Aktuelle Meldungen

Ein Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung

Die Berufsfachschule für Diätassistent*innen feierte am vergangen Freitag, den 15.01.21, ihre offizielle Titelverleihung zu einer „Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage“.

 

Wegen der Corona- Pandemie fand die Veranstaltung als Videokonferenz über Skype for business statt.

Als eine „Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage“ gehört die Berufsfachschule der Diätassistenten nun zu einem deutschlandweiten Bündnis von Schulen, die sich im Rahmen einer Selbstverpflichtung dazu verpflichtet haben, in Zukunft nachhaltige Projekte, Aktionen und Veranstaltungen durchzuführen und sich gegen jegliche Form der Diskriminierung, insbesondere Rassismus, einzusetzen und diese zu überwinden.

Im Rahmen der Titelverleihung wurde der Berufsfachschule eine Urkunde durch die Regionalkoordination in Unterfranken von „Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage“ überreicht. Die Regionalkoordination berät, informiert, bietet Koordinierungs- und Netzwerktreffen verschiedener Zielgruppen an und unterstützt die einzelnen Schulen in Unterfranken in der rassismuskritischen Bildungsarbeit.
Im Netzwerk Schule ohne Rassismus wird jede Schule von einem Paten begleitet. Die engagierten Schülerinnen des Courage- Teams der Schule konnten Dr. Matthias Riedl als Paten gewinnen.  Bekannt ist der Internist und Ernährungsmediziner aus der NDR- Fernsehsendung „Die Ernährungsdocs“.  Mit einem ebenso aktuellen wie kurzweiligen Vortrag gab Dr. Riedl den 80 Teilnehmer/innen der Telekonferenz einen kompakten Überblick über gesunde Ernährung, wobei er besonders den Wert der Ballaststoffe hervorhob.

Sobald an der Berufsfachschule wieder Präsenzunterricht ist, wollen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem „DenkOrt Deportation“ am Würzburger Hauptbahnhof auseinandersetzen. Ideen für weitere Projekte hat das Courage- Team auch schon, so dass  der Kampf gegen Ausgrenzung nicht nur im Schulalltag gelebt wird, sondern  auch in weiteren Aktionen nachhaltig verfolgt wird.  

Onlineverleihung
Onlineverleihung

Herzgesunde Ernährung

Schülerinnen der Berufsfachschule für Diätassistenten zeigen, wie man gesund und munter durch den Winter und den Corona-Lockdown kommt

Ein Projekt der besonderen Art starteten die angehenden Diätassistentinnen in der Adventszeit 2020. Gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für Herzinsuffizienz (DZHI) haben die Schülerinnen der Berufsfachschule sechs Filme entwickelt, die sich der herzgesunden Ernährung widmen.

Zur Projektseite...

Infoveranstaltung am 25.09.2020 entfällt!!

Wegen der anhaltend hohen Covid- Infektionslage in Würzburg entfällt die Informationsveranstaltung, die für den 25.September 2020 um 14 Uhr geplant war.

Interview: Mit der neuen Pflegeausbildung gezielt berufliche Handlungskompetenz erwerben

Im September dieses Jahres startet der neue Ausbildungsberuf zur/zum Pflegefachfrau/Pflegefachmann am Staatlichen Schulzentrum für Gesundheitsberufe Würzburg. Im Interview beantwortet dessen Leiterin, Christine Hildebrandt, Fragen zu dieser zukunftsweisenden, generalistischen Karrierechance.

Frau Hildebrandt, was ist denn nun neu an der neuen Pflegeausbildung?

Christine Hildebrandt: Aus drei Berufen entsteht ein Beruf: Die Pflegefachfrau/der Pflegefachmann. Mit diesem Abschluss kann man sowohl in der Altenpflege, in der Kinderkrankenpflege wie in der Pflege des Erwachsenen arbeiten. Damit verbunden sind ein neuer Lehrplan mit neuem pädagogischem Konzept sowie viele organisatorische, rechtliche und finanzielle Änderungen.


Gibt es für die neuen Pflegefachkräfte dennoch Spezialisierungen?

Hildebrandt: Ja, durch die Vertiefungsgebiete. Wir bieten die Vertiefungen Pflege am Kind und Pflege am Erwachsenen an.


Wie unterscheidet sich dabei die Ausbildung?

Hildebrandt: Wer „Pflege am Kind“ wählt, verbringt im praktischen Einsatz mehr Zeit in der Kinderklinik. Wer „Pflege am Erwachsenen“ wählt, ist länger auf den allgemeinen Stationen.


Welche praktischen Einsätze sind außerdem vorgesehen?

Hildebrandt: In der Altenpflege, in der ambulanten Pflege –- d.h. in Sozialstationen – und in der Psychiatrie.


Am Uniklinikum Würzburg gibt es ja keine Altenpflegeplätze. Wie funktioniert das dann?

Hildebrandt: Wir kooperieren mit externen Einrichtungen wie der AWO, der Caritas und dem Kommunalunternehmen Würzburg. Unsere Schülerinnen und Schüler lernen dort die Pflege kennen. Im Austausch kommen Schülerinnen und Schüler dieser Einrichtungen ans Uniklinikum Würzburg.


