Aktuelle Pressemitteilungen

Migränepatientinnen und -patienten gesucht

Die Schmerzambulanz am Uniklinikum Würzburg ist Partner beim Therapieprogramm MIGRA-MD. Für das Forschungsprojekt werden noch erwachsene Migränepatientinnen und -patienten gesucht.

Kopf Migräne
Das wissenschaftliche Projekt MIGRA-MD soll Lücken in der Migräneversorgung schließen. © Pixabay

Würzburg / München. Migräne gezielter behandeln und die Lebensqualität der Betroffenen spürbar verbessern – das will das Projekt „MIGRA-MD – Strukturierte fachärztliche Migräneversorgung – multimodal und digital“ erreichen. Eine der Partnereinrichtungen der Multicenterstudie ist die Schmerzambulanz der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie des Uniklinikums Würzburg (UKW). Die Leiterin der Ambulanz, Dr. Gudrun Kindl, erläutert: „Ziel des Vorhabens ist es, Lücken in der Migräneversorgung mit digitalen Anwendungen, Schulungs- und Informationsangeboten sowie klaren, leitliniengerechten Therapiepfaden zu schließen.“ Für die Durchführung werden aktuell noch Studienteilnehmende gesucht. 

So läuft die Studie ab

Gefragt sind gesetzlich krankenversicherte Erwachsene mit Migräne, die regelmäßig von vier bis 25 Kopfschmerztage pro Monat betroffen sind und nicht mehr als zwei migräneprophylaktische Medikamente ohne Erfolg versucht haben. In der Studie werden sie gebeten, ihre Kopfschmerzen über eine App und einen Kopfschmerzfragebogen zu dokumentieren. Sie nehmen drei Behandlungstermine bei geschulten Fachärztinnen und Fachärzten wahr – zum Beispiel in der Schmerzambulanz des UKW. Parallel bietet die Online-Plattform „MIGRA-MD Wissen“ kurze Videos und Audios über Migräne, verstärkende Faktoren und Behandlungsmöglichkeiten. Auch Anleitungen zur nichtmedikamentösen Migränevorbeugung stehen dort bereit, zum Beispiel zu Stressreduktion, Entspannungsverfahren und Bewegungstherapie. Live-Webinare zu Kopfschmerzthemen bieten zusätzliche Informationen und die Möglichkeit, Fragen zu stellen. 

Zur Anmeldung für die Studie nutzen Interessierte die Online-Plattform unter https://mitmachen.migra-md.de.

MIGRA-MD wird vom LMU Klinikum München und der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft e.V. (DMKG) koordiniert sowie vom Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses gefördert.

 

Text: Pressestelle / UKW

Kopf Migräne
Das wissenschaftliche Projekt MIGRA-MD soll Lücken in der Migräneversorgung schließen. © Pixabay

Inkontinenz-Infotag am Uniklinikum Würzburg

Am Samstag, 20. Juni 2026, laden die Klinik für Urologie und die Frauenklinik des Uniklinikums Würzburg erneut zum jährlichen Würzburger Inkontinenz-Tag ein. Dabei geben Fachvorträge einen Überblick über das breite therapeutische Spektrum bei ungewolltem Abgang von Urin und Stuhl.

Wassertropfen
Dem ungewollten Abgang von Urin kann man auf unterschiedlichen Wegen entgegenarbeiten. © Pixabay

Würzburg. Die Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie des Uniklinikums Würzburg (UKW) organisiert zusammen mit der Universitäts-Frauenklinik am Samstag, 20. Juni 2026, den 3. Würzburger Inkontinenz-Tag. Die Veranstaltung wendet sich an von Inkontinenz Betroffene, deren Angehörige sowie alle anderen Interessierten. Dabei gibt sie einen Überblick über das therapeutische Spektrum, das am UKW in der Gynäkologie, der Urologie und der Allgemeinchirurgie sowie in urologischen und physiotherapeutischen Praxen vor Ort zur Verfügung steht.

