Aktuelle Pressemitteilungen

Uniklinikum Würzburg: Antworten auf aktuelle Fragen rund um das Multiple Myelom

Am Samstag, den 16. November 2019, veranstaltet das Uniklinikum Würzburg das 9. Myelom-Forum. Patienten, Angehörige und alle sonstigen Interessierten sind erneut herzlich eingeladen, sich über aktuelle Erkenntnisse aus der Erforschung und der Therapie der bösartigen Krebserkrankung des Knochenmarks zu informieren.

Mit seiner nunmehr 9. Neuauflage ist das Myelom-Forum des Uniklinikums Würzburg (UKW) eine bei seinen Zielgruppen längst etablierte und beliebte Informationsveranstaltung. Wie gewohnt, sind am Samstag, den 16. November 2019, zwischen 9:00 und 15:00 Uhr wieder Patienten, Angehörige und die interessierte Öffentlichkeit eingeladen, von Experten des Klinikums laienverständlich einen Überblick über Neuigkeiten und Wissenswertes zum Multiplen Myelom (MM) zu erhalten.

Bei den Vorträgen rund um diese Untergruppe des Lymphknotenkrebses soll es im Hörsaal 1 des Zentrums für Innere Medizin an der Oberdürrbacher Straße diesmal Antworten zu folgenden und weiteren Fragen geben: Welche Immuntherapien stehen den Patienten derzeit schon zur Verfügung – und welche sind in der Pipeline? Was können CAR-T-Zellen beim MM ausrichten – und wo steht das UKW bei der Anwendung dieser gentechnisch modifizierten Killerzellen? Wie kann man eine intensive Tumorbehandlung psychosomatisch unterstützen? Wie lässt sich die innovative Genomsequenzierung am UKW für eine personalisierte Diagnostik von MM nutzen? Was muss bei der Gabe von Bisphosphonaten bei Myelom-Patienten beachtet werden? Welche neuen Möglichkeiten bietet die Nuklearmedizin in der Diagnosik und Therapie? Wie bedroht das Myelom die Niere und was kann man dagegen tun?

Antworten auf persönliche Fragen

Wie in den vergangenen Jahren auch, wird eine Diskussion den Zuhörerinnen und Zuhörern zudem Gelegenheit geben, persönliche Fragen bei den Spezialisten zu platzieren. Infostände, die eine unkomplizierte Kontaktaufnahme mit Selbsthilfegruppen und weiteren Initiativen ermöglichen, begleiten das Myelom-Forum Würzburg.

Anmeldung erforderlich

Die Teilnahme an dem Informationstag ist kostenlos. Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl bitten die Veranstalter allerdings um eine Anmeldung im Sekretariat von Prof. Dr. Hermann Einsele unter Tel: 0931/201-40001 oder bei der Organisatorin Gabriele Nelkenstock unter E-Mail: info@ kampfgegenkrebs.de. Anmeldeschluss ist der 31. Oktober 2019.

Kastentexte:

Über das Multiple Myelom

Beim Multiplen Myelom entarten im Knochenmark bestimmte Immunzellen. Sie überfluten den Körper mit fehlerhaft produzierten Antikörpern, unterdrücken durch ihr aggressives Wachstum die Blutbildung und schädigen durch verstärkten Knochenabbau das Skelett. In Deutschland erkranken pro Jahr etwa 3.500 Menschen an dieser Untergruppe des Lymphknotenkrebses.

Über die Expertise des Uniklinikums Würzburg

Das Uniklinikum Würzburg ist eines der europaweit führenden Zentren bei der Behandlung von Multiplem Myelom. Außerdem gehört diese bösartige Krebserkrankung des Knochenmarks zu den Forschungsschwerpunkten der Medizinischen Klinik und Poliklinik II und des Comprehensive Cancer Centers (CCC) Mainfranken.

Link zur Pressemitteilung

IHK spendet 5000 Euro für die Immuntherapie

Statt vieler Geschenke hat sich der Unternehmer Baldwin Knauf etwas Anderes gewünscht: Eine Spende für die Forschung des Würzburger Professors Hermann Einsele in der Immuntherapie. Die IHK erfüllte diesen Wunsch prompt.

 

5000 Euro spendete kürzlich die Industrie- und Handelskammer Würzburg-Schweinfurt (IHK) für Professor Hermann Einsele und seine Forschung. Einsele, Vizepräsident der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) und Direktor der Medizinischen Klinik II am Universitätsklinikum Würzburg, ist auf die Immuntherapie in der Krebsforschung spezialisiert. An der dortigen Klinik ist die auch CAR-T-Zellforschung beheimatet. Das Prinzip der Immuntherapie: Das eigene Immunsystem so zu stärken und zu verändern, dass es Tumorzellen selbstständig angreift.

