Aktuelle Pressemitteilungen

Personalia vom 27. September 2022 - Wir gratulieren!

Hier lesen Sie Neuigkeiten aus dem Bereich Personal: Neueinstellungen, Dienstjubiläen, Forschungsfreisemester und mehr.

Dr. Sven Flemming, Oberarzt, Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral-, Transplantations-, Gefäß- und Kinderchirurgie, wurde mit Wirkung vom 06.09.2022 die Lehrbefugnis für das Fachgebiet „Chirurgie“ erteilt.

Anja Kurz, Ph.D., Technische Leiterin, Comprehensive Hearing Center, Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten, plastische und ästhetische Operationen, wurde mit Wirkung vom 31.08.2022 die Lehrbefugnis für das Fachgebiet „Experimentelle und klinische Audiologie und Neurootologie“ erteilt.

Gustavo Campos Ramos, Ph.D., wissenschaftlicher Angestellter, Deutsches Zentrum für Herzinsuffizienz, wurde mit Wirkung vom 31.08.2022 die Lehrbefugnis für das Fachgebiet „Experimentelle Kardiologie“ erteilt.

 

einBlick - Das Online-Magazin der Universität Würzburg vom 27. September 2022

 

 

Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung macht es möglich: Sie fördert den Austausch von Medizin-Studierenden zwischen Würzburg und Mwanza – einer Stadt, die in Tansania am Südufer des Victoriasees liegt. Nun hat die Medizinische Fakultät der Uni Würzburg fünf Neuankömmlinge begrüßt, und zwar Alicia Adiberth, Gloria Kanimba, James Mushi, Glorian Nnko und Faustine Temu.

Die tansanischen Studierenden durchlaufen sieben Wochen lang verschiedene Stationen am Universitätsklinikum. Sie bekommen unter anderem Einblicke in Kardiologie, Nephrologie, Kinderchirurgie und Unfallchirurgie. Außerdem nehmen sie an einer internationalen Summer School zum Thema „Planetary Health“ teil.

Vom Austauschprogramm zum Else Kröner Center

Die Kontakte der Würzburger Universitätsmedizin mit Mwanza sind seit langem etabliert. 2008 startete das Austauschprogramm mit der Catholic University of Health and Allied Sciences und mit dem Bugando Medical Center. 2020 wurde das Programm dann in das neu gegründete Else Kröner Center (EKC) for Advanced Medical & Medical Humanitarian Studies Würzburg-Mwanza eingebettet.

Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung fördert dieses Zentrum mit 2,5 Millionen Euro. Unter seinem Dach laufen neben dem Austausch von Studierenden, Forschenden und Lehrenden auch gemeinsame Forschungsprojekte und Maßnahmen zur klinischen Fortbildung. Ziel ist es, die Gesundheitsversorgung in der Region um Mwanza weiter zu verbessern.

Offizielle Begrüßung im Hörsaal

Zu einer kleinen Begrüßungsfeier waren die fünf Studierenden am 19. September 2022 in den Hörsaal des Instituts für Hygiene und Mikrobiologie eingeladen. Professor Oliver Kurzai, Mitglied im EKC-Direktorium, hieß sie dort willkommen. Er machte die Studierenden unter anderem darauf aufmerksam, dass sie im Rahmen des Else Kröner Centers später auch für Forschungsprojekte nach Würzburg kommen können.

Das können zum Beispiel Projekte sein, die sich mit Antibiotikaresistenzen oder Infektionskrankheiten wie Schistosomiasis befassen. Darüber informierte Dr. Franziska Pietsch, wissenschaftliche Koordinatorin am EKC. Die Schistosomiasis ist eine schwerwiegende Krankheit, die von den Larven des Pärchenegels verursacht wird. Sie ist rund um den Victoriasee weit verbreitet.

In einem Projekt zur Schistosomiasis forscht derzeit beispielsweise Doktorand Nyanda Justine aus Mwanza, der ebenfalls vom EKC gefördert wird. Weitere vom EKC geförderte Promovierende waren bei der Begrüßung dabei, um Fragen der neuen Austausch-Studierenden zu beantworten.

Bilateraler Masterstudiengang in Vorbereitung

Lilly Brandstetter vom Institut für klinische Epidemiologie und Biometrie stellte schließlich den neuen bilateralen Masterstudiengang „Biostatistics and Epidemiology“ vor, den die Würzburger Universitätsmedizin gemeinsam mit ihren Partnern in Mwanza plant.

Abgerundet wurde die Begrüßungsveranstaltung mit Kaffee und Kuchen. Danach trafen sich die Studierenden für eine Stadtführung mit dem Prodekan für Internationalisierung, Professor Jürgen Deckert, vor der Residenz.

Weblink

Else Kröner Center Würzburg-Mwanza: https://www.wuerzburg-mwanza.de/ 

 

einBlick - Das Online-Magazin der Universität Würzburg vom 27. September 2022

Renommierter Preis für Jürgen Groll

Für seine herausragenden Arbeiten auf dem Gebiet der Biofabrikation erhält Professor Jürgen Groll den Senior Investigator Award 2022. Das ist die höchste Auszeichnung der International Society for Biofabrication.

