Moderne Nachtsichttechnik für Christoph 18

Dank moderner Nachtsichttechnik wird der Rettungshubschrauber künftig auch nach Sonnenuntergang länger für die Region einsatzbereit sein

Ochsenfurt/Würzburg. Hoher Besuch für Christoph 18: Dank moderner Nachtsichttechnik wird der Rettungshubschrauber künftig auch nach Sonnenuntergang länger für die Region einsatzbereit sein.

Auf Einladung von MdL Björn Jungbauer informierten an der Luftrettungsstation sich Bayerns Innenstaatssekretär Sandro Kirchner, die Landtagsabgeordneten Björn Jungbauer und Holger Dremel, Landrat Thomas Eberth, der Geschäftsführer des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Würzburg Paul Justice, Nina Opfermann vom Zweckverband sowie Vertreter der ADAC Luftrettung, der Integrierten Leitstelle, der Hilfsorganisationen und der Kliniken über die geplante Randzeitenerweiterung des Christoph 18. Die technische Grundlage dafür bildet NVIS – Night Vision Imaging System, also moderne Nachtsichttechnik für den Flugbetrieb.

Die Botschaft des Tages war eindeutig: Mit dieser Technik wird die Luftrettung künftig gerade für die Menschen im ländlichen Raum noch leistungsfähiger und trägt dazu bei, auch künftig eine hochwertige notfallmedizinische Versorgung sicherzustellen.

Enge Zusammenarbeit stärkt Versorgung

Ein starkes Fundament dafür ist die enge Zusammenarbeit aller Partner – ADAC Luftrettung, Main-Klinik Ochsenfurt, Universitätsklinikum Würzburg, Zweckverband, Integrierte Leitstelle und Hilfsorganisationen.

Ein besonderes Qualitätsmerkmal des Christoph 18: Die notärztliche Besetzung erfolgt ausschließlich durch Fachärztinnen und Fachärzte für Anästhesiologie mit besonderer Zusatzqualifikation und weitreichender Erfahrung in der Notfallrettung. Das Universitätsklinikum Würzburg stellt mit zwölf hochqualifizierten Notärztinnen und Notärzten den größten ärztlichen Anteil am Standort, weitere neun kommen aus der Main-Klinik Ochsenfurt.

Gerade bei schwerstverletzten Patientinnen und Patienten ist das Universitätsklinikum Würzburg als überregionales Traumazentrum häufig der zentrale Zielort. Auch für viele andere kritisch kranke Notfallpatientinnen und -patienten ist das UKW mit seinen hochspezialisierten Fachdisziplinen oftmals die entscheidende Versorgungsadresse. Umso wichtiger ist, dass universitäre Spitzenmedizin nicht erst bei der Aufnahme im Klinikum beginnt, sondern bereits am Einsatzort.

Prof. Dr. Patrick Meybohm, Direktor der Klinik für Anästhesiologie am Universitätsklinikum Würzburg: „Unsere Patientinnen und Patienten sollen von universitärer Spitzenmedizin profitieren – nicht erst nach der Aufnahme im Universitätsklinikum, sondern bereits am Einsatzort. Genau dafür stehen unsere Notärztinnen und Notärzte – gemeinsam mit unseren starken Partnern in der Luftrettung und im Rettungsdienst.“

An der Luftrettungsstation für Christoph 18 informierten sich u.a. Innenstaatssekretär Sandro Kirchner, die Landtagsabgeordneten Björn Jungbauer und Holger Dremel, Landrat Thomas Eberth über die moderne Nachtsichttechnik für den Rettungshubschrauber. Fotos: Matthias Ernst
An der Luftrettungsstation für Christoph 18 informierten sich u.a. Innenstaatssekretär Sandro Kirchner, die Landtagsabgeordneten Björn Jungbauer und Holger Dremel, Landrat Thomas Eberth über die moderne Nachtsichttechnik für den Rettungshubschrauber. Fotos: Matthias Ernst

An der Luftrettungsstation für Christoph 18 informierten sich u.a. Innenstaatssekretär Sandro Kirchner, die Landtagsabgeordneten Björn Jungbauer und Holger Dremel, Landrat Thomas Eberth über die moderne Nachtsichttechnik für den Rettungshubschrauber. Fotos: Matthias Ernst