Aktuelle Pressemitteilungen

Uniklinikum Würzburg weiterhin exzellent in der Behandlung bipolar Erkrankter

Durch Re-Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Bipolare Störungen e.V. bestätigt: Die Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Uniklinikums Würzburg leistet eine optimale Versorgung von bipolar Betroffenen.

Die Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Uniklinikums Würzburg (UKW) hat seit rund zehn Jahren einen Behandlungsschwerpunkt für bipolar-affektive Erkrankungen. Zu diesem gehören eine Schwerpunktstation und eine daran angegliederte Spezialambulanz. Mit diesen Strukturen ist es möglich, den Patienten ein umfassendes und integriertes Therapiekonzept anzubieten. Die Deutsche Gesellschaft für Bipolare Störungen (DGBS) würdigt diese – für ganz Nordbayern einzigartige – Leistung seit dem Jahr 2014 mit einem Gütesiegel. Im vergangenen Jahr wurde das auf drei Jahre vergebene Zertifikat erneuert und gilt jetzt bis zum Jahr 2020.

Breiten Kriterienkatalog erfüllt

„Für den Fortbestand der Auszeichnung mussten wir erneut präzise nachweisen, dass wir alle von der DGBS dafür geforderten Kriterien erfüllen“, berichtet der Leiter des Schwerpunkts, Privatdozent Dr. Andreas Menke. Dazu gehören nach seinen Angaben nicht nur das Vorhalten einer Spezialambulanz, eine leitliniengerechte Behandlung und regelmäßige Fortbildungen des Klinikpersonals, sondern auch Angehörigenseminare und wissenschaftliche Leistungen.

Über Bipolare Störungen

In Deutschland leiden schätzungsweise eine Million Menschen an einer Bipolaren Störung. Bei dieser psychischen Erkrankung wechseln sich depressive Phasen, Zeiten gehobener oder gereizter Stimmung sowie gesunde Perioden ab. Früher wurden die Betroffenen als „manisch-depressiv“ bezeichnet. Die Bipolare Störung führt zu großem individuellem Leid und ist die psychische Krankheit mit dem höchsten Suizidrisiko. Außerdem hat sie durch die häufig eintretende Arbeitsunfähigkeit der Betroffenen über das individuelle Leid hinaus auch erhebliche sozio-ökonomische Auswirkungen.

Kooperation: Würzburger Uniklinikum betreibt Krebsambulanz am Klinikum Main-Spessart in Lohr

In diesem Frühjahr startete das Uniklinikum Würzburg eine internistisch-onkologische Hochschulambulanz am Klinikum Main-Spessart in Lohr. Dort ermöglicht die Kooperation eine hochwertige heimatnahe Versorgung der regionalen Krebspatienten.

Im Juni 2017 endete die bis dahin verfügbare ambulante Betreuung krebskranker Menschen im Klinikum Main-Spessart in Lohr, weil eine in den Klinikbetrieb integrierte, privatärztliche Praxis ihre Pforten schloss. Es entstand eine räumliche Lücke in der ambulanten Versorgung von Patienten mit onkologischen und hämatologischen Erkrankungen aus der umliegenden Region. In der Folge mussten sie zur Behandlung – beispielsweise für ambulante Chemotherapien –  nach Aschaffenburg oder Würzburg reisen. Um wieder eine heimatnahe Versorgung auf hohem Kompetenzlevel zu ermöglichen, schlossen das Klinikum Main-Spessart und das Uniklinikum Würzburg (UKW) Anfang dieses Jahres einen Kooperationsvertrag.

Uniklinikum Würzburg mietet Ambulanzräume und entsendet Personal

Dieser sieht vor: Das UKW mietet die Räume der ehemaligen privaten Praxis im Klinikum in Lohr an und installiert dort eine Hochschulambulanz. Zur deren personellen Besetzung wird die onkologische Fachärztin Elke Hupp vom UKW – unter Federführung der von Prof. Dr. Hermann Einsele geleiteten Medizinischen Klinik II – nach Lohr „entsandt“. Ein Fachkrankenpfleger des Klinikums Main-Spessart und eine Medizinische Fachangestellte des UKW unterstützen sie im Ambulanzbetrieb.
Seit Februar dieses Jahres läuft dieses Modell. Die Inbetriebnahme der neuen Hochschulambulanz in Lohr startet stufenweise: Aktuell hat sie einmal pro Woche donnerstags geöffnet, nach einer Anlaufphase soll entsprechend des Bedarfs der Freitag als zweiter Tag hinzukommen.

