Aktuelle Pressemitteilungen

Fibromyalgie objektiv diagnostizieren

UNTERSCHIEDLICH REGULIERTE KLEINE RNAS AUS BLUT ODER HAUT ALS MÖGLICHE BIOMARKER

Prof. Dr. Nurcan Üçeyler und Dr. Christoph Erbacher von der Neurologischen Klinik des Uniklinikums Würzburg (UKW) haben ihre neuesten Forschungsergebnisse zum Fibromyalgie-Syndrom (FMS) in der Fachzeitschrift Pain veröffentlicht. Sie fanden heraus, dass bestimmte kleine Ribonukleinsäuren (RNAs) im Blut und in Hautzellen von FMS-Patientinnen erhöht sind und mit der Schwere der Symptome korrelieren. Dieser Nachweis objektiv messbarer Veränderungen im Vergleich zu gesunden Probandinnen und in Abgrenzung zu anderen Erkrankungen kann dazu beitragen, die mit FMS verbundene Stigmatisierung abzubauen, eine schnellere und sicherere Diagnose zu erhalten und neue therapeutische Ansätze zu finden.

 

Collage von freigestellten Porträts von Christoph Erbacher und Nurcan Üceyler in weißem Kittel
Prof. Dr. Nurcan Üçeyler und Dr. Christoph Erbacher von der Neurologischen Klinik des Uniklinikums Würzburg (UKW) haben ihre neuesten Forschungsergebnisse zum Fibromyalgie-Syndrom (FMS) in der Fachzeitschrift Pain veröffentlicht. © UKW
Eine Hand mit blauem Handschuh hält ein Reagenzglas, mit der anderen Hand wird Blut in das Glas pipettiert.
Unterschiedlich regulierte kleine RNAs aus Blut oder Haut sind mögliche Biomarker, die in Zukunft helfen könnten, Fibromyalgie schneller und besser zu diagnostizieren und damit unter anderem die Stigmatisierung abzubauen. © Anna Wenzl / UKW

Würzburg. Etwa jeder 25. ist vom Fibromyalgie-Syndrom (FMS) betroffen, einer chronischen Erkrankung, die durch Schmerzen in mehreren Körperregionen gekennzeichnet ist. Begleitsymptome sind Erschöpfung, Schlaf- und Konzentrationsstörungen sowie psychische Belastungen. Da FMS „von außen“ nicht sichtbar ist und der Weg zur Diagnose oft langwierig ist, leiden Patientinnen und Patienten neben den Symptomen oft auch darunter, in ihrer Krankheit nicht verstanden oder akzeptiert zu werden.

Objektiv messbare Marker helfen, Stigma abzubauen

„Die Ursachen des FMS liegen noch im Unklaren, was die gesicherte Diagnose und effektive Behandlung erschwert. Es gibt nur wenige biologische, objektiv messbare Marker für FMS“, berichtet Prof. Dr. Nurcan Üçeyler, leitende Oberärztin in der Neurologie des Universitätsklinikums Würzburg (UKW). „Bislang können unsere Therapien symptomatisch und durch Austesten verschiedener multimodaler Ansätze eine Linderung, aber keine Heilung bewirken.“ In ihrer aktuellen Studie in der Fachzeitschrift PAIN zeigen Nurcan Üçeyler und ihr Team jedoch objektiv messbare Marker, die in Zukunft helfen könnten, FMS schneller und besser zu diagnostizieren und damit unter anderem die Stigmatisierung abzubauen. Auf Basis der neuen Erkenntnisse könnten zudem neue innovative Behandlungsansätze entwickelt werden, um die Beschwerden zu lindern und die sozioökonomische Belastung für die Gesellschaft angesichts der hohen Prävalenz und der hohen Krankheitslast zu reduzieren.

RNA-Analyse bei Patientinnen mit FMS im Vergleich zu gesunden Probandinnen und Frauen mit Depression und chronischen Schmerzen

Auf der Suche nach messbaren Veränderungen haben die Forschenden kleine, nicht-kodierende Ribonukleinsäuren (RNAs) aus dem Blut und den Hautzellen von FMS-Patientinnen gewonnen. RNAs sind wichtige Informations- und Funktionsträgerinnen einer Zelle. Konkret wurden RNA-Moleküle wie microRNAs und tRNA-Fragmente untersucht, die bei der Steuerung der Zellaktivität und der Genexpression eine Rolle spielen. „Wir haben diese kleinen RNAs nicht nur mit denen gesunder Frauen verglichen, sondern auch mit denen von Patientinnen mit ähnlichem Krankheitsbild, aber anderer Ätiologie, nämlich Patientinnen mit Depression und chronischen Schmerzen“, erklärt Dr. Christoph Erbacher. Der wissenschaftliche Mitarbeiter in der Neurologie und Erstautor der Studie geht ins Detail: „Mit Hilfe moderner RNA-Sequenzierungstechniken konnten wir zeigen, dass einige kleine RNAs wie hsa-miR-182-5p und hsa-miR-576-5p bei FMS-Patientinnen vermehrt im Blut vorkommen. Bei Patientinnen mit schwerer Depression und chronischen Schmerzen sind sie sogar noch stärker erhöht. Auch in Hautzellen und innerhalb der bisher wenig erforschten Klasse der tRNA-Fragmente konnten wir Unterschiede nachweisen.“

