Glossar

M
Magnet-Resonanz-Spektroskopie
kurz MR-Spektroskopie, MRS; Verfahren, das wie die Magnet-Resonanz-Tomographie mit starken Magnetfeldern und Radiowellen arbeitet
Es liefert jedoch keine Schnittbilder, sondern gibt Aufschluss über die Konzentration bestimmter Substanzen und damit über die Zusammensetzung von Körpergewebe.
Makula
ein etwa fünf Millimeter im Durchschnitt messender Fleck auf der Netzhaut im Auge, der das zentrale Sehen ermöglicht
Das rundliche Areal wird auch als Gelber Fleck bezeichnet, da er sich durch seine besondere Dichte an Lichtsinneszellen von seiner Umgebung abhebt.
Makulaödem
Flüssigkeitseinlagerung in der Makula, dem zentralen Fleck in der Netzhaut des Auges, der das scharfe Sehen ermöglicht
Ursache können Stoffwechselstörungen, operative Eingriffe, erhöhter Augeninnendruck oder degenerative Prozesse im Auge sein. Das Ödem lässt sich durch Injektionen oder Laseranwendungen beeinflussen und damit das Sehen oft verbessern.
maligne
bösartig
Der Begriff maligne oder bösartig bezieht sich in der Medizin auf eine Krankheit oder einen Krankheitsverlauf mit zerstörerischer und potentiell lebensbedrohlicher Qualität. In Bezug auf Krebs sind damit Tumoren gemeint, die in das umliegende Gewebe einwachsen und Tochtergeschwülste (Metastasen) bilden können.
maligne Hyperthermie
genetisch bedingte, sehr seltene Stoffwechselerkrankung, die nach bestimmten Narkosemitteln zu lebensbedrohlichen Zuständen führen kann
Der starke Temperaturanstieg als Hauptsymptom gibt der Krankheit den Namen.
Mammakarzinom
Brustkrebs
Mammographie
Röntgenuntersuchung der Brust
manuelle Therapie
Griff- und Massagetechniken in der Physiotherapie
Mapping
katheterbasierte Untersuchungsmethode bei Herzrhythmusstörungen
Die Lage des Katheters und die Erregung des Herzens wird dazu oft in einem dreidimensionalen Modell des Herzen wiedergegeben, um die Behandlung komplexer Rhythmusstörung zu ermöglichen.