Ein weiterer Baustein guter Partnerschaft

Die Leitungen der beiden Kooperationshäuser freuen sich über die Festigung einer erprobten mainfränkischen Partnerschaft. „Bereits in der Vergangenheit haben wir hervorragende Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit dem Klinikum Main-Spessart gemacht. Darauf konnten wir bei diesem Projekt aufbauen“, schildert Anja Simon, die Kaufmännische Direktorin des UKW. Und Dr. Gregor Bett, Klinikreferent vom Klinikum Main-Spessart, ergänzt: „Wir haben einige Anstrengungen dafür unternommen, dass die Krebspatienten wieder eine Anlaufstelle im Landkreis Main-Spessart bekommen, da wir wissen, wie wichtig den Menschen diese heimatnahe Versorgung ist. Ganz besonders freut es mich, dass diese Lücke im Verbund mit dem Uniklinikum Würzburg als bewährtem und leistungsfähigem Partner geschlossen werden konnte.“
Dass die neue Hochschulambulanz die Zusammenarbeit mit dem Klinikum Main-Spessart gut ergänzt, findet auch der Dekan der Medizinischen Fakultät der Uni Würzburg, Prof. Dr. Matthias Frosch: „Das Klinikum Main-Spessart wird in diesem Jahr zu einem unserer akademischen Lehrkrankenhäuser. Die Kooperation im Bereich der Onkologie ermöglicht uns eine noch engere Verzahnung, sowohl wissenschaftlich als auch klinisch.“

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Uniklinikum Würzburg: Re-Zertifizierung bestätigt die hohe Qualität des Schwerpunkts Infektiologie

Die Deutsche Gesellschaft für Infektiologie e.V. hat den Schwerpunkt Infektiologie am Uniklinikum Würzburg für weitere fünf Jahre nach ihren Qualitätskriterien zertifiziert. Das Gütesiegel bestätigt unter anderem die vorbildliche Therapie von Patienten mit Infektionskrankheiten am mainfränkischen Klinikum der Supramaximalversorgung.

„Zentrum für Infektiologie (DGI)“ dürfen sich laut der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie e.V. (DGI) Einrichtungen nennen, die nachweislich in vorbildlicher Weise eine umfassende, qualitativ hochstehende und interdisziplinäre Versorgung von Patienten mit Infektionskrankheiten ermöglichen. Außerdem müssen die Zentren in der infektiologischen Forschung aktiv sowie Fort- und Weiterbildungsstätten für den klinischen und wissenschaftlichen Nachwuchs sein. Der Schwerpunkt Infektiologie der Medizinischen Klinik und Poliklinik II des Uniklinikums Würzburg (UKW) trägt dieses Gütesiegel seit dem Jahr 2005, damals als eines der ersten Zentren in Deutschland. Im Februar 2018 bestand der von Prof. Dr. Hartwig Klinker geleitete Schwerpunkt die mittlerweile zweite Re-Zertifizierung, die nun bis zum Jahr 2023 gilt.

Ein unabhängiger Leistungsbeleg für Patienten

„Der Aufwand, sämtliche Kriterien der DGI zu erfüllen, ist hoch“, betont Prof. Klinker und fährt fort: „So müssen wir unter sich laufend ändernden Rahmenbedingungen kontinuierlich alle geforderten strukturellen, personellen, fachlichen und organisatorischen Qualifikationen auf hohem Niveau vorhalten, dokumentieren und weiterentwickeln.“ Mühen, die sich allerdings lohnen: „Nicht zuletzt ist das Zertifikat für Patienten, die mit zum Teil hochkomplexen Infektionskrankheiten zu uns kommen, ein unabhängiger Beleg, dass sie hier nach den bestverfügbaren Standards diagnostiziert, behandelt und betreut werden“, sagt Prof. Klinker.