Bei der Biofabrikation geht es darum, mit automatisierten 3D-Druck-Prozessen menschliche Zellen auf Gerüststrukturen aufzutragen. Diese ausgeklügelten Konstrukte werden dann zu funktionsfähigen Gewebemodellen weiterentwickelt, etwa für Haut oder Knorpel.

Ziel der Forschungen ist es, „künstliche“ Gewebe oder sogar organähnliche Gebilde herzustellen. Sie haben das Potenzial, Tierversuche zu ersetzen, die Pharma- und Krebsforschung voranzubringen und krankes oder zerstörtes Gewebe zu regenerieren.

Der Würzburger Professor Jürgen Groll hat auf diesem Wissenschaftsgebiet herausragende Leistungen vorzuweisen. Dafür erhält er nun den Senior Investigator Award 2022 der Internationalen Gesellschaft für Biofabrikation.

Preisverleihung in Pisa

Der Preis wird ihm bei der Jahrestagung der Fachgesellschaft überreicht, die vom 25. bis 28 September 2022 in Pisa (Italien) stattfindet. Mit der Auszeichnung geht die ehrenvolle lebenslange Mitgliedschaft in der Gesellschaft einher. Groll ist außerdem eingeladen, bei der Schlussveranstaltung der Tagung einen Vortrag zu halten.

Jürgen Groll (46) leitet seit 2010 den Lehrstuhl für Funktionswerkstoffe der Medizin und der Zahnheilkunde am Würzburger Universitätsklinikum. Seit 2020 ist er zudem an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) geschäftsführender Direktor des neu geschaffenen Instituts für Funktionsmaterialien und Biofabrikation. An der JMU hat er auch das Center of Polymers for Life initiiert – der Neubau für dieses interdisziplinäre Forschungszentrum wächst derzeit auf dem Hubland-Campus heran.

Verdienste von Jürgen Groll

„Er ist ein international führender Pionier der Biofabrikation.” So heißt es in einem Schreiben, mit dem drei Fachkollegen Jürgen Groll für den Award vorgeschlagen haben.

Wichtige Fortschritte habe der Würzburger Professor unter anderem bei der Entwicklung von Biotinten erzielt – das sind die Flüssigkeiten, mit denen lebende Zellen per 3D-Druck auf Gerüstmaterialien aufgebracht werden. Auch mit Blick auf die dreidimensionalen Trägergerüste seien ihm wesentliche Fortschritte zu verdanken: Hier habe er eine völlig neue Strategie gefunden, um in einem einstufigen Verfahren Gerüste herzustellen, die sehr gut die Matrix des Bindegewebes nachahmen.

Preise und Publikationen

Für seine Erfolge wurde Jürgen Groll mehrfach ausgezeichnet. Unter anderem erhielt er 2013 einen millionenschweren Preis des Europäischen Forschungsrats, einen ERC Consolidator Grant. Auf sein Konto gehen bislang mehr als 230 Publikationen in renommierten Fachjournalen wie Nature Chemistry, Advanced Materials and Angewandte Chemie.

Biofabrikation in der Lehre

Der Professor engagiert sich auch für die Lehre. Unter seiner Federführung wurde an der JMU einer der weltweit ersten Master-Studiengänge für Biofabrikation etabliert. Er sorgte außerdem dafür, dass in Würzburg 2016 die deutschlandweit erste Professur für Biofabrikation eingerichtet wurde.

Kontakt

Prof. Dr. Jürgen Groll, juergen.groll@ fmz.uni-wuerzburg.de 

Webseite seines Lehrstuhls: http://fmz.uni-wuerzburg.de/ 

 

Pressemitteilung der Universität Würzburg vom 26. September 2022

Erneut gelungener Ausbildungsstart am Uniklinikum Würzburg

Im September 2022 konnte das Uniklinikum Würzburg (UKW) über 280 Auszubildende und Studierende willkommen heißen.

Collage mit Gruppenfotos aller neuen Azubis und Studierenden zum Ausbildungsbeginn 2022 am Uniklinikum Würzburg
Mehr als 280 junge Frauen und Männer haben im September 2022 eine Ausbildung oder ein Studium am Uniklinikum Würzburg und den angeschlossenen Berufsfachschulen begonnen. Collage: UKW

Würzburg. Am Uniklinikum Würzburg und in den angegliederten Berufsfachschulen haben in den letzten Wochen über 280 junge Frauen und Männer eine Ausbildung oder ein Studium begonnen. Damit zählt das Klinikum zu den größten Ausbildungsstätten der Region, und zeigt, wie wichtig die Förderung von qualifiziertem Nachwuchs ist.

