Glossar

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elektrophysiologische Untersuchung
Untersuchung, die Aufschluss über die Funktion von Nerven und Nervenbahnen gibt
intrakardiales EKG
elektrophysiologische Untersuchung des Herzens bei Rhythmusstörungen

Anders als bei herkömmlichen EKGs, bei denen die Aktionspotenziale des Herzens über Elektroden auf der äußeren Brustwand abgleitet werden, sind die Elektroden beim intrakardialen EKG direkt im Herzinneren platziert. Diese Untersuchung erfolgt in der Regel im Rahmen eines katheterbasierten Eingriffs, wie zum Beispiel einer Ablation. Alternativ kann sie auch über einen implantierten Herzschrittmacher oder Defibrillator durchgeführt werden.

Mapping
katheterbasierte, elektrophysiologische Untersuchungsmethode bei Herzrhythmusstörungen

Die Lage des Katheters und die Erregung des Herzens wird dazu in einem dreidimensionalen Modell des Herzens in Form einer farbcodierten Landkarte (engl.: map) in Echtzeit wiedergegeben. Damit lassen sich die Störherde einer komplexen Rhythmusstörung präzise orten und durch Ablation ausschalten.

Substrat-Map
elektrophysiologische Untersuchung des Herzens

Während eines Kathetereingriffs können mittels direkt ins Herz vorgebrachter Spezialkatheter Informationen über die Höhe und Form des elektrischen Signals in Abhängigkeit der Gewebebeschaffenheit am jeweiligen Ort gewonnen werden. Diese Informationen lassen sich dreidimensional ähnlich einer Landkarte (engl.: map) darstellen. Eine entsprechende Farbkodierung lässt Zonen krankhafter Veränderungen erkennen.