Bereits abgelaufene Studien

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Studie zu musikalischer Auftrittsangst
 
Computer-assistierte Risiko-Evaluation in der Früherkennung psychotischer Erkrankungen (CARE)

  • CARE steht für Computer-assistierte Risiko-Evaluation und risikoadaptierte Behandlung bei erhöhtem Risiko für die Entwicklung einer Psychose.
    CARE wird als multizentrische, randomisiert-kontrollierte Studie durchgeführt, d.h. die teilnehmenden Personen werden zufällig der neuen klinischen Versorgungsform oder der bisherigen Regelversorgung zugeteilt. Das Ziel besteht darin, mit diesen Maßnahmen den Ausbruch einer Psychose zu verhindern und/oder das soziale und berufliche Leistungsniveau zu verbessern.
  • Was sind Psychosen?
    Psychosen beschreiben eine Gruppe von psychischen Störungen, die eigenständig, aber auch im Zusammenhang mit depressiven oder manischen Störungen oder mit dem Gebrauch psychotroper Substanzen einhergehen können. Gemeinsam haben die Psychosen z.B., dass sich die Ich-Umwelt-Grenze verwischt, die Wahrnehmung und Interpretation der Welt sich komplett verändert und es zu Veränderungen im Denken kommen kann.
  • Was ist ein erhöhtes Psychoserisiko?
    Bislang weiß man, dass Psychosen sich schleichend über durchschnittlich 5,5 Jahre entwickeln, oftmals beginnend im Jugendalter oder dem jungen Erwachsenenalter in Form einer belastenden psychischen Symptomatik. Betroffene suchen oft schon früh Hilfe, finden aber selten zeitnah ein spezialisiertes Behandlungsangebot, da die ersten Symptome meist unspezifisch sind und nicht immer sofort erkannt werden.
  • Die Rekrutierungsphase für CARE ist beendet, aktuell können keine weiteren Personen eingeschlossen werden.
  • Nähere Informationen erhalten Sie im Flyer zur Studie auf der Seite des zugehörigen www.care-network.eu
     

Behandlung schwerer depressiver Erkrankungen mit bilateraler Theta-Burst-Stimulation (TBS-D)

  • Depressionen gehören zu den häufigsten und schwerwiegendsten psychiatrischen Erkrankungen. In dieser Studie soll  die Effektivität einer Theta-Burst-Stimulation (eine Form der Magnetstimulation) als augmentative Behandlung von Depressionen auf ihre klinische Wirksamkeit überprüft werden.
  • Insgesamt werden in dieser Studie 236 Patienten aufgenommen, die eine aktive oder Scheinstimulation erhalten. Die Behandlung wird als Zusatztherapie über 6 Wochen an jedem Arbeitstag durchgeführt. Die Nachhaltigkeit wird durch 1- und 3-monatige Follow-ups bewertet.
  • Weitergehende Informationen erhalten Sie auf der Seite des zugehörigen Drittmittelprojekts.

Kardiovaskuläre Regulation bei ADHS (KoR-ADHS)

  • Mit der KoR-ADHS Studie untersuchen wir im Rahmen des DFG-geförderten Clinician Scientist Programmes UNION-CVD Herz-Hirninteraktionen bei erwachsenen Patienten mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätssyndrom (ADHS). Neben einer Häufung weiterer psychischer Erkrankungen bei Patienten mit ADHS, tritt ADHS auch gehäuft mit körperlichen Erkrankungen wie z.B. Übergewicht auf. Auch gibt es Hinweis auf einen Zusammenhang mit Bluthochdruck. Der Zusammenhang zwischen ADHS und der Herz-Kreislaufregulation ist aber noch unklar. Daher untersuchen wir mit der KoR-ADHS Studie, ob und wie sich ADHS-Patienten von nicht Betroffenen in ihrer Herz-Kreislauffunktion unterscheiden und ob dies die Leistungsfähigkeit bei verschiedenen psychologischen Tests beeinflusst.
  • Nähere Informationen erhalten Sie im Flyer zur Studie