Vorträge geben Antworten

Zwischen 10:00 und 12:45 Uhr beantworten Expertinnen und Experten in Kurzvorträgen Fragen wie: Wer kann mir bei chronischen Beckenschmerzen helfen – und wie? Welche digitalen Hilfsmittel werden bei der modernen Inkontinenztherapie eingesetzt? Bin ich zu alt für eine Beckenboden-Operation? Was kann ich bei Stuhlinkontinenz selbst noch erreichen? Was leistet das im Februar dieses Jahres zertifizierte Kontinenz- und Beckenbodenzentrum Unterfranken?

Sprechstunden im Porträt und Diskussionsmöglichkeit 

Außerdem werden die verschiedenen Spezialsprechstunden zum weiten Krankheitsfeld Inkontinenz vorgestellt. Zum Abschluss haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, mit den Fachleuten zu diskutieren.

Die kostenlose Veranstaltung findet im Hörsaal der Kinderklinik des UKW in Haus D31 an der Josef-Schneider-Straße statt. 

 

Text: Pressestelle / UKW

Wassertropfen
Dem ungewollten Abgang von Urin kann man auf unterschiedlichen Wegen entgegenarbeiten. © Pixabay

Online-Veranstaltung zu Diabetes mellitus

Am Dienstag, 23. Juni 2026, bietet die Endokrinologie und Diabetologie des Uniklinikums Würzburg in der Reihe „Abendsprechstunde“ ein Webinar rund um die Volkskrankheit Diabetes mellitus an. Die kostenlose Veranstaltung ist ein Gemeinschaftsprojekt mit der Mediengruppe Main-Post.

Proträts Koschker und Dischinger
Dr. Ann-Cathrin Koschker und PD Dr. Ulrich Dischinger beantworten am 23. Juni 2026 in einer Online-Veranstaltung zentrale Fragen zur „Volkskrankheit Diabetes mellitus“. Bilder: Daniel Peter

Würzburg. Diabetes mellitus gilt als eine der großen Volkskrankheiten unserer Zeit. Die Erkrankung kann in jedem Lebensalter auftreten und beeinflusst weit mehr als nur den Blutzuckerspiegel: Auch Herz, Gefäße, Niere, Augen und Nerven können langfristig betroffen sein. Gleichzeitig haben sich Diagnostik, Therapie und technische Unterstützung in den vergangenen Jahren stark weiterentwickelt – viele Menschen mit Diabetes können heute deutlich individueller und sicherer behandelt werden. 

Einen Überblick zu diesem Themenkreis gibt es am Dienstag, den 23. Juni 2026, in einem Webinar, das das Uniklinikum Würzburg (UKW) gemeinsam mit der Mediengruppe Main-Post veranstaltet. Referierende und Ansprechpartner bei der kostenlosen „Abendsprechstunde“ sind Dr. Ann-Cathrin Koschker und Privatdozent Dr. Ulrich Dischinger, beide von der Endokrinologie und Diabetologie des UKW. Die Fachleute beantworten Fragen wie: Welche Formen von Diabetes mellitus sind zu unterscheiden? Wie kann man am besten Herz, Nieren und Gefäße schützen? Welche neuen Medikamente gibt es und für wen sind sie besonders geeignet? Apps, Glukosesensoren und Insulinpumpen – für wen sind diese modernen technischen Angebote sinnvoll?

Für das Zoom-Webinar anmelden

Das Webinar geht von 18:00 bis etwa 19:30 Uhr und nutzt die Plattform Zoom. Weitere Informationen und einen Anmeldelink finden Interessierte unter www.ukw.de/selbsthilfe, Rubrik „Veranstaltungen“.

