Glossar

B
Bestrahlung
auch Strahlentherapie oder Radiotherapie; Einsatz ionisierender Strahlen, um Krankheiten zu heilen oder ihr Voranschreiten zu verzögern
Am häufigsten kommt die Strahlentherapie bei Krebserkrankungen zum Einsatz, häufig zusammen mit Operation und Chemotherapie.
Betablocker
Medikament, das die Wirkung von Stresshormonen blockiert
Als Gegenspieler zum Sympathischen Nervensystem wird es häufig zur Senkung von Blutdruck und Herzfrequenz eingesetzt.
Bewegungsstörungen
Gruppe neurologischer Erkrankungen, die sich durch eine Verschlechterung der Beweglichkeit oder durch unwillkürliche Bewegungen oder Verkrampfungen äußern
Die Ursache liegt meist in Gehirn oder Rückenmark. Beispiele für Bewegungsstörungen im Erwachsenenalter sind Parkinson, Dystonien, Zittererkrankungen, Tics, Restless-Legs-Syndrom oder Chorea Huntington. Im Kindesalter treten sie zum Beispiel nach einer frühkindlichen Hirnschädigung auf (Zerebralparesen), aber auch in Form von Dystonien und anderen paroxysmalen Bewegungsstörungen, als Tics oder sogenannte Stereotypien.
Bilirubin
Abbauprodukt des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin, das von der Leber über die Galle in den Dünndarm ausgeschieden wird
Bindehaut
auch Konjunktiva; feine drüsenreiche Schleimhaut, welche die hintere Seite der Augenlider überzieht und über den Bindehautsack in die Lederhaut am Augapfel übergeht
Sie ermöglicht das reibungslose Gleiten des Auges bei Bewegungen, blockiert das Eindringen von Krankheitserregern und versorgt mit ihren feinen Blutgefäßen die Hornhaut mit Nährstoffen. Bei einer als Konjunktivitis bezeichneten Entzündung kommt es zum typischen rotunterlaufenen Auge.
Binge-Eating
Essstörung, die durch übermäßige, häufige Heißhunger- und Essattacken gekennzeichnet ist
Bioelektrische Impedanzanalyse (BIA)
Verfahren zur quantitativen Bestimmung der Zusammensetzung und Struktur des Körpers in Prozent, etwa von Körperfett, Muskelmasse, Eiweißgehalt, Wasserhaushalt oder Knochen- und Bindegewebsstrukturen
Das schmerzlose Verfahren ist ein wichtiges Diagnoseinstrument, um Therapieverläufe und Krankheitsprozesse zu verfolgen. Gemessen wird der elektrische Widerstand des Körpers, während ein nicht spürbarer, schwacher Wechselstrom über Hautelektroden durch den Körper fließt.  
Biofeedback
Methode, mit der Vorgänge und Reaktionen im Körper bewusst gemacht werden, die in Abhängigkeit zu bestimmten Verhaltensweisen und Tätigkeiten stehen
So können beispielsweise bei Stress oder Anspannung der Blutdruck und der Puls stark ansteigen. Durch gezieltes Entspannen kann man beidem aktiv entgegenwirken, so dass Blutdruck und Pulsfrequenz sinken. Auch in der Schmerztherapie wird das Verfahren zunehmend angewandt, um unbewusste Muskelanspannungen und -verkrampfungen abzubauen.
Biologika
gentechnisch hergestellte Eiweißmoleküle, die Entzündungsbotenstoffe hemmen