Das Spektrum an Ausbildungen und Studiengängen, für das sich die Neuankömmlinge entschieden haben, ist breit:

Anästhesietechnische Assistentinnen und Assistenten,

Diätassistentinnen und -assistenten,Duales Studium Gesundheitsmanagement, Fachinformatikerinnen und -informatiker für Systemintegration,Fachlageristinnen, Kaufleute für Büromanagement,Kaufleute im Gesundheitswesen, Masseurinnen und Masseure und med. Bademeisterinnen und Bademeister,Medizinische Fachangestellte, Medizinisch-technische Laboratoriumsassistentinnen und -assistenten,Medizinisch-technische Radiologieassistentinnen und -assistenten,Operationstechnische Assistentinnen und Assistenten,Pflegefachfrau/-mann, Physiotherapeutinnen und -therapeuten,Tierpflegerinnen, Zahnmedizinische Fachangestellte.

Darüber hinaus werden am Uniklinikum weitere Ausbildungsmöglichkeiten und Studiengänge angeboten, die zu einem anderen Zeitpunkt oder nicht jährlich starten.

Der Vorstand heißt alle neuen Kolleginnen und Kollegen herzlichst am Klinikum willkommen und wünscht eine spannende, lehrreiche Ausbildungszeit.

Informationen zu den verschiedenen Ausbildungsberufen und Studiengängen unter https://www.ukw.de/karriere 

Alle Gruppenfotos der neuen Ausbildungsklassen und Studierenden finden Sie hier in der Bildergalerie.

Springen und stampfen für starke Knochen

Am Uniklinikum Würzburg wird in einer Machbarkeitsstudie geprüft, ob ein gezieltes Impact-Training bei Patientinnen und Patienten mit Multiplem Myelom, deren Skelett aufgrund der Knochenmarkkrebserkrankung immer poröser wird, die Knochenstruktur wiederaufbauen kann.

Zwei Patientinnen, zwei Medizin-Studierende und Franziska Jundt springen in die Höhe.
Patientinnen und Patienten mit Multiplem Myelom nehmen derzeit im Rahmen einer Machbarkeitsstudie am Impact-Training teil. Es wird geprüft, ob sich das Stampf- und Sprungtraining positiv auf die Knochendichte auswirkt. © UKW / Daniel Peter
Die Patientinnen und Medizinstudierende kurz vor dem Absprung.
Die Patientinnen und Patienten mit Multiplem Myelom stampfen und springen in kleinen Gruppen zweimal pro Woche 30 Minuten lang unter medizinischer Anleitung im Uniklinikum Würzburg und einmal zuhause. Das Impact-Training soll dabei helfen, die durch die Krebserkrankung angegriffene Knochenstruktur wiederaufzubauen. © UKW / Daniel Peter
Franziska Jundt in der Physiologie des Uniklinikums Würzburg
Professorin Franziska Jundt ist Oberärztin in der Medizinischen Klinik und Poliklinik II mit dem Schwerpunkt Hämatologie und leitet die Studie „Machbarkeit vom Impact-Training bei Patienten mit Multiplem Myelom (MIMM)“. © UKW / Daniel Peter

In letzter Zeit wird es mächtig laut auf Ebene -3 in der Physiotherapie am Uniklinikum Würzburg. Es wird gestampft, gehüpft und gesprungen bis die Wände wackeln. Das so genannte Impact-Training, das die neue Studiengruppe von Franziska Jundt durchführt, hat es in sich. Zweimal pro Woche trainieren zwölf Männer und Frauen 30 Minuten lang unter medizinischer Anleitung und einmal zuhause. In der Kontrollgruppe der Studie „Machbarkeit vom Impact-Training bei Patienten mit Multiplem Myelom (MIMM)“ geht es wesentlich entspannter zu. Hier erhalten acht Personen ein Entspannungstraining. Sie alle haben eine Gemeinsamkeit: das Multiple Myelom.

„Das Multiple Myelom ist eine bösartige Erkrankung der Plasmazellen im Knochenmark“, erklärt Franziska Jundt, Professorin für Hämatologie und Internistische Onkologie und Leiterin des Zentrums für das Myelom im Zentrum für Seltene Erkrankungen Nordbayern (ZESE). Franziska Jundt hat vor mehr als 20 Jahren einen Signalweg entdeckt, der auch beim Multiplen Myelom aktiv ist. Seither beschäftigt sie sich mit der Frage: Wie blockiere ich den Signalweg ohne schwerwiegende Nebenwirkungen? Denn leiden müssen die Betroffenen schon genug. „Die Tumorzellen infiltrieren das Skelett und zersetzen die Knochen. Selbst wenn die Tumorzellen abgeräumt wurden, haben die Betroffenen weiter Löcher im Knochen. Diese führen zu zahlreichen schmerzhaften Frakturen. 80 Prozent der Myelom-Patientinnen und Patienten leiden unter Knochenschmerzen und -frakturen“, verdeutlicht Franziska Jundt.