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Uniklinikum Würzburg: Anliegenbücher laden zum Nachdenken ein

Unter dem Titel „Schatz der Erinnerung“ stellt das Team der Klinikseelsorge des Uniklinikums Würzburg in den kommenden Wochen erneut die Anliegenbücher der vergangenen Jahre zum Nachlesen öffentlich aus. Die hier festgehaltenen Gedanken laden dazu ein, sich mit den Sorgen und Nöten der Menschen in einem Krankenhaus, aber auch deren Hoffnung, Erleichterung und Dankbarkeit auseinanderzusetzen.

Seit 9. April dieses Jahres liegen erneut die Anliegenbücher des Raums der Stille des Uniklinikums Würzburg (UKW) für jedermann zum Blättern und Lesen aus. Nach den guten Erfahrungen und den vielen positiven Rückmeldungen wiederholt die Klinikseelsorge des UKW damit eine Aktion, die im Herbst vergangenen Jahres erstmals stattfand. Die Anliegenbücher entstehen seit der „Inbetriebnahme“ des Raums der Stille im Doppelzentrum für Operative und Innere Medizin (ZOM/ZIM) an der Oberdürrbacher Straße im Jahr 2004. An diesem überkonfessionellen Ort der Ruhe und des stillen Gebets liegt seither immer ein Buch aus, in dem Patienten, Angehörige, Besucherinnen und Besucher sowie Beschäftigte des Klinikums ihre Herzensanliegen niederschreiben können. Über die Jahre wuchs so eine bislang 14-bändige Sammlung vollgeschriebener Bücher heran. Aus Sicht der Klinikseelsorge ist dies ein „Schatz der Erinnerung“.
Bei der gleichnamigen Aktion werden bis Pfingsten einige dieser Bände im Wechsel auf einem Ständer an der Außenrundung des Raums der Stille ausgelegt. Ziel ist es, die Sorgen und Nöte der Menschen in einem Krankenhaus, aber auch deren Hoffnung, Erleichterung und Dankbarkeit öffentlich wertzuschätzen. Außerdem ist das Lesen in den Anliegenbüchern eine Anregung zum Erinnern, zum Nachdenken und zur Anteilnahme.
„Neue“ Anliegen können weiterhin im Raum der Stille in das dort bereitgestellte, aktuelle Buch geschrieben werden.

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Hirntumor-Informationstag in Würzburg

Am Samstag, den 21. April 2018, veranstaltet die Deutsche Hirntumorhilfe gemeinsam mit dem Uniklinikum Würzburg erneut ihren bundesweiten Informationstag zum Thema „Fortschritte in der Therapie von Hirntumoren“. Unter dem Motto „Ein Tag. Neun Experten. Hundert Impulse“ bietet das Symposium einen ausführlichen Überblick über die vielfältigen Aspekte der Hirntumortherapie und richtet sich sowohl an Patienten und deren Angehörige als auch an interessierte Ärzte sowie Pflegekräfte.

Mit dem Hirntumor-Informationstag organisiert die Deutsche Hirntumorhilfe zweimal im Jahr ein bundesweit einzigartiges Forum, auf dem sich Betroffene, Experten und Multiplikatoren über die unterschiedlichsten Aspekte dieser vielgestaltigen Tumorerkrankungen austauschen können. Partner bei der 42. Neuauflage am Samstag, den 21. April 2018, ist erneut die Neurochirurgische Klinik des Universitätsklinikums Würzburg. Deren Leitender Oberarzt, Privatdozent Dr. Mario Löhr, hat die wissenschaftliche Leitung des diesjährigen Symposiums inne.

