Aktuelle Meldungen

Schulzentrum wird digital

Das Staatliche Berufliche Schulzentrum für Gesundheitsberufe am UKW kam in den Genuss, die digitale Infrastruktur der Berufsfachschulen auszubauen.

Zum Ausbau der digitalen Bildungsinfrastruktur hat der Freistaat im Rahmen des DigitalPakts Schule rund 1 Milliarde Euro für die bayerischen Schulen zur Verfügung gestellt. Auch das Staatliche Berufliche Schulzentrum für Gesundheitsberufe am UKW kam in den Genuss, die digitale Infrastruktur der Berufsfachschulen auszubauen. Voraussetzung dafür sind die durch die SMI installierten WLAN-Access-Points, die ein störungsfreies Arbeiten im Internet ermöglichen. Hier geht ein großer Dank an Herrn Gehrig und seine Kolleginnen und Kollegen der SMI, die die notwendige technische Ausstattung geplant, organisiert und installiert haben. Diese sogenannten Hotspots strahlen auch das kostenfreie @BayernWLAN aus, welches ebenfalls von der bayrischen Staatsregierung gefördert wird, um allen Bürgern freien Zugang zum Internet zu ermöglichen. Dies ist ein wichtiger Beitrag, damit die digitale Welt für alle Schülerinnen und Schüler gleichberechtigt in den Unterricht Einzug erhält.

Die Schulleiterin Christine Hildebrandt freut sich darüber, dass die Schülerinnen und Schüler nun aktuelle Informationen zu verschiedensten Themen im Internet recherchieren und diese dann digital aufbereiten können. „Der berufliche und auch der private Alltag wird immer digitaler, deswegen ist es notwendig, dass wir als Schule darauf reagieren und unsere Schülerinnen und Schüler für diese neuen Bedingungen fit machen“, sagt Frau Hildebrandt. Auch die Lehrkräfte werden durch die digitale Fortbildungsoffensive des Kultusministeriums für die veränderten Bedingungen sensibilisiert und mit dem entsprechenden Handwerkszeug ausgestattet. Die Schülerinnen und Schüler erstellen und schneiden eigene kurze Lehrvideos, und auch der Unterrichtsalltag kann durch viele verschiedene kleine digitale Tools aufgelockert und vor allem bereichert werden.

Herr Gehrig von der SMI und OStDin Christine Hildebrandt freuen sich über den erreichten Meilenstein
Herr Gehrig von der SMI und OStDin Christine Hildebrandt freuen sich über den erreichten Meilenstein

Studientag in Nürnberg

Am 04.03.2020 nahmen die SchülerInnen des Kurses 17/20 am Studientag „Medizin und Menschenbild im Nationalsozialismus“ in Nürnberg teil.

Am Vormittag führten die Mitarbeiter des DokuPäd in bewährter Weise abwechslungsreich und kompetent durch die Ausstellung im Dokumentationszentrum am Reichsparteitagsgelände.

Bei der Führung wurde speziell auf das Thema des Studientages eingegangen und die Teilnehmer aktiv mit eingebunden. Am Nachmittag erarbeiteten die Teilnehmer dann in Workshops die Organisation der Pflege in der NS-Zeit und die Beteiligung der Pflege an der Euthanasie und präsentierten ihre Ergebnisse. Durch das historische Gebäude und die Workshops konnte ein viel intensiverer Bezug zum Thema hergestellt werden als beim Unterricht im Klassenzimmer. So war auch das Feedback der Teilnehmer durchwegs positiv! Text: Jutta Beuschel

Reichsparteitag Nürnberg
Reichsparteitag Nürnberg

Das erste von zwei schulübergreifenden Projekten …

… der Gesundheits- und Krankenpflegeschüler des 2. Ausbildungsjahres fand zunächst mit den Schülern der OTA-Schule Anfang März 2020 statt.

Die beiden Pflegepädagoginnen, Iris Scherer und Eva Grünewald begleiteten das erstmalige schulübergreifende Projekt.

Der Auftakt erfolgte in jeder Schule am 02.03.2020 durch das Lernformat einer Lernsituation. "Eine Lernsituation beinhaltet eine problemhaltige Aufgabenstellung aus der Berufs- und Lebenswelt der Schüler, die diese dazu veranlasst, selbstständig ein Ergebnis (Handlungsprodukt) zu erarbeiten" (Quelle: ISB, 2009).

Die Lernsituation beschreibt eine verunfallte Frau, die im Akutkrankenhaus interprofessionell versorgt wird. Durch die Handlungsaufträge, die ausschließlich auf die Lösung der Problemstellung abzielen, werden die verschiedenen Abläufe in der perioperativen Pflege von den beiden Professionen im Selbstorganisierten Lernen erarbeitet und dabei die Schnittstellenproblematik im klinischen Handeln bewusst erfahren. Die Präsentationen der Handlungsprodukte, wie beispielsweise Rollenspiele, Demonstrationen oder Vorträge fanden jeweils in den beiden Schulen am 06.03.2020 statt. Das nächste berufsfachschulübergreifende Schülerprojekt findet mit den Schülern der BFS für MTA und Physiotherapie im Mai 2020 statt.

Text & Foto: I. Scherer

Zwei Schülerinnen der Krankenpflegeschule präsentieren ihre Arbeitsergebnisse
Zwei Schülerinnen der Krankenpflegeschule präsentieren ihre Arbeitsergebnisse

Nachdenkliche Augen …

….. hatten die Schüler*innen des dritten Ausbildungsjahres beim Exkurs zur KZ-Gedenkstätte Flossenbürg am 06.02.2020.