 

Text: Pressestelle / UKW

Proträts Koschker und Dischinger
Dr. Ann-Cathrin Koschker und PD Dr. Ulrich Dischinger beantworten am 23. Juni 2026 in einer Online-Veranstaltung zentrale Fragen zur „Volkskrankheit Diabetes mellitus“. Bilder: Daniel Peter

Aktionstag informiert über Kopfschmerzen und moderne Schmerztherapien

Am 2. Juni gibt es am Uniklinikum Würzburg bei einem Aktionstag Vorträge sowie Info-, Gesprächs- und Mitmachangebote zu chronischen Schmerzen. Im Mittelpunkt stehen Kopfschmerzen und Migräne.

Gebäude Zentrum für interdisziplinäre Schmerzmedizin
Der Aktionstag findet in den modernen Räumen des Zentrums für interdisziplinäre Schmerzmedizin im Gebäude A9 des Uniklinikums Würzburg statt. © Monika Fischer / UKW

Würzburg. Am Dienstag, 2. Juni 2026, veranstaltet das Zentrum für interdisziplinäre Schmerzmedizin (ZiS) am Uniklinikum Würzburg (UKW) erneut einen Aktionstag gegen den Schmerz. Von 15:00 bis 18:00 Uhr sind Betroffene, Angehörige und Interessierte ins Haus A9, Straubmühlweg 2a, zu Vorträgen, Informationsständen und Gesprächen mit Fachleuten eingeladen. 

In diesem Jahr richtet der Aktionstag den Fokus insbesondere auf Kopfschmerzen und Migräne – Erkrankungen, von denen allein in Deutschland rund 18 Millionen Menschen betroffen sind. Auch Kinder und Jugendliche können darunter leiden. Ziel der Veranstaltung ist es, über Ursachen, Diagnostik und moderne Behandlungsmöglichkeiten zu informieren sowie praktische Hilfen für den Alltag aufzuzeigen. 

Vortragsprogramm ab 15:15 Uhr

Auf dem Programm stehen mehrere Fachvorträge: Um 15:15 Uhr spricht der Physiotherapeut und Sportwissenschaftler Stefan Lindner über Physiotherapie bei Kopfschmerzen. Anschließend – um 15:40 Uhr – greift Privatdozentin Dr. Delia Lorenz, Fachärztin für Neuropädiatrie, das Thema „Kopfschmerzen bei Kindern & Jugendlichen“ auf. Um 16:00 Uhr stellt die Lachyogalehrerin Tessa Maria Lambrich Lachyoga bei chronischen Schmerzen vor. Den Abschluss der Vortragsreihe bildet um 17:00 Uhr Prof. Dr. Nurcan Üçeyler, Leitende Oberärztin der Neurologie, mit einem Überblick zu Verständnis, Diagnose und Behandlung von Kopfschmerzen. 

Ein Marktplatz mit Infoständen

Ergänzend werden auf einem „Marktplatz“ viele Unterstützungs- und Therapieangebote präsentiert – darunter Psychosomatik, Ergotherapie, Aromatherapie, Maltherapie, Palliativmedizin, stationäre Schmerztherapie sowie aktuelle klinische und experimentelle Forschung. Auch Selbsthilfegruppen für Migräne und chronische Schmerzen aus Würzburg sind vertreten. Die Besucherinnen und Besucher können sich zudem über Verfahren wie die transkutane elektrische Nervenstimulation informieren. 

Weitere Infos zum kostenlosen Aktionstag gibt es unter: www.ukw.de/zis

Text: Pressestelle / UKW

Gebäude Zentrum für interdisziplinäre Schmerzmedizin
Der Aktionstag findet in den modernen Räumen des Zentrums für interdisziplinäre Schmerzmedizin im Gebäude A9 des Uniklinikums Würzburg statt. © Monika Fischer / UKW

Barcelona rollt roten Teppich für 6-Minuten-Gehtest aus

Würzburger Forschende bringen 6-Minuten-Gehtest-App zum Europäischen Herzinsuffizienz Kongress