„Mehrere kleine RNAs waren mit der Schwere der Symptome assoziiert“

Die Möglichkeit, unterschiedlich regulierte kleine RNAs im Blut oder in der Haut zu bestimmen, stellt somit eine minimalinvasive Perspektive zur Verbesserung der Diagnose dar. Mehrere kleine RNAs wurden auch mit dem Schweregrad der Symptome in Verbindung gebracht, beispielsweise mit der Ausdehnung des Schmerzes im Körper und der empfundenen Schmerzstärke, was zur Verlaufskontrolle der Krankheit oder zur Einteilung der Patientinnen und Patienten in diagnostische und eventuell auch therapeutische Subgruppen genutzt werden kann. Schließlich haben die kleinen RNAs bekannte und teilweise unbekannte Funktionen in den Körperzellen.

RNAs in Hautzellen stehen im Zusammenhang mit Schmerzreizen, RNAs im Blut sind an der Regulation von Immunzellen beteiligt

Interessant ist laut Erbacher auch die Erkenntnis, dass die beschriebenen Veränderungen von microRNAs und tRNA-Fragmenten in den Hautzellen mit den bereits beschriebenen Nervenschädigungen an den kleinen Nervenfasern der Haut zusammenhängen könnten. Diese Nervenfasern vermitteln die Wahrnehmung potenziell schmerzhafter äußerer Reize. Die im Blut von FMS-Patientinnen gefundenen kleinen RNAs sind dagegen an der Regulation von Immunzellen beteiligt, was in Übereinstimmung mit anderen aktuellen Studien eine Beteiligung des Immunsystems an den Symptomen des FMS nahelegt.

Validierung in einer größeren Kohorte und Studie an Männern

Wann können Betroffene und Behandelnde von den Erkenntnissen profitieren? „Bevor zum Beispiel ein Bluttest etabliert werden kann, müssen die kleinen RNAs in einer neuen, größeren Kohorte validiert werden“, antwortet Nurcan Üçeyler. Außerdem sollen die gefundenen Unterschiede auch in der bisher unterrepräsentierten Gruppe der Männer mit FMS untersucht werden. Zudem gilt es zu prüfen, in welchen Immunzellen im Blut diese Veränderungen auftreten und wie sie zum Beispiel die Ausschüttung von Botenstoffen und Antikörpern modulieren.

Dank an Kooperationspartner, Förderer sowie Patientinnen und Probandinnen

Die Studie wurde interdisziplinär gemeinsam mit Grundlagenwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern der Hebrew University of Jerusalem (HUJI) und intersektoral mit ärztlichen Kolleginnen und Kollegen der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des UKW durchgeführt.

Das Projekt wurde finanziell unterstützt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Israel Science Foundation, Keter Holdings und der Ken Stein Familienstiftung. Ein besonderer Dank gilt den zahlreichen Patientinnen und gesunden Probanden, durch deren Teilnahme die der Studie zugrundeliegenden Untersuchungen erst möglich wurden.

Publikation:
Erbacher C, Vaknine-Treidel S, Madrer N, Weinbender S, Evdokimov D, Unterecker S, Moshitzky G, Sommer C, Greenberg DS, Soreq H, Üçeyler N. Altered blood and keratinocyte microRNA/transfer RNA fragment profiles related to fibromyalgia syndrome and its severity. Pain. 2024 Dec 6. doi: 10.1097/j.pain.0000000000003499. Epub ahead of print. PMID: 39679614.

 

Collage von freigestellten Porträts von Christoph Erbacher und Nurcan Üceyler in weißem Kittel
Prof. Dr. Nurcan Üçeyler und Dr. Christoph Erbacher von der Neurologischen Klinik des Uniklinikums Würzburg (UKW) haben ihre neuesten Forschungsergebnisse zum Fibromyalgie-Syndrom (FMS) in der Fachzeitschrift Pain veröffentlicht. © UKW
Eine Hand mit blauem Handschuh hält ein Reagenzglas, mit der anderen Hand wird Blut in das Glas pipettiert.
Unterschiedlich regulierte kleine RNAs aus Blut oder Haut sind mögliche Biomarker, die in Zukunft helfen könnten, Fibromyalgie schneller und besser zu diagnostizieren und damit unter anderem die Stigmatisierung abzubauen. © Anna Wenzl / UKW

Patientenveranstaltung: Leben nach und mit Krebs

Das Comprehensive Cancer Center Mainfranken bietet als Onkologisches Spitzenzentrum beim „KrebsInfoTag“ am 8. Februar 2025 für Patientinnen, Patienten, Angehörige und Interessierte ein reichhaltiges Informationsprogramm am Uniklinikum Würzburg sowie im Livestream.

