TNFR1-TNFR2-Kooperation

Der Arbeitskreis TNFR1-TNFR2-Kooperation untersucht molekulare Mechanismen, die das Zusammenspiel von TNF-Rezeptoren regulieren, sowie die Bedeutung dieser Rezeptoren für den Verlauf verschiedener Autoimmunerkrankungen und die Metastasierung von Tumoren.

Das für die TNF-Superfamilie (TNFSF) namensgebende Zytokin TNF (Tumornekrosefaktor) kommt sowohl löslich als auch als membranständiges Molekül vor. Dabei muss beachtet werden, dass die beiden TNF-Formen sich in ihrer Fähigkeit unterscheiden, den TNF-Rezeptor-1 (TNFR1) und den TNF-Rezeptor-2 (TNFR2) zu aktivieren. Da beide TNF-Rezeptoren die Synthese ihres Liganden TNF induzieren können und sich in ihrer Wirkung sowohl synergistisch verstärken als auch neutralisieren können, sind die zellulären Effekte von TNF in sehr komplexer Weise von der TNF-Rezeptorexpression, dem Zelltyp, dem extrazellulären Milieu sowie der zur Stimulation verwendeten TNF-Form abhängig. Hinzu kommt, dass einige der „crosstalk“-Mechanismen, die zur Regulation der TNFR1-Signaltransduktion durch den TNFR2 führen, auch durch TNFR2-ähnliche TNF-Rezeptoren, wie zum Beispiel Fn14, stimuliert werden, sodass die Aktivität des TNFR1-TNFR2-Systems durch solche TNF-Rezeptoren moduliert werden kann.

Der Arbeitskreis beschäftigt sich zum einen mit den molekularen Mechanismen, die das Zusammenspiel von TNFR1 und TNFR2 (oder des verwandten Rezeptors Fn14) regulieren, und zum anderen mit deren Bedeutung für den Verlauf verschiedener TNF-assoziierter Autoimmunerkrankungen. Insbesondere wird auch untersucht welche Bedeutung die beiden TNF-Rezeptoren und Fn14 für die Metastasierung von soliden Tumoren haben.

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