Die Forschenden stehen neben dem Aufsteller "How fit are you".
Das Deutsche Zentrum für Herzinsuffizienz (DZHI) führte gemeinsam mit dem Institut für Klinische Epidemiologie und Biometrie (IKE-B) sowie dem Health Study Club (HSC) den 6-Minuten-Gehtest an zwei Tagen auf dem Europäischen Herzinsuffizienz-Kongress in Barcelona durch. Die Forschenden v.l.n.r.: Kirsten Haas, Stefan Störk, Rüdiger Pryss, Caroline Morbach, Marc Holfelder, Rainer Hainzlmaier, Amanda Ölschläger, Floran Sahiti. © Caroline Morbach / UKW
Eine Testperson geht auf dem roten Teppich, eine andere Person steht daneben und misst die Zeit.
Die Heart Failure Association (HFA) der European Society of Cardiology (ESC) bot den Forschenden aus Würzburg die Gelegenheit, ihre 6-Minuten-Gehtest-App auf dem Kongress in Barcelona zu testen. Dafür wurden zwölf rote Teppiche mit der 15 Meter langen Gehstrecke ausgelegt. © Rüdiger Pryss / UKW
rote Teppiche mit weißen Pfeilen für die Laufrichtung, links steht das Banner "How fit are you", rechts eine Gruppe, die sich für die Gehstrecke präpariert.
Teilnehmende vor dem 6-Minuten-Gehtest beim Europäischen Herzinsuffizienz Kongress in Barcelona © Rüdiger Pryss / UKW
Ansicht auf die roten Teppiche und eine Läuferin auf einer Gehstrecke.
Insgesamt wurden auf den 15 Meter langen Gehstrecken 237 Sechs-Minuten-Gehtests erfolgreich durchgeführt. Die Teilnehmenden waren zwischen 9 und 69 Jahre alt und kamen aus 44 Ländern. © Rüdiger Pryss / UKW
Grafik zum 6-Minuten-Gehtest
Auf der Website www.6mwt.org können in den Kalkulator die Strecke, die in 6 Minuten zurückgelegt wurde, das Alter und die Körpergröße eingegeben und unmittelbar die individuelle Leistungsfähigkeit im Verhältnis zur Normalbevölkerung abgelesen werden. © UKW

Das Deutsche Zentrum für Herzinsuffizienz (DZHI) des Universitätsklinikums Würzburg (UKW) führte gemeinsam mit dem Institut für Klinische Epidemiologie und Biometrie (IKE-B) sowie dem Health Study Club (HSC) den 6-Minuten-Gehtest an zwei Tagen auf dem Europäischen Herzinsuffizienz-Kongress durch. Dabei wurde die eigens für den Gehtest entwickelte 6MWT-App geprüft. Der Kongress fand vom 9. bis 12. Mai 2026 in Barcelona statt.

Würzburg. „Jetzt verstehe ich noch besser, was dieser Test für meine Patientinnen und Patienten bedeutet.“ Diese Aussage hörte das Team aus Würzburg am häufigsten, nachdem Kardiologinnen und Kardiologen aus aller Welt auf dem diesjährigen Europäischen Herzinsuffizienz-Kongress Kongress in Barcelona den Sechs-Minuten-Gehtest absolviert hatten. 

Referenzwerte und Kalkulator helfen bei der Interpretation des Gehtests

Der 6-Minuten-Gehtest (6MWT, 6 Minute Walk Test) ist eine etablierte Methode, um die Leistungsfähigkeit von Menschen mit Herzinsuffizienz und Lungenerkrankungen zu testen. Dabei wird die Distanz gemessen, die der Patient oder die Patientin in sechs Minuten zurücklegt. Neu ist der vom Deutschen Zentrum für Herzinsuffizienz (DZHI) gemeinsam mit dem Institut für Klinische Epidemiologie und Biometrie (IKE-B) entwickelte Kalkulator. Dieser hilft bei der Interpretation der Testergebnisse. Nachdem die zurückgelegte Distanz auf der 15 Meter langen Teststrecke, das Alter und die Größe in den Kalkulator eingegeben wurden, zeigt dieser die individuelle Leistungsfähigkeit im Verhältnis zur Normalbevölkerung an. Die Referenzwerte stammen aus einer großen Stichprobe der Stadt Würzburg, der sogenannten STAAB-Kohorte. 