Betroffene erhalten Informationen aus erster Hand zu den alltäglichen und langfristigen Herausforderungen nach und mit einer Krebserkrankung
Betroffene erhalten Informationen aus erster Hand zu den alltäglichen und langfristigen Herausforderungen nach und mit einer Krebserkrankung: Das Comprehensive Cancer Center Mainfranken bietet als Onkologisches Spitzenzentrum beim „KrebsInfoTag“ am 8. Februar 2025 für Patientinnen, Patienten, Angehörige und Interessierte ein reichhaltiges Informationsprogramm am Uniklinikum Würzburg sowie im Livestream. © Daniel Peter, Uniklinik Würzburg

Über 3,5 Millionen Menschen sind in Deutschland Langzeitüberlebende nach Krebs und sind von Spät- und Langzeitfolgen betroffen, die vorübergehend, aber auch ein Leben lang stark beeinträchtigen können. Krebs wirkt sich auf nahezu alle Bereiche des Lebens aus und stellt Betroffene und Angehörige vor große Herausforderungen.

Bei den Betroffenen entsteht ein hoher Bedarf an Information, Unterstützung und Orientierung – genau hier setzt der KrebsInfoTag an: Am Samstag, 8. Februar 2025, von 10 bis 15 Uhr lädt das Comprehensive Cancer Center Mainfranken zur großen Patientenveranstaltung unter dem Motto „Leben nach und mit Krebs“ ein. Die Informationsveranstaltung richtet sich an Patientinnen und Patienten einer Krebserkrankung, an Angehörige, Lebensbegleiter, Versorgende und Interessierte und widmet sich den zahlreichen Aspekten, die die chronische Erkrankung Krebs mit sich bringt: seien es körperliche Spät- und Langzeitfolgen, psychische Belastungen oder sozialrechtliche Aspekte einer Krebserkrankung.

Veranstalter des KrebsInfoTages „Leben nach und mit Krebs“ ist das Comprehensive Cancer Center Mainfranken (CCC Mainfranken), das im Rahmen der CCC Allianz WERA als „Onkologisches Spitzenzentrum der Deutschen Krebshilfe“ gefördert wird und das eng mit dem NCT WERA zusammenarbeitet.

„Krebsbetroffene sind körperlichen, psychischen und wirtschaftlichen Herausforderungen ausgesetzt – selbst nach überstandener Erkrankung. Darüber informieren unsere Expertinnen und Experten verschiedener onkologischer Fachrichtungen aus dem Uniklinikum Würzburg gemeinsam mit Patientinnen und Patienten und stehen für Informationen und Gespräche zur Verfügung“, sagt Prof. Dr. Ralf Bargou, Direktor des CCC Mainfranken. „Betroffene erhalten Informationen aus erster Hand zu den alltäglichen und langfristigen Herausforderungen nach und mit einer Krebserkrankung.“

Programm

Die Veranstaltung findet in Präsenz am 8. Februar 2025 von 10 bis 15 Uhr im Zentrum für Operative Medizin (ZOM) am Uniklinikum Würzburg statt. Begrüßung, Impulsvortrag und Talkrunden werden zusätzlich im Livestream auf YouTube übertragen.

10:00-10:30 Uhr | Eröffnung

Begrüßung Prof. Dr. Ralf Bargou, Direktor Comprehensive Cancer Center Mainfranken

Impulsvortrag „Krebs überleben“, Prof. Dr. Imad Maatouk, Integrierte Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, UKW

10:30-12:30 Uhr | Moderierte Talkrunden

„Zurück in den Alltag“: Nach einer Krebsbehandlung ist es wichtig, den Weg wieder zurück in das gewohnte Leben zu finden. Viele Patientinnen und Patienten erleben auch nach der Behandlung körperliche und seelische Belastungen wie Erschöpfung, Schmerzen oder Rezidivangst. Diese erschweren den Übergang in den Alltag. In einer Talkrunde berichten Patientinnen und Patienten von ihren Erfahrungen und Expertinnen und Experten stellen hilfreiche Strategien und Unterstützungsangebote vor.

„Wenn der Krebs das Leben begleitet“: Für viele Menschen wird Krebs nach der akuten Behandlung zu einer chronischen Erkrankung, die langfristige Auswirkungen auf das Leben hat. Rückfälle, Arztbesuche, Folgen der Therapie oder psychische Belastungen sind Herausforderungen, die Betroffene oft über Jahre hinweg begleiten. Auch langfristig muss man sich körperlich und seelisch immer wieder anpassen. Wie man trotz Krebs ein selbstbestimmtes Leben führen kann, erklären Experten und Expertinnen. Betroffene sprechen über den persönlichen Austausch mit anderen.