Ganzkörpervibrationstraining für starke Knochen

Schon lange treibt die Wissenschaftlerin und Mutter von drei Kindern die Frage um: Wie können wir den Knochen wiederaufbauen und Frakturen vermeiden? Bei einem einfachen Bruch wird heutzutage möglichst früh mobilisiert, um dadurch gezielt den heilenden Knochen zu stimulieren. Sobald der Knochen über Muskeln beansprucht wird, kann sich die Knochenstruktur verbessern. „Zur mechanischen Stimulation sind wir schließlich über die Arme von Tennisspielern gekommen, die eine unterschiedliche Knochendichte aufweisen. Beim Spielerarm ist die Knochendichte wesentlich höher im Vergleich zum nicht spielenden Arm“, berichtet die Medizinerin und verweist auf die Osteoporose, die heute bereits erfolgreich mit einem Ganzkörper-Vibrationstraining behandelt wird. Bei der Therapie stehen die Patientinnen und Patientinnen auf einer Art Rüttelplatte. Durch das sanfte Vibrieren werden Muskulatur und Knochen gestärkt. Könnte diese Therapie auch bei Patientinnen und Patienten mit Multiplem Myelom funktionieren?

Das Team um Franziska Jundt hat zunächst drei Wochen lang Mäuse mit Multiplen Myelom einer Art Kompressionsstimulation unterzogen. „Und zu unserer Überraschung war es möglich, dass sich die Knochen sogar dort aufgebaut haben, wo die Tumorzellen saßen“, sagt Jundt. Daraufhin wurden in einer Pilotuntersuchung die Sicherheit sowie die spezifischen Auswirkungen eines Ganzkörper-Vibrationstrainings auf den Knochenstoffwechsel von Patientinnen und Patienten mit monoklonaler Gammopathie, einer Vorstufe des Multiplen Myeloms, untersucht (2020 Seefried et al Journal of Bone Oncology). Neun Frauen und sechs Männer trainierten zweimal pro Woche eine halbe Stunde über zwölf Wochen, zehn von ihnen verlängerten um weitere zwölf Wochen. Mit Erfolg. Schon nach drei Monaten war ein Knochenaufbau zu verzeichnen, der jedoch nach Abbruch des Trainings wieder auf das Ausgangsniveau sank. Bei Frauen war der Erfolg noch ausgeprägter als bei den Männern. Jundt vermutet, dass dies an der Postmenopause liegt, in der sich der Knochen zunächst abbaut, sodass sich dieser durch eine Stimulation auch wieder stärker aufbaut. In einer größer angelegten Studie in Kooperation mit den Uniklinika Hamburg, Essen und Köln sollen zukünftig Patientinnen und Patienten mit Multiplem Myelom auf Rüttelplatten trainiert werden.

Stampf- und Sprungtraining

Auf Hochtouren läuft am Uniklinikum Würzburg jetzt bereits das Impact-Training, ein Stampf- und Sprungtraining. Studien haben gezeigt, dass sich diese Art von Krafttraining positiv auf die Knochendichte auswirkt, zum Beispiel bei Osteoropose und Prostatakrebs. „Wir vermuten, dass sich die durch das Springen und Stampfen verbundene Stimulation des muskuloskelettalen Systems die Knochendichte erhöht, die Mobilität von unseren Myelom-Patientinnen und Patienten verbessert und schließlich auch Frakturen vorgebeugt wird. Daher prüfen wir in unserer Machbarkeitsstudie, ob wir dieses Training, das wir in Zusammenarbeit mit Freerk Baumann, Professor für onkologische Bewegungswissenschaften an der Uniklinik Köln, einsetzen, auch unseren Patientinnen und Patienten zumuten können“, erklärt Franziska Jundt.

Das Projekt zeigt einmal mehr die interdisziplinäre Expertise und Zusammenarbeit, die sowohl die Erforschung als auch die Behandlung des Multiplen Myeloms erfordert und in Würzburg hervorragend funktioniert, so Jundt. Allein am Training sind neben der Hämatologie und Onkologie die Radiologie beteiligt, die Orthopädische Klinik König-Ludwig-Haus, wo geprüft wird, ob das Skelett der Teilnehmenden überhaupt stark genug für das Sprung- und Stampftraining ist, und das Institut für Sportwissenschaften an der Universität Würzburg. Nicht zu vergessen die Medizinstudierenden Marei Schallock und Ruben Ringeisen, die in der Inneren Medizin im Teilgebiet Hämatologie promovieren und jedes Training aktiv begleiten. Dabei stoßen sie oftmals ebenso an ihre Grenzen wie die Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer. „Aber keine Sorge, wir holen jede Patientin und jeden Patienten dort ab, wo sie oder er gerade steht und steigern langsam die Intensität“, schildert Ruben Ringeisen. 

#WomenInScience

Wie Franziska Jundt Beruf und Familie verbindet, erläutert die Professorin in der UKW-Serie #WomenInScience.