Grund für die Spende war der 80. Geburtstag des IHK-Ehrenpräsidenten Baldwin Knauf. Die Kammer veranstaltete hierfür einen Empfang zu Ehren Knaufs in der Würzburger IHK. Anstelle von Geschenken anlässlich des Geburtstagsempfanges hatte Knauf um eine Spende für die Forschung zur Immuntherapie durch Professor Einsele gebeten. Die IHK unterstützte darauf das Projekt mit der Spende, die Universitätspräsident Professor Alfred Forchel vor Ort mit großem Dank entgegennahm.

Dankesrede von Baldwin Knauf

Rund 120 Besucher zählte der Empfang für Baldwin Knauf. In seinen Dankesworten machte der Jubilar allen Unternehmern Mut, im In- wie im Ausland zu investieren und neue Dienstleistungen sowie Produkte zu entwickeln. „Dies trägt nicht nur zur Stärkung der Innovationsfähigkeit, sondern auch der gesamten Region bei“, so Knauf.

Der Unternehmer Knauf war seit 1975 in zahlreichen IHK-Gremien ehrenamtlich tätig, zuletzt als Präsident von 2003 bis 2006. Seitdem ist er Ehrenmitglied der Vollversammlung und seit 2011 Ehrenpräsident der IHK Würzburg-Schweinfurt.

Pressemitteilung der IHK

Infotainment in der Universitätsbibliothek: Harald Lesch und Team erklären die Entstehung der Gravitationswellen

500 begeisterte Besucher erfuhren bei der Veranstaltung am vergangenen Freitag, woher die geheimnisvollen Gravitationswellen stammen und „warum die Raumzeit kein Gummituch“ ist.

Der aus zahlreichen Fernsehsendungen bekannte TV-Moderator und Münchner Astrophysik-Professor Harald Lesch sorgte vergangenen Freitagabend für ein bis auf den letzten Platz ausverkauftes Auditorium in der Würzburger Universitätsbibliothek. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das Buch „Die Entdeckung der Gravitationswellen“, das Lesch zusammen mit ehemaligen Studierenden geschrieben hat. Harald Lesch und drei der Co-Autoren – Judith Selig, Florian Selig und Roman Zitlau – stellten ausgewählte Kapitel des Buches vor.

Für unser alltägliches Leben seien die Gravitationswellen nicht relevant, meinte Harald Lesch, was aber durchaus nicht bedeute, dass sie keine Relevanz hätten. Im Gegenteil: Für die physikalische Grundlagenforschung habe der empirische Nachweis dieser Wellen, der am 15. September 2015 erbracht wurde, größte Bedeutung, führe er doch zu den Grundlagen unserer Vorstellung des Universums: „Zum ersten Mal konnte man das kosmische Beben spüren, das durch die Verschmelzung von zwei schwarzen Löchern vor 1,3 Milliarden Lichtjahren entstand.“ Doch was ist ein schwarzes Loch? Warum „bebt die Raumzeit“? Und was heißt es, wenn schwarze Löcher miteinander verschmelzen? Diese Fragen überfordern das Vorstellungsvermögen jedes Nicht-Physikers und genau da setzten Harald Lesch, Judith Selig, Florian Selig und Roman Zitlau bei ihrer Lesung am vergangenen Freitag an: In lebhaft und anschaulich gestalteten Kurzvorträgen berichteten sie dem gebannt lauschenden Publikum von den bei der Verschmelzung frei gewordenen Massen, die sich als Gravitationswelle ausbreiten und dank des hoch entwickelten Instruments „Interferometer“ bei uns auf der Erde nun fast wöchentlich gemessen werden könnten. Der häufig bemühte Vergleich der Raumzeit mit einem Gummituch hinke, denn es brauche schon gigantische Kräfte, um die Raumzeit „zu verbiegen“. Und schon der Begriff „Raumzeit“ sei ein Kunstwort, das auszudrücken sucht, wie eng Raum und Zeit miteinander verbunden sind.

