Glossar

I
Inspirationsstridor
Atemgeräusch in Form von Pfeifen, Zischen und Giemen, das infolge einer Verengung der Luftröhre oder des Kehldeckels beim Einatmen entsteht
Insulin
Stoffwechselhormon, das in der Bauchspeicheldrüse gebildet wird und eine tragende Rolle bei der Regulation des Blutzuckerspiegels spielt
Insulin-Resistenz
liegt vor, wenn die Körperzellen weniger auf das den Blutzuckerspiegel senkende Stoffwechsel-Hormon Insulin ansprechen als beim gesunden Menschen
Die Insulin-Resistenz tritt beim Diabetes mellitus Typ 2 auf und spielt bei seiner Entstehung eine wichtige Rolle.
Insulinom
seltener, meist gutartiger Tumor der Bauchspeicheldrüse, der das Hormon Insulin produziert
Insulinpumpe
kleines batteriebetriebenes Gerät, das am Körper getragen wird
Über einen verbindenden Katheter, der ins Unterhautfettgewebe eingelegt ist, wird  kontinuierlich als Basalrate eine kleine Menge an Insulin abgegeben. Zudem lässt sich in Abhängigkeit von Blutzuckerhöhe und verzehrter Kohlenhydratmenge von der Patientin oder dem Patienten zusätzlich per Knopfdruck eine als Bolus bezeichnete Extradosis Insulin zuführen.
interdisziplinäre multimodale Therapie
fachübergreifende Therapie, bei der unter Abstimmung der beteiligten Berufsgruppen ein aus mehreren Elementen individuell zugeschnittenes Therapiekonzept erstellt wird
Vor allem in der Schmerztherapie angewandt, ist das jeweils individuelle Behandlungskonzept meist eine Kombination aus medikamentösen, psychologischen und physiotherapeutischen Maßnahmen und Verfahren und findet einzeln oder in Gruppen statt. Hinzu kommen Elemente des Entspannungs- und Bewegungstrainings, aber auch komplementärer Therapien. Für die mehrwöchige Heilbehandlung ist die aktive Mitwirkung der Patientinnen und Patienten Voraussetzung.
Intermediate Care (IMC) (Intermediate-Care-Station)
Zwischenstation, Bindeglied zwischen Intensiv- und Normalstation
Pflegeeinheit für Patientinnen und Patienten mit hohem Überwachungs- und Betreuungsbedarf, die aber nicht im engeren Sinne intensivpflichtig sind, weil sie zum Beispiel beatmet werden müssen
internistisch
die Innere Medizin betreffend
interstitiell
wörtlich: im Zwischenraum liegend; häufig gebrauchter medizinischer Ausdruck zur Lagebeschreibung von Gewebe, Flüssigkeiten oder Krankheitsherden
Das interstitielle Bindegwebe zum Beispiel ist das auskleidende Füllgewebe rund um ein Organ zu dessen Schutz. Es ist locker, fasrig und umgibt die zum Organ zu- und abführenden Gefäße und Nerven.