 

Zwei Patientinnen, zwei Medizin-Studierende und Franziska Jundt springen in die Höhe.
Patientinnen und Patienten mit Multiplem Myelom nehmen derzeit im Rahmen einer Machbarkeitsstudie am Impact-Training teil. Es wird geprüft, ob sich das Stampf- und Sprungtraining positiv auf die Knochendichte auswirkt. © UKW / Daniel Peter
Die Patientinnen und Medizinstudierende kurz vor dem Absprung.
Die Patientinnen und Patienten mit Multiplem Myelom stampfen und springen in kleinen Gruppen zweimal pro Woche 30 Minuten lang unter medizinischer Anleitung im Uniklinikum Würzburg und einmal zuhause. Das Impact-Training soll dabei helfen, die durch die Krebserkrankung angegriffene Knochenstruktur wiederaufzubauen. © UKW / Daniel Peter
Franziska Jundt in der Physiologie des Uniklinikums Würzburg
Professorin Franziska Jundt ist Oberärztin in der Medizinischen Klinik und Poliklinik II mit dem Schwerpunkt Hämatologie und leitet die Studie „Machbarkeit vom Impact-Training bei Patienten mit Multiplem Myelom (MIMM)“. © UKW / Daniel Peter

Ein Wissensexporteur in der Immunologie

Neue Wege im Kampf gegen Infektionen mit Bakterien, Pilzen und Viren: Danach sucht Mohammed Elmowafy. Der Ägypter ist für 18 Monate als Humboldt-Stipendiat zu Gast an der Uni Würzburg.

Es ist eine gefürchtete Komplikation nach einer Organ- oder Stammzelltransplantation: eine gemeinsame Infektion mit Viren und Pilzen, beispielsweise mit dem Zytomegalie-Virus und dem Pilz Aspergillus fumigatus. Denn diese sogenannte Ko-Infektion mit den beiden Erregern ist mehr als eineeinfache Infektion.

Viren und Pilze wirken in solchen Fällen im menschlichen Organismus zusammen und aktivieren dort einige Gene, die nur bei der gleichzeitigen Infektion mit den beiden Erregern aktiv werden – mit bisweilen fatalen Folgen für die betroffenen Patienten. Das lässt sich auch beobachten, wenn beispielsweise Viren, die Hepatitis B oder C auslösen, auf Pilze wie Candida albicans oder auf Bakterien wie Staphyloccocusaureustreffen.

18 Monate für die Forschung

Welche molekularbiologischen Prozesse in solchen Fällen ablaufen und wie sich diese möglicherweise verhindern lassen: Daran forscht Dr. Mohammed Elmowafy aktuell an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU). Elmowafy ist Associate Professor Professor für Mikrobiologie und Immunologie an der Universität von Mansoura im Norden Ägyptens. Ausgestattet mit einem Georg Forster-Forschungsstipendium für erfahrene Forschende der Alexander-von-Humboldt-Stiftung kann er seine Forschung bis Februar 2024 in der Arbeitsgruppe von Dr. Niklas Beyersdorf am Institut für Virologie und Immunbiologie vorantreiben.

„Wenn Pilze und Bakterien bei einer Ko-Infektion interagieren, beeinflussen sie in der Regel auch die Immunantwort des befallenen Organismus“, erklärt Elmowafy. Für die betroffenen Patienten könne dies lebensgefährliche Folgen haben. Im Kampf gegen diese Folgen setzt die Wissenschaft auf sogenannte monoklonale Antikörper. Solche Proteine können beispielsweise sehr spezifisch an bestimmte Moleküle auf der Zelloberfläche von Viren, Bakterien oder Pilzen andocken und diese so blockieren.

„Ein besseres Verständnis davon, wie Pilze und Bakterien bei Ko-Infektionen interagieren und die Immunantwort beeinflussen“: Dieses Ziel hat sich Elmowafy für seinen Forschungsaufenthalt an der JMU gesetzt. Denn nur damit sei es möglich, Gegenmaßnahmen zu entwickeln und somit das Risiko von Ko-Infektionen zu verringern. Sein Blick richtet sich aber auch auf Infektionen mit nur einem Erreger: „Für Pilze beispielsweise gibt es derzeit zu wenige gut wirksame Antimykotika“, sagt er. Dies müsse dringend geändert werden.

Zahlreiche Aufenthalte in Deutschland

Wer Mohammed Elmowafy zum ersten Mal begegnet, wird überrascht sein, wie gut er Deutsch spricht. Das allerdings ist kein Wunder: „Ich habe von 2010 bis 2013 an der TU Braunschweig und am dortigen Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung im Rahmen meiner Doktorarbeit geforscht“, sagt er. Schon damals interessierte er sich für den Pilz Candida albicans. Nach seiner Rückkehr nach Ägypten wurde er 2014 Dozent für Mikrobiologie und Immunologie an der Fakultät für Pharmazie der Universität Mansoura. Zwei Jahre später ging es erneut nach Deutschland: Als Postdoc verbrachte er sechs Monate am Institut für Virologie der Freien Universität Berlin.

