Glossar

B
Ballondilatation
Ballonkatheter, der zur Aufweitung einer Engstelle in einem Blutgefäß oder Hohlorgan unter Sichtkontrolle vorgeschoben wird
Mit Wasser oder Luft wird der zusammengefaltete Ballonkatheter unter hohem Druck aufgeblasen und so die Engstelle aufgedehnt.
Bardet-Biedl-Syndrom
infolge einer Genmutation angeborene Kombination aus mehreren Missbildungen
Zu den Hauptsymptomen zählen: Netzhauterkrankung, krankhaftes Übergewicht, überzähliger Finger oder Zehe, geistige Behinderung, Nierenerkrankungen und Unterentwicklung der Geschlechtsorgane.
basal
in der Labormedizin Bezeichnung für die natürliche Ausgangskonzentration einer Substanz
Basaliom
auch Basalzellkarzinom; häufigster bösartiger Tumor der Haut
Ein Basaliom bildet zwar keine Tochtergeschwülste aus, aber kann in benachbartes Gewebe wie Knochen oder Knorpel einwachsen und dieses zerstören.
Belastungsinkontinenz
häufigste Form der Blasenschwäche aufgrund einer Überdehnung oder Erschlaffung des des Blasenschließmuskels oder der Beckenbodenmuskulatur
Der Urin kann bei starkem Harndrang nicht mehr zurückgehalten werden oder geht nach Husten, Lachen, Treppensteigen, Rennen oder Lageveränderung ab. 
benigne
gutartig
In Bezug auf Krebs ist gemeint, dass Tumoren nicht ins umgebende Gewebe eindringen, sondern es verdrängen; außerdem bilden sie keine Tochtergeschwülste (Metastasen). 
Bestrahlung
auch Strahlentherapie oder Radiotherapie; Einsatz ionisierender Strahlen, um Krankheiten zu heilen oder ihr Voranschreiten zu verzögern
Am häufigsten kommt die Strahlentherapie bei Krebserkrankungen zum Einsatz, häufig zusammen mit Operation und Chemotherapie.
Betablocker
Medikament, das die Wirkung von Stresshormonen blockiert
Als Gegenspieler zum Sympathischen Nervensystem wird es häufig zur Senkung von Blutdruck und Herzfrequenz eingesetzt.
Bewegungsstörungen
Gruppe neurologischer Erkrankungen, die sich durch eine Verschlechterung der Beweglichkeit oder durch unwillkürliche Bewegungen oder Verkrampfungen äußern
Die Ursache liegt meist in Gehirn oder Rückenmark. Beispiele für Bewegungsstörungen im Erwachsenenalter sind Parkinson, Dystonien, Zittererkrankungen, Tics, Restless-Legs-Syndrom oder Chorea Huntington. Im Kindesalter treten sie zum Beispiel nach einer frühkindlichen Hirnschädigung auf (Zerebralparesen), aber auch in Form von Dystonien und anderen paroxysmalen Bewegungsstörungen, als Tics oder sogenannte Stereotypien.