Glossar

O
objektive Refraktionsbestimmung
apparatives Verfahren, um Brechungsfehler im Auge wie etwa Kurzsichtigkeit oder Weitsichtigkeit festzustellen und zu messen
Die objektive Refraktionsbestimmung kommt vor allem bei Patientinnen und Patienten zur Anwendung, die nicht oder nur unzureichend in der Lage sind, Auskunft über ihre Sehkraft und Sehschärfe zu geben, wie etwa Säuglinge, Kleinkinder oder demente Personen.
Ödem
Schwellung eines Gewebes aufgrund einer Einlagerung von Flüssigkeit aus dem Gefäßsystem
Omics
Begriff, der zusammenfassend die Teilgebiete der modernen Biologie bezeichnet, die sich mit der Analyse von Gesamtheiten ähnlicher Einzelelemente beschäftigen und auf den Wortteil -omik enden
Die Proteomik beschäftigt sich beispielsweise mit dem Proteom, der Gesamtheit aller Proteine, die zu einem definierten Zeitpunkt in einer Zelle, einer Zellgruppe, einem Organ oder einem Organismus vorliegen. Analog dazu wird die Gesamtheit der Gene eines Organismus als Genom bezeichnet, das Fachgebiet zu dessen Erforschung entsprechend Genomik.
Onkologie
Teilgebiet der Medizin, das sich mit Krebserkrankungen befasst
onkologisch
die Heilkunde betreffend, die sich mit Krebs beschäftigt
Ophtalmologie
Augenheilkunde
Opioid
starkes Schmerzmittel, welche die Schmerzwahrnehmung in der Schmerzbahn sowohl im Gewebe als auch im Gehirn unterdrückt
opportunistische Infektion
Infektion mit einem Erreger, der sich ein geschwächtes Immunsystem zunutze macht, während er einem Immungesunden in der Regel nichts anhaben kann
Optische Kohärenz-Tomographie
kurz OCT; neuartiges bildgebendes Verfahren, das vorwiegend in der Augenheilkunde zur Vermessung von Sehnerv und Augenhintergrund genutzt wird
Dabei erstellt ein Infrarotlicht-Laser berührungslos und schmerzfrei Schnittbilder im Mikrometerbereich von Strukturen, die Licht teilweise reflektieren. Durch diese Querschnittsaufnahmen kann beispielsweise die Aushöhlung des Sehnervenkopfs und die Ausdünnung der Nervenfaserbündel rund um den Sehnervenkopf infolge einer Schädigung dargestellt werden. Die OCT wird vor allem zur Diagnose und Verlaufsbeobachtung von Erkrankungen der Netzhautmitte sowie beim Glaukom angewandt. Die Untersuchung dauert wenige Minuten pro Auge. Bei besonderen Fragestellungen wird die OCT aber auch in anderen medizinischen Bereichen genutzt, etwa zur Beurteilung von Herzkranzgefäßen.