Glossar

T
Tesla-MRT
Bezeichnung für Magnetresonanztomographie-Geräte mit unterschiedlicher Magnetfeldstärke, gemessen in Tesla, zum Beispiel 3-Tesla-MRT
Die Magnetresonanztomographie (MRT) oder Kernspintomograhie ist ein radiologisches Schnittbildverfahren, das ohne Röntgenstrahlen zur Darstellung des Körpers vor allem mit hohem Weichteilkontrast geeignet ist. Die Bildgebung beruht auf einer unterschiedlichen Magnetisierung des Körpers, welche die Wasserstoffatome im Körper ausrichtet, in Schwingung versetzt und deren Schwingungsimpulse misst. Die Magnetfeldstärke, die auf den Körper wirkt, wird in Tesla (T) gemessen. Derzeit sind Geräte von 1,5 T, 3 T und 7 T im Handel.
Testosteron
wichtigstes männliches Sexualhormon
Thalassämie
Erbkrankheit, bei der der rote Blutfarbstoff fehlerhaft gebildet wird
Bei leichter Ausprägung sind oft kaum Beschwerden vorhanden. Schwere Verläufe dagegen gehen mit Blutarmut und regelmäßigem Bedarf an Bluttransfusionen, Organschäden durch Eisenablagerungen und Knochenveränderungen einher. In bestimmten Fällen kommt eine Stammzell-Transplantation infrage, die zu einer Heilung führen kann.

therapeutisches Drug Monitoring
Messung von Medikamentenspiegeln im Blut zur Dosisanpassung
Thorakoplastik
Bezeichnung für die therapeutische Verkleinerung des Brustkorbs
Dies geschieht durch die Entnahme mehrerer Rippen und bewirkt, dass ein bestehender Hohlraum im Brustkorb, der wegen einer Lungenerkrankung oder nach einer Lungenoperation entstanden ist, verschlossen wird. 
Thrombophilie-Screening
Gruppe von Laboruntersuchungen, mit denen bei Patientinnen und Patienten mit Thrombose oder Embolie in der Vorgeschichte eine verstärkte Neigung zu venösen Thrombosen oder Embolien festgestellt werden kann
Thrombose
Blutgerinnsel, das sich in einem Blutgefäß, beispielsweise in einer Vene, gebildet hat
Thromboseprophylaxe
vorbeugende Maßnahmen zur Verhinderung von Thrombosen, also der Bildung von Blutgerinnseln in Blutgefäßen
Dazu gehören sowohl blutgerinnungshemmende Medikamente wie zum Beispiel Heparinspritzen als auch physikalische Maßnahmen wie Physiotherapie, Kompressionsverbände oder Thrombosestrümpfe.
Thrombozyten
auch Blutplättchen; Blutzellen, die bei der Blutgerinnung eine wichtige Rolle spielen
Bei einer Verletzung der Gefäßwand werden die Thrombozyten durch chemische Stoffe aktiviert, bleiben an der Gefäßwand kleben und verstopfen das entstandene Loch.