Und obwohl er seit 2018 als Associate Professor in Mansoura lehrt und forscht, hat es ihn jetzt ein drittes Mal nach Deutschland gezogen – um sich hier noch einmal ganz auf die Forschung konzentrieren zu können. Für die Arbeitsgruppe von Niklas Beyersdorf habe er sich entschieden, weil der auf einem ähnlichen Gebiet arbeitet. Auch Beyersdorf gehe es darum, möglichst bis ins letzte Detail zu verstehen, wie die Immunantwort bei einer Infektion abläuft.

Erfahrungen in die Heimat tragen

Trotz so vieler Forschungsaufenthalte in Deutschland: Nach Ägypten, an die Universität in Mansoura, will Mohammed Elmowafy unbedingt wieder zurück. Ihm ist es wichtig, dass er die Erfahrungen, die er hier gemacht hat, an seine Masterstudenten und Doktoranden weitergeben kann. Schließlich sei das ja ein wesentliches Ziel des Stipendiums der Humboldt-Stiftung: den Wissenstransfer zu stärken und Kooperationen zu ermöglichen. Dass die technische Ausstattung seines Labors in Mansoura mit dem Niveau in Deutschland nicht ganz mithalten kann, sei dabei kein großes Problem, sagt Elmowafy. Außerdem hofft er, sie mit finanzieller Unterstützung der Stiftung in Zukunft verbessern zu können.

Das Leben in Deutschland gefällt ihm sehr gut, sagt der Gastwissenschaftler: „Die Menschen hier sind sehr nett und hilfsbereit.“ Was ihn als Ägypter besonders fasziniert: „Es gibt hier für alles feste Regeln, die auch schriftlich niedergelegt sind.“ Somit herrsche Klarheit und jeder wisse, woran er sich zu halten habe.

Erholung im Juliusspital-Garten

Auch Würzburg hat es ihm angetan: Die Stadt sei „wunderschön und reich an Sehenswürdigkeiten“. Nach der Arbeit im Labor ist Mohammed Elmowafy oft zu Fuß unterwegs und besucht die Alte Mainbrücke, die Festung oder den Garten des Juliusspitals. Letzterer hat schon nach wenigen Wochen eine besondere Funktion für ihn: „Wenn ich dort bin, ist der ganze Stress der Arbeit weg!“

Nur einen Wermutstropfen gibt es für ihn: Bislang sei es ihm noch nicht gelungen, eine Wohnung in ausreichender Größe in Würzburg zu finden. Ohne die könne er leider nicht seine Frau und seine beiden Kinder zu sich holen. Aber er habe die Hoffnung nicht aufgegeben, dass sich dieses Problem in absehbarer Zeit lösen lässt.

Kontakt

Dr. Mohammed Elmowafy, Institut für Virologie und Immunbiologie, mohammed.elmowafy@ uni-wuerzburg.de  

 

einBlick - Das Online-Magazin der Universität Würzburg vom 20.09.2022

Wie KiTas durch die nächste Corona-Welle kommen könnten

In der Studie Wü-KiTa-CoV 2.0 der Universitätsmedizin Würzburg wurden Teststrategien für SARS-CoV-2-Infektionen bei Kindern und ihrem Betreuungspersonal in neun Würzburger KiTas untersucht. Ergebnis: Gute Akzeptanz der zuhause durchgeführten Tests; geringe Bedeutung von KiTas für Ausbreitung der Pandemie. Fazit: Kontinuierliche Testung von asymptomatischen Kita-Kindern ist nur in sehr hohen Inzidenzphasen beziehungsweise bei Auftreten eines neuen pathogeneren Virus sinnvoll.

 

Das Bild zeigt, wie eine Mutter bei ihrer Tochter einen Nasenabstrich vornimmt.
Testung mittels Antigen-Schnelltest: Die Eltern haben zweimal pro Woche bei ihren Kindern einen Abstrich aus dem Nasenvorhof entnommen und zuhause getestet. © privat
Das Bild zeigt ein Mädchen, das in einer Hand ihren Teddy hält und in der anderen einen Probebehälter aus dem es gerade trinkt.
Testung mittels PCR: Direkt nach dem Aufstehen und vor dem Frühstück und Zähneputzen wurde zweimal pro Woche der Mund für zehn Sekunden gespült und die Speichelprobe anschließend in einen Behälter gespuckt, der mit in die Kita gebracht wurde. © privat
Das Bild zeigt ein Mädchen, dass einen Probebehälter und einen Esslöffel in der Hand hält.
Die PCR-Mundspülprobe, auch Spucktest genannt, kam bei den Kindern am besten an. Das Mundspülwasser wurde im Probenbehälter in die KiTa mitgebracht und später im Labor getestet. © SciGraphix Würzburg / Sandy Westermann
Das Logo der Wü-Kita-CoV-Studie

