell-Engineering-Ansätze das Potenzial haben, das Tumormikromilieu gezielt umzuprogrammieren und zu überwinden. Das Ziel: intelligentere CAR-T-Zellen, die auch in schwierigen Tumorumgebungen wirksam bleiben. Vom Universitätsklinikum Würzburg war ein Team rund um Michael Hudecek und Maik Luu federführend beteiligt.
Der Artikel ist das Ergebnis einer gemeinsamen Arbeit der EU-geförderten Konsortien SmartCAR-T und T2EVOLVE, die darauf abzielen, TME-reaktive CAR-T-Zellen zu entwickeln und den Zugang zu T-Zell-Therapien zu beschleunigen.
Publikation
Tham T. Nguyen, Patrick Ho, Sarah Staudt, Celine Gregoire, Kai Ziegler-Martin, Megane Jassin, Alix Block, Michael Hudecek, J. Joseph Melenhorst, Jo Caers & Maik Luu. Fine tuning towards the next generation of engineered T cells. Nat. Biomed. Eng 9, 1610–1631 (2025). https://doi.org/10.1038/s41551-025-01492-8