12:30-15:00 Uhr | Forum

Posterausstellung: Die Besucher können die Zeit im Foyer des ZOM für Informationen, persönliche Gespräche und Beratungen nutzen. Expertinnen und Experten aus den Organkrebszentren, Beratungsstellen und unterstützenden Einrichtungen des UKW sowie Kooperationspartner stellen ihre Angebote vor und beraten Betroffene zu den körperlichen Spät- und Langzeitfolgen, psychischen Belastungen und sozial-rechtlichen Aspekten.

Genussreise: Für das leibliche Wohl sorgt Sternekoch Bernhard Reiser. Mit Kostproben aus der saisonalen Heimatküche, die Körper und Seele stärken, wird er die Besucher zur Mittagszeit auf eine Genussreise mitnehmen.

Workshops zum Mitmachen und Üben: Besucher können an acht Workshops zu den Themen Bewegung, Ernährung, Nebenwirkungen und Entspannung teilnehmen. Hier lernen sie, wie sie die Impulse des KrebsInfoTags direkt in ihrem Alltag umsetzen können.

Weitere Informationen

Die Teilnahme am KrebsInfoTag ist kostenfrei, eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nicht erforderlich. Nur zu den Workshops melden sich Interessierte bitte vorab über das Online-Anmeldeformular.

Programm mit Workshop-Anmeldung, weiteren Informationen und Link zum Livestream: www.ukw.de/krebsinfotag2025

Videotrailer „KrebsInfoTag 2025: Warum Sie dabei sein sollten“: https://www.youtube.com/watch?v=BqnGvP6Q_zo

Förderprogramm der Deutschen Krebshilfe

Der KrebsInfotag des CCC Mainfranken wird von der Deutschen Krebshilfe im Rahmen des Programms „Onkologische Patientenkongresse“ gefördert. Die Deutsche Krebshilfe wurde vor über 50 Jahren – am 25. September 1974 – von Dr. Mildred Scheel gegründet. Ziel der gemeinnützigen Organisation ist es, Krebserkrankungen in all ihren Erscheinungsformen zu bekämpfen. Unter dem Motto „Helfen. Forschen. Informieren.“ fördert die Deutsche Krebshilfe Projekte zur Verbesserung der Prävention, Früherkennung, Diagnose, Therapie, medizinischen Nachsorge und psychosozialen Versorgung, einschließlich der Krebs-Selbsthilfe. Ihre Aufgaben erstrecken sich darüber hinaus auf forschungs- und gesundheitspolitische Aktivitäten. Sie ist ebenfalls Mitinitiator des Nationalen Krebsplans sowie Partner der „Nationalen Dekade gegen Krebs“. Die Deutsche Krebshilfe ist der größte private Geldgeber auf dem Gebiet der Krebsbekämpfung – unter anderem der Krebsforschung – in Deutschland. Sie finanziert ihre gesamten Aktivitäten ausschließlich aus Spenden und freiwilligen Zuwendungen der Bevölkerung. Weitere Infos: www.krebshilfe.de  

Kontakt

Annette Popp, CCC Mainfranken, Tel. 0931 201-35864, E-Mail: popp_a3@ ukw.de 

 

Pressemitteilung Comprehensive Cancer Center Mainfranken vom 23.01.2025

Betroffene erhalten Informationen aus erster Hand zu den alltäglichen und langfristigen Herausforderungen nach und mit einer Krebserkrankung
Betroffene erhalten Informationen aus erster Hand zu den alltäglichen und langfristigen Herausforderungen nach und mit einer Krebserkrankung: Das Comprehensive Cancer Center Mainfranken bietet als Onkologisches Spitzenzentrum beim „KrebsInfoTag“ am 8. Februar 2025 für Patientinnen, Patienten, Angehörige und Interessierte ein reichhaltiges Informationsprogramm am Uniklinikum Würzburg sowie im Livestream. © Daniel Peter, Uniklinik Würzburg

Ehrung für Rekord-Blutspender

Bei seiner 400. Blutspende am Institut für Klinische Transfusionsmedizin und Hämotherapie des Uniklinikums Würzburg wurde Martin Kees für sein außergewöhnliches Engagement geehrt.

Der langjährige Blutspender Martin Kees
Der langjährige Blutspender Martin Kees, eingerahmt von Prof. Dr. Jürgen Kößler, dem Kommissarischen Direktor, und Katja Strauß vom Spendeteam des Instituts für Klinische Transfusionsmedizin und Hämotherapie des Uniklinikums Würzburg. © Dagmar Ganz / UKW

Würzburg. Martin Kees spendet seit dem Jahr 1989 regelmäßig Blut am Institut für Klinische Transfusionsmedizin und Hämotherapie des Uniklinikums Würzburg (UKW). Am 22. Januar dieses Jahres erschien er dort zu seiner 400. Blutspende. Das Jubiläum nahm das Team des Instituts zum Anlass, den treuen Unterstützer mit einer Urkunde, einem Gutschein und einem Schokoladenpräsent für sein außergewöhnliches Engagement zu ehren. „Ihr Einsatz trug dazu bei, dass vielen Patientinnen und Patienten eine oft lebensrettende Versorgung geboten werden konnte. Dafür bedanke ich mich in deren Namen auf’s Herzlichste“, kommentierte Prof. Dr. Jürgen Kößler. Der Kommissarische Direktor des Instituts für Klinische Transfusionsmedizin und Hämotherapie lobte ferner, dass Martin Kees, der an der Würzburger Universitätsbibliothek arbeitet, auch bei akutem Bedarf auf Abruf zur Blutspende bereitstünde.