Nach gut eineinhalb Stunden neigt sich der intergalaktische Flug dem Ende entgegen. Vielleicht schreiben sie ja noch einmal ein gemeinsames Buch, fragen die Zuhörer. Ja, wenn es die Zeit erlaubt und sich ein geeignetes Thema finden ließe, so das Credo der Autoren, die mit der „Entdeckung der Gravitationswellen“ nach ihrem ersten Gemeinschaftswerk „Die Entdeckung des Higgs-Teilchens“ aufs Neue gezeigt haben, dass Wissenschaft kein Elfenbeinturm sein darf, sondern dazu verpflichtet ist, der Gesellschaft wissenschaftliche Erkenntnisse auf verständliche Art und Weise zu vermitteln. Und gäbe es einen passenderen Ort für diese Art der Vermittlung als die Universitätsbibliothek Würzburg, die „nicht nur ein Buchaufbewahrungscontainer“ sei, wie der Leiter der Universitätsbibliothek, Hans-Günter Schmidt, in seiner Begrüßung betonte: „Wir sind als Universitätsbibliothek auch ein Forum des Austauschs. Wir bieten Information an, kostenlos, damit sich jede und jeder selbst ein Bild machen kann von der Welt, wissen kann, ungefiltert.“ Die 500 Besucher am Freitagabend wollten sich das Angebot nicht entgehen lassen: Sie wollten verstehen und sich auf hohem wissenschaftlichen Niveau unterhalten lassen. Das ist Harald Lesch und seinen ehemaligen Studierenden bestens gelungen. Herzlichen Dank und gerne mal wieder!

Weitere Veranstaltungen der Universitätsbibliothek im Jubiläumsjahr

Bis zum Jahresende gibt es noch eine ganze Reihe von Highlights, mit denen die Universitätsbibliothek ihr 400-Jahres-Jubiläum begeht: Die Solo-Performance „Ruland Rulez“ rund um den Würzburger Bibliothekar des 19. Jahrhunderts Anton Ruland, von und mit Markus Grimm am 20. Oktober, den Aktionstag „Frisch gepresst“ zum Thema „Buchdruck“ am 16. November, die Lesung „Mörderisches Franken“ mit Günter Huth am 3. Dezember sowie weitere thematische Führungen. Details finden sich im Veranstaltungsprogramm unter https://go.uniwue.de/ub400programm

Kurs: Erste Hilfe im Säuglings- und Kleinkindalter

Am Dienstag, den 22. Oktober 2019, veranstalten die Elterninitiative KIWI e.V. und die Würzburger Universitäts-Kinderklinik einen kostenlosen Kurs zur Präventionen von Gesundheitsgefahren bei Säuglingen und Kleinkindern sowie zu Erste-Hilfe-Maßnahmen für diese spezielle „Zielgruppe“.

 

Seit mehr als 15 Jahren veranstalten der Verein KIWI Interessengemeinschaft zur Förderung der Kinder der Würzburger Intensivstation e.V. und der Leitende Oberarzt der Kinderklinik des Uniklinikums Würzburg (UKW), Prof. Dr. Johannes Wirbelauer, zweimal jährlich den immer wieder gut besuchten Kurs „Erste Hilfe im Säuglings- und Kleinkindalter“. Die Neuauflage am Dienstag, den 22. Oktober 2019, um 19:30 Uhr im Hörsaal der Uni-Kinderklinik startet mit einem Vortrag, bei dem diesmal Dr. Katharina Ruf, Ärztin für Kinder- und Jugendmedizin mit dem Schwerpunkt Neonatologie der Würzburger Universitäts-Kinderklinik, zunächst Präventionsmöglichkeiten von Unfällen, Vergiftungen, Verbrühungen und Verbrennungen, plötzlichem Kindstod sowie Infektionen mit bedrohlichen Komplikationen erläutert. Zu ausgewählten Fallbeispielen wird sie zudem sinnvolle Erste-Hilfe-Maßnahmen beschreiben.

Zu diesen zählt auch die Laienreanimation, die am Kursabend von den Teilnehmer/innen an Simulationspuppen geübt werden kann. Dieser praktische Teil wird von zwei Fachkinderkrankenschwestern aus der Intensivpflege der Uni-Kinderklinik unterstützt.

Veranstaltungsort ist der Hörsaal der Kinderklinik des UKW in Haus D 31. Die voraussichtliche Dauer des kostenlos angebotenen Kurses ist 1,5 Stunden. Weitere Informationen gibt es bei KIWI e.V. unter www.kiwiev.de.

Uniklinikum Würzburg: Herzlicher Abschied für die Leiterin der Berufsfachschule für Krankenpflege

Gesine Hilse, die langjährige Leiterin der Berufsfachschule für Krankenpflege am Uniklinikum Würzburg, tritt ihren wohlverdienten Ruhestand an.