Um 06.45 Uhr starteten die 39 Schüler*innen und die zwei Pflegepädagoginnen I. Scherer und J. Beuschel mit dem Bus nach Flossenbürg. Gegen 10 Uhr begann der Besuch der Gedenkstätte mit einem Rundgang über das historische Gelände.

In vier Gruppen eingeteilt, konnten sich die Schüler*innen durch die häufigen Meinungsabfragen und Aufforderungen zum Perspektivenwechsel aktiv in die Führung einbringen. Ein zentraler Bestandteil war unter anderem die Frage, wie die Akteure der damaligen Zeit unter den herrschenden Bedingungen hätten anders agieren können. Die Entstehung und Geschichte des Konzentrationslagers und seiner Außenlager wird in der ehemaligen Wäscherei sehr eindrucksvoll, u.a. durch die dargestellten Einzelschicksale der Häftlinge beschrieben.

Eines der Außenlager trägt im Haftstättenverzeichnis des Internationalen Suchdienstes die Adresse "SS-Lazarettabteilung für Nervenkranke an der Universitätsklinik Würzburg, Füchsleinstraße 15". Ärztlicher Leiter dieser neurologisch-psychiatrischen Beobachtungsstation der Waffen-SS in Würzburg war der Euthanasiearzt Professor Werner Heyde, SS-Sturmbannführer und Professor für Neurologie und Psychiatrie an der Universitätsklinik Würzburg (Skriebeleit, 2004).

Nach dem Mittagessen im integrativen Museumscafe, dem ehemaligen SS-Casino, konnten die Schüler*innen die medizinische und pflegerische Betreuung der Häftlinge im Konzentrationslager in Workshops erarbeiten. Unter anderem wurden die Menschenversuche, die "Organisation T4" und das Krankenrevier Flossenbürg kritisch hinterfragt. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die medizinische (Nicht-)Versorgung der Häftlinge an den Nützlichkeitsabwägungen des Staates ausgerichtet war. In einem Gallery Walk wurden die erarbeiteten Ergebnisse präsentiert. Die Schüler*innen wurden angeregt, über ihre eigenen beruflichen Werte und das berufliche Ethos im Generellen zu reflektieren.

Um 16 Uhr fuhren wir alle wieder zurück an die Krankenpflegeschule nach Würzburg, mit vielen Gedanken und Eindrücken und auch mit kritischen Fragen an das Heute.

Text & Bilder: I. Scherer

Studientag im KZ Flossenbürg
Studientag im KZ Flossenbürg
Die Schüler folgen gebannt und vor allem sehr betroffen den Ausführungen

"DA DIDA DEI DADA" - oder Frängisch für Fortgeschrittene

Eine unterhaltsame, kurzweilige und außergewöhnliche Stadtführung erlebten 27 LehrerInnen des BSZG am 29.01.2020 mit dem Würzburger Nachtwächter.

 

Unter dem Motto: "Gässli und Gschichtli" zeigte uns der so richtig fränkelnde Nachtwächter Herr Stock bekannte und weniger bekannte Ecken von Würzburg. Und zu jedem Plätzle gabs e Gschichtle. (so manch einer der Truppe brauchte hin und wieder eine Übersetzung)

Zum Abschluss der gut einstündigen kleinen Tour durch die Würzburger Innenstadt testete noch eine kleine Gruppe fränkischen Speis und Trank im Maulaffenbäck. Ein schöner und auch sehr "frischer" Stadtgang.

P.S. die Übersetzung der Überschrift: "Da Dieter, Dein Tatar..."

(Text Gesamtpersonalrat  des BSZG)

Das Kollegium des BSZG
Das Kollegium des BSZG
Nachtwächter Herr Stock
Nachtwächter Herr Stock

Neugierige Augen ...

… hatten die Schüler des dritten Ausbildungsjahres als Herr Hellbach (Spezialist für Augenprothesenanfertigung, Würzburg) vor ihren Augen mit seinen geschickten Händen eine individuelle Augenprothese anfertigte.

Für die Fertigung der Kunstaugen wird ein Spezialglas  (Kryolith- und Kristallglas) benötigt. Die hohe Kunst der Herstellung erlernte Herr Hellbach über 7 Jahre im familiären Betrieb in Versbach. Der Familienbetrieb besteht seit 1921, zuerst in Lauscha/Thüringen und seit 1951 in Würzburg.

Sein Arbeitsplatz mutet dem eines Glasbläsers an. An einem Spezialbrenner gestaltet er die Augenprothesen individuell aus. Neben der praktischen Demonstration hatte Herr Hellbach viele relevante Informationen für die Pflegeschüler, u.a. über die Handhabung und Pflege der kunstvoll gestalteten Augenprothesen.

 

Text & Foto: Scherer

Herr Hellbach in Aktion
Herr Hellbach in Aktion

Ankunft der Neuen


17 Hebammenschülerinnen begannen an der BFS für Hebammen am 01.10.2019 ihre Ausbildung zur Hebamme. Die Tutorinnen überraschten die Neuankömmlinge mit einer selbst gebastelten Schultüte voller Geschenke. Das musste natürlich mit einem Foto festgehalten werden…


Alles Gute für die Ausbildung!

Der neue Kurs 2019
Der neue Kurs 2019

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Telefon

Oberstudiendirektorin
Christine Hildebrandt
+49 931 201 50131

E-Mail

bszg-wuerzburg@ ukw.de

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+49 931 201-650130


Anschrift

Staatliches Berufliches Schulzentrum für Gesundheitsberufe Würzburg | Reisgrubengasse 10 |  97070 Würzburg | Deutschland