Auch Erstspenderinnen und -spender weiterhin gefragt

„Neben den vielen langjährigen Spenderinnen und Spendern benötigen wir in der Transfusionsmedizin auch immer neue Erstspenderinnen und -spender. Nur so kann auch in Zukunft die Patientenversorgung sichergestellt werden“, unterstrich Prof. Kößler. 

Wer Blut oder Stammzellen spenden möchte, kann sich an die Anmeldung der Blutspende Transfusionsmedizin wenden unter Tel. 0931/20131230.

Text: Pressestelle / UKW
 

Der langjährige Blutspender Martin Kees
Der langjährige Blutspender Martin Kees, eingerahmt von Prof. Dr. Jürgen Kößler, dem Kommissarischen Direktor, und Katja Strauß vom Spendeteam des Instituts für Klinische Transfusionsmedizin und Hämotherapie des Uniklinikums Würzburg. © Dagmar Ganz / UKW

„Katastrophenmedizin“: Universitätsmedizin Würzburg bietet neues Wahlfach in der Lehre

Enge Zusammenarbeit mit Katastrophenschutzeinheiten bereitet auf große Schadensereignisse vor

Seit vielen Jahren gibt es große gemeinsame Übungen mit den Rettungskräften und der Würzburger Uniklinik.
Seit vielen Jahren gibt es große gemeinsame Übungen mit den Rettungskräften und der Würzburger Uniklinik. Diese Zusammenarbeit wird im neuen Wahlfach „Katastrophenmedizin“ nochmals ergänzt. Foto: UKW / Stefan Dreising

Würzburg. Katastrophen, Krisen und Anschläge finden sich regelmäßig schmerzlich in den Schlagzeilen. Weltweit stellen solche Ereignisse eine wachsende Herausforderung für medizinisches Personal und Einsatzkräfte dar. Um Medizinstudierende darauf besser vorzubereiten, gibt es im Würzburger Medizinstudium seit diesem Wintersemester erstmals das Wahlfach „Katastrophenmedizin.“

Studierende der Humanmedizin lernen intensiv, die so genannte Individualmedizin anzuwenden. Das heißt, jedem einzelnen Patienten die bestmögliche Hilfe für seine Bedürfnisse und Erkrankung zukommen zu lassen. Doch was passiert, wenn plötzlich mehr Verletzte oder Erkrankte auf einmal zu versorgen sind? Wann ist der Umschaltpunkt erreicht zwischen „jeder bekommt jede Hilfe“ und „Hilfe wird aufgeteilt auf viele Patienten“ – also von Individual- hin zu Katastrophenmedizin?

Seit dem Wintersemester 2024/2025 haben Medizinstudierende der Julius-Maximilians-Universität die Möglichkeit, sich gezielt vorzubereiten. Fazit: Das neu eingeführte Wahlfach Katastrophenmedizin ist an der Universitätsmedizin erfolgreich gestartet. In diesem sehr praxisorientierten Wahlfach lernen Studierende nicht nur, was „Katastrophe“ ausmacht, sondern auch, wie sie in solchen Situationen effektiv handeln und welche Rolle sie als zukünftige Ärztinnen und Ärzte in einem solchen Szenario übernehmen. Sie üben es, schnell einen Überblick über viele Verletzte oder Erkrankte zu gewinnen und umgehend lebensrettende Sofortmaßnahmen einzuleiten. Zudem erhalten sie Einblicke in die Arbeit von echten Katastrophenschutzeinheiten und erleben deren Einsatzpraxis hautnah.

Entstanden ist das Wahlfach nach einer Idee aus der Arbeitsgemeinschaft Notfallmedizin (AGN) der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie. „Das Uniklinikum Würzburg hat als Maximalversorger eine besondere Aufgabe bei der Bewältigung von außergewöhnlichen Schadensereignissen und Katastrophen. Diesen Anforderungen wollen und können wir gerecht werden. Hierzu müssen wir bereits in der Ausbildung der angehenden Medizinerinnen und Mediziner ansetzen und diese schulen“, so Prof. Dr. Thomas Wurmb, ärztlicher Leiter der AGN. Die AGN, die in diesem Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum feiert, besteht aus einer Gruppe von notfallmedizinisch erfahrenen Medizinstudierenden, die mit großem Engagement und hohem Einsatz an diesem Projekt mitwirken. So wird Wissen niederschwellig und praxisorientiert von Studierenden an Studierende weitergegeben.

