Glossar

E
Elektroenzephalographie
kurz EEG; Untersuchung, welche die elektrische Aktivität des Gehirns aufzeichnet und Aufschluss über mögliche Funktionsstörungen des Gehirns geben kann
Elektrolyte
Sammelbegriff für Mineralstoffe, Salze und Spurenelemente, die der Körper nicht selbst produziert, aber für den Stoffwechsel benötigt
Die anorganischen Stoffe müssen durch Nahrung oder Flüssigkeit zugeführt werden. 
elektrophysiologische Untersuchung
Untersuchung, die Aufschluss über die Funktion von Nerven und Nervenbahnen gibt
Elektroretinogramm
spezielle Untersuchungsmethode der Netzhaut im Auge
Über Lichtreize wird die Funktion der Netzhaut getestet, inwieweit diese Licht aufnehmen und in elektrophysiologische Impulse umwandeln kann, welche dann an den Sehnerv weitergeleitet werden. 
Elektrostimulation
Überbegriff für die Stimulation von Nerven oder Muskeln mit elektrischen Impulsen
Diese Therapieform hat ein breites Einsatzspektrum vor allem in der Schmerztherapie und Muskelstimulation. Die Impulse, die von einem Elektrostimulationsgerät ausgehen, fließen durch die Haut zu Nerven und Muskeln. Dazu werden Elektroden auf die Haut geklebt oder Sonden verwendet, etwa beim Beckenbodentraining zur Therapie von Dranginkontinenz.
ELISA
kurz für Enzyme-Linked-Immunoassays; gängiges Laborverfahren zum Nachweis von Molekülen in Körperflüssigkeiten
Über spezifische Antikörper werden auf einer Testplatte potentielle Eiweiße, Viren, Hormone oder Gifte der untersuchten Probe gebunden. In einem anschließenden Verfahren werden diese Antikörperkomplexe mittels  eingebrachter Enzyme optisch dargestellt.
Embolie
Verschluss einer Arterie durch eingeschwemmte Partikel wie Blutgerinnsel, Fett oder Luft
Embolisation
künstlicher Verschluss von Blutgefäßen
Die Embolisation erfolgt mit Kunststoff oder Fibrinkleber über einen Katheter von innen, um die Blutversorgung von Tumoren zu unterbinden oder Blutungen zu stoppen.
Embryo
ungeborenes Lebewesen in einem sehr frühen Entwicklungsstadium