Würzburg. Die Auswertungen haben selbst das Studienteam von Universitätsklinikum und Universität Würzburg überrascht. Von den knapp 6800 Spucktests und mehr als 3900 Nasenabstrichen, die von Mai bis Juli 2021 von 452 Kindergartenkindern im Alter von 2 bis 6 Jahren und 139 Erzieherinnen und Erziehern zuhause durchgeführt wurden, war ein einziger Corona-Test positiv. „Diese niedrige Nachweisrate von SARS-CoV-2-Infektionen belegt eindrücklich die geringe Bedeutung von Kindertagesstätten und KiTa-Kindern für die Ausbreitung der Pandemie zum damaligen Zeitpunkt, also vor dem Auftauchen der höher ansteckenden Omikron-Variante“, kommentiert Prof. Dr. Johannes Liese. Der Oberarzt an der Kinderklinik und Poliklinik und Leiter des Bereichs Pädiatrische Infektiologie und Immunologie hat gemeinsam mit Prof. Dr. Oliver Kurzai vom Institut für Hygiene und Mikrobiologie die WüKiTaCoV 2.0 Studie an neun Würzburger KiTas geleitet.

Ihr Fazit: In Phasen mit niedriger Inzidenz sind kontinuierliche SARS-CoV-2 Teststrategien bei KiTa-Kindern zur Offenhaltung der KiTas zu aufwändig und daher nicht sinnvoll, auch unter dem Gesichtspunkt einer verminderten Pathogenität des Pandemie-Virus wie es bei der derzeit vorherrschenden Variante Omikron der Fall ist, die mit einer geringen Krankheitslast einhergeht. Derzeit habe sich das Virus so geändert, dass wir nicht mehr mit der Forderung nach Reihentestungen bei asymptomatischen Kindern in den Herbst hineingehen müssen. „Wenn wir jedoch hohe Inzidenzen haben oder wieder eine pathogenere Variante, also ein Virus, das schwerere Krankheitsverläufe verursacht, dann haben wir nun ein Instrument zur Verfügung, mit dem wir kontinuierlich in Kitas testen und somit rechtzeitig Fälle entdecken können, um das Feuer im Keim zu ersticken, bevor es einen großen Ausbruch gibt“, erklärt Oliver Kurzai. Zum einen haben sich die zuhause durchgeführten Teststrategien bewährt, wobei die Mundspülproben die größte Akzeptanz erfahren haben. Zum anderen lässt sich das Auftreten von Infektionen in KiTas mithilfe eines im Rahmen der Studie entwickelten Modells gut abschätzen.

Mathematisches Modell hilft bei der Einschätzung von Infektionen in KiTas

Mittels mathematischer Modellierung, die am Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie, Hans-Knöll-Institut, in Jena erfolgte, konnte das Studienteam zeigen, ab welcher altersbezogenen Inzidenz in KiTas ein vermehrtes Auftreten von SARS-CoV-2-Infektionen zu erwarten ist und eine kontinuierliche Testung erwägt werden sollte. Konkret: Ab welcher Inzidenz können wir ein Kind aufspüren das keine Symptome aber Corona hat? Dr. Johannes Forster vom Institut für Hygiene und Mikrobiologie erklärt das Rechenmodell: „Bei einer 7-Tagesinzidenz von 143 liegt in einer KiTa mit 50 Kindern die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kind mit Corona Infektion mittels Testung gefunden wird, bei 5 Prozent. Bei einer KiTa mit 100 Kindern liegt die Wahrscheinlichkeit schon bereits bei fast 10 Prozent.“ Johannes Forster ist gemeinsam mit Dr. Géraldine Engels von der Universitäts-Kinderklinik Würzburg Erstautor der Studie Wü-KiTa-CoV, die jetzt im Journal JAMA Network Open veröffentlicht wurde. Beide waren bereits an der ersten Kindergartenstudie Wü-KiTa-CoV 1.0 beteiligt, in der die kontinuierliche Durchführung und Akzeptanz von verschiedenen Methoden zur Probeentnahme bei Kindern und ihren Betreuerinnen und Betreuerin untersucht wurde.

„Im Gegensatz zur ersten Studie, bei der die Tests im Kindergarten durchgeführt wurden, haben wir in der 2.0-Studie die Testung zuhause untersucht. Und es hat wirklich gut funktioniert. Die Eltern konnten die Testung ganz unkompliziert in die Morgenroutine integrieren. Das zeigt uns: Die Tests zuhause sind sicher und machbar!“, freut sich Géraldine Engels und bedankt sich herzlich bei allen Beteiligten – Groß und Klein - für ihr reges Mitwirken.