Das Wahlfach wird zukünftig einmal jährlich, jeweils zum Wintersemester, angeboten. 
 

Seit vielen Jahren gibt es große gemeinsame Übungen mit den Rettungskräften und der Würzburger Uniklinik.
Seit vielen Jahren gibt es große gemeinsame Übungen mit den Rettungskräften und der Würzburger Uniklinik. Diese Zusammenarbeit wird im neuen Wahlfach „Katastrophenmedizin“ nochmals ergänzt. Foto: UKW / Stefan Dreising

Stammzelltypisierung und Benefizaktion bei Matterstock

Am Samstag, den 25. Januar 2025 lädt die Würzburger Firma Matterstock zu einer Benefizveranstaltung ein, deren Erlöse dem Netzwerk Hoffnung, der Stammzellspender-Datei des Uniklinikums Würzburg, zugutekommen. Außerdem ist das Institut für Klinische Transfusionsmedizin und Hämotherapie des Klinikums vor Ort, um mit Information und Typisierung weitere potenzielle Stammzellspenderinnen und -spender zu gewinnen.

Bei der Typisierung wird ein Wangenabstrich entnommen, um die Gewebemerkmale der Spenderin oder des Spenders im Labor zu bestimmen.
Bei der Typisierung wird ein Wangenabstrich entnommen, um die Gewebemerkmale der Spenderin oder des Spenders im Labor zu bestimmen. © Angie Wolf / UKW

Würzburg. Um die Überlebenschancen von Leukämieerkrankten zu verbessern, ist es wichtig, dass sich möglichst viele Menschen als potenzielle Stammzellspenderinnen und -spender typisieren und registrieren lassen. Um hier einen Beitrag zu leisten, organisiert die auf den Handel mit Garten- und Forsttechnik spezialisierte Würzburger Firma Matterstock am Samstag, den 25. Januar 2025 in ihren Geschäftsräumen in der Frankfurter Straße 100 einen Benefizaktionstag. Zum einen wird dabei Geld für die Initiative „Alle Menschen können helfen“ gesammelt, die damit das Netzwerk Hoffnung, die Stammzellspender-Datei des Uniklinikums Würzburg (UKW), unterstützt. Neben dem Kauf von Losen können die Kundinnen und Kunden für fünf Euro ihre Motorsägeketten schärfen lassen, wobei die Erlöse aus beiden Angeboten vollständig gespendet werden. 

Zum anderen ist ein Team des Instituts für Klinische Transfusionsmedizin und Hämotherapie des UKW bei dem von 8:00 bis 17:00 Uhr dauernden Aktionstag vor Ort, um die Besucherinnen und Besucher über die Bedeutung und den Ablauf einer Stammzellspende zu informieren. Bei Interesse kann für eine Typisierung und eine Aufnahme in die Stammzellspender-Datei gleich ein schmerzfreier Wangenabstrich vorgenommen werden.

Text: Pressestelle / UKW

Bei der Typisierung wird ein Wangenabstrich entnommen, um die Gewebemerkmale der Spenderin oder des Spenders im Labor zu bestimmen.
Bei der Typisierung wird ein Wangenabstrich entnommen, um die Gewebemerkmale der Spenderin oder des Spenders im Labor zu bestimmen. © Angie Wolf / UKW

Lions Club Fulda spendet 20.000 Euro an die Stiftung „Forschung hilft“

Mitglieder des Lions Club Fulda informierten sich bei einem Besuch am Uniklinikum Würzburg über aktuelle Aspekte der dortigen Krebsforschung und -therapie. Im Gepäck hatten sie einen Spendenscheck über 20.000 Euro für die Stiftung „Forschung hilft“. Diese fördert besonders aussichtsreiche onkologische Forschungsprojekte des Klinikums.

Spendenübergabe
Bei der Spendenübergabe (von links): Niklas Werner, Max Reith und André Eydt (alle Lions Club), Gabriele Nelkenstock (Stiftung Forschung hilft), Björn Steinacker (Lions Club), Prof. Dr. Hermann Einsele und PD Dr. Alexander Weich (beide UKW) sowie Dirk Eckerscham (Lions Club). © Jasmin Mühlich

Würzburg / Fulda. Hauptziel eines Tagesausflugs des Lions Clubs Fulda am 18. Januar dieses Jahres war das Uniklinikum Würzburg (UKW). Mit dabei hatte die rund 50-köpfige Gruppe einen Spendenscheck über 20.000 Euro für „Forschung hilft“, die Stiftung zur Förderung der Krebsforschung am UKW. Zusammengekommen war die Summe beim letztjährigen Lions-Lauf, beim Verkauf des Lions-Adventskalenders sowie durch ergänzende Spenden. „Es ist immanent wichtig, in der Onkologie durch hochkarätige wissenschaftliche Arbeit weitere Erkenntnisse zu erlangen, um darauf aufbauend neue Therapiemethoden entwickeln zu können. Deshalb unterstützen wir das UKW als renommiertes Kompetenzzentrum der Krebsforschung besonders gerne“, unterstrich Björn Steinacker, der Präsident des Fuldaer Lions Clubs, bei der Spendenübergabe. Steinacker, beruflich Vorstand der Würzburger Multa Medio Informationssysteme AG, engagiert sich auch im Stiftungs-Beirat von „Forschung hilft“.