Neun Referenten aus deutschen Krankenhäusern

Er kündigt an: „Wir haben an diesem Tag acht Experten aus anderen deutschen Krankenhäusern – vornehmlich aus Universitätsklinika – zu Gast, die praxisnah und verständlich über Standards und Entwicklungen in Diagnostik, Therapie und Nachsorge berichten werden.“ Ein spannendes Thema sei zum Beispiel der umstrittene Einsatz von Methadon in der Therapie von Hirntumoren. Außer einem Fachvortag findet zum  Pro und Kontra dieses Opioids auch eine Podiumsdiskussion statt.
„Neben der Podiumsdiskussion besteht bei dem ganztägigen Informationstag für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch sonst immer wieder Gelegenheit, ihre persönlichen Fragen einzubringen und somit die Einschätzungen von gleich mehreren Experten einzuholen“, unterstreicht Dr. Löhr.

Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch

Auf der Basis der bisherigen Erfahrungen erwarten die Veranstalter über 400 Zuhörer/innen. „Dieser hohe Zuspruch beruht nicht zuletzt darauf, dass der Hirntumor-Informationstag Patienten und Angehörigen eine einzigartige Plattform bietet, mit anderen Betroffenen in Kontakt zu treten, die Erfahrungen beim Umgang mit der Erkrankung auszutauschen sowie Sorgen und Ängste zu teilen“, erläutert Dr. Löhr.
Das Symposium geht von 9:00 bis 19:00 Uhr. Für Kurzentschlossene ist die kostenpflichtige Anmeldung noch bis 16. April 2018 unter www.hirntumorhilfe.de/projekte/informationstag möglich. Hier findet sich auch das detaillierte Programm. Eine Anmeldung vor Ort ist nur möglich, wenn noch Platzkapazitäten vorhanden sind.

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Qualitätssiegel für das Rheumazentrum Würzburg

Das am Uniklinikum Würzburg angesiedelte interdisziplinäre Rheumazentrum Würzburg erhielt kürzlich das Qualitätssiegel der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie.

Im Rheumazentrum Würzburg arbeiten Experten des Uniklinikums Würzburg (UKW) zusammen mit Kliniken, niedergelassenen Schwerpunktpraxen und weiteren Einrichtungen, die in der Region Rheumakranke behandeln und betreuen. „Unser gemeinsames Ziel ist es, durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit die Versorgung Rheumakranker im Großraum Würzburg und in dessen überregionalem Einzugsgebiet immer weiter zu verbessern“, schildert Prof. Dr. Hans-Peter Tony. Der Internist und Rheumatologe leitet innerhalb der Medizinischen Klinik und Poliklinik II des UKW den Schwerpunkt Rheumatologie / Klinische Immunologie, der auch im Rheumazentrum Würzburg federführend ist.
Ende Februar dieses Jahres wurde das seit dem Jahr 2003 bestehende Würzburger Zentrum in der Wertigkeit seiner klinischen und wissenschaftlichen Arbeit bestätigt: Es erhielt das neue Qualitätssiegel der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh). Seit November 2017 zeichnet die DGRh damit regionale kooperative Zentren aus, die durch ihre Struktur eine vollständige, interdisziplinäre Versorgung sowie Aus-, Fort- und Weiterbildung gewährleisten. Das Gütesiegel ist bis zum Jahr 2020 gültig.

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Kochkurs des Uniklinikums Würzburg: Gesundes Genießen für Menschen mit Krebs

Mitte März dieses Jahres fand der erste Patientenkochkurs des Comprehensive Cancer Centers (CCC) Mainfranken statt. Das am Uniklinikum Würzburg angesiedelte Integrierte Krebszentrum zeigte den Teilnehmerinnen – maßgeblich unterstützt von Sternekoch Bernhard Reiser – wie köstlich gesunde Ernährung in der Onkologie sein kann.

