Glossar

V
VATS-Lobektomie
minimal-invasiver Eingriff zur Entfernung eines Lungenlappens
vegetatives Nervensystem
auch autonomes Nervensystem genannt; Nervensystem, das die nicht willentlich beeinflussbaren Körperfunktionen wie Herz-Kreislauf oder Verdauung steuert
Es besteht aus den Nervengeflechten des sogenannten Sympathikus und Parasympathikus, die jeweils antreibende bzw. hemmende Wirkung haben.  
Vene
Blutgefäß, in dem das Blut zum Herzen hin transportiert wird
Venerologie
Teilgebiet der Dermatologie, das sich der Diagnostik und Therapie von Geschlechtskrankheiten wie etwa Syphilis oder Gonorrhoe widmet
ventrikulär
die Herzkammer betreffend
Bei ventrikulären Herzrhyhtmusstörungen beispielsweise liegt die Ursache in der Herzkammer.
ventrikuläre Extrasystolie
kurz VES; Herzrhythmusstörung, die sich als Herzstolpern manifestiert
Durch einen Impuls, der zwar von der Herzkammer ausgeht, aber außerhalb des normalen Erregungsleitungssystems des Herzens liegt, zieht sich die Herzkammer zusammen. In dieser Phase kann die Herzkammer aber durch den regelrechten Impuls vom Vorhof nicht erregt werden und der Herzschlag setzt aus. Vereinzelte Extrasystolen hat jeder Mensch und sind nicht behandlungsbedürftig.
Verblendung
in der Zahnheilkunde vollständige oder teilweise Bedeckung eines metallenen Kronen- oder Brückengerüsts mit zahnfarbenem Material aus Kunststoff oder Keramik
Die Keramik-Verblendkrone gilt als Standardkrone für den sichtbaren Bereich.
Vesikel
intrazelluläre, sehr kleine, rundliche bis ovale Bläschen, von einer einfachen oder doppelten Membran umgeben
Die Vesikel bilden eigene Zellkompartimente. Darin laufen unterschiedliche zelluläre Prozesse ab. Synaptische Vesikel enthalten Botenstoffe, die ausgeschüttet werden, um beispielsweise verbundene Muskelzellen anzuregen.
vestibulär evozierte myogene Potenziale
kurz VEMP; Test, der eine bestimmte Teilfunktion des Gleichgewichtsorgans untersucht
Durch ein Klickgeräusch oder ein Vibrieren wird das Gleichgewichtsorgan gereizt, das wiederum über einen Reflex eine Muskelbewegung – entweder am Hals oder am Auge – auslöst. Diese Muskelbewegung wird mit einer auf der Haut aufgeklebten Elektrode gemessen.