Krebsforschungsprojekte bislang mit 904.000 Euro unterstützt

Gabriele Nelkenstock, die Vorsitzende des Stiftungsrates, zeigte sich von der hohen Spendensumme begeistert: „Ohne den kontinuierlichen Einsatz von Menschen wie Björn Steinacker sowie seinen vielen Mitstreiterinnen und Mitstreitern beim Lions Club Fulda für unsere Sache wäre es niemals möglich gewesen, seit der Gründung unserer Stiftung im Jahr 2017 bislang insgesamt 904.000 Euro an Fördergeldern für besonders hoffnungsvolle Würzburger Krebsforschungsvorhaben auszuschütten. Dieser Scheck trägt dazu bei, dass wir auch in Zukunft wieder viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den entscheidenden Momenten ihrer Projekte unterstützen können.“

Die Gäste informierten sich zu aktuellen Forschungsthemen

Die Stiftung und das UKW bedankten sich bei der Besuchergruppe auf deren Wunsch mit einer rund zweistündigen Informationsveranstaltung zu ausgewählten Schlaglichtern aus der aktuellen Krebsforschung. Nach einer Einführung durch Prof. Dr. Hermann Einsele, Direktor der Medizinischen Klinik II des UKW und Mitglied des Stiftungsrats von „Forschung hilft“, erläuterte Prof. Dr. Maik Luu, Arbeitsgruppenleiter an der Medizinischen Klinik II, die Bedeutung der Immuntherapie in der Krebsbehandlung. Anschließend gab Privatdozent Dr. Alexander Weich, Sprecher des Zentrums für Neuroendokrine Tumoren am UKW, einen Überblick über neue Entwicklungen in der Früherkennung und Behandlung von Darmkrebs. Zwischen den Vorträgen blieb ausreichend Raum für lebhafte Diskussionen mit den interessierten Gästen.

Wer die Stiftung „Forschung hilft“ (www.forschung-hilft.de) weiter voranbringen will, kann auf folgendes Konto spenden:
Stiftergemeinschaft der Sparkasse Mainfranken Würzburg
IBAN: DE19 7905 0000 0000 0655 65
BIC: BYLADEM1SWU

Text: Pressestelle / UKW

Spendenübergabe
Bei der Spendenübergabe (von links): Niklas Werner, Max Reith und André Eydt (alle Lions Club), Gabriele Nelkenstock (Stiftung Forschung hilft), Björn Steinacker (Lions Club), Prof. Dr. Hermann Einsele und PD Dr. Alexander Weich (beide UKW) sowie Dirk Eckerscham (Lions Club). © Jasmin Mühlich

Forschungsprojekt nimmt Darmbakterien unter die Lupe

Wie schaffen es Bakterien, sich gegen Angriffe zu wehren? Das ist die zentrale Frage in einem neuen Forschungsprojekt der Würzburger Mikrobiologin Franziska Faber. Gefördert wird sie dabei von der Boehringer Ingelheim Stiftung.

Bakterien vom Typ Clostridioides difficile stehen im Zentrum von Franziska Fabers Forschungsprojekt.
Bakterien vom Typ Clostridioides difficile stehen im Zentrum von Franziska Fabers Forschungsprojekt. Diese sind eine der Hauptursachen für Durchfälle, die nach der Einnahme von Antibiotika auftreten. (Bild: Artur / Adobe Stock)

Während einer bakteriellen Infektion sind die verantwortlichen Krankheitserreger in der Regel vielen Angriffen ausgesetzt. Da sind zum einen Immunzellen, die den Schädling beseitigen wollen. Andere Bakterienarten können sich ebenfalls gestört fühlen und entwickeln eigene Verteidigungsstrategien. Und natürlich setzen auch Antibiotika und weitere Medikamente die Eindringlinge unter Druck.

Wehrlos diesen Angriffen ausgesetzt sind viele Bakterienstämme allerdings nicht. Sie besitzen diverse Überlebens- und Anpassungsstrategien – angefangen bei der Bildung von Biofilmen über die Produktion sogenannter Endosporen bis hin zur Verwandlung in sogenannte Persister, Zellen, die nicht oder nur sehr langsam wachsen und somit den meisten Antibiotika keinen geeigneten Angriffspunkt bieten.