Spül- und Spucktest, Nasenabstrich oder beides

Viele – 54 Prozent der Kinder und 73 Prozent der Erzieherinnen und Erzieher –wollten einen Beitrag leisten, haben an der Studie teilgenommen und drei Monate lang zweimal pro Woche zuhause getestet. Jeder hatte die Wahl zwischen einer Mundspülprobe, auch Spucktest genannt, oder einen Antigen-Schnelltests über Nasenabstrich oder beide Verfahren in paralleler Durchführung. Bei den Kindern haben sich 48 Prozent für die Kombination aus PCR-Spül- und Spuck-Test und Antigenschnelltest entschieden, 38 Prozent für den Spuck-Test und 14 Prozent für den Antigenschnelltest. In der Betreuungsgruppe haben 69 Prozent beide Tests daheim gemacht, 21 Prozent nur den Spül-Spuck-Test und 10 Prozent nur den Antigenschnelltest. Die langfristige Beteiligung war am höchsten in der Gruppe mit den alleinigen Spucktests, hier lag die wöchentliche Beteiligung bei den Kindern im Schnitt bei 64 Prozent, bei den Erwachsenen bei 62 Prozent.

Eine Infektion bei einem Kind – keine weitere Infektion übersehen

Von den 5306 untersuchten PCR-Tests der asymptomatischen Kinder fiel eine einzige Probe positiv aus, bei den 2896 Antigenschnelltests keine einzige. Nach zwölf Wochen wurden die Ergebnisse mittels Antikörpertests validiert: Bei sechs von 278 Kindern wurden Antikörper gefunden (2,2 Prozent). Fünf von diesen Kindern hatten bereits Antikörper in der ersten Woche. Bei den Betreuerinnen und Betreuern waren sämtliche 1491 PCR- Spuck-Tests und 1022 Antikörperschnelltests negativ. Drei von 105 (2,9 Prozent) hatten zu Beginn der Testphase Antikörper, und am Ende. Das heißt, sie hatten vor Studienbeginn irgendwann einmal Corona, aber nicht während der Studie, es wurde also keine Infektion übersehen.

Psychische Belastung und Sicherheitsempfinden der Eltern

Ein weiteres wichtiges Ergebnis sei, dass die Tests den Eltern ein sehr hohes Sicherheitsgefühl gegeben haben. In der Pandemie war die Unsicherheit extrem groß. Die Reihentestungen in beiden Studien haben gezeigt, dass während des gesamten Beobachtungszeitraums KiTa-Kinder nur sehr selten von Covid-19 betroffen waren und somit ein sicherer KiTa Betrieb möglich war. Bei steigenden Inzidenzen kann durch Tests eine kontinuierliche Betreuung und Offenhaltung von KiTas, die für die Entwicklung und Gesundheit von Kindern essentiell sind, gewährleistet werden.

In einem nächsten Schritt soll nun die aktuelle Immunität nach der Omikron-Welle und insbesondere die psychische Belastung und das Sicherheitsempfinden von Eltern, KiTa-Personal und Kindern im Verlauf der Pandemie ausgewertet werden. Hierzu werden die Daten aus Wü-KiTa-CoV 2.0 mit den Daten der Vorgängerstudie und einer nachfolgenden Erhebung in denselben KiTas miteinander verknüpft.

Finanziert wurde „Wü-KiTa-CoV 2.0“ durch das Land Bayern über das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Die Studie ist eng verknüpft mit weiteren umfassenden Arbeiten zu COVID-19 in KiTas, die durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Programm InfectControl und den Freistaat Bayern gefördert wurden.

Neben der Kinderklinik und Poliklinik und dem Institut für Hygiene und Mikrobiologie waren das Institut für Allgemeinmedizin und die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums Würzburg sowie das Institut für Virologie und das Institut für Klinische Epidemiologie und Biometrie der Universität Würzburg an der Studie beteiligt.

Publikation in JAMA Network Open

Acceptance of Different Self-sampling Methods for Semiweekly SARS-CoV-2 Testing in Asymptomatic Children and Childcare Workers at German Day Care Centers – A Nonrandomized Controlled Trial (Doi:10.1001/jamanetworkopen.2022.31798) 

Das Bild zeigt, wie eine Mutter bei ihrer Tochter einen Nasenabstrich vornimmt.
Testung mittels Antigen-Schnelltest: Die Eltern haben zweimal pro Woche bei ihren Kindern einen Abstrich aus dem Nasenvorhof entnommen und zuhause getestet. © privat
Das Bild zeigt ein Mädchen, das in einer Hand ihren Teddy hält und in der anderen einen Probebehälter aus dem es gerade trinkt.
Testung mittels PCR: Direkt nach dem Aufstehen und vor dem Frühstück und Zähneputzen wurde zweimal pro Woche der Mund für zehn Sekunden gespült und die Speichelprobe anschließend in einen Behälter gespuckt, der mit in die Kita gebracht wurde. © privat
Das Bild zeigt ein Mädchen, dass einen Probebehälter und einen Esslöffel in der Hand hält.
Die PCR-Mundspülprobe, auch Spucktest genannt, kam bei den Kindern am besten an. Das Mundspülwasser wurde im Probenbehälter in die KiTa mitgebracht und später im Labor getestet. © SciGraphix Würzburg / Sandy Westermann
Das Logo der Wü-Kita-CoV-Studie