Was ändert sich im Unterricht?

Hildebrandt: Die Schülerinnen und Schüler lernen exemplarisch anhand von konkreten beruflichen Situationen, zum Beispiel „Badeunfall“ oder „Im Leben mit Demenz unterstützen“. Aus den einzelnen Fächern wird dann das jeweilig Relevante erarbeitet, also beispielsweise medizinisches Fachwissen, pflegerische Fertigkeiten, rechtliche Grundlagen und soziale Fähigkeiten. Nicht mehr die einzelnen Fachsystematiken stehen im Vordergrund, sondern das konkrete berufliche Problem, das zu lösen ist. Das Besondere ist, dass der schuleigene Lehrplan von den Lehrkräften gemeinsam entwickelt wurde.


Wie verändert sich das Würzburger Schulzentrum räumlich?

Hildebrandt: Die Berufsfachschule für Kinderkrankenpflege zieht im September 2020 aus ihren Räumen am Berliner Platz aus und kommt mit in das Gebäude der jetzigen Krankenpflegeschule am Straubmühlweg. Derzeit wird dort fleißig umgebaut, so dass im Herbst genügend Klassenzimmer und Büros für die Lehrkräfte zur Verfügung stehen werden.


Wie stehen die Lehrkräfte zu der Veränderung?

Hildebrandt: Am Anfang waren schon viele traurig und hätten lieber in der gewohnten Art und Weise weitergearbeitet. Dadurch, dass wir seit eineinhalb Jahren gemeinsam mit allen Lehr- und Verwaltungskräften die neue Pflegeschule entwickelt haben und beide Teams sich stark in die Entscheidungen und in die Gestaltung eingebracht haben, ist aus meiner Sicht jetzt ein tolles neues Team gewachsen. Inzwischen sind alle auf den Beginn der neuen Ausbildung gespannt und freuen sich, wenn es im September losgeht.


Wer leitet die neue Pflegeschule?

Hildebrandt: Das machen Amal Abbas Harraz, die Leiterin der Kinderkrankenpflege, und Frank Engels, der Leiter der Krankenpflegeschule, gemeinsam als „Doppelspitze“.


Was gewinnen die Schülerinnen und Schüler durch die neue Ausbildung?

Hildebrandt: Weniger pauken, mehr lernen im Sinne von „berufliche Handlungskompetenz erwerben“. Der Unterricht orientiert sich an echten beruflichen Situationen, nicht an Fachsystematik. Praxis und Theorie sind unmittelbar verknüpft. Die Praxisanleiterinnen und -anleiter des Uniklinikums auf den Stationen können durch das neue Pflegegesetz die Schülerinnen und Schüler länger und intensiver begleiten.


Was bringt die neue Ausbildung nach dem Examen?

Hildebrandt: Wie schon gesagt, kann man mit dem Abschluss „Pflegefachfrau/-mann“ in allen drei Bereichen arbeiten. Zudem ist der Abschluss europaweit anerkannt. Das Besondere ist, dass den so ausgebildeten Frauen und Männern bestimmte Aufgaben vorbehalten sind, wie zum Beispiel die Pflegeplanung. Das stärkt auch die Pflege gegenüber anderen Berufsgruppen wie der Ärzteschaft.


Was wünschen Sie sich persönlich?

Hildebrandt: Dass alles klappt bis zum Start am 8. September – also der Umbau, der Umzug, keine neue Corona-Welle usw.


Worüber freuen Sie sich bei dem Projekt?

Hildebrandt: Dass so viele Lehrkräfte und Verwaltungskräfte so ausdauernd, kreativ und fleißig mit an der neuen Schule arbeiten und sie mitgestalten. Das finde ich richtig toll – das bewegt mich!

Link zur Pressemitteilung

Christine Hildebrandt, die Leiterin des Staatlichen Schulzentrums für Gesundheitsberufe Würzburg. Bild: Reiner Gerber
Als Pflegefachfrau oder Pflegefachmann kann man sowohl in der Kinderkrankenpflege, in der Pflege des Erwachsenen wie auch in der Altenpflege arbeiten. Bild: Daniel Peter / Uniklinikum Würzburg
Baustellenbesichtigung: Aus dem ehemaligen Speisesaal der Krankenpflegeschule am Straubmühlweg in Würzburg entstehen Klassenzimmer und Büros – von links: Florian Geißler, stellv. Schulleiter des Staatlichen Schulzentrums für Gesundheitsberufe Würzburg (BSZG), Amal Abbas Harraz, Leiterin der Kinderkrankenpflegeschule, Bertram Bräutigam, Leiter des Geschäftsbereichs Technik und Bau des Uniklinikums Würzburg, Stephan Haas, Architekt, Michael Kuhlmann, stellv. Leiter der Krankenpflegeschule, Frank Engels, Leiter der Krankenpflegeschule, Christine Hildebrandt, Schulleiterin des BSZG. Bild: Carina Bischof / Uniklinikum Würzburg

Abschlussfeier 2020

Trotz Mundschutz strahlen die 20 examinierten Diätassistentinnen des Kurses 17-20 und freuen sich über den erfolgreichen Berufsabschluss. Die Abschlussprüfung wurde unter Beachtung strenger Hygieneregeln durchgeführt. Die Zeugnisübergabe fand ohne Eltern und Gäste, dafür mit reichlich Abstand und ohne das gewohnte Buffet statt.