„Ernährung in der Onkologie – Mit Genuss Körper und Seele stärken“ heißt ein aktuelles Informations- und Weiterbildungsmodul des Comprehensive Cancer Centers (CCC) Mainfranken. „Unser Ziel dabei ist es, Krebspatientinnen und -patienten darin zu unterstützen, aus der Flut an Ernährungsratschlägen die für sie persönlich wertvollen Informationen herauszufiltern“, sagt Dr. Claudia Löffler. Die Ärztin ist eine der Expertinnen für komplementäre Onkologie des am Uniklinikum Würzburg (UKW) angesiedelten Integrierten Krebszentrums. Als ersten Schritt auf diesem Weg veranstaltete das CCC Mainfranken im März dieses Jahres einen theoretischen Workshop. Die Teilnehmerinnen – 15 Frauen des Vereins Frauenselbsthilfe nach Krebs – beschäftigten sich unter Leitung der UKW-Ernährungswissenschaftlerin Lisa Schiffmann mit Fragen wie: Was ist überhaupt gesundes Essen? Worauf sollte man besonders achten? Was sagen die Fachgesellschaften? Was ist Mangelernährung, wie viele Patientinnen und Patienten sind davon betroffen – und warum ist sie unbedingt zu vermeiden? Außerdem wurde herausgearbeitet, warum Krebsdiäten in der Regel nicht zu empfehlen sind.

Auf Nährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe achten

Wenige Tage später ging es von der Theorie in die Praxis: Unter Anleitung des mainfränkischen Sternkochs Bernhard Reiser durften die Krebspatientinnen in dessen Kochmanufaktur in Dettelbach selbst die Kochlöffel schwingen. Laut Reiser, der als Botschafter das CCC Mainfranken unterstützt, fängt gesunde und genussreiche Ernährung bei hochwertigen, nachhaltigen und fair erzeugten Lebensmitteln an und hört beim Spaß am Essen noch lange nicht auf. Da es gerade während einer Tumortherapie wichtig ist, auf eine ausreichende Versorgung mit Nähr- und Mineralstoffen sowie Vitaminen zu achten, hatte der „Soulfood“-Experte im Kurs viele Ideen und Anregungen zur Anreicherung der Ernährung parat. Dazu zählten zum Beispiel Lupinen im Kartoffelstampf, ein reichhaltiges, mildes Kokoscurry sowie der Einsatz wertvoller Pflanzenöle. Außerdem hatte Reiser eigens für die Kursteilnehmerinnen Rezepte mit geschmacksneutraler medizinischer Trinknahrung entwickelt. „So werden Berührungsängste mit dem Thema künstliche Ernährung abgebaut und es zeigte sich, dass auch hierbei der Genuss nicht zu kurz kommen muss“, kommentiert Dr. Löffler.
Neben der Frage, welche Lebensmittel am besten auf den Tisch kommen sollten, spielte beim Kochkurs auch die Art der Zubereitung eine entscheidende Rolle. Schließlich lassen sich durch ein schonendes Vorgehen Geschmack und Inhaltsstoffe besser erhalten.

Fortsetzung in größerem Zusammenhang

Die meisten der vorgestellten Gerichte sind mit kleinem Aufwand für jede/n gut nachzukochen, so dass die Pilot-Teilnehmerinnen motiviert und mit vielen neuen Ideen nach Hause gingen. Nach diesen positiven Erfahrungen sind sich die Initiatoren des Projektes Bernhard Reiser, Lisa Schiffmann und Dr. Claudia Löffler sicher, dass die Veranstaltung weitergehen sollte und freuen sich schon auf die Fortsetzung. Es ist geplant, dass ab Mitte 2018 das Modul Ernährung als ein Teil des Projektes „Ressourcentraining in der Onkologie“ stattfindet, bei dem die Patientinnen und Patienten zusätzlich Wissenswertes aus den Bereichen Bewegung, Entspannung und naturheilkundliche Selbsthilfestrategien erfahren.

KOI: Ein neuer Blog zur Komplementären Onkologie

Ein Weg, über die komplementären Leistungen und Informationsangebote des CCC Mainfranken auf dem Laufenden zu bleiben, ist der neue Blog „KOI – Komplementäre Onkologie Integrativ“, der auf der Homepage des CCC Mainfranken (www.ccc.uni-wuerzburg.de) unter der Rubrik Aktuelles zu finden ist.

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