Glossar

M
Mapping
katheterbasierte Untersuchungsmethode bei Herzrhythmusstörungen
Die Lage des Katheters und die Erregung des Herzens wird dazu oft in einem dreidimensionalen Modell des Herzen wiedergegeben, um die Behandlung komplexer Rhythmusstörung zu ermöglichen.
Marburger Konzentrationstraining
Trainingskonzept bei Konzentrationsstörungen für Kinder mit im Alter von fünf bis zwölf Jahren
Mit verschiedenen Strategien und Arbeitstechniken wie lautem Denken und innerem Sprechen sowie durch Entspannungseinheiten, Spiele in der Gruppe oder dynamische Übungen wird die Konzentration gefördert. Vom Marburger Schulpsychologen Dieter Krowatschek entwickelt ist das Konzept in erster Linie bei Kindern mit ADHS oder ADS gedacht, aber auch für alle anderen Kinder mit Konzentrationsstörungen geeignet.
Marfan-Syndrom
genetisch bedingte Erkrankung des Bindegewebes mit abnormalen Veränderungen an Blutgefäßen, Herzklappen, Herz, Auge und Skelett
Bereits in der Kindheit zeigt sich die Krankheit häufig durch überstreckbare Gelenke und eine schwach entwickelte Muskulatur. Als klassisches Symptom gilt die Spinnenfingrigkeit oder die Madonnenfinger, die durch ihre Länge bei gleichzeitig sehr schmalen Gliedern imponieren.
Mariske
Hautläppchen oder Hautfalten im Bereich des Afters
Marker
biologische Markierungssubstanz, die zum Beispiel auf einen Krankheitszustand hindeutet; häufig benutzter Begriff in der Medizin
Mit dem Vorhandensein, Auftreten oder vermehrten Vorkommen eines Markers lassen sich Aussagen zum Gesundheitszustand eines Organs (Biomarker) treffen oder eine Krebserkrankung (Tumormarker), bestimmte  Gensequenzen (molekularer Marker) sowie eine besondere Gewebebeschaffenheit (immunhistochemischer Marker) nachweisen.
Massenspektrometrie
Laborverfahren zur analytischen Auftrennung gasförmiger Ionen nach ihrem Verhältnis Masse zu Ladung
Bei der Tandem-Massenspektrometrie handelt es sich um zwei hintereinander geschaltete Durchläufe der Massenspektrometrie, wodurch eine präzisere Analyse auch komplexer Strukturen, etwa von Proteinen, ermöglicht wird.
mediastinal
das Mediastinum, einen Teilbereich des Brustkorbs, betreffend
Mediastinum
Teilbereich des Brustkorbs, der zwischen den beiden Lungen liegt
Nach vorne wird der auch als Mittelfellraum bezeichnete Abschnitt durch das Brustbein, nach hinten durch die Wirbelsäule, nach oben durch den Hals und nach unten durch das Zwerchfell begrenzt. 
Mediatoren
biochemische körpereigene Substanzen, die nach Bindung an einen Rezeptor einer Zelle eine biochemische Reaktion auslösen
Man unterscheidet nach den Zellen – wo und wie sie wirken – beispielsweise zwischen Neurotransmittern (Nervenzellen) und Zytokinen (Immunsystem). Letztere lösen Entzündungen im Gewebe aus, unterhalten sie oder dämmen sie ein. Zu den bekanntesten Entzündungsmediatoren zählen zum Beispiel die Histamine, die Prostaglandine, Zytokine, Chemokine und die Leukotriene.