Glossar

Q
QRS-Komplex
Kurvenbestandteil des EKGs, der die elektrische Erregung in den Herzkammern aufzeichnet

Die normal kleine negative Q-Zacke, die positive hohe R-Zacke sowie die kleine negative S-Zacke des Komplexes können in Höhe, Breite und Gestalt verändert sein, was Rückschlüsse auf diverse Herzerkrankungen zulässt.  

Bei schneller Herzfrequenz etwa weisen schmale QRS-Komplexe darauf hin, dass die Herzkammern normal erregt werden und die Impulse von den Vorhöfen ausgehen. Breite QRS-Komplexe dagegen basieren zu 80 Prozent auf einer Erregung direkt in den Kammern. Meist geht sie mit einer strukturellen Herzerkrankung wie koronarer Herzkrankheit einher. Da bei einer zu hohen Frequenz ein Kammerflimmern und damit ein hämodynamischer Herzstillstand droht, ist eine sogenannte Breitkomplex-Tachykardie gefährlicher.

quantitative Erfassung der Schweißsekretion
kurz QSART; Untersuchungsmethode, die die Schweißsekretion nach Stimulation misst, sinnvoll bei Störungen des autonomen Nervensystems
quantitative MRT
Methode zur objektiven Messung von Gewebeparametern im Körper, wie etwa Knochendichte, Wasseranteil oder Durchblutung von Geweben
Quantitative MRT nutzt mathematische Modelle und Algorithmen, um diese Parameter aus MRT-Bildern zu extrahieren und zu quantifizieren. Sie ist besonders nützlich bei Erkrankungen wie Krebs, Arthritis oder neurodegenerativen Erkrankungen, bei denen Veränderungen in den Gewebeparametern ein wichtiger Indikator für den Krankheitsverlauf sein können.
quantitative sensorische Testung
kurz QST; Untersuchungsmethode, welche die veränderte Schmerzempfindlichkeit von Patientinnen und Patienten mit Nervenschmerzen auf verschiedene mechanische und thermische Reize misst