Gruppenbild mit Gesine Hilse, (Mitte, in Grün)
Gesine Hilse, die scheidende Leiterin der Berufsfachschule für Krankenpflege am Uniklinikum Würzburg (Mitte, in Grün), bei der Abschiedsfeier im Kreis ihrer Kolleginnen und Kollegen. Bild: Jutta Beuschel / Uniklinikum Würzburg

Vor 35 Jahren, im Jahr 1984, startete Gesine Hilse als Lehrkraft an der Berufsfachschule für Krankenpflege am Uniklinikum Würzburg (UKW). 1995 wurde sie zur leitenden Lehrschwester ernannt, ab 2009 bestimmte sie als Leiterin die Geschicke der Berufsfachschule. Dabei prägte sie nicht nur die Ausbildung am UKW, sondern auch die Krankenpflegeausbildung in ganz Bayern entscheidend mit. So war sie unter anderem als Mitglied der Lehrplankommission tätig. Zum 1. Oktober 2019 trat sie ihren wohlverdienten Ruhestand an.

Abschiedsfeier mit vielen Lobesworten

Bei der Abschiedsfeier am 26. September  unterstrich die große Gästezahl, wie angesehen Gesine Hilse im Kollegium, bei ihren Vorgesetzten und nicht zuletzt auch bei den Beschäftigten des UKW war und ist. Der leitende Regierungsschuldirektor der Regierung von Unterfranken, Norbert Kornder, betonte in seiner Ansprache ihren großen Erfahrungsschatz und ihre immer zukunftsorientierte Arbeitshaltung. Auch Dr. Rainer Schua, der leitende Medizinaldirektor bei der Regierung von Unterfranken, stellte die langjährige, hervorragende und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Gesine heraus. Im Namen des gesamten Klinikums bedankte sich Bettina Steinmetz, die Leiterin der Personalabteilung des UKW, für die stets konstruktive und partnerschaftliche Kooperation, die vom Willen geprägt war, den Schülerinnen und Schüler eine bestmögliche Ausbildung zu bieten.

Engagiert, vorrausschauend, herzlich

Die Schulleiterin des Staatlichen Beruflichen Schulzentrums für Gesundheitsberufe, Oberstudiendirektorin Christine Hildebrandt, sowie die Kolleginnen und Kollegen an der Berufsfachschule bedauern sehr, dass mit Gesine Hilse eine engagierte und vorausschauende, vor allem aber sehr herzliche Leiterin und Kollegin das Schulzentrum verlässt.
Dennoch – oder gerade deshalb – wünschte das gesamte Schulzentrum Gesine Hilse bei der Abschiedsfeier für ihren Ruhestand alles erdenklich Gute und vor allem Zeit für die Dinge, die aufgrund ihres enormen beruflichen Einsatzes bisher zu kurz kamen.
Seit Anfang Oktober hat Frank Engels die kommissarische Leitung der Berufsfachschule für Krankenpflege.

Drei Partner – ein Ziel: Kooperationsvertrag besiegelt Zusammenarbeit zwischen Universitätsklinikum und Selbsthilfe

Pressemitteilung der Stadt Würzburg und des Universitätsklinikums Würzburg vom 09. Oktober 2019

Unterzeichnung der Kooperationsverträge zum „Selbsthilfefreundlichen Krankenhaus“
Unterzeichnung der Kooperationsverträge zum „Selbsthilfefreundlichen Krankenhaus“: von links nach rechts vorne sitzend: Sozialreferentin Dr. Hülya Düber, Prof. Ertl (UKW), Oberbürgermeister Christian Schuchardt, hinten stehend: Christian Holzinger, Susanne Wundling (beide Aktivbüro), Andreas Selig (Paritätischer Wohlfahrtsverband Bezirksverband Unterfranken), Gabriele Nelkenstock (externe Selbsthilfebeauftragte UKW), Dr. Renate Fiedler, Dorothea Eirich (beide Selbsthilfe-Vertreterinnen), Kathrin Speck (Paritätischer Wohlfahrtsverband Bezirksverband Unterfranken). Foto: Claudia Lother

Die Selbsthilfekontaktstellen des Aktivbüros der Stadt Würzburg und des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Unterfranken e. V., sowie rund 40 Selbsthilfegruppen aus Würzburg erreichten gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Würzburg ein großes Ziel: Das UKW darf sich zukünftig „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“ nennen.

Diese Auszeichnung wird vom Netzwerk Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung in Berlin verliehen. Voraussetzung ist die Erarbeitung von Maßnahmen, um die acht definierten Qualitätskriterien in eine Umsetzung zu bringen.