600.000 Euro von der Boehringer Ingelheim Stiftung

Welche Reize bestimmte Überlebensstrategien, wie beispielsweise die Produktion von Endosporen, auslösen und welche molekularen Mechanismen diesen Prozessen zugrunde liegen, ist bislang noch nicht detailliert geklärt.

Das soll nun ein neues Forschungsprojekt an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) ändern. Verantwortlich dafür ist die Mikrobiologin Franziska Faber, Professorin für Mikrobielle Interaktionen am Institut für Hygiene und Mikrobiologie der JMU. Die Boehringer Ingelheim Stiftung stellt ihr dafür im Rahmen ihres Rise-up!-Programms eine Fördersumme in Höhe von 600.000 Euro zur Verfügung.

Zwar gibt es bereits zahlreiche Studien, in deren Fokus Veränderungen in der Genexpression stehen, die mit solchen Überlebensstrategien einhergehen. Allerdings wurden dabei ausschließlich große Bakterienpopulationen untersucht – die Ergebnisse zeigen dementsprechend nur „Mittelwerte“ für Tausende bis Millionen Zellen. Dies ist jedoch ein Problem, da viele der Überlebensstrategien nur in einem kleinen Teil einer Bakterien Population ablaufen. „Die genauen zellulären Zustände, die zu den unterschiedlichen Reaktionen von Bakterien auf Stress führen, sind daher noch weitgehend unbekannt“, erklärt Franziska Faber den Hintergrund ihres Projekts.

Clostridioides difficile im Visier

Im Unterschied dazu will Franziska Faber das Geschehen in einzelnen Zellen unter die Lupe nehmen. Sie konzentriert sich dabei auf Bakterien vom Typ Clostridioides difficile. Diese sind eine der Hauptursachen für Durchfälle, die nach der Einnahme von Antibiotika auftreten. Mit ihrer Fähigkeit, antibiotikaresistente Sporen zu bilden, sind sie für hohe Rückfallraten sowie damit einhergehend eine erhöhte Sterblichkeit verantwortlich.

Faber geht dabei den Fragen nach, welche zellulären Zustände mit dem Beginn der Sporenbildung verbunden sind, welche Signale den Prozess der Sporenbildung auslösen und wie die Sporenbildung im Verbund mit anderen Verteidigungstechniken – beispielsweise der Produktion von Toxinen – reguliert wird.

Dafür kombiniert die Wissenschaftlerin in ihrem auf drei Jahre angelegten Forschungsprojekt diverse Techniken von der Einzelzell-RNA-Sequenzierung bis zur Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung mit genetischen, biochemischen und mikrobiologischen Ansätzen. Auf diese Weise will sie ein genaues Bild von den molekularen Grundlagen gewinnen, die C. difficile so erfolgreich im Kampf gegen Angreifer macht.

Am Ende, so hofft die Wissenschaftlerin, sollen ihre Ergebnisse auf molekularer Basis einen bestimmten Typ von Bakterienzelle mit einem sogenannten „Virulenz-Phänotyp“ verknüpfen. Mit diesem Wissen werde es möglich, die besonderen Umstände zu identifizieren, die beispielsweise mit der Sporenbildung während der Darmbesiedlung von C. difficile verbunden sind, um in der Folge gezielt Maßnahmen dagegen zu entwickeln.

Das Rise-up!-Programm

Das Rise up!-Programm richtet sich an herausragende und ungewöhnlich kreative Grundlagenforscherinnen und Grundlagenforscher aus der Biologie, Chemie und Medizin, die zum ersten Mal eine W2-Professur an einer deutschen Universität angenommen haben. Gefördert werden besonders innovative Forschungsprojekte, die sich nachhaltig auf ihr Fachgebiet auswirken könnten.

Über die Stiftung

Die Boehringer Ingelheim Stiftung ist eine rechtlich selbstständige, gemeinnützige Stiftung und fördert die medizinische, biologische, chemische und pharmazeutische Wissenschaft. Errichtet wurde sie 1977 von Hubertus Liebrecht, einem Mitglied der Gesellschafterfamilie des Unternehmens Boehringer Ingelheim. Mit ihren Initiativen, Förderprogrammen und Wissenschaftspreisen setzt sich die Stiftung insbesondere dafür ein, den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die notwendigen Freiräume und beste Bedingungen für hervorragende Grundlagenforschung und Forschungsergebnisse zu schaffen.

Kontakt

Prof. Dr. Franziska Faber, Institut für Hygiene und Mikrobiologie, T: +49 931 31-86280, franziska.faber@ uni-wuerzburg.de 

 

einBlick - Das Online-Magazin der Universität Würzburg vom 21.01.2025

Bakterien vom Typ Clostridioides difficile stehen im Zentrum von Franziska Fabers Forschungsprojekt.
Bakterien vom Typ Clostridioides difficile stehen im Zentrum von Franziska Fabers Forschungsprojekt. Diese sind eine der Hauptursachen für Durchfälle, die nach der Einnahme von Antibiotika auftreten. (Bild: Artur / Adobe Stock)