Zwölf Gehstrecken für den Sechs-Minuten-Gehtest 

Die Heart Failure Association (HFA) der European Society of Cardiology (ESC) bot den Forschenden nun die Gelegenheit, ihre vom IKE-B und Health Study Club (HSC) entwickelte 6MWT-App auf dem Kongress zu testen. Dafür wurde ihnen auf zwölf Gehstrecken der rote Teppich ausgelegt. 

„Die Resonanz war überwältigend“, freut sich Prof. Caroline Morbach. Die Kardiologin aus dem DZHI hatte gemeinsam mit Prof. Stefan Störk die Normwerte erstellt und die Idee, den Test auf dem Kongress anzubieten. Insgesamt wurden 237 Gehtests erfolgreich durchgeführt. Es nahmen Personen im Alter von 9 bis 69 Jahren aus 44 Ländern teil. Die Gesamtdistanz, die zurückgelegt wurde, betrug 135,8 km, und die Anzahl der Schritte belief sich auf 169.633. 

Live-Ranking der fittesten Kongressteilnehmenden

Auf dem vom HSC entwickelten Live Dashboard konnte verfolgt werden, aus welchen Ländern die fittesten Kongressteilnehmenden kommen. Spitzenreiterin bei den Frauen war eine 41-jährige Französin, die in sechs Minuten 884,6 Meter ging und 49 Prozent über dem STAAB-Referenzwert (predicted P50) lag. Bei den Männern erreichte ein 64-jähriger Slowene mit 790,4 Metern und 39 Prozent über P50 den ersten Platz. Damit führten Frankreich und Slowenien auch im Landeswettbewerb, gefolgt von Serbien, Island und Ecuador. Deutschland erreichte den neunten Platz.

Bezogen auf die reine Distanz konnte Deutschland in der Wertung der Männer mit 842,5 zurückgelegten Metern den ersten Platz belegen. Bei der Einzelwertung der Frauen siegte Frankreich mit 884,6 zurückgelegten Metern. In der Landeskategorie konnte jedoch Saudi-Arabien mit 876,9 Metern den ersten Platz ergattern, da hier nur eine einzelne „Geherin“ antrat und der Durchschnitt zählte. Insgesamt wurden in Barcelona im Schnitt in sechs Minuten 608 Meter und 757 Schritte zurückgelegt. 

Daten für die Weiterentwicklung der App gesammelt

„Wir haben uns besonders über das große Interesse gefreut, den Test künftig auch auf weiteren internationalen Konferenzen einzusetzen. Neben der Steigerung der Bekanntheit des 6MWT konnten wir gleichzeitig wertvolle Daten sammeln, um die App weiter zu verbessern und für eine breitere Nutzung zu optimieren“, sagt Prof. Rüdiger Pryss, Inhaber des Lehrstuhls für Medizinische Datenwissenschaften am IKE-B. 

Im Mitmachprogramm bei „Wir bewegen Bayern“ und „Nürnberg Digital Festival“

Der 6-Minuten-Gehtest ist übrigens auch Teil des Mitmachprogramms von „Wir bewegen Bayern“, der größten Präventionsveranstaltung Bayerns gegen Krebs. Das Team steht am 13. Juni von 10:30 Uhr bis 15:30 Uhr auf der Außenfläche des Sportzentrums der Universität Würzburg (Unterer Hublandweg) bereit, um die Fitness der Besucherinnen und Besucher zu testen. 

Und am 30. Juni haben die Teilnehmenden des Nürnberg Digital Festivals im Rahmen der Veranstaltung „Guardians of your Health – digitale Gesundheit zum Ausprobieren” die Möglichkeit, die 6MWT-App und ihre Leistungsfähigkeit auf den Prüfstand zu stellen.