Oberbürgermeister Christian Schuchardt zeigte sich höchst erfreut über die Kooperation: „Die empathische Expertise, wie sie durch die Selbsthilfe geleistet werden kann, hat einen hohen Stellenwert und kann die medizinischen Leistungen eines forschungsorientierten Universitätsklinikums ergänzen.“ Auch Sozialreferentin Dr. Hülya Düber brachte ihren Dank und ihre Wertschätzung für die geleistete Arbeit zum Ausdruck: „Diese Kooperation war mir von Anfang an ein Herzensanliegen und ich bin sehr stolz, dass die Selbsthilfe so gut beim Universitätsklinikum aufgenommen und strukturell verankert wird.“

In vier Qualitätszirkeln arbeiteten hierfür Vertreterinnen und Vertreter aus Selbsthilfegruppen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der beiden Selbsthilfe-Kontaktstellen und des Klinikums zusammen. Erarbeitet wurden Maßnahmen, wie die Selbsthilfe im Klinikum gut sichtbar werden kann und wie die Teilnahme an Selbsthilfegruppen empfohlen werden kann. Prof. Georg Ertl, Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums ist dankbar: „Auch eine intensivere Zusammenarbeit der Selbsthilfe mit unserem Klinikum wurde angebahnt“.

Hierbei sind viele sehr wertvolle und ganz konkrete Ergebnisse erzielt worden. Beispielsweise stellt eine Informationsbroschüre die Selbsthilfe und die vorhandenen Anlaufstellen vor. Auch in das Entlassmanagement wurde die Selbsthilfe aufgenommen und ist auf dem hierfür vorgesehenen Flyer benannt. Zudem konnten indikationsspezifische Selbsthilfegruppen Kontakt zur jeweiligen Klinik bzw. zum jeweiligen Zentrum bekommen, um eine direkte Vernetzung und Zusammenarbeit aufzunehmen.

Auch auf der Homepage des Universitätsklinikums ist die Selbsthilfe für Patienten und Angehörige auffindbar. Ein Imagefilm stellt die Zusammenarbeit vor und zeigt, wie das Erfahrungswissen der Selbsthilfe-Aktiven für das Fachwissen der Klinik von Nutzen sein kann.

Nach drei Jahren geprüfte Gesundheits- und Krankenpfleger/innen

46 Absolventinnen und Absolventen der Berufsfachschule für Krankenpflege am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum für Gesundheitsberufe Würzburg feierten ihr bestandenes Examen.

Die in diesem Jahr in Würzburg examinierten Gesundheits- und Krankenpfleger/innen
Die in diesem Jahr in Würzburg examinierten Gesundheits- und Krankenpfleger/innen plus Gratulantinnen und Gratulanten. Bild: Florian Geißler / Uniklinikum Würzburg

In diesem Jahr bestanden 40 Schülerinnen und sechs Schüler der Berufsfachschule für Krankenpflege am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum für Gesundheitsberufe in Würzburg erfolgreich ihr Examen. Als Prüfungsvorsitzender überreichte der Leitende Medizinaldirektor bei der Regierung von Unterfranken, Dr. Rainer Schuà, in einer Feierstunde die Prüfungszeugnisse und Urkunden.

Für das Examen unterzogen sich die jungen Frauen und Männer einer dreitägigen schriftlichen und einer mündlichen Prüfung. Das praktische Examen wurde auf den Stationen des Uniklinikums Würzburg abgelegt. Gerade bei Letzteren konnten die Prüflinge die Anwendung der erworbenen beruflichen Handlungskompetenzen unter Beweis stellen.
Die gesamte Ausbildung dauerte drei Jahre mit über 2.500 Stunden in der Praxis und über 2.100 Stunden im theoretischen Teil.

Vier Absolventinnen haben parallel zur Ausbildung den Bachelor-Studiengang Pflege Dual belegt. Sie studieren jetzt noch weitere 1,5 Jahre, um den Studienabschluss Pflege Dual Bachelor of Science zu erhalten.

Die Leiterin des Schulzentrums, Oberstudiendirektorin Christine Hildebrandt, die Leiterin der Krankenpflegeschule, Gesine Hilse, die beiden Klassenleitungen Carina Kirchner und Michael Kuhlmann, der Pflegedirektor des UKW, Günter Leimberger, sowie der gesamte Prüfungsausschuss beglückwünschten die Absolventinnen und Absolventen.

Pressemitteilung als PDF zum Download.