Abschlussklasse 2020
Abschlussklasse 2020
Abschlussrede der Klassensprecher
Die Klassensprecherinnen Kim- Luisa Reinecke und Anne Schneider bedankten sich in einer charmanten Rede beim gesamten Kollegium für die Unterstützung in den letzten drei Jahren und verteilten als Dankeschön Sonnenblumen.
Zeugnisübergabe
Klassenlehrerein Marlen Wolfart wünscht den Absolventen auf ihrem weiteren Lebensweg „Freunde, die ein Stück mit Ihnen gehen, Kraft wenn es Berg auf geht, Mut wenn Hindernisse den Weg versperren und viele schöne Augenblicke.“ Zum Zeugnis gab es für jede Absolventin eine Rose.

Schulzentrum wird digital

Das Staatliche Berufliche Schulzentrum für Gesundheitsberufe am UKW kam in den Genuss, die digitale Infrastruktur der Berufsfachschulen auszubauen.

Zum Ausbau der digitalen Bildungsinfrastruktur hat der Freistaat im Rahmen des DigitalPakts Schule rund 1 Milliarde Euro für die bayerischen Schulen zur Verfügung gestellt. Auch das Staatliche Berufliche Schulzentrum für Gesundheitsberufe am UKW kam in den Genuss, die digitale Infrastruktur der Berufsfachschulen auszubauen. Voraussetzung dafür sind die durch die SMI installierten WLAN-Access-Points, die ein störungsfreies Arbeiten im Internet ermöglichen. Hier geht ein großer Dank an Herrn Gehrig und seine Kolleginnen und Kollegen der SMI, die die notwendige technische Ausstattung geplant, organisiert und installiert haben. Diese sogenannten Hotspots strahlen auch das kostenfreie @BayernWLAN aus, welches ebenfalls von der bayrischen Staatsregierung gefördert wird, um allen Bürgern freien Zugang zum Internet zu ermöglichen. Dies ist ein wichtiger Beitrag, damit die digitale Welt für alle Schülerinnen und Schüler gleichberechtigt in den Unterricht Einzug erhält.

Die Schulleiterin Christine Hildebrandt freut sich darüber, dass die Schülerinnen und Schüler nun aktuelle Informationen zu verschiedensten Themen im Internet recherchieren und diese dann digital aufbereiten können. „Der berufliche und auch der private Alltag wird immer digitaler, deswegen ist es notwendig, dass wir als Schule darauf reagieren und unsere Schülerinnen und Schüler für diese neuen Bedingungen fit machen“, sagt Frau Hildebrandt. Auch die Lehrkräfte werden durch die digitale Fortbildungsoffensive des Kultusministeriums für die veränderten Bedingungen sensibilisiert und mit dem entsprechenden Handwerkszeug ausgestattet. Die Schülerinnen und Schüler erstellen und schneiden eigene kurze Lehrvideos, und auch der Unterrichtsalltag kann durch viele verschiedene kleine digitale Tools aufgelockert und vor allem bereichert werden.

Herr Gehrig von der SMI und OStDin Christine Hildebrandt freuen sich über den erreichten Meilenstein
Herr Gehrig von der SMI und OStDin Christine Hildebrandt freuen sich über den erreichten Meilenstein

Studientag in Nürnberg

Am 04.03.2020 nahmen die SchülerInnen des Kurses 17/20 am Studientag „Medizin und Menschenbild im Nationalsozialismus“ in Nürnberg teil.

Am Vormittag führten die Mitarbeiter des DokuPäd in bewährter Weise abwechslungsreich und kompetent durch die Ausstellung im Dokumentationszentrum am Reichsparteitagsgelände.

Bei der Führung wurde speziell auf das Thema des Studientages eingegangen und die Teilnehmer aktiv mit eingebunden. Am Nachmittag erarbeiteten die Teilnehmer dann in Workshops die Organisation der Pflege in der NS-Zeit und die Beteiligung der Pflege an der Euthanasie und präsentierten ihre Ergebnisse. Durch das historische Gebäude und die Workshops konnte ein viel intensiverer Bezug zum Thema hergestellt werden als beim Unterricht im Klassenzimmer. So war auch das Feedback der Teilnehmer durchwegs positiv! Text: Jutta Beuschel

Reichsparteitag Nürnberg
Reichsparteitag Nürnberg

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Telefon

Oberstudiendirektorin
Christine Hildebrandt
+49 931 201 50131

E-Mail

bszg-wuerzburg@ ukw.de

Fax

+49 931 201-650130


Anschrift

Staatliches Berufliches Schulzentrum für Gesundheitsberufe Würzburg | Reisgrubengasse 10 |  97070 Würzburg | Deutschland