Links: 

Webseite: www.6mwt.org

Live Dashboard: https://dashboard.6mwt.hsc.health/bcn-countries

Apps - Entwicklungen durch Carsten Vogel (IKE-B) und Klaus Kammerer (HSC): 
- iOS: https://apps.apple.com/app/id6480072769
- Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=de.ukw.sixmwt

Aktion „Wir bewegen Bayern“: Sportangebote - Comprehensive Cancer Center Mainfranken

Nürnberg DIGITAL FESTIVAL: https://nuernberg.digital/de/events/2026/guardians-of-your-health-digitale-gesundheit-zum-ausprobieren

Link zur Pressemeldung vom 1.2.2024 anlässlich der Publikation zu den neuen Standards des 6-Minuten-Gehtests: https://www.ukw.de/medien-kontakt/presse/pressemitteilungen/detail/news/wie-fit-bin-ich/

Die Forschenden stehen neben dem Aufsteller "How fit are you".
Das Deutsche Zentrum für Herzinsuffizienz (DZHI) führte gemeinsam mit dem Institut für Klinische Epidemiologie und Biometrie (IKE-B) sowie dem Health Study Club (HSC) den 6-Minuten-Gehtest an zwei Tagen auf dem Europäischen Herzinsuffizienz-Kongress in Barcelona durch. Die Forschenden v.l.n.r.: Kirsten Haas, Stefan Störk, Rüdiger Pryss, Caroline Morbach, Marc Holfelder, Rainer Hainzlmaier, Amanda Ölschläger, Floran Sahiti. © Caroline Morbach / UKW
Eine Testperson geht auf dem roten Teppich, eine andere Person steht daneben und misst die Zeit.
Die Heart Failure Association (HFA) der European Society of Cardiology (ESC) bot den Forschenden aus Würzburg die Gelegenheit, ihre 6-Minuten-Gehtest-App auf dem Kongress in Barcelona zu testen. Dafür wurden zwölf rote Teppiche mit der 15 Meter langen Gehstrecke ausgelegt. © Rüdiger Pryss / UKW
rote Teppiche mit weißen Pfeilen für die Laufrichtung, links steht das Banner "How fit are you", rechts eine Gruppe, die sich für die Gehstrecke präpariert.
Teilnehmende vor dem 6-Minuten-Gehtest beim Europäischen Herzinsuffizienz Kongress in Barcelona © Rüdiger Pryss / UKW
Ansicht auf die roten Teppiche und eine Läuferin auf einer Gehstrecke.
Insgesamt wurden auf den 15 Meter langen Gehstrecken 237 Sechs-Minuten-Gehtests erfolgreich durchgeführt. Die Teilnehmenden waren zwischen 9 und 69 Jahre alt und kamen aus 44 Ländern. © Rüdiger Pryss / UKW
Grafik zum 6-Minuten-Gehtest
Auf der Website www.6mwt.org können in den Kalkulator die Strecke, die in 6 Minuten zurückgelegt wurde, das Alter und die Körpergröße eingegeben und unmittelbar die individuelle Leistungsfähigkeit im Verhältnis zur Normalbevölkerung abgelesen werden. © UKW

Personalia vom 19. Mai 2026 +++ Wir gratulieren herzlich!

Hier lesen Sie Neuigkeiten aus dem Bereich Personal: Neueinstellungen, Dienstjubiläen, Forschungsfreisemester und mehr.

Dr. Caroline Morbach, Privatdozentin für das Fachgebiet Innere Medizin, Oberärztin, Medizinische Klinik I und Deutsches Zentrum für Herzinsuffizienz Würzburg, wurde mit Wirkung vom 05.05.2026 zur außerplanmäßigen Professorin bestellt.

einBlick - Das Online Magazin der Universität Würzburg vom 19. Mai 2026

Zwei Mal 1.111 Euro für innovatives Behandlungsangebot

Die „Krackenblitze Goßmannsdorf“ spendeten jeweils 1.111 Euro an die Early Clinical Trial Unit und an die Pneumologie des Uniklinikums Würzburg. Der Faschingsverein drückt damit seine Wertschätzung für die Versorgung einer seiner Trainerinnen mit einer neuartigen Therapie aus.

Spendenscheck, Vertreter Faschingsverein und Uniklinik
Bei der Spendenübergabe (von links): Sabine Körner und Manuela Keller (beide Krackenblitze), Dr. Pius Jung (Pneumologie), Dr. Horst-Dieter Hummel, Dr. Maria-Elisabeth Goebeler und Julia Petzoldt-Weigel (alle drei ECTU) sowie Anna Maag und Lukas Lang (beide Krackenblitze). © Margot Rössler / UKW

Würzburg. Am 7. Mai dieses Jahres besuchte eine kleine Delegation des Faschingsvereins „Krackenblitze Goßmannsdorf“ das Uniklinikum Würzburg (UKW). Im Gepäck hatten die Gäste zwei symbolische Riesen-Spendenschecks über jeweils 1.111 Euro. In Empfang nahmen diese jeweils Dr. Maria-Elisabeth Goebeler, die oberärztliche Leiterin der Early Clinical Trial Unit (ECTU) am UKW, und Dr. Pius Jung, Oberarzt in der Pneumologie des Würzburger Großkrankenhauses. Ungeachtet der „närrischen“ Summen und der humorvoll gestalteten Übergabe ist der Anlass der Aktion ernst. „Eine Trainerin aus unserem Verein ist wegen einer speziellen bösartigen Lungenerkrankung seit Februar 2025 am Uniklinikum Würzburg in Behandlung. Mit der Spende wollen wir unsere Wertschätzung für die dort geleistete, hervorragende Arbeit ausdrücken“, erläutert Anna Maag, die zweite Vorsitzende der Krackenblitze. Nach ihren Angaben wurde das Geld während der vier Prunksitzungen des Vereins im Januar dieses Jahres gesammelt und anschließend von diesem auf die Schnapszahl erhöht.

Studie mit innovativer Erhaltungsbehandlung

Die dankbare Empfängerin Dr. Goebeler erläutert die therapeutischen Hintergründe: „Unsere Patientin wurde in eine sogenannte randomisierte Phase-3-Studie eingeschlossen, die ein neues, teilweise experimentelles Erhaltungsbehandlungskonzept überprüft.“ Als Teil des Comprehensive Cancer Centers Mainfranken sei das Interdisziplinäre Studienzentrum mit ECTU auf die Durchführung genau solcher innovativer Behandlungsansätze spezialisiert. 

„Dabei arbeiten wir eng mit anderen Abteilungen des UKW zusammen, wie in diesem Fall zum Beispiel mit der Lungenmedizin“, verdeutlicht Dr. Horst-Dieter  Hummel, Prüfarzt der Studie, und fährt fort: „Durch diese Kooperationen haben Patientinnen und Patienten häufig zusätzlich zum Angebot einer aktuellen, leitliniengerechten Standardtherapie die Möglichkeit, eine Studienberatung zu erhalten, um innovative Therapien gemeinsam mit den Fachdisziplinen zu besprechen. Kommen solche Therapien zur Anwendung, teilen wir uns die Betreuung der Erkrankten, was für diese sehr vorteilhaft ist.“

Für die Teams der ECTU und der Pneumologie war die Spende nicht nur eine freudige Überraschung, sondern auch eine nicht alltägliche Form der Anerkennung für ihren Einsatz.

 

Text: Pressestelle / UKW

Spendenscheck, Vertreter Faschingsverein und Uniklinik
Bei der Spendenübergabe (von links): Sabine Körner und Manuela Keller (beide Krackenblitze), Dr. Pius Jung (Pneumologie), Dr. Horst-Dieter Hummel, Dr. Maria-Elisabeth Goebeler und Julia Petzoldt-Weigel (alle drei ECTU) sowie Anna Maag und Lukas Lang (beide Krackenblitze). © Margot Rössler / UKW